Beiträge von n i c i

    Zitat von gipfel

    Warum ist hier jede/r der Meinung, daß ein Co-abhängiger Mensch stärker ist als ein nasser Alkoholiker ?


    weil man es als nicht berauschter Elternteil einfach sein muss, Gipfel,
    so viel Verantwortungsbewustsein muss man haben.
    Ich hatte es und es war auch für mich der Motor aus meiner Sucht.

    Ich glaube, lieber Thomas, Du willst ja Dich trennen, aber es schwingt noch ein bisschen Angst mit in der Luft...wird mir das Kind zugesprochen...wie sieht der weitere Umgang mit der Mutter aus...landet sie auf der Straße...
    eigentlich kaum andere Ängst wie bei einer Co-Frau.
    Auch wenn Du Dich noch nicht so in die Öffentlichkeit ( Ämter ) traust,
    der Weg zu der Suchtberatung bzw. nur mal zur Rechtsberatung kann Dir ja auch einige der Zukunftsängste nehmen.
    Informier Dich ruhig.
    Ich denke, Dir geht es nicht viel anders als es mir ging: erstmal kurz sacken lassen, dann losgehn, einen Schritt nach dem anderen.
    Dir spuken immer wieder Gedanken für mögliche gemeinsame Chance durch den Kopf...verständlich, war man doch ein Stück gemeinsam gegangen.
    Aber als ich diese Möglichkeiten hinterfragt habe, hab ich mich erinnert, das es in den letzten Jahren mit meinem XY Chancen über Chancen gegeben hätte, diese wurden immer wieder in den Sand gesetzt.
    Manchmal war ich schon so doof, dass ein kurzer Tag der Ruhe schon ausgereicht hat, in mir diese Hoffnung wachsen zu lassen.
    Distanz ! Thomas. Das ist was Dich die ganze Lage genau betrachten lässt.
    Nicht aus dem Schleiher der tollen alten Erinnerung heraus, sondern kracksel ruhig den Berg hoch, und von oben siehts aus, wie es war : schon lange keine Partnerschaft mehr, sondern eine Alkoholikerin und den passenden Co.

    Mensch, schnapp Dir deinen Kleinen und geht ins Schwimmbad, tobt und habt einen Mittag lang Spaß.
    LG nici :wink:
    PS. bei dem Wetter nehmt ihr aber lieber das Hallenbad :?

    Hallo Thomas,

    kein Stehvermögen, nur die Not die Kinder aus der Schusslinie zu holen.
    Ja, den Jungs geht es nun besser. Klar leicht war es am Anfang nicht, sie vermissten ihn sehr.
    Aber sie haben auch sehr schnell die Ruhe und den Frieden genossen.
    Ich glaub am zweiten Abend sind wir auf dem Sofa gesessen und haben einfach Witze erzählt.
    Blöd gell, aber i.wie haben wir das zur Erleichterung gebraucht.

    Anfangs hat mein Großer immer wieder versucht den Kontakt aufzunehmen, aber da kam immer weniger Rückantwort, und nun sind sie zwar froh ihn immer wieder zu sehen, aber es ist auch nicht weiter schlimm, wenn mal keine Zeit oder sonstwas ist.

    Zitat

    Bin ich ein Rabenvater, wenn ich dem Jungen die Mutter nehme ? Wie kann ich es ihm erklären, wie kann er es verstehen, wie kann er damit glücklich werden.


    Was für ein Vater warst denn als Du ihn einer nassen Alkoholikerin ausgesetzt hattest ? Und verstehen tun die Kinder meist mehr als uns lieb ist.
    Du fragst, wie kann er denn damit glücklich werden, und ich dachte mir nur,
    wie glücklich kann er denn mit Ihr werden ?!!
    Thomas, mit Kindern kann man offen sprechen und altersmäßig antworten. Und die Fragen, die sie formulieren, sind dann altersmäßig und können beantwortet werden.
    Ich hab viel das Gespräch mit den Kindern gesucht. Und hab ihnen auch die Möglichkeit über einen Therapeuten geboten sich auszuko...en.
    Vielleicht auch über die Mama, oder die gesamte Situation. Weil ich schon dachte, sie sagen nichts, weil sie stellenweise mich nicht noch mehr belasten wollten. Aber dran bleiben.
    Es ist wichtig, dass sie spüren, dass ein Elternzeil da ist. Und das dürfen sie ruhig auch mal verzweifelt sehn.
    Erzähl ihm auch von deinem Ängsten, so hab ich es gemacht.
    Gesagt, dass ich auch nicht in die Zukunft schauen kann.
    Aber dass ich/wir in der Gegenwart nicht mit ihm zusammen sein konnten weil Er krank ist und erstmal nach sich schauen muss.

