Hallo Regina 55,
Danke für deine Antwort.Es tut mir sehr gut deine Zeilen zu lesen.Ich bin auch im Moment hart am kämpfen um weiterzukommen.Und es ist an manchen Tagen einfach nur schmerzhaft.Solche Ansätze die du entwickelt hast und dort schon gefestigt bist,da bin ich auch schon dabei.Habe zwei Freundschaften abgebrochen die mir nicht mehr gut taten.Hab mich von meinem leiblichen Vater distanziert,wo ich das Gefühl hatte,ich kämpf um seine"Liebe" und um den Konatkt den ich einfach nicht bekomme,weil er sich gar nicht mehr meldet im Moment.Ich versuche dort zum kämpfen aufzuhören wo ich einfach nichts zurückbekomme.Durch den nassen Alkholiker habe ich nochmal eine Therapie angefangen,bin zur SHG und versuche Stück für Stück dahinterzuschauen,warum gerade dieser Man....usw.....Ich lasse Stück für Stück los weil ich weiß das ich nur mich selbst ändern kann und somit ein Beispiel für andere bin die dann eventuell dadurch motiviert werden sich ebenfalls auf einen Heilungsweg zu begeben.Ich mußte bitterlich feststellen das ich die Vergangtenheit und die alten Verletzungen vorgeschoben ,aus Angst mein Leben selbst in die Hand zu nehmen.Es war bequemer anderen Menschen die schlechtes an mir taten die Schuld zu geben das es mir so geht wie es mir geht.Ich hatte ja vor ca.14 Jahren eine Therapie.War eine verdammt harte Zeit.Ich habe soviel geschafft,habe sämtliche Diagnosen von Psychologen usw....überwunden.Wahnsinnig denke ich mir manchmal.Ich dachte es wäre fast alles bewältigt.Bis ich gemerkt habe das ich doch noch ein Brocken Arbeit vor mir liegen habe,nämlich meine Coabhängigkeit.Ohne meinen nassen Freund wäre ich nie darauf gekommen!!Und diese Erkenntnis hat unheimlich geschmerzt.Ich versuche auch versönlich mit meinem leiblichen Eltern zu sein,Stück für Stück-aber das ist mit Rückschlägen verbunden-spätestens dann wenn man den Schmerz wieder spürt.Ich hab noch ein ganzes Stück Arbeit vor mir.Ich dachte auch das geht innerhalb von 2-3 jahren,ich merke auch das es viel länger dauert!!
An der Selbstliebe muß ich auch noch sehr arbeiten!!Was man über Jahre sich antrainiert hat sich nicht zu lieben,dauert eben ne zeitlang das umzupolen.Geduld ist wohl auch wichtig und Verständnis für einen selbst.Und das ist das schwierigste für mich!! Man wünscht sich ja das man erlöst ist??Man muß wohl lernen es zu integrieren!!Die Verantwortung dort lassen wo sie hingehört.Da hab ich auch Zeit gebraucht um zu unterscheiden wo meine Verantwortung beginnt und die des anderen.Und den Mut mich da durchzusetzen das ich diese und jenes eben nicht tun werde.Den Widerstand von der anderen Seite muß man eben dann aushalten.
Was verstehst du unter Lebensregeln einrichten???
Mir geht es jetzt natürlich auch besser wie früher,sehr viel besser.Ich spüre mein Thema ist das soziale.Lernen Beziehungen und Freundschaften aufzubauen.Eine gesunde Kommunikation zu lernen,wo ich ja nie so die Gelegenheit hatte es so zu machen wie ich es für gut heiße!!
Das habe ich auch gemerkt,Menschen die in mein Suchtmuster passen mich von diesen zu distanzieren.Das ist denke ich mal eine lebenslange Aufgabe!!Aus der eigenen Sucht befreien.Deswegen habe ich wohl einen Alkholiker als Freund,weil ich ihm so ähnlich bin!!Wahnsinnig auf was man alles kommt!!
Ich wünsche dir auch viel Kraft und Hut ab das du auf diesem Weg bist!!
Vergiß meine Frage nicht die ich dir noch gestellt habe .DANKE!!!
