Beiträge von viola

    Liebe Lynelle,

    herzlich willkommen hier!

    Du bist ehrlich und offen und das wird dir in der nächsten Zeit auch helfen!
    Ganz ohne "Familie" geht es nicht, wir hier im Forum sind zwar immer da, aber virtuell - du brauchst echte Menschen an deiner Seite, die dich unterstützen, und zwar wirklich (nicht so wie die zugedröhnten, notge*len Jungs damals).
    Die anderen haben es schon geschrieben, such dir Hilfe! Da würde ich den Schwerpunkt auf den Alkmissbrauch legen, alles andere hängt ja damit zusammen.
    Was machst du denn tagsüber, gehst du zur Schule oder studierst du oder bist in einer Ausbildung?

    Alles Gute dir!
    LG viola

    Lieber Karl,

    ich finde es gut, dass du nahezu abstinent lebst, und dass du das so durchziehst.

    Deine Frau sieht ihre Chance nicht, da darin liegt, sie erlebt dich und dein Verhalten als einzigen Vorwurf und als Provokation. Egal, was du dir dabei denkst, sie denkt halt anders, und das wird dir immer klarer.
    Gut so.

    Für die Kinder ist es schlimm, und es ist traurig.
    Natürlich beschäftigen sie sich Weihnachten gerne mit ihrem neuesten technischen Schnickschnack. Aber das sie "nichts mitbekommen", ist ja nur eine Illusion. Eine Illusion aus Selbstschutz.
    Vielleicht shcaffst du bald den nächsten Schritt, nämlich auch diese Illusion aufzugeben.

    Zitat

    Um zu Handeln, muss ich Schmerz empfinden. Mein dickes Fell verhindert, das.


    Du bist sehr gut in der eigenen Analyse, und du durchschaust jetzt die Mechanismen der Sucht, die bei euch ablaufen. Du erlebst es ja am eigenen Leibe.
    Dein Muster bisher war es, den Schmerz zu vermeiden. Der Weg zur Freiheit geht aber durch diesen Schmerz hindurch. Es ist ein Weg, der vom Abgrund wegführt und der die Lähmung heilt. Aber er tut weh. Sehr weh.
    Hab keine Angst vor der Angst, Karl! Angst ist okay. Alle Mutigen haben Angst. Alle Helden sind bloß Angstüberwinder. Du kannst das, und du schaffst das. Nicht aufgeben!

    Ich wünsche dir ein ganz gutes Neues Jahr, ein Jahr, was dich weiterbringt.
    LG viola

    Hallo Tina,

    ich bekam eine Mini-Teetasse aus dickem weißen Porzellan mit Unterteller, darin eine Mini-Kerze in Form des gebrühten Tees, die Verlängerung des Dochtes mündet in so einem Papier-Etikett wie bei einem Teebeutel.
    Dazu die Aufforderung, ich dürfe die Kerze aber keinesfalls anzünden und benutzen.

    Da dieses Geschenk von meiner Tochter kam, die selten hier ist, aber verstanden hat, dass ich sowohl Kerzen als auch Tee liebe, hat es nun einen Ehrenplatz auf meinem Kaminsims. 8):lol:

    LG viola

    Haaaaallooooo! 8):lol:

    Jaja, Weihnachten kommt immer so plötzlich! :shock:
    Und auch diesmal rast die Zeit, und es sind nur noch 5 (!) Tage bis Heiligabend!!!

    Also Leute, ran an die Tasten, und tragt euch bitte zahlreich ein für unseren Feiertags-Chat!
    Liebe Admins, mich dürft ihr gerne am 1. Weihnachtsfeiertag von 10-12 Uhr eintragen, danke.

    LG viola

    Hallo Karl,

    sie will nicht dich, sondern sich selber ruhig stellen.

