Beiträge von n i c i

    Oh man, Nancy,
    auch noch KKH. Aber manchmal denk ich, das sind so von oben eingebaute Notbremsen, wenn man die anderen Signale nicht so bemerkt hat.

    Der Preis für ein bisschen Leben ? Hmm Nancy ? gute Frage.
    Vielleicht sich aus zu einengenden Familienstrukturen befreien, wie Du es getan hast.
    Ein nicht ganz unproblematisches Kind zu haben, und trotzdem seinen Weg nicht aus den Augen zu verlieren, wie Du es gemacht hast.
    Sich aus einer Suchtbeziehung zu entfernen, und sich nicht mit kaputtmachen zu lassen, so wie Du es geschafft hast.

    Du hast beruflich deine Pläne> ich irr i.wie rum, schaffst den Drahtakt immer wieder von By nach Mz zu düsen > ich gerate schon in Wallung wenn ich in die nächste Großstadt zum Arzt muss.
    Mensch Mädel, Du bist doch super! Bekommst einiges mehr auf die Reihe wie so manche hier von uns. Mach Dich doch nicht kleiner als Du bist.
    Klar, Grenzen werden immer wieder eingerissen,
    aber wer sagt denn das Du schon fertig bist ? Darfst immer auf Dich acht geben.
    Seh das als Chance an, und nicht als Arbeit.
    Arbeit hat es gemacht, >das frühere Leben.
    Jetzt musst Du pausieren (KKH), und das macht einer Wühlmaus wie Dir was aus, das glaub ich gerne.
    Aber glaub mir, das schaffst Du. Ganz sicher.
    Wenn nicht DU, wer dann ?
    Viell. brauchst Du keine Geduld, viell. solltest Du Dich nur mal genau anschauen > und da seh/les ich doch immerwieder eine Frau, die so taff alles meistert.
    Mensch glaub doch an Dich, ich tus auf jeden Fall !

    Ich drück Dich, und denk an Dich.
    nici

    Zitat

    Mein Inneres Kind ist auch immer noch neugierig, und vertrauensvoll, und glaubt an das gute. Und das möchte ich ihm nicht nehmen.


    Hört sich sehr schön an Grazia. Ich möchte das auch, und ich möchte dieses zerbrechliche Kind auch beschützen.
    Ich will es ihm lehren, den Wolf im Schafsfell zu erkennen.

    Eine schöne Woche wünsch ich Dir,
    LG nici :wink:

    Oh da drück ich dir aber die Daumen mit der Wohnung. Ist die für Dich oder für euch ?
    Ich hoffe dir geht es nun gesundheitlich etwas besser.
    Wird gut sein, wenn du nun auf die Signale deines Körpers mit Ruhe und Entspannung reagierst.
    Eine schöne Woche wünsch ich Dir, liebe Petra.
    nici :wink:

    Zitat

    das Problem ist weniger der Alkohol, als eine psychische Belastung


    es ist ja kein Partner > nur ein guter Freund
    er ist ja kein Alkoholiker > ist ja nur eine psychische Erkrankung
    Aber unser Problem ist das Gleiche : Co-Abhängigkeit.

    In die Zukunft schauen / dem Bauch vertrauen / dem Kopf nicht trauen
    oh sch... geht es nicht einfacher :roll:

    Morgen Melanie,

    ja das dran-festhalten, klammern, ist etwas von dem ich mich schwer lösen kann,
    obwohl ich merke, es muss sein, es tut nicht gut.
    Ich bin auch vorsichtig, Daggi, aber ich weiß, das ich mich auf dem "Erkennen" ausruhen kann, da folgt immer noch das entsprechende "Handeln",
    und auch wenn ich es spür im Bauch, selbst wenn ich danach handele, merk ich doch wie sehr mich da der eingewachsene Zweifel plagt ( wars wirklich richtig...)

    Zitat

    Alles wissen und alles verstehen, von jedermann als Vertrauensperson benutzt zu werden, verleiht ihnen Macht. Dadurch, dass dieser Mensch seine Grenzen und die Grenzen anderer Menschen nicht kennt, glaubt er, in dessen Interesse zu handeln. Der Co-Abhängige meint, alles für andere zu tun, und handelt doch in eigenem Interesse. Das aber kann er nicht erkennen und verstehen.


    Und auch wenn ich es nicht im Interesse des anderen mache, mache ich es noch zu oft, und die Frage ist nur :
    welches Eigeninteresse verfolg ich da? Was versuch ich damit zu befriedigen, und geht das nicht anders.

