Beiträge von Rosa Li

    Ja warum!!Manchmal braucht man die Klarheit und vielleicht auch das warum um zu erkennen was man zukünftig anders machen kann!!??Aber wenn man nicht drauf kommt dann sollte man sich umpolen,umdenken,Dinge anders bewerten ,in ein anderes Licht stellen.Ich glaube es hilft auch viel zu lesen.Da merkt man oft wie verkehrt oft die eigenen Denkmuster sind,vor allem wie negativ beladen.
    Würde mich freuen wenn sich noch neue anschließen und erzählen wie es mit ihrer Kindheit war ..........Wo sie glauben wo die Ursache ihrer eigenen Coabhängigkeit liegt und was sie unternehmen um da auszubrechen !!!!!
    man sagt ja man ist genau das was man denkt !!!!Das eigene Leben ist so wie man es sich erdenkt denkt !!??

    Ich glaube die Sucht eines Alkholikers bleibt oft aufrecht weil er sich Menschen sucht die ihn unterstützen ansonsten gäbe es keinen Grund weiter zu süchteln??Und der Co-Partner ist doch ein ideales Opfer um die Sucht des Alkoholikers aufrecht zu erhalten? Der Co lässt sich manipulieren,beeinflussen weil er wenig Eigenliebe hat,wenig Wertschätzung usw.....Der Co hat Angst vorwärts zu gehen oder merkt es erst in der Beziehung zu einem Alkoholiker das er was ändern muss oder solte.Also ich habe erst gemerkt wo ich noch an mir arbeiten will als ich mit meinem trinkenden Partner zusammen gekommen bin.Irgendwo brauche ich die Beziehung auch noch um weiter zu kommen.Nur so indem das gegenüber mein Spiegel ist stell ich fest was eigentlich beim mir los ist.Vorher hatte ich einen etwas psychisch labilen Freund der nicht trank.Hab nur mit ihm geschimpft ihn erniedrigt usw.....Wollte ihn zu Veränderungen bewegen.Also ich habe den jetzigen Freund gebraucht um endlich aufzuwachen.Der Tiefpunkt war bei mir schnell vorhanden.Gottseidank.Denn ich hatt zuvor nie eine Beziehung in der ich so gedemütigt worden bin.Es hat es gebraucht zu erkennen das ich ja auch kein Unschuldslamm und nicht immer alles auf mein gegenüber schieben kann.Harte Erkenntnis für mich.Denn bis vor einem halben Jahr habe ich andere dafür verantwortlich gemacht das ich nicht weiterkomme.Es gab Menschen die auch Schuld an meiner Entwicklung hatten und es auch zugegeben haben.Aber na ja,die Ängste und Zweifel die einen zurückhalten das hab ich lange lange gehabt und auch jetzt noch !!

    Hi Linde,
    tut mir leid, auch an die Moderatoren wenn ich wieder was falsches geschrieben habe.Bin halt noch nicht so lang dabei.Man lernt ja dazu!!Ich denke das ich da dann noch aufgeklärt werde das ich da keine Fehler mehr mache.
    Ich kann auch viel mit meinen eigenen Worten schreibe.Habe schon unzählige Phantasiegeschichten geschrieben,Will ja ein Buch rausbringen mit diesen Geschichten und dergleichen.
    Wenn man nicht stehnbleiben will im Leben kommt man nicht drum herum das man Schritte nach vorne geht!!