    Sie wünscht sich sicher sehr, dass es so funktioniert, aber alle versammelte Erfahrung hier spricht dagegen. Es gibt da diese gnadenlosen Mechanismen der Sucht, die eben genau diese Selbstkontrolle nicht zulassen.
    Diesen Gedanken als abhängig trinkender Mensch zu akzeptieren, das fällt allerdings verdammt schwer, und oft dauert es sehr sehr lange, bis es wirklich angekommen ist. Dazu muss man zu dem Punkt kommen, dass man Alkoholiker ist, und so wie es momentan scheint, wehrt sich deine Frau mit allem, was sie zur Verfügung hat, gegen genau diese Erkenntnis.

    Und du, du klammerst dich an jeden Strohhalm.
    Sicher ist das menschlich und ich verstehe das auch, aber mach die Augen auf und lies hier im Forum und begreife, wie eure Realität ist.
    Ich wünsche es dir.

    LG viola

    Hallo Andreas,

    das erste trockene Jahr ist etwas ganz besonderes, und auch wenn sich bereits eine Normalität eingeschlichen hat, zeigt dir nun der Blick zurück, wie es früher war und wie es nie wieder werden soll.
    Du hast viel erreicht für dich, ich gratuliere dir und wünsche dir alles Gute für deinen weiteren trockenen Weg.

    LG viola

    Hallo Karl,

    die Einsicht ist das Eine, und ich verstehe gut, wie erleichtert du bist, dass sie nun von sich aus bestimmte Erkenntnisse hat und sie dir gegenüber einräumt.

    Das Andere aber ist, was nun daraus folgt, also die Taten, die Handlungen, die Konsequenzen.
    Wie sieht es da bei ihr aus, was will sie nun tun??

    Wenn sie denkt "so wie bisher kann es nicht weitergehen", dann ist das wie ein kleines Fenster, was sich in der Sucht auftut.
    Sehr oft schlägt der Süchtige es dann sofort wieder zu. Nur sehr selten, oft erst am persönlichen Tiefpunkt, ist er in der Lage, durch das offene Fenster in die Freiheit hinauszuklettern.

    Habt ihr über Suchthilfe, Entgiftung, Therapie, Arztbesuche, Selbsthilfegruppen oder Ähnliches geredet?
    Jeder Süchtige muss es alleine schaffen, aber keiner schafft es allein. Ganz wichtig ist jetzt die richtige Hilfe. Vielleicht kannst du die Chance nutzen und sie vorsichtig dahin lenken bzw. begleiten, ohne bevormundend zu wirken.

    Warnen möchte ich dich vor zu viel Hoffnung nach dem Motto "jetzt sieht sie es endlich und jetzt wird alles gut". So einfach wird es nicht werden.
    Und unabhängig von ihren eigenen Entschlüssen gibt es ja auch noch dich und deine Wahl. Wie weit bist du denn mit deinen eigenen Entscheidungen, und woran machst du die fest?

    Ich wünsche dir viel Kraft für diesen Tag und ein schönes Wochenende.
    LG viola

    Hallo Karl,

    wie alt sind denn deine Kinder genau?

    Ich finde deine Fragen übrigens ein bisschen manipulativ, jedenfalls wenn du sie so gestellt hast, wie du sie hier geschrieben hast.
    Wenn es geschlossene Fragen sind (ja-nein-Fragen) und das Kind dir zustimmen soll, dann ist es doch von vornherein nicht mehr total offen. Sondern es wird sich bemühen, dir eine "richtige" Antwort zu liefern, weil es doch deine Absicht hinter der Frage durchschaut.

    Es geht bei diesen Fragen ja nicht rein um die Sachebene, sondern vor allem um die Beziehungsebene.
    Und eine Mama, die wird immer geliebt, denn sie ist ja die Mama. Zu sagen, man findet es blöd, was die Mama macht, das ist vielleicht viel zu bedrohlich, denn dann könnte die Mama ja weggehen und mit ihr die ganze Welt zusammenbrechen.
    Deshalb ist professionelle Hilfe hier so wichtig, weil das ein so sensibler Bereich ist, der die Zukunft von euch allen berührt.

    LG viola

    Lieber Karl,

    ich finde es gut, dass du dir Gedanken machst und den Status Quo nicht beibehalten willst.

