Beiträge von Rosa Li

    Ich denke man sollte sagen ich will das du dieses oder jenes machst bzw. einfordern das er für bestimmte Dinge Verantwortung übernimmt.Stück für Stück!!!Das kann anfangs ein Kampf sein,aber durchhalten irgendwann klappt es dann.Bei mir hat es funktioniert.Die wehren sich anfangs dagegen da muß man streng bleiben und darf nicht nachgeben auch wenns noch so schwer ist!!!Meiner hatte bei einigen Sachen mir gegenüber auch Protest entgegengebracht,ging dann erst Recht weg oder flüchtete um Druck auf mich auszuüben.Aber nach und nach funktionierte es dann !!!
    Lg Claudia

    Hi mond im Fisch,
    ich glaube der geschützte Bereich kostet extra?
    Es ist ein harter Weg mit einem nassen Partner,wohl aber auch sehr hilfreich.Und anstrengend.Wir kämpfen zugleich für unsere eigene Entwicklung und teilweise ja noch mit dem Partner.Also gleich 2 Kämpfe??Aber ist es nicht der Kampf mit uns selbst?Stecken wir selbst nicht auch fest und ringen darum Vorwärts zu kommen.Ich zumindest schon.Es war schon immer aschwierig Verantwortung selbst für mein Leben zu übernehmen.Hab immer andere für mein Unglück verantwortlich gemacht.Was ja auch gestimmt hat das ich seitens Kindheit her und so "seelisch massiv angegarben "wurde.Aber erst jetzt mit meinem nassen Partner habe ich begriffen das ich aufpassen muß das ich mir nicht wieder ein gefängnis schaffe indem ich weitere 36 Jahre oder wie lang auch immer gefangen bleibe.Was wollen wir damit bezwecken den anderen zu ändern??Was ist wenn er sich ändert,wollen wir mit diesem Menschen dann noch zusammen sein??Er war von Anfang ja nicht das was in unsere Träume passt??Mir geht es im Moment so.Mein Partner will nun doch eine Paartherapie machen(ob das dann auch wirklich anält wenn es auf seine Anteile geht sei noch in Frage gestellt).Aber wenn ich denke was das für ein langer Weg ist und all die Verletzungen die er mir zugefügt hat und teilweise immer wieder versucht,also ich weiß nicht ob ich drüber hinwegkommen kann.Meist kommt der Wille vom anderen dann wenn man losläßt,aber bis dato ist ja dann soviel passiert das wir irgendwo erkaltet sind von dem was alles war.Oder wie ist das bei Euch???
    Lg Claudia

