Beiträge von viola

    Hallo Gia,

    ich lese bei dir sehr viel von verzichten.

    Ich verzichte nicht in meinem trockenen Leben. Ich verbiete mir den Alkohol nicht. Ich will ihn nicht merh trinken und tue es einfach nicht.
    So geht es für mich ganz ohne inneren Kampf.
    Ich gönne mir ein Leben ohne Alkohol, und es ist um Längen besser als mein altes nasses Leben.

    LG viola

    Lieber Manfred,

    schön zu lesen, wie dur dir deinen Tag struktierierst und was du dir alles aufgebaut hast!

    Zitat

    Ich suche lediglich nach Wegen mit meiner aktuellen Lebenssituation umzugehen.


    Findest du das jetzt irigendwie "wenig" oder "nicht der Rede wert"? Ich bin schon der Meinung, dass das bewunderswetrt ist! Selbstverständlich ist es jedenfalls keinesfalls! :wink:

    Wäre "den ganzen Tag teifenenspaennt durch die Gegend latschen" wohl wirklich so ein tolles Lebensziel?
    Viel spannender emfpfinde ich es für mich, alle Gefühle, auch die unguten, zuzulassen und mich in alles Facetten wahrzunehmen.
    Prozess ist doch ein positives WOrt! :wink:

    Was du da bzgl. Spiegelung und Sehnsucht nach Wahgenommenwerden schreibst, ist ja nur allzu verständlich. Vielleiucht wäre es wirklich langsam an der Zeit, dass du weider eine Beziehung eingehst? So ganz ohne Partner zu sein - muss das sein?
    Nun sind die potentiellen Partnerrinnen sicher nicht auf dem Silbertablett serviert - aber ich denke, das Bewusstsein der eigenen Atttraktivität und die prinzipielle Offenheit sind hier die entscheidende Stellschrauben.

    Schönes Wochenende!
    LG viola

    Lieber Robi,

    Veränderungen müssen ja nicht immer zwingend größere äussere Umsturzaktionen bedeuten.
    Veränderungen können auch innendrin passieren, im Ändern der eigenen Einstellungen, im Neudefinieren von Werten, im Hinterfragen von dem, was dir wichtig ist, und im Erlernen von neuen Strategien wie z.B. GEduld und sich-selber-Aushalten.

    LG viola

    Hallo Bloona,

    Zitat

    aber eigentlich sehe ich nicht, was sich "bloß" durchs Nichts-Trinken, grundlegend ändern oder verbessern sollte.


    Wie du schon sagst, dass "flüssige Helferlein" ist nun weg und die ganzen anderen Punkte im Leben, die bleiben. Gottseidank! :wink:
    du hast nun die chance, ohne den alles vernebelnden ALK nach und nach die Dinge in deinem Leben anzupacken und neu zu ordnen, die dich zum Alk hingefpührt haben.
    Dafür brauchst du aber Zeit, gib sie dir! Du kannst nicht erwarten, dass nach zwei Wochen ohne Alk da von alleine igrendwas passiert.
    Warte in Ruhe ab, was sich alles tut. Geduld! :wink:

    Trinken ist zuschütten, ist fliehen, ist betäuben, ist sich-selbst-zerstören.
    Nicht-Trinken ist die Chance auf ein selbstestoimmtes Leben. Gönn dir diese chance!

    LG viola

    Hallo bloona,

    wie du langfristig mit deinene Freunden und derern Parties umgehst, dass wird sich finden.
    Jetzt geht es erst mal nur um die nächsten Schritte und um die Stabilisierung deiner Abstinenz auf dem Weg in ein trockenees Leben!

    Schön zu lesen, dass du mit der HUndefrau einen netten Plausch hattest!
    Das ist doc hschon eine positive Veränderung in deinem Leben! Und da werden noch viele weitete folgen.

    Tja, und die Einsamkjeit am Wochenende, die kann sich nüchtern anders anfühlen als benebelt - aber du FÜHLST!
    Du merkst, wie es sich anfühlt, sich selber auszuhalten, nüchtern eben. Wenn du das nicht einfach findest - willkommen im Club! :wink:
    Du darfst gespannt sein, wieviel Spannendes sich da noch ereignet!