    Danke Doro für deinen Beitrag.Ich überlege was ich dazu antworten kann.Schwierig!!Ich denke es klingt so das wir alle zwei Seiten haben.Die Seite des Kindes und die des Menschen so wie wir jetzt sind.Ich glaube wir müssen diesem kleinen Kind das Schmerz erfahren hat oder sich nicht zur Frau entwickeln konnte usw... eine Chance geben einen Platz zu haben oder sich weiterzuentwickeln.Es ist schwer auszudrücken.Aber vielleicht wißt ihr ja ungefähr was ich meine??
    Mein Tread soll zum überlegen auffordern , auch irgendwo zum grübeln.
    Bei mir was es so,das in meinem Leben Tragik und Glück immer im Wechsel waren.Ich entstand aus der zarten Jugenliebe zweier Menschen die sich sehr liebten.Die Liebe zerbrach weil mein Vater mehr Interesse hatte sein Jugendleben zu leben.Meine Mutter hatte schwere Depressionen während der Schwangerschaft.Sie konnte mir keine Liebe geben.Mit 5 Jahren kam ich zur Adoption frei,nachdem ich vernachläßigt war und die eigene Verwandtschaft und mein Vater mich nicht wollten.Bei den Adoptiveltern nahm ich den Platz der kleinen edit - bitte keine Realnamen - edit ein die im alter von 5 Jahren an Leukämie verstarb.Ich habe mich immer als Erstz gefühlt.Damals sagte man mir man hätte mich seelisch mißbraucht.Ich habe mich nicht dazugehörig gefühlt.In der Schule ein Außenseiter.Mein Vater trank täglich 2 Halbe aber meine A-Mutter meinte das würde ihn noch lange nicht zum Alkoholiker machen,2 Bier wären gesund.Er war wechselhaft,streng,lustig,kontrollsüchtig,machtvoll.Von allem etwas.Mit 17 haute ich ab,es war nicht mehr zum aushalten.Und so ging es weiter.Nach langem beschwerlichem Weg bin ich nun auf dieses Wort Co gestoßen.Und das hat vieles ins Rollen gebracht.Ich konnte mich nie zu einer selbstständigen Persönlichkeit entwickeln.Mein Leben war geprägt von Selbstzweifeln,Selbsthaß,Depressionen,Essüchten und dergleichen.Alkohol,Tabletten aber das ist gottseidank Vergangenheit.Ich gab bis vor einem Jahr meinen leiblichen Eltern die Schuld.Meinen leiblichen Vater lernte ich erst vor 3 jahren kennen.Der ist wiederum mit einer Alkoholikern verheiratet die es 12 Jahre geschafft hatte das ich keinen Konatkt zu meinem Vater aufnehmen konnte.KLingt vielleicht alles unspektakulär aber es war alles schrecklich.Ich war mir immer selbt überlassen,keine Geborgenheit,der unsagbare Schmerz in der Seele,das Trauma mit 5 Jahren .Das hat mich alles sehr geprägt.Immer diese Schwerfälligkeit.Nicht weiterkommen.Der nasse Alkoholiker an meiner seite passte somit gut in mein Leben.Aber das hab ich erst jetzt begriffen.

    Danke für deine Ehrlichkeit.Dein Bericht hat mich sehr betroffen gemacht bzw. nachdenklich.Du hast es mit Sicherheit ein Stück schwerer wie ich gehabt.Das ist grausam was du früher erdulden mustest,aber umso schöner das du etwas tust um diese schrecklichen Dinge aufzuarbeiten.Es macht Mut zu sehen das man durchaus auch vorankommen kann.Ich denke es ist ein langer Prozeß der über jahre dauert.Auch ich habe unschöne Dinge erlebt,aber dazu komme ich gleich noch!!
    Danke für deinen Beitrag.
    Ich hoffe das sich andere auch noch zu meinem Tread einklicken.Denn es war Absicht das ich dieses Thema eingeschaltet habe.
    Lg Claudia

    Was glaubt ihr wo eure Coabhängigkeit herstammt,für euch persönlich?? hattet ihr eine schlechte Kindheit,ein zerrüttetes Elternhaus?? Warum lassen wir uns auf Männer ein die uns nicht gut tun?? Ist es die Langeweile die einem ein "normaler" Mann vermittelt??
    Warum können wir nicht loslassen wenn es uns nicht mehr gut tut???
    Mögt ihr euch selbst nicht??
    Vielleicht fällt euch dazu was ein??
    Wurdet ihr allein gelassen?? Habt ihr ein Trauma durchlebt???
    Warum quälen wir uns so??

    Ich frage mich oft was geht da in uns vor,das wir so krampfhaft festhalten???Uns quälen lassen.usw..???Auch ich kämpfe um von meinem nassen Alkoholiker loszukommen.Denke jedes Mal wenn er wieder zum Alkohol greift an Trennung,ausziehen.Er hat sein trinken im Moment auf einmal die Woche reduziert.Wieviele unzählige Nächte ich schon in meinem Zimmerchen verbracht habe alleine erübrigt sich wohl.Wie war denn Eure Kindheit??? Habt ihr klare deutliche Grenzen die ihr setzt gegenüber dem trinkenden Freund??? Trauert ihr noch um Dinge die ihr euch in Eurem Leben gewünscht hättet aber nicht eingetreten sind???