    Hallo Ihr,
    ich war lange Zeit im Co-Bereich.Nachdem ich eine schwierige Zeit mit einem Alkoholiker verbracht habe und diese noch nicht vorbei ist und ich mir vor seiner Zeit mit ihm gesagt habe das ich mit einem trinkenden, rauchenden ,jähzornigen Mann und noch dazu einer der gelernter Metzger ist (ich liebe Tiere über alles)niemals näher zusammen gehen würde ist es dann doch vor 2 1/2 Jahren passiert.Dann hat sich das ganze Karussell in BEwegung gesetzt.Ich suchte einen Therapeutin auf die mich zu Al-Anon brachte anfangs gegen meinen "willen".Schließlich verursachte doch der andere mein Leid.Wie es halt immer war in meinem Leben.Eine lange frage nach dem warum kam.Dann hab ich das erste Mal das Thema Coabhängigkeit um mich herum gehabt.Dann kam die Ursprungsfamilie bzw.Familien ins Spiel.Warum empfand ich soviel Ähnlichkeit mit dem Symtomen von Alkholikerfamilien und Cos auch in meiner??Ich fargte meine A-Mutter(bin mit 5 Jahren adoptiert worden) wie das bei meinem A-Vater war,schließlich hatte ich in Erinnerung das da auch Alkohol fast täglich war.Sie sagte er trank täglich seine 2 halbe Bier aber das würde ihn noch lange nicht zum Alkoholiker machen.Schließlich trank er gar nichts wenn er auf Messen war.Ich hatte ihn als strengen,kontrollausübenden und launischen A-Vater in Erinnerung der aber dann wieder ganz anders sein konnte und die Geschichte vom grünen kleinen Steinbeißer erzählte.Meine A-Mutter nahm ich als schwache Person war die alles mitmachte und irgendwie mit allem einvertsanden aber irgendwo doch litt.Mein A-Vater kam über den Tod der Tochter nie hinweg ich war wohl imer ein Schmerzmittel für ihn.Sie sagten mir immer sie liebten mich wie ihr eigenes Kind.Ich glaube ich bin so manipuliert worden weil sie oft sagten das ich mir alles einrede und mir alles einbilde egal um was es ging!!Und in dem Chaos war ich noch.Ich habe mich nie angenommen,wirklich geliebt gefühlt.Denn kurz vor meiner Adoption verstarb ihr eigenes Kind an Leukämie auch im ALter von 5 Jahren.Für Kuscheln und solche Dinge meinte mein A-Vater wäre ich zu alt.Verheerend,denn seitens meiner leiblichen Mutter bekam ich gar keine Liebe.Mein leiblichen Vater lernte ich erst im Februar 2007 kennen.Der höchstgradig Co ist und seine Frau hatte 14 Jahre verhindert das ich Kontakt zu ihm aufnehmen kann.
    Man kommt halt an einen Punkt wo man sich denkt wie kann ich ein normales Leben führen??Werde ich die Vergangenheit nie los??Wie werde ich mit dem seelischen Mißbrauch fertig und mit dem das andere alles auf dich projiziert haben obwohl sie selbst alle krank waren??Schließlich kocht alles wieder hoch wenn man so schwierige Männer hat.Die ja so sind wie einer selbst?Zum größtenteil??Man ist doch sein leben lang co??Man muß mit den Narben leben und sie werden immer bleiben??Wie kann man denn einem Menschen vertrauen??
    Irgendwie kämpfe ich immer und immer wieder indem ich versuche mit meinem inneren Kind zu arbeiten,Beziehungsratgeber lese,denn irgendwie hab ich das Gefühl wie man gesunde Beziehungen führt habe ich nie gelernt,wie man sich selbst lieben kann habe ich nie gelernt!!
    Jetzt hab ich meinen Freund der irgedwie vielleicht mein eigener toter Schatten ist den ich in mir trage und gegen den ich kämpfe.Aber sollte man den Kampf nicht beilegen??
    Wie schafft man es der Vergangenheit nicht mehr soviel Platz einzuräumen??
    Wie macht ihr das??
    Ich versuche mich langsam zu häuten wie eine Schlange.Aber manchmal ärgert es mich denn bis vor 2 Jahren habe ich meine leiblichen und Adoptiv-Eltern gehasst.Ich konnte nicht loslassen von der Enttäuschung und dem Schmerz.Hab Episoden hinter mir gehabt die ich hier erstmal besser auslassen möchte.Jetzt habe ich begriffen nach so langer Zeit das ich selbst VErantwortung übernehmen muß,solange hat es gedauert bis der Hass weniger wurde!!
    Lg Claudia

    Ich kenn das auch.Erst mit dem jetzigen Freund hab ich langsam begriffen warum ich diese schwierigen Männer anziehe oder sie mich reizen.Das ist sehr kompliziert und jeder hat darauf wohl die eigene Wahrheit die er dazu finden muß.Ich bin geprägt worden als mich meine Mutter mit 17 auf die Welt brachte.Von der einst großen Liebe trennt sie sich weil er nur sein wildes Leben im Kopf hatte.Sie kam nicht zurecht,ich bekam keine Liebe,die Verwandten wollten mich nicht aufnehmen.Sie dachte es wäre das beste mich zur Adoption freizugeben.So landete ich mit 5 Jahren bei der neuen Familie.Ein völliges Trauma erlebte ich damals.Ich fühlte mich als Ersatz für das Kind das an LEukämie verstarb,auch im alter von 5 Jahren bevor ich zu den Adpotiveltern kam.Erst jetzt weiß ich das ich seelisch mißbraucht worden bin.Das mein A-Vater Alk konsumierte,meine A-Mutter meinte 2 Bier am Tag würden ihn nicht zum Alkoholiker machen.Ich kann mich daran erinnern ,er war sehr kontrollierend,launisch usw....das gleiche wie bei einer alkholiker-Familie.Erst jetzt durch meinen Freund mit dem ich seit 2 1/2 Jahren zusammen bin (der Alkoholiker ist und das erste Jahr übelst drau war)ist das alles an die Oberfläche gekommen,auch meine Coabhängigkeit ist erst jetzt zu Tage gekommen.Daweil hat diese doch schon als Kind angefangen!!!!Ich ahbe durch meinen Freund den Schmerz aus der Vergangenheit nochmal durchlebt.Ich habe VErtrauen durch Kontrolle ausgeübt,weil das so ziemlich die einzigen MEnschen sind mit denen man das machen kann.Außerdem haben mir meine A-Eltern das so vorgelebt.Ich hatte ja selbst kein Vertrauen und habe immer noch damit zu kämpfen.Und so paßt das eine zum anderen.Wir haben solche schwierigen Männer weil wir selbst auch so sind.Der Partner ist ja gleichzeitig spiegelbild.Also haben wir bei uns selbst jene Menge zu tun.Weil da unser minderes Selbstwertgefühl rauskommt.Unser fehlende Eigenliebe,da paßt doch solch ein Mann perfekt zu uns.Also heißt das Arbeit an sich selbst.ICh habe zum Beispiel Bücher wie z.Bp."Ratgeber Beziehung","Arbeitsbuch zum inneren Kind" "Al-Anon-Literatur "usw...das hilft die eigenen Verhaltens-und Denkweisen zu ändern.Zu lernen wie man eine gesunde Beziehung fühen kann usw...
    Lg Claudia

