Beiträge von n i c i

    Zitat

    Irgendwie kann mein Kopf immer noch nicht begreifen, dass es dasselbe Mann ist.


    Das ist das Paradoxum an dieser sch..Krankheit,
    wie sehen, dass auf A > B geworden ist. :shock: Er steht ja noch so da.
    Kein Wunder rutscht man da ins Co rein.

    Und dann macht sich die Krankheit der menschliche Zug des Mitleids noch als Beihilfen. Die Hand, die man als Co-Partner streckte wird eiskalt zur Waffe umfunktioniert.
    Und dann mit Verletzungen auf beiden Seiten.

    Ja, Grazia, der Abschied lief schon viel früher,
    nur merkten wir es nicht.

    LG nici

    Zitat

    In der Woche Angestellte, Hausfrau, Mutter und Lernende; am Wochenende Studentin, Mutter, Geliebte, Gärtnerin, Feundin.
    Mal sehen, wie ich das hinbekomme, ohne mich zu überfordern. Ich werde berichten

    ... :shock: ... bitte geb mir deinen Zauberspruch weiter ...oh man, da fühl ich mich sooo klein.
    Ich arbeite morgens bei A und paarmal abends und am WE bei B, dazwischen versuch ich den Haushalt zu schmeissen, den Kindern zu helfen, ...
    Dann noch die Dinge um mich rum reparieren oder flicken...und lauf schon so wie ein Huhn durch die Gegend.
    wie machst Du das :oops:
    Gib zu, Du trägst Einmalunterhosen, und es gibt nur Fastfood vom Italiener deines Vertrauens.

    Lg nici

    Hallo Joanne,

    ich kenne das auch zu gut : erst wurde man mit allem alleine gelassen,
    und dann hört man den Vorwurf : ich lass mich nicht immer bevormunden :shock:
    Wir gern hätte ich einen Partner gehabt, der mir nicht alles überlassen hat.
    Hat - weil Er auch jetzt noch versucht was auf mich abzuschieben.
    Und da sich abgrenzen, heißt, erstmal seine Grenzen kennen.

    Du hast gut reagiert - ja. das Absetzen der Tabletten ist nicht dein Part,
    den Schuh darf Er sich ganz alleine anziehen.
    Immer abgrenzen.
    Ich weiß, es ist nicht immer einfach, aber Du schaffst das schon.

    Nun kannst Du Dir auch die Distanz nehmen, die DU brauchst.
    Schnauf erstmal durch und geh dann langsam Deinen Weg.
    Wirst sehen, nach dem ersten Stolpern geht es dann auch etwas einfacher.
    Gut, das mit dem Haus...GsD war das nicht auch zu regeln.
    In unserer Nähe bin ich zu einem Frauenverein gegangen, viell. gibt es so was auch in deiner Nähe. Da kannst Du viell. auch eine Rechtsberatung bekommen. Viell. hilfts.

    Alles Liebe,
    nici :wink:

    Liebe Grazia,

    tja ...die Partnerschaften machen einem zu schaffen.
    Ich glaube die Diskussion ist eh überflüssig,
    denn egal ob mit oder ohne > wichtig ist, wie wir nun zu uns selber stehn.
    Da muss jede,r selber ran, da hilft es nicht sich allein zu verkrümmeln oder sich auf einen Partner einzulassen.
    Klar halt ich es für falsch sich gleich in die nächste Beziehung zu flüchten,
    aber das seh ich beim besten Willen nicht bei Dir, noch bei Melanie.
    Und wer wenigsten ein Teil von euch gelesen hat, weiß das.

    ne, ne, freut euch ruhig, und teilt eure Freude auch gern hier mit.
    Mir macht es Mut.
    Mut, es alleine zu schaffen,
    aber auch Mut, sich einmal wieder auf einen Menschen einlassen zu können.
    LG nici :wink:

    Zitat von Doro

    Hallo, mein bescheidener Standpunkt:
    Ich brauche nicht unbedingt eine Beziehung, um ein vollwertiger Mensch zu sein. Über den Punkt bin ich zum Glück hinweg.
    Das ist ein befreiendes Gefühl.
    Doro


    Ja, Ich brauche nicht unbedingt eine Beziehung, um ein vollwertiger Mensch zu sein...aber ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich mich auch MIT einer Partenrschaft weiterhin wertvoll fühlen werde.
    Denn erst wenn ich unabhängig ob mit oder ohne Partner mich meiner sicher und zufrieden bin, dann hab ich es wirklich geschafft.
    Wenn man das mal sagen kann.
    Aber ich denke ja, zu leben und weiterhin auf sich zu achten,
    ohne das dieses Thema einen ständig beschäftigt, ist auch ein Teil der Gesundung.
    Ja, sich dem Thema stellen, gab mir das Leben zurück,
    aber das es mir es dann wieder maßregelt, werd ich auch nicht zulassen.

    Liebe Melanie, ich weiß, wie sehr Du an dir gearbeitest hast und immernoch tust. Gut. Ich bin froh um die Foris, die einem auch den hinteren Bereich beleuchten !

    LG nici :wink:

    Hallo Matthias und Melanie,

    ja, ich achte nun vermehrt auf die 1000 Kleinigkeiten, auch wenn einen der Alltag die Sicht dafür etwas nimmt.
    Man wird oft zugeschüttet mit Dingen, die einem den Kopf für die wesentliche Sachen nimmt.
    Aber ich versuch mich da nicht abbringen zu lassen.
    Zu wichtig, ist mir das bereits Erreichte.
    Ok, was ich habe ich erreicht ? Ich denke, Einiges.
    Das muss ich mir immer wieder selber vor Augen führen.
    Und ja, auch die Rückschläge werden ich in mein "neues Leben" mit einbauen müssen. Aber wie ich damit umgehe, ist was anderes.
    Und auch was Neues, denn wie gesagt, für vieles hatte ich früher ja keinen Kopf. Der war viel zu sehr mit Co-Gedanken und Co-Aktivitäten ausgefüllt.

    Tja, Melanie, viell. ist wirklich die Zeit einfach da, wo alles eine Erneuerung braucht - einschließlich der Haushaltsgeräte -
    aber der Sch.. Drucker ist erst ein Jahr alt, die Patronen ganz frisch gefüllt ( > ist billiger als neu ! )....
    na, ich hab mir dann aus Frust wenigsten ne neue Strickjacke gegönnt >
    manchmal muss man einfach Zähne zeigen :D

    Gute Nacht an alle,
    nici :wink:

    Hallo liebe Foris.

    ich wollt mich mal wieder melden.
    Es ist i.wie gerade immer was los, was für mich immer wieder an meine Grenzen bringt.
    Eingutes Übungsfeld um Gelerntes anzuwenden,
    klappt nur manchmal nicht :cry:
    Aber ich wurschtel mich so durch.
    Auch merk ich, dass ich mit meinen Kräften haushalten muss.
    Etwas was die Jahre zuvor scheinbar kein Theme darstellte,
    war ich doch von dem Ganzen so eingebunden.
    Nun da sich bei mir eine andere Lebenssituation einstellt, bemerk ich hier und da Baustellen. Und leider steh ich da manchmal hilflos da.
    Eine Gefühl, was ich hasse.
    War ich es doch, die anderen gezeigt hat, was man alles für Möglichkeiten hat.
    Und dann sind noch diverse Hausgeräte, die den Kampf mit mir herausfordern...
    Waschmaschine reagiert nicht mehr auf mein mehr oder weniger sanftes Kloppen,
    Backofen hat die Freundschaft gekündigt, der Drucker will nicht installiert werden, das Schreibprogramm hat andere Ansichten über sein Tätigkeitsfeld,..bla bla bla
    Im Geschäft siehts nicht besser aus. Und darf ich mich in Geduld üben,
    und würde gern lieber abhauen.
    Aber ich denke, selbst bei meine Flucht auf eine einsame Insel würde ich dort wahrscheinlich auf eine Horde Touristen treffen.
    Und so klau ich mir Auszeiten, wo immer es geht.

    Am WE hab ich mich in den Hin..rn getreten und bin mit Freunden weggegangen.
    Und es war schön. Ich weiß, ich darf mich nicht immer meiner Stimmung hingeben, sondern auch mal entgegen treten.
    Aber manchmal hat mein den Eindruck, immer wenn man den Kopf rausstreckt...folgt ein Hammer.

