Beiträge von Kaleu

    Hi Franky,

    immer hau rein. Essen ist wichtig. Auch wenn die Appetitlosigkeit erstmal einem da etwas im Weg ist, Kummer ist auch immer ein Knochenjob und dafür brauchts Energie. Wenn nichts geht, Obst geht eigentlich immer und damit macht auch Niemand was verkehrt.

    Lass doch ruhig mal den Kopf hängen. Das gehört dazu. Macht Dich menschlich und warm. Heißt doch noch lange nicht, daß der Kopf da auch bleiben muß, oder ;)

    ...kann ich auch ein paar Zeilen hinterlassen.

    Aloha alle :)

    Wollte nur mal reinschneien um Franky zu drücken, weil der gerade Kummer hat, wenn ich aber schon mal da bin, kann ich ja auch mal Hallo sagen.

    Tja, was gibt's zu erzählen. Viel und wenig. Ich rede nimmer so viel wie früher als ich noch wie ein Wasserfall geplappert habe :D

    Viel hat sich verändert seit ich mich entschieden habe nicht mehr zu trinken. Sind ja auch eineinhalb Jahre jetzt. Wenig im Außen, da mein Leben soweit ok war, damals auch schon, um so mehr im Inneren. Ich bin viel ruhiger geworden, nehme mir viel Zeit für mich selbst. Meine Gefühle die ich immer wegsaufen wollte, sind mir heute zu viel wert sie irgendwie zu betäuben. Selbst wenn ich traurig bin oder frustriert, gehört das zu mir, ich weiß warum das so ist und es macht mir Spaß, das bewußt und mit klarem Kopf zu erleben.

    Aus Foren habe ich mich zurück gezogen, hier ja auch. Das dauernde kaputtreden was ich früher so gerne gemacht habe, oder die Flucht vor mir selbst, tut mir heute nicht mehr gut. Oder besser gesagt, es hat mir noch nie gut getan, gemerkt hab ich's aber nicht, dafür brauchte ich eine ganze Weile.

    Was noch geblieben ist, ist meine SHG in die ich weiter gehe. Es ist so eine Art wöchentliches Erinnern geworden, damit ich nie vergesse wo ich mal war oder wo ich hätte landen können.

    Es war ein spannender, aufregender und lehrreicher Weg bis hierher und es geht jeden Tag weiter. Ich hab viel von dem was ich zu wissen oder wer ich zu sein glaubte ausgemistet, über Bord geworfen. Manchmal packt mich auch heute noch eine Situation und zieht mich in ein co-Muster, das wird wohl Jahre brauchen bis sowas nicht mehr auftritt, aber es macht mich nicht verrückt, ich finde jederzeit wieder zu mir zurück und das zählt für mich.

    Ich genieße das Leben um mich herum, mich selbst, was ich erlebe und seien es noch solche Kleinigkeiten. Ich hätte nicht erwartet dort anzukommen wo ich heute hingefunden habe, als ich mit dem Trinken aufgehört habe, aber irgendwie fühlt es sich an, als ob alles genau richtig war, so wie's war und sei es nur um zu erkennen, was nicht zu meinem Weg gehört.

    Am Anfang sind alle Dinge klein - und ich brauch sie nur wachsen lassen.

    Hätte mir mal damals Jemand sagen sollen, kein Wort hätt ich verstanden.

    Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, daß ich noch vor 2 Jahren mit zugedröhntem Schädel hier gesessen hätte muß ich unweigerlich anfangen über mich zu lachen. :lol:

    Und wenn es etwas gibt, was mir Wichtiger geworden ist als irgend etwas Anderes, dann mein Humor. Deswegen wünsche ich euch allen nicht nur ein zufriedenes, sondern vor allem ein fröhliches trockenes Leben! :)

    Alles Liebe

    Kaleu

    Hallo Franky,

    auch wenn ich mich eweig nicht habe blicken lassen, so hat mir doch ein Vöglein gezwitschert, daß Du gerade Kummer hast und ich dachte ich komm mal rein und drück Dich mal.

    Ich will gar nicht groß irgendwas dazu sagen, weil das muß nicht alles zerredet werden. Liebeskummer tut weh wie sonst nix, aber wem erzähl ich das.