    Liebe Nancy,

    mir geht es ja nicht viel anders wie Dir.
    Erst hab ich lange gebraucht MEINE Grenzen zu definieren,
    und jetzt da ich sie kenne, fällt mir auf, wie sehr ich sie hab einreissen lassen und auch noch heute lasse. Und das tut weh.
    Und nun folgt nach dem Erkennen, das Sichern und Verteidigen,
    was auch nicht immer gelingt.
    Aber wir sind nun in die Achterbahn eingestiegen und können nun nicht sagen, "ok, vor dem Lupping will ich bitte wieder raus" :roll:

    LG nici
    nimms nicht so schwer, wir werden alle geschüttelt :wink:

    Hallo Daggi, hallo ihr andere,

    hmm ?!! Ich versteh was ihr sagen wollt, und dennoch...
    Co-Abhängigkeit ist eine Sucht. Und "Konsequenz" hat mich in diese Sucht getrieben, und wieder davon befreit.
    Unser Problem ist stellenweise wirklich die Angst vor Kontrollverlust,
    aber "es einfach mal geschehen lassen"???
    Das hat für mich so´n Beigeschmack von...der trockene Alkoholiker, der sich da mal eben in die alte Stammkneipe hockt. Sehr gefährlich.
    Und hier den gesunden Grad finden, im "sich dem Leben anvertrauen" und " das ging bisher schief, bleib aufmerksam" ist sehr schwer für mich.
    Solange dieses Gefühl bei mir nicht "trocken" ist, solange meide ich solche Situationen/Menschen.
    Die Kopfarbeit muss erst im Bauch angekommen sein, also es muss relativ automatisch ablaufen, aber da brauch ich wohl noch paar Jahre.
    Und die geb ich mir einfach.

    Zitat

    Will ich es nicht - kann ich es nicht ? Suche ich mir selber das Suchtmittel Mensch zurecht?


    Ich denke Ja, Daggi, das stellt wahrscheinlich so eine Art Herausforderung für Dich dar, so ein "mal sehn, wie weit ich schon bin..."
    gepaart mit unserer Neugier am Menschen, heißes Spiel.

    Um von einer Sucht weg zu kommen bedarfs es Konsequenz, strenge Vorsicht, genau das, was unsere Sucht ja eigentlich ausmacht.
    Und bin ich wirklich schon so weit, dass ich sagen kann "Mädel das is nix",
    oder erteil ich mir mit dem "is ja nur ein Kumpel" die Absolution für ein gewaagtes Spiel mit dem Feuer...schwer, schwer

    LG nici,
    die vorsichtig wär.

    Liebe Monty,

    ich wünsch Dir gute Besserung, und dass es Dir bald besser geht.
    Und schick Dir mal mein schönstes Lächeln > :D so als kleiner Teil deiner 1000 tollen Dinge.

    LG nici :wink:
    Was macht deine Beziehung eigentlich, ich bekomm ja garnix mehr mit.

    Liebe Nancy,

    wenn wir unsere Grenzen nicht einhalten, wie sollen es dann die anderen überhaupt sehen, unsere Grenzen ?!
    Uns wird es bald besser gehn, Nancy, ganz bestimmt.
    Wirst sehen, hast nun auch wieder eine Etappe geschafft.
    Die Distanz wird größer, und dabei mein ich nicht nur die Distanz zu XY, sondern auch zu dem Co, das wir mal waren.
    Und da dürfen wir auch mal heulen, hast de ganz richtig gesehen.

    Drück Dich,
    nici :wink:

    Hallo an alle, die mich da lesen :wink:

    Mir geht es gut. Komme immer mehr da an, wo ich anfangs eigentlich nicht hinwollte (wollte ja nur, dass es alles aufhört...)
    aber ankommen musste. Weil es ein normales und gesundes Leben ist.

    Ja, Grazia, ich weiß auf was Du raus wolltest :
    Und ich spür es auch, > meinen Beitrag an diesem Teil meines Lebens.
    Den Teil, den ich so garnicht anschauen wollte.
    Ich bemerke, jemehr in mich reinhorche, wie sehr ich dieses Rad am laufen gehalten habe. Und das ganz unabhängig von der Sucht von XY.
    Dieses gebraucht-werden, so selbstverständlich mir auch das Helfen vorkommt, diente auch meinem Zweck und Nutzen : ich fühlte mich gut, und obgleich ich nicht nach Anerkennung gefragt habe, wartete ich doch auch drauf.
    "Kummerkasten" hat mich mein Vater mal tituliert, weil sich jede,r arme Gebeutelte und Aussenseiter meiner Hilfe gewiß sein konnte.
    Er hat mich damals schon gewarnt :cry:
    Ich hab überlegt, wieso ich dieses Aufmerksamkeitsdefizit hab, dass mich so aufopfernd nach meinem Stellenwert suchen lässt.
    Wir sind eine große Familie, wahrscheinlich hab ich mir unbewußt so meinen "Marktwert" versucht zu sichern. Ich weiß es nicht genau.
    Aber eines weiß ich, ich will nun durch andere Dinge "glänzen", ich will angenommen werden, ob ich nun helfen kann oder auch nicht.