    Und glaub mir, das Lachen und Toben kommt schnell wieder.
    Und diesmal ohne Angst - wie, und ob Sie gleich um die Ecke kommt.
    Das ist dann ein Umfeld, wo Du dann spürst...ja, ich hab das Richtige getan.
    Ich denke auch wie Linde, ich würde ihn nicht allein mit der Mutter sprechen lassen. Ganz verbieten kannst Du es nicht, aber Du kannst beim Dabeisein auf die Punkte eingehen und viell. was gerade rücken.

    LG nici :wink:

    Zitat

    Früher hat er nach der ein oder anderen Trockenphase mir oft gesagt, ich wäre komisch, würde meckern, wenn er trinke, aber wenn er mal n paar Tage nix trinke, dann würde ich es noch nicht mals merken.
    Wenn ich ihn allerdings drauf anspreche, im Nüchternen, dann blockt er ab! Er hat ja kein Problem
    Was soll ich nur tun, wie soll ich reagieren, wenn er mal nicht trinkt?


    Hallo liebe Sterntaler,

    das ist doch egal wie Du reagierst ! Wenn Er nüchtern bleiben will, tut Er es.
    Und wenn Er saufen will, ...
    ...säuft Er, weil Du was sagst UND /ODER
    ...säuft Er, weil Du nix sagst.
    Egal wie, Er wird Dich wieder als Grund hernehmen, weil es so viel einfacher ist, ist man ja nicht selber schuld.
    Egal was Du machst, ER macht, was ER will.

    Nun aber das Gute > DU darfst auch machen, was DU möchtest.
    DU darfst nach DIR schauen.
    Ja darfst DEINE Sachen machen.
    Und Distanz ist da grad das Beste, was Du machen kannst.
    Schau nach Dir, so wie Er nun nach sich schauen muss.
    Und es wird sich zeigen, obs gemeinsam weitergehen kann, oder halt auch nicht.
    Nimm Dir auch nach eurem Urlaub Zeit für Dich, nur für Dich und unternehm mal Sachen, die Du schon lange mal machen wolltest.
    Viell. Freunde besuchen, zur Familien fahren, oder einfach Eis essen gehn.
    Versuch ein Stück Leben wieder neu zu leben, und lass SEINE Sorgen IHM.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Danke Euch, Matthias und Petra.

    Ich hab gestern bisschen in meinem eigenen Tread gelesen.
    Und einige verzweifelte Gefühle wieder gespürt.
    Aber nun mit dem gesunden Abstand zu dem Geschehenen. GsD :D

    Und gemerkt, wie sehr sich doch unsere einzelnen Geschichten ähneln.
    Dabei hat man jahrelang geglaubt "warum wir/ich".
    Und auch wenn ich dachte: Er hat doch keinen, Er ist krank, Er ist hilflos,
    ...die Geschichten sind die Gleichen.
    Nein, nicht die Liebe ist, war was uns verband, es war im Zuge der Sucht nur noch die Abhängigleit, die gegenseitige.
    Die Trennung durch zu ziehen war i.wann mal der einzigste Ausweg für mich und die Kinder.
    Bei Ihm hat sich wohl kaum was verändert. Klar ungepflegter, mehr Alk, kommt mit dem Alltag nicht klar. Aber das alles hat ja immer eine untergeordnete Rolle gespielt, wichtig war nur der Alk.
    Und damit das Programm wieder besser läuft, hat Er immer wieder an das Co-Herz appeliert. Anfangs schwer da zu widerstehn, aber meine Konsequenz hat sich ausbezahlt > wir leben wieder ! Die Kinder sind fröhlich und unbeschwert. Ich dachte damals nicht, dass es überhaupt möglich wäre.

