Beiträge von n i c i

    Lien Melanie, liebe Martha,

    ich hab mir gerade 10 mal heulend eure Nachrichten durchlesen.
    Ja, es ist mein wunder Punkt - die Kinder.

    Und es tut soo weh. Und das einzige, was ich gerade versuch, ist sie zu schützen.
    Emontinal kann ich grad nur noch an die Kinder und an mich denken, und alles kreist darum. Ich weiß, die Überfürsorge.
    Und deshalb Melanie hab ich den Text für mich nicht aus dem Zusammenhang gerissen, denn bei allem was ich fühle und mache geht es mir nur um die Kids. Die Gedanken kreisen um sie.
    Ich hab mich schon so geöffnet, bin zum Arzt, zur Suchtberatung, war beim Therapeuten, und die Kinder waren auch allein beim Therap. der Suchtberatung. Ich such mit ihnen das Gespräch, zieh andere mit ins Boot. Ich bemüh mich ja auch. Ich will nicht vertuschen, und ganz bestimmt waren wir noch nie die glänzende Familie ( Opa ist auch schnorrend um die Häuser gezogen)
    Aber ich hab vor paar Wochen mitbekommen, wie die Lehrer auf so eine Offenheit reagieren : die Mutter eines Mobbingopfer hat sich dem Lehrer anvertraut, und der hatte beim nächsten Elternstammtisch nichts bessereres zu tun als vor allen zu sagen "tja, der ist aber auch echt anderst, des is halt auch seine komische Art"
    Ist "anders sein" für seine Augen das ok gewesen das Kind zu mobben ???
    Was für Pädagogen??!! Nein, ich erhoff mir hier keine Hilfe.

    Der Große schläft schlecht, der Kleine hat Schulschwierigkeiten und zu allem Übel ist mein Mann noch nicht weg.
    Ich weiß ich sollte an meiner Wahrnehmung arbeiten, und ich weiß ihr gebt mir hier viel Hilfe, und dafür bin ich auch sehr dankbar. Und will auch keinen Gedankenaustausch missen.
    Ich will ja auch nicht auf die Schulter geklopft werden, ich versuch nur wenigsten die Kinder aufzufangen, wenn schon alles andere einstürzt.

    Ich weiß nicht, warum mich dieses Thema so trifft, ich muss es vielleicht auch einfach zulassen und ja - ich guck hin....

    nici

    Warum so agressiv Melanie ?

    Weil ich noch nicht so weit bin wie Du ? Ja, ich weiß, es ist ein Vertuschen.

    Zitat

    Richtig mache ich es dann, wenn in mir drinnen alles im Reinen ist und ich es mit gutem Gefühl dazu stehen kann. Dabei wäge ich ab und überlege. Das ist dann richtig, denn falsch wäre, wenn ich unüberlegt einfach was tun würde ohne darauf zu achten, wie es dam anderen geht.Das wäre rücksichtslos.


    Ironie ? Oder einfach Angst. Warum gibt es denn die ANONYMEN Alk.
    Dieses Hose-runter-lassen - glaub mir hätte ich null Probleme - aber ich kann nicht bei meinen pubertierende Jungs die Hose runter lassen, und sie dann alleine stehen lassen.
    Im Familienkreis, und bei bestimmten Freunden kann ich es. Und es hat ihnen auch gut getan, zu wissen, dass sie vor Ihnen keine Angst haben brauchen. Und offen über alles sprechen können.
    Liebe Melanie, du stehst so taff und fest da, aber dazu hast Du auch deine Zeit gebraucht. Und hast wahrscheinlich dies auch erst im Erwachsenalter hinbekommen. Ich bin noch nicht soweit. Und ich fühl mich angegriffen, weil ich nicht - wie Du sagst die "heile Welt" vorspielen will - is mir Wurscht was die denken - aber mir ist ganz bestimmt nicht egal, was da auf die Kinder zukommen könnte.
    Vielleicht schaff ich es dieses CoProgramm auch noch auf die Reihe zu bekommen, aber nicht in diesem Tempo, und nicht auf dem Rücken meiner Kinder.