    Hallo,
    es kam heut ein Gespräch zustande.Er will nun doch mit mir zu einer Paartherapie.Vor einem halben Jahr hatte ich das veranlasst,nach 3 Gesprächen war schluß,denn er war nicht bereit etwas therapeutisches zu unternehmen oder dergleichen.Der Fehler wear der das ich dem Suchttherapeutn von vornherein alles erzählt habe und ich ighn gebeten hatte ob er herausfiltern könnte ob er bereit ist an sich zu arbeiten.Ich wollte damals schon eine Entsheidung erzwingen,das hatte er gemerkt.Ich merke das ich nach diesem Gespräch nicht zu schnell nachgeben darf.Mir ging es mit dem Abstand ganz gut und zweitens hab ich ihm auch gesagt,das ich glaube das er mich damit wieder auf seine Zeite ziehen will.Ich werde mich auf alle Fälle informieren und wenn er dann ne Ausrede hat,dann muß er mal tacheles reden.Schau ma mal,ich bin gespannt wie das weitergeht.Ich versuche auf alle Fälle bei mir selbst zu bleiben und arbeite daran ihn anders zu behandeln.
    Ich muß dir Recht geben Linde 66.Ich kann mich genauso nicht entscheiden.Ich bin wohl diejenige die sich entscheiden muß.Er würde mich ja vom Fleck weg heiraten wollen und alles so weiterlaufen lassen wollen.Aber ich will daqs nicht mehr und dazu werde ich auch weiterhjin stehen,selbst wenn wir uns wieder annähern,was zwangsläufig passieren wird wenn wir zusammenleben.Zumindest hab ich jetzt au alle Fälle länger wie 4 Tage durchgehalten.Aber nicht um eine Änderung zu erzwingen sondern weil es mir besser damit ging.Mind. 1 1/2 bis 2 Wochen.Abn Mo geht er wieder arbeiten,hat gestempelt über den Winter.Mir ging natürlich auch Trennung durch den Kopf,hab sämtliche Lösungen durchgespielt und ich möchte das nicht aus dem Kopf verlieren.

    Das hab ich meinem Freund auch schon mal alles gesagt.aber ich glaube das hat wenig gefruchtet,ich glaube das es dem Alkoholiker dann noch schlechter geht.Ich glaube es ist besser ihn an seine Pflichten als Vater zu erinnern,seinen Anteil bzw. an seine Verantwortung zu appelieren und es auch zu fordern.Klar sagen was man erwartet.Verantwortung abgeben,das ist wohl das einzige was hilft!!!Er muß mehr Verantwortung übernehmen er ist ja schließlich auch beteiligt.Ein Beispiel vion mir:Mein Freund wollte in angetrunkenen oder bersoffenen Zustand mit mir zum essen gehen.Ich habe es strikt abgelehnt,aber habe von ihm gefordert nur im nüchternen Zustand.Hatte mit ihm diesbezüglich schon eine sehr schlechte Erfahrung gemacht!!Und so ging es weiter in sämtlichen Bereichen.Ich habe von ihm gefordert wenn er stempelt das er sich so lange um die Tiere kümmert.Schließlich sind es seine also soll er auch die Verantwortung mitragen bzw. Verantwortung übernehmen......usw.
    Lg Claudia