    Was ich bei dir rauslese, ist neben einer verständlichen Verzweiflung auch ein bisschen eine Einengung im Denken.
    Du denkst in Kategorien wie "entweder - oder". Die Frage ist, ob das nützlich ist im Moment.

    Mein Rat an dich wäre, dich hier im EKA-Bereich umfassend zu informieren, über die Antworten, die du hier bekommst, kritisch und vorurteilsfrei nachzudenken, und möglichst auch professionelle Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen.
    Du hast vielleicht Angst, Entscheidungen zu treffen, mit denen es den Kindern noch schlechter geht. Denk aber nicht nur kurzfristig, sondern bedenke vor allem, was es mit den Kindern, aber auch mit der ganzen Familie auf Dauer macht, wenn alles so bleibt wie es jetzt ist.

    Wenn es nur die Wahl zwischen zwei Übeln gibt, dann ist es wichtig, das kleinere zu wählen.
    Und die organisatorischen Details lassen sich immer lösen. Sie folgen dann aus der Konsequenz im Handeln.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!
    LG viola

    Hallo,

    toll, dass wieder ein Feiertags-Chat angeboten wird!

    Ich übernehme gerne Silvester von 20-22 Uhr und Neujahr von 10-12 Uhr.
    Weihnachten werde ich auch die ein oder andere Schicht übernehmen, aber wann genau, lasse ich noch offen - dann kann ich vielleicht auch einspringen, wenn Lücken bleiben.

    LG viola

    Hallo September,

    eine Retraumatisierung wäre natürlich M*st, und du weißt selber sicher am besten, was dir gut tut und was dir hilft, genau dies zu vermeiden.
    Du weißt sicher auch, dass es hier einen geschützten Bereich gibt, in dem der Austausch noch intensiver - gleichzeitig vorsichtiger - als im Offenen laufen kann. Hast du mal darüber nachgedacht, dahin zu wechseln?

    Zitat

    Aussagen wie: [...] sind für mich Gift.


    Genau hier kannst du ansetzen. Diese Aussagen sind ja Aussagen anderer User, sie haben erst einmal mit dir gar nichts zu tun. Sondern mit denen, die dir schreiben.
    Du kannst das Forum vielleicht auch anders für dich nutzen - in dem du dir das rausziehst, was für dich passt und was dich weiterbringt, und die anderen Dinge einfach ignorierst.
    Nun weiß ich nicht, ob das ein Weg für dich sein kann.... ich wollte dich nur erinnern, dass es immer bei dir liegt, was du hier für dich mitnimmst.

    Alles Gute dir!
    LG viola

    Liebe Mäuki,

    Glückwunsch zu neuen Wohnung, schön, dass du den Umzug bewältigt hast.

    Ich habe es auch schon oft so erlebt, dass die Grübel-Dinge in den Hintergrund treten, wenn ich mit konkreten Anforderungen im Alltag beschäftigt bin.
    Freu dich drüber!

    Ich wünsche dir ein erholsames Wochenende,
    LG viola

    Huhu Eklisee,

    ich weiss jetzt zwar nicht, was du mit "Zickenkrieg" meinst und auf welchen thread du dich beziehst.
    Aber die Problematik, von der du sprichst, kenne ich, weil das ab und an hier im Forum schon mal Thema war.

    Nun sind hier alles irgendwie "beschädigte" Leute, die mit dem Thema Alkohol ungut in Berührung gekommen sind. Alles hat eine Vor- und Nachgeschichte und jeder ist individuell und komplex. Dazu kommt die virtuelle Form des Austauschens hier.
    Das erklärt die Missverständnisse und das Projizieren aber nur zum Teil.

    Alles in allem bin ich der Meinung, dass Streit oder Rumgezicke die Ausnahme von der Regel darstellt. Insgesamt tauschen sich die User hier meiner Meinung nach fair und nach den Forenregeln und gewinnbringend aus.
    Was jeder für sich an Hilfe rauszieht, ist halt unterschiedlich, auch, was jeder bereit ist zu "geben" in Form von schriftlichen, konstruktiven Beiträgen bei anderen.

