Beiträge von Rosa Li

    hallo habibi,
    das Thema Erwartungen kenne ich gut.Damit hab ich wohl auch meine Kontakte überfordert.Des öfteren.Haben Erwartungen auch nicht etwas mit inneren Wünschen und inneren Sehnsüchten zu tun??Seitdem versuche ich herauszufinden was der andere für Interessen hat und was ich für Interessen habe und ob es einen Weg gibt etwas gemeinsames zu entdecken was einen dann verbinden könnte!So werden ja eigentlich meine Erwartungen und Sehnsüchte ja auch ein Stück weit erfüllt.Der Wunsch nach etwas gemeinsamen,teilen usw... sich begleiten ....??Ich versuche auch meine erwartungen zurückzuschrauben.Gerade in der Partnerschaft ist das sehr schwierig.das gleichgewicht zwischen Nähe/Distanz zu finden .....In der letzten Zeit hatte ich auch Gespräche gesucht.Erstens bei meiner Therapeutin wo die Therapie jetzt dann bald ausläuft,dann bei Suchtberatung,dann mal bei einer Sozialpädagogin.das hat mir immer gut getan.Da war irgendwie ein Stück aufgehoben sein,Geborgenheit und Verlässlichkeit was ich dort erfahren konnte.Was ich irgendwo auch brauche!!!
    Ich glaube das es wichtig ist zu spüren wie es für einen in Ordnung ist,was man braucht an Kontakten und Austausch.Bei mir war das nie so einfach.Ich bin ein sehr bunter Vogel.Habe mehrere Arbeitsstellen.Hat auch gedauert bis ich das Gefühl hatte so passt es beruflich für mich.Ich kann beweglich sein,meine Zeit selbst einteilen,hab Abwechslung usw....So ist es auch bei Kontakten.Ich bin sehr eigen,damit kommt nicht unbedingt jeder klar.z.Bp.wenn ich wo essen gehe brauche ich meist noch eine extra Zutat für mein Gericht.Bin mal trauig,mal heiter,mal genervt,mal brauche ich Ruhe.Beim Kochen hab ich viele verschiedene Kräuter und Gewürze,viele Zutaten.Bei einer Behandlung die ich bei einem Kinesiologen hatte habe ich 2 Mittel gleichzeitig eingenommen.Vielleicht fühlen sich da manche bei mir überfordert.Gerade dann wenn ich so ambivalent bin,mich zwischen 2 Welten bewege,was mich selbst auch sehr anstrengt.Das vertragen glaube ich viele nicht ???Ich bin so und Gelichgesinnte zu finden die auch so sinnt wie ich war noch nie einfach!!Aber da kommt das Thema Erwartungen wieder und das ist nicht so gut!Ein Ebenbild hab ich ja jetzt schon,in Form meines Partners.Und mit diesem kämpfe ich mehr als das ich es annehmen!
    Lg Claudia

    Hallo Habibi,
    danke für deine Antwort finde ich sehr interessant.Ich bin auch nicht unkommunikativ.Meine damalige Therapeutin ist so eine Art Freundin,Mutter irgendwie alles für mich geworden.Ich kenne sie seit 1993Ich habe zudem einen Kumpel ,der einzige von dem ich das behaupten kann-meist sehen Männer weibliche Reize und dergleichen und eine Freundschaschaft unvorstellbar.Ich kenne ihn seit 1996.Wir treffen uns meist spontan wenn er im ca.60 km entfernten Wohnort dann zu mir ins rüberschwppt um seine Eltern zu besuchen die 12 km von mir entfernt wohnen.Zwischendurch haben wir vielleicht 1-2 mal im Jahr Telefonischen Kontakt.Aber wenn wir uns sehen ratschen wir über alles!! Und das ist schön..
    Ja die Seelenfreundschaft,das ist schön wenn man solch eine hat.
    Ich finde es interessant wie du Freundschaften und Kontakte zueinander differenzierst.Da bin ich auch grad dabei zu unterscheiden.nd es zu akzeptieren das ich mit einer Person nicht alles machen kann sondern das es ok ist das auf mehrere Personen zu verteilen.Hat aber auch gedauert bis ich begriffen habe das das so in Ordnung ist.Hab ja nie gewußt ob das so in Ordnung ist.Oder normal ist??