    Aber mit dem Abstand, mit den Gesprächen mit euch, kam ich auf das eigentliche Problem > meine Abhängigkeit.
    Nun war ich die letzten Jahre der Manager, die die den Kopf bewahrt hatte,
    die regelte und auffing.
    Jetzt musste ich aber feststellen, dass ich geregelt wurde, die aufgefangen werden musste, der man die Richtung zeigen musste.
    Mit Grazia und vielen anderen erfahr ich immer mehr von der Existenz meines Inneren,
    ein Erfahrungsaustausch was mir sehr wertvoll ist.
    Und sich da mal seiner anzunehmen, damit lern ich gerade umzugehen.
    In der Praxis nicht immer einfach, aber ich merk, ich weiß schon auf was es ankommt.
    So merke ich jeden Tag, es gibt noch viel zu tun.

    Einen guten Wochenstart euch allen,
    nici :wink:

    Du brauchst Dich nicht bedanken > wir helfen uns hier gegenseitig :wink:

    Ich denke es ist auch für den Kleinen gut, wenn Er im gewohnten Umfeld bleibt.
    Gib Ihr eine Frist, einen Termin.

    Und wenn Sie dann vor der Tür steht...denk an den Kleinen !
    So hab ich es gemacht.
    Ich wusste, wenn ich jetzt nachgeb, geht alles von vorne los,
    und die Kinder können nicht mehr.
    Ihnen konnte ich noch helfen, Er wollte oder konnte meine HIlfe nicht mehr annehmen.
    Ja, in Liebe loslassen, so schwer es auch fällt.
    Und hart bleiben, weil Du Dich um einen noch Schwächeren ( deinen Kleinen ) kümmern musst. Er hat ja nur noch Dich.

    Sie kennt das KKH, Tel.Nr., Adressen, wo Sie sich hinwenden kann.

    Bleib stark, für ihn, für Dich, für Sie !
    Nachgeben hat in den letzten Jahren ja auch nicht geholfen, oder.

    LG nici

    Zitat

    Das war anfang der Woche, seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört oder gesehen.
    Er geht weder ans Telefon noch kann ich ihm im Internet anschreiben um zu wissen wie es ihm geht.


    Hallo Sunshine,

    sei froh, dass Du nichts hörst !
    Und nun musst Du Dich um Dich kümmern, dass Du es auch so lassen kannst.
    Du musst Dich von deinem "Stoff" fern halten.
    Wenn Du in Behandlung bist, sprech doch das Problem "Co-Abhängigkeit" mal an. Viell. kann man Dir helfen, oder an ansprechende Hilfe verweisen.
    Mir hat das Schreiben hier im Forum sehr geholfen.

    Wichtig find ich erstmal Abstand halten.
    LG nici

    Einsicht, lieber Tomas, ich glaube eher nicht.
    Das hätte ja schon früher kommen müssen.

    Ja das Helfersyndrom abschalten, garnicht so einfach, deshalb gilt : Distanz / Trennung um für uns erstmal wieder runter zu kommen.
    Und glaub mir mit etwas Abstand sieht man manches wieder viiiiel gesünder.
    Und ich würde es aktenkundigt machen, dass dein Sohn unter der Sucht der Mutter leidet : beim Kinderarzt, beim Jugendamt, viell. wenn es mal sein muss auch bei der Polizei.
    Ich denke das Kindeswohl zählt da auf jeden Fall was. Ob Sie nun ein Umgangsrecht zugesprochen bekommt, wird sich zeigen.
    Informier Dich doch bei einem Anwalt mal.

    LG nici

    Hallo Thomas,

    gerade hab ich Dir in deinem THread geschrieben, :D

    Die Problematik ist schlimm auf beiden Seiteb, klar.
    Das ist geschlechtsunabhängig.
    Mir ist nur aufgefallen, dass sich im Co Bereich meistens Frauen tummeln.

    Das mit deinem Kleinen, da würd ich um das alleinige Sorgerecht informieren,
    Bekommst viell. auch den einen oder anderen Tip hier im Forum.
    Oder machst dich mal schlau übern Anwalt bzw. beim Jugendamt.
    Hast Du eine Oma oder Tante bei der der Kleine mittags versorgt werden könnte ?
    Wichtig ist, wenn Du es noch nicht getan hast : andere in eurem Umfeld zu inforieren, und ruhig um Hilfe bitten.

    LG nici :wink:

    Lieber Thomas,
    erstmal herzlich Willkommen im Forum.
    Hast ja eine lange Leidensgeschichte hinter Dir, und auch dein Sohn.