    LG viola

    Liebre Manfred,

    es freut mich sehr, dass du Entwarnung hast!
    Und dass du dich immer merh mit dem "kleinen Manfed" anfreeunden kannst und ihm auf der Gefühlsebene näherkommst.

    Sicher sind wir von dem, was mirt uns in den ersten drei Kinfheitsjahren passiert ist, in besonderer Weise geprägt. Immer mehr scheint es auch wichtig zu sein, was mit dem UNgeborenen passiert, wie die schwangere Mutter sich ernährt, wie es ihr psychisch geht usw.
    Ich denke aber, als erwachsener Mensch haben wir auch die chance, neue udn vor allem selbstgewählte Bahnen im Gehirn anlegen zu können, und wir sind nicht länegr davon abhängig, was früher da mal war.... die Tatsache, dass wir uns von unserem süchtigen Verhalten abewenden konnten, und dass wir trotz der Suchterfahrungen nun trocken leben können, sagt da ja schon einiges! :wink:

    LG viola

    Lieber Manfred,

    ich hoffe, du hast diuch inzwischen von dem Eingriff und dem Erlebnis in der Arztpraxis wieder gut erholt!

    Ich kann mir denken, wie es dir gerade geht mit der Warterei auf das Biopsie-ergebnis. Sowihl im meinem beruflichen Umfeld las uach im Parnterschafts-, Familien- und Freundesunfeld habe ich dieses schon mehrmals mitgemacht..... das zerrt bestimmt sehr an deinen Nerven.
    Ich wüsnche dir, dass du die angenehme Sommerzeit trotzdem so gut wie möglich geniessen kannst! Gehst du viel raus oder laufen? Bewegung kann auch gut ablenken!
    Und sollte das ergebnis totrz meiner gedrückten Daumen positiv ausfallen, dannn geradte deswegen bite nicht in Panik, sehr sehr häufig muss dann überhaupt gar nichts weirteters gemacht wetrden, also werder Operation noch chemmotherapie usw. Nur ein weitere Bildgebuiingf mittels CT oder MRT wied dann bvermutlich durhcgeführt, um die GRöße und Ausdehnung etc. genau zu bestimmen.

    Aber so weit bist du ja noch nicht und bevor du nicht irgendwein Ergebis hast, brauchst du dir auch keine Sorgen zu machen. Ich weiss, hört sich viel leichter an als es ist...! :wink:

    Meinst du, es gibt nur die ALternative zwischen "himmelhoch jauchzend" und "zu Tode betrübt"?
    Wo ist das vielgepriesene Mittelmaß? Wäre das nicht was für dichh? Ein gesunder Mitelweg ganz ohen Depression oder Grandiosität?

    LG viola

    Lieber Manfred,

    dieses "langsamer, tiefer, näher" statt "schneller, höher, weiter" finde ich sehr beeindruckend!
    Denn es rückt die Perspektive für Qualität meiner Meinung nach in die "richtige" Richtung, jedenfalls in eine, die ich gesünder, solider, ehrlicher und entlastender finde.

    Freut mich, dass du für dich zu solchen Überlegungen kommst!

    Schönen Sonntag!
    LG viola

    Guten Morgen Wacholderfrau,

    Zitat

    Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, es ist nichts passiert, alles um mich herum ist gut.


    Ich kenne diesen Gedanken.
    Mittlerweile ist es für mich ein Gedanke, der mir meine Illusionen zeigt. Warum?

    Weil da eine "wenn-dann"-Logik hintersteckt, die einfach nicht immer zutrifft.
    Wenn es mir gut geht, weil ich richtige Entscheidungen für mich getroffen habe, nicht mehr rauche, nicht mehr trinke, auf mich achte, mir über viele Dinge bewusst bin - dann sollte es mir doch besser gehen und dann ist doch eine Erschöpfung fehl am Platz.
    Wenn ich auf meine Berater höre und mich nach denen richte - dann sollten ihre Versprechungen doch auch bitte in Erfüllung gehen.
    Wenn ich erkenne, dass Saufen mich depressiv gemacht hat - dann sollten ohne ALK die Depressionen doch bitte verschwinden.
    Wenn mein Job mich krank macht - dann sollte meine neue Tätigkeit mich doch bitte gesund machen.
    Usw.

