Beiträge von graupe

    Hallo liebe Anesa,

    ich habe keine Probleme auf Menschen zuzugehen, ich habe auch Freunde!

    Bekannte haben wir viele, aber tat. nur wenige richtig gute Freunde.

    Wenn ich jemanden kennenlerne, gehe ich nie von mehr aus, was drauss wird ist das Andere!

    Ich habe bei mir schon bemerkt, wenn ich das Gefühl bekomme zu schnell zu privat, halte ich autom. Abstand und bin vorsichtig.

    Lass los und denke nicht so viel darüber nach, könnte sein, dass der Druck Freunde zu finden genau das Gegenteil bewirkt.

    Wie das Glück, man kann es nicht halten und jagen es fliegt einfach zu!

    Einen schönen Tag!
    Graupe

    Hallo Anke18,

    auch ich denke, was wenn mein Mann morgen sagt: am Wochenende trinke ich mal ein Bier und er hält es auch ein?

    Ich habe mich das oft gefragt, weil er die letzten, fast 4 Wochen nichts getrunken hat.

    Lese ich all die Geschichten, z. B. Prof. Schröder, dann bin ich sicher, ich mach mir was vor.
    Mein Mann hat auch tägl ausser Sonntag min 5Fl. Bier getrunken und nun, kann er solange ohne sein wenn er Alkoholiker ist?

    Typisches Co. Verhalten von mir, glaub ich!

    Diese Unsicherheit bringt mich momentan zum Stillstand, und ich fühle mich dabei unwohl!

    Genau dieses Gefühl ist es auf was ich hören sollte und nicht kann.

    Ich trau dem Braten nicht und unternehmen kann ich nicht viel.

    Eine ähnliche Situation, Anke oder?

    Liebe Grüsse
    Graupe

    Hallo Rosa Li,

    dieses Abwarten finde ich sehr anstrengend, ich habe mir bestimmt 10 Wohnungen angeschaut und dann diese gefunden, wo die Katze( FREIGÄNGER) meiner Tochter und kaum Hinternisse für einen Rollstuhl meiner Mutti und die Nähe zur Arbeit, wegen der Benzinkosten!

    Dann diese Versprechungen, dieses Krankenhaus und die Angst, die Wohnung weg und mein Mann trinkt wieder, dann fang ich wieder an eine passende Wohnung zu suchen, ich hoffe die Wohnung bekomme ich auch, egal ob ich dann halt 3 Monate umsonst bezahle/max 3 Monate Kündigungsfrist für Wohnungen ist gesetzlich, oder?

    Wie hat dein Mann auf die zeitweise räumliche Trennung reagiert?

    Mir ist bewusst, wenn ich ausgezogen bin, kann ich nicht zurück, dies hat mir mein Mann jahrelang immer zugesichert.

    Aber ziehe ich mal aus, will ich auch nicht zurück.

    Ich schreibe dies hier auch, falls ich schwach werde!

    Meine Vorsätze kann ich hier nachlesen!

    Graupe

    Hallo Rosa Li,

    ja, der Schritt ins Ende oder zum Anfang ist schwer, mein Mann hat im Krankenhaus gemeint, er würde nun sein Leben ändern wollen!

    Nun warte ich auf seine Änderung, leider ist er noch krank und kann sich noch nicht körpelich anstrengen( nicht als Ausrede gedacht)!

    Ich werde die Miete bezahlen, ich würde die Wohnung, falls er wieder trinkt gern beziehen, Lage und Grösse der Wohnung wäre passend.

    Muss mir nat. erstmal das Geld für Kaution und erste Miete beschaffen.

    Die Einrichtung sehe ich nicht so problematisch, ein aufblassbares Bett, Internet, Wasserkocher, Mikrowelle und nat. ein Fernseher, Waschmaschine und jede Menge Grünflanzen, würden erstmal reichen!

    Mein Kopf ist schon soweit, ich werde ausziehen, wenn er heimlich trinkt und sich dann keine Hilfe sucht!!!!

