Beiträge von murmeltier

    Liebe Mitleser,
    das Sommerfest war ein großer Erfolg für mich! :D
    Es war aber auch gut, dass ich bereits im Vorfeld mitbestimmt habe, und so lief alles komplett störungsfrei ab.
    Beim Grillen habe ich mich allerdings nicht beteiligt, das fand beim Gasthaus statt, und da hatte wirklich jeder ein Glas Bier in der Hand. Sogar dem Gegrillten haftete so eine Alknote an, ich glaub die haben da Bier drübergeschüttet! :shock:
    Da ich aber unsere Gartenpazelle zum "Kinderparadies" umgestaltet hatte, gabs ausreichend Kaffee, Saftschorle und Kuchen, wo ich gerne (habe mich noch nicht auf die Waage getraut!) zugegriffen habe.
    Am späteren Nachmittag, als die Stimmung allgemein schon recht weinseelig und bierschwanger geworden war, sind wir Mädels mit den Fahrrädern nachghause gestartet. Wir haben sogar einen Umweg durch die Flussalleen gemacht, was in der Gruppe totalen Spass gemacht hat.

    Mein erstes "gesellschaftliche" Zusammentreffen nach 7 Monaten hat mich bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin wenn ich vorausschauend handle und mich nicht geniere um Unterstützung zu fragen!
    Euch allen eine schöne Woche, murmeltier :D

    Liebe Xenica,
    auch ich war ein "Stresstrinker" und missbrauchte Alkohol als leicht erwerbares Beruhigungsmittel, ich trank ausschließlich zuhause, die Mengen waren vergleichsweise gering. Es reichten schon 3 Biere um mich in den Schlaf zu trinken.
    Auch ich hatte keinerlei körperliche Entzugserscheinungen (abgesehen von Panikattacken und Sozialphobie die mich seitdem ständig begleiten).
    Ich hatte/ und habe jedoch heftigen "Saufdruck", teilweise ziemlich überraschend, wie zum Beispiel bei einem Elternabend in der Schule meines Sohnes, obwohl ich dort garnicht mit Alkohol in Berührung kam. :(
    Habe ich also mit dem Alkohol noch nicht abgeschlossen? Ich denke nein, und ich weiß nicht ob das jemals möglich sein wird. Ich weiß nur, dass ich keine Kontrolle über den Alkohol gewinnen kann, das zu akzeptieren hat mich in meiner Trockenheit bestärkt.
    Es wäre schlichtweg ein ungleicher Kampf, daher lasse ich ihn garnicht mehr in mein Leben.
    Wenn ich darüber nachdenke, ob mein Alkoholkonsum mir oder meinem Umfeld geschadet hat, taucht immer ein Bild in meinem Kopf auf:
    Mein Sohn wie er sich angeekelt von mir wegdreht weil ich um 10.00 Uhr vormittag im Urlaub bereits die 3 Flasche Bier geöffnet habe. :oops:
    Mit diesen Erinnerungen würde ich gerne abschliessen!
    LG, murmeltier

    Hallo ihr Lieben,
    melde mich noch mal kurz vorm Wochenende. Muss jetzt noch bis 14.00 Uhr arbeiten und dann gehts ab in die Sonne! :D
    Da heute ein Gartenfest (Schrebergarten) stattfindet, habe ich mir in den letzten Tagen eine Strategie entwickelt:
    1. Habe zwei Frauen aus meiner SHG eingeladen (beide Langzeittrockene)
    2. Unsere Parzelle bleibt alkfrei, dort dürfen die Kinder im Pool plantschen und Tischtennis spielen.
    3. Es gibt lecker Kuchen, Kaffee und Milchshakes außerdem selbstgemachten Holundersaft mit Zitrone und ganz viel Eis! (das gibt sicher 2 kg mehr auf den Hüften)
    4. ich bin mit dem Fahrrad unabhängig, und kann den Ort des Geschehens schnell verlassen wenns mir zuviel wird.
    :oops:
    Muss sagen, ich bin schon ein wenig angespannt, weil es das erste Mal seit 7 Monaten ist, dass ich mich auf so ein Fest einlasse, allerdings wissen alle Gäste von meiner Sucht, und akzeptieren die Regeln.
    Mein Therapeut meint ich sei endlich soweit, dass ich mich (unter Aufsicht :wink: ) wieder mit Geselligkeiten konfrontieren kann um gegen meine soziale Phobie (habe ich seit meiner Abstinenz) anzugehen.
    Wünsche allen hier ein schönes, trockenes Wochenende, murmeltier