    Nicht immer hält sich das Leben an diese bestechende Logik. Oft sind da Sachen am Werk, die uns in dem Moment, wo sie passieren, gar nicht klar sind, vielleicht auch nie werden. Oft sind Altlasten im Hintergrund zugange, und ihre Auswirkungen zeigen sich gerade dann, wenn die Kämpfe mal aufhören.
    Die Realität holt uns eben immer wieder ein, und da liegt die Baustelle im guten Umgang mit sich selber - eben Rücksicht auf die eigene Realität zu nehmen.
    Sich besser zu verstehen ist ein wichtiger Schritt, um sich noch mehr zu lieben.

    Schöne Urlaubstag dir heute!
    LG viola

    Hallo BC,

    ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es sich sehr oft lohnt, eine Kritik an mir eben gerade nicht als "persönlichen Angriff" oder als "verletztende Bemerkung" anzusehen, sondern als eine Chance, um mich selbstkritisch zu hinterfragen, warum jemand mich bzw. mein Verhalten jetzt kritisiert.
    Damit bin ich schon sehr oft weitergekommen.

    Kann im ersten Moment vielleicht etwas weh tun, so ehrlich zu sich selbst zu sein. Dann war aber als Folge daraus auch kein Beleidigtsein oder Ummichschlagen oder Flüchten mehr nötig.
    Vielleicht probierst du es einfach mal aus, es kostet nichts ausser ein bisschen Selbstüberwindung.

    LG viola

    Lieber Manfred,

    es liest sich, als hättest du etwas wichtiges für dich erkannt und sortiert und würdest dich langsam aber sicher zum "Kern" vorarbeiten.

    Ich kenne so einige Menschen, die wie in deiner Beschreibung deines früheren Ichs sehr viele unterschiedliche Bedürfnisse mit Hilfe ihres Jobs/Berufs befriedigen wollen. Mittelfristig geht das schief, entweder landen sie im Burnout oder sind sonstwie unglücklich oder gehen ihren Kollegen unglaublich auf den Geist.
    Ich kenne jedenfalls niemanden, der auf diese Art und Weise sein persönliches Potential gesund ausgeschöpft hätte.

    Ich bin schon gespannt, welche Antworten du auf deine beiden letzten Fragen finden wirst.

    LG viola

    Hallo Spes,

    nimm das nicht persönlich - warum ziehst du dir den Schuh an, wenn andere mit deiner Art zu schreiben nicht klar kommen?
    Ich könnte mir vorstellen, dass du z.B. im geschlossenen Bereich mehr (und andere) Rückmeldungen erhalten würdest.... du würdest da bestimmt gut hinpassen.
    Denk doch mal drüber nach!

    LG viola

    Guten Morgen FrankyFresh,

    Zitat

    das ich immer wieder ziemlich schnell zur ''Tagesordnung'' übergehen kann und mich wieder völlig normal und überhaupt nicht wie ein Alkoholiker verhalte


    Ich habe jahrelang jeden Abend, manchmal auch schon nachmittags oder morgens an freien Tagen, sehr viel und klar abhängig Alkohol getrunken.
    Trotzdem habe ich am nächsten Tag meinen Job gemacht (nagut, bis mittags gelang es mir manchmal nur mit maximaler Anstrengung und mit großer Willenskraft, wegen der Watte im Kopf).
    Ich war tagsüber auch immer "völlig normal", und wie "ein Alkoholiker" hab ich mich sowieso nie gefühlt.
    Und ich fand auch, ich hab mich nicht wie einer verhalten. Ich hatte meine Werte, meine Prinzipien, war sehr diszipliniert in allem. Das Saufen war mein Ventil, meine Flucht, meine Auszeit, so in dieser Richtung.

    Was will ich damit sagen?
    Ich glaube, es ist wichtig, unabhängig vom Trinktyp, und egal ob ich obdachlos oder Führungskraft bin, sich die eigene Lage schonungslos einzugestehen. Sich nicht zu belügen und keine Hintertürchen oder Ausflüchte für sich weiter gelten zu lassen.
    Nenn es kapitulieren oder nenn es anders. Aber nur so geht es weiter.
    Das glaube ich nicht nur und lese es hier häufig, sondern das ist meine Erfahrung.

    Alles Gute für deinen weiteren Weg!
    LG viola