    Fühl Dich mal ordentlich gedrückt. Auch Kerle dürfen das :)

    Alles Liebe

    Kaleu

    Soso, mein Teerezept. Dafür hab ich Monate schuften müssen und jetzt soll ich das einfach so ausposaunen, ja?

    Na gut. Keine Ahnung ob das was für Dich ist, er ist einen Hauch süßlich weil ich den auch kalt im Alltag trinke. Es kommt dabei aber vor allem auf das Mischungsverhältnis an, ich variere das immer ein bisschen. Ich geb mal ungefähre Mengenangaben mit an, wer sich ein bisschen mit Tee auskennt, weiß wie er die ändern muss um den Geschmack in eine bestimmte Richtung zu verstärken.

    etwa ein Drittel Grüntee (Kräftig oder mild, je nach Stimmung)
    etwa ein Drittel Rotbuschtee
    etwa 10% Oloong oder Schwarztee (darüber kann man prima steuern wie bitter der sein soll)
    Den Rest auffüllen mit Pflaumentee
    und dann noch einen Hauch Vanille und Zimt dazu

    Das is' göttlich!

    Natürlich keine Aromen nehmen oder aromatisierte Tees und mit dem Mischungsverhältnis kann man ruhig ein bisschen spielen. Ich hab hier 3 Kisten stehen die ich fertig gemischt habe. Für den Alltag und kalt, nehm ich milden Grüntee und Oloong und erhöhe den Rotbuschanteil. Für Abends eine heiße Tasse nehm ich kräftigen Grüntee und Schwarztee, dann wird er sehr intensiv.

    Der Pflaumentee, dafür hab ich am längsten gebraucht, der macht das total rund wie ich finde.

    Die Vanille passt super zum Rotbusch und der Zimt zu den Pflaumen. Damit aber sparsam sein, sonst schmeckts nur nach Vanille oder Zimt. Die Gewürze kann man natürlich auch weglassen.

    Bisschen experimentieren halt :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Zitat von Pittchen


    Apropos Thema, ... ich muss noch ein Thema für meine SHG für den Mittwoch zwischen den Jahren vorbereiten.
    Silvester - ... wie vermeiden wir Verzichtsgefühle ... oder so, ... in etwa ..

    Datt is janz einfach.
    Man nimmt sisch einfach vorher so viel Zeit um das ultimativ leckerste Teerezept zu entwickeln (was ich mittlerweile jeschafft habe) welscher so schmackhaft is', daß ich weiß, daß der Verzicht bei denen entsteht, die Alkohol trinken wenn die misch mit meinem Tee sehn! :lol:

    Ansonsten seh ich, alles beim Alten :D

    Frohe Weihnachten :)

    Zitat von Hartmut

    Jeder muss seinen Weg gehen ist für mich auch nur eine nichtssagende Floskel.

    Nicht um die Diskussion endlos fortzusetzen, sondern um Dein Argument zu Sprache und zum Verständnis zu bestätigen:

    Siehst Du, und für mich ist die Bemerkung "nichtssagende Floskel" an der Stelle fast schon beleidigend, denn für mich sind solche Aussagen tiefgründig und mit wesentlich mehr besetzt als eben durch die Worte selbst ersichtlich ist.

    Da gibts auch kein Richtig und kein Falsch, sondern nur die Erkenntnis, da quatschen wir auch in 10 Jahren aneinander vorbei, weil unser Verständnis in manchem eben unterschiedlich ist.

    Schöne Vorweihnachtszeit.

    Gruß

    Kaleu

    Moin Hartmut,

    bevor ich das beantworte möchte ich sagen, daß es von Vorteil sein kann, das mit einem Lachen zu lesen, denn so ist es geschrieben. ;)

    Red ich polnisch? Manchmal kommts mir so vor. :D


    Zitat von Hartmut


    interessante Aussage die ich immer wieder lese.

    ich konnte nicht mein eigenen Weg gehen. Denn der war nass durchtränkt und auf jahrelanges sucht orientiertes Verhalten aufgebaut. Erst als ich den vorgegebenen Weg ging wurde ich trocken .

    Was quatscht Du da?
    Es ist doch Jacke wie Hose wie es dazu kam, wie Du auf diesen Weg gekommen bist, DU hast Dir so wie jeder andere auch das rausgesucht an Anderen was DIR hilft auf DEINEM Weg trocken zu werden und das zu Seinem Weg gemacht.

