Beiträge von Rosa Li

    Hallo Nici,

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    Liebe claudia, ich glaub wir stecken beide noch tief in diesem erkrankten
    verhaltensmuster drin.
    auch wenn wir es nicht hören wollen, und es für unangemessen finden


    Das ich wie eine Süchtige bin ist mir auch aufgefallen!!!Das war natürlich auch schlimm diese Erkenntniss.Jetzt versuche ich einen Weg zu finden um mit dieser Sucht umzugehen!!!
    Aber ist Räumliche Trennung oder die Trennung an sich denn die einzige Lösung??Oder wie siehst du das ????
    Lg Claudia

    Hallo Martha 66,

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    Dass Du mehr auf Dich schaust und versuchst Deinen Partner aussen vor zu lassen und dass Du klar den Wunsch und Willen äusserst, dass Du für Dich ein freies und unabhängiges führen möchtest

    .
    Ich schaue auf jeden Fall schon mehr auf mich.Frei und unabhängig das will ich auf jeden Fall sein.Aber es geht nicht von heut auf morgen was jahre zuvor immer genau gegenteilig war.Aber die ersten Schritte habe ich getan,jetzt gilt es dabei zu bleiben.

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    Wenn Du schreibst, dass eine Trennung erst den Partner aufrütteln kann, bist Du bei ihm! Und warum ist eine Trennung momentan unpassend? Wann ist der richtige Augenblick für Dich, wovon machst Du das abhängig?


    Genau das hab ich mir auch gedacht.Hatte auch überlegt mich für kurze Zeit zu trennen.Aber mit was für einem Hintergedanken??Teilweise mit dem ihn wachzurütteln.Und genau das bringt nix,das weiß ich.Wenn dann nur weil es mir guttut.Wann ist der richtige Augenblick für eine Trennung??Ich denke ich will mich mehr von seinen schlechten Seiten die mir nicht gut tun trennen anstatt von ihm als Person und Partner.Ich muß da an meinen Ex denken.Er hatte nix mit Alkhol und dergleichen.Aber das Auto stand an erster Stelle.Dann kam Krankheit und Arbeitslosigkeit.Ich wollte ihn dazu bringen das er was ändert usw...Das volle Programm.Ich war diejenige die geschimpft ,gebrüllt und beleidigt hat.Er hat sich mit allem zufriedengegeben.Das will heißen wenn wir uns nicht dazu entschließen unsere Denk-und Verhaltensweisen zu ändern oder uns dazu entschließen allein ohne Partner zu leben,dann kann uns das gleiche wieder passieren.Ja und das auch mit anderen Männern die nicht trinken.Es ist meiner Meinung nicht der Alkohol sondern es sind die Männer die keine Verantwortung übernehmen wollen usw....Ich glaube ich bin mit meinem Freund sehr ähnlich.Ich hatte ja auch aufgehört Verantwortung für mein Leben und meine Gefühle zu übernehmen.....Hab mich auch zugemacht und runtergeschluckt,wie er.Bin auch zornig und habe Groll usw.....Wenn ich nicht anders wäre wie er dann hätten wir uns wohl nicht so angezogen.Fakt ist wenn ich nicht leiden würde dann hätte ich keinen Ansporn so an mir zu arbeiten oder überhaupt was ändern zu wollen.Ich weiß jetzt wird das Feuer gegen mich wahrscheinlich wieder entfacht.Aber so ist es nun mal bei mir gerade.
    Mir ist vor einiger Zeit auch klar geworden das ich immer wieder aufs Karussell aufspringe indem ich mich wider versöhne,dadurch das ich ihm wieder mein Vertrauen schenke,ich wider mit ihm was unternehme,er sich wider zurücklehnt usw....und wieder seine alten Verhaltensmuster lebt.Ich habe gelernt das realistischer zu sehen.Bin zurückhaltender und vorsichtiger geworden.Und trotzdem weiterhin streng.Wer gibt mir die Garantie das es mir besser geht wenn ich mich getrennt habe??Die Frage ist was ich will und was ich mit mir lassen mache!!Ich weiß!!!Ich umgehe wohl die Frage.Denn ich kann nicht sagen wann ist der Zeitpunkt für eine Trennung.Ich glaube er kommt von ganz allein wenn man soweit dafür ist!!

