Hallo Linde66,
wir wissen alle viel und dochnicht viel vom anderen.
Das ist auch nicht wichtig.
Auch aus Kurzzeilen, kleinen Bemerkungen, kann man sich viel rausziehn.
Und dafür Danke.
nici
Hallo Linde66,
wir wissen alle viel und dochnicht viel vom anderen.
Das ist auch nicht wichtig.
Auch aus Kurzzeilen, kleinen Bemerkungen, kann man sich viel rausziehn.
Und dafür Danke.
nici
Hallo Noemi,
auch von mir ein Strauss zum Geburtstag :
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Ps. diese Blumen brauchen kein Wasser ! Heben dafür länger
nici
Ohhh, schön,
nochmal ein kleiner Dino ![]()
Ja, manchmal merk ich schon, dass das Elexier "Leben" schon anfängt zu wirken.
Und es tut auch gut, den Ballast auch auf andere Schultern (Family) zu legen .
Und sie merken dass die to-do-Liste, die sie sogern für mich ausstellen,
nicht so leicht umzusetzten sind.
Und ich GEH, und GEH,
und fang an mich auch über meine "kleinen" Schritte zu freuen.
Liebe Grüße Linde,
nici
Hallo Nanni,
lass doch die Klingel, Klingel sein
und dreh die Musik voll auf!!!!!
Wenn die Kids alle im Haus sind, was solls !!!
Entspannen kann ich grad auch net, was meinen Arzt beunruhigt, Blutdruck.
Na, egal.
Und wenn es Dich entspannt in der Wanne, schön.
Dann erstell ich Dir jetzt ein Rezept :
- 1 volle Wanne
- 5 ml Duftöl ( falls nicht vorhanden, bitte besorgen)
- Hintergrundmusik
- Türe abschließen ( damit die kleinen Racker nicht reinkommen )
- Mindestlaufzeit : 15 Min ( evtl. warmes Wasser nachfüllen )
- Höchstlaufzeit : 25 Min ( denk an die Runzeln, ganz wichtig in unserem Alter
)
Ach ja, mit den Zitaten:
rechts oben gibts den Button "ZITAT" anklicken,
dann mit der Entfernen-Taste den Teil, den Du nicht brauchst entfernen,
und danach deinen Text eingeben.
Aber wenn mann 2 Zitate verwenden will : ??? Hab ich auch noch nicht raus.
Drück Dich, und fang Dich auf, falls du in der Wanne ausrutscht
nici
Guten Morgen, Gotti, Hagebutte, Monty, Rönade und Nanni,
ganz, ganz lieben Dank für euren Rückenhalt.
Trennung auf Zeit - Modell ???? Ja, Rönade, ich hab da auch meine Zweifel, ob das funtioniert.
Aber momentan seh ich das als einzige Chance um Luft für mich und die Kids zu kriegen, unabhängig ob es sich für unsere Partnerschaft bewert.
Und ich hoffe, ich tue mich dann mit dem Abnabeln doch etwas leichter.
Obs klappt, wird die Zukunft zeigen.
Ich war gestern bei einem Rechtsberatungsgespräch. Und die Anwältin hat gemeint, ich soll mich versuchen so schnell wie möglich auf die eigenen Beine stellen ( A-Amt, Job ) und ich soll, falls er es nicht ernst meint mit der Wohnungsuche, ihm eine doch suchen.
Super, wieder ein Job, den ich für ihn erledigen muss.
Aus ihrer Erfahrung raus meinen es die weigsten ernst damit.
Und es ist genau so.
Ich hab ihm am PC ein paar Wohnungsvorschläge rausgesucht, und auch einen Brief geschriebn, und ihn gebeten, es sich anzuschauen.
Als ich gestern abend darauf angesprochen hab, meinte er nur...
"ja, ja, lass mich mal machen " und schaute mich mit einem "ich regel das schon Schatz"-Blick freundlich an.
Ich kam mir so verar...t vor. Und fragte, ob er da nicht begriffen hat, das dieses "lass mich mal machen" uns nur verletzt, es bisher noch nie gefruchtet hat und das er dies gefälligst für sich, in seiner neuen Wohnung weiter ausprobieren kann, aber nicht hier.
Das saß erstmal.
Dann kam die Retourkutsche. Er wär zur Abwechslung mal dran gewesen, die Kinder vom Trainung abzuholen und meinte nur "kannst ja selber machen, so zur Übung ", ich müsste es in Zukunft ja auch alleine machen.
Ich wollte mich nicht mit seinem Gestichel aus der Reserve locken lassen, und sagte nur ganz ruhig "was soll das ?"und hab die Kids abgeholt, um zu demonstrieren - DAS das kleinste Problem.
Ich weiss, ich darf meine Gefühle auch gegenüber den Kindern zeigen,
und ich mach das auch.
Nur ich hab so meine Schwierigkeiten, mit dem "an-Mich" Denken, mir was Gutes tun. Aber ich bin wahrscheinlich auch etwas zu streng zu mir. In akuten Phasen, klappts mit dem Lösen aus dieser Co-Anhängigkeit halt noch nicht so recht.
Aber allein schon, das andere Ziele verfolgen, bringt mich wieder einen Schritt vorwärts.
Und dafür bin ich/euch schon sehr dankbar.
Ich les viel von euch "Dinosauriern des Forums" ( lieb gemeint
) , ihr seid ja teilweise schon seid 2008 hier, und es erschreckt mich, zu lesen, dass ihr teilweise erst jetzt den Absprung geschafft habt.
Liegt wirklich so ein langer Weg noch vor mir? Halt ich das durch.
Es ist halt schwer, den Menschen den man jahrelang versteckt hat auszubuddeln , nämlich uns selber. Gell ?!! ( is schwäbisch
)
liebe Grüße, nici
edit Martin:bitte keine realen Namen nennen, danke
Es war kein reale Name ![]()
Hallo Monty,
ich glaub das Helfersyndrom haben wir alle, und hatte es alle schon davor.
Und in dem Lebensmodell, das wir für uns aufstellten ( "rette ihn") haben wir den Blick auf die Realität verloren.
Durch diesen Tunnelblick haben wir verlernt der ganzen Situation Grenzen zu setzen. Grenzen für UNS, für UNSER Wohlbefinden.
Ich versuch mir, jetzt auf mein Problem aufmerksam geworden zu sein, Beispiele anzuschauen, wie Nicht-Co´s sich aus so einer Situation retten.
In meinem Bekanntenkreis, hat sich ein Pärchen getrennt, weil Sie kaufsüchtig war.
Ich natürlich - blöd wie bin - " hät man ihr nicht helfen können"
Und er hat dann recht nüchtern gesagt, "nee, die hat mich so oft schon belogen, die will ja garnicht das man ihr hilft"
Liebe Monty,
genau das wäre doch unser Einsteigepunkt gewesen. Da hätten wir uns einbringen, beweisen, aufopfern können.
Und warum ? Will ich irgend jemand damit was beweisen, mir etwas beweisen ? Was bringt mir das ?
Klar Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft ist was wunderschönes,
aber wenn keine Hilfe gewünscht is ?
Erkennen wir das nicht ? Und warum nicht ?
Müssen wir uns in der Zeit, in der wir uns mit jemand anderen beschäftigen, nicht mit uns auseinander setzen ?
Und haben wir Angst, vor dem was da kommt ?
Ich glaube, dass ich gesucht hab nach Anerkennung. Nicht mal von aussen, ich wollte mir es nicht gestatten "aufzugeben", das war gleichsam ein Scheitern.
Aber es ist kein Scheitern, es ist NORMAL !!
Wenn jemand keine Hilfe anfragt, oder annimmt... dann halt nicht.
Wenn man mein Mann fragen würde, ob er meine Hilfe angefragt hat, ob er wollte, dass ich mein Leben aufgebe, mich opfere... er hätte NEIN gesagt.
Also bin ich wieder am Anfang,
bei MIR,
und diesmal gibts kein Ablenken auf andere-Leute-Ärger,
diesmal bleib ich bei mir.
Zitat von Monty
war...nämlich lustig, zu jedem Blödsinn bereit...einfach ein lebenslustiger Mensch!
Lass krachen, Monty... ![]()
![]()
nici
Hallo Melanie,
ich habe in deinem Thread auch gelesen, aber sorry hab grad nicht die beste Konzentration, und du leider (zwar schöne, aber ) lange Texte.
Ich hab auch einen 15-Teeni, der vor nicht allzu langer Zeit gemobbt wurde.
Zitat von Melinak
Er wurde so gelobt von ihr....
Ich erzählte ihr von der Situation in der sich mein Sohn befand,
Was hat die Betreuerin genau gesagt, über diese Sitzordnung 2 Großgruppen und den Reserveplatz ?
Vielleicht war es ja nur eine kurzfristiger Strafe, und du interpretierst zuviel hinein.
Als mein Großer, damals 13 war, wurde er auch ausgegrenzt und litt sehr an der Situation.
Ich war ziemlich verzweifelt, und wusste nicht was tun,
- es ansprechen und es somit erst Recht zum Thema machen, oder
- anders..
Es sind nur meine persönliche Erfahrungen, und es muss für euch nicht das Richtige sein, aber
ich hab ihn EINEN von der Mannschaft einladen lassen. War schwer, meiner wollte erst nicht, hatte verständl. Weise Angst. Ich dachte, wenn einer kommt und merkt, dass mein Sohn nicht der Depp, das Monster is, wie sie glaubten, wird zumindestest der bei den Mobbingattaken nicht mehr dabei sein.
Und so haben wir erst EINEN, dann den Nächsten "bearbeitet".
Die Ferien, die da waren, waren eine glückliche Fügung, denn wenn viele im Urlaub sind, verabredet man sich dann notgedrungen mit dem Übriggebliebenen. So hatte meiner eine Chance.
Tja, in der Not frisst der Teufel Fliegen.
Auch sein Mannschaftsport hat ihm da sehr viel geholfen. Da sind nicht nur die Klassenkamaraden, und es hat ihm geholfen, zu sehen, dass nicht alle gegen ihn sind.
In der Mannschaft klappt halt nur wenn alle zusammen halten.
Und ich hab ihn gedrängt, den PC-Konsum zu reduzieren. Das hat ihn auch von Kontakten fern gehalten, die so wichtig sind in dieser Lage.
Liebe Melanie, ich weiss nicht ob ich Dir helfen konnte, aber es gibt auch Foren , die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Libe Grüße,
nici
Mit der Sonne abgeben hat leider nicht geklappt ![]()
Müsst noch ein bisschen mehr anstrengen ![]()
nici
[quote="Ich denke auch viel über das Zusammenspiel von Alkoholiker u. Co`s nach. Wer ergänzt wen? Wäre es möglich, dass ein Co auch einen, zwar viel trinkenden, aber nicht süchtigen, psychisch süchtig werden lassen kann...einfach nur wegen dem Tunnelblick auf den Alkohol?
[/quote]
Hi Anna,
sehr gute Frage, die mich auch schon oft beschäftigt hat.
Ich glaub, die Süchtigen suchen sich schon einen Co ( oder die anderen sind schneller weg
), aber sucht sich nicht auch , vielleicht unbewusst der Co einen Süchtigen ?
Brauch ich nicht auch das Gefühl des "Gebraucht-Werdens"??
Aber wa gibt es mir ? Bei anderen setzt der Selbsterhaltungstrieb viel früher ein, warum geht das bei uns fast bis zur Selbstaufgabe ?
Villeicht, weil wir in unserem irren Co-Kopf dieses "dran-bleiben", dieses "retten" fälschlicher Weise als Stärke ausgelegt haben, was sich doch letzlich als unsere größte Schwäche erweist.
