Beiträge von viola

    Hallo Axel,

    Zitat

    Das möchte ich eigentlich nicht riskieren, weil ich mich doch in trockenem Zustand sehr wohl fühle und den Rausch nicht oft vermisse. Das heißt, mein Verlangen nach Alkohol ist relativ selten zu spüren und dann lenke ich mich auch immer gleich ab und gut ist.


    mir ist da bei deiner Wortwahl was aufgefallen. Für mich liest sich das nicht "trocken", sondern es klingt für mich nach "nassem" Denken.
    Irgendwas zieht dich auf jeden Fall RIchtung Rausch. Du weisst vom Kopf her, dass Koksen und Trinken nicht gut für dich ist, aber eine Anziehungskraft kannst du nicht verleugnen.
    Was hast du denn nun vor, was erwartest du? Von dir selber, vom Forum?
    Was willst du ändern, und wie willst du es ändern, und wie können wir dir dabei helfen?

    Gruß viola

    Hallo,

    ich übernehme gerna an Silvester die Schicht von 18 bis 20 Uhr.

    Falls an den Weihnachtstagen noch weiter Lücken bestehen, kann ich evtl. aushelfen und melde mich evtl. kurzfristig. An Heiligabend kann ich bis maximal 16:20 Uhr im Chat bleiben.

    LG viola

    Lieber Manfred,

    das klingt ja ganz gut, danke für dein Lebenszeichen.

    Zitat

    Struktur: 3 Mahlzeiten täglich


    :D

    Ich wünsche dir ein für dich stimmiges Weihnachzsfest, bei dem deine Traurigkeit kommen und gehen kann.
    LG viola

    Hallo Lito,

    Zitat

    Wie ein Ertrinkender, kam auch mein Gewissen immer wieder für gaaanz kurze Zeit, und nur teilweise, an die Oberfläche.
    Die nächste Welle Wein wartete aber schon.


    Danke für dieses Bild, das hast du schön beschrieben, genau so kenne ich es auch.
    Diese Ahnung einer Erkenntnis reichte eben nicht aus, gegen das Schwappen im Glas..... wie schön, was seitdem passiert ist.

    Wünsche dir auch einen besinnlichen Adventssonntag!
    LG viola

    Hallo Prinzessin?,

    Glückwunsch zu Tag 18.

    Zitat

    Ich sag dir jetzt ganz ehrlich was : es ist nicht leicht für mich, dass mir viele andere Menschen (und ich mein das nicht abwertend - echt nicht), sagen müssen, wo es langgeht. Vielleicht ist das mein Problem. Da tu ich mir sehr schwer.


    Ein guter Anfang, dass du in diesem Punkt ehrlich zu dir selber bist. Wenn du da weiter genau hinguckst, dann ist das sicher gut für dich.
    Der nächste Schritt könnte sein, dir klarzumachen, dass du alkoholabhängig geworden bist, obwohl du ja angeblich alles im Griff hattest in deinem bisherigen Leben. Und dann vielleicht auch die Entlastung zu spüren, die es bedeutet, Hilfe zuzulassen und annehmen zu können. Das ist kein Widerspruch zu einem selbstbestimmten Dasein, im Gegenteil.
    Wenn dann noch Vertrauen in die, die den trockenen Weg vor dir beschritten haben, hinzukommt, dann stellst du schon mal die richtigen Weichen für ein zufriedenes trockenes Leben.
    Viel Erfolg!

    LG viola (Alkoholikerin, Managerin, Powerfrau, geschminkt und ungeschmickt.....)

    Zitat von viola

    ... am zweiten Feiertag (26.)... 16-18 Uhr eintragen

    Hallo,

    sehe gerade, dass ich am 26. von 14-16 und nicht von 16-18 eingetragen wurde.
    War das vielleicht nur ein Versehen? Dann bitte ändern, der Termin von 16-18 wwäre mir lieber!

    Danke!
    LG viola

    Lieber Manfred,

    es tut mir leid, dass nun noch ein Schlaganfall hinzugekommen ist.