    Vielleicht beschönige ich das alles auch nur.Ich frage mich gibt es denn Männer die nicht lügen,betrügen,einen ausnutzen und benutzen wollen und die keinen ALKOHOL SAUFEN???
    Es stimmt ja eigentlich es gibt nur ein entweder oder.Abstand oder sich trennen.Nur bis man sich trennen kann das dauert meist.Zumindest bei mir.Ich denke oft dran.Wie im Moment.Wir hatten mal wieder 6 Tage wundervolle Tage.Am letzten Tag vor seiner wöchentlichen Saufattake da plante er das Fernsehprogramm und meinte am Do hätte ich freie Wahl.War schon komisch.Was sich bestätigte.Am nächsten Tag hörte ab Mittag bis Abend nix von ihm(er stempelt grad).Ich rief an,hat sich nicht gemeldet.Er war im Holz und zu zunehmend später Stunde machte ich mir Sorgen hätt ja auch was passiert sein können.Und da kam mein Rückfall.Ich fuhr in Richtung Tiere(Er hat Schafe auf einem abgelegenen Feld).Da stand er seltsamer Weise in einem Feldweg mit dem Neffen.(Der noch alles dazutut um ihn in seiner Sucht zu unterstützen).Ich hielt an,er rührte sich nicht vom Fleck.Da fuhr ich wieder.Ich war so sauer.Im Moment kotzt mich meine Co an.Es ist wie eine Sucht !!!Aus der man ewig keinen Ausweg findet!!!

    Was mich etwas verwundert ,ist die weitläufige verbreitete Meinung, das eine Co Krankheit,durch aussitzen und alleinigen Umdenken , zum Stillstand gebracht werden kann.
    Wir sind wohlgenauso krank und abhängig wie die Alkoholiker.Nur der Alkoholiker läst das Bier weg und wir die Männer.Und da liegt wohl das Problem.Ich glaube wir müssen genauso wie ihr erwachsen werden und aus unseren Kinderschuhen herauswachsen.Reifen indem wir viele Dinge anders bewerten als vorher.Umdenken wohl auch.Da ich mich noch nicht so lange als Co oute ,zweifle ich daran das umdenken alleine genügt.Wir sind genauso wie ihr ständig der Gefahr "ausgeliefert" uns wieder auf kranke Muster einzulassen.
    Durch gegenseitiges Schulterklopfen und Aufmunterung, das es besser wird und das man auch nur bei sich bleiben muss , um eine wundersame Heilung zu erfahren.
    Ich glaube das allein genügt nicht nur bei sich zu bleiben.Es trägt dazu bei aber das allein ist es wohl nicht.
    Das ist finde ich wirklich schwierig.
    Was muss geschehen das auch Handlungen erfolgen die zur Gesundung beitragen.
    Ich denke eventuell Traumas aus dem eigenen Leben aufarbeiten,positiver werden.Loslassen von der Vergangenheit.
    Ich denke wir brauchen auch unseren Tiefpunkt.Und das kann unter umständen auch wie bei Euch lange dauern.Oft lassen wir uns jahrelang erniedrigen bis wir begreifen wo unsere Grenzen sind!!Und das wir das so nicht mehr wollen.
    Ich hoffe ich konnte dir ein bischen helfen???
    Lg Claudia

    Es ist hier niemand persönlich angesprochen und die Frage gilt der Allgemeinheit. Mir ist es nur verstärkt aufgefallen und es war mein gesamter Eindruck in den letzten Tagen.

    Gruß Hartmut[/quote]

    Seit ich mich von meinem Partner mehr wegnehme,nicht mehr so kontrolliere,schimpfe und dergleichen.Ihn einfach mehr loslasse,hat sich zumindest schon ein bischen was geändert.Er kümmert sich um seine Rechnungen,erledigt wichtige Sachen.Er trinkt zwar nach wievor noch,aber nicht mehr täglich.Er hat das schon sehr reduziert.In die Kneipe geht er immer seltener.Wichtig ist das ich was für mich tue ohne laufend in der Hoffnung zu leben,bei ihm würde sich dadurch was verändern.

