Lien Melanie, liebe Martha,
ich hab mir gerade 10 mal heulend eure Nachrichten durchlesen.
Ja, es ist mein wunder Punkt - die Kinder.
Und es tut soo weh. Und das einzige, was ich gerade versuch, ist sie zu schützen.
Emontinal kann ich grad nur noch an die Kinder und an mich denken, und alles kreist darum. Ich weiß, die Überfürsorge.
Und deshalb Melanie hab ich den Text für mich nicht aus dem Zusammenhang gerissen, denn bei allem was ich fühle und mache geht es mir nur um die Kids. Die Gedanken kreisen um sie.
Ich hab mich schon so geöffnet, bin zum Arzt, zur Suchtberatung, war beim Therapeuten, und die Kinder waren auch allein beim Therap. der Suchtberatung. Ich such mit ihnen das Gespräch, zieh andere mit ins Boot. Ich bemüh mich ja auch. Ich will nicht vertuschen, und ganz bestimmt waren wir noch nie die glänzende Familie ( Opa ist auch schnorrend um die Häuser gezogen)
Aber ich hab vor paar Wochen mitbekommen, wie die Lehrer auf so eine Offenheit reagieren : die Mutter eines Mobbingopfer hat sich dem Lehrer anvertraut, und der hatte beim nächsten Elternstammtisch nichts bessereres zu tun als vor allen zu sagen "tja, der ist aber auch echt anderst, des is halt auch seine komische Art"
Ist "anders sein" für seine Augen das ok gewesen das Kind zu mobben ???
Was für Pädagogen??!! Nein, ich erhoff mir hier keine Hilfe.
Der Große schläft schlecht, der Kleine hat Schulschwierigkeiten und zu allem Übel ist mein Mann noch nicht weg.
Ich weiß ich sollte an meiner Wahrnehmung arbeiten, und ich weiß ihr gebt mir hier viel Hilfe, und dafür bin ich auch sehr dankbar. Und will auch keinen Gedankenaustausch missen.
Ich will ja auch nicht auf die Schulter geklopft werden, ich versuch nur wenigsten die Kinder aufzufangen, wenn schon alles andere einstürzt.
Ich weiß nicht, warum mich dieses Thema so trifft, ich muss es vielleicht auch einfach zulassen und ja - ich guck hin....
nici