    Was ich rausgelesen habe ist, dass Sie wohl nicht aufhören wird zu trinken.
    Tja, das ist ihre Entscheidung.
    DU aber musst Dich für DICH und für den Kleinen entscheiden.

    Du sagst, sie hat keinen ausser euch, die ihr helfen könnte.
    Hilfe wart ihr ja auch nicht wirkllich oder ? weil sie hat sich von euch ja nicht helfen lassen. Sie will es nicht.
    Also muss Sie sich an andere Stellen wenden.

    Aber Du musst Dich und den Jungen vor Ihr schützen, und das gelingt Dir nur mit Kontaktsperre.
    Warst Du schon mal und viell. auch dein Kleiner bei der Suchtberatung?
    Die helfen auch den Angehörigen und - was mir wichtig war: den Kindern. (spezielle Therapeuten)

    Du frägst, ob Du Sie im gleichen Haus haben kannst ohne Partnerschaft ? Klar, aber ist dann das Problem nicht enfach auch über eine Etage zwar verteilt, aber nicht geändert.
    Oder kannst Du dich da so abgrenzen, wenn Du weißt, dass Sie da betrunken ist, nun mal egal, ob allein oder nicht ?!
    Und wie soll das mit dem Kind funktionieren ?
    Kein gute Idee, denk ich.

    LG, nici

    Zitat

    Wie kann er nur so blind sein, warum sieht er es nicht? Er meinte ich bin so hart zu ihm und er hat auch ein Herz.


    ...und Er hat auch eine Sucht, die ihm es schwierig macht verschiedenes zu regeln, wenn Er was getrunken hat,
    und dass es doch mit einer Co so viel besser und einfacher wäre,
    drum heirate mich, und damit dem ganzen noch emotional etwas Druck geliefert wird, sag ich Dir, wie sehr ich Dich liebe,
    So hab ich die Chance, dass Du Dir diesen Job auch noch freiwillig antust.
    Aber dabei willst Du nur einem Menschen, der Dich wirklich liebt.
    Du verlangst nicht, dass Er alles aufgibt, oder sich einen Arm abhackt,
    nee, Du willst nur, das Er aufhört zu trinken.

    Du bist müde, liebe Lottemotte, dann schalt ab. Das ganze Programm !
    Und lass Dich auf die falschen Liebesschwüre nicht mehr ein.

    Du bist so jung, und wirst bestimmt noch den Menschen finden, der Dich liebt, und nicht den Alkohol - und dann Dich.
    Wenn Er Dich wirklich sooo liebt, ist doch dann klar, was Du von ihm willst,
    und Er muss nur noch danach handeln.

    Ich wünsch Dir das Einsehen und die Kraft danach zu handeln,
    für ein glückliches und ehrliches Leben, >LAUF LOS
    LG nici

    Hallo Grazia,

    na mir hilft es :D Gerade das, was Du mit dem kleinen Kind erzählst.
    Ich versuch mich auch immer wieder da zu beruhigen bzw. zu erziehen... :cry: klappt aber nicht so gut.
    Und ich merke auch, wie ich da mein Misstrauen teilweise auf die Kinder überlade, sehr blöde.
    Wenn die Kumpels mal vegessen, wie verabredet anzurufen oder sowas, da bohr ich gleich immer nach, obs Streit gab, ob was is,...wollen die dich nicht dabei haben,..Und ich muss mir da oft auf die Lippen beissen.
    GsD checken die Jungs das besser ab wie ich.
    I.wie identifiziere ich mich zu sehr mit meinem inneren Kind, als dass ich ihm(mir) als Erwachsene eine Hilfe werde.

    LG nici,
    die sich immer wieder über deine Nachhilfe freut. :wink:

    Zitat von lottemotte

    Ich bin eine Person die nur selten etwas sagt, wenn andere Menschen meine Grenzen überschreiten oder sehr lange damit wartet bis ich etwas sage. Ich bin eher passiv und stelle mich in der Regel hinten an vor den Bedürfnissen anderer. Ist ein altes Muster, was ich als Kind gelernt habe, in einer Familie wo es wenig Regeln gab und starke Überforderung meiner Mutter und ein Mangel an Liebe und Zeit. (Klingt jetzt vielleicht wie rausreden?)