    Zitat

    aber, diese eine , für mich wahre freundin , ist der spiegel meiner seele . allerdings , auch hier muss man in betracht ziehen, das menschen unterschiedliche lebenswege haben können, sich unterschiedlich weiterentwickeln können und das vielleicht mal ein punkt kommt , wo man sich, wie in einer partnerschaft , soweit voneinander entfernt (hat ), das diese seelenverwandtschaft nicht mehr gegeben ist !


    Hab ich auch schon erlebt das ich mich weiterentwickelt hatte aber meine beste Freundin damals nicht,das hat lange gedauert dieses zu akzeptieren und wieder frei zu werden.Bin ihr damals lange hinterhergelaufen weil ich es nicht wahrhaben wollte.Dann kam der Punkt wo ich wieder frei war und nun hab ich meine Al-Anon Freundin wo ich hoffe das es eine zeitlang halten wird.Zulange hatte ich keine Freundin mehr und das war schon schlimm.
    Jetzt bin ich durch deine Aussage am überlegen was ich mir wünschen würde??
    Lg Claudia

    Hallo Graupe,
    finde ich gut den Schritt.Ich glaube bei jedem Co kommt irgendwann dieser Schritt.Und nach langem überlegen und abwarten und verharren sehnt man sich dann doch nach dem eigenen Zuhause,weil man indem zuhause indem man sich mit dem Partner befindet dann doch sich sehr alleine fühlt??Weil man sich z.bp.schon ein eigenes Zimmer eingerichtet hat,weil der Partner doch wieder zum Abstand greift(sprich Alkohol)??Ich glaube oft ist es nicht der Alkohol,der Alk wird glaub ich oft benutzt um sich dahinter zu verstecken,Abstand vom Partner wahren zu können,weil man nicht fähig ist Nähe zuzulassen???
    hab mich auch schon nach einem Privatzimmer umgesehen.Und überlege nun auch schon sehr lange mal dort zu übernachten.War ja auch schon mal ne Woche weg.Ich hadere damit aber noch, denn wenn ich es für mich tue und nicht dafür das ich eine Änderung beim anderen bewirken will,dann finde ich das es richtig ist. für mich das zu tun.Allerdings wäre ich auch froh Abstand zu dem Haus hier zu gewinnen.Schwer!!Meine Katze kann ich halt nicht mitnehmen und die würde mir schon sehr fehlen.
    Claudia

    Will noch hinzufügen das ich 1 mal die Woche Wassergymnastik mache und 1 mal die Woche Pilates.Dann habe ich das letzte halbe Jahr an einer Meditation für das innere Kind teilgenommen.Das geht zwar auch in Richtung soziale Kontakte aber das sind ja noch keine Freundschaften.Dann geh ich noch zu Al-Anon.Hat sich aber sehr reduziert.Anfangs fiel es mir leichter weil meine Al-Anon Freundin noch mitgekommen ist.Muß da vom Wohnort aus gesehen knapp 34 km zurücklegen.Im 12 km entfernten Ort ist zwar auch Al-Anon,aber da bin ich mit meinem Sponsor und meiner Al-Anon Freundin immer allein gewesen.Ab und zu kam mal jemand aber nur einmal dann wieder nicht.Ich bin halt auch so ein Freiheitstyp kann mich schwer festlegen.Oder auf Dauer wo einbinden,z.Bp. in der Al-Anon Gemeinde.Dann brauch ich auch wieder Abstand zu den Themen.Dann diese Ambivalenz,ob das nun so ok ist das ich ne Zeitlang nicht gehe,vielleicht sollte ich doch öfters gehen usw.... kennt ihr das auch???

    Dieses Thema beschäftigt mich schon lange!!Und war schon nie leicht für mich!!Ich wollte wissen wie das bei euch ist??
    Wie sieht es mit Freundschaften und sozialen Kontakten bei Euch aus??Fällt es Euch schwer diese aufzubauen und zu pflegen??Fällt es Euch leichter in diesem Bereich etwas zu unternehmen wenn es wieder mal schlecht in Eurer Partnerschaft läuft?? Schafft ihr es auch dann euch darum zu bemühen um die Freundschaften wenn es gut läuft in eurer Partnerschaft??
    Dadurch das ich es gewohnt bin mich über Probleme auszutauschen und über seelisches mich wunderbar austauschen kann bin ich oft an Kontakte gekommen die sehr schwierig waren.Wie bei der Partnerschaft konnte kein richtiger Kontakt entstehen ohne das ich diesen Freundschaften immer hinterherlaufen musste weil die andere Seite zu sehr in ihrem eigenen seelischen verwickelt war und nicht in der lage eine ausgeglichene Freundschaft aufzubauen ohne das sich diese auf einen Schlag wieder völlig mir entzogen haben oder auf einmal verletzt waren.Wenn ich das schreibe stell ich fest das es mir auch so geht,das ich mich auch ne zeitlang zurückziehe und verletzt war oder mißtrauisch.Was dann früher oder später zum aus geführt hat.Nun habe ich die Al-Anon Freundin die sich auch positiv weiterentwickeln will,sich auch mal bei mir meldet und nicht nur ich bei ihr.Irgendwie hänge ich aber fest in diesem Bereich.Vielleicht hab ich schon Freunde und tue zu wenig für diese??
    Wie macht ihr das ??
    Lg Claudia

    Wolte noch hinzufügen,das es mir schon leid tut das das alles so eskaliert ist.Das ich ihm gesagt habe das ich mich seit Monaten trennen will und das ich das Hochbeet eigentlich nicht mehr bauen wollte.Es ist leider die Wahrheit,aber weh tut es mir schon so zu denken und das sagen zu "müssen".Ich habe mich aufgeregt weil keine wirkliche Nähe zwischen uns stattfindet und ich habe ihm das gesagt das mir das fehlt,Zuwendung und Zuneigung seinerseits.Das gibt es zwar schon aber dann wieder phasenweise nicht-so wie die letzten 2 Wochen.Ich will ja eigentlich einen liebevollen Umgang mit Respekt.Aber das ist die Machtlosigkeit und die Hilflosigkeit gegenüber der ganzen Situation,wo man nicht weiß ob der Partner nur Theater spielt und einen Verarscht??Das man immer streng und konsequent sein muß wie bei einem Kind,das zehrt an der eigenen Substanz.Und das läßt einen auch so reagieren.Man muß ja ehrlich sein wenn eine dritte Person dabei ist dann fällt es einem leichter all dies auszusprechen und dem anderen zuzuhören.
    Mein Tread heißt ja "gibt es Alkoholikerpartner die sich zum positiven verändert haben"?Und mittlerweile finde ich es schwierig unterscheiden zu können ob diese positiven Veränderungen nur zum Schein da sind.Aber vielleicht muß man da auf den Boden geholt werden,nicht zuviel zu erwarten?Denn es ist ein jahrelanger Prozeß,so woe bei uns Cos auch.Und sich doch über das positive zu freuen und dieses auch anzuerkennen und en anderen zu loben dafür??Mein Freund hat sich vor kurzem eine Brücke hinten für den Traktor gebaut.Vor 2 Jahren hätte er das mit Sicherheit nicht gemacht.Da hätte er sich aufgeregt das alles so schwer ist weil er es sich selbst alles so schwer macht.Und wäre dann im Selbstmitleid sprich im Suff gelandet.Jetzt hat er sich eine Lösung überlegt sich die Arbeit zu erleichtern.Und das von sich aus.Eigentlich ja ein Fortschritt.
    Ich denke das schlimme wenn man sich entscheidet beim Freund zu bleiben ist der das man viele Abstriche machen muß,auf vieles verzichten und sich zu überlegen kann ich das aushalten.Will ich das??
    Claudia

    hallo an beide,
    würde mich auch interessieren was nun passiert ist??
    Ich kenn das gleiche im Moment ja auch.Eigentlich gehen wollen und dann doch abwarten.Zu wenig Geld für ne Wohnung usw...Außerdem hab ich noch ne katze die ich damals mit meinem Ex aus dem Tierheim geholt habe.Er wollte unbedingt eine.ich nicht,aber dann hab ich mich doch verliebt in diese Katze.Als ich mich voM Ex getrennt habe bin ich nur ein paar Hausnummern weiter gezogen.Verrückt!! Aber das hat die Katze gut überstanden.Es war meist ein großes Greuel zum Tierarzt zu fahren da sie meinte sie wird weggegeben,Das macht einen auszug auch schwer.Auf Anhieb würden uns wahrscheinlich tausend Dinge einfallen warum wir nicht ausziehen können,ist ja uch eine ziemlich unbequeme Angelegenheit.Früher hatten mr die Wohnungen gehört und ich konnte sagen zu meinen Freunden das sie gehn sollen,jetzt ist das um,gekehrt bei mir!!Ich wohne bei ihm.Im Haus seiner Mutter.Wahnsinnig was ich da getan habe mich in dieses Nest zu setzen.Manchmal ist es mir so peinlich und ich schleiche mich regelrecht aus dem Haus.Meine Therapeutin meinte ich hätte wieder die Rolle eingenommen die ich als Adoptivkind erlebt hatte.
    Claudia

    Ich merke das ich diesen Tread total vernachlässigt habe.Hab nie etwas reingeschrieben obwohl es immer wieder kleine positive Veränderungen gegeben hat.Schöne Tage.Tage an denen ich mir gutes tat.Meinen Alltag bewältigen konnte.Eine Erfahrung will ich schildern:Das war vor ca. 2 Wochen:
    Ich hatte dieses auf und ab in meiner Beziehung satt.Er wollte das an einem Samstag retten indem er mit mir das Hochbeet bauen wollte und Holz wegfahren.Nachdem er nicht bereit war über die Beziehung zu sprechen und das beiseite geschoben hat,hab ich auch dicht gemacht.Eigentlich hab ich mir damit selbst alles gute verwährt.Ich konnte aber nicht über meinen Schatten springen.Ich sagte nein und hielt mich den ganzen Tag in meinem Zimmer auf,er in unserem gemeinsamen.Abends meinte er das er schon lange nicht mehr beim Wirt war und auch seinen besten Freund wieder mal treffen wollte.Er fragte mich ob ich wieder zu ihm rüber komme.Ich sagte Nein.Er fragte mich ob er denn weggehen soll.Ich meinte er muß das wissen,ich kanns ihm nicht verbieten.Er ging.Ich war im ersten Moment trauig und wütend.Ich telefonierte mit meiner Al-Anon Freundin.Ich hatte mich glücklicherweise schnell beruhigt und wir unterhielten uns sehr lange.Ich war nach dem Gespräch gottseidank in der Lage loszulassen und etwas für mich zu tun.Ich war froh das ich im Tv anschauen konnte was ich will.In meinem Tv hab ich nur über DVB-T schauen.Also nur knapp 7 Programme.Ich genoß es,machte mir noch was zu essen.Er kam so um halb 1 nachts.Hab mich gleich verschanzt.an den Schritten her hab ich gemerkt das er hagedicht sein musste.Er tat mir leid!Das erste mal das ich nicht wütend deswegen war sondern nur Mitleid empfand.Gottseidank ging es mir nicht wie ihm.Am nächsten Tag hab ich mir vorgenommen nicht zu diskutieren,mich nicht aufzuregen.Was ich sonst zwangsläufig immer getan habe.Denn es hatte mich genervt das wir kein Wort redeten und es ihm scheinbar alles egal ist und er keine Anstalten unternahm auf mich zuzukommen.Wir saßen gemeinsam am Frühstückstisch.Er fragte mich wie es im Circus war.Wollte da mit meiner Al-Anon Freundin hin.Sie war nicht so gut beinander,wollte daheimbleiben.Ich fragte wie sein Abend war.Er meinte nicht so toll.Wenn sie nicht Karten gespielt hätten dann wäre er schon eher wieder heim gekommen.Und die Themen haten ihn gelangweilt.So schnell will er da nicht mehr hin.Ich war stolz auf mich denn wenn ich gewollt hätte hätt ich ihn auch dazu bringen können daheim zu bleiben aber ich wollte es nicht verhindern das er seine Erfahrungen macht.Das einzige was ich mir nicht verkneifen konnte war zu fragen wer noch ales da war und dann mein böses Kommentar das da ja die unterste Elite vom ganzen Dorf war.Da schönes Wetter war hab ich mich nachmittags mit meiner Al-Anon Freundin verabredet.Wir waren auf der Dult und danach an einem ganzen tollen See spazieren und sind dann noch im Kaffee gesessen.Das war wirklich schön!!!Danach hab ich mir noch was vom Italiener mitgenommen.Ich wollte nicht früher daheim rumhängen so wie er .Den ganzen Tag in meinem Zimmer hängen und mich aufregen das nichts zwischen uns passiert.Das war für mich schon ein Fortschritt.
    Claudia