    So, nun wurschelt ich weiter,
    alles Liebe euch,
    nici
    :wink:

    GuMo Joanne,

    viell. wär eine Option, dass Er mit den Tieren im Haus bleibt,und es vermietet wird,
    und Du Dir mit deiner Tochter eine Wohnung nimmst.
    Der Kontakt wird ja immernoch sein, und so kann deine Kleine Papa und die Tiere besuchen gehn.
    Nicht einfach, und ich war froh, dass meiner ausgezogen ist.
    Aber viell. will ja dann dein Mann auch einfach weg, wenn Er hört, dass ihr ohne ihn wohnen wollt, und Er geht bockig.
    Allein kann Er das Haus wahrscheinlich auch nicht halten, und Er muss Dir entgegen kommen und mit nach einer Lösung suchen.
    Du musst nur konsequent auf eine Lösung bestehen.

    Das mit seiner Arbeit...lass es laufen, es ist ja schließlich sein Part.
    Ändern kannst Du eh nix.
    Und ob nun aus ihm seine Therapeutin oder die Gruppenmitglieder sprechen ist einerlei, es muss nur Joanne aus Joanne sprechen !
    Bleib bei Dir. Das sind nicht deine Themen !
    In deinem Kopf drehen sich die Gedanken ob Du ihm nicht die Chance einräumen sollst....nein ! denn momentan musst Du erstmal Dir die Chance geben.
    Er läuft auf seinem Weg, unabhängig ob Du ihm Chancen gibst oder nicht.
    Geh nur Deinen weiter.
    Da ist genug zu tun.

    Lg nici

    Zitat

    als sie ihren Papa gesehen hat hat sie geweint und wollte nicht das wir uns trennen...heute ist er nach hause gekommen,...hat sie nicht begrüßt,sie ist hingegangen und hat ihm gesagt das sie das ganz toll findet das er sie nicht begrüßt und ist wieder weggegangen


    Oh man Joanne,
    sie leidet. Ich werde eine Szene nie vergessen :
    Nach dem Streiten mit XY, hat Er noch mehr getrunken, mit den Kindern gestritten, und sich dann einfach auf dem Sofa lang gelegt und gepennt.
    Mein Sohn ist dann später mit verheulten Augen zu ihm hingegangen und hat ihn ganz sacht auf die Stirn geküsst,
    und geflüstert "Papa, ich hab dich so lieb" das hat mir so weh getan im Herz. Dieses KInd so leiden zu sehen, und ihn...Er hat seinen Rausch ausgeschlafen und hat garnichts mitbekommen.
    Und ich wusste, sowas darf sich nicht wiederholen.
    So dürfen sie nicht aufwachsen, und Ich will das auch nicht mehr sehen.

    Klar, har es sie geschmerzt, als Er ging,
    und dann als Er seine Versprechen nicht wahr machte,
    aber mit dem Abstand und der Ruhe, leben sie nun leichter.
    Erwartungen sind bestimmt noch da, aber sie stehen in ihrem jetzigen Leben auf der Liste hinten.
    Sie kommen ohne Angst vor dem, was wieder abgeht, nach Hause.
    Sie schlafen friedlich ein, und nicht mit Tränen aus Angst und Wut.

    Er macht sein Ding, oder auch nicht...wie es immer schon war, ohne uns,
    ohne auf unsere Gefühle Rücksicht zu nehmen,
    Nur ist nun der Unterschied > WIR AUCH.
    Joanne, dass konnte ich nur, weil ich mich um MICH gekümmert habe.
    Das, was die anderen Dir immer wieder sagen.
    Solange Du aber da hin und hergerissen warst/bist, hast Du deine KLeine mit hin- und hergeschleudert.
    Gib wenigsten DU ihr die Gewissheit, keine Angst vor dem Leben zu haben, oder vor dem Nichtgeliebtwerden.
    Solange Du strauchelst, weiß sie auch nicht wohin.

    Toll, dass Du so viel nun machst. Echt.
    Und nun ...mach es ohne ihn im Kopp.