    Hallo Martin,
    spontan würde ich sagen, erstmal Verständnis.
    Verstädnis dafür dass man am Anfang außer dem Wunsch "nicht mehr zu trinken" gar nix weiss. Für viele ist es Anfangs schwer sich zu konfrontieren, mit sich, mit der Sucht, mit der Selbstlüge.
    Aber in zweiter Linie auch Kompromisslosigkeit. In meiner realen SHG gilt die Regel, dass über den Leitfaden der anonymen Alkoholiker nicht diskutiert wird, das sind einfach die Eckpfeiler über die das Ganze zu funktionieren hat.
    Dann Begleitung. Ein mensch ohne diese erfahrung kann nicht nachvollziehen, dass ich z.B. die erste Zeit es nicht schaffte allein Einkaufen zu gehen ohne einen heftigen "Saufdruck" zu bekommen, - ich weiß, das funktioniert mittels Forum nicht, aber zum Beispiel Themen wie: Urlaubsplanung, Freizeitgestaltung, Meideverhalten usw. lassen sich hier gut diskutieren, und man lernt aus den Fehlern anderer.
    Zuletzt Konfrontation. Wer außer einem der selbst die Gefahr kennt kann rechtzeitig (im besten Falle) auf Selbstbetrug hinweisen, das muß leider auch schonungslos geschehen, ich weiß wie stark mein Alkohol-Ego ist, mit Schmeicheleien läßt es sich nicht bremsen.
    Ich hoffe ich konnte deine Frage aus meiner Sicht beantworten, finde das Thema aber sehr interessant und spannend
    LG, murmeltier

    Hallo zusammen,
    melde mich zurück aus dem Urlaub, vieles ist hier wieder an Beiträgen geschrieben worden, und ich werde mich die nächsten Tage wieder einlesen.
    Mein Urlaub war ein voller Erfolg! :D Zusammen mit meiner Schwester (Burnout-Patientin, frisch aus der REHA),ihrem Mann, unseren Kindern und meinem Noch-Lebensgefährten haben wir bewußt ein stilles Häuschen direkt am Meer in Kroatien gemietet, gemeinsam gekocht, mit dem Boot rumgeschipptert, viel geschwommen, und vor allem ganz gemütliche Abende ohne Alkohol auf der Terasse verbracht.
    Die Männer haben zwar ein paar Abende in der Stadt ein paar Bier getrunken, unser zuhause blieb aber alkoholfrei.
    Vor allem die intensiven Gespräche mit meiner Schwester haben mir schon lange gefehlt, wir konnten vieles gegenseitig be/erleuchten, ich glaube auch sie ist im Moment gefestigter und erstmal über den Damm.

    Der Wiedereinstig in den Alltag macht mir allerdings zu schaffen, ich wollte eigentlich mein Sportprogramm intensivieren (ich will ja schließlich noch einige kilos loswerden), leider kam jetzt eine heftige Erkältung dazwischen, und so quäl ich mich ein bisserl durch den Tag.
    Doch das geht vorbei, und dann wird wieder fleissig gejoggt und trainiert!