    Nee, liebe Lottemotte, klingt nicht nach Ausreden, klingt bekannt :idea:
    Glaub doch nicht, dass uns diese Konsequenz leicht fiel.
    Das war sie bestimmt nicht. Aber i.wann kommst Du an einen Punkt, wo Du einfach die Notwendigkeit dafür spürst, weil ...
    ...Du nicht mehr anders kannst,
    ...Du merkst, dass so nicht mehr weitergeht,
    ...egal ist was Du tust, ER TRINKT, wenn Er will.
    ... DU ES EINFACH NICHT MEHR MAGST.
    Liebe Lottemotte, Du bist für DICH verantwortlich, nicht für IHN.
    Sag ihm doch, dass Du bei der Polizei anrufst, wenn Du ihn das nächste Mal betrunken am Steuer bemerkst. Und dann nicht nur drohen, sondern es auch tun.
    Tränen fließen bei meinem XY auch immer wieder, auch jetzt noch nach 1 Jahr Trennung, da block ich immer ganz schnell ab, und liefer ihm keine Bühne mehr dafür.
    Und nach seinen Selbstmordgedanken, hab ich ihn mal schnurstracks ins KKH gefahren, da konnt Er sich gegenüber der Ärztin erklären.
    Was Er natürlich nicht tat > war ja nur für mich gedacht, das Szenario.
    Bleibt hart. Und wenn Er an der Tür klingeln sollte, setz die Kopfhörer auf und hör tolle Musik, egal was, aber unterbinde den Kontakt.

    Eigentlich weißt und spürst Du ja schon, was zu tun ist, gell.
    LG nici :wink:

    Zitat

    Schafft ihr es konsequent zu sein und euren Partner vor die Tür zu setzen wenn er nach Alkohol riecht?


    JA ! Und das mit zwei Kindern, die Angst um den Papa hatten.
    Aber das ist genau die Konsequenz, die Du durchziehen musst,
    oder Du treibst das Spielchen weiter.

    Du darfst dir das Programm aussuchen, liebe lottemotte.

    LG nici :wink:

    Zitat

    ja - die fragen wie der "genuß von alkohol" den phantomschmerz beeinflusst aber eben nich nach der abhänigkeit.


    Das kannst ja nun erzählen ! Wird nicht viele in der Studie geben, die da noch trockene Alkoholiker sind.
    Und Hausarzt ist ein Arzt, den man sich ums Haus herum sucht,
    viell. kannst dann zu der Lieblingszahnärztin nun auch bald einen Lieblingshausarzt einreihen :wink:

    Liebe Grüße,
    nici

    GuMo Grazia,

    sei nicht zu hart zu Dir :wink: Wir mussten ja auch so werden, um nicht kaputt zu gehen.
    Jetzt aus der Sicht einer "normalen"Beziehung stellt sich das alles anders dar, aber ich denke i.wann Mal kommt bei allen Suchtbeziehungen der Punkt, wo der Respekt weg ist.
    Ich habe lange dagegen angekämpft, weil man mir damals sagte, wenn der weg ist, hat die Beziehung keine Chance mehr.
    Aber wie gesagt, das war einmal.

    Schön, dass dein LG da Verständnis hat. Hat auch nicht jeder.
    Na dann lass dir mal liebevoll auf die Finger haun.
    Lach...mein Sohn soll einen Knigge-Kurs in der Schule machen,
    und wir brauchen wohl einen Co-Knigge, was :wink:

    Schönen Tag Dir,
    nici

    Hallo liebe Mädels,

    Zitat

    Nein, Du bist Du - wie ich eben ich - mit allen diesen Akzenten, die mal aus Erziehung und schlechter Beziehung uns geformt haben.


    ...und das ist gut so ! :P
    Und damit uns das "gut so" auch nicht verformt und wir wieder Dellen davon tragen, lohnt sich ein Blick hinein.
    Ohne Angst vor den Co-Eigenschaften, aber ruhig auch selbstkritisch.

    Als ich mich mit der Frage der eignene Schuld auserinandergesetzt habe,
    war ich ein Stück weit perplex...ich - wo ich doch meist nur für andere was tue, ohne Dank zu erwarten, ohne Ausgleich, soll das für MICH getan haben :shock:
    Nun kann ich da mit meiner "Schuld" gut leben, ist es doch meine Vorstellung gewesen von einer guten Welt.
    Dabei ist das rausgekommen, was ich eigentlich XY immer vorgeworfen habe : Du kannst kein Maß halten.
    Ja, Grazia, alles geben - das kommt mir verdammt bekannt vor.
    Und in diesem Zuge hatte ein "nein" meist keinen Platz auf der Speisekarte.
    Nun schreib ich sie neu...und da überlegt ich mir die Gerichte genau, die ich nun anbieten werde,
    Danke euch für die Unterstützung.

    LG nici :wink:
    die auch paar gute alte Gerichte (Charakterzüge) beibehalten wird.

    Zitat

    könnte das einfach meine Eigenart sein, oder?


    Ja, liebe Daggi das ist eine Eigenart,
    die Art, die wir uns zu eigen gemacht haben.
    Um unserem inneren Bild gerecht zu werden, weil wir es uns so als "richtig" programmiert haben.
    Aber gerade diese Helfertätigkeit, diese anerzogene Gutmütigkeit ist doch genau das, was bei uns "etwas mehr", "etwas doller" ausgeprägt ist.
    Ja, das macht uns gerade zu predistiniert für den Job der Co.
    Und warum andere hilfsbereite nicht ? I.was ist doch da kaputt bei uns, oder nicht ?!

    Hallo liebe Röntgenblick,

    Du hast einen Alkoholiker kennen gelernt > d.h. für mich, Du kennst den Menschen garnicht,
    vielleicht Stimmungen zwischen den Trinkpausen,
    aber mehr auch nicht.
    Gleich zu Anfang hat Er zu Dir gesagt :

    Zitat

    jetzt will er mit mir keine Nähe und Intimität mehr, nur noch Freundschaft. Er sagt, er schafft es nicht, muss sich um sich selbst kümmern


    also gleich ein > ich will dich nicht, ohne auf deine Gefühle einzugehen.
    War mir klar, dass Du da weiterbohrst.
    Und nun hast eine weitere Latsche bekommen : > wirst geruziert auf S*

    Nasser Alkoholiker - will-dich-nicht - reduziert auf Dich auf S* - Auf was wartest Du denn ???

    Du hast dich schon 8 Monate zu lang mit dem beschäftigt ...
    renn, so lange Du noch gefühlsmäßig kannst.
    Das sagt Dir eine, die da 20 Jahre lang gehofft, gebangt, geliebt hat,
    um dann doch sagen zu müssen : warum bin ich nicht früher gegangen.

    Mädel lauf so schnell du kannst, lösch sofort den Kontakt zu ihm,
    auch wenn es dich zwickt und juckt.
    Wenn Du dann wieder mal kurz vorm Kontakt bist, > lies hier einige Geschichten und dann vergehts wieder.

    Wünsch Dir alles Gute,
    genieß mit ehrlichen Menschen ( die Sucht macht aus allen Lügnern )
    dein Leben, denen Du auch was wert bist.
    LG nici :wink:

    Ja, liebe Grazia,

    das denk ich mittlerweile auch. Daggi hab bei mir geschrieben, dass sie hilft um einfach einem anderen Menschen eine Freude zu bereiten, auch ohne Dankeschön, das es viell. auach an der Harmoniesucht liegt.
    Ich weiß nicht sorecht. Viell. hab ich mir einfach diese Messlatte aufgestellt, weil ich dachte, "so ist´s richtig", "so sollte ich sein", "das machen andere auch so", "das erwartet man von mir".
    Hilfsbereit, aufopfernd. Dabei hab ich versucht einem Bild gerecht zu werden, was ich mir und auch den anderen aufgestellt habe.
    Das aber - das weiß ich nun auch - nichts mit Hilfsbereitschaft oder Liebe zu tun hatte.
    Ich habe einfach ein Probgramm erfüllt, das ich dachte erfüllen zu müssen, für andere ???, für mein verschrobenes Bild für ein Miteinander ???
    Egal für was, aber ich hab es nicht für ihn gemacht, oder für die Kinder, etc.,
    ich hab es für mich und meine Vorstellung vom "Richtig" getan.
    Sch... hat nun was von "in die eigene Grube falln", oder ?!!

    Ja das wehren, bisher hab ich es nur in kleinem Umfang machen müssen, und selbst das ist schwer für mich.
    Denn auf ein "nein" von mir, kommt meist eine Reaktion, die ich erst lernen muss einzuschätzen, einzuordnen.
    Und ich merk doch wie sehr ich da unstabil bin.

    LG nici :wink: