Beiträge von n i c i

    Zitat

    Wie habt ihr es geschafft,euer Vorhaben durchzuziehen?Trotz Arbeit,Kinder und schwachen Nerven?


    Liebe Flower,

    ich hatte einen Traum: aufwachen ohne Angst, was bringt der Tag,
    ich hörte meine Kinderlachen, frei von seelischen Belastungen,
    ein gern"nach Hause kommen", ohne böse Überraschung,
    Unterhaltungen, frei von Schuldzuweisungen und Beleidigungen,
    Schlafende Kinder, und nicht ins Kopfkissen Weinende,
    zur Arbeit gehen, und den Kopf frei haben,
    ins sich kehren, und zu spüren, wie die eigene Kraft zurückkehrt,
    sich an vielen Kleinigkeiten erfreuen können, ohne wenn und aber.

    Und das beste daran : Du kannst Dir diesen Traum selber erfüllen.

    Die Kraft und den Mut hab ich aus der Erfüllung diesen Traumes gezogen.
    Mit viel Unterstützung von diesem Forum, die man auch zulassen muss.
    Nicht jeder Schritt wird einfach, aber das was bisher war, war es ja auch nicht.
    Und diese Schritte es haben wir auf uns genommen, obwohl wir schon lange merkten, es gibt keine Aussicht auf Erfolg.
    Das hatte und habe ich aber nach der Trennung.

    Ich wünsch Dir, das alles zu erkennen und dass Du danach handeln kannst.
    Mit jedem Schritt wird es einfacher, und wenn Du es mal wieder verschmeckt hast, das Leben, willst es nicht mehr aufgeben.

    LG nici :wink:

    GuMo Schnuffi,

    doch, Er war das Kind eines trinkenden Elternteils.
    Und diesen Vorwurf hat ihm und seinem Bruder keiner gemacht,
    weil einfach keiner mehr da war, und der Rest der Umgebung diese Geschichte nicht kannte.
    Trotz alledem ist Er Alkoholiker und sein Bruder auf dem Weg dahin.

    Ich denke, dass sind einfach Verhaltensmuster, die sie so vermittelt bekommen haben und sich als "Lösungsvorschläge" in ihr Leben hingenommen haben.
    Ganz ohne Fremdeinwirkung und Schuldigen.

    LG nici

    Liebe Melanie,

    ich hab die letzte Woche deinen Text paar Mal durch gelesen und wollte Dir was dazu schreiben.
    Und beim Überlegen was, hab ich nur gedacht.....nix ! Das soll so stehen bleiben :idea:

    Danke und einen schönen Wochenstart,
    nici :wink:

    Zitat

    Ich bezweifele, dass ich ohne die von Kindesbeinen eingeimpfte Angst so zu werden wie die Erwachsenen, heute hier wäre.


    Zu meinem XY hat das keiner gesagt > geworden ist Er es trotzdem !

    Ich versuche meinen Kindern Stärke zu vermitteln, die Stärke, die sie selber haben, richtig und eigenverantwrtlich zu entscheiden.
    Auch wenn manch Entscheidungen nicht populär oder angesagt sind.
    Ich hoffe es wird mir gelingen als Co, die ja auch an ihren Stärken zu knappern hat.

    LG nici :wink:

    Zitat

    Wer erwartet denn, dass ich mich in mit meine Wünsche hinten anstelle, er bestimmt nicht. Also woher hab ich das?


    Ich weiß nicht woher Du das hast, aber selbst wenn Du das rausbekommst,
    Du weißt es, Du merkst es, und jetzt kannste entsprechend anders handeln.
    Und auf das Handeln kommt es an, liebe Emma.

    Zitat

    ...er bestimmt nicht..


    bisher hab ich auch bei keinem Co gelesen, das der Süchtige erwartet hat, dass man zur Co wird.
    Die meisten haben nur das Programm dankend angenommen weils bequem und einfacher war.