    Individueller geht's nicht! Es spielt keine Rolle ob andere diesen Weg vor Dir gegangen sind und er für die funktioniert hat oder sie damit auf die Nase gefallen sind. Du hast Verschiedenes ausprobiert mit dem Du wieder auf die Nase gefallen bist und anderes mit dem es dann später geklappt hat.

    Trial and Error!

    Was funktioniert FÜR MICH - was funktioniert nicht FÜR MICH?

    Ich mach auch nichts anderes mir das zu suchen was MIR hilft und baue das was mir hilft in meinen Weg ein, das was mir nicht hilft lass ich weg. Ich such mir selbst die Lehrer und die Lehren die ich dafür benötige weil ich der einzige bin der wissen und entscheiden kann was mein Weg sein kann, indem ich ihn gehe.

    Selbst als ich oder Du noch nass waren, die eingelegten Trinkpausen die nichts gebracht haben gehören zu Deinem wie meinem Weg, weil wir so festgestellt haben, aha, so funktioniert es schonmal nicht, weil ich so auch beim dritten Versuch auf die Nase falle.

    Es spielt keine Rolle woher Du die Informationen hast Hartmut, natürlich ist es ausschließlich Dein Weg den Du gegangen bist.

    Niemand kann den Weg eines anderen zu 100% gehen, es kann nicht funktionieren, da Menschen, ihre Geschichten, ihr Umfeld, ihr Denken, ihre Persönlichkeit, ja selbst ihre Sucht immer individuell sind.

    Jeder der versucht langfristig in die Stiefel eines andere zu treten wird über kurz oder lang damit scheitern müssen weil es niemals seine eigenen Schuhe sein können.

    Die Grundbausteine zum Beispiel, da hattest Du mal gesagt, die sind das Fundament. Das sehe ich auch so, aber ein Fndament ist nicht immer gleich, es sind die Steine aus denen ich MEIN Fundament lege. Ich kann nicht das gleiche Fundament legen wie Du, Du nicht das gleiche wie ich, da der Bauuntergrund schon grundverschieden ist. Wo bei mir ein Abhang ist, ist bei Dir Gras, wo bei Dir Sand ist ist bei mir Geröll.

    Das Fundament kann nur stabil sein wenn ich es auf meinen Untergrund anpasse und stellenweise meinen Untergrund dem Fundament anpasse.

    Und irgendwann ist es auch soweit mal einen Schritt weiter zu gehen und aufzuhören am Fundament rumzufeilen und mal den ersten Stock drauf zu setzen, dafür hab ich doch das Fundament irgendwann mal gelegt, oder nicht? :)

    Klar ist des DEIN Weg! Trau Dir das doch zu zu sagen, das hab ICH gemacht! Darf doch jeder.

    Gruß

    Kaleu

    Hallo Susanne,

    Zitat von Die_Susanne


    Wenn ich dich so lese,um Beispiel zum Wort "Punsch",erkenne ich keinen Spaß und auch keine Leichtigkeit des Seins.

    Spaß oder wie ich mit etwas ugehe entsteht nicht aus dem Thema sondern wie ich mit dem Thema umgehe. Ich darf Spaß haben indem ich etwas für mich hinterfrage. Ich seh das nicht so ernst. Das bringt mir nichts. Daß ich mich wohl fühle ist mir wichtiger als "ernst" zu sein bzw. das was irgendwer darunter verstehen könnte.

    Zitat

    Ich bin erleichtert,dass ich endlich weiß,dass ich coabhängig bin.
    Vieles ist leichter,ich fühl mich in gewisser Weise wie befreit.
    Vll geht das in die Richtung..was du meinst.

    Jein, die Richtung, ja. Jedoch noch etwas darüber hinaus. So wie ich nicht mehr trinken muss, muss ich auch nicht mehr co-abhängig sein.

    Zitat

    Mir kommt es nur ziemlich fragwürdig vor,dass bei dir offensichtlich eine Erkenntnis ausreicht,um Probleme von Jahren zu lösen.

    Eine Erkenntnis löst gar nichts, auch bei mir nicht. Sie kann nur Wege aufzeigen wenn ich diese zulassen und in Betracht ziehen will.

    Zitat

    Für mich bisschen zu simpel.

    Jeder kann nur seinen eigenen Weg gehen.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Moin Hartmut,

    Zitat von Hartmut


    Diese ganzen Diskussionen bringen auch nichts, wenn aus verschiedenen Ausgangspunkten die Sucht gestoppt wurde.

    Das lass ich mir jetzt nicht nehmen. Kannst Dich irgendwann mal entscheiden ob Sucht, Ausgangslagen und Umgang damit nun was Individuelles oder für alle gleich sind?

    Den Rest lass ich stehen und setz das an der Stelle auch nicht mehr fort.

    Gruß & auch Dir einen schönen Advent

    Kaleu

    Hallo Matthias,

    ich kann mir kein höheres Lob vorstellen, als daß ich junger Hüpfer was in den Notfallkoffer eines alten Hasen stecken durfte.

    Danke :)

    Mein Notfallkoffer hat schon Einige Dinge von Dir aufnehmen dürfen. Freu mich, Dir was zurückgeben zu können.

    Ich möcht es so sagen, ich weiß nicht wer's war, irgendwer hatte hier geschrieben, daß seine Wohnung seine Festung/Burg ist. Meine Festung/Burg wird zunehmend meine Lebenseinstellung. Die kann ich überall mit hinnehmen und für die Momente in denen sie verloren geht in meinem Notfallkoffer nachlesen.

    Hartmut hatte bei Dir im Thread geschrieben, daß es mit der Liechtigkeit das Seins vorbei wäre durch die Sucht. Für mich ist das Gegenteil der Fall. Ich hab durch die Sucht überhaupt erst rausfinden können, was die Leichtigkeit des Seins tatsächlich ist, jenseits der Miss-Auslegung unserer Gesellschaft. Die Leichtigkeit des Seins ist es erst die mich trocken hält und zufrieden macht.

    Dir und natürlich auch Deinen Lieben ebenfalls einen schönen zweiten Advent :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Susanne,

    sorry, das waren so viele Fragen, das ich etliche nicht beantwortet habe. Nicht weil ich die auslassen wollte, sondern weil es zu viele waren.

    Sollte Dir eine auf der Seele brennen, wiederhol sie bitte, dann hol ich das nach.

    Zu Deiner letzten Frage, was das für mich bedeutet. Keine AHnung ob ich es schaffe das kurz zu beantworten, im Grunde habe ich das im gesamten Thread schon versucht.

    Ich hab für mich gemerkt, daß der spielerische Umgang mit einem Thema der für mich natürlichste ist und mir somit viel leichter fällt. Je wichtiger ein Thema für mich wird, um so leichter nehm ich es, denn um so leichter kann ich dann damit umgehen.

    Gruß

    Kaleu

    Zitat


    es ist mir ehrlich gesagt überhaupt nicht wichtig, ob Du Dich für mich freust, mir das abkaufst, anders siehst oder wie Du das für Dich machst.

    Muss da eben was berichtigen.
    Das bezog sich eben darauf wie Du meine Aussagen auslegst. Das ist mir völlig egal.

    Wie Du für Dich etwas handhabst ist für mich natürlich interessant, war ja Sinn des Threads.

    Wollte damit nur ein Missverständnis vermeiden.

    Hallo Hartmut,

    es ist mir ehrlich gesagt überhaupt nicht wichtig, ob Du Dich für mich freust, mir das abkaufst, anders siehst oder wie Du das für Dich machst.

    Es geht nur um meinen Hintern, andere Hintern sind die Sache der Anderen. Ich brauche keiner Bestätigung mehr nachhecheln so wie ich das noch vor nicht all zu langer Zeit tat.

    Ich hab am Anfang des Threasds eine Sichtweise dargelegt und habe mich für andere Sichtweisen interessiert. Das endete in einer Fragerunde zu meiner Sichtweise. Ich beantwortete die Fragen und damit ist das für mich gut. Ich hatte darauf nicht abgezielt, das schrieb ich schon zu Beginn des Threads.

    Manch einer hat halt Schwierigkeiten damit mal was stehen zu lassen.

    Seis drum, ich hoffe ich habe die Fragen ausreichend beantworten können.

