Beiträge von Charlie

    Liebe Nelly,

    dass ist das vorteilhafte hier am Forum, man kann aus beiden Sichten schreiben, ich muss aber betonen, dass ich natürlich nur aus MEINER Erfahrung berichten kann.

    Liebe Nelly, Du hast gedroht, wenn Du JETZT nicht gehst, machst Du Dich selber unglaubwürdig. Dann hast Du leere Worte gesprochen und wirst zukünfitg leider nur noch den Hampelmann für Deinen Noch-Gatten darstellen.

    Geh raus, fange wieder an zu leben an, Du lebst nur einmal, ziehe jetzt Deine Konsequenzen. Zieh aus, zur Not erstmal zu Deinen Eltern, Du hast doch gesagt, sie stehen hinter Dir!?! Und tue es für Dich UND Deine Kinder, ich bin auch ein EKA, ein erwachsenes Kind eines Alkoholiker, da bleibt ganz viel hängen, wenn ein Elternteil trinkt. Man kriegt als Kind soviel mit, vom trinkenden Vater,vom Co-Verhalten der Mutter, bei mir blieb da viel bis heute haften und muss psychologisch abgearbeitet werden....Wenn Du schon wieder zweifelst, für Dich, denk an Deine Kinder!!!!!!!!!

    Als ich noch getrunken habe, hätte mich nichts und niemand abgehalten, weiterzutrinken, wenn ich es nicht gewollt hätte. Ich hätte auch niemals für jemand anders aufgehört, egal ob Ehepartner oder Kind, die sind einem Alki in dem Moment zum Aufhören nicht wichtig genug, das ganze Leben, die ganzen Gedanken kreisen bittere 16-18 Wachstunden am Tag nur um das Organisieren rund um den Alk, die BEschaffung, die Entsorgung, die Tarnung, wann und wie das 1. Bier ohne aufzufallen etc....

    Lieben Gruss

    Charlie

    Hallo,

    leider könnt Ihr einem süchtigen nicht helfen, wenn er nicht will, das gil für Kinder und für Cos. Du und auch Deine Mutter könnt erstmal nur an EUCH denken, etwas an Eurem Leben ändern, das ist leider so.

    Droht Deine Mutter derzeit zu zerbrechen, sollte sie die Schlösser wechseln....

    Schaut mal, ob Ihr eine Selbsthilfegruppe für ANgehörige irgendwo in der Nähe habt oder sprecht durchaus mal mit einem Suchttherapeuten, damit klar wird, dass Ihr machtlos seid.

    Das ändert nichts daran, dass ihr (wenn ihr wollt) dasein könnt für Vater wenn er: was tun WILL, und zwar von sich aus (Arzt=> Entgiftung => Therapie). Erst dann, keine Sekunde vorher, heisst, wenn was GETAN HAT.

    Schaut bitte, dass IHR den Kopf über Wasser haltet!!!

    Charlie

    Hallo Martin,

    danke für die interessante Fragestellung, ich stehe ja gerade noch ganz am Anfang.
    Am Anfang war bei mir viel Euphorie dabei, die ist der bitteren Realität gewichen, dass dieser Weg ein lebenslanger Weg ist.

    Ich habe es Euch zu verdanken, dass ich diese bittere Realität rechtzeitig bekommen durfte!!!!!

    Oft ist es hart, kompromisslos von Langzeittrockenen gesagt zu bekommen, dass man was falsch macht, dies oder jedes sein lassen sollte etc. Aber nur so geht es von daher bin ich für jeden Hinweis dankbar, der mich auf meinem jetzigen Weg hält oder wieder hineindrückt, sollte ich Gefahr zu Abweichungen zeigen. Das ist für mich lebenswichtig.

    Mut und Bestärkung gehören auf jeden Fall dazu und die Bereitschaft, auch mal in Diskussionen zu gehen (besser: Schreibssionen). Und auch einfach mal von Euch zu hören, dass schönes Wetter ist oder Deutschland Fussball spielt. :)

    Aus meiner bitteren Realitätist ein: Ich schaffe das geworden!

    Gruss
    Charlie

    Hallo,

    leider kannst Du Deiner Mutter nur helfen, indem Du sie gehen lässt anstatt Dich selbst kaputt zu machen.

    Einen Alkoholiker kann man nicht vom Trinken abhalten, solange er nicht will, war bei mir auch so. Erst als ich selbst Alkoholikerin wurde habe ich erkennen können, wieso mein Vater damals nicht aufhören konnte. Das tut weh, klar, aber ist so.

    Lass Deine Mutter gehen, denke an Dich und vermittel ihr, dass Du für sie da sein wirst, wenn sie sich gegen das Trinken entscheidet, und nicht vorher. Bis dahin bringt es nix, wenn Du Dich selber kaputt machst, seelisch, (denn dann kannst Du irgendwann auch für Deine Mutter nicht mehr da sein), kümmer Dich um ein eigenes, stabiles Leben.

    Deiner Mutter gegenüber bist Du machtlos, jetzt und in 2 Jahren und in 5 Jahren, das gilt es zu begreifen.

    Grüße
    Charlie

    Hallo,

    ich verzichte auf etwas, wenn ich es sonst zu mir nehmen wollte und/oder dürfte....also ein Eis, die Schokolade. Eine Momentaufnahme, ein Verzicht.

    Alkohol darf und will ich nicht mehr, daher assoziiere ich damit für mich keinen Verzicht. Keine Momentaufnahme, Dauerzustand.

    Charlie

    Hallo Fibi,

    gratuliere zu 21 trockenen Tagen und heisse Dich auch herzlich Willkommen.

    DU schreibst:

    Selbstverständlich würde ich, wenn ich das Gefühl habe nicht allein zurecht zu kommen, auch einen weiteren Weg in kauf nehmen, schließlich will ich mich selbst ja nicht wieder zum Anfangende katapultieren, ganz klar.

    ACHTUNG: Wenn Du merkst, Du kommst allein nicht klar, ist es oft zu spät und der Schritt, eine SHG aufzusuchen, wo Du noch keinen kennst, vielleicht unüberwindlich. Besser vorher umschauen, mal dagewesen sein, die Menschen dort kennen, vielleicht auch jemanden haben, denn man bei ganz grossem Suchtdruck einfach anrufen kann.

    Denk mal drüber nach...

    LG
    Charlie

    Hallo Triene,

    Du schreibst von Deiner Traumwohnung....wenn es aber nicht das Umfeld bist, in dem Du am Anfang und später auch nicht trocken bleiben kann, ist diese den Begriff nicht wert.

    Du musst für Dich entscheiden, was Dir wichtig ist, eine Traumwohnung, wenn Du weitertrinkst, wird sie sicherlich nicht lange bleiben. Kontrollverlust, Arbeitsplatzverlust, Geldprobleme, noch mehr Alkohol und dann? Kannst Du Deine Wohnung dann halten???????????

    Du solltest materielle Dinge derzeit nicht in den Vordergrund schieben, Du bist wichtig und Deine Tochter, und wenn Du dort nicht trocken bleiben kannst, musst Du gehen.......

    Meine Gedanken.

    Charlie

    Liebe Fabienne,

    ich wünsche Dir den Mut, DEINEN Weg zu gehen. Es ist schön, eine Familie zu haben, die dahinter steht. Aber schaffen kannst nur DU es, und auch nur für DICH!

    Hast Du denn vor eine Therapie zu machen? Ich kann´s Dir nur an´s Herz legen!!!

    LG
    Charlie

    Hallo Engelchen,

    ich kann allen anderen nur zustimmen. Ich bin selber Alkoholabhänging und erst seit Januar trocken.

    Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich hätte für keinen, nichts und niemals das Trinken aufgehört. Er würde es auch nicht für Dich tun sondern nur, wenn irgendwas klick macht bei ihm. Da hast Du leider keinen Einfluss drauf.

    Die beste Hilfe ist keine Hilfe, das ist so. In Unterstützung steckt das Wort "Stütze" drin, Stütze beim Weitertrinken.

    Dein Kopf hat das erkannt, jetzt muss diese Info noch Deine Bauchwelt erreichen.

    Gruss
    Charlie

    Hallo Britta,

    erstmal Hut ab, dass Du trocken bist!!!

    Es ist hier so im Forum, man achtet durchaus auch aufeinander.

    Wie fühlst Du Dich denn jetzt nach sovielen trockenen Tagen??? Schade, dass Du Deinen Job verloren hast, leider ist das Leben kein leichtes, aber wenn Du weitergetrunken hättest, ganz ehrlich, was wäre dann irgendwann gewesen????

    So kannst Du klaren Kopfes Dein Leben weitergestalten, im anderen Fall hätte das anders ausgesehen, oder? Hättest vielleicht Dich noch viel schneller körperlich ruiniert!!!!

    Das lass ich jetzt mal so stehen.

    Schönen Sonntag,

    Charlie

    Hallo,

    ich muss nochmal wegen meiner Waschmaschine fragen: Wenn die Trommel zu war und sich dort dunkler Schimmel bildet, ist derleider letztens durch SOhnemann als dunkler Fleck in meiner Wäsche gelandet, ich bekomme diese Flecken aber beim besten Willen nicht raus.

    Wer hat denn eine Idee?

    Danke im Voraus,
    Charlie

    Hallo Theresa,

    auch von mir nochmal ein herzliches Willkommen, schln, Dich hier zu lesen.

    Du hast das richtig gut gemacht mit dem Umgestalten der Räume, das ist der Anfang der Veränderung.

    Ich habe mir am Anfang von der AWO noch eine Suchtberaterin zur Rate gezogen, da die ambulante Therapie, die jetzt bald anfängt, erst beantragt werden musste. Vielleicht gibt es sowas bei Euch ja auch noch???

    Wichtig ist, alles durchdacht und in Ruhe anzugehen, nichts überstürzen, jetzt nicht zu viel von Dir zu wollen und auf DIch zu achten.

    Ich wünsche Dir erstmal alles Gute

    LG
    Charlie

    Hallo Michi,

    jetzt kriegst Du wahrscheinlich eine ganz dumme Antwort:

    Meine Spüli braucht regelmässig Klarspüler und zusätzlich ein besonderes Salz, was da irgendwo reinmuss-is vielleicht davon was leer?

    Ich fall auf sowas beispielsweise gerne rein.......die Hausfrau ist an meinen Genen halt vorbeigeflogen.

    LG
    Charlie

    Hallo,

    klar bleibt die Waschtrommel offen, leider nur muss unser Sohn ab und zu seine Wäsche selber waschen, nämlich wenn er wieder über eine Woche vergisst, die Dreckwäsche runterzubringen, dann wasche ich nämlich nicht mehr für ihn, und er macht die dann manchmal zu. Das kann man ihm auch tausendmal sagen........gibt´s da auch einen Hausfrauentip für, für Jungs mit Durchzug-Ohren????

    LG
    Charlie