    Was habt ihr diesen Sommer an Aktivitäten vor, und welche Vorsichtsmassnahmen tätigt ihr? Ich wollte auf keinen Fall in irgendeine Partymeile, oder Hotels mit Poolbar, das halte ich für sehr gefährlich! Im Urlaub verliert man sehr schnell seine guten Vorsätze, überall wird getrunken und geschunkelt, - nein, danke - das schreit richtig nach unbekümmerten Rückfall!
    Bin auf eure Antworten gespannt und wünsch allen einen schönen Sommer, murmeltier

    Liebe Britta,
    mein Lebensgefährte (Ex?) hat meine Abstürze mitterlebt, er war mit beim Therapiegespräch und trotzdem gegen ein alkoholfreies Zuhause.
    Mir fällt dazu ein Gespräch mit ihm ein, dass wir nach meinem Rückfall im November geführt haben. 2 Dinge haben sich eingeprägt:
    1. Er sieht dasss ich ein Alkoholproblem habe, ist aber der Meinung dass er dafür keine Schuld trägt. Wenn jemand abstinent leben will, so ist das dessen alleinige Entscheidung und Verantwortung, wenn ich nicht die Kraft habe ihm beim Alkoholkonsum zusehen zu können liegt es an meiner Undiszipliniertheit und Willensschwäche.
    2. Die Vorstellung, dass ich es schaffen könnte abstinenz zu bleiben bereitet ihm Angst. Denn nüchtern bin ich zu nüchtern, zuwenig sexy Frauchen, zu ernst, rational - zu langweilig!

    Nun, ich brauchte trotzdem lange um eine vorerst räumliche Trennung zu erreichen, ich wohne zwar nebenan, aber bei Alkoholkonsum muß er auf meine Gesellschaft eben verzichten und ich verdrück mich. Er findet mich schwach, - ist er dann im Umkehrschluss stark?
    Was ich eigentlich sagen wollte ist dass durch diese räumliche Trennung schleichend die entgültige Trennung kam, wir haben/hatten keine Gemeinsamkeiten - außer dem Saufen! :roll:
    LG, murmeltier

    Liebe Britta,

    ich muß sagen, so langsam werde ich zornig (oder traurig) was die Unterstützung mancher Lebenspartner angeht. Mehrmals konnte ich schon feststellen (ich nehme mich mit dazu), dass diejenigen die uns eigentlich lieben und unterstützen sollten ("... in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns scheidet"...) so wenig unternehmen um uns die Trockenarbeit zu erleichtern/ermöglichen!
    Was nützt es wenn viele hier zum Arzt gehen, reale und diese SHG nutzen,Therapien machen, - quasi unser ganzes Leben neu aufbauen, wenn es sich der Partner zuhause mit einem Gläschen gemütlich macht? :evil:
    Was für einen Anlassfall brauchen diese Ignoranten eigentlich um hier gedanklich umzuschwenken? Ob sies nun verstehen oder nicht ist vollkommen irrelevant, ich würde ja neben einem lungenkranken Partner auch nicht rauchen, oder?
    Ich will auch nicht die Verantwortung für meine Trockenheiten abgegen, aber ein Minimum an Entgegenkommen einem kranken Menschen gegenüber muss ich erwarten können!
    Bitte nimm mir meine Zornesrede nicht übel, aber manchmal greif ich mir echt auf den Kopf was für eine Sch... in manchen Partnerschaften abgeht (wie gesagt, ich nehme da meine Partnerschaft nicht aus).
    LG, murmeltier

    Liebe Triiine,
    deine Wort könnten auch von mir sein!
    Auch ich bin mit meinem Lebensgefährten von einer absoluten Nichttrinkerin langsam zur Gewohnheitstrinkeriin und zu guter Letzt zur Alkoholikerin geworden...
    Erst durch einen Suizidversuch unter starken Alkoholeinfluss habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Aber, wie du ja auch von dir selbst beschreibst, getrunken haben alle.
    Zwischenzeitlich habe ich sogar mehr getrunken als mein Lebensgefährte, ich wurde zerieben zwischen Beruf, Haushalt, Kind, finanzielle Schwierigkeiten usw., gegen den alltäglichen Frust konsumierte ich Bier oder Wein, zuerst nur am Wochenende, dann täglich, manchmal trank ich 3 Feiertage durch! :oops:
    Ich ging dann erstmal in Therapie (Einzelgespräche um meinen Unsicherheiten und Ängsten begegnen zu können), im Moment bin ich in einer Gruppentherapie (nur Frauen) was ich nicht missen möchte. Ich habe gelernt Erfahrungen von "Älteren" anzunehmen, trotz allem hatte ich im November einen Rückfall.
    Mit meinem Lebensgefährten bin ich zwar noch zusammen, aber lebe räumlich getrennt. Er kann mit Alkohol besser umgehen als ich, allerdings konnte er sich nie mit einem alkoholfreien Umfeld anfreunden. Wäre ich da nicht raus (wohne jetzt nur 1 Türe weiter) hätte nie trocken werden können. Meinem LG fehlt da vollkommen das Verständnis, er ist der Meinung das alles sei reine Willenssache "1 Glas Wein hat noch nie jemanden geschadet, musst halt rechtzeitig aufhören!"... nun, ich weiß es besser!
    Ich wünsche dir hier einen regen Austausch und hoffentlich auch bald in einer realen SHG,
    murmeltier

    Hi silberkralle,
    Sch...Schlaftabletten hab ich nicht gebraucht weil ich ja brav am Sportln war und mir im Anschluss ein Muskel- und Seelenrelaxbad gegönnt habe. Ich war so darauf so müde, dass ich beim Fussballgucken eingeschlafen bin... vielleicht lags aber auch am faden Spiel! :wink:
    LG, murmeltier

    Hallo ihr Lieben,
    danke für die aufbauenden Worte! :D
    Ich melde mich zurück aus einem erfolgreichen trockenen Wochenende!
    Tut mir leid, dass ich mich nicht früher melde, aber ich habe mich bewusst "ausgeklinkt", heisst Handy und Computer ausgeschaltet, eine Radtour gemacht und viel Tee getrunken.
    Heute habe ich meine Beiträge nochmal durchgelesen, und habe deutlich erkannt wie sehr sich mein Hirn auf diesen Saufdruck eingeschworen hat!
    Andererseits war es nachdem ich diese Worte geschrieben habe, also mich ganz bewußt öffentlich zu meinen Gefühlen bekannt habe, als wäre ein Bann gebrochen worden. Die Beklemmungen waren weg, ich konnte wieder in aller Ruhe und Vernunft denken und mich der Situation stellen.
    Ich habe mir in den letzten Wochen einfach zuviel zugemutet, vieles davon war auch nicht von Erfolg geprägt! :(
    Dann kam die Enttäuschung, der Frust, naja, die typische Spirale abwärts.
    War heute schon bei der Gruppentherapie, wir haben über Auslösermechanismen gesprochen und wie wir sie vermeiden bzw. rechtzeitig erkennen können.
    Was ich schon öfter hier gelesen habe ist bei mir eingetreten, man wird nach längerer Abstinenz übermütig und verliert die wesentlichen Punkte der Trockenheitsarbeit aus den Augen...
    Wünsche euch einen guten Wochenanfang und danke nochmal dass ich hier so offen sein darf,
    murmeltier

    Lieber "Neuer",
    hab mir jetz einen Riegel Schokolade gegönnt (bin ja am Abnehmen)... es war unbefriedigend :roll:
    Ich würde mir am liebsten sofort eine Schlaftablette reinziehen, - dann bin ich weg und die Gefahr wäre gebannt... mir schnürt sich im Moment alles zusammen... ich bin verzweifelt!
    Ein riesiger Rückschritt...

    Ihr Lieben,
    ich brauche eure Hilfe! :(
    In den letzten 2 Wochen haben sich alte Denkmuster bemerkbar gemacht die mir Angst bereiten. Ihr wisst, ich bin eine "Stresstrinkerin".
    In den letzten 2 Wochen stand ich extrem beruflich und familiär (Elternabende, Klausuren..) unter Stress, ich war hochgradig nervös und angespannt...und dann kamen die nassen Gedanken! :cry:
    Ich hatte den Wunsch mich wegzubeamen, wie früher, ich halte das nicht mehr aus etc. - ihr wisst schon!
    Meine reale SHG - eine reine Frauengruppe-hat mich da wircklich aufgebaut - wir gingen abends noch walken usw.
    ich habe auch heute meine Teilnahme an einer Gartenparta (für meinen Mann ganz wichtig, da Chef & Co anwesend) abgesagt. Ich spüre die Gefahr!
    Meine Bitte nun an Euch wäre, wie komme ich da jetzt raus, mein Alkgeist giert nach Stoff, ich nehm Schlaftabletten gegen die Gier nach Feierabend (gehe dann gegen 20.00 Uhr ins Bett), ich war so weit weg vom Alk... ich kann es kaum aushalten!
    Hilfe, murmeltier

