Beiträge von Charlie

    Hallo Plem,

    ja, gelesen hatte ich, aber mit dem Antworten....

    ich gebe equity recht, lass sie selber entscheiden, wenn sie trinken will trinkt sie, egal, was Du tust. Und zwar wirklich egal...Deine Reaktionen werden immer nur neues Trinken auslösen, genauso wie keine Reaktionen.

    Einem Alkoholiker kann man nicht helfen, wenn er nicht will und ein Alkoholiker muss immer selber und von ganz alleine den ersten Schritt machen. Ich spreche da sehr aus Erfahrung, bin ich doch gra derst seit 8 Monaten trocken...

    Was Du für Dich tun kannst, ist ihr EINMAL und in TROCKENEM ZUSTAND erklären,dass Du Hilfe stellst, WENN sie die ersten Schritte selber geht. Und nur dann. UNd danach zu Deinem Wort stehen, sonst kann sie Dich nicht ernst nehmen. Und dann: LEBE, LEBE, LEBE Dein Leben.

    Wenn sie angetrunken Auto fährt, rufe die Polizei. Sonst machst Du Dich mitschuldig. Hart??? Nein, es soll Alkoholiker geben die duchr den Verlust des Führerscheins auf dem Boden der Tatsachen gelandet sind. Und Du rettest vielleicht Menschenleben.

    Naja, all dies spukt halt in meinem Kopf rum, ob´s bei Dir richtig sein könnte, musst du selbst entscheiden.

    Willkommen im Forum,

    Charlie

    Hallo Tommibln,

    ich kann Deine Erfahrung mit diesem Buch nur bestätigen, ich habe mich in vielen Problematiken der EKAs wiedergefunden, auch wenn ich derweil ja meine eigene Säufergeschichte hingelegt habe, ist es heute immer noch so.

    Gruss
    Charlie

    Hallo Mondscheinengel,

    lass ihn doch mal ein paar Sachen packen und fahr los in eine Klinik, mit dem Hinweis, dass er starke Entzugserscheinungen hat (die ja wahrscheinlich sogar da sind, sonst würd er keine Tabletten dagegen bekommen) und ihr die Verantwortung nicht mehr übernehmen könnt, da ein kalter Entzug zu Hause lebensgefährlich ist.
    Ist das eine Möglichkeit??? Eigentlich dürfen sie ihn dort wegen Lebensgefahr nicht abweisen.

    Ach, und nicht so schnell aus der Buxe springen :)

    Gruß
    Charlie

    Hallo Gotti,

    es tut wahrscheinlich saugut, jetzt erstmal Klarheit zu haben, wie es für Dich und Deinen Mann weitergehen kann.
    Er scheint bereit und willens. Macht eine Therapie, auf die er sich freut.
    Du fühlst Dich gut und sicher dabei, das ist die Hauptsache. Schafft er es nicht, wirst Du es merken und wissen, was Du dann immernoch tun kannst.

    Bleib bei Dir und gehe Deinen Weg, und wenn Ihr den zusammen geht, kann es gut werden.

    Charlie

    Hallo Nelly,

    man kann gemeinsamen Zeiten nun mal nicht komplett aus seinem Leben streichen, Versuch sinnlos.

    Gönn Dir ruhig 1-2 Tag, dem hinterherzudenken, was hätte sein können, wenn............und dann schau nur noch nach Vorne!!! Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, Du hattest keinen Einfluss auf seine Trinkerei, der Alk ist wichtiger als Familie und Kinder.

    Lieben Gruß
    Charlie

    Hallo Krapfen,

    schwierige Situation, aber da bist und wirst Du machtlos bleiben. Du musst an Dich denken und Dein Leben leben.

    Nimm doch ab 22 Uhr das Telefonkabel raus. Sicher werfen Dich diese Anrufe um 23 Uhr total aus der Bahn und beeinflussen Deine Nächte. Wenn Du ein Handy hast, kann Dein Bruder Dich im Notfall immernoch erreichen.

    Uns Alkoholikern räumlich näher sein ändert garnix....im Gegenteil, wir finden dann nur noch mehr Streitpunkte, um dann erst recht zu trinken. Mach Dir deswegen kein schlechtes Gewissen, Du machst Dir nur selber graue Haare.

    Biete Ihr an, dass sie nüchtern jederzeit anrufen kann und wenn sie einen Arzt, SHG und Langzeittherapie macht/aufsucht, dass Du dann bereit bist, ihr beizustehen - aber erst dann, nicht vorher. Und niemals leere Worte....

    Mal so, aus der Sicht eines Alkoholikers.

    LG
    Charlie

    Hallo Mina,

    wenn Dein Freund sich für den Alkohol entschieden hat, hast Du keine Chance.

    Denke an Dich und Dein Kind, mit ihm an Deiner Seite wirst Du es wohl so schnell nicht wiederbekommen.

    Was ist Dir wichtig??????? Du wirst Dich entscheiden müssen, oder?

    LG
    Charlie

    Hallo Aurora,

    schön, dass Du Deinen Weg gehen konntest und schön, dass Du es so in Worte fassen kannst und uns dran teilhaben läst. Habe immernoch Gändehaut, habe mich auch in vielen Dingen wiedergefunden, in meinem Leben im Allgemeinen.

    Danke!

    Charlie

    Hallo Nelly,

    sieh es nicht als harte Zeit: Es ist eine Chance für Euch: Kindern ist eine ausgeglichene, fröhliche Mutter sicher viel lieber, und ein Vater, den sie nur noch sehen, wenn er nüchtern ist, hat auch Vorteile.
    Klar wird was hängenbleiben, aber: Ich war damals ein Kind, welches sich im Alter von 13 verzweifelt gewünscht hat, dass die Eltern sich trennen würden. Hat leider nicht geklappt.

    Nur mal so meine Gedanken.
    CHarlie

    Hallo Steffi,

    habe Dir soeben einen Link geschickt wegen Brettspielen.

    Mein Lieblingsspiel sind die Siedler von Catan in allen Variationen, da gibt es ziemlich gute Kampagnen für den PC für stundenlangen Spielespass. Generell spiele ich alles gerne, was ein wenig anspruchsvoll ist und nicht nur mit Glück zu tun hat.

    LG
    Charlie

    Hallo Flor,

    jetzt einfach sagen "ist passiert" und einfach weitermachen wäre zu einfach.

    Und warum weiss Dein Partner nix? Ohne Offenheit kommst Du nicht weit, auch Ihr solltet reden, reden, reden.

    Gehst Du zur Suchtberatung, oder hast Du eine Therapeutin? Such Dir eine, bitte!!! Und denk mal über den erweiterten Forumsbereich nach, da kann man noch tiefergehender aufarbeiten, es geht zumindest mir so. Muss ja nicht für jeden gelten. Aber da gibt es einen SOS-Button und es reagiert fast immer jemand - auch nachts.

    Bin auch neugierig: Wo kam der Alk her? Ein alkfreies Zuhause und einen nichttrinkenden Partner sind eigentlich Mindestvoraussetzungen......

    Nimm den Rückfall nicht zu leicht, sonst war es ganz schnell nicht der letzte.

    Wünsche Dir viel Kraft und Mut, für Dich noch neue Schritte einzuleiten, die aber erforderlich scheinen!!

    LG
    Charlie

    Hallo Change,

    im geschützten Kreis fühle ich mich besser aufgehoben, weil ich selber keine reale SHG aufsuche. Dafür mach ich eine ambulante Therapie, die tut mir auch gut.
    Im Geschützten kennt man sich besser, kann daher auch eher auf einen eingehen, wenn mal Probleme da sind. Und es gibt einen SOS-Knopf. Ich schreibe dort Tagebuch, sehr persönlich weil´s ja nicht jeder lesen kann und wenn ich mal ein Problem habe, kriege ich halt auch sehr individuelle Antworten, weil man sich einfach kennt.
    Ohne dort würd´smich manchmal viel schwerer fallen. Aber ich kann ja nur von mir reden.
    Machst Du Therapie? Ich hatte ganz am Anfang für die ersten Nächte zu Hause vom Arzt ein leichtes Schlafmittel. Ob´s ohne schlechter gewesen wär kann ich ja aber nicht beurteilen.

    Viele Grüße und ein wenig Geduld,

    Charlie