    Und den Kampf gegen den Alkohol beizulegen ist der schwierigste.Ich habe versucht durch Schaffung von mehr Eigenleben usw.versucht dadurch zu erreichen das er sich auch ändert,also hab ich gegen den Alkohol noch weitergekämft.Jetzt weiß ich ich will das für mich tun das es mir besser geht.Eine Frau die seit über 30 Jahren mit einem Alkoholiker zusammen ist, hat zu mir gesagt.Es gibt nur 2 Möglichkeiten.Sich klar machen kann ich mit dieser Alkoholtheamtik leben(den in den wenigstens Fällen ändert sich was),wenn nicht dann sollte man schauen das man rechtzeitig den Absprung schafft und wenn man sich nicht entscheiden kann eine Liste mit den für und wieder machen.

    Hallo,
    deine Geschichte erinnert mich auch stark an mich selbst.Ich hab meinen Freund auch trinkend kennengelernt.Da war dieser eine Moment als ich mich verliebte.da war dieser eine Blick aus seinen Augen der mir zeigte in diesem Kerl steckt auch noch ein anderer Mensch.Das andere hab ich ausgeblendet.Ich dachte wenn ich ihn trocken legen kann wird alles anders.Das war ein Kampf den ich nicht noch einmal aufnehmen will!! Dieses Schimpfen diese Wut wenn er in den besoffenen Zuständen Unmögliches und teilweise unverzeihliches getan hat.Die Zeit als er den Führerschein verlor,als er ins Gefängnis kam und ich gewartet habe und gehofft hab es wird alles anders danach,die Zeit als er die ganze Nacht weg war(Klassentreffen),Die Tage an denen er sagte er kommt gleich nach Hause und dann doch versumpft ist usw....Ich dachte es wäre mein Absturz,suchte mir eine Psychologin.Nach längerem drängem ihrerseits ging ich endlich zu Al-Anon und das brachte den stein zum rollen,sonst würde ich heute noch in diesem Elend sitzen.bzw.befinde ich mich noch in der Situation) Allmählich hab ich mich Schritt für Schritt gelöst,wenn auch noch nicht 100 %.Anfangs hab ich mich mit Haß gelöst,ab und zu geht es das ich in Lieb loslasse. Es ist ein langer Weg und ich glaube die Coabhängigkeit ist eine lebenslange Aufgabe.Man muß immer und immer wieder aufpassen das man nicht wieder ein Co wird,sich selbst verliert,sich selbst nicht mehr liebt,in Mitleid fällt usw.Es ist ein Weg den man anfangen muß zu gehen,sich auseinandersetzen,sich abgrenzen usw.Denn der Alkoholismus ist ein andauernder ewiger Zustand der zwar immer wieder sein Gesicht verändert aber letztendlich in den meisten Fällen bestehen bleibt.Und der Weg zur Genesung ist ein sehr langer Weg.Man ist mit einem nassen Partner oft allein und ist es aber auch wenn man sich trennt.Also besteht doch eine größere Chance allein zu leben und unter Umständen eine größere Chance zu selbst zu genesen und einen Mann zu finden mit dem man andere Erfahrungen machen kann??Man muß die Aufgabe erkennen die man hat an sich selbst wenn man sich mit einem trinkendem Mann einläßt.Und das ist das schwierigste überhaupt.Ich hoffe ich konnte mich ein wenig verständlich ausdrücken,ist sehr schwierig die richtigen Worte zu finden weil ich auch noch mittendrin bin.Mit hat es sehr geholfen mich in Al-anon Literatur durchzulesen,zu Al-Anon MEetings zu gehen.MIch mit Büchern zum inneren Kind zu lesen.Mich mit Frauen zu unterhalten die schon seit über 20 Jahren mit einem Alkoholiker zusammen sind.Mich mit Männern zu unterhalten die glückliche Beziehungen erlebt haben,mich abzugrenzen,einen eigenen Raum zu schaffen,mir mein Leben ,vor allem mein Elternhaus genauer nochmal anzuschauen,was ich für Muster habe die ich immer und immer wieder wiederhole.Mich zu fragen was will ich!!Was habe ich für Träume zwecks Beziehung uns so.
    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen??
    Lg Claudia

    In der Zeit als ich nicht mehr im Forum war hab ich mich um viele wichtige Sachen gekümmert.Ich hab endlich ein Stützrad und eine Diebstahlsicherung für meinen Hänger besorgt.Hatte einen Termin mit der Bank um abzuklären was ich tun kann um mir meinen Traum vom eigenen kleinen Blockhäuschen zu erfüllen.Sprich ich werde einen Bauspar machen.Und das im alter von 36 Jahren,leider sehr spät.Ich hatte in jungen Jahren ja nicht gewußt ob ich die nächsten Jahre noch überlebe,keine Zukunftspläne.usw....Jetzt stinkt es mir halt.Naja is halt so.Ich hatte außerdem viel gelesen.z.Bp Ratgeber Patrnerschaft,damit ich lerne wie man eine gesunde Beziehung führt oder wie sowas läuft.Hatte es ja seitens der Familie her gar nicht gelernt.Hatte als Kind ja keine Bezugsperson,ich wuchs ohne Liebe und Zutrauen auf.Da weiß man das irgendwie dann nicht.
    Und Sinnesrausch du hast Recht"Vertrauen durch Kontrolle".So ging es mir auch die letzte Zeit.
    Und Anesa das man ausgelacht wird oder als Schwächling oder Spassverderber dasteht wenn man keinen Alk trinken will hab ich auch schon beobachtet.Erst durch meinen jetzigen Freund habe ich mich mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt und bin erschrocken darüber wieviele Menschen in meinem Umfeld trinken.
    Lg Claudia

    Hallo ANESA ,Hallo SINNESRAUSCH!!
    Ich stelle mit Schrecken fest das ich schon lange nicht mehr im Forum war.Ich hatte mich dafür geschämt keine Entscheidung treffen zu können und immer und immer vom gleichen Thema zu sprechen,auf gut deutsch zu jammern!!!
    Ich wollte mich mit meinem Elend zu ziemlich allein durchschlagen.War zwar 2 mal bei Al.Anon,allerdings in der Gruppe wo ich wußte das nur der Leiter und meine Freundin da waren.Hab dann oft mit meinem Sponsor gesprochen.
    Im Moment habe ich wohl den längsten Abstand überhaupt zu meinem Freund gehalten.Sonst war nach 3-4 Tagen schluß mit Abstand und hab dann wieder beim ihm im Bett geschlafen.Jetzt ist es schon länger.Ich hab ihm gesagt so geht es nicht nimmer.Er soll sich endlich entscheiden ob hopp oder top.Und zwar hab ich ihm die Frist für dieses Wochenende gesetzt.Er macht auch schon so rum.Er kann wohl wieder keine Entscheidung treffen.Mir gehn die Dinge durch den Kopf die so passiert sind und wie ich mich dabei gefühlt habe(negativ gefühlt habe) und das ich das so nicht mehr will,das hält mich davon ab mich wieder ins Boot zu setzen.Mir tut das zwar leid oder er mir irgendwo auch aber ich habe solch eine Sehnsucht nach einer dauerhaft funktionierenden Beziehung.
    Lg Claudia

    Ich bin erschrocken das der Alkohol eine so wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielt.Das wir machtlos zusehen müssen wie sich die MEnschen ins Verderben bringen.Das uns ein falsches Bild vom Alkohol einsuggeriert wird.Ich kenne kaum jemanden der nicht Alkhol zu Hause rumstehen hat.Es ist schlimm.Es muß ja nicht gleich heißen das jeder Abhängig ist der Alkohol, daheim hat.Ich frage mich gibt es Männer mit denen wir Cos eine Beziehung eingehen können?Angesichts der Tatsache ist das doch eher unwahrscheinlich???Wir wollen doch net immer alleine sein,wir wollen doch auch ein harmonisches Zusammenleben usw....wir sind doch nicht nur dafür gemacht allein zu sein!!