    Zitat

    Richtig mache ich es dann, wenn in mir drinnen alles im Reinen ist und ich es mit gutem Gefühl dazu stehen kann. Dabei wäge ich ab und überlege.

    Zitat

    Doch ich darf egoistisch sein bis zu dem Grad, wo ich eben nicht über andere Menschen und deren Bedürfnisse hinwegsehe und ihnen damit schade.


    Bitte versteh mich nicht falsch Melanie, du hast dich zornig der Sache entgegengestellt, was für Dich auch bestimmt der richtige Weg war.
    Den Zorn verspür ich auch, und wenn ich alleine wär, würde vieles anderst ablaufen. Aber das bin ich nicht, und ich will sie meinem Tempo nicht unterziehn. Das kann ich nicht.
    Und ich seh auch keinen besonderen Nutzen davon, allen von persönlichen Problemen zu erzählen. Die Menschen, die ich einweihen möchte, such ich mir aus.

    Zitat

    also nur Mut zur Transparenz, können sich auch Türen öffenen


    Liebe Martha, es sind schon Türen aufgegangen,
    aber hausieren gehen möchte ich auch nicht.

    Bitte versucht zu verstehen, ich kann nur ein Schritt nach dem anderen gehen.
    Und ihr habt es ja auch nicht gleich ab Tag1 geschafft.
    nici

    Zitat von Martha66

    Wissen die Lehrer von der Problematik bei Dir zu Hause?

    Ich würde es glaube ich sagen, dass Dein Mann ein Alkoholthema hat.

    Hallo Martha, hallo Melanie,

    nein, die Lehrer wissen noch nichts. Ich habe aber auch die Befürchtung, dass wenn es einmal das Thema ist, immer das Thema is.
    Und wenn er auch nur einfach mal nen Käse mitmacht, heißt dann womöglich "klar, es ist das Kind aus der Problemfamilie"
    ich versprech mit bei unseren Prädagogen nicht viel davon. Und wenn beim Kleinen noch schlimmer kommt, kann ich es ja immer noch zur Sprache bringen.

    Und da wir in einem kleinen Ort wohnen, und die Kinder ja hier auch noch weiterhin aufwachsen werden, überleg ich mir gezielt, was ich wem erzähle.
    Das soziale Umfeld ist für die Kinder ja jetzt wichtiger als es schon vorher war. Und das will ich nicht riskieren.
    Und das ein Alkoholiker nicht immer nur der alrbeitslose Penner am Bahnhof ist, begreifen im Dorf nicht alle, - begreift nicht mal mein Männe :x

    nici

    Ja Melanie,

    du hast ja Recht. Ist wahrscheinlich mein altes Co-Schemata :
    *es für alle regeln zu müssen - er ist wirklich alt genug, auch für seine Fehler
    * alles perfektionieren zu müssen - gelingt eh nicht.

    Bin halt auch bloß ein Mensch mit 24 Std.-Tag, und mit Gefühlen, und mit einer Schmerzgrenze.

    nici

    Zitat von Melinak


    Das ist mein Wunsch, mein Bild für meine Zukunft. Ich sitze am Wasser auf einer Parkbank...

    Zitat

    Danke, dass Du mich hast ein bisschen dabei sein lassen.

    Eine schöne Vorstellung, auch wenn ich nicht gerade 100 werden möchte.

    Manchmal ertapp ich mich, wie ich sehsüchtig, ja fast eifersüchtig, ältere Frauen betrachte. Sie haben es geschafft, sie ruhen in sich selbst. Haben vieles erreicht, vieles als erledigt abgelegt, sie leben einfach.

    Und dann wieder denk ich, ist doch schade, das dann, genau in diesem Stadium das Leben zu Ende geht.

    Liebe Melanie, ich hoffe, dass ich es früher schaffen werde, diese Ausgeglichenheit zu erreichen. Ich hoffe, dass ich deine innere Ruhe auch erlangen werde. Es ist sooo schön Dich zu lesen.

    Gestern habe ich einen älteren Mann gesehen, und ich habe mir vorgestellt, wie es wohl an seiner Seite wäre. Der würde nichts von mir erwarten, er würde es geniesen. Für ihn müsste ich nichts regeln, er hat sein Leben schon geregelt. Ist wahrscheinlich ne falsche Vorstellung, aber schön.
    Ja, Melanie, ich sitz auch auf meiner Bank, am Ufer eines Baches, über mir rauschen die Bäume, und er hält meine Hand.
    Wir wollen nichts, wir brauchen nichts,... wir haben alles.

    Ich nehm dein Bild heute mit.

    Danke Dir,
    nici

    GuMo.

    gestern war ich ziemlich verzweifelt, weil ich gemerkt habe, wie mein Kleiner
    mir entgleitet. Ich muss die Notbremse ziehn.
    Ich wollte mit ihm auf eine Arbeit lernen, und hab bemerkt, dass er in den letzten Wochen kaum ws mitgenommen hat aus dem Unterricht, kaum Hausaufgaben gemacht etc.
    Am meisten hat mich schockiert, dass ich es nicht bemerkt haben.
    Es war in den letzten Wochen einfach alles zu aufreibend für uns alle.
    Und einmal mehr, hab ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass bei uns bald wieder die Ruhe einzieht, und er auszieht.

    Liebe Melanie, danke für deinen Tip, ja ich werde mir meine Momente auskucken :wink:
    Ich fahr an Pfingsten vielleicht zu Verwandte. Urlaub von daheim :lol:
    Muss es aber erst mir den Kids absprechen, die haben meist auch schon was ausgemacht.
    Auch eine Freundin hat mich eingeladen.

    Das ist auch etwas, was mir Zeit raubt, auch wenn es gut gemeint ist.
    Jeder bietet mir Hilfe an, alle rufen an, und fragen wie es uns geht.
    Ich weiß, dass es lieb gemeint ist. Aber ich tel. bald jeden Tag 1-2 Stunden.
    Und jeder hat gut gemeinte Vorschläge " habt ihr das schon versucht..." "er könnte doch das machen.., hast ihm das gesagt" "da gibt es einen guten Therapeuten" "der Mann hat auch Schwierigkeiten"

    Ich habe den meisten zwar von seinen Depressionen erzählt, aber wenigen nur vom Trinken.
    Es nervt, wenn ich immer wieder erzählen muss, dass ich schon alles ausprobiert habe in den letzten Jahren.
    "nein" ich kann nichts mehr für ihn tun. Aber es immer und immer wieder durchkauen - auch wenn es lieb ist - nervt. :evil:
    Klar, ich will sie nicht vor den Kopf stoßen, und auch nicht die Freunde und Familie verletzen, die mir Hilfe anbieten.
    Aber immer diese Erklärungsversuche, immer dieses "hab ich auch schon probiert" nervt.
    Geht es Euch so ?
    Hab schon ein Treffen mit Freundinnen abgesagt, weil ich meine Ruhe wollte, das hab ich jetzt schon 3 mal tel., einfach persönlich erklären müssen. Und schon war wieder nichts mit der Ruhe.

    Wahrscheinlich, sollte ich mich da besser dagegenstellen ( co-Verhalten : allen es recht machen :twisted: ),
    aber in Zukunft brauch ich vielleicht auch ihre Hilfe, und ich will sie nicht verkraulen.
    Geh schon langsam garnicht mehr ans Tel.

    Nur der Austausch hier mit euch, den brauch ich, und der gibt mir soo viel.
    Und euch muss ich nichts erklären, was ich schon gemacht hab, ihr habt die ganzen Dinge auch schon durch.

    Wo ist die einsame Insel ? Ich schwimm gleich los...
    nici

    Zitat von Fini

    hast du auch Angst vorm Alleinsein ?

    Hallo Fini,

    hat nicht jede Mensch Angst alleine zu sein ? Aber hast Du jetzt nicht auch Angst, Angst um Dich und um deinen Kleinen ?

    Ja, meine leiden auch wenn Papa weint.
    Und dann kommen noch so blöde Sprüche, wie "Mama, will ja nur das ich geh "
    Ich hab den Kindern aber gesagt, dass er auch getrunken hat, wo es gut lief bei uns.
    Rede mit deinen Kindern ehrlich, sag dass du Papa zwar liebst, aber auch dass Du Angst hast, weil er auch bös sein kann.
    Wie alt ist dein Kind ? Meine sind 13 und 15, und ich kann schon offen mit Ihnen sprechen, zumindest über den Alk, mit den Drogen kann und will ich sie nicht einweihen.
    Liebe Fini, egal was uns Angst macht, eines wissen wir doch,
    soo wollen wir es nicht.
    Und viele Lösungen gibt es leider nicht, wenn er nicht einsichtig ist.

    Versuch für Dich zu klären,
    was DU willst, was DU für deinen Kleinen willst.

    Das ist es doch bestimmt nicht.
    Und Fini, lieber einsam mit Kind und alles ist friedlich statt
    mit ihm, und ewig dieser Stress, diese Angst.

    Ich drück Dich mal,
    nici

    Hallo ihr :wink:

    klar ich darf jetzt nicht anfangen mich einzuigeln. Aber ein gebrannten Kind scheut das Feuer, mit dem Unterschied zu mir : ich bin zu blöd, das Feuer zu erkennen.
    Momentan hoff ich nur, dass es ein Leben zwischen den Co :arrow: und einer egoistischen Zicke gibt,
    denn beides will ich nicht sein.
    Ja, hab noch viel zu lernen, viel in mich reinzuhorchen.
    Und wenns nicht klappt, kann ich ja immer noch als alte, einsame Schrulle durchs Leben wandern :cry:
    Jetzt mal was Erfreuliches...
    hab am 26. mein Vorstellungsgesräch :D
    Freu mich drauf, drückt mir die Daumen.

    Und jetzt mal was Unerfreuliches :
    Hab ihr Karstens Meldung in der Forumsübersicht gelesen ?
    Steht unter EINLEITUNG UND AENDEUNG..
    Ich hab Angst, dass es diesen offenen Bereich bald nicht mehr gibt,
    und den geschlossenen kann ich mir grad nicht leisten.
    Hat mich sehr geschockt.

    Bin nämlich froh, dass es euch hier gibt.
    :cry: nici :cry:

    Hallo Anna,

    schön, dass Du wieder da bist.

    Ja bei mir hat sich einiges getan. Auch in meinem Inneren.
    Und ich bin es nicht gewöhnt in mich reinzuhorchen.
    Das muss ich mühsam erlernen :cry:

    Ich bin fest entschlossen mal ein Leben zu leben, wie ich es möchte.
    Nur was will ich ?
    Ich mag auf jeden Fall nicht mehr die Mutter Theresa für jedermann sein.
    Und bekomm ich das hin ?
    Oder ist es besser, sich auf keine Beziehung ( und ich mein nicht nur zu einem Mann, sonder auch Familie, Freunde, Kollegen ) einzulassen.

    Vielleicht muss ich, genauso wie ein Alk für immer auf seinen Alkohol verzichtet, auch auf Beziehungen/Freundschaften verzichten, weil ich es nicht im Griff habe ?
    Ich hatte eine unbeschwerte Kindheit, und ich kann nicht erkennen, warum ich mich zu einem Co entwickelt habe.
    Klar in unserer Familie waren meist die Frauen auf sich allein gestellt.
    Sie waren es gewöhnt, alles alleine zu regeln. Und im Austausch der Frauen untereinander, wurde ja auch alles geregelt, hat man ja auch alles hin bekommen, man/frau hat nie aufgegeben. War es das ?
    Das nicht aufgeben wollen oder können ?

    Und wie krieg ich jetzt die Kurve ? Oder ist es gesünder für mich allein zu bleiben ? Ich weiß es nicht. Und vor dem Alleinsein, von dem Fehlen von Freundschaften hab ich große Angst.
    Aber auch die Angst, mich darin wieder zu verlieren.

    Eigentlich bin ich ein lustiges unterhaltsamer Mensch. Kann ich das auch mit einem -für mich- gesunden Abstand ??

    Gibts ne Heilung ?
    Für Rezeptvorschläge immer offen...nici

    Hallo emptry,

    ich habe gerade bei Dir gelesen.
    Du sagst, dass Du ihn liebst. Und machst alles in deinem Leben um dieses Gefühl herum.
    Selbst die neue, sehr schnelle Auffangbeziehung geschah um Dich um dieses Gefühl herum zudrücken.

    Aber liebst Du siesen Mann wirklich ? Horch in dein Inneres rein.
    Oder liebst Du die Vorstellung, dass er deine große Liebe sein könnte ?
    Was hast Du für eine Vorstellung von "großer Liebe " ?
    Ein Mann, der Dich hält... tut er nicht
    Ein Mann, der für Dich da ist ... ist er nicht
    Ein Mann, damit Du Dir und deinem Kind ein Familie bieten kannst... das ist keine Familie für dein Kind

    Liebe empty, mach dein Leben mal empty,
    mach den Tisch erstmal leer ( auch die Ersatzbeziehung ) und ruhe Dich aus.
    Dann versuch Dir klar zu werden, was Du wirklich willst, was Du für Dich und dein Kind willst.
    Und erst dann pack Sachen auf den Tisch. Aber bitte nur Sachen, die auch wirklich da stehen haben willst.
    Und eins glaub mir, dein Kind will keine Vorstellung von einem tollen Leben,
    es will leben.
    Mit Dir, und in Frieden.
    Und wenn Du nicht alleine rausfinden kannst, was Du willst, und was Du liebst, lass Dir ruhig helfen.
    Du sucht doch auch Hilfe in der Ersatzpartnerschaft, und das ist kein Fachmann.
    Nicht einem Traum nachjagen, von dem Du geanu weißt, dass es kein Happyend gibt. Rausfinden, von was Du wirklich träumst.

    Liebe empty, ich will auch eine intakte Partnerschaft, eine schönes Familienleben für meine Kinder, und mein Mann sah am Anfang so aus, als könne er mir das alles geben, und ich liebte ihn.
    Aber je mehr ich darüber nachdenke, was ICH eigentlich will,
    desdo mehr merk ich, ich hab ihm eine Rolle in dem Film gegeben, die er garnicht wollte, oder zu schätzen wußte.
    Also war das Liebe ? Ich hab die Rolle falsch besetzt, vielleicht werde ich sie nie mehr richtig besetzen und hab auch Angst vor der Einsamkeit.
    Aber ich will mich nicht mehr belügen, und einem Geist nachjagen.
    Denn Geist bleibt Geist, und wird nie zum Hauptdarsteller.

    Ich drück Dir die Daumen, das Du ein zu Dir ehrliches Leben findest.
    Dann können Du und dein Kleiner glücklich werden auch ohne Beziehung.
    nici

    Liebe Aurora,

    Du hörst Dich verdammt gut an :wink:

    Ich hoffe, dass ich es auch mal dahin schaffe.
    Und bei dem, was Du für Dich erreicht hastm kann man auch zufrieden und müde sein.

    Ruh Dich aus,
    hast deine Arbeit getan. :wink:

    Gruß, nici

    Zitat von estelldilorca

    Ich ziehe bald um in eine andere Wohnung und brauche Rat.Er stalkt ruft ständig an,holt seine Sachen nicht ab,schrieb Ihm schon einen Brief per Einschreiben und setzte Ihm eine Frist.

    Hallo estelldilorca und Fini,

    Abstand ziehen, Tel.Nr. wechseln. Liebe Estell wenn Du ausziehst kann Dir ja egal sein, was mit seinen Sachen passiert. Das kann er doch selber regeln mit dem alten Vermieter. Konzentrier Dich auf deinen Weg auch wenns schwer fällt. Und wenn er Dich im Geschäft tel. belästigt, dann ist vielleicht besser, offen im Geschäft darüber zu sprechen. Das bringt Dir vielleicht Verständnis und Unterstützung.
    Und liebe Fini, erkundige Dich bei einem Frauenverein, bei einem Frauenhaus, bei Fachleuten über die Möglichkeiten, die Du hast.
    Schildere ihnen deine Angst vor dem manisch-depressiven Mann, sie zeigen Dir vielleicht Mittel und Wege auf, an die Du noch garnicht gedacht hast.

    Denn wenn eine schwierige Situation auftauchen sollte, kann er dann in die Klinik eingewiesen werden, auch ohne sein Verständnis.
    Und Du und deine Kinder sind momentan das Wichtigste.

    Meine Kinder leiden auch gerade unter dem Selbstmitleid ihres Papas, und der psychische Druck, der er ihnen aufbürdet geht nicht mehr.
    Unsere Trennung steht vor der Tür, und ich hab auch Angst, was da kommen mag.
    Aber ich hab mich dazu entschieden es durchzustehn, denn nicht nur das, was kommt, auch das was da ist, ist schrecklich.

    Wünsch euch beiden sehr viel Kraft, für euch und die Kinder.
    nici

    Zitat von Melinak


    Ich muss nicht alles mitmachen, was von aussen auf mich einströhmt. Ich kann es, wenn ich Lust dazu habe. Als Erwachsener Mensch der ich bin habe ich so viel Möglichkeiten mein Leben so zu gestalten, wie ich es leben möchte.

    GuMo Melanie,

    ja wir können dies als Erwachsene entscheiden, weil wir in unserem Leben einiges kennen gelernt haben. Denn nur wer die Möglichkeiten kennt, kann sich wirklich frei entscheiden.
    Aber das ist grad das Problem, die Kinder kennen und erkennen ihre Möglichkeiten ja oft nicht und nehmen so oft genug die Sachen von aussen an.
    Und in viele Situationen werden wir garnicht zur Entscheidungsfindung mit eingesetzt. Und das macht mir ein bisschen Angst.

    Meine Entscheidung, den Weg erstmal ohne ihn zu gehen, fällt mir deshalb so schwer, weil ich weiß, dass die Kinder leiden.
    Sie verlieren wieder eine Säule, die sie stützt.
    Ich weiß, das die scheinbare Familie keine große Sicherheit gegeben hat,
    aber sie war für sie doch eine Art Säule, die sie getragen hat.

    Jetzt merken sie, dass auch noch der finanzielle Untergrund zu brökeln beginnt, und es wackelt eine weitere Säule.
    Und in ihrem Alter hat man ja noch Wünsche ohne Ende.
    Was in nächster Zeit wohl nicht mehr zu realisieren sein wird.

    Und auch wenn mit Papa schon lange nicht mehr 100 % zu rechnen war,
    war diese unsichere Zeit, einplanbar, kalkulierbar, kam mit sicherem Abstand zu fast festgelegten Zeiten.
    Aber was kommt jetzt ? Wieder eine Säule, die wackelt.

    Liebe Melanie, ich habe Angst, alle Säule zu ersetzten. Da ich ja auch noch auf keinem festen Untergrund stehe.
    Wir sind erwachsen, haben aus unseren Erfahrungen gelernt, auszusuchen, was uns gut tut ( mal mehr, mal weniger ) und was nicht,
    aber das sind Erfahrungen, die die Kinder ja oft noch nicht haben, die sie erst machen werden.
    Ich hatte eine relative unbeschwerte Kindheit und konnte mir der Säulen sicher sein, sie trugen mich durch manche Situation.
    Und bin trotzdem zu einem sich aufgebenden Co geworden,
    was wird aus den Kindern, die diese Sicherheiten nicht mehr haben ?

    Aber vielleicht kann ich ihnen, durch die Einsicht, die ich jetzt gewinne, und ich mich von meinem Co-Verhalten löse, auch mehr auf den Weg geben, als ich im Moment denke.

    Ich hoffe es.
    nici

    Hallo Aurora,

    ich hoffe Du hattest einen guten Tag. Das Du nicht zu ehmütig warst. Das Du mit freudigem Abstand hast Revue passieren lassen.

    Und das Du mit deinem Exmänne, wie mit einem Klassenkameraden zwar nett über Vergangenes sprechen konntest, aber Dir dein jetztiges neugewonnenes Leben dabei auch vor Augen war.

    nici :)

    Hallo Fini,

    egal wir schrecklich diese Sachen doch sind,
    sie haben etas gutes,
    sie lassen uns doch die richtige Entscheidung treffen.

    Geh weiter, geh den jetzt eingeschlagenen Weg für Dich und deine KInder weiter.

    Schau nicht zurück, auch wenn wir immer wieder in der Vergangenheit blättern,
    aber dieses Kapitel ist fertig,
    schau,was das Neue bringt.

    Und es hat nicht nur schlechte Sachen,
    es warten Frieden, und Ruhe auf Dich und deine Kids.

    Und auch bei uns ist es immer eng mit dem Geld,
    als auch wenn ich auf Hartz4 komme,
    merken wir wahrscheinlich nicht mal den Unterschied.

    Klar müssen wir den Gürtel enger schnallen,
    ..haa .. dann hab ich wenigsten wieder mal ne Taille :lol:

    Kopf hoch,
    nici

    Hallo Monty, du kleine Industriekauffrau.

    Ich bin auch ne kleine Ind.Kffrau und schon 15 Jahren aus meinem Job.
    Was soll ich da sagen. Bin ja schon froh, wenn ich nen Aushilfsjob ergatter.

    Aber warte nur, es kommt noch unsere Zeit, und wir steigen wie Phönix aus der Asche 8)

    Du hast schon so viel gepackt in deinem Leben, der Rest ist doch nen Klacks.... :roll:

    Gruß, nici

    Zitat von anke18

    Ich habe von einer Freundin allerdings auch gehört, daß man den Ehemann aussperren darf, wenn er sich keine Wohnung sucht.
    Bei ihr war das der FAll. Er hat sich nie um eine neue Wohnung gekümmert dann hat sie sich von einer Anwältin beraten lassen und hat während eines Therapieaufenthalts von ihm die Schlösser ausgetauscht.

    Hallo Fini,

    da wär ich vorsichtig - mit dem aussperren. Ich hab es zweimal gemacht,
    und die Anwältin bei meiner Rechtsberatung hat gesagt, dass ich das eigentlich nicht tun dürfte, er könne die Herausgabe des Schlüssels (hatte ihn weggenommen) einklagen, und ich hätte ihn wieder bei mir sitzen.
    Das hätte meiner nie gemacht, aber ich weiß nicht wie deiner tickt.

    Liebe Fini es gibt so viel Paralellen bei uns, auch mein Mann hat angetrunken den Kinder erzählt, ich wolle ihn loswerden.
    Versuch mit den Kindern offen zu sprechen, wenn es halt vom Alter her geht.
    Erklär ihnen, dass Papa, wenn er trinkt viele Sachen sagt, die er garnicht so meint.
    Mir hat es gut getan andere Familienmitglieder einzuweihen. Denn nach ein paar Erzählungen, von dem was so abgeht, hören jetzt auch langsam die Mutmacher " is doch alles nicht so schlimm" "das wird schon werden" "er hat halt grad viel im Geschäft"... auf.
    Und es kommt jetzt doch einiges an Verständnis und Hilfe rüber.
    Das entlastet auch ein bisschen.
    Und Du hast vielleicht auch mal die Gelegenheit für paar Tagen mit den Kindern bei Freunden/Verwandten im Bedarfsfall unter zu kommen.

    Ich wünsch Dir viel Kraft und Mut, und hoffe, Du findest bald eine Bleibe für Dich und die Kinder.
    Dann könnt ihr euch aufmachen, und in Frieden glücklich werden.
    Einfach wird es bestimmt nicht, habe auch Angst davor. Aber es so lassen, macht mir noch viel mehr Angst.

    Drück dich, nici

    Hallo liebe Monty,

    Danke für das Daumendrücken.
    Hab ein bisschen Angst, was die Woche so bringt, aber wird schon werden.

    Ich hab jetzt auch schon ein paar Freunden und der Familie gesagt, dass wir uns erstmal trennen werden.
    Dadurch fühl ich mich auch schon wieder wohler, diese Geheimniskrämerei hört jetzt Schritt für Schritt auf.

    nici

    Liebe Melanie,

    ich glaube, dass wir beide den richtigen Weg gehn. Auch unsere Kinder müssen - wie Du es richtig gesagt hast - ihre eigene Erfahrungen sammeln.

    Ich werde es nicht viel anders machen, wie Du.
    Erfahrungen ja, aber in den von mir abgesteckten Grenzen ( soweit wir es immer mitbekommen)
    Aber da ich einen guten und offenen Konatkt mit den Kids habe, denke ich werden wir das meist hinkriegen.

    Gruß, nici