    LG nici :wink:

    Hallo Melanie und Grazia,

    ich begreif ja alles, was ihr sagt. Trotzdem geht mein Gefühl da fremd.
    Ihr habt genau das in Worte gepackt, wie es gerade in mir aussieht.
    Ja klar ich mach weiter, und auch in die richtige Richtung,
    trotzdem wollte ich dieses Gefühl nicht einfach runterschlucken,
    sondern wollte es formuliert haben.
    Ich stehe gern dem Übel/Gegner gegenüber,
    um ihn dann wieder in den Schrank zu sperren > oder nicht den Deckel drauf zu tun 8)
    Es tut gut zu hören, dass diese Phase auch andere gehabt haben.
    I.wie dachte ich schon, ich ticke nicht richtig.
    Nun da alles gut ist, fühl ich mich nicht gut :?
    Ja, Grazia, das high wird flacher, und zurück bleibt ein ganz einfaches Leben, dass es gilt mit neuen Dingen zu füllen.
    Ich hab mich aus allem zurück gezogen, und auch wie Du sagst, Melanie, nicht alle Freundschaften gehalten.
    Die meisten gingen eh in den Jahren davor kaputt.

    Aber anlässlich eures hohen Alters >hier im Forum mein ich natürlich,
    bin ich guter Dinge, dass ich i.wann mal auch wieder ein gesundes Umfeld haben werde.
    Es war ja auch wichtig erstmal die anderen Dinge bei sich zu regeln.
    Gehe nicht über LOS, und ziehe keine 500EUR ein, immer schön der Reihe nach....das muss ich lernen :oops:

    Danke Euch.

    Liebe Joanne,
    aber wenn ich mich von ihm trenne dann leidet sie doch auch - und sie leidet auch, wenn ihr euch nicht trennt !!!

    Kinder (habs selber erfahren) wollen eigentlich um jeden Preis, dass Elternteile zusammen bleiben.
    Erst im zweiten Gedanken, kann man eine Trennung als "notwendig" und richtig einstufen.
    Ich hatte ja das gleiche Problem mit den Jungs.

    Hab ihnen aber klar gemacht, dass ich von meine Seite aus alles gemacht habe, was ich tun konnte.
    Und das wussten sie ja auch.
    Und ich habe ihnen gesagt, dass ich sooo viel gemacht habe, dass ich davon selber krank geworden bin. Bzw. soo viel gemacht habe, weil ich krank bin.
    Und ich so nicht mehr mit ihm weiterleben kann.

    Dass wir beiden gesunden können, nur wenn da jeder seinen Weg selber und alleine weiter geht.
    Ich hab Ihnen auch gesagt, dass sich bei uns nichts ändern wird. Ich immer für sie da sein werde, so wie es schon immer war.
    Und ob ihr Vater mehr mit ihnen unternimmt wenn Er ausgezogen ist, weiß ich nicht. Dann ist es zumindest so wenig, wie bisher.
    Ich war da ganz ehrlich.
    Sagte, dass ich auch nicht in die Zunkunft blicken kann. Ich gab ihnen aber auch die Gewissheit, die sie da brauchten : Ich bin für euch da.
    Joanne. deine Tochter (wie alt ist sie jetzt nochmal ) merkt doch schon so, dass euer Familienleben nicht normal, nicht gesund ist.
    Und ein Geb. mit dem Papa so, ist bestimmt auch nicht ihre Vorstellung.
    Führt doch mal ein Mädelsgespräch. Sagt euch, was ihr euch wünscht, was davon zu realisieren ist, was wenn es nicht klappt,...
    Wir haben es gemacht, und es sind viele Tränen gelaufen.
    Es war gut für mich zu hören, was für Ängste und Wünsche sie haben > und ich war erschrocken, wie viel sie schon realisiert haben !
    Danach waren wir frei, uns auf unseren neuen Weg zu machen.
    Daraus ergab sich dann, dass wir getrennt weitergemacht haben.

    Es flacktern immer wieder die Sehnsüchte und auch die Hoffnungen auf.
    Aber es gab von da an, keine Ausreden und keine Lügen mehr.

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft für euer Mädelsgespräch,
    und den Mut die Dinge ehrlich zu benennen ( Kinder merken, wenn sie angelogen werden, glaub mir)
    LG nici

    Zitat

    Ach Nici, sei glücklich - auch wenn es irrig klingt - darüber dass es so neu ist, das gewohnte war glaube ich nicht so schön, oder?


    ja das sollte ich sein, so sollte ich fühlen,
    aber das macht mich so stutzig, es stellt sich dieses Glücksgefühl nicht einfach so ein.
    Um keine Preis will ich tauschen, nein, ich will nicht zurück, keinen Millimeter. Aber ich muss es mir erst in meiner "neuen Behausung" gemütlich machen.
    Viell. bin ich da auch zu ungeduldig, und muss auch diese "Wolken" einfach an mir vorüberziehn lassen.
    Ja, Clärchen, wie nur ein halb volles Glas (< da hast dein G zurück ) : :wink: füllen.
    Also erstmal wieder etwas altes abschütten, dann passt mehr Neues rein.
    Ich bin dran.
    Mir zuliebe. Danke Euch.