    Schwierig finde ich es immer dann, wenn Fronten aufgebaut werden, wenn destruktive Muster bedient werden, wenn mit dem Finger auf andere gezeigt wird, wenn es um Beschuldigungen geht... hatten wir ja alles schon.
    Ganz besonders nervt mich dann das sogenannte "double-bind", was man immer wieder beobachten kann. Es wird dann besonders betont, was man zukünftig anders machen will, z.B. nicht mehr über bestimmte Sachen sprechen oder nicht mehr bei bestimmten Usern lesen... statt es schlicht und einfach zu tun. Oft kommt dann auch so eine bestimmte passive Aggressivität hoch.

    Dabei sind doch genau solche krisenhaften, emotional hochschaukelnden Situationen welche, an denen wir lernen können, bei uns zu bleiben, also jeder bei sich.
    Ich finde, dafür ist diese Forum wirklich ein sehr gutes Trainingslager.

    LG viola

    Hallo Paniktante,

    wenn unsere Moderatoren hier Hinweise geben und sogar Beiträge editieren, würde ich das an deiner Stelle unbedingt ernst nehmen und mich selbstkritisch hinterfragen.
    Es geht ja darum, dass du für dich hier einen erfolgreichen Austausch führen kannst. Und das geht nur, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden.

    Zitat

    aber ich muss doch irgendwas tun können, das er sich sein Leben in jungen Jahren nicht kaputt macht


    Informationen über die Folgen von Alkohol auf die Leber und das Leben kannst du hier zuhauf finden. Um den Punkt geht es dir ja auch nur vordergründig.
    Du möchtest deinem Partner gerne helfen. Du wirst aber schon gelesen haben, dass du einen Süchtigen nicht trockenlegen kannst. Dass du weder was tun musst, noch dass du überhaupt was tun kannst. Nur er selber kann erkennen, wie es um ihn steht, und sich irgendwann hoffentlich Hilfe holen.

    Was aber ist mit dir? Warum bist du hier?
    Du kannst viel von dir selber mitteilen, ohne auf persönliche Details deiner Partnerschaft einzugehen. Das geht, viele andere schaffen es ja auch.

    Frag dich doch mal, wo deine Grenzen sind. Was bist du bereit, noch länger zu ertragen, und was gar nicht mehr?
    Wie stehst du zu dir selber? Was macht die Selbstliebe, die Selbstachtung, die Selbstverwirklichung? Ist da alles im grünen Bereich, oder gibt es Defizite?
    Wovon träumst du, was wünscht du dir, was willst du, und wie kannst du da hinkommen?
    Wo gelingt dir eine gesunde Abgrenzung, wo nicht, und was brauchst du dafür?
    Was versetzt dich in Panik, und wo erlebst du Gelassenheit?

    Usw.

    Es gibt viele Gründe, dich ab sofort um dein eigenes Wohlergehen zu kümmern.
    Viel Erfolg dabei!

    LG viola

    Guten Morgen Andreas,

    Zitat

    Ich habe aus seinem Leid keine Lehre gezogen


    Genau das meinte ich. Aber klag dich doch nicht dafür an.
    Du warst sehr jung, und dann gleich vier nahe Menschen..... das war zu viel.
    Es gibt keine "richtige" Trauer, du hast deinen Weg so gemacht, wie du es eben konntest. Das Dichtmachen war ja ein Selbstschutz.

    Heute gelten andere Tatsachen, du kannst jetzt ohne den Alk leben, und du kannst nach vorne schauen.
    Da gibt es noch viel Spannendes zu lernen, nicht nur Trauern. :wink:

    LG viola

    Lieber Andreas,

    die Geschichte von dir als 14-Jährigem und deinem alkoholkranken, "gelbsüchtigen" Onkel hat mich sehr berührt. Danke.

    Mir zeigt das wieder einmal, dass alle Schubladen wie "dünnhäutig" oder "abgebrüht" nicht weiterhelfen. Du bist selber wie dein Onkel geworden, und Schubladendenken kann davor nicht bewahren.
    Aber Respekt vor der Sucht, die hilft weiter. Daher ist das Nachvornegucken so wichtig.

    LG viola