    Nicht grad einfach für mich, denn auch die Feedbacks, die ich nun bei meinen "nein´s" erhalte muss ich lernen auszuhalten.
    War es doch einfach zu hören..."wie schaffst du das nur"..."toll, wie du das alles gewältigst"... als dieses "dann frag ich halt die andere".
    Etwas eigentlich ganz Normales, eigentlich, denn das ersetzt werden verbinde ich mit Ablehnung. Quatsch, klar. Aber das muss erstmal ankommen.

    Dann hab ich vor paar Tagen mal wieder Kontakt mit XY gehabt, und hab mich aufgeregt.
    Nun kann ich mich schon fern halten von dem Thema Alk, aber andere Themen wie z.B. Geld bringen mich dann doch auf die Palme :evil:
    Und so hab ich mich zu Vorwürfen hinreissen lassen, und hab mich im selben Moment über meinen emotionalen Ausbruch ( war stinksauer, gebs zu) aufregt.
    Denn in diesem Moment hab ich mein Co wieder genährt, obwohl es nicht um die Sucht ging. Aber Er hat mich in diesem Moment gelenkt, versteht ihr?!
    Hab zwar gleich gemerkt und entsprechend zurück gerudert, aber was raus ist, war raus.
    Schon erschreckend, wie sehr wir dieses Muster verinnerlicht haben.
    Und dafür braucht es nicht mal den Alkohol bei uns Co-Abhängigen.
    Das ist mir auch klar.
    Tja der Feind in meinem Bett, und auch wenn ich seh, dass nur ich drin liege.
    Aber ich bin froh, dass ich es erkannt habe, und werde weiter an mir arbeiten.
    Is soviel da drinnen. also weiter auf Entdeckungsreise.

    Oftmals hab ich hier gelesen : nicht vom Kopf, sondern aus dem Bauch
    und ich dachte immer häää??
    Eigentlich bin ich ein Kopfmensch, alles gut durchdacht und kaputanalysiert, aber langsam versteh ich was gemeint ist.

    Nachdem ich mit lieben Freunden den Abend verbracht habe, wünsch ich nun Euch lieben Foris eine gute Nacht. :roll:

    Zitat von Emma2010


    Trotzdem wenn die Gelegenheit nochmal da wäre, wo sich solch ein Beziehungsdesaster offenbart. Ne, ich würde sicher nicht mehr drum kämpfen, sondern würde die Gelegenheit beim Schopf packen, die Füße in die Hand nehmen und schneller laufen als ich kann.


    Liebe Emma,

    die Chance hast Du immer noch :idea:
    Und Du kannst Dich jeden Tag aufs Neue für DEIN Leben entscheiden.
    Du liest doch hier mit, und hast doch auch schon bemerkt, wie viele "Macher" es hier zwischen uns Cos gibt.
    Etwas was mir fälschlicher Weise so eine Art Macht gegeben hat, und ich mich immer wieder in Sicherheit wiegte, dass ich ja mach, was ich will. (kann ja jeder Zeit aufhören < schon süchtig, gell)
    Und dabei hab ich nicht bemerkt, wie ich sehr ich dieses böse Spiel "Abhängiger-und-sein-Co" bedient habe.
    Hatte ja für alles eine Erklärung...es geht ja nicht ohne mich, Er brauch mich, was macht Er ohne mich,....
    Aber es geht ! Es gibt anderes Fachpersonal, die da weiterhelfen.
    Ich muss mir da eingestehen, dass ich nicht gebraucht wurde, sondern dass ich gebraucht werden wollte.
    Aber ich drückte mich so vor meiner Verantwortung > die Verantwortung MEINEM Leben gegenüber.
    Je mehr ich nun Abstand habe, je mehr entdeckt ich den Meinen Anteil an diesem maroden Beziehungdrama.

    Liebe Emma, lass DICH nicht im Stich, sei ehrlich zu Dir,
    auch Du hast nur diese kurze Zeit auf Erden.
    Und es wartet noch so viel Schönes auf Dich.
    Dieses Spiel von Macht und Abhängigkeit, egal wie rum es nun aktuell ist,
    nimmt so viel Platz für wirklich wichtiges weg.

