Beiträge von viola

    Hallo Kain,

    ich finde es toll, wie reflektiert du mir deiner schwierigen Situation umgehst, und dass du zu deiner Mum eine gute Beziehung hast. Das liegt auch an dir, du bist bestimmt ein wichtiger Punkt in ihrem Leben.

    Es gibt kein therapeutisches Ausziehen! Quasi ein Ausziehen, damit sie auf sich zurückgeworfen ist, wenn ich dich richtig verstehe.
    Die Frage ist doch, was willst DU!?!
    Du solltest auf dich und deine Bedürfnisse schauen, unabhängig von der Situation deienr Mutter (ich weiß, das fällt schwer!). Viele junge Leute in deinem Alter ziehen von zuhause aus, das ist völlig normal. Irgendwann muss man sich lösen und auf eigenen Füßen stehen. Finanziell bist du ja schon fit, du würdest bestimmt gut zurecht kommen, so lebens-technisch.....
    Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Danach solltest du handeln.

    Deine Mutter ist erwachsen, und auch wenn es Abgründe bei euch gibt, sie ist nicht unzurechnungsfähig. Sie weiß, was sie tut, und die Gefahren des Alkohols sind ihr sicherlich bekannt.

    Alles Gute für dich!
    LG viola

    Lieber Manfred,

    wie geht es dir?
    Was haben die letzten Untersuchungen an neuen Erkenntnissen für dich ergeben, und wie kommst du klar?

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und alles Gute!
    LG viola

    Liebe Mäuki,

    ich denke an dich und hoffe, dass es dir dort gut (bzw. zumindest: besser) geht, wo du jetzt bist.

    Dein Egal-Gefühl ist bestimmt Ausdruck deiner Krise, und es ist doch gut, dass jetzt so viel Zeit für eine umfassende Diagnostik aufgewendet wird. Und dann geht es auch weiter, für dich.

    Liebe Grüße und dir einen netten Ostermontag,
    viola

    Hallo Paranoia,

    ich finde es gut, dass du dich entschlossen hast, nicht mehr zu trinken!
    Willkommen hier.

    Es ist kein leichter Schritt, wenn die Gewöhnung an den Alkohol bereits zur Sucht geworden ist. Und du weißt ja, von was du sprichst.
    Du merkst gerade, dass du es alleine nicht schaffst. Du bist auf der Suche nach Hilfe. Bei deinen Patienten hast du auch erlebt, dass ein noch so starker Wille gegen die Sucht machtlos ist.

    Ich kenne die ärztliche Szene und kann deine Bedenken sehr gut nachempfinden. Außerdem ist es natürlich wichtig, deinen Job nicht zu gefährden.
    Das allerwichtigste, was du dafür tun kannst ist, dich jetzt der Sucht-Bekämpfung mit allen Konsequenzen zu stellen. Denn deine Trockenheit ist die Basis für ein zufriedenes Leben, das mehr ist als Arbeiten, Saufen, Schlafen und wieder von vorne....!

    Gut, dass du passende Medikamente nimmst - nicht so gut, dass du sie dir selber verordnest.....
    Hast du mal über die Möglichkeit nachgedacht, einen Arzt "weiter weg" aufzusuchen? Also an einem Ort, wo dich keiner kennt? Wäre das ein gangbarer Weg für dich?
    Wichtig ist auch der psychologische Effekt, also das Aussprechen der Tatsache, dass dich die Sucht am Haken hat und dass du Alkoholikerin bist. Schämst du dich dafür? Dann ist es noch zehnmal wichtiger, das Aussprechen.

    Wir sind hier ja eine online-Selbsthilfegruppe. Und so funktionieren wir auch. Und wie in realen SHGs auch gibt es hier viele unterschiedliche Typen von Betroffenen.
    Es gibt hier auch einen geschützten Bereich, dort kann nicht das ganze Netz mitlesen, und der Austausch ist intensiver und persönlicher. Wäre das etwas für dich?
    Ich freue mich darauf, mehr von dir zu lesen. Für die nächsten Tagen wünsche ich dir alles Gute!

    LG viola

    Lieber Manfred,

    mir fehlen gerade die Worte, aber es berührt mich, was du schreibst.

    Wann ist ein Leben ein "gelingendes" Leben? Wer legt das fest?
    Es stellen sich existenzielle Fragen, und das ist wichtig - wo ist der Sinn?
    Ich wünsche dir, dass du nicht zu viel grübelst, sondern mehr genießt (das mit dem Essen ist ja schön!). Und dass du dir selber keinen Druck machst. Du musst nichts, und noch ist Zeit. Vom Ende her denken lernen, das klingt schlimm, aber es kann auch bereichern.

    Dir auch eine gute Zeit.
    LG viola

    Leckeres winterliches Gemüse als Vitamin-Bombe:

    Eine halbe Vanilleschote (nur einritzen), eine Sternanis und eine Scheibe frischen Ingwer in Butter und Olivenöl kurz anrösten.
    In Streifen geschnittenen Fenchel dazu und ca. 5 min anbraten. Mit frisch gepresstem Orangensaft ablöschen und einige Minuten - je nach gewünschter Bissfestigkeit - einkochen lassen. Dazu wenn möglich Zesten von einer Bio-Orangenschale mitdünsten lassen.
    Die Gewürze entfernen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Fenchelgrün garnieren.

