Beiträge von Charlie

    Hallo Flower,

    willkommen bei uns!

    Nun, auch von mir: Einen Alkoholiker kannst Du nicht ändern, ich spreche aus leihaftiger Erfahrung.

    Nimm die Hilfe und Ratschläge der Therapeuten an, die machen ihren Beruf ja nicht umsonst, und wenn Krankengym und Antidepressiva mal eine zeitlang nötig sind, dann versuche sie als Stütze auf Deinem Weg zu betrachten, oder als Krücke, die Du irgendwann wieder in die Ecke stellen kannst.

    Nein, Tabletten lösen langfristig die Ursache nicht, aber sie können helfen, die Ursache anders zu sehen und entknoten zu können. Andere Wege zu sehen, die momentan verschlossen sind.

    Wünsche Dir alles Gute!

    Charlie

    Hallo Alex,

    das "man" bezog sich auf Deine Beschreibung Eures Alltags in der Klinik. Du schreibst nur in der man-Form, und nicht, was Du dort für Dich machst und erlebst. Mir ist das auch aufgefallen...
    Hier fliegst Du selbstverständlich nur raus, wenn Du ausfallend wirst oder Ratschläge in Sachen kaltem Entzug gibst, oder weitertrinkst.
    Ansonsten solltest Du hier für jedwede Art von Ratschlägen und auch Kritik offen sein, immer schön dahin gucken, wo es weh tut, dann ist was Wahres dran. Ausweichen, rechtfertigen, andere Angreifen und so weiter zeugen von fehlendem Willen....
    Hier schreiben in erster Linie viele trockene Alkoholiker, die es schon längere Zeit, teilweise viele Jahre sind. Das sind sie nicht umsonst.
    Für mich persönlich kann es mir schnurzpiepsegal sein, wie Du trocken bleiben willst, ich habe da nichts von.. Mir jedoch hat das Forum mit all seinen Menschen geholfen.

    Viel Erfolg auf Deinem Weg wünsche ich Dir!

    Charlie

    Hallo,

    überlege, welche Möglichkeiten Du hast, die Dir DEIN Leben ermöglichen.

    Kannst Du ausziehen? Renne mal den Ämtern die Bude ein, welche Möglichkeiten Du hast, finanziell. Es gibt bestimmt Mittel und Wege.

    Klar ist das schwer, wenn noch ein minderjähriges Geschwister zu Hause ist, aber: Das kann nicht Deine Verantwortung sein, Du gehst daran zu Grunde (und Deiner Schwester ist damit mal garnicht geholfen).

    Kannst Du wenigstens mal wochenweise zu Deinem Freund oder einer Freundin? Um zu Hause ein Zeichen zu setzen,dass Du nicht der Fussabtreter für alle bist...

    Such Dir eine Selbsthilfegruppe für Angehörige, dort kannst Du Reden, das ist häufig auch schon ein hilfreicher Schritt...

    Viel Kraft
    CHarlie

    Liebe Gebby,

    da hat er Dir doch eine Steilvorlage gegeben: Du sollst Dich um Deinen eigenen Kram kümmern.

    Na dann mal nichts wie los, zeige ihm, dass Du seine Worte ernst nimmst....

    Ganz ehrlich, ich bin trockener Alki, so wie das bei Euch läuft, kriegst Du ihn nicht davon weg. Weder durch Worte noch mit Geldentzug. Und die Spirale geht automatisch immer tiefer in den Sumpf.

    Und wer sagt denn, dass Du durch eine Trennung lebenslänglich alleine im Haushalt wärst...

    LG
    Charlie

    Hallo,

    ich hoffe, Du hast die Situation gut meistern können.

    Oft hilft es, Dir vorher klar zu machen, dass diese Situationen immer mal auftreten können und zu überlegen, wie Du beim nächsten Mal damit umgehst.