    Ich wünsch Dir alles Gute,
    nici :wink:

    Zitat

    mein garten ist ne oase der ruhe gewodern. ich hab den vor drei jahren neu gestaltet...


    Liebe Melanie,
    Du hast zur selben Zeit auch hier gestartet :lol:
    und wie bei deinem Garten darfst Dich nun auch hier über die Ernte freuen.
    Jetzt hast Du deinen eigenen Bereich, und so, wie Du ihn dir selber gestaltet hast. Ich freu ich sehr für Dich.

    LG nici :wink:

    Ich beneide Dich um dein "Nix" liebe Aurora,
    nee, eigentlich gönn ich mir das ja auch, und freu mich darüber.
    Das ist viell. auch noch eine Art Co-Umschreibung :roll:
    ist es doch viel mehr als ein nix, ist es doch ein friedliches Leben für das wir gekämpft haben.

    Ja, die Erinnerungen sind hartnäckig. Einiges an Erinnerungen werden über Gerüche im Kopf gespeichert,
    und da reicht es z. B. bei mir aus, wenn jemand vor mir am PET-Automat war und Bierflaschen eingeworfen hat.
    Aber viell. ist es gut so, dass wir Narben davon zurückbehalten,
    erinnern sie uns doch daran, wie schön unser jetziges "nix" ist... :D

    Schönes WE euch,
    nici :wink:

    Zitat

    Aber trotzdem wird eine Co-Abhängikeit nicht immer aber meistens durch einen Alkoholiker entwickelt und nicht umgekehrt.


    Liebe Sonne,

    beim Überlegen, warum ausgerechnet mir das passiert ist,
    ist mir aufgefallen, dass ich schon einige Beziehungen als Co gestartet habe,
    nur sind das nicht alle Alkoholiker geworden,
    aber mein Muster war gleich.
    Nur jetzt, im Zusammenhang mit meinem Leben mit einem Alkoholiker, hab ich dem Kind den Namen geben können > Co-abhängig.

    Ich denke, da hat der Topf einfach den passenden Deckel gefunden.
    Eine andere hätt das nicht so lange durchgemacht, Liebe hin oder her.
    Da funktioniert der Selbsterhaltungstrieb besser.

    LG, nici :wink:
    bzw. die 3. Doofe

    Liebe hopehope,

    wenn Du die Kinder adopiert hast sind es ja deine :D
    Und sehr dragisch ist, dass sie ja schon die leibliche Mutter quasi an den Alkohol verloren haben.

    Ich liebte meinen Mann, den ich geheiratet hatte auch. Den würde ich heute noch lieben.
    Leider musste ich dann i.wann Mal feststellen, dass dieser Mann erst weniger da war, und zum Schluss ganz weg war.
    Und allein aufgrund der schönen liebevollen Erinnerungen konnte ich das alles nicht mehr ertragen.
    Mein XY war immer ein sehr lieber Papa, das hat es auch stellenweise so schwer gemacht, wussten wir doch, Er könnte ja.
    Aber dann kommt der Zeitpunkt andem wir das Warten auf sein "Erscheinen" satt hatten, immer mehr war Er nur noch der besoffene Papa.
    Obwohl Er sich sehr sehr lange vor den Kindern zusammen gerissen hatte,
    aber dann war auch dieses Tabu der Sucht zum Opfer gefallen.
    Es gab auch sehr brennsliche Situationen mit den Kindern : Er hat ihnen mal einen Salat incl. Glasscherben serviert, ist mit der brennenden Zigarette eingeschlafen,....und solche oder ähnliche Geschichten gibt es viele hier.
    Das mit denem Kleinen hätt auch anders ausgehen können, das weißt Du.

    Seh Dir vor deinem inneren Auge die schönen alten Erinnerungen noch mal an, aber dann sieh auch jetzt hin, und frag Dich, was davon wirklich noch da ist. Und wieviel noch.
    Mein XY war so alle 4 Tage dann wieder fast der Alte, aber ich brauchte dann minimal 7 Tage um mich wieder zu beruhigen, da war ein Zusammensein nicht mehr möglich.
    Und zum Schluß haben die Kinder ( 13+16J.) gesagt, sie können so nicht mehr. Und ich hatte doch nur noch für sie durch gehalten.