    Hallo Aurora,
    hab erstmal Abstand gebraucht weil ich mich in diese ganzen Themen zu sehr reingesteigert habe und sehr enttäuscht darüber war das ich ein Co bin und diese Tatsache hat mich umgehauen das ich da nicht mehr so leicht raus komme und das mit evtl.jahrelanger Arbeit einhergehn wird und ich immer aufpassen muß.....usw... und das hat mich in eine tiefe Ambivalenz gestürzt.Das heißt sich nicht entscheiden können ob so oder so.Trennen,räumlich trennen usw....doch bleiben...??Nicht davon laufen.Schauen ob mir mein Spiegelbild "Partner" doch noch etwas positives bringt.Indem ich meine eigenen Verhaltensweisen erkenne usw....Das ich dadurch den Ansporn habe bei mir selbst hinzuschauen usw....Lerne mich abzugrenzen,lerne das das Verhalten des anderen nichts mit mir zu tun zumindest wenn er aggressiv ist weil er selbst nicht zurecht kommt...usw....Irgendwie bin ich zur Zeit leer in mir !!Ich weiß ich kann den anderen nicht ändern.Ich kann diese Situation entweder akzeptieren oder damit leben und das finde ich schlimm im Moment!!!Denn ich weiß nicht ob ich jemals in der Lage bin mit einem "gesunden " Partner zurecht zu kommen??Ob ich es schaffe selbst gesund zu werden??Ob ich es schaffen kann mit mir selbst zufrieden zu leben ohne einen Partner??Ich kenne diese Leere ja da ich auch schon jahrelang allein gelebt habe.Gedanken über Gedanken!!

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    Ich dachte, nun ändert er sich, und vielleicht können wir wieder zusammen kommen. Erstmal aber zog ich in meine Wohnung. Trinken tut er bis heute nicht! Was ich gut finde! (Hätt ich nämlich nicht gedacht :oops: ).

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    Gut, Exmänne war also alkoholfrei, was ich mir ja jahrelang gewünscht hatte. Aber geändert hat er weiter nix :roll:

    .
    Irgendiwe schön und irgendwie trauig.Schade das er das nicht erkannt hat an seine Schwächen zu arbeiten.Das kenn ich irgendwie im Moment.Er trinkt kaum mehr aber das gleiche Verhalten wie in der schlimmen Trinkerzeit.
    Na ja irgendwie bin ich trauig und leer in mir.Mein Wusch war das wir uns beide vorwärts bewegen.Gemeinsam uns unterstützen und gemeinsam uns weiterentwickeln.
    Ich hab am 26. nochmal einen Termin bei der Suchtberatung.Mein Freund hat mir gegenüber zwar eingeräumt süchtig zu sein und will nochmal ein Paargespräch.Das wird dann von meiner Seite aus allerdings der letzte Anlauf sein.Aber man muß diesen Weg wohl gehen damit die eigene Kapitulation doch noch mal in voller Stärke auf einen zutrifft??Man glaubt halt doch immer wieder das sich evtl etwas zum guten wenden könnte??Das ist halt meine Co-Krankheit.Ich weiß!!Ich habe eben noch nicht diesen Tiefpunkt um mich klar entscheiden zu können.Zu sehr dreht sich alles noch um ihn und die Beziehung.
    Ich tue schon wesentlich mehr für mich und da will ich auch dran bleiben!!!Mir fällt es halt schon noch sehr schwer Freundschaften zu pflegen und vor allem neue aufzubauen,meist kann ich das am besten wenns in der Beziehung schlecht läuft.Kennt ihr das auch???
    Grüße Claudia

    hallo Martha


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    ......auch wenn Du mich jetzt in der Luft zerreissen magst, was macht Du anders?


