Hallo melinak!
Wir haben Gütertrennung und somit getrennte Konten. Sie ist bei mir angestellt.Im Moment Bekommt sie Krankengeld ca.700€ und das Kindergeld auf ihr Konto.Mit ihrem Einkommen +Kindergeld+dem was ich jeden Monat dazugelegt habe (insgesammt ca 2000€) bestritten wir unseren Lebensunterhalt.Im Moment sorge ich alleine für unsere (meine?)
Familie.Was sie mit dem Geld gemacht hat Bzw. macht, danach habe ich nie gefragt. Wieso sie in der Klinik wieder nicht über die Runden kommt
,oder ob sie Geld zur Seite schafft um nach dem Aufenthalt ein Startkapital zu Haben, weiss ich nicht.
Gruss Harry!
Beiträge von Harry1
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Hallo!
Ich habe mich die letzten Jahre als extremer CO ausgezeichnet.Ich bin Handwerker und somit "Problemlöser" von Beruf.Ich wollte das Alkoholproblem meiner Frau unbedingt lösen ,egal ob mit legalen Mitteln ,
wie Besuchen bei Psychologen usw. aber auch mit illegalen Mitteln wie Zwangseinweisung.Nach insgesamt 4 Klinikaufenthalten(Ca 24 Wochen)und Zeitweise Trennung und Rauswurf meiner Frau aus der gemeinsamen
Wohnung macht sie zur Zeit eine LZT(seit 10 Wochen)mit erstaunlichen
Fortschritten wie zum Bsp. Einsicht ihrer Erkrankung.Ich unterstütze ihre Therapie mit Besuchen und Teilnahme an einem Angehörigen- Seminar.
Ich habe mit meinen Kindern(12 und 20 Jahre) lange Gespräche geführt
damit ihr Besuch an Weihnachten harmonisch verlief,ohne Streit.Ich zahle ihre Handy-Rechnung ca 200€ lasse ihr das Kindergeld der Tochter . Bin ich im Moment immer noch CO oder ist mein Verhalten jetzt wo sie die LZT macht OK??
Gruss Harry! -
Hallo!
Meine Frau macht zur Zeit eine LZT.Im Rahmen der Therapie wird wohl auch die Schuldfrage beprochen.Die schwierigste Entscheidung kann sie
erst treffen wenn sie die Therapie beendet hat.Meiner Meinung nach
lautet die Schuldfrage:
Hat meine Familie durch ihr "blödes " Verhalten mich zum Alkohol greifen lassen oder hat sich meine Familie durch meinen Alkoholkonsum "blöd"
verhalten?
Die Frage kann man wohl schwer beantworten.
Gruss Harry -
Hallo Kerstin!
Mit dem"Helfen Wollen"ist das so eine Sache.Ich habe letztes Jahr meine
Frau Zwangseinweisen lassen, mit der Absicht ihr zu helfen.Mit einer riesigen "Lüge" ist mir das gelungen.In der Klinik war sie genau 10 Stunden bis zur Entlassung.Der Patient entscheidet "selbst" für sich.Du brauchst dir keine Vorwürfe zu machen!!!! Dein Freund entscheidet auch selbst für sich.
Gruss Harry! -
Hallo Poster!
WennDu solange konsumiert hast ,warum kommt jetzt auf einmal Deine
Erkenntnis,dass mit Dir was nicht in Ordnung ist? Gab es vielleicht doch
Streit??? Eine "glückliche Ehe" mit Deinem Konsumverhalten kann meiner
Meinung nach nur funktionieren wenn:
1. alle beide trinken und die" eigene Welt" in Ordnung ist oder
2. der Partner den Kampf aufgegeben hat und darauf wartet dass der
Alkohol sein Werk vollendet.
Im Übrigen finde ich gut dass du aufhören willst .Leider habe ich den
Eindruck, dass Du noch nicht weisst was auf dich zukommt.Du kannst den
Alkohol nicht abstreifen wie ein benutztes Hemd.
Ich wünsche Dir viel Glück bei deinem Vorhaben.Du wirst es brauchen!
Gruss Harry 1 -
Hallo Elfi!
Klammere Dich nicht an eine stationäre Behandlung in irgendeiner
Klinik.Deinem Mann kann erst geholfen werden wenn er seine
Krankheit erkannt hat. Er wird nicht sagen ,dass er Alkoholiker ist.
Jedenfalls nicht beim ersten Aufenthalt .Er wird so tun als ob er alles
im Griff hätte.Der ersten Therapie werden weitere Klinikaufenthalte in
immer kürzeren Abständen folgen.Irgenwann folgt mit Sicherheit
eine Langzeittherapie.Wenn du den Weg bis dahin mitgehst habt ihr
vielleicht noch eine Chance.Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Viel Kraft für Dich !
Gruss Harry 1