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    Doch solange Du etwas mit ihm machst und eine schöne Freizeit mit ihm verbringst drehst Du Dich im Kreis und es wird sich nichts ändern.


    Freizeitaktivitäten sind ja nicht verkehrt.Es tut beiden gut!!Und immer nur streng sein das will ich auch nicht.Das war ich lange genug.Da habe ich alles abgelehnt mit ihm was zu machen.Das war eine regelrechte Bestrafung.Man muß wohl selber rausfinden wie man das handhabt solange es einem selbst damit gut geht und man sich selbst treu bleibt !!!!

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    und wenn Du möchtest unterstützen wir Dich dabei.


    Es ist zumindest gut zu wissen das es so ist.
    Lg Claudia

    Hallo Dagmar 007,
    Jetzt platzt es mir aber aus den Fingern!!!

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    Mir scheint, Du willst für Dich eine gute Situation schaffen, aber bitte nichts verändern. Halt, doch, der Partner, sollte das Trinken lassen und dann könnte, ja "könnte" alles so schön sein.


    Also das ich nichts verändern will das stimmt nicht.Ich habe schon einiges verändert!!Ich bin auf jeden Fall nicht der Meinung das er für mein Glück verantwortlich ist.Und das alles gut wird wenn er sich sich ändert und zum trinken aufhört!Also das kommt wohl total falsch rüber.Ich bin einfach oft zerrissen,kann mich nicht entscheiden-ob so oder so.

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    Ja, er hat sich verändert, sagst Du, Du grenzt Dich ab und und und. Ich spüre nur viele von Worte von Deiner Seite, während Deine Inhalte beständig beim Partner sind.


    Das stimmt wohl,im Forum gebe ich nur diese Seiten preiß.Hab auch schon andere Treads veröffentlicht die sich dann um einen selber drehen sollten,aber da hab ich leider wenig Antworten,so gut wie keine bekommen.Ein Tread muß ich sagen ist etwas falsch formuliert.Mein Kopf dreht sich weit aus weniger um meinen Freund als früher.Ich mache schon viel für mich selber,aber vieleicht hab ich das zuwenig rübergebracht??Oder denke doch noch zuviel an ihn??Dann hab ich vorher ja nur noch an ihn gedacht??Erschreckend!!

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    Trost in schweren Stunden..... Klingt für mich wie "ach wir armen, haben einen alkoholkranken Partner und können nichts ändern".


    Tschuldigung aber das ärgert mich.Ich habe nie behauptet das ich nichts ändern kann!!! Und immer das Opfer spielen will oder bin.Komme ich wirklich so rüber??Ich habe mit Sicherheit auch andere Dinge geschrieben die nicht von meinem Freund gehandelt haben!!

    Irgendwie habe ich natürlich schon noch das Gefühl das ich festhänge auf einem Punkt,wo ich überlegt hatte was ich da tun kann??
    Leider hattte die Sozialpädagogin damals ausgerechnet,als unsere Arbeit(Arbeit an mir selbst) fruchtbar wurde den Job hingeschmissen.Dem ging voraus das sie erstmal länger krank war.Liegt aber bestimmt nicht an mir,war wohl Zufall.Die Einzeltherapie,die zu dem Zeitpunkt auch shon lief, hat erst gefruchtet als meine Therapeutin sagte das es keinen Sinn mehr macht über die im Moment unlösbare Situation mit meinem Freund weiter zu sprechen.Erst dann konnte ich mich 100 % mit mir selbst beschäftigen.Und nun hab ich nur noch ca.8 Stunden.So hatte ich die Zeit vertrödelt.Ich hab mich genug mit mir selbst beschäftigt und weiß der Dinge die ich lösen muß.z.Bp.meine Vergangenheit.Loslassen,was mir schwer fällt.Deswegen auch der Tread zur Vergangenheit,der falsch formuliert war.Und bei Al-Anon hab ich die letzten Monate auch viel über meine eigenen Einsichten gesprochen.
    Jetzt muß ich bloß fahren sonst hätt ich vielleicht evtl. noch was geschrieben.
    Grüße Claudia
    Lg Claudia
    ]

