Beiträge von Kaleu

    Hallo nochmal,

    bin heute Abend noch mit meinem Sohn essen gegangen und er hat mich gleich gefragt, was mit mir los ist, ich sei so gelöst. Und er hat recht, das bin ich. Heute Abend fühle ich mich lebendig und - ja, auch wenn es vielleicht schwer nachzuvollziehen ist - glücklich und dankbar, vielleicht sogar demütig. Ich kann ohne Schmerz oder Bitterkeit auf die vergangenen 5 Jahre sehen.

    Ich Danke euch für euer Mitfühlen, ich werde gleich schlafen gehen.

    Martha, meinst ich sollte mir heute Abend noch einen lokalen Polizeichef suchen um den Abend mit dem Beginn einer wundervollen Freundschaft ausklingen zu lassen? :D

    Euch allen noch einen schönen Abend und einen erholsamen Schlaf

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Lieber Regiesseur, liebe Martha,

    doch, genauso sollte es sein. Diese Liebe hat bereits Berge versetzt. Sie hat es schon lange getan, ich hab's nur nicht bemerkt und sie auch nicht.

    Ab hier muss sie allerdings ihren Weg alleine fortsetzen. Und es ist die einzig richtige Entscheidung, für sie, aber auch für mich. Dass ich sie gehen lassen muss, ist mir schon länger klar, wenn es mir auch nie so bewusst war. Das was ich längst vermutet hatte aber aus ihrem eigenen Mund zu hören, das war es was ich brauchte um es für mich abschliessen zu können. Ihretwegen. Ich kann sie jetzt als den Menschen in Erinnerung behalten, der sie ist. Es ist schön zuzusehen wie ein Mensch den man liebt seinen Weg findet und ihn mutig geht.

    Und ich Danke ihr für ihren Mut den sie mir gegenüber zum Ende hin hatte. Den Mut zu einem sauberen Abschluss ohne davonzulaufen.

    Ich kann nachfühlen Martha, wie schwer es ist, wenn der Ex-Partner diesen Mut nicht hatte und wie schwer das Loslassen dann ist. Dabei sind es nicht viele Fragen die gestellt werden müssen und nicht viele Antworten die nötig sind. Leider bringt nicht jeder die Courage dazu auf. Wir haben es Beide geschafft.

    Sie hat mich an ihren Gefühlen teilhaben lassen, mir einen Einblick gegeben und ich weiss deswegen, dass wir keine Chance hatten und auch keine haben.

    Gab es auch in der Beziehung ein häufiges Gegeneinander aufgrund alter Verletzungen die wir beide bereits in die Beziehung mit einbrachten, so gab es doch im Abschied jetzt ein Miteinander. Ich fühle mich zum ersten Mal von ihr wirklich wertgeschätzt, sie hat zum ersten Mal den Menschen gesehen, der ich bin, so wie ich sie gesehen habe, so wie sie ist. Wir umarmten uns nochmal, wünschten uns Glück, bedankten uns gegenseitig und gehen jetzt unserer Wege.

    Ich bin vor allem dankbar sie kennengelernt zu haben, sie lieben gelernt zu haben und jetzt auf diesem Weg auseinander gehen zu können.

    Es macht wehmütig. Es macht traurig. Sie wird mir sehr, sehr fehlen. Aber es fühlt sich auch gut an. Im Abschied hab ich mein Vertrauen in sie wiedergefunden. Sie ist ein toller Mensch und sie hat einen harten Weg vor sich. Aber sie wird das schaffen. Sie ist stark! Und ich werd's auch schaffen!

    Ich weiss jetzt was Liebe ist und das ist das größte Geschenk was ich bekommen habe. :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Zeit ein paar Zeilen loszuwerden. Meinem Rücken geht es besser aber vor allem meiner Seele. Ich bin nachdenklich, aber positiv und ein wenig sentimental, aber nicht deprimiert.

    Ich habe gestern Abend zu ihr Kontakt aufgenommen, per SMS. Ich konnte einfach nicht abschliessen. Ich hab sie darum gebeten, mir einen Biref zu schreiben, da sie keinen persönlichen Kontakt mehr wollte. Heute Morgen hat sie mir dann doch angeboten persönlich mit mir zu reden. Und wir hatten ein Gespräch, ein sehr gutes Gespräch und haben einen würdigen Abschluss gefunden. Ich verstehe sie jetzt und auch was passiert ist. Und ich verstehe, dass es ausser der Trennung keinen anderen Weg gibt.

    Ich bin dankbar für dieses Gespräch und für einen würdigen Abschluss einer schwierigen Beziehung. Es tat einfach gut gehört, geschätzt und gewürdigt zu werden, auch wenn es nichts verändert.

    Ich kann jetzt in Frieden loslassen. Dafür bin ich ihr dankbar!

    Ich erinnere mich an Marthas Worte, der es ähnlich wie mir ging, dass der Schmerz nur schwer zu verarbeiten ist wenn er vom Ex-Partner mit Füssen getreten wird. Ich merke jetzt, dass es viel, viel einfacher ist einen Menschen gehen zu lassen, wenn man weiss, dass er gehen muss und wenn die Wertschätzung zwischen Beiden dadurch nicht beeinträchtigt wird.

    Es tut weh, das wird es auch noch eine Weile tun. Aber es blockiert mich nicht mehr. Ich kann jetzt wieder nach vorne sehen. Das ist das schönste Abschiedsgeschenk, was sie mir machen konnte.

    Euch allen einen fabelhaften und entspannten Tag! :)

    Hallo Lillemann,

    nö, das Weitertrinken hat nichts mit vorhandenen oder nicht-vorhandenen Schmerzen zu tun. Es spielt keine Rolle ob das Trinken physische Schmerzen auslöst. Es löst ab einem bestimmten Zeitpunkt auch psychische Schmerzen aus. Genau diese werden ja mit Alkohol bekämpft. Selbst wenn 'ne Leberzirrhose weh tun würde wie sonstwas würde ein uneinsichtiger Alkoholiker weitertrinken da er Alkohol als das einzige und universelle Mittel zur Schmerzbekämpfung ansieht.

    Lungenkrebs tut auch weh. Wieviele Raucher hören nach der Lungenkrebsdiagnostik auf zu rauchen? Warst mal auf 'ner Krebsstation? Da wird gequalmt was die Lunge hergibt!

    Der Alkoholiker hört erst auf, wenn er in seiner Sucht keinen Ausweg mehr sieht und diese Einsicht muss von ihm selbst kommen!

    Ich hab in mehreren Threads gesehen, dass Du immer wieder ähnlich gelagerte Fragen stellst um Dir zu erklären, wieso Deine Mum uneinsichtig bleibt. So schwer es nachzuvollziehen ist, so hart es ist und so sehr es Dir weh tut, die Antwort ist nur die eine. Deine Mutter trinkt weil sie trinken will!

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Spinnmeise,

    Zitat


    Vielleicht haben wir (bin Alkoholikerin, zur Zeit trocken und nasser Co) Alkoholiker und Co´s diesen Punkt gemeinsam:
    Die Furcht.

    Natürlich. Das haben sogar alle Menschen gemeinsam. Alle Menschen haben Angst. Letzten Endes basiert jedes menschliche Problem noch immer auf Angst. Das ist die normalste Sache der Welt. Problematisch wird es erst, wenn einem seine Ängste so wichtig werden, dass man sich von ihnen leiten lässt. Der schnellste Weg dahin ist der, dass man sich seine Ängste nicht eingestehen will und dafür verurteilt. Das schafft Angst vor der Angst die dann das Ruder übernimmt und ein selbstbestimmtes Leben erschwert.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    zuerst mal, mir geht es etwas besser. Bis heute Mittag ging es mir sehr, sehr schlecht, meine Bandscheibe drückt den Spinalnerv ab und es strahlt jetzt in das rechte Bein und ich war fast bewegungsunfähig. Aber es ist besser geworden, die Bandscheibe zieht sich etwas zurück.
    Gegessen hab ich gut und bis eben lieben Besuch und ein sehr schönes Gespräch in dem ich so einiges erfahren habe.

    Mag sein dass es stimmt und wenn ich's recht betrachte, ohne diese Beziehung wäre ich nicht da wo ich heute bin, denn ich musste Dinge lernen die ich nicht konnte und von denen es gut ist, dass ich sie kann.


    Liebe Grüße

    Kaleu

    Hallo Martha,

    ich weiss was Du mir sagen wolltest. Ich weiss es nur zu gut. Ich will nur nicht dran erinnert werden, weil das alles schlimmer macht.

    Ich weiss, dass es ihr nicht gut geht. Ich weiss, dass ich ihr nicht egal bin. Ich weiss sogar, dass sie mich liebt.

    Das macht es doch so verdammt unfair!!! :(

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Lieber Dante,

    Danke für diese Zeilen und besonders den Begriff der Sozio-Psychodynamik in diesem Thread.

    Ich persönlich für mich hatte es am schwersten damit, mich überhaupt aus der Dynamik zu lösen da ich die verantwortung für die gesamte Dynamik auf mich nahm. Vor meiner Therapie und meinen Erkenntnissen unbewusst, da ich die Verantwortung für alle ihre Probleme übernahm, dieses Verhalten änderte sich späte aber nur bedingt, zwar übernahm ich nicht mehr die Verantwortung für ihre Probleme, aber die häufig mir gegenüber gemachten Aussagen wie "bist doch selber schuld und trägst doch dazu bei" führten dazu, dass ich die gesamte Verantwortung für die Probleme in der Beziehung übernahm. Das erschwerte es mir extrem mich selbst abzugrenzen.

    Es war so schon hart genug, da der Partner für seinen Anteil und sich überhaupt keine Verantwortung übernahm. Wenn dann von aussen noch Kommentare kommen die in die Richtung "Du bist doch selber Schuld" gehen, führte das bei mir dazu, dass es noch schwerer wurde damit zurecht zu kommen und in der Folge sich aus dem destruktiven Kreislauf zu lösen.

    Mir hat es viel mehr geholfen, wenn mich immer und immer wieder Jemand darauf hinwies, dass mein Fehler nicht ist, dass ich verantwortung übernehme sondern, dass ich verantwortung übernehme die nicht meine ist und auch, dass mich immer wieder Jemand darauf hinwies, dass meine Partnerin für ihre Hälfte keine Verantwortung übernimmt.

    Wenn ich nämlich 100% Verantwortung für die Beziehung übenehme bilde ich mir auch ein, diese alleine gesunden lassen zu können. Für mich war das Wichtigste zu verstehen, dass ich nur 50% der Verantwortung für die Beziehungsdynamik trage. Das war nicht nur erleichternd, es führte auch dazu, dass ich gesünder damit umgehen konnte.

    Alle "Du bist krank weil Du daran festhälst", "Du bist selbst Schuld" Aussagen führten bei mir nur dazu, dass ich mich mit noch mehr Verantwortung und Schuld belastete was letzten Endes dazu führte, dass ich unverändert weiter gemacht habe.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Ich wohn hier seit über 2 Jahren und noch nie habe ich vernommen, dass mein Nachbar zu Gange ist...aber gerade heute.

    Andererseits...nach 3 Minuten war der Käse schon gegessen. Mein Selbstbewusstsein festigt sich gerade :D

    Irgendwas Positives muss ich doch heute noch haben :D

    Ich werd wohl in die Falle gehen bald. Warum sollte ich wollen, dass es ihr auch schlecht geht? Müssen doch nicht zwei drunter leiden und ich wünsche ihr, dass es ihr gut geht!

    Liebe Martha,

    Einkäufe hab ich erledigt, wenn's auch Folter war und ich mit stechenden Schmerzen und schweissgebadet wieder im Auto gelandet bin. Jetzt sitz ich in meinem Sessel mit Tee und Donuts und dank eines Tips den mir Doro geschickt hat, geht es mir etwas besser.

    Danke für Deine Worte.

    Weisst Du, unabhängig von dem ganzen Psychokram ist mir während der Therapie und allem eins klar geworden. Wenn man anfängt all die Verhaltensweisen und Muster abzubauen, die Ängste und alles was damit zusammenhängt, all diese Dinge die von meiner Seite aus zum destruktiven Teil der Beziehung beitrugen, bleibt am Ende eins übrig. Nämlich ob Du wirklich liebst oder Du nur an einer Illusion oder einer Hoffnung klammerst. Und ich musste feststellen, dass ich diesen Menschen liebe. Und ich meine genau diesen einen Menschen. So wie sie ist. Ich weiss, das viel Schlimmes passiert ist und ich unter der Beziehung gelitten habe. Ich trauer nicht der Beziehung nach, denn so wie es mir ging, gibt es nichts was ich da nachtrauern muss. Ich trauere um diesen Menschen der nie wieder ein teil meines Lebens sein wird. Sie und auch die 4 Kids. Ja, ich lieb sie von ganzem Herzen. Und während ich daran denke treibt es mir wieder die Tränen in die Augen.

    Ich war es irgendwann so leid, dass jeder mir nur sagt, Du klammerst Dich an etwas was nicht da ist. Dieses Gefühl ist nunmal da und es ist wirklich. Und es ist traurig, dass dieses Gefühl nicht leben, sich nicht entfalten darf.

    Es feht überhaupt nicht um irgendwelchen Psychokram. Es geht auch nicht darum, dass ich von ihr abhängig wäre oder irgend so ein Stiefel. Ich komme super zurecht ohne sie, das musste ich doch sowieso in all den Jahren. Es geht einfach um diesen einen ganz speziellen Menschen mit allen seinen Eigenschaften, ob nun schöne oder nicht so schöne.

    Sie hat geblufft und ich wollte sehen. Aber am Ende geh ich als Verlierer vom Tisch. Ich hab nämlich nichts gewonnen und das Spiel ist zu Ende. Klar hat sie geschummelt und nicht immer fair gesielt, aber darum ging es mir doch gar nicht. Mir ging es um sie! Ich hab ihre Gegenwart und die der Kids genossen. Immer.

    Objektiv ist sicher jeder Mensch ersetzbar. Aber eben nur objektiv. Da jeder mensch nunmal ein Unikat ist. Und ich liebe dieses Unikat und das hat mir sehr viel bedeutet.

    Sie fehlt mir. Und das fällt mir immer wieder auf wie sehr sie mir fehlt. Sicher hab ich die Chance jetzt ganz loszulassen und irgenwann neu anzufangen. Aber hab ich dadurch denn wirklich was gewonnen? Ich hab 5 Menschen verloren die ich liebe.

    Naja...

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Hallo ihr,

    Danke Doro, ich werd's ausprobieren.
    Danke Matthias, das Bad steht auf'm Programm.

    Mein Wochenende ist übrigens mehr oder weniger gerettet. Ich hab erfahren, dass die 5te Staffel eines bekannten Fernseharztes mit einem Gehstock raus ist, also geht's auf dem Nachhauseweg zum Discounter, in eine DVD Bude und zum Apotheker.

    Das wird zwar nicht lustig in meinem derzeitigen Zustand noch einkaufen zu gehen, aber da komm ich leider nicht drumrum.

    Liebe Grüße und nochmals Danke

    Kaleu

    Ach, ich quengel nur, im Grunde geht's mir gut. Aber das mit dem Rücken ist echt nervig, weil mein Wochenende so tatsächlich in's Wasser fällt. Andererseits muss ich's auch mal realistisch sein, als ich noch "in der beziehung" war, hat sich auch Niemand um mich gekümmert wenn ich krank war. Wirklich anders ist es als nicht.

    Werd mich mit DVDs, Eis und Kuchen eindecken und das Wochenende vergammeln, wünschte mir ich könnt raus, aber im Moment ist jede Bewegung Folter. Schöner Mist!

    Ma ehrlich Honey,

    Liebe hin oder her, er muss wissen was er tut, das ist sein Bier, nicht Deins! Wenn er meint sich Beziehung, Liebe und Leben wegsaufen zu müssen - bitte!

    Glaub das mal, es gibt auch Andere, auch wenn Du das im Augenblick noch nicht siehst. Aber wie gesagt, das Lichtlein kommt! Hab Geduld mit Dir!

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Ahoi Pittchen,

    näääääh...ich schieb Frust. *mecker*
    Ich hab kinderfreies Wochenende. Eigentlich toll, aber heute Morgen hat sich meine Bandscheibe gemeldet, ich bekomm regelmässig einmal im Jahr Hexenschuss, jetzt darf ich mich alleine 2 Tage lang zu Hause rum quälen und hab Niemand der mich mal verhätschelt! Tee, Wäsche und Wohnung machen und das wenn man rückenlahm ist. *grummel*

    Ich werd mir heute Abend noch Kuchen und Kekse kaufen und das Wochenende im Bett verbringen. Is' zwar Kagge alleine aber was willste machen. Bisschen Speck anfuttern sollte ich mir eh. Vor lauter Liebeskummer hab ich zu wenig gegessen die letzten Wochen. Bin nur noch ein Strich in der Landschaft und mein Knackpo leidet :D

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Honey,

    Zitat

    Genau so fühle ich mich auch!!!!
    Ich will diese Schuldgefühle los werden!

    Kann ich so sehr nachfühlen. Nur leider war's genau das, was mich letzten Endes blockiert hat. Ich wollte genauso, dass sie irgendwas sagt um mir meine Schuldgefühle zu nehmen. Denn die waren erdrückend. Es ging erst als mir zwei Dinge klar wurden, zum einen wird sie mir keine Schuldgefühle nehmen. Es wird nicht passieren, da sie sich überhaupt nicht für ihr Verhalten verantwortlich fühlt. Was das tatsächlich bedeutet musste ich überhaupt erstmal verstehen lernen.
    Das hat zum zweiten geführt, nämlich dass ich mir diese Schuldgefühle mache weil sie sonst niemand anders übernimmt. Nicht weil ich schuldig bin, sondern weil "irgendwer schuld sein muss" und sonst sich Niemand schuldig fühlt.

    Ich musste mir erstmal klar machen, dass es sowas wie Schuld da gar nicht gibt. Es gibt Verantwortung für sich und sein Verhalten. Ok. Das übernimmt sie nicht, kann ich mich auf den Kopf stellen. Schuld in dem Sinne gibt es auch nicht, da es Niemanden gibt der darüber richtet ob diese Beziehung nun funktioniert oder nicht.

    So blieb am Ende für mich nur eine Antwort und eine Frage übrig. Die Antwort war - Sie will nicht! Sie will keine Beziehung oder nichts für die Beziehung tun oder was auch immer. Ok. Daraus ergab sich dann die Frage - kann ICH etwas daran ändern? Und die einzige Antwort ist - NEIN!

    Das ist so. Und ich brauche mich nicht schuldig fühlen für etwas was ich gar nicht ändern kann!

    Seit ich meine Schuldgefühle und die bohrenden Grübeleien los bin, geht es mir besser. Zwar muss ich noch verarbeiten und auch meine Trauer durchleben, aber das tut nicht mehr so weh, es ist nicht mehr diese Selbstfolter. Es ist ein Loslassen und das dauert eben so lange es dauert.

    Zitat

    Ich hoffe das nach dem Tunnel wieder ein Lichtchen auf mich wartet!

    Das tut es. Das tut es wirklich, selbst wenn Du es noch nicht siehst, weil der Tunnel eben etwas länger ist, das Lichtchen ist da und wenn Du immer weiter gest, wirst Du's irgendwann sehen!

    Es ist simpel, weitergehen. Einfach ein Fuss vor den Anderen!

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Danke Honey,

    ja, geht schon wieder aufwärts und irgendwann bin ich da ganz durch. Es ist halt traurig, wenn man einen Menschen, in meinem Fall halt sogar 5 Menschen, gehen lassen muss. Unabhängig von allem was passiert ist sind das ja Menschen die ich liebe und die mir viel bedeuten.

    Na wird schon. Danke Dir :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Ich kenne selbst Jemanden der Gefühle nach Bleiben abschalten kann, seine Gefühle ignorierren kann, vor sich selbst leugnen kann lediglich um nicht fühlen zu müssen. Klar, das macht unnahbar und unverletzlich. Aber der preis dafür ist die Aufgabe dessen was einen definiert und ausmacht. Für mich undenkbar.