Hallo Moa,
die Familie hat sich nicht aufgelöst, sie hat nur andere Gewichtung bekommen und Deine Kinder können sich doch auf Dich verlassen und an Dich wenden, genauso wie umgekehrt auch!!!
Gegen den Alkohol kämpfen kann schwierig sein: Kapitulieren. Anerkennen, dass man machtlos ist, aber nicht kämpfen.
Die GEdanken können immer mal kommen, auch nach Jahren, darauf vorbereitet sein ist wichtig: Hast Du jemanden, den Du jederzeit anrufen kannst, wenn Du kurz davor wärest, zum 1. Glas zu greifen? Der Besuch einer SHG oder eine ambulante Therapie können auch da viel Hilfe bieten => und Du findest Gleichgesinnte.
Ich helfe mir bei Suchtdruckmit dem HALT:
H= Hungry?
A= Angry?
L= Lonely?
T= Tired?
Meist trifft einer der Gründe zu, dem kann ich dann abhelfen.
Soviel mal von mir, noch nicht so lange trocken wie Du, und auch nicht immer problemlos.
Charlie