    Ich mache schon einiges anders.Aber ich falle auch immer wieder in meine alten Fehler.Zumindest in den das ich sage ich will mich schon seit Monaten trennen und hab keine Lust mehr auf diese Beziehung und will ausziehen usw...Dieser Fehler passiert mir immer wieder.Gerade dann wenn er es schafft mich wieder zu provozieren.So wie heute.Ich war eigentlich den ganzen Tag schon verärgert über ihn,nachdem ich in meinem Zimmer drüben TV geschaut habe.Bin ich rüber zu ihm,weil ich auch sagte ich komm dann rüber.Er feragte ob ich wieder rüber komme. Er halt wieder die Bedienung in der Hand und rumgeschaltet.Er meinte er schaltet gleich durch.Ich bin wider zu mir rüber,weil ich auf Unterhaltung keine Lust hatte.Später meinte er das er mich 3 mal gefragt hätte was ich anschauen will.Aber er hatte das mich nicht gefragt!!!!Und ich bin wieder explodiert.Dann kam wieder mein ganzer Wortschwall den ich nicht haben wollte.Es hatte mich geärgert das er etwas behauptet was nicht so wahr wie er es dargestellt hat.Dann waren wieder Abwertungen an der Tagesordung.Er hat das dann so hingedreht das er entlastet ist.Und mich hatte es geärgert das er es wieder geschafft hat mich zu provozieren.Ich hatte die ganzen Tagen schon das Gefühl das er so manche Themen zwischen uns immer wieder bin an die Grenze getrieben hat,aber ich bin ruhig geblieben.Aber heute konnte ich nicht mehr.Kennt ihr das auch??? Irgendwie übt der Partner doch da Druck auf einen aus ??? Aber Warum?? Das er seine Aggressionen losbekommt und sich besser fühlt weil er es nicht schafft über seinen Schatten zu springen und gewisse Verhaltensweisen zu ändern?? Weil er alles tut um sich nicht ändern zu müssen??
    Würde mich freuen wenn mir jemand antworten könnte!!
    Grüße Claudia

    Hallo Welia,
    entschuldigung wenn ich nicht zum aktuellen Thema schreibe,hab mich erst mal ein paar Tage zurückziehen müssen.Irgendwie find ich das schlimm,wenn man so nebenher miteinander lebt.Sich damit abfindet das man keine richtige Nähe mit dem Partner haben kann.Das der eine dort und der andere in der anderen Ecke ist um sich so aus dem Weg zu gehen und sich abzugrenzen.Klar ist das ein Weg sich abzugrenzen und mit der Krankheit des Partners klarzukommen.Aber ich finde der Preis ist hoch.Ich bin der Meinung das da kein 100 % Vertrauen mehr da ist,zuviel Distanz zuwenig Nähe und zu wenig wahre Liebe.Und irgendwo vielleicht die Sehnsucht das es doch anders sein könnte oder sein sollte??Das erlebe ich im Moment so in meiner Situation.Ich hatte die Tage zuvor so starke Kämpfe mit meiner eigenen "Sucht" oder vielleicht der Ambivalenz??Ich glaube das kennen wohl viele.Dieses jahrelange hoffen.Die Hoffnung wenn man sich selbst ändert ja dann....na ja...
    Grüße Claudia

    Hallo Welia,
    hab mich nochmal bei dir durchgelesen.Ich finde das du daa alles gut gemeistert hast.So wie ich lese bist du nicht verurteilend geworden,bist selbst gut zu dir gewesen.Hast dich den Situationen mit deinem Mann gestellt und bist nicht davongelaufen oder hast dich unter Druck gesetzt dich trennen zu müssen.Hast klar unterschieden zwischen das ist dem anderen seine "Baustelle" und das ist meine "Baustelle".Du hast es angenommen.Und das fällt mir ja auch so schwer.Deswegen hab ich immer gekämpft und gestrampelt.Hab mich gefragt ist bei ihm zu bleiben,was hat das alles mit mir zu tun?Fange auch an zu analysieren.
    Wenn du Lust hast lies doch mal bei mir.
    Ich bewundere dich.Aber ich frage mich wenn du so zurückblickst,hättest du gerne etwas anders gemacht??Hättest du dich vielleicht doch lieber mal trennen wollen oder sagst du es war richtig so wie es war?Hast du all die Jahre nichts vermisst.Es gab doch bestimmt auch viel auf und ab bei euch??Fehlende Nähe usw..
    Hast du denn Kinder mit ihm ??
    Ich finde es schön das du hier bist,es ist schon so wie eine Bereicherung!!
    Lg Claudia

    Hallo Welia,
    ich habe deine Beiträge interessiert gelesen.So wie du schreibst bist du bisher mit deinem Mann gut klar gekommen??Oder täuscht das?Für mich höre ich raus das du dich bisher gut abgrenzen konntest und dir das trinken deines Partners nie etwas ausgemacht hat?Und jetzt nun doch?? Vielleicht versteh ich das auch falsch??Deine einstellung finde ich sehr interessant!
    Lg Claudia

    [Hi Anesa,
    wolltest du denn nicht zu deiner Mutter???
    Ich hab mich mit einer Al-Anon Freundin getroffen und wir sind dann auf eine Dult gefahren,dann noch ins Cafe und am See spazieren gegangen.Wir haben uns ausschließlich über solche Themen unterhalten wie hier im Forum.Wenn man gesundet braucht man das wohl darüber sich auszutauschen !!!!