    LG nici

    Liebe butterfly,

    ich bin auf dich aufmerksam geworden, als deinen Text bei Engel las.
    > Sehr schön geschrieben.

    Was ich nun zu deinem Sohn bzw. Großeltern sagen wollte...
    ich habe auch zwei Jungs und auch Großeltern, die wenn, dann nur das mit den Jungs gemacht haben, wozu sie Lust hatten ( sind keine Alkoholiker ).
    Anfangs hats mich gekrämt, dann hab ich gedacht: gut, dementsprechend wird auch das Opa/Oma-Kind-Verhältnis ausfallen, ganz ohne mein Einmischen.
    Nun sind meine beide Teenies und gehen fast nie hin. Einfach, weil sie spüren, dass da nicht viel zurück kommt. Ob es nun den Goßeltern gefällt oder nicht.
    Ich seh es nun entspannt, ist die Saat doch so aufgegangen, wie sie gesät wurde, ganz ohne mein Zutun oder Abwehren.

    Beide Buben haben Fussball gespielt. Und ich war auch oftmals froh wenn am WE Spiele waren, kamen wir doch aus dem Wohnung raus, wo Papa sich den Rausch vom Vorabend ausschlief.
    Und was soll ich sagen, um 8:00 war Treffpunkt, (wohlgemerkt ein Bambinispiel )
    und um 8:10 wurden von den zuschauenden Papas schon das erste Bier bestellt, damit es ja zum Anpfiff reichte.
    Was will ich Dir damit sagen ?
    Die Kinder werden immer wieder mit Alkohol in verschiedenen Bereiche konfrontiert. Leider, aber wir können sie kaum aus allem raus halten.
    Das musste ich mir auch eingestehen, gerade bei Teenies. Was ich aber machen kann /muss und auch tue, ist sie über die Folgen des Alkoholkonsums aufzuklären bzw. sie daran zu erinnern, wie es bei Papa igeendet hat.
    Wenn dein Kleiner hauptsächlich wegen dem Garten hingeht, dann geh doch mit ihm. Genießt das Grün und die Hunde, und geht dann wieder.
    Da sie ja eh keinen Bock auf Spielen haben, wird das ja kein Problem sein. Und so hast Du ja noch den letzten Drücker : gehn oder wir können bleiben.
    Ihn aber allein bei ihnen lassen würde ich auf keinen Fall tun.
    Und ich würde mit ihm auch ein, dem Alter entsprechenedes, aufklärendes Gespräch führen.
    Bei uns ist es so, dass sie gelernt haben zu unterscheiden, was andere machen - machen andere, und was wir machen - ist unser Ding. Sie können durchaus die einzelnen Bereiche unterscheiden.
    Nur muss man leider sagen, dass ich - hätt ich sie komplett von Alkohol fernhalten wollen - Klassenfeste, Sportturniere, Weihnachtsfeiern, Klicke (deiner wird auch älter)...weglassen müssen.
    Geht nicht in unserer Gesellschaft,darum find ich es ganz wichtig : sie aufzuklären, vorzuleben "es geht auch ohne", bei ihnen zu sein, und aus Gefahrenzonen (obs das is, obliegt deiner Entscheidung) fernzuhalten.
    Sehr schwer, ich hab da auch zu kämpfen, nur ist es bei 17/15-Jährige echt Vertrauenssache und das Gefühl eine gute Bindung aufgebaut zu haben > das hab ich, aber immer Vorsicht !

    LG nici

    Zitat

    Soll ich darauf vertrauen, dass die anderen Kraft genug habe, es zu verkraften ohne Schaden davon zu tragen?
    Es geht dabei um alltägliche Dinge.


    Liebe Grazia,
    wenn es nur um alltägliche Dinge geht, wird es schon verkraftet werden, da bin ich mir sicher.
    Oftmals sehen wir in solchen Punkten mehr, als überhaupt da ist.
    Solche unruhige Nächte kenn ich auch.
    Und wenn ich es dann am nächsten Tag zur Sprache bring, weil ich immer noch daran rumkaue, hat mein Gegenüber das meist schon vergessen.