    Ich finde das auf alle Fälle positiv und ich denke das da auch eine gewisse Ehrlichkeit dahinter steckt!!!Die Frage ist wie man damit umgeht??Du kannst ihn ja fragen wenn er davon loskommen will ob er einen Plan hat wie er das umsetzen möchte???Da wird sich dann zeigen wie ernst er das wirklich meint oder ob er das nur sagt um dich zu halten.Hab erst kürzlich das Buch"Beziehungskiller Alkohol-Hilfe für den Umgang mit Abhängigen " gelesen.Das erste Buch durch das ich wirklich erst mehr Verständins für meinen Nassen Partner entwickeln konnte.Da steht zum Beispiel:Überlegen Sie,was für sie persönlich wichtig ist,wo ihre ganz persönlichen Grenzen liegen.Welche Pflichten hat ihr Angehöriger zu übernehmen?Fordern Sie von ihrem Partner die Einhaltung dieser Grenzen.Fordern Sie auch von ihm,daß er sich in eine kompetente Behandlung begibt,zum Beispiel bei der örtlichen Suchtberatungsstelle.
    Das hat mich sehr nachdenklich gemacht.Das Buch ist von Klaus Hösl.Sehr zu empfehlen.Ich finde weitaus besser als die Bücher von Al-Anon.Sorry!!!!

    Ich habe meinen Partner unwissend benutzt weil mir nicht klar war das ich große Probleme hatte selbstständig zu werden,anderen nicht die Schuld zu geben weil ich mit meinem eignen Leben nicht weiterkomme.Ich habe mein Muster aus der Kindheit durch ihn weitergelebt.Das Gefühl sich Liebe erkämpfen zu müssen die man nicht bekommt egel wie man sich dafür abstrampelt.Nur ein Beispiel.Ich war es gewohnt belogen zu werden ,benutzt zu werden usw. und dasselbe Muster hab ich mit meinem nassen Partner wieder durchlebt.Ich konnte nicht loslassen von meiner Vergangenheit,alten Kränkungen...Ich war nicht OK für mein Umfeld also war es mein Partner und ich selbst auch nicht...usw.Ich war Chaos durch meine schlechte Kindheit gewöhnt.Chaos in mir drinnen und der Alkoholiker verkörpert das ja auch irgendwo.Da haben sich also 2 Menschen gefunden die sich also sehr ähnlich sind.Er hat ein lebenslanges Problem ich aber auch.Bei mir heißt er halt Essen,Schmerz oder so.
    Der einzige Weg der aus der Coabhängigkeit rausführen kann ist der das man sich selbst von seinem schlechten Kram trennt.Von seinem Schmerz,seiner eigenen Minderwertigkeit usw... Also sich damit auseinandersetzt.Wir sind ja auch irgendwo krank.Unsere Seele ist es.Zumindest ist es bei mir so teilweise.Durch das was ich aushalten und durchmachen musste.Der Partner ist ja nur der Spiegel von einem selbst irgendwo.Ich will mich vielleicht nicht unbedingt vom Partner trennen.Der kann ja auch gute Seiten haben.Ich will mich ja nur von den schlechten Seiten lösen??Wenn die natürlich überhand nehmen dann ist eine Trennung ratsam.Die Gefahr bei uns besteht das wir wieder an einen Mann kommen können mit dem wir nichts gutes erleben.Es muß kein trinkender Mann sein.Solang wir diese Muster nicht aufbrechen und dahinter schauen "Warum ist das so" dann geht die Coabhängig ewig weiter.Oder???

    Hi an alle. Ich habe das Buch "Beziehungskiller Alkohol-Hilfe für den Umgang mit Abhängigen" gelesen.Nachdem es mir jemand aus dem Forum empfohlen hat.Das War ein gutes Buch und erst dieses Buch hat mir mehr Verständnis für meinen Partner eingebracht.
    Ein Anschnitt ist mir besonders ins Auge gesprungen:Überlegen Sie,was für sie persönlich wichtig ist,wo ihre Grenzen liegen.Welche Pflichten hat ihr Angehöriger zu übernehmen?Fordern Sie von ihrem Partner die Einhaltung dieser Grenzen.Fordern Sie auch von ihm,daß er sich in eine kompetente Behandlung begibt,zum Beispiel bei der örtlichen Suchtberatungsstelle.
    Und genau dieser letzte Satz hat mich sehr nachdenklich gemacht?? Was sagt ihr dazu???