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    Da bin ich schon sehr stolz auf mich! Und das kannst Du auch sein! Wir beschäftigen uns damit und sind dabei es zu ändern, egal, an welchem Punkt man gerade ist, der eine weiter vorne, der andere weiter hinten, völlig egal!


    da können wir alle wirklich stolz sein.Wir haben so die Möglichkeit zufriedenerzu leben als manch anderer Mensch zu leben.
    Ich habe meinen leiblichen Vater erst 2007 kenengelernt,es war leider auh nicht so wie im TV.Im Gegenteil,es war der reinste Alptraum!!Und dafür bin ich bis zur Nordsee.Über 800 Km !! Wahnsinn

    Lg Claudia

    Hallo Aurora,
    das ihr solange zusammen wart spielt mit Sicherheit eine große Rolle.
    Ich hab das so erlebt das mein Freund den Alkohol drastisch reduziert hat,aber immer wieder mal meint er kann kontrolliert trinken.Da fehlen wohl noch viele einsichten und Entwicklungsprozesse,falls diese mal eintreffen sollten.Aber das was sich geändert hat war das das er nicht mehr vor Konflikten davonläuft,auch mal nachgibt.Aber es gibt Phasen wo das wieder mal nicht funktioniert und wieder einreißt.Er hat mehr Verantwortung für sein Leben übernommen.Es ist wohl auch entscheidend das die Mutter hier im Haus mitlebt.Sie ist selbst Co gewesen und immer noch.Ihr Mann ist zwar schon tot aber an ihren alten Mustern hat sie nichts geändert.Sie verstärkt durch ihr falsches Verhalten auch immer wieder seine Sucht.Ich hab ihr zwar schon was zum lesen gegeben aber zulange ist sie schon und mit 70 wird sich das auch nicht mehr ändern!!
    So ist es nun !!
    Lg Claudia

    Hi Anesa,
    das ist echt trauig das du ohne deine Eltern spielen musstest!
    Das fatale war das das ich auch erst durch Al-Anon dahinter gekommen bin das Alkohol zu hause im Umlauf war.Hatte mir nie was dabei gedacht.War ja normal.Hab dann meine A-Mutter gefragt,sie sagte er hätte täglich seine 2 Halbe getrunken.2 Bier am Tag wären gesund und würden einen Man noch lange nichr zum Alkoholiker machen.Hat er ihr das eingeredet?? Er ist schon tot.An Blasenkrebs gestorben.Ich weiß nur das sich die Verwandtschaft von ihm abgewndt hat,aber genau nachgefragt hab ich nie.Hatte ja auch keinen Kontakt mehr zu jemanden.Das kam daher das ich erfuhr das wir allgemein damals sehr wenig Kontakt zu verwandtschaft hatten.Es wurde nur erzählt er wäre zu streng mit mir gewesen und meine A-Mutter war früher fröhlich und als sie mit ihm zusammen kam war sie ein anderer Mensch.Sie kam mir immer sehr unterwürfig vor,die Frau die irgendwo alles zusammen hält.er hatte sie vollends unter Kontrolle.Er war selbstständig,sie seine Assistentin.Er war Hobbykoch und führte über alles ein Archiv.Rezepte worden archiviert im Computer.Alles was in der Kühltruhe war etc.Einfach alles.Ich fand es dann teilweise lustig als meine A-Mutter erzählte er stellte immer wieder das Programm um um es so evtl. einfacher zu machen und sie kam damit nie zurecht.Mein Vater war wechselhaft,im einen Moment konnte er am Grillfeuer die Geschichte vom grünen kleinen Steinbeißer dann war er wieder launisch total auf Distanz-Kontrollierend ohne Ende usw.....Ich wurde im Alter von 5 Jahren adoptiert.Sie haten zuvor ein Kind im alter von % was an Leukämie verstarb.Auch ein Mädchen.Das mit mir wäre Zufall gewesen.Ich fühlte mich immer als Ersatz für das verstorbene Kind.Benutzt ,belogen usw.Mein A-Vater wurde im Laufe der Jahre immer schlimmer.So kam es das ich mit 17 die Fluchte ergriff.Das was da alles ablief hatte mich psychisch krank gemacht!!Mir wurde immer eingeredet das ich mir alles einbilde,ich Käse rede und dergleichen.....Schlimme Zeit.Nur gut das ich so früh weg bin.Bereut hab ich es nie.Es war zwar eine sehr sehr harte Zeit aber nun gut.Ich hab schon sehr viel geschafft.Jetzt ist halt da der nächste Bündel.Manchmal macht mich da ärgerlich weil ich mir denke kann ich denn endlich frei sein von dem Thema Sucht und dem ganzen,bin ich denn mein Leben lang gestraft nur weil andere nicht zurecht gekommen sind und es an mir abgelassen haben ???So Phasen gibt es auch.Da könnt ich alle Widersacher....... Na ja.Hilft ja nix.Es muß weitergehen.Der Kampf hört wohl erst dann auf wenn das kleine Kind in uns mehr geliebt und beachtet wird???
    Lg Claudia