    LG viola

    Lieber Manfred,

    es freut mich zu hören, dass es dir mittlerweile wieder so gut geht, dass du bereits wieder über Projekte nachdenkst, und dass du dich "nur" mit Nebenwirkungen rumschlägst... bedeutet offenbar, dass die Wirkung der Therapien angeschlagen hat, und das ist ja das wichtigste!

    Herzlichen Gruß und dir eine schöne Weihnachtszeit,
    viola

    Huhu liebe Plejaden,

    danke für dein Lebenszeichen!

    Und ich freue mich zu lesen, dass dir dein Tee nun schmeckt und du nicht mehr hinter das Nicht-Achtsam-Sein zurückkannst. So geht es los, und dabei wird es nicht bleiben.... das Entdecken geht immer weiter.

    Ich wünsche dir eine gemütliche Weihnachtszeit,
    LG viola

    Liebe Katha,

    oh, ein geduldiger Feiertag nähert sich dir. Klingt gut! Genieß ihn und danke für deine Wünsche, ich tue es auch! :wink:

    Wie fies, eine Nierenbeckenentzündung. Das hätte es doch nun nicht noch gebraucht. Aber so ist es mit dem hätte - es führt zu nichts und jedenfalls nicht weiter.
    Dann futter mal brav deine Antibiotika und schnall dich immer gut an. Gute Besserung!!!!!

    LG viola

    Liebe Katharsis,

    ich drücke dir die Daumen für heute!
    Weißt du inzwischen schon, an welcher Stelle vom OP-Plan du stehst? Ohne Frühstück den halben Tag warten zu müssen, ist ja immer so mühsam - hoffentlich bist du bald schon dran, dann hast du es eher hinter dir.

    LG viola

    Huhu Katharsis,

    alles Gute für dich für die nächste Zeit!

    Das kriegst du hin, und der See, der wartet ja. Der kann dir dann beibringen, wie Warten wirklich geht. Einfach still und mit spiegelnder Oberfläche in sich ruhen. Dabei fällt sogar die ersehnte Geduld an, quasi als Nebenprodukt. Nicht das schlechteste Ergebnis. Warte mal ab. 8)

    Deine Herbstschnecke auf dem Grill erinnert mich an eins meiner Lieblingsbücher. Es handelt davon, sogar im Titel, welches Geräusch eine Schnecke macht, wenn sie was isst. Kann dir vielleicht ähnlich wie der Anblick deines Gärtchens beim Warten helfen.

    Grüß bitte jedenfalls den Himalaya-Fasan von mir, wenn du ihn noch einmal wiedertriffst.
    LG viola

    Moin Penta,

    Zitat

    Ich muss doch anerkennen, dass auch ich rückfällig werden kann, um überhaupt zu akzeptieren, dass ich das Risiko minimieren muss, damit es eben nicht dazu kommt. Oder nich?


    Doch. Klar. Also, ich sehe das so. Obwohl ich bisher nicht rückfällig war und daher hier vielleicht falsch bin. Habe halt nur meine theoretischen Ansichten und lerne aus der Erfahrungen anderer. Das ist doch aus das Schöne am Austausch hier - dass ich nicht jede dumme Sache selber noch ausprobieren muss, wenn ich woanders lese, was alles nicht funktioniert.

    Ich sach mal so: Jeder Rückfällige ist ein Alkoholiker, aber nicht jeder Alkoholiker ist ein Rückfälliger.
    Ob es nun Symptom, Merkmal oder XYZ genannt wird, ist doch egal. Aber dass ich als abstinent resp. trocken lebender Abhängiger in der Zukunft einen Rückfall bauen kann, ist für meinen Alltag doch nicht unwichtig. So, wie du es eben beschreibst: mein trockenes Leben ist die Risikominimierung, die die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls weiter verringert (ups, Tautologie, sorry).
    Ich sollte mich mit meinen Erkrankungen gut auskennen, damit ich mit ihnen leben lerne. Gilt auch für die Alkoholkrankheit. Faktenwissen und praktische Anwendung desselben versetzt mich in die Lage, einen gesunden Umgang mit den kranken Anteilen zu pflegen. Und dann geht es mir besser und ich muss nicht an meiner Sucht krepieren, das ist das Tolle daran.

    LG viola

    Hallo Hartmut,

    ich hatte nur von einem Rückfall hier gelesen (vorgestern), dass es auch noch weitere Betroffene gab, hatte ich nicht mitbekommen.

    Die Grundbausteine sind nicht umsonst unser Gerüst hier, und ihre konsequente Anwendung ist nun auch nicht soooo schwer, wie es manchmal den Anschein hat in den Reaktionen auf einen Rückfall. Das A und O ist eben die konsequente Anwednung von Anfang an.
    Nun wird es immer User geben, die einfach wackeliger als andere sind, und die auch länger brauchen, bis sie kapieren, dass diese Grundbauisteine zu ihrer Unterstützung da sind. Wir können nur immer wieder darauf hinweisen, auch wenn es bei manchen als "Herumreiten" dann ankommt. Und wir brauchen die Geduld und die gegenseitige Achtung, damit das Auffangen der Rückfälligen gelingt, ohne in ein "ach du Arme(r)" abzugleiten.

    LG viola