    Hallo TooShy,
    ich mußte auch erst lernen genauer hinzuschauen, sogar auf die Medikamentenvergabe durch meinen Hausarzt (der hat mir Tropfen gegen Übelkeit verschrieben die auf Alkohol basieren - obwohl er von meiner Alkoholkrankheit weiß :evil: )
    Am einfachsten für mich ist es bei Medikamenten auf die Kindervariante zurückzugreifen - da ist man auf dem sichersten Pfad.
    Fertigprodukte kommen mir auch nicht mehr ins Haus, denn da ist oft Alkohol drin versteckt, selbst in einigen Fruchtjoghurtsorten :!:
    LG, murmeltier

    Danke für die lieben Genesungswünsche! :D
    Habe heute ausnahmslos Fencheltee getrunken (nach den ersten gewöhnungsbedürftigen Schlucken eigentlich ganz gut), die Übelkeit ist weg. Magen krumpelt noch vor sich hin.
    Heute abend mach ich mir noch ein mildes Tofu-Süppchen, ein wenig Genuss muss der Mensch ja auch haben!
    Ich habe festgestellt dass ich recht häufig an Magenproblemen leide, und führe das außer an Stress auch wesentlich an den vielen Alkoholkonsum der letzten Jahre zurück. Habe meine Magenschleimhäute nachhaltig geschädigt. :x
    Zum Glück ist der Körper aber selbstregenerierend, bis zu einem gewissen Punkt natürlich, ich hoffe schon das sich alles mit der Zeit erholt.
    Euch allen noch einen schönen trockenen Abend, murmeltier

    Hallo zusammen,
    hatte die letzten Tage eine grausige Magen-Darm-Grippe die mich ins Bett gezwungen hatte. Mein Arzt hat mir heute früh Tabletten gegen die Magenkrämpfe und Tropfen gegen die Übelkeit verschrieben.
    Und diese Tropfen enthalten 1. Alkohol und 2. vermindern sie die Wirkung meiner anderen Medikamente (Schlafmittel).
    Ich ärgere mich masslos über die Unbedachtheit meines Arztes, immerhin bin ich seit längerer Zeit bei ihm in Behandlung, und er weiß auch von meiner Alkoholsucht. :shock:
    Die Tropfen hab ich gleich entsorgt, aber ich merke wie das wieder zu meinem Thema hier passt, ich muss jeden Tag aufs Neue genau aufpassen und hinterfragen.
    Andererseits ist das auch gut so, denn ich hab ja schon erkannt, wie sich eine leichte Sorglosigkeit in mein Leben geschlichen hat.
    Wünsch euch einen trockenen Wochenbeginn, murmeltier

    Hallo Franky,
    find ich superwichtig dass du das hier reinstellst. "Alkoholfreies" Bier ist für mich sowieso ein Paradoxon, außerdem kommt da noch Getränkfarbe, Geruch und Geschmack dazu. Und schließlich trinkt man auch "alkoholfreies Bier" meist nicht aus dem Saftglas, was schon wieder die Gefahr der "Gewohnheit" und der "Lustempfindung" beinhaltet.
    Das gleiche gilt für "alkfreien" Wein und Sekt. Hab das Zeug zwar noch nie probiert, glaube aber nicht dass das Kindergetränke sind. :?
    Ich für meinen Teil halte aus oben genannten Gründen auch Abstand von Früchtebowlen und Cocktails, ist auch so ein "Gustomacher", oder seht ihr das anders?
    LG, murmeltier