    Ihr habt euch für den schwereren Weg entschieden, indem ihr den Vater nach Hause holt. Für deinen Vater ist das sicher der leichtere Weg.
    Hut ab vor dieser Entscheidung! Ich wünsche dir und deinen Angehörigen viel Kraft für die nächsten Tage.

    LG viola

    Lieber Manfred,

    ich wünsche dir, dass du heute einen möglichst guten Tag hast, trotz der schlimmen Belastungen mit deinem Vater.

    Zitat

    Und ich frage mich, ob ich wirklich alles getan habe um dies möglich zu machen …


    Schuldgefühle sind nun wirklich unnötig! Du machst doch, du organisierst, du planst voraus, du beziehst Mutter und Schwester mit ein, du treibst die Sache mit der ambulanten Betreuung voran.... und vor allem bist du für deinen Vater da!
    Das weiss er bestimmt.

    Dass er "sofort" nach Hause will, ist ja nur allzu verständlich. Dass es aus medizinischer Sicht jetzt nicht geht, das muss er einsehen. Das wird er auch einsehen. Denn ein ständiges Hin und Her im Notarztwagen ist ja nun wirklich nicht das, was ihn stabilisieren würde, und genau darauf würde es wohl hinauslaufen.

    "Wiederbelebung" heisst ja nicht automatisch Intensivstation. Dorthin muss er nur, wenn er die Maschinen und Apparate braucht, die dort verfügbar sind.
    Aber es ist doch gut, dass er auf die Frage so klar antworten konnte. Denn sein Wille ist hier ja entscheidend. Und das ist eine ganz andere Dinemsion als sein "ich will nach Hause".

    Ich finde es gut, dass du entschieden hast, ihn nicht mehr alleine zu besuchen. Achte auf deine Grenzen! Das kannst du nur ganz alleine, weil kein anderer weiss, wie es dir geht.

    Alles Gute für heute!
    LG viola

    Lieber Manfrefd,

    das ist doch schön, dass du so einen anderen / tieferen / erweiterten ZUgang zu deinem Vater gefunden hast.

    Manchmal führt ein Umweg über eine Krankheit - oder nenn es allgemein das Alter, die Reife, das Loslassen-Einüben auf dem Weg zum endgültigen Abschied - ja zu mehr Verständnis und zu einer Annäherung, das scheint mir bei euch grad so zu sein. Und das ist doch was Positives. Etwas sehr Schönes!

    Sicher ist es sehr schwer, (d)ein Gefühl für die GRenze der eigenen Belastbarkeit zu entwickeln. Was ist nötig, wo wirst du gebraucht, wo bist du unersetzlich? Und was ist ein "zu-viel", wo endet deine Verantwortung, was können andere (besser), wo leidest du und so wäre es sinnvoll, zu schweigen oder untätig zu bleiben oder dich zurückzuziehen?
    Rhethorische Fragen, du verstehst!
    Ich glaube (und merke es tagtäglich selber), dass die BEwusstmachung und die Wachheit für die eigenen Antriebe hier ein gutes UNterscheidungskriterium abgeben. Nur wer sich gegenüber ehrlich ist (und da lasse ich jetzt bewusst so Adjetive wie "sehr" oder "gnadenlos" weg...), der kommt auch in den Genuss, im Einklang mit sich selbst handeln und leben zu dürfen, was dann wieder die Zufriedenheit starlk erhöht.

    Es ist schwer, seine alten und kranken Eltern anzunehmen, zu pflegen und mit ihnen umzugehen. Hut ab, was du da alles leistetst und was du erträgst und mitträgst und zulässt.
    Noch schwerer ist es aber, diese Fürsorge sich selber auch zukommen zu lassen, und zwar immer, nicht nur dann, wenn die Alten und Kranken gut versorgt sind. Sondern auch währenddessen. :wink:

    Dafür dir alles Gute!
    LG viola

    Hallo Angela,

    schön dass es dir heute wieder besser geht und du dich stabiler fühlst.