    Zitat

    Das tut mir weh, dass ich nich SO sein kann.


    das muss Dir nicht weh tun, dafür hast de tolle andere Eigenschaften :D
    Vielleicht magst Du es gekrabbelt werden, wenn Du morgens um 6:00 wach wirst, und Er ist ein Langschläfer - tja Pech gehabt ! aber nicht weiter dragisch, oder ?!
    Ich denke, Du bist wie ich in einem Umdenkungsprozess, und da reagieren wir vielleicht wirklich so...
    Du, indem Du einer Sache, wie "Zeit für Dich"
    Ich, indem ich übertrieben auf Banalitäten von XY
    ...angespannt reagieren.
    Kommt mir auch so vor, als wenn da plötzlich eine Art "Schutzfilm" abläuft. Der startet dann meist automatisch und schnell, so dass ich nicht überdacht handele, und mich dann danach zweifelnd frag: wars richtig ?
    Wir sind nicht "schrecklich" nur weil wir nun auch unserem Bedürfnissen folgen Grazia.
    Nur wär es schöner, wenn es geordneter abläuft, und nicht so impulsiv :roll: gelle

    LG nici :wink:

    Liebe Emma,

    ich finds gut, dass Du wieder hier schreibst.
    Was willst Du mit Pro und Contra für Dich beantwortet haben, was Du nicht schon weißt/spürst ?
    Ich dachte auch lange "ich bin die Ausnahme" "ich erreich ihn noch"
    "wenn Er nur merkt, wie sehr ich um ihn kämpfe" "ich bin doch nicht doof"....
    Und Du merkst doch auch, dass sich nichts geändert hat in den Jahren.
    Sie wollten nicht ändern, konnten nicht ( sie sind aber die einzigen, die das können)
    und so haben wir schön unsere Verantwortung für unser Leben abgegeben > mussten wir ja für andere da sein.
    Aber das reicht nicht, Emma, das ist keine Entschuldigung.
    Also müssen wir nun nach uns schauen, und bei nach dem "warum".
    warum bin ich mir selber nicht so wichtig, dass ich mich um das Leben und das Leiden anderer kümmern muss.
    Und "was" versuch ich damit bei mir zu verbergen ? Unsicherheit ?
    Wer mich kennt, denkt alles andere, ausser das nici unsicher ist.
    Und doch ist da was, was mich hat zum Aussenseiter in meinem eigenen Leben werden lassen.
    Klar, kein Thema, ich hatte Kontakt, war unterwegs, hatte Freude,
    - ich hab mich nicht daheim eingeigelt - trotzdem hab ich ein Leben geführt mit zerstörerischen Zügen, für mich und auch für ihn.
    Mit viel Pro und wenig Co

    LG nici

    Ich habe den Eindruck dass ich jetzt erst richtig kapiere, worum es eigentl. geht.
    In mir kommen Verletzungen hoch, die ich tief vergraben hatte, und mich so zu einem allseits agierende Etwas gemacht haben.
    Ja ich hab gewußt was ich machen sollte, konnte analysieren und dann handeln, alles richtig und korrekt.
    So zumindest hab ich es von außen als Rückmeldung bekommen.
    Und das wars es ja, worum es ging, war es das, was man von mir erwartet, das macht man halt so.
    Und ich nehme hier bewußt das "man", den ich kann es keiner genauen Gruppe zuschreiben. Ich hab es so in der Familie, bei Freunden und im Geschäft so gemacht.
    Immer den Focus darauf ausgerichtet, dass mich andere richten.
    Ja, da hab ich mir die Verantwortung abnehmen lassen.
    Ich muss nun mich alleine richten, neue Richtlinien/Grenzen ziehn. Mit meinen 45 anfangen alleine zu laufen :?

