Beiträge von Elke1965

    Man, tut das gut ! Schuldgefühle dahingegend, dass ich denke, ich hätte mehr Geduld haben können, I C H hätte versagt ( ja, schön blöd, ich weiß ). Aber auf der anderen Seite dann auf meine Versuche darüber zu sprechen, Antworten wie "ja,ja, du mit deinem Lieblingsthema;wieso,ich trinke doch gar nicht viel". Und ich habe es wirklich auf ruhige, einfühlsame Weise versucht, ohne Vorwürfe zu machen.

    Man, tut das gut ! Schuldgefühle dahingegend, dass ich denke, ich hätte mehr Geduld haben können, I C H hätte versagt ( ja, schön blöd, ich weiß ). Aber auf der anderen Seite dann auf meine Versuche darüber zu sprechen, Antworten wie "ja,ja, du mit deinem Lieblingsthema;wieso,ich trinke doch gar nicht viel". Und ich habe es wirklich auf ruhige, einfühlsame Weise versucht, ohne Vorwürfe zu machen.

    Hallo Nancy und Xantippe,
    erstmal vielen Dank für eure Antworten.
    Was soll ich noch erzählen ? Eigentlich habe ich bereits am Anfang der Beziehung gemerkt, dass "Er"trinkt, dies aber erfolgreich verdrängt : Ist halt ein Mann, trinkt gerne mal ein Bier, na ja, im Urlaub, nach dem Sport ist das schon o.k., usw.
    Wie gesagt, Gespräche waren nicht möglich, für meinen Auszug habe ich fast ein halbes Jahr benötigt. Eine Wohnung hatte ich schon, habe es aber nicht geschafft, den Auszug konsequent durchzuführen. Natürlich habe ich wahrscheinlich auch gehofft, dass der Mann um mich kämpft .Aber dazu fehlte wohl die Energie. Meine Zuneigung zu diesem Mann ist geblieben und manchmal ist es so, als ob die negativen Erlebnisse und Erfahrungen kurz vor meinem Verstand "haltmachen" und verblassen.
    Auf jeden Fall stelle ich fest, dass es ein sehr befreiendes Gefühl ist, hier schreiben zu können.

    Ich habe die Liebe meines Lebens verlassen und mich für meinen Verstand,gegen mein Gefühl entschieden. Für den Rest meines Lebens wollte ich weder kontrollieren wo wieviele leere Flaschen stehen, noch nachts den Bieratem neben mir spüren, noch mit einem Mann zusammenzuleben, der im Urlaub morgens um zehn das erste Bier an der Tankstelle kauft. Das ist jetzt 1 1/2 Jahre her. Nun habe ich erfahren, dass er sehr verwirrt ist, Gegenwart und Vergangenheit durcheinander bringt und
    körperlich in schlechtem Zustand ist.
    Und was passiert ? Ich sitze hier und überlege, was ich falsch gemacht habe,Mitleid,Sorge kommen auf. Über das Thema Alkohol konnte ich damals mit ihm nicht sprechen. Einmal hat er zugegeben, ein Problem damit zu haben, aber dann war diesbezüglich kein Zugang mehr möglich.
    Wie ergeht es anderen in ähnlichen Situationen ? Wie kommt man gegen Schuldgefühle an ?

    Hallo, Sinnesrausch,

    was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ja, es ist schwierig, sich wieder sein eigenes Leben aufzubauen, aber es lohnt sich.
    Und ja, die Gefühle der Vergangenheit holen einen ein, aber das ist doch auch in Ordnung, sich damit auseinanderzusetzten.

    Ich wünsche Dir viel Kraft