Beiträge von Kaleu

    Liebe Martha,


    Zitat

    Stell Dir mal vor, wir würden es im Aussen schaffen so mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren, wow!

    Kann ich im Aussen besser als hier. Viel besser sogar. Hier fehlt mir das zwischenmenschliche Feedback. Wie soll ich das ausdrücken - hier fehlt mir das Einschätzen der emotionalen Seite und ich muss sehr vorsichtig sein wie weit ich in einem Gespräch gehen kann. Wie dünn- oder dickhäutig der Gegenüber ist, sowohl allgemein als auch jetzt gerade. Das fällt mir in der Realität leichter. Da bin ich dann auch weniger distanziert. Ich hab enorme Schwierigkeiten hier eine dauerhafte Verbindung hinzubekommen.

    Zitat

    Nun brauchen wir neue Themen, hast Du noch was am Start ;)

    Der Alltag bringt täglich genug davon. Entspannt abwarten und das Leben geniessen. :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    wieder einmal haben wir's geschafft uns auf der gleichen Wellenlänge einzupendeln. Ich finde das immer wieder verbüffend mit Dir zu plaudern und es macht mir ungeheuer Freude. Vor allem das gegenseitige Reflektieren und Spiegeln macht mir mit Dir unglaublichen Spass.

    Zitat

    ES IST.

    So und nicht anders! Dem habe ich nichts hinzuzufügen. :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Verena,

    heijei, Du bist gedanklich schon in der Trennung. Dann wird's wohl auch darauf hinaus laufen. Instinktiv merkt jeder was der richtige Weg für einen ist. Und wenn Du gedanklich schon so weit bist gibt es eigentlich kaum noch einen Weg zurück.

    Wenn ich Dich so lese, habe ich das Gefühl, dass Du eigentlich auch gar nicht mehr willst und den Hals längst gestrichen voll hast. Für mich klingt da zwar noch Unsicherheit durch, ob Du "das Richtige" tust - aber eigentlich hast Du das gedanklich doch schon durch. Oder?
    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Verena,

    natürlich ist es nicht ständig so. Das ist ja die Crux bei Alkoholikerfamilien. Irgendwo muss die Hoffnung ja herkommen die das ganze Konstrukt zusammenhält.

    Als Papa kann er auch für Dein Kiddie da sein, wenn ihr nicht zusammenwohnt. Das ist eigentlich kein Grund.

    Bitte missversteh mich nicht, ich bin der letzte der zur Trennung rät und gehöre eher zu der Sorte die doch alles versucht um vielleicht doch noch die Kurve zu kriegen.

    Nur letzten Endes muss Dir klar sein, dass Du seine Rolle nicht in der Hand hast und Du nicht allein dafür sorgen kannst, dass alles rund läuft. Es ist schlicht unmöglich. Die Meissten hier kennen dieses Gefühl und der Ohnmachtsgedanke ist es der dann entsteht und einen erstmal zusammenbrechen lässt. Letzten Endes erkennt man so aber auch, dass dieses Ohnmachtsgefühl daher kommt, weil man vorher in der Illusion lebte man könne das allein schon irgendwie geradebiegen.

    Schau auf das heute, auf das was da ist und was Du hast und schau auf Dich. Möglichkeiten gibt es Tausende. Die werden aber erst ersichtlich wenn der Blick nicht mehr darauf fixiert ist was alles sein könnte wenn er endlich was ändern würde.

    Glücklich bist Du sicher nicht. Sonst wärst Du wohl kaum hier.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    Zitat von Martha66


    Interessanterweise analysieren wir ja nicht die Dinge, die uns gut tun und an denen wir uns erfreuen, die werden einfach selbstverständlich hingenommen. Zumindest gehts mir so.

    Ein schöner Punkt. Den Fehler hab ich früher nur zu gern gemacht. Mir geht's gut. Also als selbstverständlich hingenommen. Um so mehr hab ich dann in meinem eigenen Mist gesessen, wenn es mir mal schlechter ging, weil ich nicht wusste was ich tun kann, damit es mir wieder besser geht.

    Ich war immer stolz darauf ein Stehaufmännchen zu sein. Totaler Selbstbetrug. Es ist viel einfacher stehen zu bleiben als sich dauernd auf die Schulter zu klopfen, dass man wieder mal aus seinem Loch gekrochen ist.

    Natürlich stolper ich hin und wieder. Halb so wild. Nur handel ich jetzt schon beim stolpern. Ich weiss ja was ich brauche, damit es mir gut geht.

