Hallo Linde,
wieso kann ich ihn dann nicht mehr wie ein kleines Kind allein in der Wohnung lassen? Verstehe ich nicht.
Mit dem Getrennt wohnen ..... er läßt sich dann total hängen, zumal jetzt, wo seine Arbeitsstelle weg ist. Aber dies ist absolut keine Basis mehr, das weiß ich, suche nur nach Wegen.
In erster Linie geht es mir jetzt darum, daß ich nicht weiß, ob er so stark ist, sein Versprechen hält, wenn wir in ein neues Umfeld ziehen würden. Ich habe mich heute schlau gefragt bei den AA und dort wurde mir dies in etwa bestätigt, daß dies durchaus bei Alk-Kranken ein Aspekt ist und sie in die alte Rolle "verfallen" wird, wenn sie nach LZT in das alte Umfeld kommen und ein neues Umfeld diese alten Verhaltensmuster garnicht aufkommen läßt.
Ich weiß es nicht. Mein Bauch sagt, nein, daß wird nichts. Mein Kopf und Herz sagen, ein Versuch ist es allemal wert. Habe aber auch Angst, wieder enttäuscht zu werden im Falle des Falles.
Er hat letzte Woche telefoniert, um sich eine kleine Wohnung zu suchen und ich war wie vor den Kopf geschlagen. Auf der einen Seite ist es genau das, was ich immer wollte und für am sinnigsten halte aber auf der anderen Seite fühle ich mich verletzt. Fühle mich irgendwie wie "fallen gelassen". Warum auch immer ICH dieses Gefühl habe. Andersherum ist es eher. Ich habe ihn mit Bezug meiner Whg. sitzen und fallen gelassen. Aber dies hatte ja auch einen Grund. Ich verstehe mich zur Zeit selbst nicht mehr. Gefühlskarussell. Ich weiß nicht, wie manche hier im Forum unter einem Dach weiter zusammenleben und trotzdem den nötigen Abstand gewinnen. Ich kriege es nicht hin. Finanziell wäre es die beste Lösung, aber die Umsetzung ein einziges Chaos. Entweder oder. Glaube, schreibe sehr verworren.
Liebe Grüße
Mandy