    LG nici

    GuMo,

    danke euch, Daggi und Clärchen, es tut gut euch zu lesen.
    Viell. kam ich falsch rüber, aber wenn ich sage, ich fühle mich einsam,
    wollte ich nicht damit sagen, dass mir ein Partner an meiner Seite fehlt.
    Ich weiß nicht, was mir fehlt. Ich spüre nur, es fehlt mir was.
    Es kann sein, dass ich mir fehle.
    Die nici, die bisher hier war. Ich treff nun auf die neue nici, die mir selbst noh etwas befremdlich vorkommt.
    Ich freunde mich mit ihr zwar an, aber vertraut sind wir noch ange nicht miteinander.
    Zulange hab ich diese nicht gekannt als dass ich sie jetzt einfach so annehmen kann.
    Step by step, aber die steps sind an manchen Tagen einfach tiefer.

    LG nici

    Zitat von Emma2010


    Damit hilfst du dir mehr und ihm auch, ohne Wut und Streit.


    Da ist der Fehler im Gebälk!
    Dieses Mal Joanne, handle für Dich und deine Kleine,
    und ausschließlich für Dich.
    Mein XY hat auch die Tabletten mit Alk runter gespült.
    Joanne, deiner macht sein Ding, egal was für eines.
    Und da hats in diesem Programm nicht viel Platz und wirkliches Interresse für Dich und deine Kleine.
    Kannst nun selber entscheiden:
    willst nebenan dein Leben mit deiner Tochter organisieren,
    und dazu noch stets auf das lauernde Unglück daheim warten.
    Oder gestaltest dein Leben mit ihr alleine, und darfst dich dann aber auch auf ein friedliches und glückliches Zuhause am Abend freuen.
    Ich hab es so jahrelang getrieben.
    Bin allein unterwegs gewesen : Turniere der Jungs, Kurzurlaube, Feste mit Freunden, Familienfeiern, egal wo, ich bin immer alleine aufgetaucht.
    Anfänglich mit der Hoffnung Er kommt hinterher,
    dann mit der Entschuldigung " Er kann halt nicht",
    dann mit dem Trost " GsD Er kann uns nicht blamieren"
    Und so hab ich dann i.wann Mal gemerkt, Er lebt schon lange nicht mehr mit uns.
    Viell. ist mir deshalb dann, an einem gewissen Punkt, meine Trennung leicht gefallen > sie fand schon viel länger vorher statt.
    Ich hatte es nur nicht bemerkt.

    Liebe Joanne, hör in Dich rein: was willst DU ?
    Was für ein Leben willst Du für DICH und deine Tochter ?
    Und siehst Du da was davon kommen, auch wenn Er trocken ist ?
    Oder erhoffst Du Dir ein ganz neues Leben, allein durch seinen Entzug ?
    Das wird so nicht funktionieren,
    da musst Du schon selber ran.

    Einen dollen Drücker,
    nici
    :wink:

    Liebes Clärchen,

    Zitat

    Früher war unser Leben so überfüllt.


    Stimmt, das war es. Und wir hatten kaum Luft um an sich zu denken.
    Unser Denken richtete sich stets an andere Personen.
    Ich schrieb, dass ich mich nicht authentisch fühle, aber wie denn auch, wenn ich mir meiner Art und Weise selber unsicher bin.
    Danke für dein Rückenstärken.
    Ja, Aurora
    viell. braucht es einfach seine Zeit der Festigung.
    Und da steht mir wahrscheinlich meine Ungeduld im Wege.
    Liebe Joanne,
    ja ich habe den Eindruck das ich einige hier schon besser kenne, als manch langjährige Freundin.
    Einfach weil der Austausch hier so intensiv ist.
    Und das ist auch gut so. Einiges was man so alleine ausgräbt verliert sich doch dann unkommentiert.
    Das passiert hier nicht, und wir haben so die Möglichkeit, ehrlich mit uns selber umzugehen.
    Ein rießen Geschenk, was das Forum hier für mich so einmalig macht.
    Und "geschafft" ist nicht gleich "geschafft", aber das weißt du ja selber.
    Hi Matthias,
    ich glaube ich werde es so machen wie Du : es auf mich zukommen zu lassen und versuchen dabei zu lernen.
    Geduldsfadenverstärker - er war noch nie so wertvoll wie heute :wink:
    Danke Dir auch für den interesanten Link-tip, werd mich mal einlesen.
    Nun ja Daggi,
    die "Einsamkeit" macht mich nun nicht wirklich zufrieden,
    sonst wäre dieses Gefühl nicht in mir hoch gekommen.
    Ich bin ja zufrieden, zumindest in den meisten Bereichen. Aber i.was fehlt noch. Ich hab das Gefühl wie Falschgeld durch die Gegend zu laufen.

    Gerade gestern. Ich war ja eigentl. nicht einsam. Erst A.Kollegen, dann meine Junge, und dann bin ich noch in einem Cafe gewesen mit einer Freundin. Und dennoch, hatte ich das Gefühl "ich bin allein".
    Als wenn ich ein Parallelprogramm abspielen würde.
    Doofes Rumgejammer, aber ich will und darf auch diese negativen Gefühle nicht untern Teppich kehren.
    Sonst bin ich da, wo ich anfing > mir etwas vormachen.
    Wie einfach wäre es doch jetzt, mir das alles-i.O.-Paket aufzusetzen und mich abzulenken. Aber ich weiß, es ist der falsche Weg.
    Denn diese Gefühle werden wiederkommen und einfach dasein,
    ob mir das nun passt oder nicht.
    Danke euch für das Mutmachen.

    LG nici

    Hallo zusammen.
    Ich merke immer mehr, dass ich an einem Punkt stehe,
    wo ich mich alleine fühle und an mir zweifel.

    Ich habe den Anfang geschafft: hab mich umgedreht und angesehen, was ich jahrelang nicht sehen wollte > mein Beitrag am Geschehen, meine Co-Abhängigkeit.
    Dann hab ich das einzig richtige getan : ich hab die Distanz gesucht.
    Und als ich merkte, ich schaffe das nicht mit ihm, habe ich mich getrennt.
    Die Angst und die Trauer wichen sehr schnell der Lust aufs Leben.
    Das friedliche Zuhause genießen, überhaupt mal Abstand von dem Thema zu haben, das Lachen der Kinder, das wiederkam, und und und.
    Ich hatte das einzig Richtige getan.
    Zu dieser Zeit hab ich mich sehr mit mir beschäftigt.
    Versucht Inneres nach aussen zu kehren, mich aus der Opferrolle zu befreien, und Frieden schliessen mit einigen anderen Dingen.

    Nun müsste ich doch zufrieden und glücklich sein ?!!
    Es werden immer mehr Glücksmeldungen hier aufgeführt:
    neues Leben, neues Liebe,... und ich denk nur, ich fühl mich einsam.
    Ja, ich bin glücklich mit den Kindern und auch auf der Arbeit,
    aber ich fühl mich alleine.

    Es sind viele Kontakte, die ich schon vorher abgebrochen habe,
    manche will ich ja garnicht, aber warum fällt es mir nun so schwer die Nase wieder in den Wind zu tun.
    Ich war eigentlich immer diejenige, die andere mitgerissen hatte,
    und nun ???

    Viell, ist das jetzt nur eine Phase bei mir. Und ich hoffe sie geht vorbei.
    Aber ich lese hier von den Anfängen, da bin ich drüber,
    und dann wieder von denen, die die Endphase erreicht haben.
    Und ich, ich steh i.wie dazwischen.
    Nicht Fisch, nicht Fleisch.

    Die Lücken, die sich nun auftun, gilt es zu füllen,
    ich weiß, aber i.wie fühl ich mich nicht authentisch. Und geh sehr verhalten auf Menschen zu.
    Ich hab mir mit dem Co-ablegen keinen Schutzschild angelegt,
    sondern hab eher das Gefühl, dass ich mir da ein Loch gegraben habe.