    Hallo Martha 66,
    das ist nach wievor meine Meinung das eine Trennung erst den Partner entgültig aufrütteln kann.Bloß leben wir ja noch zusammen und von heut auf morgen geht das nicht.Außerdem grenze ich mich immer mehr ab.Laß das nicht mehr so an mich ran.Eine Trennung ist außerdem im Moment sehr unpassend.Es ist ja nicht so das sich mein Freund überhaupt nicht geändert hat,man kann schon sagen das er auf dem Weg der Genesung ist.Zumindest kommt es so rüber.Und unternommen haben wir schon immer was.Er hat die Trinkerei ja sehr eingeschränkt.Entschuldigen will ich das nicht!!Ich weiß im Moment nicht warum das nun ein Problem sein soll wenn wir auch was unternehmen??Ich bin ja danach gefragt worden von Silberkralle was ich mache am Wochenende???

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    Was genau wünscht Du Dir hier und von uns?


    Ich habe keinen großen Erwartungen.Ich will dazulernen und wachsen.Stärker werden.Mich besser angrenzen,mich austauschen,Auch Trost in schweren Stunden finden.Austausch mit Menschen die auch unter dieser Situation leiden.Und irgendwie denken wir doch alle an Trennung und können es dann doch wieder nicht umsetzen?????
    Lg Claudia

    Grüsse Martha[/quote]

    Hi Silberkralle
    entschuldige wenn ich erst jetzt antworte nachdem das Wochenende schon vorbei ist.Ich war ja dann am Samstag auf dem Flohmarkt.Lief gut.Bis ich dann daheim war war es abend.Mein Freund kam am vormittag dann nach und nach dem Flohmarkt warn wir dann noch einkaufen.Und abends nachdem ich ja nur 1 Stunde Schlaf die Nacht zuvor hatte bin ich so früh eingeschlafen wie noch nie.Bin ja ein spät ins Bett geher normal.Und am Sonntag wollte ich dann endlich mal wieder einen Ausflug machen.Das Wetter war ja traumhaft.Mein Freund und ich sind dann aufn Flohmarkt gefahren zum stöbern,ca.halbe Stunde entfernt von uns.Dann mittags zum essen.Er hat mir dann seine Baustelle gezeigt die in dem Ort war wo der Flohamrkt stattgefunden hat.Danach haben wir eine ca.70minütige rundfahrt auf einem Schiff gemacht.Dann gegen Abend heim.War ganz schön.Was hast du gemacht???
    Lg Claudia

    Hallo Martha,

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    vielleicht magst Du mal auf den Thread von "Fliegender Sterns Geschichte" auf Seite 47 gehen.


    Werd ich dann abend machen.

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    Wenn Du fragst, was mit suchtfreien Männern ist, ob die uns nicht haben wollen, dann frage ich mal ganz provokant nach, ob Dich so ein Mann überhaupt interessieren würde, bzw, ob Du so jemanden kennen lernen würdest und an Deiner Seite aushalten könntest?


    Ich würde mich an solch einen Mann wohl eher nicht rantrauen weil ich Angst auf eine Abfuhr hätte.Mit solch einem Mann würden meine eigenen Schwächen noch um so mehr hochkochen.Und gar keine Auseinanderstzungen das wäre langweilig.Er darf ruhig ein bischen wild sein,aber frei von Sucht!!!Und die Gemeinsamkeiten wären auch nicht so da,in Form dessen das man den Schmerz gegenseitig versteht.Mehr so in der Richtung.Das wäre wohl ein bischen langweilig!!