Lg Claudia
Beiträge von Rosa Li
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Hi Anesa,
tut mir leid wenn ich mich gestern nicht mehr gemeldet habe.Irgendwie ging alles drunter und drüber mit meinen Gefühlen.Ich hatte dann auch nicht mehr in den Computer geschaut.Mir hat es geholfen zu lesen.Da gibt es so ein Spitzenbuch-Ratgeber Partnerschaft.Den Autor kann ich dir noch nennen.Muß mich erstmal informieren ob ich das weitergeben darf.Oder ein Buch von Al-Anon.Gehst du eigentlich zur SHG.
Ich kenn das aber gut.Wenn man loßläßt und nicht mehr am anderen versucht ihn zu einer Änderung zu bewegen dann kommt er aus seinem Mauseloch und will endlich etwas für seine Genesung tun.So war es bei mir auch!!Da hab ich mir dann auch gedacht-oje jetzt bin ich wieder in der Zwickmühle-wo ich mich doch eigentlich loslösen wollte.Solange man sich nicht klar entscheiden kann ist es wohl gut sich weiter loszulösen,zu schauen das man es schafft sich ein eigenleben aufzubauen,gegebenfalls schauen ob man gemeinsame Unternehmungen mit den Freund machen kann,oder ein Gespräch suchen........Irgendwann löst sich das denke ich mal alles von alleine auf.Es ist so schwer-ich stecke ja auch immer wieder zwischen 2 Stühlen.Da hilft es wirklich sich Hilfe von außen zu holen-z.bp. in Form von Einzelgesprächen bei einer Therapeutin?? Hab ich so gemacht.Wird von der Krankenkasse übernommen.Außerdem gibt es Beratungsstellen gegen eigene Spende z.Bp von der Kirche aus.Mir hat es geholfen mit jemanden zu sprechen der in diesem Bereich ausgebildet ist!!
Lg Claudia -
Hallo an Alle,
es wundert mich das ich so wenig Antworten auf meien Tread bekommen habe??Deswegen wollte ich nochmal nachhacken.Gibt es denn jemanden der es geschafft hat seine Vergangenheit positiv zu bewältigen und wie hast du das geschafft?? Oder ist jemand der sich auf den Weg begeben hat um dieses zu erreichen.Was habt ihr an eure Denkweise geändert................Wäre schön wenn nochmal Antworten kommen würden!!
Lg Claudia -
Hallo,
ich habe eine Frage.Hab grad im Forum mich ein bischen durchgelesen!
Ist es wirklich so das Alkoholiker kein Einfühlsvermögen haben und nur ihre eigene Seite sehen und es denen egal ist wie es dir geht??
Und was ist wenn ein Alkhoholiker sagt das er der Beziehung mehr Bedeutung geben will und lernen will mich besser verstehen zu können??
Ist das nur schauspielern oder ernst gemeint!!!
Hab in meinem Tread (gibt es Alkoholpartner die sich zum positiven geändert haben)dazu geschrieben.Das wir ein Paargespräch hatten,das er so wollte.Dem ist aber vorausgegangen das ich gesagt habe er kann so weiterleben,aber ich will nicht mehr so mit ihm weiterleben.Nachdem ihm das nicht Recht war hab ich ihm ein Ultimatum gestellt.AM Ende sagte er das er eine Paartherapie will!!
Lg Claudia -
Und jetzt hab ich gesehen das ich auch noch Lg Anesa geschrieben habe.Ich bin eben grad nicht so gut drauf,will heißen etwas hektisch.
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Entschuldigung hatte bei Anesa das A vergessen dazuzusetzen vor lauter schnell schreiben.
Lg Claudia -
Hi Anes,
schön auch von dir zu hören.Seit ca. 2 -3 Wochen Wochen klappt es mit den Unternehmnungen nicht mehr so Recht bei uns!Vor allem seit Do,wo das Paargespräch war,weil ich im Moment nicht dazu in der Lage bin.Ansonsten haben wir schon etwas unternommen.Wir sind zussammen zum einkaufen,zum essen gegangen.Aber das auch schon nicht mehr seit 3 Wochen.Gestern haben wir zusammen gegrillt,aber ging es da nicht besonders gut!!Wir waren auch schon mal ein paar Tage weg.Fahren zusammen zu den Tieren(er ist Hobbalandwirt,hat Schafe und Hasen-die Hasen sind unser gemeinames Unternehmen).Sind auch schon zusammen auf den Flohmarkt.Zum gucken oft und auch er mit mir um mir zu helfen.Aber wie geagt seit ein paar Wochen geht da nicht mehr soviel zusammen oder nur sehr schwierig!!