    Hallo Anes,
    freut mich sehr von dir zu hören!!!!!
    Ich finde du hast es sehr gut geschafft dich zu lösen!!Hab ich schon immer bewundert.Auch ich will jetzt wieder zur Suchtberatung und alles rausreden.Denn der Mann kennt die Geschichte schon.Ist aber erst am 26. !!! Ich denke das mir das sehr helfen wird!!
    Bei mir gibt es ein paar wichtige Punkte warum ich festhalte.Ich hab ja den Traum von was eigenem.Leider erst seit 2006 hab ich zum sparen angefangen.Damals hatt ich ja ein altes Bauernhaus bewohnt mit meinem Ex.Da gab es Zeiten da konnte ich mir nicht mal mehr ein paar Schuhe kaufen.Jetzt hab ich mir Sachen kaufen können die ich mir schon lang gewünscht habe.Denn bei ihm zahl ich nur die Nebenkosten.Muß zwar jeden Tag kanpp 14 km zur Arbeit.aber das geht noch.Die Mieten sind sehr teuer in WM,der Ort wo ich täglich zur Arbeit fahre.Also brauche ich etwas wo ich auch nur die NK bezahle oder eine 2 er Wg,aber das ist auch net so der Hit.Eine Lösung zu finden das überleg ich schon lange.Hatte mich bisher gescheut mal einfach nur probeweise ne Anzeige aufzugeben da ich nicht wußte wie ich es formulieren soll.Ich will mich da aber morgen mit meiner Psychologin beraten.Das nächste ist das das ich in der vorherigen Wohnung eine so heilsame Umgebung hatte in Form von sehr viel Natur,Apfelbaum,Schrebergarten und viel Platz.Da hab ich langsam wider die Freude gespürt Pflanzen wachsen zu lassen.Und das hab ich bei meinem jetzigen Freund realisieren können.Ein kleiner Garten nur für mich aber auf seinem Grund.Und dann sind da noch die Schafe und die Hasen(das mit den Hasen haben wir und gemeinsam aufgebaut-die wir dann auch verkauften wenns soweit war) die ich sehr liebgewonnen habe.Dieses Stück Natur ist so schön und heilsam für mich.Nun überlege ich schon lange wo ich mir das schaffen könnte,wie ich an sowas rankommen kann??Denn der Preis für all das ist zu hoch.Ich weiß das ich in 10-15 Jahren meinen Traum vom Blockhaus erfüllen könnte wenn bis dahin das Geld noch was wert ist.Aber bis dahin hab ich noch keinen Plan.Und dann ist da doch noch die Hoffnung.Die bekannte Hoffnung auf die es sich nicht lohnt zu warten!!Die Angst es finanziell nicht hinzubekomen,und noch mehr arbeiten das pack ich nicht!!Deswegen kann ich mich im Moment schwer lösen.Muß aber sagen das ich mich bezüglich Wohnverhältnissen und Garten noch zu wenig angagiert habe.
    Es ist nicht leicht wenn man den andern doch noch mag und es Phasen gab wo es auch gut gelaufen ist davon Abschied zu nehmen!!Oder???
    Klar kann vieles schöner sein,aber ich glaube anfangs ist es gut machen zu können was man will aber dann sehnt man sich doch wieder danch schöne Momente mit einem PArtner teilen zu können.Ich war auch schon länger allein!!
    Lg Claudia