    Ich weiss ich werde errstmal tief fallen, nach dem Auszug, muss ich wohl dann durch.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, ist jedoch gerade jetzt aktuell, es gibt nur wenige die von meinem Vorhaben wissen, da habe ich immer das Gefühl die erwarten eine Antwort!

    Eine andere Person bin ich schon geworden, ich denke bei Unternehmungen nicht mehr daran, ich muss nach Hause, mein Mann ist alleine, bestimmt kommt eine dumme Bemerkung, ich habe keine Zeit für Ihn, und und und!

    Meine Entscheidung sollte ich schneller treffen, ich kann noch nicht!

    Graupe

    Hallo Aurora,

    danke für deinen Stuppser, ich habe nicht geantwortet, weil ich nicht sicher bin, was ich antworten soll!

    Ich bin mir treu geblieben, habe mich nicht einwickeln lassen. seit 1 Woche ist mein Mann aus dem Krankenhaus raus und glücklicher Weise keine noch zusätzliche negative Diagnose bekommen!

    ER bemüht sich und und und, ich beäuge alles sehr kritisch und habe gerade vor 10min. eine mir angebotene Wohnung, mein Intersse gemailt.

    Ich werde wahrscheinlich einen Mietvrtrag machen und lieber die Miete bezahlen8auch wenn ich nicht drinn wohne) und noch abwarten, was die Zeit bringt!

    Die Wohnung muss ich mir sichern, wenn ich ausziehe brauche ich eine Wohnung wo die Katze meiner Tocher (falls sie mit einzieht) und meine Mutter (mit Rollstuhl, bei Besuch) mit der Wohnung vereinbaaren kann!

    Wie du siehst traue ich der ganze Ruhe nicht und in höcht angespannt, am Samstag haben wir bei uns eine Geburtstagsfeier ( ganze Familie), abwarten und Tee trinken!

    Ich hoffe auch dir geht es gut?

    Liebe Grüsse
    Graupe

    Guten Morgen Nici,

    jeder Tag ein neuer Schritt, mnachmal grosse und manchmal kleine.

    Diese neue Unbeschwerheit mit deinen Kindern und dir selbst, genau diese Gefühl hatte ich auch.

    Allein diese Gefühl ist Freiheit pur, und nur weil es egal ist was xy sagt darüber denkt und wie er darauf reagiert !

    Ich wünsch dir und deinen Kindern einen schönen Sonntag.

    Graupe

    Hallo Welia,
    die unterschiedlicen Sichtweisen kann ich wirklich verstehen.

    Hier im Forum bekomme ich die Sicherheit, ich übertreibe nicht, hier lese ich die gleichen Auusreden von den Partnern und hier lese ich auch, was ich selbt nicht wahrhaben möchte!
    Die ehrliche Meinung von anderen Co`s.

    Ich habe sehr viel Geduld und drohe nicht und falle zurück.
    Und doch möchte ich meiner Ehe die Chance geben, aber ich sehe momentan nicht viel Licht am Horizont.

    Liebe Grüße
    graupe

    Danke Welia,

    die schlimmste Zeit war im Januar und kurz davor, die Entscheidung, ich werde mich ändern und wenn du es, mein xy, nicht machst, gehen wir getrennte Wege, auch wenn ich dabei Alles(nur Finanzkram) verliere!!!!

    Mein Kopf ist meinem Handeln voraus, ich nehm mir die Zeit.

    Ich bin inwischen sicher, ich kann auch ohne mein xy leben, aber wenn er er ws schafft oder wenn er es nicht schafft und sich Hilfe sucht, ist er bereit sich zu ändern und dann ist ein zusammen Altwerden doch schön, oder nicht?

    Dehalb habe ich für mich einen anderen Weg gewählt.

    Es zählt nur was jeder selbst möchte.

    Liebe Grüße
    Haike

    Hallo welia,

    ich habe mich noch nicht getrennt, ich bin in Wartestellung, leider!

    Wenn er wieder trinkt und sich keine Hilfe von Aussen holt, ziehe ich aus!

    Dieses auf der Lauer liegen ist extrem anstrengend, nach 15 Tage Krankenhaus( chonischer Erkrankung) und nun noch weitere Krankschreibung meines XY, kann ich nur warten was passiert.


    LG
    graupe

    Liebe Welia,

    es sollte kein Angriff sein und ich sehe du kommst gut zurecht.

    Wenn ich die Zeilen an dich geschrieben habe ich es doch auch für mich in gewisser weise Egoismuss, mich selbst an meine Ziele zu erinnern und diese auch einzuhalten. Habe ich es dir geschrieben und nicht nur in mich reingedacht, habe ich dann keine Co-Ausreden, Danke!

    Wie du siehst ist der Leidensdruck auch sehr unterschiedlich und ich habe jede Menge Respekt, du weisst was du willst!

    Liebe Grüße
    Graupe

    Liebe Welia,

    ich wünsch dir alles Gute dabei und jeder muss seinen eigenen weg gehen.

    Auch mit an die 60 ist das Leben nicht vorbei, die Angst alleine zu sein hat jeder!
    Nur eine kleine Geschichte:
    Eine sehr nahe weibl. Person von mir (68) ist seit einem Jahr alleine, nun ist sie glücklich und witzig und lebensfroh obwohl sie körperlich behindert ist!!!!! Alle Umstände würden auf ausichtslos hindeuten, die Gefühle sehen anders aus. Sie hat die Entscheidung selbst nicht treffen müssen, das Schicksal hat diese getroffen, und ich hoffe du musst dieses nicht "abwarten".

    Genau dieses Ereigniss hat mir dabei geholfen aufzuwachen und tätig zu werden!

    Viel Kraft Welia
    Graupe

    Hallo Welia,

    ich habe deine Beträge aufmerksam gelesen, nun ja, meine Erfahrungen sind ähnlich, Vater Alkoholprobleme, schl. Elternhaus u.u.
    Du hast dich angepasst an deine Situation, ich bin in Warteposition das ist der Unterschied!
    Ich werde nicht an der Seite meines Mannes bleiben wenn er wieder trinken sollte, ich könnte auch hoch gehen wenn er unten ist und wenn er in Garten vorn ist nach hinten gehen!
    Ich möchte mit meinem Mann im gleichen Raum sitzen können und mich dabei wohlfühlen, Rücksicht nehmen und auch diese von Ihm erwarten können.
    Ich möchte mit Ihm lachen und auch weinen können ohne dass er die Realität verdreht und Dinge erzählt die er dann nicht einhält!

    Das ist mein Anspuch an mein Leben, liebe Weilia, welchen Anspruch hast du an dein Leben?

    Egal was die Zukunft mir bringt, mit oder ohne meinen Mann, ich werde meinen Anspruch nicht aus den Augen verlieren.

    Alles Liebe
    Graupe

    Hallo an alle im Forum,

    ein Zwischbericht, nat. hat mein Mann Bier getrunken und seine Familie weiss nun Bescheid, d.h. Sie wissen dass ich ausziehe wenn er weiter trinkt!

    Letzte Woche musste mein Mann ins Krankenhaus (eine andere schwere chronische Erkrankung), er hat sich nur darauf eingelassen weil ich ausziehen will! Er hat sich schon viele Monate nicht mehr beim Arzt sehen lassen und er würde nur für uns in Krankenhaus gehen, ja,ja,ja!
    Im Vorfeld har er gemeint, ich brauch ihn nicht besuchen: "Du nicht"!!!!

    Meine Konzequenz verärgert und verunsichert total, auch sollte ich Ihn nicht fahren, er wollte selbst fahren, letztendlich habe ich ihn gefahren und er wollte mich bei der Anamnese und den weiteren Untersuchungen dabei haben und hat bei der Aufnahme nach der Suchtfrage mit ich denke ich habe kein Alkoholproblem, aber meine Familie glaubt dass, geantwortet.

    Bei dem zweitem Arztgespräch wurde nach der Menge gefragt, er hat 5 Flaschen Bier tägl. angegeben, Arztmeinung: ganz schön viel, und bei Enzugserscheinung bitte Bier trinken!!!!!

    Der Therapieerfolg ist gefährdet wenn die Pyche verückt spielt!

    Er möcht zwar nicht trinken und bisher sieht es gut aus, am Telefon ist er total entspannt und gut drauf.

    Zeit zum Nachdenken hat er jetzt und wenn er die nicht sinnvoll nutzt, hat er Pech gehabt, aber am Ende sehen wir ob er will oder nicht!

    Auch in dieser Klinik gibt es Möglichkeiten, nat. kann ich nicht ausziehen wenn er im Krankenhaus liegt.
    Kann sein dass dann leider meine Wohnung weg ist, dann muss ich eine andere suchen.

    Ich werde stark bleiben!
    Graupe

    Hallo Melli,

    schön das du hierher gefunden hast, meine eigene Geschichte gleicht deiner sehr, auch 3 Kisten Bier pro Woche hat mein Mann bisher so geschafft!

    Ich habe mich hier im Januar angemeldet und bin sehr froh über die vielen Erfahrungen, auch wenn mein Ziel noch nicht erreicht ist, habe ich meinen Weg gefunden, einen Rat werde ich dir nicht geben, beim Lesen der Berichte kannst du dich selbst erkennen!

    Vorallem die ältern Berichte über mehrer Monate, wie die Geschichten verlaufen.

    Schreib auf was du loswerden möchtest, mir hat es geholfen!

    Bleib stark Melli
    Liebe Grüsse Graupe

    Hallo liebe Anesa,

    ich kann dich verstehen, so waren meine ersten Gedanken auch, ich habe mich noch nicht getrennt, bin jedoch inzwischen fest entschlossen es zu tun, falls er sich keine Hilfe sucht!

    Diese Hin und Her ist echt schlimm und erst mit dem Entschluss es wirlich zu tun, habe ich auch die Kraft es zu tun!

    Im Kopf hat es angefangen und hat auch eine Weile gedauert, ich wünsch dir Kraft!

    Graupe

    Hallo Aurora,

    danke für deine Antwort!

    Die Zeit die ich meinen Mann zu Verfügung stelle habe ich nicht begrenzt!

    Ich werde nicht einknicken, mein Mann hat einen sehr starken Charakter, und er lässt sich ungern etwas sagen und benötigt immer etwas Zeit!

    Inzwischen habe ich mir einige Wohnungen angeschaut und bei einer auch schon Preisverhandlungen geführt.
    Mit dem Geld, naja wird eng, ich bin aber auch nicht sehr anspruchsvoll, für Essen und so bleiben ca. 200€!
    Andere haben auch nicht mehr Geld!

    Geld wird mich von meinen Entschluss zuletzt abhalten, nat. hoffe ich, mein Mann holt sich Hilfe.

    Graupe

    Hallo,

    ich habe eine Weile nicht geschrieben, aber regelmäßig gelesen!

    Momentan bin ich in Wartestellung, über 10 Wochen sind vorbei und mein Mann versucht nicht zu trinken, mir reicht das nicht und ich erwarte dass er sich Hilfe holt!

    Für mich hat sich einiges geändert, ich ärgere mich darüber erst so spät gehandelt zu haben.

    Nur über zuviel Trinken, reden, reicht nicht, wie ich nun schmerzlich merke,
    ist es schon schwer genug mit dem festen Willen auch alles aufzugeben, ihn zum Nachdenken zu bringen.

    Ich bin konzequent geblieben, ich glaube, das hat er nicht erwartet! Mein Vorhaben tatsächlich auszuziehen, alles zu verlieren und ihm die Hand für die Hilfe zu reichen, hat ihn überfordert!

    All eure Erfahrung hier im Forum hat mir die Sicherheit gegeben, nicht das Alk-problem klein zu reden, Suchtverhalten zu erkennen( Biervoräte anleben, Ausreden, andere Problem groß machen um vom eigendlichen Alkproblem abzulenken u.u.), damit konnte ich sein Verhalten vorführen.

    Ich hätte mich immer wieder beeinflussen lassen ohne diese Erfahrungen von Euch! Danke

    Entweder sucht sich mein Mann Hilfe und er trinkt nichts mehr, oder ich ziehe aus!!!!!

    Graupe