    Hi drybabe,
    ich muß da Hans recht geben. Waren es am Anfang meiner Trockenheit überfallsartige Gedankenblitze die mich auch unvermutet im Lebensmittelgeschäft treffen konnten (bin einmal sogar aus dem Geschäft geflüchtet und habe meinen Einkaufswagen einfach stehen gelassen :shock: ), - so sind es heute manchmal Bilder die sich vor mein geistiges Auge rücken.
    Ein Beispiel: Wir gingen am Wochenende zusmmen in einer Gruppe NordicWalken und ich war unglaublich durstig. (Natürlich hatte ich Wasser dabei) Wir gingen an einer Gststätte vorbei und da tauchte plötzlich das Bild eines vollen Bierglases wie in der Fernehwerbung auf! :?
    Nach einem großen Schluck aus der Wasserflasche war der Spuk schon wieder vorbei, trotzdem sind solche Augenblicke immer wieder erschreckend für mich.
    Wünsch dir eine trockene Woche, murmeltier

    Ihr Lieben,
    muß schnell noch was loswerden! Passt zwar garnicht hier zum Thema, aber ich will euch ja auch nicht ständig volljammern... :oops:
    Ich habe endlich meinen eigenen türkischen Samovar ersteigert und gestern ausprobiert! Kennt ihr so ein Ding? Das ist ein Doppelkannen-Teekocher (in meinem Fall elektrisch), unten ist der Wasserkocher mit Hahn oben der eigentliche Teekessel. Man füllt oben die Teeblätter ein (empfehle türk. Chà) und Wasser, in den unteren Kessel ebenfalls Wasser. Oben wird schonend ein sehr starker Tee gebraut, den man dann zu 2/3 in ein Teeglas giest. Anschließend gießt man aus dem unteren Kessel heißes Waser zum verdünnen. Getrunken wird der sehr aromatische Tee mit viel Zucker! :D
    Habe das in der realen SHG gesehen und war von der gemütlichen Form der gemeinsamen Teezubereitung und Genießens so begeistert, daß ich das unbedingt für mich zu Hause brauchte.
    Schauen wunderschön aus, dazu habe ich edle bunte Teegläser aus Marrokko gekauft. Vielleicht wäre das auch für euch eine schöne Idee für Gästeeinladungen, dazu passen alle Arten von Keksen und Gebäck, süß oder herzhaft!
    sorry, totale Themenverfehlung :oops:
    LG, murmeltier

    Liebe Lulu,
    das Kribbeln in den Extremitäten könnte entweder eine Nebenwirkung von Antidrepressiva sein (weiß nicht ob du da welche nimmst), oder eine Störung der Nervenenden.
    Würde das unbedingt mit dem Arzt besprechen. Oft helfen einfache Kneippbehandlungen oder progressive Muskelentspannung. Allerdings nur unter fachärztlicher Anleitung.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, murmeltier

    Hans :
    Ich habe mir ernsthaft eingebildet dass eine eigene Wohnung als Rückzugmöglichkeit genügen würde. Naiv nicht? Dem täglichen Wahnsinn ein Schnippchen schlagen, und sich mit einem Buch in die eigenen 4 Wände zurückziehen, ich war ja ein Stresstrinker.
    Ja Handeln, - ich dachte mit ein bisserl gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis schaffen wir das!
    Maria : ich habe derzeit zu meinem eigenen Sohn noch meine Nichte und meinen Neffen, weil meine Schwester unter schweren Depressionen leidet und in der Reha ist. Da die drei praktisch zusammen groß geworden sind, funktioniert das super, und meine Schwester ist diese Sorge los... das war echt kurz vor 12 bei ihr :shock:
    Lulu : Kljngt jetzt wieder widersprüchlich, aber im Grunde würde mich der Alkoholkonsum bei meinem Lebensgefährten nicht so stören, wenn er einige bereits ausgemachte Dinge beachten würde:
    a. kein Alkohol zuhause
    b. nicht Trinken bis zum Rausch
    c. mich dabei in Ruhe lassen (keine Trinkaufforderungen)
    Leider schleichen sich diese Dinge langsam wieder ein, und ich seh mich wieder mal gezwungen von vorne zu beginnen und auf unsere Abmachung zu erinnern. :x Das neeeervt!
    Euch allen noch einen schönen Tag, murmeltier