    Kennt ihr das auch ? Habt ihr auch solche Phasen gehabt ?
    Ich denk grad, es sollte hier eine Spalte geben "Co erkennen und distanzieren" und dann " Co erfolgreich abgelegt und leben " und noch i.was dazwischen denn so fühl ich mich grad.

    Lg nici

    Na ihr seid drollig. :D

    ich merke, dass sich bei mir was tut.
    Langsam das erfahrene umsetzen. Ich geh immer wieder verschiedene Punkte an.
    Im Geschäft grenz ich mich da ab. Und nach dem anfänglichem " was ist denn mit der los ???" wird wohl auch gespürt, dass es nicht nur ein kurzes Aufbäumen ist, sondern dass sich bei mir was tut.
    Gut, denn nun wird es für mich hier einfacher weiter zu ändern.
    Ich hab da im großen Stil mein Co ausgelebt.
    Gut war auch, meine neue Arbeit. Denn hier konnte ich mit einem blanko Blatt sozusagen beginnen. Und hab auch da schon so manchen CoKnopf drücken lassen, leider. Aber hier konnte ich schnell wieder zurück in neue gesunde Strukturen gehen.
    Bei der Familie beginne ich erst. Ich will aber nicht damit eine Entschuldigung suchen, ich will es anschauen und verstehen, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe. Um dann auch diesen unterbewussten Nebenweg in Zukunft meiden zu können.
    So, nun ruft die Hausarbeit...bähh

    LG nici :wink:

    Hallo Nancy,

    ich hoffe deiner Tochter geht es besser.
    Und Dir ?
    Nancy, du pflegst regelrecht deine Hamsterräder. Und Du musst Dich selber mal auf Spur bringen.
    Mir kommt es so vor, als wenn dein Kartenhaus gerade über dir zusammen stürzt. Und vielleicht brauchst es auch so um endlich handeln zu können.

    Dir fällt es ja selber auf. Es sind so viele Baustellen.
    Viell. stellt du mal Fotos auf, von deinen Leut, deiner Tochter, deinen Exis, deinem Haus, und fängst an dich langsam zu verabschieden.
    Verabschieden, indem Du zu jedem den Platz gibst, den er/sie/es haben sollte.
    Und dein Bild stellst Du ganz oben hin.
    Hab den Mut und steh für dich ein. Ändern, auch wenn es schwer fällt.

    Es reicht nicht aus um der Änderungen zu wissen, wir müssen sie auch tun.
    Ich versuch es jeden Tag ein Stück. Und auch wenn ich da nicht auf Beifall stosse, ich weiß ich muss es tun. Und Beifall hatten wir ja auch vorher nicht.
    Und es ist so müselig (wenn auch wichtig, wie ich finde) immer wieder die Kindheit zu verarbeiten.
    Klar mach ich auch, aber die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern,
    meine Zukunft sehr wohl.
    Das mit deiner Bergtour find ich super ! Bist du da ganz alleine unterwegs, nur du und dein Klapperauto ? Toll.

    LG nici :wink:

    Suchtgefährdetenhelfer - kann ich mir bei Dir gut vorstellen Aurora :D
    Was ich sonst aber als Co vorsichtig betrachten würde.
    Aber Du machst das alles bestimmt gut.
    Ich bewunderere an Dir deine schonungslose Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.
    versuchen tu ich das ja auch, aber man hat sich so viele Jahre in einer Rolle breit gemacht, dieser ausgeschmückt, dass es nun schwer fällt Echtes von Unechtem zu unterscheiden.
    Ich hab ja nicht nur anderen etwas vorgemacht, sondern auch mir selber.
    Ja, in der Familie und auf der Arbeit.
    Und nun da ich diesen Panzer ablege, wünsch ich mir, dass man mir nun auch so annimmt - und das, obwohl ich mir nicht mal selber traue.
    Aber wir nähern uns an. I.wie schon schizophren.
    Und auch wenn ich es selber nicht geglaubt habe, es wird. Stück für Stück.

    Manchmal sogar ohne viel Grübeln, manchmal halt auch mit Schweiß auf der Stirn.
    Schön, das mit Euch zusammen machen zu dürfen.

    LG nici
    ich beneide deine 1,5 Erbschen um so eine starke und ehrliche Omi :wink:
    Sein Leben wieder in gesunde Bahnen zu lenken, auch wenn es i.wann mal aussichtslos erscheint ist das beste was du ihnen vererben kannst.