    Ich wünsch Dir viel Kraft Dich für ein Leben und die Zukunft zu entscheiden,
    und kein Leiden mit einer schönen Vergangenheit,
    und den Kindern, dass sie nicht auch noch zusehen müssen, wie sie den Papa auch noch an den Alkohol verlieren.
    LG nici

    Hallo Grazia,

    haben wir das wirklich für uns getan ? Anerkennung erwarten ja, in anderen Bereichen viell., aber nicht für die Co-Dienste.
    Viell. von Ihm, aber ansonsten sind wir ja mit den häuslichen Problemen nicht hausieren gegangen. Das lief ja größten Teils hinter den Gardinen ab.
    Orlando hat dazu auch was Interessantes geschrieben :

    Zitat

    Und wir machen das nicht, weil wir böse oder selbstzerstörerisch sind. Wir machen es, um uns zu schützen, vor einem noch viel größerem Leid, als das, was wir gerade durchleben. Deshalb wird hier ja auch immer wieder auf das notwendige Erreichen des Tiefpunktes hingewiesen, denn da kippt das Verältnis von Schutz und Leid.
    Und was ist so leidvoll und unerträglich, dass ich mich mit einer lebenzerstörenden Sucht davor schützen muss? Innere Leere, mangelnde (Selbst-)Liebe sowie fehlende (Selbst-)Achtung und Wertschätzung.


    Klar ein bisschen seinen Aschenputtelkomplex ausleben ist bestimmt auch mit dabei,
    aber ich frage mich grad auch, was fehlt mir, dass ich mir so lange so was gegeben habe ?
    Definier ich mich nur über mein Handeln, welche Lücke will ich damit schließen ?
    Vor lauter Suche nach der Lücke/Leere, seh ich grad viele Löcher,
    und manchmal komm ich mir vor wie ein dummer Gärtner, der den Maulwurf jagt.
    Denn ich will da auch weg von dieser Opferrolle, nur erkenn ich noch nicht so genau, was es zu schließen gilt.
    Naja, noch ein bisschen Maulwurfsjagd.

    LG nici :wink:

    Hallo ihr Lieben,

    ja, Grazia ich weiß was Du meinst. Da hab ich mir auch schon meine Gedanken darüber gemacht.
    Ich bin auch am überlegen, ob die Abhängikeit vom meinem XY von mir (ist ja alles viel einfacher gelaufen mit ner Co) mir nicht auch eine gewisse Sicherheit gegeben hat ?!!
    > Etwas, was man brauch, gibt man nicht so schnell auf....
    Ich bring mich viel ein - in der Familie - im Beruf - beim Partner...
    ist das so weil ich mir meinen Platz sichern möchte ?
    Viell. hab ich mich als "Co" ja schon quasi aufgedrängelt oder es gewollt zu haben. Einfach aus dieser Unsicherheit heraus.
    Ich glaube nicht das ich mir deswegen wichtig vorkam, eher dass ich überhaupt vorkam, eine Daseinsberechtigung hatte.

    Das sind so eingeprägte Verhaltensmuster, die ich übernehm, da reichte es nicht nur "da" zu sein, dem gegenüber stand immer eine Erwartung, was getan, geleistet, zu haben.
    Nun bin ich in keiner Art und Weise i.ein ehrgeiziger Typ, und rudere so mit an mich gestellten Erwartungen rum :?
    I.wie schon schizophren, da blickt man in Spiegel und kennt sich nicht.

    LG nici

    Zitat von Orlando

    Die Realität tut mir einfach zu weh. Als er sich jetzt bei mir für sein Verhalten damit entschuldigte, dass er wieder Trinken würde, war ich sehr traurig. Mir wären andere Gründe lieber gewesen. Gleichzeitig weiß ich, dass dieses Schönreden gerade auch ein typisches Symptom der Krankheit ist...


    Liebe Orlando,

    deswegen halt ich einen weiteren Kontakt, und seis nur als Freunde, für sehr fraglich und gefährlich.
    Ich muss durch die Kinder ja auch weiterhin Kontakt halten,
    aber das reduzier ich wirklich auf die Belange der Kinder.
    Ein Zusammenhocken oder etwas gemeinsam unternehmen kommt mir nicht in den Sinn, zu arg wäre meine Angst mich ein eine Co-Freundin zu entwickeln statt zu eine Co-Frau.
    Quasi vom Regen in die Traufe.

    Und was für ein Grund soll das sein, dass eine Alkoholabhängigkeit in einem besseren Licht erscheinen lässt ???
    Mein XY hat getrunken weil... es gut lief, weils mal nicht so gut ging,
    allein, unter Freunden, zur Feier des Tages, oder weil alles so schlimm war,... für mich und die Kinder hat das keinen Unterschied gemacht !
    Da war kein Grund besser als der andere.
    Ja, das sind typ. Syntome der Krankheit, aber auch der Co-Abhängigkeit,
    das dürfen wir nie vergessen, also immer wachsam bleiben.

    LG, nici :wink: