Beiträge von Charlie

    Hallo Michi,

    wo man sich überal trifft...da ich auch eher ein Mangel an Hausfrauenqualitäten aufweise, bin ich hier RICHTIG!!!

    Tja, Waschmaschine....meine hat die Unart, in der Tür im Gummi Schimmelspuren zu bilden, wenn die Trommeltür diverse Zeit nach einer Wäsche zu ist und sich dort Wasser ablagert. Wenn ich dann nicht aufpasse und diese vorher wegmache, finde ich diese Spuren als Flecken auch in meiner Wäsche, und sie gehen leider auch nicht mehr raus (oder hat hier jemand einen Tip???)
    War denn in der Weisswäsche irgendwas mit einem Metallknopf mit dabei???
    Versuche mal, die Flecken in Dom--tos einzuweichen, nimm Gummihandschuhe dafür.

    Gruss
    Charlie

    Hallo Polly,

    vielleicht schaust DU Dich hier mal um zum Thema "Notfallkoffer", den viele von uns gepackt bereit stehen haben, wenn der Saufdruck kommt....natürlich nur sinnbildlich.

    Und ganz wichtig: Du stehst im Mittelpunkt, Du tust alles für Dich!!!!!

    LG
    Charlie

    Hallo Polly,

    kleiner Nachtrag non von mir zu meinen ersten Wochen: Hatte mir die Suchtfibel gekauft, da konnte ich endlos drin stöbern und habe auch sehr viel über unsere Krankheit gelernt. Da sind auch viele Anregungen drin, wie man auf sich achten kann, ein paar Fragen, die man sich abends stellen kann um zu gucken, ob es einem gut geht oder ob die Warnlampen leuchten.

    Ich will wirklich keine Buchwerbung machen, aber die ANschaffung hat sich doppelt und dreifach gerechnet!!!

    LG
    Charlie

    Hallo Polly,

    auch von mir Herzlich Willkommen hier und Gratulation zu Deinen trockenen Tagen. Es werden bestimmt noch ganz viele mehr.

    Bei mir hat die Anfangseuphorie recht lange angehalten, aber ich hatte immer ein paar Hilfsmittel dabei: IMMER ganz viel Wasser griffbereit (auch unterwegs in der Handtasche) und immer ein Stück Obst (Apfel) mit dabei, der scheint mit seinem Fruchtzucker immer sofort geholfen zu haben, wenn Suchtdruck aufkam.

    Diese beiden Sachen trage ich heute noch mit mir, selbst wenn ich Essen gehe - Du kannst ja mal überlegen, ähnliches für Dich umzusetzen, auch ein paar Pralinen kann man ja am Mann haben.

    Wie geht es denn jetzt weiter, machst Du eine Therapie? Ich mache ein ambulante, die fängt Anfang Juli an, zwei Termine pro Woche,bin mal gespannt!!!

    LG
    Charlie

    Hallo Britta,

    erstmal schön, wieder von Dir zu hören, habe immermal wieder gesucht: HERZLICH WILLKOMMEN!

    Schön, dass Du schon soweit bist, wie Du JETZT bist, ich kenne ja noch besagten Abend und Deine Hilferufe!

    Du wirst hier sicher schon viel gelesen haben und wirst auch wissen, dass das garnicht geht, was Dein Mann macht!

    Es wird Dich aber übrigens nicht nur in der ersten Zeit stören, Dein Umfeld sollte zu Hause grundsätzlich alkfrei bleiben und sein!

    Ernsthafte Frage: Hat er selber ein Alk-Problem? Du schreibst, er trinkt Whisky, und scheinbar jeden Tag! Naja, diese Frage wird nur er beantworten können.

    Ich habe meinen Mann damals von der Entzugsstation beauftragt, allen Alk zu entsorgen bis ich wieder zu Hause bin, aber er hat mich auch auf der Station täglich besucht und hautnah mitbekommen, was Alk aus den Menschen machen kann - vielleicht fehlt Deinem Mann dieses Erlebnis.

    Schütt die Flasche doch an einem Abend mal weg und erklär ihm hinterher, dass Du sie leergetrunken hättest, wenn Du sie nicht weggekippt hättest. Damit riskierst Du natürlich auch jede Menge Ärger, der Dir auch nicht guttun wird. Aber irgendeinen besseren Weg wirst Du für Dich finden müssen, oder?

    Naja, ein paar spontane Gedanken von mir, ich finde es toll, dass Du nüchtern bist!!!!!

    LG
    Charlie

    Hallo zusammen,

    nachdem nun der Muttertag (oben diskutiert) länger vorbei ist, habe ich ein anderes Thema, welches ich diskutieren möchte:

    Wie bindet Ihr denn Euren Lebenspartner mit in eine Therapie ein? Oder in die Selbsthilfegruppe? Nehmt Ihr sie mit, oder bleiben sie komplett aussen vor?

    Habe da heute mal drüber gesprochen, aber ich bin mir noch nicht sihcer, inwieweit ich meinen Mann komplett dabei haben möchte.........

    Vielleicht denke ich noch viel zu sehr in der Schiene, dass die Alkoholsucht meins ist, mein Ding, wo er nur mit reingezogen wurde.........und bin total auf dem falschen Dampfer????

    Allen einen schönen Abend,

    Charlie

    Hallo Kaiscout,

    herzlich Willkommen hier!!!!!!!!!
    Kann Dir nur bestätigen, dass man hier wertvolle Erfahrungen mit in sein eigenes Leben mitnehmen kann.
    Wie stehst Du denn zu dem Thema LZT???

    Grüße
    Charlie

    Hallo mexico,

    Willkommen auch von mir!!!

    Ich schreibe auch überwiegend im geschützten, habe dort ein eigenes Tagebuch, das ist sehr wichtig für mich, da ich dort intensiver und ausführlicher berichten kann und auch das entsprechende Feedback bekomme - ein sprechendes Tagebuch quasi.
    Einen schönen Sonntag und Grüße

    CHarlie

    ........naja, sie ist seit ca. 25 auf dem selben Level, keine schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden, keine Aussetzer, aber eben immer zuviel, und das ekelt mich mittlerweile an manchmal, so traurig das klingt!

    Hallo Felicitas,
    ich hoffe, Du hast Dich hier gut eingelebt!!!

    Meine Idee, hier im Offenen auch noch ein wenig zu schreiben gefällt mir gut.

    Ja, meine Mutter,vor 20 Jahren hätte sie sich noch gewünscht, dass jemand bestimmtes keinen Alkohol trinkt, meinen Vater nämlich, ich bin ja auch EKA. Ausserdem trinkt sie selber viel zu gerne....Manchmal könnte ich in ihrer Gegenwart richtig agressiv werden, und möchte sie selber mit der nase auf ihren Alkoholkonsum stossen.....Geht das anderen auch so????

    Bei Diskussionen gerade auf der Arbeit pariere ich immer mit der Fragestellung, dass ich es garnicht verstehen kann, wieso man sich so für´s Nichttrinken rechtfertigen müsse, dies sollten doch lieber die anderen tun :) Meist ist die Diskussion dann vorbei.

    Im übrigen: Auch die, die frisch trocken sind, können hier positive Beiträge liefern, die anderen weiterhelfen!!! Im geschlossenen Bereich habe ich übrigens auch schon die SOS-Nothilfe mal in Anspruch genommen, meist ist dann sofort jemand da, der hilft, mit dem man sich austauschen kann, bevor dumme Gedanken sich breitmachen.

    So, einen schönen Abend,

    Charlie

    Hallo zusammen,
    danke für die Antworten.
    Letztlich lief der Tag wie erwartet, den ersten Stress gab es schon beim Frühstück weil die Jungs den dritten Tag in Folge nicht dran gedacht haben zu duschen (wird ungefähr täglich mehrfach angesprochen), die beiden Jungs von meinem Mann sind danach dann früh zu ihrer Mutter aufgebrochen und wir hatten unsere beiden Elternpaare hier zum Grillen - das war wie erwartet anstrengend und da steh ich auch nicht so drauf. Gottseidank hat hier das Wetter mitgespielt undwir konnten im Sönnchen draußen sitzen. Da ich mich bisher nicht geoutet habe, diskutiert meine Mutter auch gerne noch ihr Unverständnis über unser Nichttrinken aus, das nervt total!!!!!!!! Genau wie Weihnachten nur eine Muß-Verpflichtung. Unsere Eltern könnten sich auch viel besser alleine treffen, ohne uns "Jugend", dann können sie sich allein über Gebrechen und Krankheiten austauschen und müssten meinem Mann nicht erzählen, wie man am besten grillt (während er gerade grillt natürlich) etc. etc. etc.
    Habe diese Familienversammlungen als Kind schon gehasst.

    Naja, wieder eine geschafft,nach Vorne schauen und sich selber dafür mit anderen Dingen was Gutes tun!!!

    Allen einen schönen Wochenstart,
    Charlie

    Hallo, Kaleu!
    Naja, die Jungs sind 16 und 13, mein Mann musste schon drängen, damit für die eigene Mutter was gemacht wird.....
    Naja, aber auch mein Mann könnte ja mal gucken, dass ich heute nicht alles alleine machen muss.....sind ja seine Kinder, für die ich Stiefmutter bin - aber die Rache am Vatertag kommt gewiss!!!!!!! Hihi.

    Charlie

    Hi, Frage:

    Wie geht Ihr denn mit dem heutigen Tag um??? Ich bin ja nur "Stiefmutter", und gehe an so einem Tag leer aus, obwohl ich ja auch kindertechnisch unterwegs bin......

    Charlie

    Hallo dpqp,

    herzlich Willkommen hier!

    Da hast Du ja schon richtig viel mitgemacht im Leben, habe Deine Geschichte gerade gelesen.

    Ich bin selber Alkoholikerin, und kann nur bestätigen, dass man mal so richtig egoitisch wird, da ja am Ende nur noch der Alk zählt. Bei mir war es Wodka am Schluss, am Wochenende über den Tag verteilt auch bis zu einer Flasche, wenn ich gut drauf war, aber immer allein und immer heimlich.

    Hier bist Du richtig, ich habe auch schon soviel mitgenommen, normalerweise schreibe ich im geschützten Bereich, habe aber jetzt beschlossen, auch hier öfter zu gucken.

    Grüße
    Charlie

    Hallo zusammen,

    die Idee, hier auch eine Thread zu eröffnen, finde ich gut. Ein richtiges Tagebuch habe ich im geschlossenen Bereich, aber auch hier möchte ich von Euern Erfahrungen lernen und mich gerne austauschen!!!

    Ich bin 39, Alkoholiker und seit dem 4.1.10 trocken! Seit 12 Jahren verheiratet, mein Mann hat zwei Jungs aus erster Ehe, der Grosse ist 16 und wohnt seit 4 Jahren bei uns, der Kleine ist 13 und wohnt bei seiner Mutter 100 km entfernt.

    Getrunken habe ich seit der Jugend, ich bin zu Hause auch so aufgewachsen, es war normal. Bin auch EKA, mein Vater war Alkoholiker, ist aber seit 10 Jahren tot. Meine Mutter trinkt auch viel und regelmaessig, aber nie so, dass es zu schweren Ausfällen oder gesundheitlichen Schäden kam. Die ich mich ihr gegenüber aber nicht als Alkoholikerin geoutet habe, kann sie garnicht begreifen, wie ich seit Jahresanfang so garnichts mehr trinke.

    Heute ist Muttertag, da kommt sie mit meinem Stiefvater, ich hör sie jetzt schon wieder verständnislos reden, dass wir ja nix mehr trinken. Wut, das weiss jetzt schon, wird mich diesen Nachmittag begleiten....... Schwiegereltern kommen auch. Ich hasse solche Zwangs-Familientage, wenn ich meine Familie sehen will mache ich das lieber spontan und dann, wenn ich es will und KANN, und heute ist nicht so ein Tag...

    Aber mein neues ICH ist noch nicht soweit, sich in dieser Hinsicht durchzusetzen. Alles braucht Zeit, ich bin noch viel zu verstrickt in meinen alten Verhaltensweisen.

    So, erstmal genug, jetzt noch ein Stündchen Ruhe, nur für mich, und dann geht´s los!!!

    Charlie

    Hallo,

    sende Grüße aus Deutschland nach Spanien, da ich großer Barcelona-Liebhaber bin!!! Der letzte Besuch ist aber schon 14 Jahre her.....leider.
    Dafür habe ich bestimmt ein Dutzend Mal die Stadt unterschiedlich erleben dürfen.

    Erstaunlich, wie weit verbreitet hier die Teilnehmer sind.

    Lieben Gruß

    CHarlie

    Hi, Mondstaub!

    Herzlich WIllkommen!!!!

    Ich bin 39 und seit dem 4.1. trocken, also auch noch Frischling. Ab und zu habe ich noch Saufdruck, aber es wird besser.
    Mir hilft ganz viel lesen, sowohl wahre Abhängigkeitsgeschichten als auch Fachliteratur (z.B. die Suchtfibel). Daraus entstand ein Tagebuch, wo ich speziell auf meine Gefühle achte und dadurch Rückfallgefahren eher erkennen möchte, falls das geht. Hausarzt, klinischer Entzug, Suchtberaterin, alles war/ist am Start und hilfreich. Bin jetzt dabei eine ambulante Therapie zu beantragen, da ich ganztags arbeiten gehe, vielleicht ist das ja auch was für Dich, Termine hierbei 2 x mal wöchentlich, also vielleicht auch mit Kindern händelbar???
    Viel Erfolg die nächsten Tage!!
    Charlie

    Hi Jane,
    nein, zur SHG war ich noch nicht. Steht aber für nächste Woche auf dem Plan, da sind Mann und Sohn die Woche weg, und für meine ambulante Therapie muss ich eh 3 x vorher eine SHG aufsuchen. Zweimal nächste Woche habe ich mir vorgenommen (im Kalender brav vermerkt) und Donnerstag habe ich einen Termin bei meiner neuen Suchtberaterin. Da ich von den 4 Werktagen auch noch dreimal bis 18 Uhr arbeiten muss, ist die Woche also sinnvoll ausgefüllt :)
    Dann habe ich hier für 3 Monate den erweiterten Zugang beantragt, da bin ich auch mal gespannt.
    Dir ebenso ein frohes und trockenes Osterfest. Bin Dienstag aber froh, wieder arbeiten zu können, so eine Masse an Feiertagen, wo man sich family-maessig treffen muss, is nix für mich. Habe sie halt früher schön gesoffen---------die Tage, nicht die Familie (kann man zum Teil nicht schönsaufen).
    Spass beiseite, noch ein paar schöne Tage und bis bald.
    p.S:. Am Montag feier ich ein Vierteljahr ><><><

    Hallo, Trienchen,
    bin am 4.4. ein Vierteljahr trocken, stehe also auch ganz am Anfang.
    Es gibt aber soooo viele Möglichkeiten, was man tun kann, auch wenn das Umfeld nicht informiert ist: Suchtberatung und dann ambulante Therapie, die besteht aus 2 Terminen pro Woche, das ist machbar.
    Den ersten Schritt aus meiner eigenen Hilflosigkeit habe ich bei meinem ganz lieben Hausarzt gemacht, der hatte ein total offenes Ohr und viel für mich getan und steht mir auch jetzt jederzeit zur Seite. Dann kam sofort am selben Tag Einlieferung zum Entzug, 7 Tage und jetzt läuft der Antrag für die ambulante Therapie, zuzüglich zur Suchtberaterin von einer anderen Stelle aus.
    Zur Überbrückung habe ich das Forum hier, viel gelesen (die Suchtfibel), Tagebuch geführt, um meine Reaktionen auf Alltag mal zu analysieren und reagieren zu können. Viel beschäftigt habe ich mich mit dem Suchtdruck, aber auch da habe ich ein Medikament gegen und Ablenkungsmanöver.
    Zu Hause leben wir komplett alkoholfrei, aber ein großer Vorteil ist bei mir die Berufstätigkeit ganztags. Habe nicht viel Zeit zum Grübeln oder zum überlegen, ob ein Bier wohl geht.
    Etappen habe ich mir vorgenommen, Tage/Wochen/Vierteljahr etc., den Begriff lebenslänglich habe ich weggesperrt, der ist zu abschreckend (noch).
    So gelingt mit die Trockenheit momentan gut, bin zuversichtlich, habe aber auch Angst, dass dies noch Anfangseuphorie ist und ich irgendwann zu nachlässig werde und kommende Gefahren nicht erkenne.
    Trienchen, Du schaffst das, aber eben nicht allein, dass werden Dir 99,9 % aller trockenen und nassen Alkoholiker bestätigen!!!!!! Such Dir Hilfe, bitte!
    Bis dahin,
    Charlie