    Neulich war XY hier, und ich hab gemerkt wie Er mich hat wieder für i.was einspannen wollen. Ich reagier schon mit ausgefahrenen Krallen,
    egal wie banal der Punkt ist, weil ich nun spür, dass viele solcher alten Mechanismen so eingefahren sind.
    Sie haben schon lange nichts mehr mit Alkohol oder mit der Beziehung zu tun, trotzdem les ich zwischen den Zeilen diese Strukturen.
    Ich war dann ziemlich angepis... und nur noch auf Abwehr.
    Bestimmt teilweise übertrieben, aber es kam mir so vor, als wenn da nun eine Art Schutzprogramm abläuft, ausgelöst durch ne Kleinigkeit, aber für mich in diesem Moment nicht aufhaltbar.
    Das war i.wie erschreckend. Später als Er weg war, haben mich sogar die Jungs darauf angesprochen.
    Warum ich so heftig reagiere, und das ich da ganz anders war.
    Auch im Geschäft hab ich da kurz mal so reagiert.
    Ja, auf der einen Seite erschreckend, aber auf der anderen : es tut sich was in mir, es wehrt sich was.
    Das ist bestimmt auch kein Fehler. Nur muss ich es i.wie koordinierter ablaufen lassen können.

    In Karstens Thread über Selbstwert hab ich mir auch so meine Gedanken gemacht und mich mit BlueCloud gerade über dieses unterhalten.
    Eine These von ihr war: Kinder werden m. E. in diese Rolle hinein geboren bzw. zum Opfer erzogen oder auch wirklich zum Opfer gemacht.
    Diese Überlebensstrategie zieht sich dann einfach weiter ins Erwachsenenleben und wird von einer Generation zur nächsten weitergegeben. (war hoffentl. ok, dass ich es hier rübergestellt hab, BC ) und genau das denk ich auch.
    Dieses "ich hab zu leiden damits anderen gut geht" hat man mir antrainiert, und ich hab es schon oftmals versucht an die Kinder weiter zugeben.
    Obs beim KiTu war, da haben sich meine stets brav angestellt während alle anderen vorbei geschossen sind.
    Sie haben auch immer abgeben müssen, während andere sagten "nein, das ist meins". Nur wenn es dann garnicht mehr ging und die Kinder leideten, hab ich reagiert.
    Nun kann ich dafür meine Eltern verantwortlich machen, das wär aber falsch. Meine Schwester lebte im gleichen Elternhaus und tickt so ganz anders. Also lag es an mir selber, ich habe bereitwillig diese Opferrolle übernommen und spielen sie in Bereichen immer noch.
    Und dafür kann ich keinem ausser mir die Schuld zuschieben, ich hätte ja ablehnen können.
    Nun will ich mir Erfahrungspunkte sammeln, auch wenn die gemachte Erfahrg. nicht immer schön wird, ich sammele.
    Selbstwert, aber dafür muss ich mich erstmal nackig machen, zumindest fühlt es sich so an. Schmerzen eingestehen, wo man sie gern weggemacht/weggedacht hätte. Sie einfach mal zulassen um zu spüren, sie haben auch ihre Daseinsberechtigung und müssen nicht auf Teufel komm raus weg retuschiert werden.
    Oje, bin in Schreiblaune (hab heut abend auch frei :wink: )

    Zitat

    ... und ich freue mich auf den Tag, da mich solche "Angriffe" nicht mehr berühren. Jetzt nutze ich zunächst einmal wieder zu meinem Selbstschutz die Ignoretaste


    dann leg diesen Tag fest. Kannst Du nicht deine Nr.(sms/mail) ändern,
    und versuchen den Kontakt abzubrechen ?
    Ja, i.was macht es, und das ist für mich auch noch zuviel.
    Und auch das betätigen der Ignortaste ( bei mir "nein"sagen ) hinlässt bei mir Spuren, die ich abstellen möchte.

    Dir auch viel Spaß beim durch die Zukunft ziehn :wink:

    LG nici

    Zitat von gipfel

    Aus dieser Perspektive ist zum jetzigen Zeitpunkt keiner der beiden Elternteile in der Lage "das Heft in die Hand zu nehmen" und für das Kind zu sorgen.


