Die Hoffnung, wenn ich nur da bin, wenn er mich braucht, dann ist er auch für mich da, wenn ich ihn mal brauche ?
Hat mich diese Glaube, die ganzen Jahre an dieser Beziehung festgehalten ?
Wer gebraucht wird, wird nicht so schnell verlassen ? War ich einfach nur feige ?
Mir gehn grad so viele Gedanken durch den Kopf. Und ich versuche die Figur "nici" in diesem Spielfeld zu analysieren.
Komisch, aber bei all den Personen, um die ich mich gekümmert hab, ging es nie richtig um mich.
Irgendwie ja schon, "das schaffst du schon", "das war richtig von dir "... Balsam auf meiner Seele ? Brauch ich diese Bauchpinselei für mein Ego, für mein Selbstwertgefühl ?
Aber warum bin ich MIR nichts wert, wenn ich mal nichts für andere, sondern nur für mich tu ?
Und war das bei mir immer schon so ?
Klar, man bekommt mehr Anerkennung, wenn man sich für jemand aufopfert. Aber bekommt ich doch nicht auch ein Lob, wenn ich was ganz allein für mich schaff ?
Bödsinn, wenn jemand was erreicht hat, und wenn es für sich ist, ist es eine Anerkennung wert. Warum also dieser innere Konflikt.
Ich bin wahrscheinlich gerade dran den Co-Knoten in meinem Bauch zu lösen.
Während ich den Schrank leere und ausmiste, überleg ich mir schon, was und wie ich ihn einräume. Ich muss meine Ziele neu definieren.
Ich muss mir MEINE Ziele neu stecken, und weiß eigentlich noch garnicht so Recht, wo die sein sollen.
Hab ich der Vergangheit doch für die Ziele der andere gearbeitet...es versucht überall Recht zu machen.
Ich war die gute Tochter, die beste Freundin, die aufopfernde Ehefrau, die fürsorgliche Schwiedertochter, die liebste Mama....
Ich hab so viele Rollen bedient, und sie sind bestimmt auch alle zufrieden mit mir, aber wo bin ICH ?
Klar ich will nicht ungerecht sein, sie sind auch bei mir, wenn ich sie brauche.
Ich mein nur, dass die anderen mich vielleicht nicht- , aber ICH mich vergessen habe.
Und nun muss ich mal wieder für jemand da sein,
für jemand ganz Neues,
für mich.
Ich weiß nicht was kommt, aber ich laß mich jetzt auf dieses Spiel ein.
Eine gute Nacht an alle.
ein nachdenkliche nici