    Wenn Dir nüchtern etwas besonders gut gelang bzw. besser als betrunken, dann schreibe es auf ein Kärtchen oder so, das hilft dann vielleicht in der umgekehrten Situation.

    Hast Du Menschen, die Du anrufen kannst, wenn es Dir schlecht geht?

    Ich schreibe im geschlossenen Bereich, da ist fast immer jemand da, ich würde in so einem Moment mit meinen dort liebgewonnen Wegbegleitern Chatten oder es gibt auch einen SOS-Knopf.

    Spazieren, ein Blick in den Spiegel und Dein trockenes Ich hilft. Rausgehen. Ein Boxsack. Ich kann beim Lesen gut abschalten.

    Gruss
    Charlie

    Hallo Joanne,

    würde mein Mann nicht zusammen mit mir nichts mehr trinken, weiss ich nicht, wo ich heute stände: er braucht es nicht, lässt es komplett bleiben, seit dem Tag, seit dem ich trocken bin-

    Zu meiner ABstinenz gehört ein absolut alkfreier Haushalt und mein alkfreier Ehegatte,ohne ginge es nicht - für mich, wohlgemerkt.

    Anlässe ausserhalb, wo getrunken wird, da lasse ich mir die Entscheidung jedesmal frei, überhaupt hinzugehen, es gibt Tage, wo dies sehr gefährlich fürmich werden kann. Die Entscheidung treffe ich jedes mal neu.

    Mein Mann weiss das und ich bin sehr dankbar darüber. Für ihn ist es keine Rücksichtnahme, sondern eine Selbstverständlichkeit.

    In allen anderen Bereichen kann er reden, kann es Kompromisse geben. Da braucht er nicht denken, ob Gesagtes bei mir zu einem Rückfall führen könnte.... Meine Trockenheit aber funktioniert nur kompromisslos.

    LG CHarlie

    Hallo Ute,

    Glückwunsch! Dann wünsche ich Dir ein schönes 2011, mit Deinem Mann und Deiner Familie und viel Zeit mehr, die Du beser füllen wirst als bisher!

    Einem Alkoholiker kann man leider nicht helfen, wenn er nicht will, belasse es dabei und sei zufrieden mit Dir, wie Du es jetzt hinbekommen hast.

    Weiter so, nicht zurückschauen!

    LG
    Charlie

    Hallo Joanne,

    ich als trockene Alkoholikerin bin auf ein absolut alkoholfreies Zuhause angewiesen..... sicher kann er jederzeit und überall woanders trinken oder sich was besorgen, wenn er trinken will. Wenn er will wird ihn auch nichts und niemand davon abhalten, aber die alkfreie Zone hier bei mir ist unerlässlich....
    Aber: Nicht Du führst ihn in Versuchung, wenn er trinkt, aber Nichttrinken ist keine Willenssache, sondern da ticken wir leider anders und vorhandener Alkohol kann gefährlich werden, selbst wenn man nicht trinken will (und kein erkannter Alkoholiker will trinken)...
    Sprich ihn doch einfach an, wenn er morgen kommt, wenn es nicht soviel ist, und er möchte, entsorge es (mein Mann hat damals auf meinen Wunsch hin alles weggegossen und das war gut so)

    Lieben Gruss
    Charlie

    Und nochmal: Du bist nichts Schuld. GARNICHTS!!!

    Abstand, Schlumpf, Abstand....
    Schau nach Dir, was Dir guttut, Du hast Dein Leben, sie lebt Ihres und wenn ein Alkoholiker trinken will,kann er dafür ALLES im Stich lassen, dann ist der Alk einfach wichtiger... Ich spreche da aus Erfahrung.
    Auch Dein Vater kann sich trennen, wenn er damit nicht klarkommt.
    Biete Ihr Hilfe an, wenn sie die ersten Schritte (Entzug, Reha, SHG und Suchthilfe) gänzlichst alleine gegangen ist. Wenn sie sich immer auf Euch verlassen kann, wird sie immer wieder trinken.
    Gruss
    Charlie

    Preha,

    warum so aggressiv, Du darfst hier die Lebenserfahrung von etlichen Langzeitrockenen mitnehmen, die sind nicht umsonst so lange trocken....
    Was hilft Dir denn ein Austausch, wenn Du nicht bereit bis anzunehmen oder wenigstens die Regeln zu akzeptieren? Mir kommt´s so vor als hättest Du grad Scheuklappen an und stampfst ganz dolle mit dem Fuss auf.
    Dir will hier keiner was Böses, wir wollen nur keine Gefahren hier lesen und das ist deutlich gesagt worden.

    Gruß
    Charlie

    Hallo Freigeist!!

    Koch dir Ingwer vernünftig ein und füge frische Orangenstückchen bei.
    Umckaloabo in Tablettenform. Salbei mit Honig gibt es als Aufgussbeutelchen. Heisser Holunder.
    Wenn Du magst überall frisch gepresste Zitrone rein.
    Falls der Hals nicht mitspielt, gibt es in der Apotheke ein vernünftiges Gurgelzeug OHNE Alkohol, das hilft.

    Das alles über den ganzen Winter beugt dann beim nächsten Mal auch vor.

    Gute Besserung!
    Charlie

    Hallo Kerstin,

    Du musst nach Vorne schauen und nur noch an Dich denken.

    Du hast doch genug versucht, gib es auf, er liebt seine Pulle und die geht ihm über alles... Manche müssen eben unter der Brücke auf Zeitungspapier landen oder schaffen es eben garnicht.

    Du bist da absolut machtlos, jede Hilfe Deinerseits verlängert seine Sucht noch und unterstützt lediglich die Sucht.... Und wenn der Notarzt geht, dann geht er eben, die kennen sich da besser aus als Du und wollen bestimmt auch keine unterlassene Hilfeleistung am Hals haben.. Wenn der geht ist es gut so.

    Kümmer Dich um Dich, auch seiner Mutter kannst Du nicht helfen.

    Charlie

    Frage:

    Wenn er von jetzt auf gleich aufhören würde, könntest Du so tun als wär nix gewesen? Ich würd mein Leben lang misstrauisch bleiben, hätte immer eine unterschwellige Angst. Glaube ich. Willst Du das?

    Ach, hast Du ja bestimmt auch schon hundertmal gehört und gelesen.

    Ich drück Dir die Daumen für morgen, Du packst das. Einmal Ja-Sagen.

    LG
    Charlie

    Zitat von Joanne


    Das mein Mann sich nicht ändern will habe ich zwar schon erkannt,aber dummerweiße denke ich immerwieder,gerade jetzt wo er das mit der Wohnung mitbekommen hat,das er es vielleicht doch noch schnallt


    Hallo Joanne,
    auch ich lese hier ab und zu.
    Hast Du wirklich ernsthaft noch Hoffnung?
    Ich sehe es so: Du hast morgen die riesengrosse Chance, Deinem Leben eine Kehrtwendung ins Positive zu geben. Ich kann Dir nur sagen:

    NUTZE SIE!!!!!!!!!

    LG
    Charlie

    Hallo Ihr Beiden,

    ich glaube, es liegt einfach daran, dass jeder Saufdruck unterschiedlich erlebt, anders wahrnimmt.
    Ich habe ihn auch, ab und zu und eben mal mehr oder weniger stakr und nicht auf bestimmte Situationen fixiert.
    Da Du, Hartmut, schreibst, keinen Saufdruck gehabt zu haben kannst Du auch nicht schreiben, dass Saufdruck was anderes ist, als wie Frank es beschreibt....Du kannst es ja nicht beurteilen. Ist mir so aufgefallen. Wenn nötig, bitte bei mir dann weiter ausdiskutieren :) Es kann aber auch sein, dass ich´s falsch verstanden hab.

    Lieben Gruß Euch beiden

    Charlie