    Nur, wer weiss das schon? Ich hab's auch nicht gewusst. Weil ich's mir nie angesehen habe. Interessanterweise brauch ich sehr wenig, damit es mir gut geht. Dieses wenige wächst dann aber im Wert.

    Ein gutes und warmes Gespräch, eine heisse Tasse Tee, eine liebevolle Umarmung. Das sind schon Dinge für die es sich zu leben lohnt.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Welia,

    ich kenn das.
    Bei mir hat das stupide Analysieren irgendwann in Gefühlskälte, vollständige Distanz und Verbitterung geführt. Wohl gefühlt habe ich mich so auch nicht. Es schaffte lediglich Abstand zum Selbstschutz.
    Für mich selbst hab ich erkannt, dass sowohl Illusion als auch Ratio hervorragende Mittel sind um letzten Endes einfach nur zu Verdrängen. Das eine ist der emotionale Weg, das andere der verstandgesteuerte. Der Sinn lag für mich letzten Endes bei Beidem in der Verdrängung.

    Als Zwischenschritt war diese Analyse wohl wahrscheinlich wichtig für mich. Ich hab sie aber missbraucht um nichts davon an mich heranzulassen. Erst nach der Akzeptanz und Annahme meiner selbst kam ich wirklich einen Schritt weiter.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Maria,

    ich bin mal ganz ehrlich. Sehr durchdacht und sortiert. Prima für eine Bewerbung. Hat nur nicht viel mit dem Menschen zu tun um den es geht. Mehr mit Wissen und Gelerntem.

    Ich will das gar nicht schlecht machen, da sind tolle Sachen dabei, tatsächlich. Es geht aber darum wie Du Deinen Selbstwert stärken kannst und da ist es wichtig, dass Du postive Eigenschaften die Du hast und an Dir schätzt hervorhebst. ich sag Dir einfach mal, was mir wirklich super gefallen hat.

    Das hier:

    Ich bin mittlerweile in der Lage mir Hilfe zu suchen wenn ich wo nicht allein weiter komme.

    und das hier:

    Eine sehr gute Verbindung hab ich zu meinen Geschwistern, worüber ich sehr froh bin.

    das auch:

    Ich kann mit Tieren gut umgehen und was ich über Hunde weiß hab ich mir alles selbst angeeignet.

    Menschliche Dinge. Die Dich auszeichnen, zu einem Individuum machen, die Du an Dir magst, auf die Du stolz bist. Das kannst Du doch.

    Du kannst doch schreiben, dass Du stolz darauf bist in der Lage zu sein eine gute Verbindung zu Menschen zu halten. Dass Du Biss hast. Dass Du wenn Du etwas anpackst nicht aufgibst. Dass Du Beharrlich sein kannst. Dass Du bereit bist zu lernen und nicht resignierst weil Du etwas nicht weisst. Dass Du vielleicht ein guter Zuhörer bist. Dass Du es magst gute Gespräche zu führen.

    Worauf ich hinauswill - schätze Dich selbst! Feier Dich ruhig ein bisschen.

    Ich kann sagen, in mathe hatte ich mal 'ne eins.
    Oder ich kann sagen wie's wirklich war. Mir ist es super schwer gefallen. Aber ich hab mich da reingekniet. Ich hab mir den Knackpo aufgerissen für diese eins. Meine Stärke ist nicht die blöde eins in mathe. meine Stärke ist mein unbeugsamer Wille. Dass ich etwas erreiche wenn ich das will.

    eine Stärke ist, dass ich voller Liebe für meine Tiere bin. Dass ich für sie da bin wenn sie mich brauchen. Ich bin verlässlich wenn ich jemanden liebe. Mir kann man vertrauen!

    Soche Dinge mein ich. Nicht das was Du erreicht hast, sondern das wie Du es erreicht hast. Die Eigenschaften die darunter liegen.

    Versuchs mal. Wenn Du Dich im Forum nicht traust, dann einfach für Dich selbst. :)

    Viel Spass und liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    das mit dem Ex und dass Du etwas über ihn lernen willst, war mehr so dahergeredet. Nein, so kam's nicht rüber. Es kommt für mich mehr so rüber, dass Du besser verstehen willst, warum Du Dir ihn geangelt hast.
    Das prinzip dahinter halte ich aber für sehr ähnlich. Natürlich ist es hilfreich sich selbst zu reflektieren, zu hinterfragen und sich zu verstehen. Aber nicht aus dem Beweggrund um sich in eine veränderung zwingen zu wollen, sondern um sich selsbt so anzunehmen. Die Veränderung kommt nach der Annahme doch sowieso von allein, so sie überhaupt wirklich nötig ist.

    Vielleicht kann ich's Dir meine Sichtweise verständlicher machen wenn ich das Thema Beziehung mal aus meiner (neuen) Sicht schildere.

    Dieses ganze Muster- & Verhaltenszeugs hilft mir nämlich nicht, weil das den individuellen Menschen (sowohl mich selbst als auch Partner oder potentiellen Partner) außer Acht läßt. Das führt nur zu einem Veränderungszwang der immer schadet. Also kommt das komplett in die Tonne.

    Es gibt nur eine einzige Frage. Und daraus zwei, drei logische Folgen.

    Tut er bzw. sie mir gut?
    Wenn ja, bestens. Sache erledigt. Weitermachen, Geniessen.
    Wenn Nein, welche Konsequenzen muss ich für mich bezogen auf diesen individuellen Menschen in dieser individuellen Situation ziehen?
    Erst dann, wenn ich eine der Konsequenzen nicht ziehen kann, hab ich ein Problem an dem es zu arbeiten gilt.

    Da kann der Partner 3 Beine haben. Oder Darsteller in der Geisterbahn sein. Fanatischer Islamist. Whatever.

    Tut er mir gut? Welche Konsequenzen müsste ich für mich ziehen damit es mir weiterhin gut geht? Kann ich diese Konsequenzen ziehen?

    Alles andere ist überhaupt nicht von Belang.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    ich mag Unterstellungen auch nicht und ich verstehe völlig, dass Du da dicht machst. Ich übrigens auch. Ich hab in diesem Fall auf unser persönliches Verhältnis gesetzt und gehofft, dass Du es mit einem Zwinkern sehen kannst und mir dafür nicht böse bist.

    Zitat

    es ist eher, dass mich die Beweggründe der Einzelnen interessieren, um eben nicht in ein Schubladendenken zu verfallen.

    Gegenthese.
    Schubladen entstehen durch Erfahrung und Wissen. Das Hirn legt Schablonen an und sortiert dann ein. Mehr Wissen differenziert die Schubladen. Die werden dann kleiner und man hat mehr zur Verfügung.

    Du kannst hier alles über Alkoholiker oder Co's lernen. Und doch wirst Du hier nichts über Deinen Ex lernen. Wie möchtest Du einen Menschen bedingungslos akzeptieren (was Dich einschliesst) wenn Du Verhaltensweisen studierst und (unbewusst) katalogisierst?

    Zitat

    wenn ich alles schon wüsste, würde ich mich nicht auf so`ne Pappnase wie XY eingelassen haben

    Da seh ich den Grund nicht beim fehlenden Wissen. Ich seh Dich schreiben und antworten. Da ist schon alles da was Du brauchst. Vertrauen in die eigenen Gefühle und eigenen Warnsysteme lässt sich durch Wissen nicht ersetzen.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Maria,

    Ich finde Deine Ansätze gar nicht schlecht.

    welche Eigenschaften an Dir schätzt Du denn?
    Mach Dir doch mal eine Liste was Du an Dir magst, was Du wirklich an Dir schätzt und wenn Du willst, stell sie hier rein.

    Du hast am Anfang eine Riesenliste von Defiziten gemacht. Wie wär's mal mit einer Riesenliste von Stärken? Ich würde gerne etwas davon lesen :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Verena,

    also irgendwie...

    Zitat

    Tja, an sich bin ich der Meinung, wir als Paar und Eltern sind die richtige Konstellation.

    Zitat

    Ich habe Angst, dass er seinen Führerschein verliert (macht sich gerade selbständig) und dass er doch noch irgendwann mir gegenüber gewalttätig wird. (Diverse Türen, Scheiben, Decken gingen bereits zu Bruch)

    ...bin ich jetzt ein wenig verwirrt. :roll:
    Du findest das sind Zeichen einer guten Partnerschaft und Elternkonstellation?

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    nein, ich hab gerade nicht projeziert. Aber die Rückfrage war gut und schmunzeln musste ich auch.
    Ja, das Thema an sich finde ich schon interessant, nach wie vor. Mir ging es eben um was Anderes.

    Ausgelöst wurde meine Antwort durch diesen einen Satz von Dir.

    Zitat

    Sind es die Probleme des Anderen die die Angehörigen nicht gehen lassen? Ist es der Mensch, den ich wirklich liebe oder ist es das Suchtverhalten?

    Das geht sehr weit und klingt als suchtest Du nach einer Universalregel.
    Welcher Anteil ist nun Liebe, welcher Abhängigkeit? Das lässt sich nicht vollständig beantworten und die Suche nach einer allumfassenden Antwort halte ich für das gleiche Muster wie es dem Co-Verhalten zu Grunde liegt.

    Speziell auf Dich bezogen, Du weisst doch schon alles, liebe Martha. Vielleicht hilft Dir die Frage, was versuchst Du mit noch mehr Antworten für Dich zu erreichen?

    Ja, es ist eine Unterstellung dabei. Das gebe ich unumwunden zu. Diese ist aber ebenfalls mit einem Schmunzeln unterlegt. :)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Verena,

    zuerst mal herzlich Wilkomen. Schau Dich 'n bisschen um, Du wirst viel Interessantes finden was zu einigen Aha Erlebnissen führt. Teilweise auch schmerzhaft, aber auch erleichternd.

    Ich weiss nicht wieviel Du schon weisst, aber eins hast Du richtig erkannt, solange Dein Männe von selbst nichts ändern möchte, wird sich in Richtung Trockenheit nichts verändern. Das muss er schon selbst wollen. Deswegen wird auch Niemand hier im Forum euch oder Deinem Männe helfen können, zumindest nicht in der Richtung wie es Dir momentan vermutlich vorschwebt.

    Das Beste was Du machen kannst ist, auf Dich selbst achten. Wie geht es Dir denn in dieser Beziehung?

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Maria,

    Zitat von Mia-lena

    Ich bemüh mich ja es andere nicht anmerken zu lassen wenn ich von solchen Sachen genervt bin.

    Die Unterdrückung von gefühlen hat noch nie Jemanden weitergebracht. Sicher ist es nicht immer gut, jeden vor den Kopf zu stossen. Dennoch sind diese Gefühle für Dich ja wirklich. Mit dem Ein- oder Anderen der Dir nahe steht könntest Du vielleicht einfach darüber reden? Das gäbe Dir selbst die Möglichkeit mit Hilfe der Wahrnehmung des Anderen herauszufinden ob Du überreagierst oder nicht. Nicht immer täuschen einen seine Gefühle. Wenn man's nicht lernen konnte, dann fällt es schwer auseinanderzuhalten ob ich nun genervt bin weil ich irgend einen Kram aus meiner Kindheit mit mir rumschleppe der gerade mal ausgelöst wurde oder ob ich vielleicht tatsächlich vom Verhalten des Anderen verletzt bin. Das gespräch mit dem gegenüber kann da Klarheit bringen.

    Zitat

    Ich bemüh mich nun schon einige Jahre was daran zu ändern und mich mehr wertzuschätzen, aber in solchen Situationen wird mir immer wieder klar das es wohl noch nicht wirklich gefruchtet hat.

    Wie versuchst Du denn etwas daran zu ändern?

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Martha,

    analysier nicht immer alles zu Tode ;)

    Lass Liebe mal Liebe sein! An der sollte man nicht rumanalysieren und schon gar nicht rumdoktern.

    Die Frage ist doch am Ende immer die Gleiche. Tut's mir gut oder nicht?

    In Deinem Fall tut's Dir nicht gut.

    Sieh Dich mal als Ganzes liebe Martha und zerlege Dich nicht immer wieder in winzige Puzzleteile an denen Du dann rumfeilst.

    Interesse an einem Thema ist das Eine. Interesse mit dem Ziel jedes Atom zu perfektionieren sollte mittlerweile zu einem roten Tuch für Dich geworden sein.

    Da warst Du aber auch schon mal weiter Martha. Im Moment seh ich Dich wieder voll in den Analysemodus rutschen. Das was Du heute analysierst ist morgen schon wieder ungültig weil das Leben so nicht funktioniert. Es funktioniert einfach von ganz allein. Und das Leben stört es dabei recht wenig ob es analysiert wurde. Es funktioniert einfach weiter.

    Ist es wirklich wichtig, welches Verhalten nun bis in's kleinste Detail durchleuchtet bei Dir nun Co war, was Liebe war und was Suchtverhalten? Würde das was ändern? Würde das was für Deine Zukunft ändern?

    Warum ist Dir so wichtig wirklich selbst das kleinste Detail an Dir zu beleuchten? Fällt Dir Selbstakzeptanz im Ganzen immer noch so schwer?

    Ich war selber Co. Und bin's vielleicht noch. vielleicht auch nicht. Na und? Meine verlustängste hab ich im großen und Ganzen los. Hab ich alle los? Keine Ahnung. Mir sowas von egal. Mir geht's gut.

    Ich kann nun anfangen mich jahrelang mit dem Rezept auseinanderzusetzen oder einfach den Kuchen essen. Wenn cih dann auf'n Kern beisse, kann ich ihn immer noch ausspucken wenn's soweit ist.

    Der Sinn kann nicht sein, sein kontrollverhalten von anderen einfach auf sich zu übertragen. Das ist die gleiche Sucht. Nur mit nem anderen Getränk ;)

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Maria,

    Zitat

    Aber interessieren tut es mich schon warum ich es nicht ertrage wenn sich jemand um mich sorgt...

    Na die Antwort hast Du Dir doch selbst gegeben.

    Zitat

    Warum sollte man sich um mich Sorgen machen...

    Wenn ich mich für wertlos halte ist klar, dass ich Niemandem abkaufe, dass irgendwer sich Sorgen um mich machen könnte.

    Zitat

    Schon wenn jemand fordert dass ich nach der Heimreise anrufe empfinde ich das als Bevormundung und Zweifel an meinen Fähigkeiten den Heimweg zu bewältigen.

    Also wenn es jemand fordert, hätte ich da genauso ein Problem mit. Wenn mich jemand drum bittet oder schlicht fragt, werte ich es als Interesse an mir und fühle mich wahrgenommen und wertgeschätzt.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Maria,

    kommt vor allem drauf an, ob Du Dich das fragen möchtest. gehe ich von mir aus, würde mich schon interssieren, warum ich mich von einem Freund der sich interessiert an mir zeigt angegriffen fühle denn der hat es sicher nicht verdient für seine Sorge kritisiert zu werden.
    Davon abgesehen würde ich mir ja in's eigene Fleisch schneiden. Stosse ich meinen Freund für sein interesse von mir weg, wird er irgendwann kein interesse mehr zeigen und dann bin ich meinen Freund los und alleine.

    Liebe Grüße

    Kaleu

    Liebe Matha,

    Zitat

    Ja, es geht zwar um Menschen, doch frage ich mich oft ist das wirklich Liebe?

    Das muss jeder selbst für sich rausfinden. Wenn man die ganzen Zwänge und Abhängigkeiten bearbeitet hat und los ist, bleibt die Liebe übrig - oder auch nicht. Wenn nicht, war sie vorher auch nicht da oder ist schon länger nicht mehr da.

    Zitat

    Für mich totale Akzeptanz und Bedingungslosigkeit.

    Liebe ist Liebe ist Liebe.
    Oder anders gesagt - Liebe ist. Punkt.

    Aber ohne totale Akzeptanz und Bedingungslosigkeit ist hat die Liebe recht wenig Chancen auf freie Entfaltung.

    Zitat

    Kaleu, wie soll ich einen Menschen von seinen Problemen trennen

    Das war missverständlich von mir ausgedrückt. Ich meine damit, dass man sich die Probleme oder das Problemverhalten des partners nicht zu eigen macht, so wie es der Co üblicherweise tut.


    Zitat

    Das wäre so, als würde ich nur einen Teil von Dir akzeptieren.

    Das sehe ich anders. Ich kann doch jemand samt seiner Probleme lieben und akzeptieren ohne mir die Probleme zu eigen zu machen.

    Zitat

    Ich bin sogar eher so, dass wenns mir zuviel wird ich das Weite suche und aus der Verbindung gehe.

    Vorsicht vor dem verwechseln von Liebe und Partnerschaft. An eine Partnerschaft sind sehr wohl Bedingungen geknüpft, an Liebe nicht. Sonst ist es keine Liebe.

    Worum geht es also? Liebe oder Partnerschaft?

    Lieben Gruß

    Kaleu

    Liebe Spinnmeise,

    ouch, wusste nicht, dass es Dir so dreckig geht. Ich bin manchmal 'n bisschen provokant und mag damit zum nachdenken anregen. Ich hoffe ich hab Dir nicht vor den Kopf gestossen damit, wusste wirklich nicht, dass Du so tief in einer Krise steckst.

    Die Deperession solltest Du wirklich ernst nehmen, ich finde es toll, dass Du das tust und auch handelst, dass ist sehr wichtig. Das hat auch Vorrang vor dem Co-Thema. Akute Krisen haben immer Vorrang und im Moment ist die Co-Baustelle bei Dir ja nicht akut.

    Leg doch das Beziehungsthema einfach auf Eis. Das muss doch nicht heissen niemals wieder. Im Augenblick aber hast Du doch ganz andere Sorgen. Sorge Dich um Dich, das hat doch eindeutig Vorrang. Aber Du bist doch auch schon dabei :)

    Liebe Grüße

    Kaleu