    Ich denke das war der Stein des Anstosses.
    Lieber Thomas,
    bei dem was ich bisher bei Dir gelesen habe, denke ich, Du machst das schon ganz gut :)
    Du hast ein gesundes soziales Umfeld für Dich und deinen Jungen, und dieses auch auf die Problematik hin informiert.
    Du bist dran Dich zu trennen, auch ein sehr wichtiger Schritt, bei all der Hoffnung, die wir dann begraben müssen, ein Richtiger.
    Nun kostet es viel Kraft die Distanz aufrecht zu erhalten, wie gesagt meine Kinder waren hier mein Motor.
    Auch bei mir war es so, dass sie nicht jahrelang das Drama mitbekommen haben, aber ja, leider trotzdem noch zu viel.
    Und obwohl ich ihnen die Hilfe von Therapeuten und Kindergruppen der SHG angeboten habe, haben sie ihren Halt bei mir, der Familie und den Freunden gesucht und gefunden.
    Du kennst dein Kind wohl am besten, und weißt was Du ihm an Hilfe geben kannst.
    Vertrau Dir da und lass Dich nicht ins Boxhorn jagen.
    Was mir geholfen hat war das Lesen und schreiben hier im Forum.

    LG nici :wink:

    Zitat

    Na eigentlich hab`ich das eben auch gedacht, dass ich dann wenns Fass voll ist, mich jederzeit rausnehmen kann.


    Hallo Emma,
    mein Mann sagte mal zu mir : wenn ich mein es ist zuviel, dann hör ich auf !
    und ich wusste da schon lange, das kann Er nicht mehr, zu sehr ist Er in der Sucht.
    Ist unsere Sucht was anderes ? Es ist eine Sucht, aus der es nur den Ausweg gibt : weg vom Suchtmittel !
    Geh nicht mehr zu ihm. Dann bist ganz schnell wieder drin.
    Schuld ? Nein, DU bist nicht Schuld an seinem Gesundheitszustand,
    das ist ER.
    Und ER kann sich auch die Hilfe nehmen, die ER will...eine Co, die das Umfeld schon regelt,
    oder halt auch medizinische Betreung.
    Beides ist nicht dein Job, wenn DU ihn dir nicht machst.
    Er hat eine Schwester, gut. Die kann im Notfall agieren.
    Nimm Dich da raus, wenn es noch so schwer fällt.

    Du schreibst,

    Zitat

    Es haben sich in der Partnerschaft ein paar Muster eingeschlichen, die natürlich Co-verdächtig sind, oder sind das genau die Strukturen, die unser Zusammenleben erst ermöglichen


    ja, ich denke da ist der Hund begraben :idea: gesucht und gefunden, gell ?!
    Warum auch immer fühlen wir uns verantwortlich für das Leben und Leiden eines Menschen.
    Dabei hat nur dieser Mensch die Verantwortung dafür.
    Wir haben unserem Leben eine Verantwortung. Und die habe ich aufgenommen. Nicht immer einfach, musste ich das "für mich sorgen" quasi erst erlernen, nahm doch die Arbeit an dem anderen so viel Kraft und Energie ein.
    Lass los, Emma, und nimm dich selber in den Arm.
    Schuld am kommenden haben wir nicht. Das wurde mir auch klar.
    Auch ich hatte die Gedanken, war ich mir ja nicht sicher, ob Er sich was antut.
    Ich habe dann aber gemerkt, dass ich bis dato nie wirklich Einfluss hatte,
    hat Er doch getrunken, ob ichs wollte oder nicht.
    Die Geschichte hab ich schon beim SchwiVater durch, und hab ihn beim elendig Sterben zuschauen müssen.
    Auch da hab ich gemerkt > ich hatte keinen Einfluss.
    Er starb, wie Er es wollte. Da half kein Zureden, weder von der Familie noch vom Fachpersonal.

    Wie Du weißt hab ich mich getrennt, UND > nun spür ich meinem Einfluss,
    und das tut so gut. Es ist Frieden, lachen, Pläne schmieden, und fröhlich nach Hause kommen. Ohne nach dem Zustand des XY schauend.
    > das ist der Einfluss auf mein eigenes Leben.
    Nur Mut, nach den ersten Schritten geht es immer besser.
    Nicht zurückschauen, sich nicht nach der Lage erkundigen, leben liebe Emma. ( Du hast nur eines !)

    LG nici :wink:
    wat bist de auch für ein sturres ding *grins

    Zitat

    Meine Kinder waren noch sehr klein als ich aus dem Delirium "erwachte".


    und wer hat sich um die Kinder gekümmert als Du im Delirium warst ???

    Das ist doch keine Frage von Krankheit oder nicht, oder um Opferolle oder nicht (NUR Co??),
    hab ich den Arm gebrochen - kann ich mich um die Kinder kümmern,
    lieg ich getrunken auf dem Boden - kann ich´s nicht !

    Das das beides Erkrankungen sind, ist doch außer Frage,
    was soll denn dein feedback auf Thomas sein ???
    Ich denke sehr wohl, dass Thomas in der Lage ist sich um den Jungen zu kümmern, aber Er darf sich nicht außer vor lassen,
    sondern sich mit seiner Erkrankung auseinandersetzen.
    Ich kann beides.
    Und ich wollte nicht, dass sie mit dem Vater noch die Mutter verlieren.
    Ich opfere mich nicht. Sondern ich bin nicht mehr oder weniger das, was ich mir aussuchte zu sein - ein Elternteil.
    Nunmal egal ob krank, oder stark, oder Co.

    LG nici :wink:

    Zitat

    ist ganz sicher ebenso "berauscht" wie ein Stoffabhängiger.


    Ich tipp mal drauf, dass Du keine Kids hast :wink:

    Stärker ? nun ja, klarer auf jeden Fall.
    Mein Xy hat den Kindern Glasscherben mit Salat in Suff zum Essen vorgesetzt, wollte im alkoholisierten Zustand mit denen Auto fahren,
    fiel - und stammelte ihnen mit blutigem Gesicht i.was vor, und und und
    Das hab ich nicht gemacht als Co-Abhängige, und da gibt es noch viele erschreckende Erfahrungsbericht.
    nein Gipfel, es war nicht meine Stärke, aber das GsD noch vorhandene Verantwortungsbewußtsein.
    Und deshalb denk ich, muss der Elternteil, der noch in der Lage ist zu handeln, dieses auch tun.
    Ja, das Leiden meiner Kinder war Mein Motor, und die Notwendigkeit handeln zu müssen hat mich stark gemacht, wenn Du so willlst.
    Aber auch wenn man keine Kinder hat, das Leben kann so schön sein,
    das man seine eigene Stärke mobilisieren kann/muss.

    Liebe Grüße,
    nici

    Zitat

    wir tel nachts oft miteinander wenn wir nicht schlafen können und man merkt schon das er insgesamt weniger trinkt. aber er sagt selbst,das er da allein net mehr raus kommt. Mal schauen wie es weiter geht, jedoch bleibt es def bei getrennten Wohnungen

    .
    oh oh , Nachtigall, ick hör dir trapsen...
    Liebe Stacy, ich würde den Kontakt auf das Allernötigsten reduzieren.
    Ich denk Du hast erstmal gut was mit Dir zu tun.
    Mach mir grad echt Sorgen um Dich, hast die Kinder, bist schwanger, und hast doch erst vor paar Jahren den Schlaganfall gehabt.
    Man Mädel, schau erstmal nach Dir, und halte Distanz.
    Die Gefahr, dass mit den nächtlichen Anrufen, Du kein Co wieder nährst, ist zu groß.
    Schau erstmal nach dem Arzttermin.

    Liebe Grüße,
    nici :wink: