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...passiert leider immer wenn ich neben mir stehe
ich finde, Du standest noch nie näher bei Dir, Emma
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habe ich das krankmachende Verhalten beiderseits durchschaut und deshalb anders reagieren.
genau den Stand hatte ich auch. Wusste ich doch um die unterstützende Wirkung des Co-Verhaltens.
Also hatte ich kehrt gemacht : aufgehört zu kontrollieren, aufgehört einzukaufen, bin alleine weggegangen und und und
Ich hatte meinen Wirkungskreis, nein ich war nicht die verschüchterte Ehefrau, die ängstlich dasaß. Ich wusste mir schon zu helfen.
Dabei wußte ich garnichts, ich hatte mir eine Scheinwelt neben der meines Mannes aufgebaut.
In dieser war ich frei vom Thema Abhängigkeit, so dachte ich zumindest.
Fakt war, ich hatte nicht das Heim, das ich mir wünschte,
da begann wieder meine Parallelwelt.
Wie sehr hätte ich mir gewünscht, dass ich auch wie die anderen Frauen nach Hause komme, und der Mann einen liebevoll empfängt.
Stattdessen lag Er meistens betrunken bereits auf dem Sofa,
oder saß noch mit dem Bier vor dem PC.
Ich glaube mich zu erinnern, dass Du wieder zu ihm zurück bist, wegen seinem Gesundheitszustand.
Aber auch das musst Du nicht, Du bist und warst nie seine Krankenschwester.
Nun ja, mein XY hätte mir nun gesagt, aber ich will mir von keiner anderen helfen lassen ...hätte auf gemeinsame schöne Zeiten hingewiesen ( > da konnte er sie erwähnen, aber dafür zu kämpfen wollte u./o. konnte er nicht. )
Ja meistens fühlten wir uns wohl in ihrer Nähe, bei den Erinnerungen,
aber da waren auch Ihre Fahnen, die Agressivität - bei meinem eher das Phlegmatische - das Desinteresse an meinen Freunden, meinen Erlebnissen, meinen Problemen....es ging sehr viel um Ihn.
In den Jahren seiner Abhängigkeit wurde Er zum Ego, weil Er einfach der ganze Energiebedarf auf den Alk, die Drogen und den S.. verschlungen wurde. Tja, nun kann ich es mit der Sucht erklären, aber leben kann ich trotzdem nicht mehr damit.
Ich möchte mehr, ich möchte sein, ich möchte - wenn - dann eine Partnerschaft, wo man gemeinsam Ausflüge plant, gemeinsam Freunde einläd und besucht, gemeinsam Sorgen und Nöten teilt, und nicht den Muffigen spielt,
der ja über alle Dingen ist, aber doch mit keinem Ding zurecht kommt.
Ich möchte viel, Emma. Und das "viele" hab ich da nicht bekommen,
ich bin aber nun nicht mehr bereit darauf zu warten, ich will leben.
Und das jetzt, ich will nicht mehr warten, unser Zeit rennt auch.
So nun geh ich schlafen,
gute Nacht,
nici
wollte meine Rechtschreibfehler wegmachen, aber das Tippex hält nicht auf dem Bildschirm