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    Wie fühlt sich das tief in Deinem Inneren an: ein Mann ohne Problem, der immer für Dich da ist, bei dem Du Dich anlehnen kannst, der Dir die Sterne vom Himmel holt, Dich einfach nur liebt und Du müsstest nichts dafür tun........


    Das fühlt sich so an wie Friede Freude Eierkuchen!!
    Lg Claudia

    Hi Anesa,

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    ich finde Du steckst sehr viel Energie in Deine Partnerschaft. Du versuchst mit allen möglichen Mitteln, die Partnerschaft zu verbessern!


    Du hast es auf den Punkt getroffen.Da ist immer noch dieser heimliche Kampf gegen das Schreckensgespenst Alkohol und die Tatsache eine Bessere Beziehung erzwingen zu wollen.Nicht loslassen können.Langsam komme ich zu der Erkenntnis es einfach sein zu lassen.nach dem Paargespräch konnte ich auch nicht schlafen,weil ich merkte das es besser wäre wenn er es wirklich von sich aus will.Ich meine ein alkholfreises Leben führen und an sich arbeiten.Mir war klar das er sich das schlecht vorstellen kann,gar kein Bier mehr zu konsumieren.Und nur wegen mir und die Beziehung zu rettenm??Das würde wieder auf wackligen Füßen stehen und wieder würde der Kampf ,das hoffen usw....sich fortsetzen.

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    Im Moment trage ich zur Partnerschaft nicht viel bei. Und ich bin viel weniger enttäuscht oder verletzt! Ich erwarte von ihm gar nichts mehr.


    Klingt gut ist wohl auch der einzig richtige Weg.Sich lösen,irgendwann löst sich damit wohl dann auch die "Partnerschaft" auf.

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    Ich kann sehr gut verstehen, dass Du Angst davor hast, ohne Partner zu leben! Ich glaube, die meisten wollen nicht alleine sein, auch ich nicht.

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    Aber irgendwie sind unsere Partnerschaften wirklich sehr einseitig und tun uns nicht gut.


    ja das ist so.Bitter aber wahr.Viele leben so und denen ist das gar nicht bewußt
    .

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    Ich habe zu meinem Mann schon oft gesagt, ich habe das Gefühl, dass ich mich total abstrampel und er sitzt da, macht sich null Gedanken über uns und lässt es alles so laufen!


    Dieses SCH*** Gefühl hab ich oft.Daweil hat mich ein trockener Alkholiker eines besseren Belehrt.Nämlich das sie schon wissen das die Angehörigen leiden und sie sich deswegen mit Schuldgefühlenplagen.Aber nach außen hin zeigen sie es anders.
    Ich habe festgestellöt,mein Freund spricht viel und setzt es nicht um.Er lebt anders wie er letztendlich denkt und fühlt.Völlig entgegengesetzt!!!
    Lg Claudia

    Hallo Dagmar 007,
    ich bin wohl die erste wahnsinnige die um diese Uhrzeit am PC sitzt und schreibt.Ich konnte nach einer Stunde Schlaf nicht mehr schlafen.Außerdem ist heut der große Frühjahrsflohmarkt von der Stadt aus,der keine Standgebühr kostet und da bin ich heute zum verkaufen.War schon letztes Jahr so das ich kaum schlafen konnte.Zwar mehr wie jetzt aber na gut.Die ganze Situation ist sehr aufwühlend im Moment für mich.Alles arbeitet an mir.Der Körper ist die letzte Zeit müde aber der Geist hellwach.

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    Dein Partner soll sich vom Alk lösen. Dir fällt ebenso schwer, was Du von ihm verlangst.