Und weder uns, den Kindern, und schon garnicht dem Partner geholfen hat.
Na, da haben wir ja schon unser neustes Rettungsobjekt " ICH " mal zur Abwechslung.
Und dein "ICH" + Gitarre oder dein " ICH " + Sport find ich saugut ![]()
![]()
![]()
Ps. hab die letzten Jahre mein Zigarettenkonsum auch gesteigert,
und leider auch mein Essverhalten ![]()
![]()
![]()
Tja, meine to-do-Liste wird immer länger.
liebe Grüße, nici
Hallo Gotti, hallo hagebutte,
vielen lieben Dank für eure Nachricht. Es tut einfach gut, wenn man auf seinem wckeligen Weg ins eigene Leben stückweise ein Geländer (euch) zum festhalten hat.
Nein, ich will die Kiddys nicht vorhalten, das will ich wirklich nicht. Ich will sie einbinden, in den Prozess SICH VOM CO-LEBEN zu verabschieden.
Weil ich mit erschrecken festgestellt hab, wie ich noch vor paar Jahren:
Flaschen zählen, kucken wie er heimkommt, stehn Flaschen hinter der Tür, etc.
Genau das gleiche Muster, das ich bedient habe.
Vielleicht war DAS mein persönlicher Tiefpunkt.
Gestern gab es eine aussergewöhnlicher Familiensitzung. Wir haben meinem Mann gegenüber alle Karten auf den Tisch gelegt.
Das es für uns nicht mehr tragbar ist, zu zukucken wie er sich beim "alleine retten" kaputt macht.
Dass er die Wahl hat, mit uns zu leben und professionelle Hilfe SICH besorgen muss. Oder dass wir ihn in Liebe gehen lassen um SEINEN Weg zu finden, wie auch immer der aus sieht.
Es sind sehr viele Tränen geflossen, die auch sein mussten.
Und nach eine JA ich will so auch nicht mehr leben, hat sich die Runde mehr oder weniger aufgelöst.
Ich hab ihn dann alleine angesprochen, und gesagt, dass die Kinder klar noch hoffen und ihm glauben, - ich das für meinen Teil nicht mehr kann.
Er hats verstanden.
Und seid mehr als einem Jahr haben wir uns in Arm genommen, und beide geweint.
"Bring mir den alten `xxx`zurück, den jetzt will ich und die Kinder nicht mehr haben" hab ich gesagt und hat sssehr weh getan.
Und ich hab gesagt, er soll sich um eine 1/2 Zimmer Wohnung umschauen,
un wenn es nur ein möbilisierte Zi ist.
Aber diese räumliche Distanz, tut uns momentan gut, und ICH brauch das jetzt auch.
Scheibenkleister, ich sitz im Scherbenhaufen und muss "lächelnd mit einer Tasse Tee" das ICH-bin-glücklich-Programm aufstellen,
und das will so recht nicht funktionieren.
Aber es tut gut und lenkt ab ein Ziel vor Augen zu haben,
und so liebe kleine Laternen wie euch zu haben, die diesen SCHE... Weg zwar nicht kürzer machen,
aber doch ein klein wenig heller
nici
edit Martin:bitte keine realen Namen nennen, danke
Hi Nanni,
danke für das Kraftpaket. Sonne ? musst noch bisschen mehr schieben ![]()
Ja genau, die Kinder sind zu groß, und wollen nicht zur Oma. Ausserdem wohnt meine Mutter ca. 10 km weg, und zur Schule sind es dann 16 km.
nee, das wird wohl nix.
Aber vielleicht kommt mein Schwager her. Dann kann er gleich mal mit seinem bekloppten Bruder sprechen.
Wie ich es sonst geregelt hab ? Na ja, früher hat er dann daheim getrunken. Aber nicht wenn er mit den Kindern allein war. Und das o alle 2 - 3 Tage, aber nie harte Sachen. Haupts. Bier, und wenn er nichts bersorgt hat ( ich hab das schon seid Jahren nicht mehr ) dann halt Wein, Sekt und co.
Jetzt gibt grad garkeine Rageln mehr. Die letzten paarmal war wohl auch ein Flachmann dabei.
Ich mein, heute wird er wohl nichts trinken. Aber die Stimmung ist so gespannt, von allen Seiten dass ich denk die Kinder werden wohl sticheln.
Und ich bin nicht zum schlichten dabei.
Ich hab einfach Angst, die Sache eskaliert mal.
nici
Hallo Anna,
ich hoffe es geht dir gut.
Meld dich mal ![]()
Oh Gott, wo wohnst Du ?? Sonne ??
Ich wohn in BaWü, und da ist es grad so, wie in unserer Familie aussieht :
dunkel bewölkt.
Bin grad mal wieder am Überlegen, wie ich die Situation heut abend entschärfen kann,
ich bei der Arbeit , kinder zu Hause, und er will auch nicht weg bleiben.
Er ist zwar noch nie agrresiv geworden, aber bockig und sturr halt.
Und die Kinder haben auch ne Wut auf ihn.
Meiner Mutter kann ich es kaum zumuten heut abend zu uns zu kommen, wenn er da ist.
Aber die den Kindern ja auch nicht, allein mit ihm zu sein.
Er will hier bleiben, bis er eine Wohnung gefunden hat.
Aber so wie er sich immer kümmert, wird das nie was.
Und meine Vorschläge, werden jetzt ja grundsätzlich abgelehnt.
Also was tun
nici ( achselzuck )
Moin Nanni,
Zitat von NanniMusst Du Deinen Mann denn vom Geschäft abholen? Du hast doch geschrieben das er nach Hause gelaufen ist.
Normaler weise hol ich ihn ab, aber er ist vor Zorn aus dem Auto gestiegen ( hab ihn nicht mit offenen Armen empfangen, als er angetrunken da stand )
und dann bockig nach Hause gelaufen ( ca. 30 Min. ).
Aber die frische Luft - wer hätt´s geglaubt - hat ihm nicht gut getan.
Angebote von Verwande zum Übernachten hat er, nimmt sie aber nicht an -
er hat ja auch kein Problem !!!!??!!
Und wie geht es dir ?
Zitat von Kaleu
Naja, stimmt doch auch. Du rackerst weiter und weiter und weiter und erhoffst Dir, dass doch die anderen Dir selbstlos mal unter die Arme greifen. Warum eigentlich? Klappt doch auch so.Bräuchtest Du wirklich Hilfe, würdest Du schreien und es nicht unter der ach-so-taffen Hülle verstecken.
Letztere scheint Dir aber wichtiger zu sein als vor Jemand anderem schwach zu wirken.
Schöner Co-Mist in dem wir ach-so-gern drin bleiben und uns nachher trotzig drüber aufregen...
quote]
Auch dazu ein ehrliches NEIN. Aber du hast ja Recht. Das hat mir heute auch die Therapeutin gesagt, ich soll dann auch ruhig schreien.
Aber manchmal fehlt einem sogar die Kraft zum Schreien.
Konsequent bleiben.
Tja dazu hatte ich leider vorher die Gelegenheit :
Er kam wieder angetrunken vom Geschäft, und ich hab ihn am Bahnhof stehen lassen. Er wollte noch Forderungen stellen ( "...bevor du wieder austickst, ich hatte 2 (?) Bier, hatte echt Stress im Geschäft...) - er wollte das Auto und - er wollte Geld.
Ich hab gesagt, es bleibt, wie ausgemacht, wenn er trinkt kommt er nicht heim, und er bekommt nicht das Auto.
Weil er mir den Schlüssel nicht geben wollte, bin ich ohne ihn heimgefahren.
Während er bockig ( er ist ja an nichts Schuld, nur ich ) heim gelaufen ist, bin ich in der Zeit mit den Kindern weg gefahren.
Er hat sich dann einiges an Geld geholt und ist weg gewesen, als wir heim kamen.
Er ist bestimmt in ein Hotel gegangen, bzw. steht heut Nacht wieder vor der Tür, oder sucht das Auto ( habs Vorsichts halber woanders geparkt )
vor anderen schwach wirken
Ist nicht mehr mein Thema. Freunde hab ich schon teils eingeweiht. Zwar nicht das mit dem Alk, aber mit seinen Depressionen. Die Familie weiss eh schon alles.
Leider hab ich hier noch zwei Kinder, die hier in unserem Umfeld auch noch aufwachsen müssen.
Deshalb - geb ich zu - bin ich zu faige, ALLES zu outen.
Und seh darin auch keinen besonderen Nutzen. Schon garnicht für die KInder.
Für mich sind es auch die Kinder, die mich inne halten lassen, und nicht zu schreien.
Sie haben schon einen hilflosen Papa, eine hilflose Mama verkraften sie bestimmt nicht mehr.
Aber sie sind auch meine Stärke, sonst würd ich mich zu gern einfach unter den Bettdecke verkriechen, und warten, ob es sich alleine regelt, oder von jemand anderes geregelt wird.
Ps. Zum Elternabend bin ich nicht gegangen, wollte die Kinder nicht in der Situation alleine lassen. ( Er hat ja immer noch den Schlüssel )
Hallo,
ich hatte vor wenigen Stunden mein Beratungsgespräch. Bin total nervös hin ( war ca. 1 St. zu früh ) hab erstmal im Auto geweint.
Geweint über die ganze Situation, die ICH hab so weit kommen lassen, die Ich mit verursacht hab, durch meine falsche Hilfsbereitschaft.
Dann bei dem Gespräch ( hab wieder geweint), hat die Therapeutin gemeint dass ich doch sehr genau weiss, was ich will und was ich nicht will.
Und das ich mich auf meine inneren Stärken besinnen soll. Und das was mich so verunsichert, wie es weiter gehen soll (finanziell, Wohnung, etc.) könne ich bei einer Rechtsberatung erfahren.
Und auch wenn sie mir nicht versprechen kann, das ich nur positive Sachen hören werde,
es mir doch die Angst vor dem Ungewissen nehmen kann.
Denn wenn ich weiss was kommt, auch wenns nicht toll ist, kann ich bestimmt besser mit umgehen, und evtl. anderen Schitte überlegen.
Und sie hat Recht.
Eigentlich bin ich Eine, die gern alle gut vorbereitet hat, die genau weiss was sie will. Der "Macher" unserer Familie.
Aber das genau ist mein Fehler, meine Angst.
Wenn nicht alles nach Schema F geht, wirft es mich total aus der Bahn.
Und ich bin wie gelähmt.
Sie hat auch gemeint, dass die Ärtzin im KKH falsch reagiert hat. Und ich mich, falls so eine Situation wieder eintritt, nicht mehr bequatschen zu lassen.
Wenn ich hör, dass jemand an meine Kraft glaubt, ob es jetzt die Therapeutin ist, oder jemand aus der Familie, sollte es mich doch mutiger machen, mir eine Bestätigung sein.
Und ich denk nur , sieht denn keiner dass unter der ach-so-taffen Hülle, alles in mir nach Hilfe schreit. Es is wie in einem Sarg, und keiner merkt, die schnauft ja noch.
Ach, die schaffts ja noch, wenn sie nur hart genug kratzt.
Ja, ich werde zu der Rechtsberatung gehen, auch wenn die gerade so depremiert klinge, ich werde weiter laufen...
Gerade hat "er" angerufen, und angekündigt, dass er länger arbeiten muss. ( arbeiten ??? )
Und falls ich was vorhabe, er mit dem Bus fährt und ich ihn nicht abholen muss. ( willst bloss abklären, ob ich nachher daheim bin )
Ich hab nur gesagt "ja, egal. Nee, ich hab nichts vor"
und hab nicht weiter reagiert.
Aber ich weiss erwill sich nur vorm Elternabend drücken. Denn zum ersten Mal hab ich gesagt "WIR haben morgen Elternabend". Die hab ich nämlich immer allein wahr genommen.
Mal sehn, was heut abend wieder los ist bei uns.
Hallo Nanni,
dein Mann hat schon eine Entgiftung hinter sich, und eine LZT vor sich.
Du bist doch schon viel mehr gegangen, als manche von uns.
Und due hast schon viele steinige Stücke auf deinem Leben gehabt.
Also warum nicht mal traurig sein.
Auch UNSER Weg ist steinig, und es tut manchmal weh.
Das gehört genau so dazu.
GESTATTE ES DOCH DIR.
Ich hab heut auch ein Tief vor dem Beratungsgespräch und danach gehabt.
Und dachte immer : was ist los mit mir, jetzt muss es mir doch besser gehn.
Aber ich glaube, das gehört einfach zur Verarbeitung dazu.
Drück dich und deine Kids ganz doll.
nici
Zitat von barcelona100Aber wenn wir mit einem "Helfersyndrom" behaftet sind?? was ist daran so schlimm?? Die Hilfe, die wir Alkoholkranken geben, geschieht doch nicht aus Eigennutz oder aus Dummheit. Im Gegenteil. Aber sich hierfuer ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen
Hallo barcelona100,
tja, was ist schlimm daran ? Vielleicht weil WIR leiden, vielleicht sind wir auch schmerzlich von uns selber enttäuscht.
Haben wir es doch nicht auch zu unserem Lebensziel gemacht, den anderen zu retten. Haben soviel Energie da hinein gesteckt,
um dann sich selber sagen zu müssen, wir sind gescheitert.
EIGENNUTZ ??? Manchmal denk : doch! Brauch ICH das "HELFEN".
ER braucht es scheinbar nicht, oder will es nicht.
Manchmal frag ich mich, ist das meine Erkrankung ? Dieses " gebraucht werden ", brauch ich es für mein Ego ?
Damit ich mich nicht mit MIR beschäftigen muss ?!!!
Ich versuch gerade den Zorn auf ihn " was hat er mir/uns angetan.." abzuschaffen.
Es hat nicht ER getan, sondern ICH hab es zugelassen.
Wir müssen die Verantwortung für unser verkorkstes Lebens selber tragen.
Den andern die Schuld dafür zu geben bringt nichts.
Mein Mann hat nie gesagt " rette mich" oder hat verlangt opfer dich.
Klar er hat meine Rettungsaktionen (decken, entschuldigen,lügen,...) gerne angenommen, aber verlangt ??? Nein.
Den Stiefel müssen wir uns selber anziehn.
Und hier, in diesem Forum, lern ich/wir nicht für meine/unsere Opferbereitschaft Applaus zu bekommen, sondern wir müssen die Hosen runter lassen, und zugeben, was wir NICHT erledigt haben...
..UNSER Leben .
nici ( mit viiiiiiiiel Arbeit vor sich ) ![]()
Zitat von NanniGeduld gehört leider nicht zu meinen Tugenden.
Na na Nanni,
was hast due doch nochmal erzähl ..
"...Bis mein Mann da war , wo er jetzt ist, sind im Grunde genommen über 20 Jahre vergangen..."
Jetzt mal nicht so bescheiden ![]()
Überleg mal, wie viel Geduld wir hatten, und auch noch haben.
Und um das geht es doch hier:
Wir lernen alle zusammen doch, wieder diese Energie (und genau das ist es doch ) auf UNS zu lenken. Oder wieviele so geduldige Frauen kennst du denn in deinem Umfeld. Ich weiss kaum eine von meinen Bekannten hätte das so lang mitgemacht.
Und wenn wir das schon alle drauf hätten, wären wir jetzt nicht HIER, hier in diesem Forum.
Also sei nicht so streng zu Dir, wir sind hier fast alle in der 1.Klasse
Drück dich ganz doll.
nici