Mir fällt es auch schwer dir eine Antwort zu geben auf deinen Beitrag,weil mich das Thema Trennen auch noch nach wie vor belastet oder im Kopf rumschwirrt!!Manchmal glaube ich es wäre besser aus der Beziehung mich rauszulösen bevor ich noch mehr Schaden nehme.Abgrenzen hin und her.Man kann sich doch nicht soweit abgrenzen das einen die Krankheit des anderen gar nicht mehr belastet.Sich soweit abzugrenzen würde bedeuten das man kaum noch mit dem anderen lebtalso könnte man auch alleine dann leben?? Weil es dann fast das gleiche wäre.Echt schwierig Anesa,ich steck da auch noch mittendrin.Und von dieser rosa Wolke bin ich unsanft kürzlich zu Boden gestürtz!!
Lg Claudia
Lg Anesa -
Hallo Gotti,
ich dachte auch es wäre ein Grund für einen Luftsprung.aber ich halte mich zurück.Alkoholiker sind ja Schauspieler,Manipulatore usw.ob er es wirklich ernst meint wird sich zeigen.Er kann das alles auch nur vorspielen,er ist ja geübt da drin.Die Frau kennt sich aber wirklich damit aus und läßt auch nicht locker nachzuhacken bei ihm und ihm wirklich ganz sachte auf den Zahn zu fühlen.Irgendwann muß er seine Maske fallen lassen oder ??
Ich weiß nur das es mir seit dem Paargespräch einfach nur beschissen schlecht geht!!Ich mußte auch meine Familienverhältnisse darlegen.Normal macht es mir nicht mehr so viel aus,aber diesmal hat mich meine eigene Vergangenheit so dermaßen eingeholt,das es auf einmal wieder schrecklich wehgetan hat was ich erlebt und ausgehalten habe.Völliger Rückschlag bzw.Rückfall!!Und dann noch das Gefühl das der Freund geredet hat wie nioch nie zuvor,und 3 Jahre zuvor nicht??Ich verstehe das im Moment überhaupt nicht.Ich fühle mich richtig verarscht!!Ich hätte nie gedacht das mich dieses Gespräch so in eine Tiefe Krise stürzen würde.Ich habe den Ernst der Lage erkannt,ich habe auch gespürt das mich die Erlebnisse (negative) und die Verletzungen die da stattgefunden haben in dieser Zeit wo er übermäßig trank mehr beeinflusst haben als ich dachte und mir selbst eingestehen wollte!!Das hat mich auch total übermannt,das Gefühl ich muß soviel Arbeit an mir leisten um diese Wunden zum abheilen zu bringen.Und das Unverständis darüber oder nicht verstehen können das man mir das alles antun konnte,das ich mich so lange Zeit nicht genügend davor schützen konnte.Das ich in diese zerstörerische Manischerie reingeraten bin oder hinein geraten konnte.Eine harte Schule bin ich da durchlaufen um so endlich einiges zu begreifen,das ich z.Bp.die Entscheidung habe mein Leben so zu gestalten das es mir gut geht.Das ich die Verantwortung nicht mehr länger auf meine Eltern schieben kann die versucht haben mich kaputt zu machen!!Echt hart!!Hart das man diesen seelischen Schmerz ertragen muß und damit leben muß.Das keine Beziehung der Welt ,kein gestörtes Eßverhalten,kein Trinken usw... dieses auf Dauer heilen oder wegmachen lassen kann!!ICh hatte immer gehofft diesen Dreck aus der Vergangenheit abstreifen zu können.Jetzt muß ich lernen dieses auf gute Art und Weise in mein Leben zu integrieren und das fällt mir sehr schwer!!Auch mir einzugestehen das ich soziale Probleme habe und diesem Bereich leider nicht soviel Selbstvertrauen habe.Wie auch wenn man es nicht gelernt hat!! Danke fürs teilen es hat gut getan mir das alles von der Seele zu sprechen!!
Lg Claudia
I -
Hallo Regina,
klar wäre es schön wenn der eine trocken wird und der andere Part unabhängig Sein Leben aufbaut!!Meinst du das in Form von Trennung??
Mir ist auch erst jetzt klar geworden das meine Adoptivmutter coabhängig war und mein Vater trank,aber allerdings nie die Kontrolle darüber verlor.Es wurde alles als normal betrachtet.Erst vor einiger Zeit,vor ein paar Monaten hab ich meine A-Mutter gefragt wie das mit dem Alkohol war,weil ich in Erinnerung hatte das mein Vater täglich Bier rumstehen hatte.Sie sagte er trank seine 2 Halbe,aber das würde ihn noch lange nicht zum Alkoholiker machen,2 Bier am Tag wären gesund!!Ob er ihr das eingetrichtert hat da hab ich nicht mehr nachgefragt.
Ich kenn das auch gut,mein Freund kaum mehr oder phasenweise nichts...(is ja auch egal).Ich muß dir recht geben es ist nicht der Alkohol ,er ist auch ohne Alkohol so.
Ich bin gespannt was das alles für ein Ende nimmt in meiner Beziehung.Auf jeden Fall wird es im Moment immer enger für ihn.Weil ich bei sämtlichen Sachen ausgestiegen bin und nicht mehr bereit bin allein als die Schuldige darzustehen.Er kommt nicht mehr drum herum sich andauernd rauszureden!!
Lg Claudia -
Hallo Yvonne,
kleine Frage woher weißt du das ich Claudia heiße??Hab ich das mal erwähnt?Ist nicht schlimm,finde ich sehr nett!!
Ach so war das gemeint,er macht öfters mal Spaß,das ist so seine Art.Machen tut er es dann eh nicht!!Das ist seine Art wie er zeigt das er nochmal hin will oder sich gut dabei gefühlt hat,ich meine gut gefühlt bei der Stunde.
Vielen Dank für deine netten Worte.ICh finde es täte vkielen Paarenm gut Paargespräche zu machen,so gäbe es mehr glückliche Paare und weniger Scheidungen!!
Denn meiner Meinung nach passen Mann und Frau überhaupt nicht zusammen,das sind für mich 2 Krasse Welten die zusammen prallen und das nur funktioniert wenn jeder seine Rolle eine wenig beiseite legt!!
Lg Claudia -
Hallo Gesche,
es geht ja um die Erwartungen und Ziele die man hat.Wenn man oft streitet und lernen will was man z.Bp.tun kann das sich die Streitereien nicht mehr eskalieren dann ist es doch gut sich Hilfe von außen zu holen.
Daher finde ich es gut sich Hilfe zu holen,wieviele Beziehungen könnten gerettet werden wenn die Paare offen miteinander reden würden,es gäbe nicht mehr soviele Scheidungen etc.Wenn ein Therapeut dabei ist der in diesem Bereich ausgebildet ist und einem helfen kann dann ist das dochg nicht verkehrt??
Lg Claudia -
Hallo,
mittlerweile ist alles wieder in mir zusammen gebrochen.Ich mache mir wirklich ernsthaft Gedanken seit dem Paargespräch.Ich merke das ich keine Kraft mehr habe,keine Geduld mehr,kein Verständnis.Die Luft ist einfach bei mir ráus im Moment.Ich bin einfach so verzweifelt und trauig das die Sehnsucht nach einer Beziehung sich einfach nicht erfüllt.Ich fühl mich einfach total verarscht.Im Paargespräch hat er so offen wie noch nie zuvor gesprochen.da gings auf einmal??Aber 3 Jahre zuvor nicht??Ich muß immer dran denken ein Alkoholiker ist ein Dieb,ein Schauspieler,ein Lügner,ein Manipulator.Alles nur ein Schauspiel?? -
Hallo bin ich machtlos.
Ich wollte dir sagen du bist auf einem super Weg,das da nun der Widerstand deimes Freundes kommt ist normal.Er wehrt sich mit Händen und Füßen um dich dort hin zú bringen wo du eben warst-als Co auf seiner Seite.Als Co der ihn in seiner Sucht interstützt hat.Das kenn ich nur zu gut.Von meiner eigenen Beziehung.Als ich anfing immer wieder vom Karussel zu steigen da kam der Widerstand seinerseits und das war schon heftig diesem Sturm standzuhalten.Das durchzuhalten hat auf alle Fälle was gebracht.Hauptsache man tut sich weiterhin gutes,versucht bei sich zu bleiben unud sich seinem eigenen Schmerz zu stellen.Bleib auf deinem Weg!! Mach weiter so!!