    Da hast du Recht ,ich kann mich auch schwer lösen bzw.loslassen.Mußte mir sogar eingestehen ob ich früher nicht selbst abhängig war.Alles deutet zumindest darauf hin.Wahnsinn auf was für Einsichten man kommt wenn man älter wird.bzw.wenn man sich mit tief verborgenen Themen auseinander setzt.Der Alkohol und jegliches Tablettenzeug macht mich schon lange nicht mehr an.War damals ne harte Zeit.Deswegen weiß ich auch was mein Partner da mitmacht oder bzw.durchsteht.Mir hatte damals niemand gesagt ich könnte abhängig sein,war ja alles normal dementsprechend zu konsumieren vor allem wenn man jung ist.Gottseidank hatte ich das Glück das ganze in jungen Jahren wieder in den Griff zu bekommen auch wenn es Jahre gedauert hat.Wahrscheinlich bin ich immer wieder in andere Süchte gerutscht.Nicht nur wahrscheinlich es ist so.Also z.Bp.Essen und Beziehungssucht.
    Und das mit der Paarberatung ist vielleicht auch richtig so,aber irgendwo versteh ich es wiederum nicht so ganz.Sie sagte ja alles was nicht mit der Sucht zu tun hat könnte sie mit uns bearbeiten.Wir hatten auch Konflikte die explodierten.Aufgrund dessen das er es nicht verstand warum ich verletzt war.Und da war ich natürlich noch weiter in Aufruhr.Oder anderes Beispiel er stellte es dann so hin das er mich nicht verletzt hätte,das war ja das schlimme.Er versuchte mir damit meine Wahrnehmnung zu trüben ,genauso wie ich es im Elternhaus erlebt hatte.Und dieses das ich es nicht verstehe warum er sich da nicht in mich reinfühlen und mich verstehen kann hat mein Fass schon so manches mal zum überlaufen gebracht.Aber vielleicht ist das eine Nebenwirkung des Alkoholismus????Ich hatte die Hoffnung dieses im Paargespräch zu bearbeiten.Auch hatte ich die Hoffnung ich könnte ihm vermitteln warum ich in manchen Situationen eifersüchtig reagiert habe.Das man lernt sich besser zu verstehen.

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    Schau, keine Beratung löst Dein Problem oder macht bei ihm den Kick schlechthin. Du suchst Hilfe von außen, verständlich, aber Du selber musst es in Dir umsetzen, da kann Dir auf lange Sicht gesehen niemand etwas abnehmen.


    Diesen Klick hatte ich mir erhofft oder endlich ein Stück Klarheit.Es ist halt so als man immer wieder gegen die Wand rennt um etwas zu erreichen was nicht erreicht werden kann.Ich weiß ja nicht wie das bei normal gesunden funktionellen Beziehungen abläuft??Gibt es da vielleicht nicht auch solche Themen??

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    Ich halte absolut nichts davon zu denken Beziehungen mit anderen biegbar und so zu gestalten, wie ich es will! Das kann ich nur mit mir selber weil ich nur Herr meiner Gedanken, Gefühle und Entwicklung bin ... niemals derer eines anderen!


    Ich finde Kompromisse sind schon wichtig!!Vereinbarungen und solche Dinge!!

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    Aber: mein Leben ist nicht wertvoller durch eine Partnerschaft

    .
    Ich hoffe das es Partnerschaften gibt die bereichern können???

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    Mein Leben ist meines und ich muss mich darin wohl und glücklich fühlen.


    Das ist wirklich eine Herausforderung.Vor allem wenn man sich unter den Umständen in denen man aufgewachsen nicht wohl gefühlt hat es aber dennoch aushalten mußte.Man konnte ja nicht weg.Das grenzt an seelischer Gewalt.Davon zu gesunden das dauert.Aber ich bin auf dem Weg und sollte wohl froh sein das ich meinen Freund kennengelernt habe,auch wenn dadurch leider als Nebenwirkung ,in der Zeit als ich mich nicht genügend schützen konnte,weitere Verletzungen hinzugekommen sind.Hätte ich diese Tiefphasen nicht erlebt hätte ich auch keinen Grund gesehen mich damit auseinanderzu setzen und etwas verändern zu wollen.Versteht ihr was ich meine??Wenn der Zeitpunkt da ist um zu gehen dann sollte man gehen.Denn wenn wir uns gut fühlen dann halten wir so eine Art von Umgamg ja eh nicht mehr aus.

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    Erst wenn ich alleine mein Leben im Griff habe, selbstverantwortlich mit mir umgehe und mich keinesfalls nur nach einem Partner richte bin ich in der Lage eine gesunde Beziehung zu führen.


    da stimme ich voll und ganz zu.

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    Ein Partner soll für mich Bereicherung sein aber keine Suche im anderen was ich für mich nicht finden kann (Zärtlichkeit, Liebe ect.).


    Zärtlichkeit und Liebe in sich selbst finden da ist schwer.Vielleicht kann man das üben indem man andere Menschen gut und respektvoll behandelt.
    Lg Claudia

    Hi Linde 66,
    schön das du dich noch meldest.Mit meinen aufwühlenden Fragen hab ich wohl den Kern des Übels getroffen.auch ich habe einen ziemlichen denkanstoß bekommen.hab mich quasi selbst aufgewühlt!!Ich bekomme Woche für Woche immer neue Erkenntnisse.Das ist Wahnsinn!!Man sagt ja hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht!!Warun bleiben diese Sehnsüchte unerfüllt und warum stürzen wir uns von einer Sucht in die nächste??Nur um vor uns selbst davonzulaufen wäre zu einfach!!Uns mit uns selbst nicht auseinandersetzen zu müssen wohl auch!!
    Ich bin wirklich am überlegen wie ich mit dieser Co-Sucht umgehen kann,denn jetzt wird mir einiges klarer.Stück für Stück setzt sich mein Puzzle zusammen.Wenn ich an all die unzähligen Bücher denke.Vielleicht kennt ihr die Denkanstöße auch.Man kann aus jeder Beziehung die Beziehung machen die man sich wünscht??Aus jedem Frosch kann der Prinz schlechthin für uns entstehen??Die Wunder die entstehen durch transzendentale Meditation,Wünsche ans Universum usw.......Die Kraft der Gedanken kann alles zum positiven wenden in unserem Leben auch den Alkholiker von der Sucht wegbringen!!???
    Lg Claudia
    Jetzt geht es mir gottseidank wieder besser.Jetzt muß mich nur noch der Schlaf übermannen,das wär Recht.Das ich genug Kraft habe um meinen bevorstehenden Tag zu bewältigen.

    hallo Martha,
    ich werde bei dir im Tread lesen.Hoffentlich finde ich ihn.
    Ich wünsche dir auch eine gute Nacht.Ich hoffe das ich schlafen kann,denn es fällt mir schwer abzuschalten und daweil muß ich morgen wieder arbeiten.Aber ich bin erleichtert das du mir geantwortet hast!!
    Mir ist klar geworden das wir Cos mit den Alkholikern bestens zusammen passen.Wir sind auch abhängig,die Droge bei uns ist nicht der Alkohol sondern der Partner.Der Mann!!!Das sogenannte Suchtmittel.Und das Suchtmittel weglassen?? Wie soll das funktionieren frage ich mich die letzte Zeit.Wir sind immer gefährdet dareinzurutschen,aber ohne Zuneigung,Liebe etc.?? Können wir da überleben???An uns selbst arbeiten??Schön wann ist das zu Ende?? Nie??Die Vergangenheit und damit das Coverhalten läßt sich doch nicht auslöschen.Ich weiß schon Vergangenheit integrieren,Denk und Verhaltensweisen ändern.Dann dürften wir Cos nie mit einem Mann zusammen ziehen oder heiraten,weil die Gefahr zu groß ist um wieder abhängig zu werden??Was ist mit den suchtfreien Männern??Die wollen uns wiederum nicht haben.???Wie soll man aus diesem Teufelskreislauf rauskommen???Ich kann mir schwer vorstellen ohne Suchtmittel Mann zu leben!!
    Lg Claudia

    Hallo an Alle,
    ich bin trauig und nun muß ich wohl endlich meine entgültige Machtlosigkeit zugeben.Der letzte Stand war der das wir ja dieses Paargespräch hatten und es super war.Wir haben beide unsere Erwartungen und noch vieles mehr dargelegt.Sie hat ihm gesagt er solle sich entscheiden bis zum nächsten Termin ob er auf meine Bedingung ,gar keinen Alkohol zu komsumieren eingehen kann und ich ob ich es tragen kann wenn es dann so ist.Sie könnte uns helfen bei allen Sachen die nichts mit Alkohol zu tun hätten.Wir waren so guter Dinge und Freude.Für meinen Freund war es wohl auch ein Stück Halt.Für mich auch.Ich wußte aber das es nix bringen würde wenn er auf den Alkohol verzichtet nur der Beziehung wegen.
    Fakt ist,ich habe dieser Psychologin von der Diakonie 4 Tage lang hinterhertelefoniert,weil ja ausgemacht war das wir unsere jeweiligen Entscheidungen gemeinsam besprechen würden.Heute ruft sie an und sagt uns das der Alkohol wesentlicher BEstandteil wäre und hat ein weiteres Paargespräch abgesagt.Sie hat und zur Suchtberatungsstelle verwiesen.Schade,ich war und bin so enttäuscht und ich weine gerade,weil wieder keine Entscheidung fällt auf die ich so sehr gehofft hatte.Jetzt weiß ich nur wenn man sich trennt dann gibt es eine Chance,ansonsten keine.Das ist nun mal leider die einzige Chance.ICh hatte die Hoffnung es würde auch anders funktionieren.Ich bin einfach nur noch trauig,weil ich jetzt weiß das eine Trennung die einzige Lösung ist und das tut weh.Und dann geht es so weiter.Wieder und wieder das gleiche.Also können wir nie auf eine Gesunde Beziehung hoffen??Müssen wir unser Leben lang alleine bleiben nur weil wir so ne scheiß Vergangenheit erleben haben.Ich hatte so die Hoffnung alles könnte jetzt abheilen und nun ein tiefes Loch!!Wäre nett wenn jemand antworten könnte.
    Lg Claudia

    Hallo Anesa,
    es lohnt sich auf alle Fälle zur SHG zu gehen.Für mich war die Überwindung auch oft schwer.Aber dann war ich doch froh das ich dort war.Bei einer Therapeutin ist es auch wichtig das man mit ihr als Person klar kommt.Oder das sie genügend Kompetenz für das eigene Problem hat bzw.die entsprechende Ausbildung???Du wirst auf alle Fälle den richtigen Weg für dich finden!!!
    Lg Claudia

    Hallo Kaleu,

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    da ich beide Seiten kenne und auch am eigenen Leib erlebt habe, hilft es Dir vielleicht wenn ich meine

    eigene Sicht darstelle.
    wie meinst du das du kennst beide Seiten??


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    Da kommt viel zusammen, mangelnder Selbstwert, der durch das Trinken noch verstärkt wird und man ist ja nicht blöd und bekommt ja mit, dass auch das Umfeld leidet


    Ich dachte immer das ein nasser Alkholikerdas nicht mitbekommt.Ich dachte je mehr er trinkt desto egaler ist ihm sein Umfeld.Und da dachte ich bisher es ist ihm egal ob das Umfeld leidet und er kriegt es nicht mehr mit bei einem gewissen Alkholpegel das die Umgebung leidet!!

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    Auf dem Weg zum trockenwerden widerum muss der Alkoholiker erstmal an sich denken, da ist nicht viel mit Einfühlungsvermögen für andere, da ist erstmal Egoismus angesagt.

    Ich dachte ein nasser Alkholiker hat weniger Einfühlvermögen als auf dem Weg zur Trockenheit!!

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    Dann drohen wieder Schuldgefühle, weil man dann nüchtern erkennt, was man wirklich angerichtet hat. Ein kritischer Zeitpunkt. Der eine trennt sich um dem Risiko des Rückfalls zu entgehen und wieder ein Anderer lernt damit umzugehen.


    Trennen??Vom Partner??


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    Die Frage ist, will er die wirklich? Will er wirklich handeln, für sich? Oder versucht er nur ein paar Aktionen um eine drohende Trennung abzuwenden?


    Das ist eine Frage die mir natürlich auch durch den Kopf gegangen ist,deswegen mein Kommentar ob es nur geschausoielert ist.Ich denke das filtert sich dann schon noch raus.Das nächste Gespräche steht auf jeden Fall in knapp 1 1/2 Wochen vor der Türe.Da lasse ich es einfach auf mich zukommen.Ich denke es kommt alles so wie es kommen soll und vieles löst sich wohl dann vielleciht von alleine.

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    Das Vertrauen in ihn ist ja bereits jetzt miserabel. Mehr als ihn machen lassen kannst und solltest Du nicht. Kümmer Dich um Dich. Sorge für Dich, damit es Dir gut geht. Wenn Du so abhängig von seinem verhalten bist, dass Du seine Stabilität brauchst um Dich gut zu fühlen, dann klemmt bei Dir selber was. Für


    Stimmt ich hab da noch ein ganzes Stück Arbeit vor mir.Ich klemme so an diesem Punkt weil ich halt gerne eine Klarheit gehabt hätte,damit ich weiß wie ich mein Leben weiter planen kann.Mit oder ohne ihn!! Klingt wahrscheinlich wieder ganz schön doof.Wir Cos sind halt auch Abhängige und diese Abhängigkeit spüre ich gerade verstärkt.Früher hatte ich das nicht zugelassen.Da war halt schnell schluß,aber dafür bin ich wiederum in meiner Beziehungsunfähigkeit steckengeblieben!!
    Danke für deine Antwort,es ist für mich wirklich wichtig den Part der ganz anderen Seite hören zu können.Ich denke das du trockener Alholiker bist??
    GlG Claudia

    Hallo Mr Hardcore,
    ganz schön zäher Brocken was du mir schreibst.
    Klar habe ich diese Gedanken in mir nicht mehr kämpfen zu wollen und das diese schlechten Seiten im Leben nicht mehr da wären.Das dieser Kampf endlich vorbei wäre.Mir war es wichtig zu erfahren oder Mut zu bekommen um wieder weiter zu gehen oder die Bestätigung das es richtig so ist was ich mache??Und zu wissen das es normal ist das es Jahre dauern kann!!Ich finde es einfach schön Gleichgesinnte um mich zu haben die es geschafft haben sich da rauszuarbeiten!!Das baut einen selbst ja auch auf!
    Wäre natürlich schön wenn es das Rezept geben würde,wie ein Zaubermittel das den Schmerz wegzaubert und Glückseeligkeit bringt.Ich weiß das gibt es nicht!!Irgendwie ist es mir seelisch innerlich immer schlecht gegangen-auch wenn ich gute Zeiten hatte.Das ist eben das was ich so gerne weg hätte.Sein inneres Kind zu lieben mit all seinem Seelenschmerz ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben!!
    Hast ja irgendwo auch Recht !Man wünscht sich halt erlöst zu sein!Vielleicht ist das grad so weil ich grad wieder den Schmerz durchlaufe,weil ich mich von meinem Suchtmittel"Mann" entfernt habe.
    Ziele habe ich mir schon gesetzt.Das stimmt Energie in die Vergangenheit zu stecken macht keinen Sinn mehr.Mich dort umzupolen dauert wohl noch.Zu sehr habe ich die Vergangenheit vorgeschoben und einen zu großen Platz eingeräumt!!
    Mein Ziel ist es loszulassen von all den Dingen die mir nicht gut tun,von der Vergangenheit lösen,ein Stück weit verzeihen können,meine Leere mit guten Dingen füllen,mir sehr selbst gutes tun,mich selbst lieben können,den anderen so sein lassen können wie er ist,lernen mit den schlechten Seiten der MEnschen leben zu können,bessere Kommunikation,Freundschaften aufbauen und halten können,meine Eßstörung überwinden!!!(ich eße oft zuviel...-das heißt mein Gewicht schwankt oft zwischen 6kg rauf und runter..).....usw....
    lg Claudia