    freut mich von dir zu hören.Ich habe festgestellt das sich schon etwas verändert hat.War auch zeitweise ganz positiv gestimmt.Er hat von allein aus seine REchnungen bezahlt,Briefe geöffnet.War offener.Hat mehr Verantwortung für seine Tiere übernommen ,auch dafür das er allein zur Arbeit kommt,indem er indem Haus schläft wo auch seine anderen Arbeitskollegen übernachten usw.Er hat eine Auflage vom Gefängnis 2mal im Monat zur SHG zu gehen.Zu den AAs geht er nicht sondern zu einer anderen SHG.Ich geh ohne ihn zu meiner eigenen SHG.Letztens hat er gesagt das er was in der Gruppe ansprechen will,weil er ein Problem mit seinem Neffen hat.Ich hab mich sehr gefreut denn ich fand das das schon ein großer Fortschritt war.So halte auch noch fest!!Ich glaube du hast Recht irgendwo,sie denken vielleciht das sie nicht liebenswert sind und halten so den Co auf Abstand.Schließlich wollen sie viell.auch alles irgendwo unter Kontrolle haben.Wenn sich der co verselbstständigt kriegen sie viell. Angst??Ich glaube sie haben Angst sich auf eine Beziehung einzulassen?Haben alte Schmerzen sie nicht spüren wollen,die aber spürbar werden wenn sie sich einlassen auf Beziehung!!??
    Lg Claudia

    Ich wohne Nähe Weilheim.Aber ist wirklich eine schöne Gegend!!

    Hallo Sinnesrausch,
    ich wollte noch sagen,ich hatte nicht angerufen um ihn zu kontrollierein,sondern der hauptmerk war der das er meinte das wir nochmal telefonieren,bzw. das er sich nochmal meldet.Deswegen hatte ich angerufen.Wie gesagt er hat es geschafft es wieder so hinzudrehen,denn er weiß das ich nicht mehr oft anrufe,geschweige denn hab ich meine Kontrolle schon wesentlich reduziert.Aber irgendwie immer das gleiche Dilemma.Wir Cos müssen wir alleine leben?? Mein Ex war kein Alk,hatte aber andere Extreme.Liegt es also an uns selbst???Ich denke schon,das Muster wiederholt sich immer wieder.Können wir dem nur ein Ende setzen wenn wir die eigenen Mechanisemen entdecken warum wir mit solchen Männern zusammen sind,was ja meist eh vom Elternhaus kommt,die Vergangenheit loslassen und alles anders machen wollen wie es bisher war???

    Ich war und bin teilweise noch der Überzeugung das davon laufen nicht immer die Lösung ist.Deswegen dieser Tread.Es erfordert wohl auch eine dicke Haut und Durchhaltungsvermögen die "Beziehung mit einem Alkoholiker" auszuhalten.Ich hab die letzte Zeit mehr für mich getan,mehr von ihm abgelassen.Nur das Diskutieren da rutschte ich gelegntlich noch rein.Immer wieder versucht der Partner zu boykottieren.Hier ein Beispiel:Er wußte gestern das ich zu Al-Anon gehe.Wir hatten um 18 Uhr nochmal telefoniert und er meinte nachdem er bei den Tieren war fährt er nach Hause und ist dann daheim.Hatte mir nix dabei gedacht und rief kurz vor der Gruppe nochmal an.Er ging nicht hin ,da war mir klar das er wieder weg ist.Und das ist genau das er versucht immer wieder durch solche kleinen Sachen mich zur Aufregung zu bewegen.In der letzten Zeit hat er sich geöffnet,das Vertrauen ist wieder ein wenig angestiegen und durch sowas wird das Vertrauen wieder mal erschüttert.Manchmal frag ich mich warum macht der andere so ein Gerangel ,da steckt eine große Angst dahinter.Angst vor Bindung und Nähe?? Was wir Cos auch haben.Ich bin mal wieder ratlos??Wäre nett wenn sich jemand ein bischen mit mir austauschen könnte!!
    Lg Claudia