    Gruß

    Kaleu

    Oder mal knallhart gesagt, meine Trockenheit ist mir viel zu wichtig um mich ausschließlich auf dogamtische Regeln zu verlassen. Das Risiko, ist mir einfach zu hoch, was passieren könnte wenn etwas eintritt was in den Regeln im Vorfeld nicht bedacht wurde. Es ist utopisch anzunehmen, ich könne mich auf alles vorbereiten oder jedes Risiko ausschließen.

    Auch das Thema was Karsten in einem anderen Thema angeschnitten hat, spielt da mit rein. Er hatte erwähnt, daß er lieber hört, wie jemand eine Situation ohne zu trinken gemeistert hat, als sich von jemandem anzuhören, der rückfällig geworden ist. Nun, ich hör mir gerne an, wie jemand eine Situation alkoholfrei überstanden hat, daraus kann ich lernen. Noch lieber höre ich mir aber an wie jemand rückfällig geworden ist um mir anzusehen wo der Fehler war. Aus den Fehlern anderer zu lernen und zu suchen, ob ich diesen Fehler auch mache, hilft mir weit mehr als zum Hundersten Male das zu hören was ich bereits kann.

    Schließt man alle aus, die es auf dem Wege des dogamtischen Einhaltens von Regeln nicht geschafft haben, sieht es tatsächlich so aus, als wäre dogmatisches Regeln einhalten der einzige gangaber Weg und der einzige der funktioniert. Schließt man aber alle ein, die genau daran scheitern, Regeln dogmatisch einzuhalten, muss ich mich zwangsläufig fragen, ob nicht genau da der Fehler zu suchen ist.

    Ich keenne mehr als einen Fall aus der eigenen Gruppe, die stur die Grundbausteine einhalten, und am Ende an ihrer Sturheit scheiterten. Ist mir einfach zu riskant und auch nicht das wie ich mir mein Leben vorstelle.

    Hallo,

    Zitat

    Siehst du da keine Verbindung?

    Damit habe ich mich in den letzten Wochen unter anderem sehr genau auseinandergestzt und zum Glück auch auseinanderdetzen müssen.
    Nein, ich sehe da nicht nur keine Verbindung, da ist auch keine.
    Erst die Aufgabe meiner Erwartungshaltungen hat es überhaupt erlaubt mich aus meinen Co.Mustern befreien zu können. Das werde ich mit Sicherheit nicht mehr aufgeben.

    Zitat

    ch sehs so: du gehst bewusst (wie ich auch) n gering erscheinendes risiko ein > s könnte mal eine/einer mit ner flasche auftauchen oder mit mehreren + die bei dir auch geniesen < wenn du in dem moment schlecht drauf bist kanns dich triggern - soweit das risiko - was dann hätte-währe-wenn > is opperativ zu entscheiden
    habsch richtig verstanden?

    Im Grundprinzip, völlig richtig verstanden. Ja. Es ist ein bisschen komplexer, da ein Risiko was heute gering sein kann morgen weniger gering sein kann und ich es neu abwäge, das aber wie Du schon sagst, operativ mache.

    Feste Regeln im Außen spielen mir eine Sicherheit vor, die es in der Realität jedoch nicht gibt. Ich habe mein ganzes Leben versucht so auszurichten, daß es an festen Regeln orientiert ist. Die Sicherheit die das gibt ist allerdings nicht real, da sich das Leben herzlich wenig für meine Regeln interessiert. Ich lerne lieber mir eine innere Sicherheit aufzubauen, hab ich langfristig einfach mehr von und dieses Gegengewicht zu meiner Sucht verlässt mich auch nicht einfach, selbst wenn mal etwas unvorhergesehenes eintreten sollte.

    Gruß

    Kaleu

    Moin Hartmut,

    Zitat von Hartmut

    Kommt für mich einer Nachlässigkeit der Trockenarbeit nach mit einem einschleichen alter Verhaltensweisen .

    Das definiere ich für mich anders. Nachlässig werde ich, wenn ich aufhöre mich mit mir und meiner Krankheit auseinanderzusetzen. Besonders dann dann, wenn ich mich aufgrund festgelegter Regelwerke in einer falschen Sicherheit wiege, die es allein schon aufgrund meiner Krankheit gar nicht geben kann.

    Gruß

    Kaleu