Lg Claudia -
Eine Frage wie hast du denn deine Vergangenheit aufgearbeitet??NUr durch eine Shg?? Würd mich mal interessieren.
Danke Grüße claudia -
Hallo an Alle!!
Ich wollte mal berichten wie es grad bei mir aussieht!!Ich wollte gerne mit anderen teilen.Wer ein bischen meine Geschichte verfolgt hat ist vielleicht neugierig wie es denn jetzt so mit mir und meinem Freund so verlaufen ist.Ich habe es ja geschafft dank Al-Anon und Forum und veränderter Einstellung immer wieder mehr ein Stück von meinem Freund abzulassen und mich meinem eigenen Leben und dafür es zu bewältigen zuzuwenden!!!So kam es das das mit der Trinkerei seinerseits immer wieder kam und ging,mal mehr mal weniger,aber sehr viel weniger als früher.Na ja ihr kennt das ja.Und dann kam der Punkt wo es mir zuviel war,dieses Unklare-keine Entscheidung treffen.Nachdem ich länger Abstand gehalten und es mir schon gefiel für mich allein zu sein-hatte ich das Gefühl-jetzt ist ea an der Zeit ihm klarzumachen das er gerne so weiterleben kann-aber das ich so nicht mehr mit ihm weiterleben möchte.Das eine gesunde Beziehung so nicht wachsen kann.Dem ganzen hab ich dann Nachdruck verliehen indem ich ihm ein Ultimatum gestellt habe und habe entsprechend danach wieder Abstand gehalten.Das war hart.Aber ich war bereit zu gehen im Notfall.Kurz vor Ablauf meines Ultimatums habe ich ihn dann gefragt ob er sich entschieden hat.Er sagte er will mit mir eine Paartherapie machen.Ich hatte ja so etwas schonmal in die Wege geleitet,aber das lief gänzlich daneben.Ich hatte etwas vereinbart,es gibt ja Beratungsstellen von der Kirche auf Spendenbasis.Da waren wir gestern.Da er wider arbeitet-auf dem Bau-hatte ich schon Bedenken das er alles wieder absagt..Aber toi toi es hat auf Anhieb geklappt.Ich war überrascht wie er sich geöffnet hat und das er von vornherein das Alkoholthema eingeräumt hat.Jeder hat seinen Standpunkt erklärt und die Erwartungen und letztendlich hab ich meine Bedingung eingeräumt das der Alkohol aus der Beziehung raus muß.War schwer das so rüberzubringen.Hab da auch lange überlegt ob ich ihm nicht doch so 1-2 Bier einräumen kann,wenn ich wüßte das da nix mehr nachkommt dann schon.Also keine Betrunken sein etc.Deswegen hab ich gesagt ganz weg damit.Die Psychologin hat uns beiden eine Bedenkzeit von 1-1!/2 eingeräumt.Vor allem das er sich entscheiden soll ob er ganz auf den Alkohol verzichten kann was aber allein in seiner Entscheidung liegt.Er sagte abe im Auto das er beim nächsten Termin Witze machen will-auf gut deutsch die psychologin ärgern will.Da wußte ich er will wieder hin.Ich warte jetzt die Woche ab und dann sehen.Ich war so aufgewühlt nach der Stunde das ich vielleicht bloß 2 Stunden schlafen konnte.Jeder von uns hat seine Familienverhältnisse dargelegt-das hat natürlich bei mir wieder einiges aufgewirbelt.Und dann die Situation wie er sich entscheidet-ob er dabei bleibt bei seiner Entscheidung die er ja schon indirekt gegeben hat.Und die Herausforderung an mich selbst-das das kein Grund ist um mich entspannt zurückzzulehenen-Im Gegenteil -ich will ja dabei bleiben mein Eigenleben weiter aufzubauen und Freundschaften aufbauen die befriedigend sind.Meinen Sport weitermachen.Das hab ich die letzten 2 Wochen vernachlässigt.Ich hab mir das jetzt mal von der Seele reden wollen.Vielleciht gibt es ja Frauen dennen auch so ergangen ist wie mir und bei denen es ein gutes Ende genommen hat???
Lg Claudia -
Führst du mit diesem Mann nun eine Beziehung??Das hab ich nicht ganz verstanden.
Ich hab folgende Fazit gezogen die letzte Zeit.Kleine Kinder machen all das nach was man ihnen vormacht.Also ist es so wenn wir mit gutem Beispiel voran gehen,indem wir unser Leben meistern und es uns gut gehen lassen kann das für unseren Partner eine Motivation sein das gleiche zu tun.Also ich erlebe das zur Zeit im positiven Sinn mit meinem Partner.Ein Beispiel:Mein Ex war jemand der die Dinge immer gleich angepackt hat und gleich erledigt hat.Ich war da nachlässig,hab vieles liegen gelassen und war depremiert wenn sich alles gestaut hat an unerledigten Dingen.Langsam hab ich angefangen ihm es nachzueifern.Einfach so und ich hab es bisheute beibehalten und habe sogar ein richtig ausgeglückeltes System entwickelt um dieses zu verbessern.
Lg Claudia -
Hallo Mond im Fisch.
Du schreibst das loslassen erlebst du im Moment auch??Was ist da grade bei dir los??
Die Gefühle zu meinem Partner kommen immer wieder.Ich hab ihn auch sehr gerne.Das ist ja manchmal das schlimme.Ich bin gespannt wie sich das weiterentwickelt.
Wichtig ist das man auch ohne den Partner(wenn er wieder abdriftet oder für sich seinn will) etwas mit seinem alltag anfangen kann.Sich dann etwas gutes zu tun.Sich trotzdem freuen,was mir nach wievor zwar schwer fällt,aber ich versinke nicht mehr solange in dieser Stimmung.Stück für Stück Eigenleben schaffen und dabei auch bleiben können .Das ist wichtig.Immer wieder aufstehen,bei sich bleiben,fragen was würde ich gerne jetzt machen,was würde mir jetzt gut tun....usw....erst jetzt lerne ich das umzusetzen.Wahnsinn oder ??
Lg Claudia -
Hallo Sinnesrausch,
Du hast Recht dieser Chemie zu wiederstehen ist sehr schwer.Sie suchen immer wieder ein Schlupfloch um diesen einen Wort"Veränderung" zwanghaft zu entfliehen.Und einen schonungslos und ohne Rücksicht auf Verluste um den Finger zu wickeln???Ich versuche etwas für mich daraus zu lernen,versuche mich selbst weiterzuentwicklen.Denn hätte ich diesen "nassen"Alkoholkier nicht kennengelernt,wäre das alles nie ins Rollen gekommen.Das ich nur mich selbst ändern kann,das ich selbst Verantwortung für meine Gefühle und mein Wohlergehen trage.Das ich selbst Verantwortung für mein selbstständiges Leben übernehmen muß,was ich nie so richtig konnte!!Selbstständig und wirklich eigenständig zu werden one den anderen dazu brauchen zu müssen.Aber das ist wohl so wenn wir so ohne Bezugsperson aufwachsen mussten.Auf uns alleine gestellt waren.Da kommt eben die Sehnsucht wenn jemand an unserer Seite ist dann können wir uns erst weiterentwicklen??Und der Alkholiker ist dazu das perfekte Opfer.Schließlich sind wir auch genauso"Krank" wie er:Mit wenig Eigenliebe und Selbstvertrauen und Achtung vor uns selbst ...usw....Das war mir bis dato kennenlernen nicht richtig bewußt!!Durch ihn acker ich mich wieder ein ganzes Stück weiter,man muß nur wissen wann der andere einem das Leben schwer machen will-nämlich dann wenn er sich selbst weigert sich ins positive zu wandeln bzw .sein Denken und Handeln!!Es ist ein Prozeß und ich bin dankbar das ich ihn durchlaufen darf!!!
Lg Claudia -
Ich werde mich auf alle Fälle nochmal dazu äußern!!
Lg Claudia -
Hi Lavandula,
Danke für die Worte.
Die Gedanken die du hast habe ich auch schon in einigen Afnsätzen da.Ich arbeite damit.Und Stück für Stück setzt sich das Puzzle indem die Lösung steckt immer mehr zusammen.Ich war heut wieder in Al-Anon und die 12 Schritte lassen mích immer wieder auf meinen Weg kommen.Die Erfahrung der Älteren lehrt mich nicht die gleichen Fehler zu machen usw.....Ich werde über deine Worte auf alle Fälle nochmal nachdenken!!Danke!!
Lg Claudia