    Hallo Anesa,
    ich versteh das schon.Manches kann man alleine machen.Aber oft will man dann doch Unterhaltung,mit jemand reden ,sich austauschen,Und mit Bekannten oder Freunden kann man nicht soviel Zeit verbringen als mit dem Partner.
    Ich schwanke auch hin und her mit der Trennungsthematik.Ich lese grad ein Buch.Sehr bekannt.Liebe dich selbt und es ist egal wen du heirates.Von Eva-Maria Zurhorst.Das gibt mir im Moment großen Halt!!Und interessant Einblicke in die ganze verstrikte Beziehungsmaterie.Ich halte noch fest,denn davonlaufen bringt auch nichts wenn man sich nicht klar für eine Trennung entscheiden kann.Irgendwann macht man es dann wenn es soweit ist,aber erstmal sollte man schauen das man sich selbst weiterentwickelt.Und wenn der andere gar nicht mitzieht dann ist es eh für die Katz so ne Beziehung.Denn das worüber wir uns aufregen das der Partner zum Alkohol greift und wir uns aufregen sollten wir schauen was das mit uns macht und was das mit uns zutun hat.Denn oft spielen Verstrickung aus der Vergangenheit eine große Rolle.Bei mir ist es mein leiblicher Vater auf den ich einen großen Zorn habe,ich weiß das ich da hinschauen möchte und ihn noch einmal evtl.treffen will unm ihm zu sagen was mich bewegt.Ich glaube das ich dann mit der Beziehung ganz anders umgehen werde.Ich fühl mich wenn mein Freund gertunken ohnmächtig,hilflos so wie ich mich als Kind gefühlt habe.Nur ein Beispiel.Mein Freund hat sich verändert seitdem ich meine Sicht-und Denkweise verändert habe.Mal schauen wie ich mich und im Gegenzug die Beziehung wweiterentwicklen wird.Ich hoffe du hast einigermaßen verstehen können was ich meine???
    Lg Claudia

    Hallo Anesa,
    bei mir hat sich auf alle Fälle etwas zum positiven gewandelt.Ich bin auch nicht mehr so auf ihn fixiert,muß ihm nicht mehr hinterhertelefonieren.Ich weiß das er eben dann in der Kneipe sitzt oder was trinkt.Also ich weiß das es nach einigen Tagen wieder kommt,aber ich bin nicht mehr so erstarrt wie früher.Ich kann dann etwas für mich tun.Ich hab ihm ein ganz großes Stück Verantwortung wieder zurückgegeben.Ich nehm es leichter das ganze.Sagen mir mal zu 80 % ist es besser mit der Wut,aber noch nicht ganz weg das ganze!!Das Diskutieren ist auch noch da aber nicht mehr so mit Vorwürfen bestickt.Ein bischen Arbeit hab ich schon noch zu leisten.
    Und heute hab ich ein nettes Erlebnis gehabt.Am Freitag kam er betrunken nach Hause,das erste Mal seit ner zeitlang.Hab mich sofort eingesperrt,einen Zettel an die Tür gepinnt,hab mir dann "Unsere kleine Farm" auf DVD angeschaut.Mir war klar wenn er den Arbeitskollegen mitnimmt (der auch ganz schön viel trinkt)zum holzen(er ist Hobbylandwirt),das das am Ende des Tages in der Kneipe enden wird.Seit langem hat er dann auch noch versucht mir Versprechungen zu machen,schon am Vortag(ich hab gesagt er soll das lassen)er kommt gleich nach Hause und will nix trinken ,er will eh net so lang wegbleiben,zeitig daheim sein und dann wars alles wieder anders.Hab ihn am nächsten Tag gefragt warum er mir versucht hat was zu versprechen wo er wußte das er es eh nicht halten kann.Ich war zumindest diesmal nicht verletzt.Bin dann mit ihm zum einkaufen.Vor einiger Zeit hätte ich ihn an solchen Tagen nicht mitgenommen.Ich wollte mir selbst was gutes tun anstatt wieder grollig zu Hause zu sein in meinem Zimmer oder allein zum einkaufen zu fahren.Ich wollte einen Abstecher in ein Garten-Center machen.Da hat er sich Samen für einen Rettich besorgt.Ich ziehe mir jedes Jahr selbst Gemüsepflanzen an.
    Und heute früh hat er sie zusammen mit mir angepflanzt,in einer kleinen Gewächshäuschale.Das letzte Mal hat er das als 6jähriger gemacht.Das wa ein nettes Erlebnis.
    Lg Claudia

    Ich dachte es wäre mal gut um sich besser aus der Coabhängigkiet lösen zu können mal darüber nachzudenken was man selbst als positiv empfindet oder was man positives erlebt hat.Das können kleine Dinge sein oder kleine Fortschritte.Positive Dinge die man erlebt hat,kleine Erfolgserlebnisse usw.....Schöne Dinge die man erlebt hat.Freudiges.Das man es geschafft hat sich abzugrenzen vom Partner auch wenn es nur für einen Tag war .... usw....Da fällt bestimmt jedem etwas ein.
    Ich denke man sieht die eigenen kleinen Fortschritte oft nicht weil man zu sehr um die Abhängigkeit kreist ,zu sehr um das für oder wieder in der Beziehung kämpft und es gewohnt ist vieles als negativ zu empfinden.??