Beiträge von Rosa Li

    Bin heut wohl mal wieder schreibwütig und wollte méin Thema mal wieder auffrischen.
    Ich habe festgestellt das es für mich wichtig ist was ich bisher in meinem Leben für eine Rolle gespielt habe.Z.Bp.die Rolle des Opfers.Hab mich gefragt warum ich zum Opfer geworden bin und das ich nun aus Bequemlichkeit,aus Gewohnheit und das nicht erkenenn können wie ich aus der Opferrolle raustreten kann -auch das Gefühl hatte nicht von der Vergangenheit loslassen zu können.Aber ich kann doch nun aus zerstöreischen Beziehungen austreten??Ich kann doch nun aus der Opferrolle rauskommen.Ich habe zulange Zuhause ausgehalten,mitmnachen müssen.Da kommt wohl ein Selbsterhaltungstrieb der dann sagt ich lass mich in diesem Chaos fallen,mache alles mit,denn ich weiß mich ja nicht mich abzugrenzen.Hilfeschreie werden abgetan usw...Man kann mit 5 Jahren oder 10 Jahren nicht einfach so weg.Können schon aber dann.Ich glaube dieses Denken ist noch sehr stark in mir.Krankmachende Situationen aushalten weil man nicht rauskann.Diesen eckligen Mantel versuche ich langsam abzustreifen.Denn diejenigen die Unrecht an mir getan haben werden es wohl nur schwer sich eingestehen können.Ich kann mich auch nicht darauf verlassen das sie etwas an mir gutmachen.Das war schwer für mich zu erkennen.Denn zu lange hab ich mich in diesem Gefühl ergossen die anderen sind Schuld das ich nicht weiterkomme.Was ja auch gestimmt hat.Das sie viel falsch gemacht haben.Aber wenn sie keine Verantwortung für mich übernommen haben,dann kann ich dieses ja nur selbst tun!! Anzunehmen das man nicht ewig darauf wartet das es von allein besser werden kann das war für mich wichtig zu erkennen.Insgeheim habe ich vielleicht auch erwartet das mein trinkemder Partner alles gut macht was mein leiblicher Vater z,Bp nicht fertig gebracht hat.Ich glaube wir Cos übertragen auch vieles auf unseren Partner ,der mit vielem was uns selbst betrifft ja nichts zu tun hat damit!Irgendwie sind wir den Alkholikern ganz schön ähnlich!! Aber wahrscheinlich sind wir großes Stück ehrlicher wie sie??
    Lg Claudia

    Hallo Aurora,

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    Er versucht, dich wieder klein und folgsam zu machen, indem er erstmal eingeht auf alles. Er gibt sein Alkoholproblem zu, geht zur Beratung mit, zeigt Verständnis für alles, so in etwa hat das mein Ex auch gemacht. Du legst ihm Informationen hin, bietest ihm Hilfe an - hab ich auch gemacht. Er beginnt langsam aber sicher wieder mit dem Trinken, sowie er merkt, du wirst wieder weich. So in etwa.


    Es ist ermutigend zu hören das es dir auch so ging und gleichzeitig ein Schlag ins Gesicht,wo man denkt.Es ist trauig das man so verarscht wird und so unehrlich behandelt wird.Das zeigt mir das ich auf dem richtigen Weg bin ,aber es tut schon sehr sehr weh,das sich die eignenen Vermutungen nun doch bestätigen.Schlimm,das trifft mich doch.

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    Solange er nicht will, was ändern will, wird er das nicht, und du wirst dich immer wertloser fühlen, gescheitert in allen deinen Bemühungen und Anstrengungen.


    Aber wie erkennt man das dann ob er was ändern will??Wen er einen hinsichtlich darauf belügt??Indem er etwas unternimmt ohne das man ein Ultimatum und dergleichen stellt?? Ist das dann ehrlich?? Meint er es dann ehrlich wenn man sich auf seinen eigenen Weg begibt,er merkt das man ihn verlassen will oder dann wirklich geht und er dann was unternehmen will.Ist es dann ehrlich?? Macht er die positive Veränderung nur solnage bis er einen wieder an der Angel hat?? Das ist echt furchtbar,Da merke ich wieviel Energie ich da noch reinstecke.Das schwierigste ist wohl das ANNEHMEN und LOSLASSEN !!

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    Du machst ja Versuche der Abgrenzung, aber du lässt es immer wieder zu, dass er deine Grenzen überschreitet. Das Spiel kann immer so weiter gehen, wenn du nicht aussteigst daraus...


    Oft passiert das mit der Grenzüberschreitung so schnell das ich dann keine Chance habe mich da zu wehren.Ja Aussteigen-wahnsinn wie lange es dann doch dauert sich zu lösen.Ich bin ja auch suchtkrank.Wie lange hatn es bei dir gedauert bis du dich rauslösen konntest??Also wen du zurückdenkst das du so an dem Punkt warst wie ich??

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    Du hast keine Kraft mehr... Kein Wunder, du machst ja soooo viel für ihn, kümmerst dich, lässt deine Gedanken kreisen, lässt ihm soooo viel Platz in deinem Leben. Grenzenlos.


    Ich mache weitaus weniger für ihn wie früher.Verantwortung übernehme ich keine mehr für ihn.Außer das Wäche waschen,das mach ich noch.Aber das wegräumen dieser überlasse ich ihm-zumindest seine eigene wegzuräumen.Meine Gedanken kreisen weitaus weniger um ihm wie früher,aber in solchen Phasen wie jetzt dann doch wieder öfters.Vor allem wenn er daheim ist.Du wirst sehen, wenn du für dich jetzt machst, wirst du dich auch immer besser abgrenzen können. Auf Diskussionen musst du dich nicht mehr einlassen, denn das bringt dir nix. Einfach für dich machen.
    Ich hab wirklich genug Kraft für ihn verschwendet,weil ich sie für mich selbst nicht nutzen konnte.Immer ablenken wollte,nicht wahrhaben wollte das ich mein eigenes Leben eben so annehmen muß wie es war.Das mein Schmerz eben auch nicht durch BEziehungssucht gelöst werden kann usw....Bittere Erkenntniss,.Ich hatte immer die Hoffnung das es doch mal alles leichter wird??Da ist noch ein rießenstück Arbeit vor mir.Ich dachte früher das soviel Arbeit nicht mehr auf mich zukommt??Ich bin irgendwie von einer Sucht in die nächste gehüpft wenn ich so recht nachdenke!!Diese Sehnsucht die da hintersteckt verändert sich glaube ich auch langsam in die Richtung das ich mir mein eigenen Heim schaffen will anstatt die Sehnsucht nach familie und Geborgenheit leben zu wollen oder bzw. sinnlos hinterzujagen.

    Danke Aurora

    Hallo Linde 66,

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    es ist völlig egal wie du dich verhälst. Er säuft so oder so. Ist dir das schon mal aufgefallen? Du kannst locker sein oder streng, es ist völlig wurscht.


    Das war anfangs immer so.Jetzt macht er es neuerdings immer davon abhängig,bzw. des öfteren,ob ich mit ihm was mache usw....Aber hauptsächlich macht er so und so immer und immer wieder.das stimmt.

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    Die Paartherapeutin kann sich abgrenzen und sieht klar die Prioritäten. Nur mit trockener Birne könnte es an dieser Baustelle weitergehen. Aber er muß saufen, also säuft er. Ohne innere Bereitschaft, den Alkoholismus zu stoppen, geht gar nichts.


    Das ist wohl dieser sch** Zwiespalt,dieses Theater was sie uns vorspielen.Sie geben ja oft den Willen vor das sie wollen.Wollen uns das beweisen indem sie sich auf einmal öffnen,Verantwortung übernehmen usw...und dann wieder der Rückschritt.aber so ist ja bei uns auch.Ich weiß ja zu gut wie schwierig es ist sich zu verändern,aus der sucht rauszugehen.Zu wollen und dann doch wider nicht zu können.Vielleicht wollen sie ja aber der Suchtgedanke ist dann stärker???

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    Wie wäre es, mal für DICH zu kämpfen und all deine Hoffnung in DICH zu stecken? DU hast es in der Hand, deinem Leben endlich eine gute Wendung zu geben.

    Wie lange willst du an seiner Seite noch oder immer wieder im Loch sitzen und warten?
    Der Kampf mit dem Partner stellt wohl den Kampf mit mir selbst dar.Es fällt mir wahnsinnig schwer mein Eigenleben aufzubauen.Ich habe schon die ersten wackligen Schritte unternommen und übe mich regelmäßig da auch dranzubleiben.Gute Frage wie lange ich an seiner Seite noch sitzen will??Das wirft ein großes sehr großes Fragezeichen in mir auf,auf die ich im Moment keine Antwort weiß.
    Ich kämpfe wirklich sehr an mir selbst dran zu bleiben,an meinen Zielen dran zu bleiben.Ich habe den Traum vom eigenen kleinen Blockhäuschen.Und das will ich mir erfüllen.Aber geht leider nicht von heut auf morgen.Abwohl mir das morgen da ganz lieb wäre.Ich denke wirklich sehr viel nach die letzte Zeit.Hab mich auch schon vor Monaten dazu entschioeden,mich langsam von meinem Partner zu lösen.Und mich darauf vorzubereiten.Es bedarf Vorbereitung,z.Bo.hab ich immer noch soviel Karm und ich habe mir da Ziel gestzt mich nur noch auf die nötigsten Dinge zu beschränken und alles andere loszulassen in materieller Hinsicht.Schritt für Schritt aus der Sucht.
    ich danke dir aber erstmal für deine Antwort,das hat mich wieder sehr zum nachdenken angeregt.
    Lg Claudia

    Was sagt dir dein Instinkt als Frau?

    LG, Linde[/quote]

    Ich weiß es ist sehr viel zu lesen,wäre nett wenn vielleicht jemand antworten könnte.Ich möchte noch hinzufügen.Ich sagte ihm gestern noch bevor er wegging (zu dem Zeitpunkt wußte er noch nicht das er weg wollte-glaube ich zumindest)das ich versucht habe mit seinem trinken und seinem verhalten klarzukommen,indem ich viel darüber las und hab ihm gezeigt was ich alles gelesen habe.Ich sagte ihm auch das ich keine Kraft mehr habe dafür und das es besser wäre wenn wir uns räumlich trennen.Ich sagte ich schaffe es nicht mich genügend abzugrenzen,das ganze locker zu sehen.Das alles nicht so an mich ranzulassen.Geht nicht wenn wir auf so engen Raum leben.Hatte ihm auch gesagt das ich bereit bin zu gehen,das ich dort wo ich die Möbel schon mal abgestellt hatte wieder dort einstelen könnte.Vielleicht hat dieses wieder alles verstärkt.Irgendwo diese Drohung ich geh dann obwohl ich weiß das ich nicht von heut auf morgen gehen kann??War natürlich wieder absolut unüberlegt und das passiert mir immer wieder.Das zeigt mir einfach das ich damit überfordert bin.Ich bewunder die Frauen die damit klar kommen.Aber ich hab festegstellt das ich es nicht kann obwohl ich es mir manchmal wünschen würde das ich darüber hinwegsehen könnte.Denn abgrenzen muß man sich doch immer wieder.Und ich dachte wenn ich es bei ihm schaffe dann wäre ich einen großen Schritt weitergekommen??
    Danke fürs "zuhören" bzw.lesen.
    PS-Ich habe übrigens einen Termin bei der Suchtberatung ausgemacht. (Mit dem Hintergdanken das ich mich wider von ihm wegnehme und er mir unverblümt sagt wies wirklich ist.Das ich es dann vielleicht schaffe diese sch*** Hoffnung aufzugeben?? ) Da hatte ich schonmal ein Einzelgespräch und damals auch die Ersten Paargespräche die dann auch scheiterten an dem da er nicht bereit war mehr für sich selbst zu tun.Solange wir Cos so drängen und fordern wird das eigentlich sowieso nie was.
    Danke Gruß Claudia

    Ich habe das Gefühl in einem Loch zu versinken aus dem ich versuche mich immer wieder rauszuziehen bzw. nicht hineinzufallen.ch habe den Kampf immer noch nicht komplett beilegen können,bzw.die Hoffnung aufgeben können das sich doch noch alles zum guten wenden könnte?
    Ich möchte kurz auf meine momentane Situation kommen.Da war ja dieses Paargespräch wo ich Hoffnung schöpfte.Mein Freund wollte dieses Gespräch ja von sich aus.Vielleicht wohl auch weil ich ihm sagte so geht es nicht mehr.Und er sich nicht damit abfinden wollte als ich ihm sagte er könne so weitermachen aber ich will da nicht mehr mitmachen.Er öffnete sich überraschenderweise,räumte das mit dem Alkohol von sich aus ein usw....Es war ein Supergespräch.In dem Gespräch stellte ich unter Tränen die Bedingung zum Schluß die Forderung das der Alkohol, draußen bleiben muß.Insgeheim wußte ich das er diese Bedingung wohl auch nicht erfüllen kann.(Weil die Sucht stärker ist?)Dann meinte die Paartherapeutin alles was nicht mit Alkhohol zu tun hat da kann sie uns helfen.Es gab ja Konflijkte die expoldierten obwohl er nicht getrunken hatte???Er sollte sich überlegen ob er auf die Bedingung eingehen könnte und ich ob ich das tragen kann wenn ja.m Gespräch meinte er er wolle den Alkohol weglassen.Zu einem Gespräch kam es nicht weil die Therapeutin absagte.Sie war der Meinung der Alkohol wäre Hautthema bei uns.Sie entschuldigte sich noch weil sie uns Hoffnung machte.Ich war total enttäuscht und wütend auf diese Frau.Das hab ich bisjetzt noch nicht abschalten können.Sie meinte er solle zur Suchtberatung gehen.Hat natürlich nichts unternommen.Wie es so ist es lief dann mindestens 4 Wochen gut.Wir haben die Kommunikation auch nicht verloren gehabt zueinander.Dann ging es los das er nach einem anstrengengen Arbeitstag wieder zum Alk langte.einen Abend vor dem besagten Flohmarkt ,bei dem er mir ja helfen wollte.Und kürzlich dan an 2 abenden hintereinander.Aber so wenig das man es kaum bemerkte.Da ging es dann los.
    Und ich frage mich ob ich zu streng war?? :
    Ich ging bewußt auf Abstand.Die erste Nacht schlief ich noch bei ihm.Die zweite Nacht versuchte ich es benfalls,aber erst als er schlief.War eben schwer für mich wieder allein zu schlafen,nachdem ich es wieder gewöhnt war an seiner Seite zu sein.Im Halbschlaf hat er dann wieder laufend seinen Arm zumir rüber und laut genörgelt und gegrummelt.Prokation halt,dann ging in mein Zimmer.Am nächsten Tag fragte er warum ich drüben geschlafen habe,ich erzählte ihm genau dieses,er stritt ab dieses getan zu haben.Und schon war es wieder geschehen-ich fuhr erstmal weg um mich zu beruhigen.Ich sagte ihm das es erstmal vorbei ist das ich bei ihm schlafe die nächste Zeit,das wieder Abstand angesagt ist.Am nächsten Tag kam er auf mich zu ob wir zusammen ,bzw.ich mit ihm zusammen Holz zum schneiden fahre.Auch mit dem Hintergedanken mir die Überdachung für meinen Hänger zu báuen und bretter für das Hochbeet.(Ich hab mir auf seinem Stück Land einen Garten angebaut.Auf diesem Stück Land sind auch noch die Schafe-in die ich mich ehrlich gesagt nach und nach verliebt habe)Er hat ja keinen Schein mehr.Er war nicht bereit den Konflikt mit mir zusammen auszusprechen.Er meinte dann komm laß uns das machen.Ich hatte nicht nachgeben weil er den Konflikt beiseite geschoben hat,da dachte ich mir dann laß ich dich jetzt auch stehen.Abends sagte er dann er wäre schon lange nicht mehr beim Wirt gewesen und wollte sich mit seinem besten Freund treffen.Er fragte mich dann ob ich wieder zu ihm rüberkommen würde.Ich meinte wenn ich das tue dann wäre ich nicht mehr glaubwürdig.Dann war er unsicher ob er wegegehn soll und fragte mich ob er weggegehen soll.Er wußte anscheinend wie das enden wird.Ich sagte es wäre mir egal dann soll ergehen.Er ging.Ich telefonierte mit einer Freundin die auch zu Al-Anon geht.Ich konnte dann meine Enttäuschtheit und Wut gottseidank darüber wieder in den Griff bekommen.Irgendwie war ich froh das er weg war.Ich guckte fern und nachts gegen 1 kam er wieder.Ich verschanzte mich gleich im Zimmer.Ich hörte nur an seinem Gang das er stockbetrunken war.Irgendwie tat er mir leid.Und dann fing ich an mir Gedanken zu machen ob ich nicht zu streng war??Irgendwie kommen da wohl Schuldgefühle auf.Das finde ich nicht gut!

    Hallo Martha 66,
    jetzt verstehe ich es besser.Irgendwo bleibt mein Freund schon immer wieder stehen.Zumindest ist er Konflikten nicht mehr aus dem Weg gegangen.Na ja.Ich bin ja nach dem letzten Paargespräch ganz schön sch... draufgewesen.Da wurde mir ja vieles klar.Ich hab klar die Forderung gestellt das der Alkhol draußen bleiben muß.Ich wußte das er das auf Dauer wohl nicht erfüllen kann.Ich denke der Alkhol ist ein Deckmantel.Ein Mittel um vieles zuzudecken.Na ja ich will nicht mehr so viel bei ihm sein.Auf jeden Fall wenn ich vergleiche wie er anfangs drauf war und jetzt dann ist das doch ein großer Unterschied.Er hat sich zumindest weit mehr geöffnet und hat sich z.bp.auf dieses Paargespräch eingelassen und das wollte er von sich aus.Man wird sehn wie sich das entwickelt.Aber ich kenn das auch.Kaum läuft es besser versucht der Partner zu sabotieren.Ich übe mich trotzdem dran zu bleiben und zu akzeptieren wie es eben ist.Aber so ganz bring ich das noch nicht fertig.Aber ich denke zu wissen woran das hapert und da schaue ich grad hin und schaue wie kann ich mir das selbst erschaffen um nicht mehr an ihm kleben zu müssen.
    Wichtig ist meine eigene Genesung in den Vordergrund zu stellen.
    ja loslassen können das ist ein sehr wichtiges Thema für mich.Von meiner Vergangenheit kann ich auch noch nicht ganz loslassen,aber bin dabei.In meinen Geschichten die ich schreibe finde ich im unbewußten dann doch immer wieder Antworten darauf.
    Ich merke so ganz habe ich den Kampf noch nicht aufgegeben.Aber ich weiß mittlerweile das ich mit gutem Beispiel vorangehen kann.Entweder ist das für den anderen eine Motivation auch etwas zu veränder oder eben nicht.Wenn ich dran denke tut er sich weitaus mehr gutes als zu anfang unserer Beziehung,kümmert sich um seine Rechnungen und wichtige Erledigungen.Kontrolliert seinen Traktor auf Öl usw.....ICh finde das schon positiv.aber na gut.Ich bin natürlich in gedanken schon noch bei ihm,aber weitaus weniger als früher.Ich versuche mir wirklich sämtliche Gespräche die ich mit meiner Therapeutin oder mit der Sozielpädagogin(die ja leider aufgehört hat) und diversen anderen Menschen ins Gedächtnis zu rufen,Außerdem dachte ich mir es wäre gut nochmal mit dem Suchtberater zu sprechen der kann aus seiner langjährigen Erfahrung mir bei dem ein oder andern weiterhelfen.Nicht das ich noch mehr Jahre "sinnlos" vertue .Ich meinte das in der Richtung- zu hoffen das dann doch der Geistesblitz bei meinem Partner kommt z.Bp.Ehrliche Worte brauch ich dazu,deswegen mache ich da wieder einen Termin aus.Das ganze darf nicht mehr soviel Platz einehmen in meinem Leben!!!Ich habe schon geplant für die nächste Zeit.Ich will bei einer Mondwanderung mit anschließender Märchenerzählung und wieder mal an einer Kräuterwanderung teilnehmen.
    Lg Claudia

    Hallo Gotti,
    mir ist doch noch was eingefallen.Ich bin damals mit 17 von meiner Adoptivfamilie weggegangen und habe Jahre ,viele Jahre gebraucht um zu gesunden.War damals in Therapie.Jetzt noch hängen mir noch ein paar Sachen nach.Und als ich mit meinem Freund im Paargespräch iwar ist mir klar geworden wieviel Verletzungen stattgefunden haben und das ich nun wieder Arbeit leiste um diese zu verarbeiten,ausheilen zu lassen.Ich habe gelernt nun mehr den Mantel um mich zu legen um mich vor neuen Verletzungen besser zu schützen.Besser acht zu geben áuf mich.
    Lg Cláudia

    Hi Gotti,
    Das ist schön!!Ich spüre auch immer wieder in mich rein.Welches Bedürfniss ich habe und was mir gerade gut tun könnte.´So kann man bei Sachen wo man unsicher ist , denke ich mal zu Entscheidungen kommen.
    Lg Claudia
    Ich wünsche dir auch einen schönen Feiertag.
    So ist es immer wieder schön mit anderen zu teilen die auch auf dem Weg des Fortschrittes sich begeben haben.
    :)

    Hallo Martha 66.
    Erlaube mir das ich nochmal schreibe.Selbst wenn sich mein Freund schon positiv gewandelt,es passiert dennoch immer wieder das er auf einmal respektlos wird indem er z.bp. in ein Gespräch reinplatzt das ich z.Bp.grad mit seiner Mutter führe (wo ich grad was ausmachen will)und bauscht dann völlig auf.Letztens hab ich ihm dann gesagt das er net einfach da reinzuplatzen hat und das ich das schon allein regel.Da denke ich mir dann auch ob es wirklich noch richtig ist die Beziehung witerzuführen.Es gibt bestimmt Männer die darum wissen dieses nicht zu tun??Aber immer wieder die eigenen Grenzen dem anderen klar machen zu müssen und sich distanzieren weil einen der andere nervt,ein Dauerzustand ist auch nicht.Aber das ist die Abhängigeit mit der ich zu kämpfen habe.Und ich will sie besiegen.Aber von heut auf morgen geht das nicht auch wenn ich das gerne hätte.Wenn ich jetzt allein wäre dann ......na ja ich weiß nicht im moment wäre wohl die Gefahr das ich wieder in sowas reinrutschen würde.Man kann ja auch in falsche Freundschaften reinrutschen,da hat man dann da gleiche Dilemma wie mit dem jetzigen Partner.Ich brauch einfach noch mehr eigene Umsetzung um stärker zu werden.-Ich weiß ich stoß da wahrscheinlich wieder auf Gegenwehr.Aber haben viele von Euch nicht auch Jahre gebraucht um sich aus destruktiven Beziehungen zu lösen???
    Lg Claudia

    Ich wollte noch hinzufügen das ich auf das "Objekt" Mann immer noch sehr gemünzt bin.Es hat sich zumindest im Laufe der Jahre zumindest verbessert.Früher war es überlebensnotwenig einen Mann zu haben bzw. an Land zu ziehen der mich umarmt,körperliche Nähe gibt.Dafür hatte ich früher auch eine Freundschaft aufs Spiel gesetzt.Jetzt ist das anders,ich bin da nicht mehr so abhängig von.Aber zufrieden alleine leben das kann ich noch nicht.Muß aber hinzufügen das ich schon viele Jahre allein gelebt habe,aber Männer gab es immer wieder,aber die landeten vor der Türe wenns mir zu bunt wurde.Ich arbeite aber dran.Hab auch auf die Ursachen geschaut-da hab ich festgestellt das mir eine wirkliche Führung gefehlt hat.Ich wurde schon von klein auf oft mir selbst überlassen und dieses Gefühl hat sich durch meine Leben gezogen-sich erst dann entwickeln zu können wenn jemand da ist,mich erzieht usw....,und das hab ich heut noch drin.Ich wurde mit 5 Jahren traumatisiert-indem ich zur Adoption freigegeben wurde-da war dieses Gefühl noch verstärkter da.Weggegangen ist es seither nicht mehr.Hatte die letzten Moate lteileweise in kurzen Abständen Therapiestunden da es mir gut tat Führung u erleben,bekam aber Panik als sie länger keine Zeit hatte.Bin dann aber doch ganz gut zurecht gekommen.Da war ich ganz froh.Denn es war ein schlimmes Erlebniss früher mit 5 jahren,auch die Jahre zuvor.Allein dazustehen,schutzlos,hilflos,ohnmächtig....usw....die Angst wie omme ich ohne Eltern zurecht..Ich konnte mit 5 Jahren nicht mal richtig sprechen,war etwas unterernährt usw....Ich hab mich damit schon auseinandergesetz und durch meine Sponsorin von Al-Anon noch mehr.ein Brief an meine Mutter steht schon seit einiger Zeit im Raum,bisjetzt konnte ich mich da noch nicht ranwagen.Es geht darum Licht ins dunkel zu bringen.Zu erfahren wie ich die Ersten Jahre tatsächlich aufgewachsen bin.Das meiste weiß ich schon,das ich Streitereien mitbekam usw... aber nicht wer m,ich erzogen hat,wer mich gefüttert hat,ob ich ofr alleine gelassen wurde usw...für mich ist es sehr wichtig dieses zu erfahren.Ich muß es bald machen.Meine Mutter hat Krebs und ich habe BEdenken das sie abblocken könnte-zuviel hatte ich früher die Vergangenheit erwähnt-so oft das sie den Kontakt ne zeitlang abbrach.Ich muß es so formulieren das es für sie nicht so bedrohlich wird.Und wenn ich das weiß dann möchte ich Stück für Stück loslassen können was wohl auch sehr notwendig sein wird.Denn meine Sponsorin meinte wenn ich wirklich keine Liebe und Zuwendung bekam so wie es meine Mutter sagte dann hätte ich nicht überleben können und sie meinte außerdem das es besser war mit 5 jahren als im Säuglingsalter adoptiert zu werden.Bis jetzt konnte ich mich damit nicht auseinandersetzen.Aber ich bin bereit dazu dieses anzugehen.Das heißt Brief an meine Mutter und ein Gespräch mit meiner Sponsorin!!
    Lg Claudia

    Hallo Martha 66,

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    wenn ich lese, wie Du Deinen Partner beschreibst, scheint er sehr viele eigene Themen zu heben


    Wie meinst er scheint viele eigene Themen zu heben??

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    und ich frage mich, wo ist da eigentlich der Raum und das Verständnis für Dich und das macht mich traurig. Vor allem, ist eigentlich ausreichend Raum da, um Dich mit Dir selber auseinander zu setzten?


    Es ist mehr Raum für mich als vor 1-2 Jahren.Zudem war ich gedanklich nur bei ihm,hab sehr viel für ihn gemacht(er hat eine Hobbylandwirtschaft,da bin ich früher im Winter oft mit ins Holz usw...)Letzten Winter bin ich nicht mehr mit.Nur als bEispiel jetzt.Aber ich weiß schon ungefähr was du meinst.Wenn ich was für mich mache dann mache ich das.Vielleicht würde ich mehr machen wenn ich alleine wäre,das könnte schon sein!!Ich denke es spielt Nähe und Distanz eine Wichtige Rolle wenn man einen Partner hat.Wie kann man sich genug Freiraum für sich schaffen ohne das der Partner beleidigt ist oder so....Wieviel Zeit brauch ich für mich??Guter Denkansatz.

    Zitat

    Doch nur wenn Du Dich von Deinen alten Verhaltensmustern und Strukturen peu a peu verabschiedest wirst Du aus meiner Sicht auch einen Partner finden, der anders mit Dir umgeht.


    Das stimmt,ich bin ja dabei mich langsam von meinen alten Verhaltensmustern zu lösen.Mein Freund hat mich anfangs wirklich schlecht behandelt.Aber seitdem ich mehr für mich tue,von der Kontrolle mehr abgelassen habe usw.... seitdem hat er sich auch gewandelt.Er behandelt mich auch besser.Zudem muß ich sagen das ich ihn ja genauso schlecht behandelt habe.Wohl auch deswegen weil ich mich nicht verstanden gefühlt habe und er mich nicht verstand.Er ist sehr gewillt sich damit auseinanderzusetzen,will mich auch besser verstehen....usw....Ich will ihn da nicht in Schutz nehmen,es ist natürlich nicht alles super,aber mit einem anderen Mann kann einem das auch passieren,denken wir nur mal daran wieviele Scheidungen es gibt...doch wohl auch dewegen weil viel zu wenig gesprochen wird,weil dadurch Mißverständnisse unüberwindbar werden??Weil Männer anders ticken als Frauen???

    Zitat

    Ich glaube, wenn Du Deine Verhaltensmechanismen durchschaust, die jetzt wirken und beginnst, sie zu transformieren, werden Dich solche Männer, wie Dein jetziger Partner gar nicht mehr interessieren. Sowas dauert allerdings und geht nicht von heute auf morgen.


    Da geb ich dir vollkommen Recht,diesen Gedanken hatte ich auch!!Aber was ist wenn der Partner sich auf einmal doch wandelt??Und so wird wie man sich das erhofft hat??

    Zitat

    Und ich weiss nicht ob es der richtige Gedankenansatz ist, beziehungsfähiger zu werden, ich meine das bist Du, doch Dein Partner ist das aus meiner Sicht nicht....


    Mein Partner ist es zum großen Teil nicht,aber ich auch nicht!!Ich bin auch erst grade dabei das zu lernen glaub mir.Ich war oft erpresserisch,kontrollierend,herrscherisch,entwertend und vieles mehr.....also da kann man nicht von beziehungsfähig sprechen,das war eher konstruktiv meinerseits....

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    Das mit dem kleinen Blockhaus hört sich gut an :)


    Ja ein Traum für den ich kämpfen werde.Die entsprechenden Bankgespräche um Lösungen zur Umsetzung zu finden hatte ich schon.Nächste Woche Mittwoch ist der nächste.
    Ich wünsche dir auch einen schönen 1.Mai.
    Leider ist seit heute das super Sonnenwetter bei uns weg.Wirklich schade.Ich hatte die Woche frei und habe sehr fleißich im Garten gewerkelt-.Ich liebe es wenn Pflanzen wachsen.Vor allem das ganze Gemüse das ich immer selbst ziehen tue.
    :D
    Lg Claudia

    Hallo martha 66,

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    mich macht das traurig, wenn ich lese was Du von Deinem Freund schreibst


    Was genau macht dich da trauig??

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    Ich weiss nicht, was Du noch brauchst und was noch passieren muss, damit Du wirklich DEINEN Weg gehen kannst, ohne ihn.


    Schwierig darauf eine Antwort zu finden.
    Ich fange erst jetzt an mich Richtig allmählich selbst zu lieben und wertzuschätzen.Zumindest bewußter alles wahrzunehmen.Wie gesagt es steckt alles noch in den Kinderschuhen.Das nicht entscheiden können und die Zerrißenheit in Sachen Beziehung spielt auch noch eine große Rolle.
    Das ist alles nicht einfach.Wenn ich zurückblicke hab ich schon wahnsinnig viel geschafft.So manche Diagnose überwunden.Erst die letzten 1-2 Jahre sind mir die Augen aufgegangen und war erschrocken das ich erst jetzt anfange zu lernen das nur ich es in der Hand habe mein Leben zu gestalten.Erst jetzt habe ich begriffen das sich das Thema Sucht schon imer wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen hat.Erst jetzt hab ich das Wort Alkholabhängig und Beziehungssüchtig kennengelernt.Und erst jetzt bin ich drauf gekommen das ich früher wohl selbst von Alkohol und Tabletten abhängig war.
    Und ich weiß die Probleme hören nicht auf wenn man sich von einem problematischen Partner trennt.Danach kommt wieder etwas am Partner was zum Stötfaktor Nummer 1 werden könnte.Außer man beschließt wirklich alleine zu leben.Das muß man erstmal können.Früher hatte ich längere Beziehungen nicht gewollt,geschweige denn mit jemand zusammenzuziehen.Ich habe jetzt viele Denkanstöße bekommen.Das muß erstmal sacken.
    Was ich geändert habe??Ich mache 2 mal die Woche Sport.Ich versuche mehr meine Bedürfnisse zu spüren.Lerne meine Wünsche umzusetzen,mir Ziele zu setzen.Mir gutes zu tun.Versuche Freundschaften aufzubauen(was aber noch sehr schwierig ist).Hobbys weiter auszubauen.Versuche innerhalb meiner Beziehung beziehungsfähiger und positiver zu werden.Spare für mein Traumziel-einkleines Blockhaus.Mache mir Tages,manchmal Wochenpläne.Soviel dazu das man mir vorgeworfen hatte ich würde nichts an mir ändern.
    Lg Claudia

    Und was die Eiszeit betrifft.Ich habe es als ich gemerkt habe das er immer wieder ein Schlupfloch für seine Trinkerei finden wollte(und meinte ich würde ab und an 2 Bierchen akzeptieren-Wieviel es dann wirklich ist weiß man ja nicht),2-3 Wochen durchgehalten.Aber mit dem Gedanken da es mir wirklich gereicht hat und es mir ohne ihn wirklich besser ging,Na ja keiner weiß was das für Ende nimmt.Den Klick den hats bei meinem Freund noch nicht gegeben.Hab im Forum ja auch gelesen das die Männer teilweise eine Zeit trocken waren und dann ging es wieder los.Ich weiß nicht wie lange ich damit noch leben kann.
    Lg Claudia

    Hi Emma 123,
    anfangs war er sehr schlimm drauf.So wie bei dir.Streitsüchtig,rechthaberisch,hatte mich auch mal ausgesperrrt.Seiin Wort war Gesetz.Das sich das ganze geändert hat lag wohl hauptsächlich dran das er 8 Monate ins Gefängnis kam.Das hat aus ihm nicht einen gesunden MEnschen gemacht,es hat ihn wohl ein wenig wachgerüttelt.Dann war da der Mut mich ihm zu widersetzen,klare Grenzen zu ziehen und wenn es bedeutet hat mich einzusperren.Ich will gar nicht mehr dran denken.Ich hatte des öfteren mit ihm gesprochen das ich so nicht glücklich bin.Immer konsequent und streng sein zu müssen.Meine Gefühle radikal runterzufahren.Auf ihn warten zu müssen wenn er sagt er kommt gleich nach Hause.Ich hatte ihm gesagt so eine Beziehung will ich nicht auf Dauer usw.....Dann kam längere Zeit Abstand,da war es mir schon fast egal,ich hab mich öfters rar gemacht,auch mal mit dem nach Hause kommen getrödelt.Hab ihm klar gesagt das er sich mal entscheiden sollte,denn ich wäre auch bereit zu gehen.Das war wohl ein Anstoß für ihn,weil er merkte das er nicht mehr der Mittelpunkt ist.Na ja das kann alles wieder anders kommen.Ich laß es auf mich zukommen.Vielleicht kommt doch der Zeitpunkt wo ich mich trennen will und kann.Momentan lebt er bis auf gelegentlich 1 mal in der Woche sehr abstinent.Er geht zur SHG(Auflage vom Knast).Zumindest setzt er sich da mit der Sucht auseinander.Hat sich auch schon mit eingebracht.Weiß ich von seinen Erzählungen her.Ich weiß das ist alles eine tickende Zeitbombe.Wenn es noch so wäre wie am Anfang,dann wäre ich mit Sicherheit schon weg.Er sind die kleinen Verhaltensweisen die er schon geändert.Ich will das aber nicht in Schutz nehmen.Das mit dem Alk nicht schluß ist weiß ich ja.
    Lg Claudia
    ich habe mir gerade deine letzten Antworten durchgelesen und festgestellt, dass wir beiden wohl von verschiedenen Voraussetzungen ausgehen.
    Dein Mann scheint ja noch sehr handsam zu sein, wo dich zwar sein Feierabendbier stört oder die verwaschene Sprache, aber alles in
    allem, hast du alles gut im Griff und kannst deine Freiheiten leben.

    Bein meinen alkabhängigen Freund hatte ich diese Möglichkeiten nicht, denn ab einen gewissen Pegel wurde er mir gegenüber unausstehlich,
    wurde streitsüchtig, nichts mehr war ihm recht, hat mich total niedergemacht oder fallls ich mich dem entgegengesetzt habe, mich auch kurzerhand rausgeschmissen.
    Am nächsten Tag wußte er schon nichts mehr davon, er war wieder wie ausgewechselt, sehr lieb, hilfbereit, einsichtig und verschmust.

    Das was ich gestern mit Abgrenzung gemeint habe, hilft ja nur dann, wenn es das Ziel ist und man sich aus einer kranken Beziehung lösen will.
    Und ganz wichtig, man zusätzlich diie nötige Unterstützung hat, um das dann auch durchzustehen und durchzuziehen.

    Ich will keine Partnerschaft haben, wo es nur noch um das Arrangieren mit der Krankheit geht, aber null Chance besteht auf Besserung.
    Ja, wie soll das auch weitergehen? Die Alkohlsucht ist, sofern sie nicht gestoppt wird, eine fortschreitende Krankheit.

    Was ist das für ein Leben, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, keine Gemeinsamkeiten mehr haben kann und ohne Hingabe auskommen muß?
    Wie lange hälst du diese Eiszeit durch?
    Wie lange lässt sich dein Mann dieses Verhalten gefallen?

    Ich gebe es ehrlich zu, ich habs aufgegeben, ich lasse ihn so sein wie er will und habe auch keine Angst, dass er ohne mich untergeht.

    Vlt. ist es bei dir auch anders, besser, ich wünsche es dir.
    LG Emma[/quote]

    Hallo Dagmar,

    Zitat

    Ich spüre nur viele von Worte von Deiner Seite, während Deine Inhalte beständig beim Partner sind.


    Da muß ich dir wohl Recht geben.Mir ist aufgefallen,das ich zwar Ziele habe aber einige schon wieder lange hab schleifen lasse.Also das ich zuwenig für die Umsetzung tue!!Und das was ich an meinem Freund bemängelt habe,das er einiges was er umsetzen wollte nicht tut oder nur schwer,genau so bin ich ja selber!!!!
    Ich habe mir gestern nochmal die Grundbeisteine fürs Cos durchgelesen und nochmal andere Prospekte die ich gesammelt habe zum Thema Abhängigkeit.Es hat doch wieder ganz schön in mir geantwortet,auch das das auf einmal ne richtige Welle in meinem Tread stattgefunden hat.Aber das finde ich gut.
    [quote]Trost in schweren Stunden[/quote
    Das war eher so gemeint wenn ich das Gefühl habe rückfällig zu werden das ich es trotzdem schaffe bei mir selbst bleiben zu können.Und mein eigenes aushalten kann,den eigenen Schmerz.Mich weiterhin von ihm wegnehmen zu können.Das ich weiterhin um Rat fragen darf auch wenn ich mich im Moment noch nicht trennen kann und das auch im Moment noch nicht will.Aber trotzdem will ich weiterkommen und etwas verändern.Meine denk-und Verhaltensweisen ändern.Weiterhin mehr Eigenleben aufbauen.usw....Auf diesem Weg will ich trotzdem bleiben.Nur gibt es Phasen wo man wieder abkommen könnte und das will ich vermeiden bzw. lernen dran zu bleiben.Zulange war ich in diesem Gefängnis gefangen.Glücklicherweise habe ich die letzten Monate vieles erkennen dürfen.Auch durch dieses Forum hier.Es gab auch Beiträge meinerseits wo ich schon viel für mich gemacht habe und preigegeben habe.
    Also in manchen Bereichen weiß ich das ich an mir arbeiten muß und auch noch arbeiten will.Und in vielem ist wohl auch eine Änderung meiner Einstellung erforderlich.Ich habe noch ein ganzes Stück Weg vor mir.Aber wichtig finde ich das ich die Ersten Schritte getan habe,auch wenn diese noch auf wackligen Füßen steht.
    Wichtig ist ,das man genug Wissen besitztum einige Dinge klarer zu sehen .z,bp.das man sich weitgehenst aus der Coabhängigkeit gelöst hat wenn man soweit ist das man man sagen kann das man auch ohne Partner leben könnte.
    Ich schreibe übrigens viele Geschichten.Die mit Sicherheit vieles auf den Punkt treffen.Ich habe eine Geschichte da bin ich mir Sicher das ich einige damit berühren könnte.Sie heißt "der Brocken".Bisher hatte ich BEdenken diese freizugeben.Zu groß ist die Angst das sie weitergegeben wird.Kopiert wird usw......
    Lg Claudia

    Hallo Monty,

    Zitat

    Und bitte vergiss nicht...auch wir sind süchtig ...auch wir müssen für uns selber etwas tun, damit es uns irgendwann wieder besser geht und vielleicht auch ein neues und auch glücklicheres Leben haben.


    Das stimmt !!!Wenn wir dann mir Süchtigen zusammen sind dann ist es eben besonders sich komplett emotional abgrenzen zu können wenn wir uns nicht trennen können!!!
    Ich denke wir sind alle hier in diesem Forum um zu wachsen und Dinge zu erkennen!! Und um eine Lösung für unsere Sucht zu finden!!!!!
    Lg Claudia

    Hallo Emma 123,

    Zitat

    Aber vielleicht merkt er auch, dass du wirklich konsequent bist, wenn du deiner Co-Abhängigkeit entgegenwirkst, indem du eine Therapie in Anspruch nimmst, du deine Wünsche und deine Interessen lebst.
    Er muß merken, dass es dir ernst ist und du keine Frau bist, die seine Trunkenheit akzeptiert.


    Dieser Meinung bin ich auch.Und das lebe ich auch.ICh versuche ihm zun zeigen bzw. mache ich es so :das trinken akzeptiere ich nicht und unterstütze und verstärke ich nicht aber dafür die guten Sachen die von ihm kommen.Da lobe ich ihn auch schon mal.....usw....Es gäbe bestimmt noch ein paar Beispiele.

    Lg Claudia

    Hallo Emma 123

    Zitat

    Das glaube ich nicht, leider funktioniert das nicht, sondern man dreht sich im Kreis, lässt sich wieder überreden, lässt sich ein und schon sitzen wir wieder in der umsorgenden, helfenden Rolle fest, für die uns der Alkoholiker einsetzt. Bestimmt hast du das auch schon so erfahren müssen.


    Diese umsorgende und helfende Rolle nehme ich nicht mehr ein,nur weil es wieder gut läuft.Ich gebe ihm weiterhin die Verantwortung und lasse mich da nicht einlullen.Man sagt das ein Kranker wie ein normaler und nicht wie ein Kind oder Kranker behamdelt werden will!!Und das versuche ich!!

    Zitat

    Was hat dir die Abgrenzung bisher gebracht? Hat sich die Beziehung dadurch verbessert?


    Es haben sich Dinge zum besseren gewendet.Er stellt sich Konflikten anstatt wie früher zu flüchten.Das ist wie ich finde ein sehr großer Fortschritt!!!

    Zitat

    Spricht ja absolut nichts gegen ein schönes Wochenende. Nur aber das macht ja auch was mit dir. Du fühlst dich wohl, fängst an, willst wieder Vertrauen, genießt seine Gesellschaft.


    Das stimmt .ich halte mich da aber zurück mit Euphorie und solchen Dingen.Ich versuche da realistisch zu sehen dann bin ich nicht mehr so enttäuscht.Ich lasse mich nicht mehr zu eng ein.Bleibe mehr mit mir selbst.

    Lg Claudia