    Zitat

    weil mein Männe sich so rücksichtslos verhalten hat. Sitzt eiskalt in der Küche mit seinem Gartennachbar und schießt sich ab.


    Wusste er denn, dass dich das so stört? Wieso bist du denn nicht einfach zu den beiden hin und hast mit der Faust auf denb Tisch gehauen oder deinen Mann zur Seite genommen? Warum dich alleine im Gästezimmer vergraben?
    Selbstmitleid muss doch gar nicht sein, du hättest doch ganz einfach mit deinem Mann reden und ihn um UNterstützung bitten können. Dass er dich mal in den Arm nimmt, dass er für dich da ist, dass er das Treffen mit dem Nachbarn verschiebt, dirzuliebe. Dass er vor allem aufhört zu trinken.
    Wäre das denn keine mögliche Option gewesen? Oder ist eure Beziehung so schlecht, dass ihr gar keinen Draht mehr zueinenader habt?

    Wenn dein Mann nun ein schlechtes Gewissen hat, ist es das eine. Das andere ist, dass du dir klar wirst, was du von ihm möchtest, und ihm das auch ganz klar vermittelst. Denn er ist ja kein Hellseher.

    Ich wünsch dir alles Gute für euer Gespräch nachher. Und überleg einfach mal, ob du dir nicht professionelle, fachliche Hilfe zur Unterstützung holen solltest.
    LG viola

    Hallo Angela,

    es tut mir leid, dass dein HUnd eingeschläfert werden musste.
    Wie ist es dir denn gestern abend noch ergangen, wie war die Nacht? Wie geht es dir heute morgen?

    Trinken ist keine Lösung, sondern der Gedanke daran ist bloss eine Eingebung deines suchtverankerten Gehirns, dass es eine wäre.
    Es ist ja nur eine Illusion, dass dadurch irgendwas besser würde. Nichts wird besser, gar nichts, alles wird nur schlimmer.
    Hast du weiter über deinen Notfallkoffer nachgedacht? Was könntest du da reinpacken an Dingen, an Aktivitäten, an Telefonnummer, an Sachen, die dir Freude machen, die dich ablenken, wenn der Suchtdruck wieder kommt?

    Ich wünsche dir, dass du tragfähige und langfristige Strategien entwickeln kannst, die dir weiter helfen trockenzubleiben.
    LG viola

    Lieber Manfred,

    ich finde es sehr berührend, wie die Krankheit und die Eingeschränktheit deines Vaters bzw. deiner Eltern zu so vielen positiven Veränderungen in eurer Beziehung führen.
    Ich habe schon oft davon gehört, dass das möglich ist, aber so wie du es schilderst, liest es sich einfach nur schön. Danke!

    Finde ich gut, dass es dir sehr bewusst ist, dass du nicht nur für deine Eltern, sondern (und in erster Linie) für dich selber sorgen kannst und sollst.
    Hoffentlich hattet ihr heute einen schönen NAchmittag zusammen und du auch ein gutes Gespräch mit deiner Schwester. Das klingt alles so einfühlsam und warmherzlig, wie ihr das angeht und z.B. so einen Besuch gestaltet, um Mutter und Vater auch den nötigen persönlichen Raum freizuhalten.

    LG viola

    Hallo Sven,

    Respekt geht nicht in der Theorie, auf der Meta-Ebene.
    Jeder muss sich an seine eigene Nase fassen und bei sich selbst anfangen.

    Deine GEdanken kann ich zwar nachvollziehen, und du glaubst/denkst sicher, es wäre respektvoll, deine Sicht der Dinge.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass du im Punkt "Respekt für dich selber" noch nicht da angekpommen bist, wo du dir diesen Respekt selber erweisen kannst. Macht ja nichts, gib dir Zeit, der Weg ist lang... aber wenn du es kannst, dann glaubst du irgandwann auch nicht mehr, dass Aussenstehende besser über dich Bescheid wissen als du selber.

    Gruß viola