Beiträge von viola

    Liebe MieLa,

    Das klingt ja richtig gut bei dir. Erinnert mich sehr an meine eigenen Anfänge hier, und ich finde es bemerkenswert, wie gut du herausfinden kannst, was dir gut tut und was nicht.
    Mach so weiter, viel Freude auf deinem Weg und eine schöne Zeit.

    LG viola

    Hallo Pancho, wie es scheint, hast du mir in der Villa ein besenreines Zimmer hinterlassen, danke dafür.
    Tja, mit solchen Diagnosen ist das ja so eine Sache. Irgendwelche Schubladen müssen wohl her, aber für den Patienten stehen doch die Symptome an erster Stelle. Nicht die Begriffe für die Symptome.
    Schön, dich hier zu lesen, ich wünsche dir einen guten Austausch und noch viele schöne Winterwanderung and.

    LG Viola

    Hallo,

    meine Frage ist, kann meine eine Co-Krankheit stoppen? Oder woher weiß der Co dann, dass er geheilt ist? Wie erkennt er es selber? Gibt es dafür harte Kriterien, also welche, die überprüfbar und nachmessbar sind?
    Oder ist Co-sein auch so eine quasi undefinierbare, unheilbar, chronische Erkrankung, bei der man "nur" die Symptome lindern kann?

    LG viola

    Hallo Linde,

    meine Risiko-Minimierung besteht aus einer alkfreien Wohnung, außerdem gehe ich nicht auf Parties, ich befinde mich nicht in Bars, ich habe auch ansonsten keine Süchte und lebe viel ruhiger und gelassener, als es früher zu Zeiten war, wo ich regelmäßig und viel getrunken habe.
    Ich weiß, warum ich den Alkohol mal als Lösungsmittel ansah, und ich habe für diese tieferliegenden Gründe andere Lösungen gefunden, die wende ich regelmäßg an.
    Ich habe andere Routinen und eine genauso starke Gewöhnung an diese anderen Routinen. Ich hinterfrage sie nicht permanent, sondern lebe sie einfach.

    LG viola

    Liebe Katha,

    knurrende Terrier soll man besser nicht aufhalten, und wer ganze Berge durchqueren kann, um anschließend die Sonne zu sehen und die Menschen zu begreifen, der kümmert sich anscheinend gut um sich selber.
    Wie geht es dir heute?

    Lieben Gruß ins Überübermorgenland,
    viola

    Liebe MieLa,

    das ist sehr gut, dass du dir Gedanken machst.
    Wir müssen ja nicht alles am eigenen Leib erleben. Wir können uns auch vorstellen, wie manches wohl sein würde oder wo manches wohl herkommt.


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    1. Ich lese viel über Alkoholkrankheit, sauge alle Informationen auf und reflektiere mich in Bezug auf das Gelesene. Ich beschäftige mich also bewusst mit der Krankheit und mit mir selbst.


    Habe ich auch viel gemacht. Ich dachte, ich wüsste schon so so einiges. aber vieles war auch neu bzw. ich konnte erst aus einem anderen Blickwinkel drauf gucken, als ich den Alk hinter mir gelassen hatte.


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    2. Ich versuche zu ergründen, warum ich im Alter von knapp 30 Jahren plötzlich so auf diese Droge abgefahren bin, wo sie mich doch vorher nie interessiert hat.


    Dieses Gegrübel kenne ich auch. Habe auch am Anfang immer versucht, zu analysieren und nach dem Warum zu fragen. Es hhat mich gerade zu Beginn nicht weitergebracht. Hat zusätztliche Energie gekostet.
    Manche meienr Fragen haben sich selbst im Laufe der Jahre beantwortet, einfach so. Andere waren irgendwann nicht mehr so wichtig, weil ich weiter gegangen war.


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    3. Ich gehe bewusst durch den Alltag und bin mir gegenüber sehr achtsam. Ich versuche wahrzunehmen, wie entspannt ich bin und in welchen Situationen der Wunsch nach Alkohol aufkommt.


    Sehr gut. Sei aufmerksam, aber mach dich nicht innerlich nieder und verurteile dich nicht.


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    4. Ich achte gerade abends darauf [....]


    Du findest heraus, was nun besser zu dir passt. Mir hat es richtig Spaß gemacht, wieder mal was neues auszuprobieren. Nicht immer nur er ewig gleiche Griff zum Glas - sondern kreative Lösungen, die zu dem von mir gewünschten Ziel führten. Und das nicht nur simulierten.


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    die Gewohnheit Rotwein mit der Gewohnheit Limo zu überschreiben


    Wenn du schon so viel gelesen hast, dass weißt du ja, wie das mit den Rezeptoren und den gebahnten Gewohntheiten im Gehirn ist. Ich hatte mir auch recht schnell eine neue Routine entwickelt, und ich konnte sie auch recht schnell genießen.


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    Reicht meine Selbstanalyse aus oder brauche ich präventiv professionelle Beratung?


    Meiner Meinung nach gibt es da kein richtig oder falsch. Du wirst das schon sehen. Du hast ja jetzt Zeit. Der Alk klaut dir keine wertvolle Minute mehr.

    Schönen Tag dir heute,
    LG viola

    Hallo MieLa,

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    Mir ist ein Licht aufgegangen


    Deinen Namen finde ich toll, und ansonsten hatte ich beim Lesen grad ein Déja vu. Weil: Mein Trinkmuster war ganz ähnlich wie deins. Meine Gedanken auch. Damals, vor Jahren....

    Sehr gut, dass du hier schreibst und ehrlich zu dir bist und auch irritierende Gedanken nicht verschweigst.
    Du musst dir selber auf die Schliche kommen. Verstehen, was die Sucht mit dir macht/gemacht hat und was du ihr heute entgegensetzt.

    Welche Lösungen fallen dir denn für die Sekt-Nummer noch ein? Was kannst du tun, damit nur der Gedanke daran k.o. am Boden liegt, aber nicht du?

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    Einfach nicht trinken, ist nicht genug.


    Diese Einsicht ist sehr wichtig. Aber was folgt jetzt für dich daraus? Was hast du vor, möchtest du in deinem Alltag etwas ändern, und was davon wird bereits konkret?

    Nicht-Trinken ist prima. Trocken leben ist unbezahlbar.

    Willkommen hier und alles Gute dir,
    LG viola

    Hallo Carl Friedrich,

    wünsche dir ein in deinem Sinne gutes Neues Jahr.

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    Erstaunlich wie sich bei mir mit fortschreitender Abstinenz der Blickwinkel langsam verschiebt und ich die Ausführungen besser verstehe.


    Am Anfang will man das ja nicht so wirklich wahrhaben. Die Nähe zum Alkohol (wenn das Trinken noch nict so lange zurücl liegt und die Erinnerung noch sehr präsent ist) verhindert, dass man sich überhaupt nur vorstellen kann, manche Dinge auch anders einordnen oder bewerten oder verstehen zu können.
    Das kommt erst mit der Zeit, und auch für mich war das eine ganz erstaunliche, und sehr erfreuliche Erkenntnis. Danke fürs Erinnern.

    LG viola

    Hallo,

    danke für deine Geschichte.

    Du kreist mit deinen Gedanken um die Sucht, die Süchtigen, deine Rolle im Bezug auf die Sucht etc.
    Das ist völlig normal, du bist ja selber mitten in der Situation. Da kannst du keine Distanz aufbauen.

    Trotzdem möchte ich dir Mut machen, zumindest gedanklich mit der Distanz zu beginnen.
    Du kannst die anderen nicht ändern. Du kannst die Sucht nicht "besiegen".
    Du kannst aber bei dir anfangen. Schauen, womit es dir gut geht und was du brauchst. Mit der Bestimmung des eigenen Aufenthaltortes hast du ja schon begonnen, gut so! Geh weiter, such dir Freiräume, sorge für schöne Momente in deinem Leben.
    Übernimm die Verantwortung, und zwar für dein eigenes Leben. Und lass die Verantwortung für die Leben der anderen bei ihnen. Hört sich vielleicht schräg an, du hast ja Mitleid, du machst dir Sorgen etc. - ist aber ein Ansatz, der dich weiterbringen kann.

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    ich kann doch meine Mutter nicht alleine lassen


    Doch, kannst du.
    Jede junge Frau nabelt sich irgendwann von ihrer Mutter ab. Da ist ein notwendiger Schritt zum Erwachsenwerden.
    Deine Mutter trifft ihre eigenen Entscheidungen. Triff du deine.

    LG viola

    Hallo Hartmut,

    irgendjemand von den weisen Alten meinte mal, schte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Taten.
    Schön, dass du wieder hier schreibst. Und du auf deine Gedanken geachtet hast.

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    wenn du am Anfang schon nach einen für dich angenehmen Weg suchst


    Das ist immer so ein blödes Dilemma. Zu spüren, dass Veränderung nötig ist, uum aus den Spiralen der Sucht rauszukommen. Aber nicht genug Mumm zu haben, wirklich ans eigene Ego ranzugehen und in die Tiefe zu schauen, dahin, wo es weh tut.
    Tut aber not. Ohne is nich.

    LG viola

    Hallo Sany,

    willkommen hier! Schön, dass du da bist.

    Was genau soll der Neurologe denn abklären? Vermutest du oder dein Arzt irgendwelche Folgeschäden durch den Alkohol?

    Das mit der Abtreibung ist ja sehr traurig. (Übrigens, bedenke bitte, dass du hier im frei zugänglichen Internet sehr persönliche Dinge von dir schreibst.... überlege dir gut, wo da für dich die Grenze ist.)
    Ich finde es toll, dass du trotz deiner ganzen Vorgeschichte den Entschluss gefasst hast, ohne Alkohol klarzukommen. Das geht nämlich. Du kannst dich daran gewöhnen, so wie du dich auch an den Griff zum Glas gewöhnt hast.
    Und du willst dir Hilfe holen, weil du verstanden hast, dass du Hilfe brauchst. Das ist klasse. Du fängst an, gut für dich zu sorgen. Mach weiter so und alles Gute für die nächste Zeit!

    LG viola

    Liebe Thalia,

    danke für deine Fragen.


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    - keinen Alkohol zu Hause habe, auch nicht für Gäste


    Das ist ja quasi eine Basis. Als ich aufhörte zu trinken, war das für mich die erste selbst auferlegte Regel. Gedanklich erforderte es einen (kleinen) Mut, denn ich dachte zunächst, oha, aber wenn nun Gäste kommen, denen ich "etwas anbieten" muss/möchte.... dieses rein theoretische Problem stellte sich aber in der Realität gar nicht, vermutlich, weil ich mir dann auch schnell in der Theorie darüber klar war.
    Und wenn ich klar für mich bin, strahle ich das auch nach außen aus und es gibt keine innerliche kognitive Dissonanz und keine äußerlichen Unstimmigkeiten.


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    - mich privat mit Menschen umgebe, die nie oder selten Alkohol trinken


    Mache ich auch so. Ich weiß aber, dass manche von denen durchaus mal ALkohol trinken, aber siee tun das nicht in meiner Gegenwart. Das reicht mir. Was sie in ihrem eigenen Zhause ohne mich treiben, geht mich nichts an.


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    - auch im Berufsleben klargestellt habe, dass ich nicht trinke
    - und ähnliches mehr


    War für mich auch ein wichtiger Punkt und kostete mich anfangs durchaus Überwindung. Dieses Klarkriegen gegen meinen eigenen inneren Widerstand - nach dem Motto, das kann ich nicht bringen, HIlfe, was denken dann die Kollegen von mir? - war für mich wichtig und hat meine Trockenheit bestärkt.


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    Aber ist es nicht auch wichtig, zu „trainieren“, in Gegenwart von Alkohol trinkenden Menschen zu sein, um die Erfahrung mit mir zu machen, dass ich auch dann nicht rückfällig werde, auch wenn sich mal Suchtdruck einstellen sollte?


    Weiß nicht.
    Ich hatte nie den Drang, da irgendwie pro-aktiv trainieren zu müssen. Abstinent zu leben und Trockenheit einzuüben war für mich Training genug. Das hatte auch damit zu tun, alte Gewohnheiten abzulegen und neue einzuüben.
    Wenn ich mir dann noch so eine Art Konfrontations-Therapie verordnet hätte... das wäre für mich nicht stimmig gewesen. Ich denke zwar nicht, dass es meine Abstinenz gefährdet hätte. Aber die kollektive Erfahrung hier im Forum spricht da ja eine andere Sprache.
    Ich habe das jedenfalls nicht vermisst und solche Situationen für mich nicht gesucht.


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    Denn „ich kann dem Alkohol doch auf Dauer sowieso nicht aus dem Weg gehen“, wenn ich in unserer Gesellschaft leben will.


    Na und? Der Alkohol ist der Alkohol ist der Alkohol.
    Wie ich mich ihm gegenüber aufstelle, bestimme ich immer noch selber. Und nicht er.
    Also warum sollte ich mir eine gesellschaftliche Haltung bzw. Problematik zu eigen mache, die ich in meinem eigenen Leben gar nicht mehr benötige? Wenn alle anderen trinken wollen, ich aber nicht, dann konzentriere ich mich doch besser auf das, was ich für mich selber als richtig - im Sinne von stimmig für mein Leben - erkannt habe, als mainstream-mäßig mich nach dem Kurs der Masse auszurichten.


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    Gerade von den länger Trockenen, die schon auf eigene Erfahrungen zurückblicken, würde mich interessieren, wie Ihr das konkret handhabt, und auch vor allem, was Ihr am Anfang offenbar richtig gemacht habt, so dass Ihr jetzt eben bereits länger als ein paar Monate trocken seid?


    Ich habe am Anfang alles entsorgt, was bei mir zuhause mit Alkohol in Verbindung stand, also nicht nur den Alk, sondern auch die Gläser, die Flaschenöffner, die Korkenzieher etc. Das war wie eine Befreiung.
    Ich habe analysiert, wo meine Trigger liegen. Da bin ich tiefer eingestiegen und habe alternative Routinen eingeübt.
    Ich habe äußerlichen Abstand hergestellt, also keine Kneipenbesuche, Barbesuche, trinkende-Menschen-Besuche, und auch innerlichen, indem ich mich mehr und mehr vom gedanklichen Alkohol gelöst habe. Dadurch konnte ich das Weinregal im Supermarkt sehr schnell links liegen lassen, ohne dass das Stress gemacht hätte.
    Ich habe meine Gewohnheiten hinterfragt und umgestellt. Dafür war es wichtig zu erkennen, welche Bedürfnisse den unterschiedlichen früheren Trink-Settings zugrunde lagen, und wie ich diese alternativ befriedigen könnte. Um dann genau diese Dinge im Alltag umzusetzen und gegebenenfalls leicht zu variieren, bis ich mich damit wohl fühlte.
    Ich wollte ja nichts vermissen. Beim Trinken habe ich trotz Trinken immer noch was vermisst. Dass das Trinken selber dazu betrug, hätte ich früher nicht gedacht. Jetzt ist es mir sonnenklar.


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    Oder auch was ihr, im Nachhinein betrachtet, vielleicht „falsch“ gemacht habt.


    Ich war etwas ungestüm und ungeduldig am Anfang und wollte immer alles "richtig" machen. Das ist so ein altes Muster von mir.
    Dadurch habe ich mich unter Druck gesetzt, und Druck auf sich selber auszuüben ist potentiell riskant. Kann ich nicht empfehlen. Denn es kann zu Trinkdruck führen.
    Ich merkte aber auch schnell, dass ich ja viel mehr Zeit habe durch mein Nicht-Trinken. Und zwar qualitative Zeit, ohne Kater, ohne Watte im Kopf, ohne Verlangen nach Alk, und ich begann einfach damit, diese neue Zeit für meine trockene Weiterentwicklung zu nutzen. Bin dabei geblieben und lerne immer noch hinzu.

    LG viola

    Liebe Thalia,

    ich habe gerne getrunken. Es hat mir geschmeckt. Es tat mir gefühlt sehr lange Zeit gut.
    Alkoholiker? Ich?????

    Ich habe in den letzten Tagen immer wieder über diese Frage nachgedacht. Erst gestern Abend sprrach ich auch mit meinem Sohn darüber.

    Ich denke, es spielt eine Rolle, dass das Suchtmittel Alkohol selbst bei der Verdrängung hilft. Es ist quasi ein Verdrängungsstoff. Ein Weichspüler, der die großen, bedeutenden Fragen wegwischt.
    Wenn die Angst aufkommt, vielleicht doch etwas ändern zu müssen... vielleicht doch aufhören zu müssen mit der täglichen Sauferei... bald, möglichst heute noch..... dann auf den Schreck schnell einen Schluck, denn schlafen kann ich wenn ich tot bin, und aufhören irgendwann dann mal. Bestimmt. :roll:

    Dann kommt die Toleranz hinzu, also die schleichende Erhöhung der Dosis, und auch die wirkt komischerweise nicht als Warnschuss, sondern als Aufforderung zur Verlängerung.

    Dazu noch das kollektive Weggucken.
    Alkoholiker, das sind immer die anderen. Sohnemann sagte mir gestern, es wäre ihm gar nicht bewusst gewesen, dass Alkohol auch körperlich schädigt. Dass also der Alkohol nicht mit dem Gang zum Klo einfach durchrauscht, sondern ganz direkt Zellen zerstört und am Ende des Lebens zu bösartigen Krankheiten führen kann. Tausende von Tote jedes Jahr reichen nicht aus, um diese Tatsache in der Gesellschaft zu verankern,
    Zu groß vermutlich der Nutzen, "Opium fürs Volk" und sozialverträgliches Frühableben, dazu die Steuereinnahmen - da ist aus meiner Sicht System dahinter.

    LG viola