Beiträge von n i c i

    Hallo Grazia,

    ja jeder Neustart verlangt ein bisschen alte Sicherheit aufgeben.
    Aber nun merkt man oftmals, dass besagte Sicherheit nicht unbedingt das war, was es schien.
    Eigentlich ist aus der Sicherheit Gewohnheit geworden,
    und wir merken oft beim zweiten Blick, dass doch nichts so sicher war, wie es sich anfühlte.
    Und es tut auch gut für sich fest zu stellen, dass man von anderen Menschen durchaus auch ohne das Können angenommen wird,
    das war für mich auch gut, zu spüren, nicht nur über Leistung angenommen zu werden.
    Na, sind wir doch garnicht so blöde, gelle.

    Schöne Woche und viel Spaß beim Arbeiten,
    nici :wink:

    GuMo Melanie,

    ja der Körper signalisiert mehr als uns lieb ist. Und wer hört schon auf seine "Körpersprache" ?!!
    Umso schöner, dass Du es nun etwas gelassenener angehen konntest.
    Hast Du bei der Arbeit schon jemand informiert.
    Ich denke ganz wichtig ist wirklich, dass Du Dich öffnest, und reden kannst.
    Das gibt einem auch das Gefühl nicht allein da zu stehn, wird schon :wink:

    Wie heißts...Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig is 8)
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo an alle,

    heute genieß ich meinen freien Tag : hab mir Balkonblümlies gekauft, ach..einfach mal das langsam-tun. Und natürlich mal hier zu schreiben.

    Es gibt gerade kaum Aufregungen in meinem Leben, das ist auch mal wieder schön.
    Ich hab bei meinem Job nun einen unbefristeten Vertrag bekomme, was mich sehr gefreut hat, dann ist schon wieder ein Stück Unsicherheit weg.
    Manchmal muss man dem Leben einfach vertrauen, so manches regelt sich von selbst.
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Zitat

    ist das echt alles? klar, mehr muss es nicht sein, weniger auch nicht!


    Das hab ich schon gemerkt, dass Du dem "Braten" noch nicht traust...lach,
    dafür bist hier im Forum zu dolle unterwegs.
    I.wie doch noch auf der Suche...aber ich denke auch, darfst dich zurücklehnen
    und das Erreichte einfach mal sein lassen und es geniessen.
    Musst nicht nachschnüffeln...ist gut, wie es ist. :D
    Nur man ist da in so´nem Trott drinnen....analysieren, krübeln, hinterfragen...
    das ich es auch manchmal vergess, einfach zu leben !

    In diesem Sinne....be happy,
    grüßle nici :wink:

    Liebe Joanne,

    nimm dein leeres Blatt und schreib auf...

    Ich wünsche mir für mich und meine Kleine,
    dass ich einen Partner an der Seite hab, der...
    auf mich mal unterstützt, der...
    mich in den Arm nimmt, dem...
    auch meine Bedürfnisse wichtig sind, der...
    sich mehr in die Familie einbringt, der...
    mit mir mal was unternimmt, der...
    weiß, was ich für Wünsche habe, der.......

    Liebe Joanne, kann es sein, dass Du diese Beziehung - unabhängig ob Er nun trinkt oder trocken ist, garnicht mehr willst ?!
    Das Du viell. ausgelöst aus dem Trinkverhalten nun immer mehr merkst,
    dass Du es so nicht haben willst ?!
    Viell. hast Du an dieser Beziehung geklammert, wei du dachtest, das ist nun die 2. Ehe, das muss klappen.
    Oder das Du dachtest, Du musst es deiner Kleinen zuliebe aushalten.
    Hast Du gedacht, nun wird Er schon trocken, nun muss ich halt da durch, wenn Er sich schon anstrengt.
    Nun hast Du alle Hoffnung in den Entzug gelegt, und nun ist Er zwar trocken, aber immer noch nicht der Partner, den Du möchtest.
    Kann Er das denn werden ? Oder jagst Du da einem Phantom nach, um selber nicht tätig zu werden ?
    Liebe Joanne ich denke, dass Er deine Wünsche nicht erfüllen kann, oder will,
    Deine Wünsche musst schon DU Dir erfüllen.
    Und Du musst dazu stehn. Sie formulieren.
    Schreib diesen Wunschzettel, leg ihn ihm hin. Überlegt, was Du/ihr wollt und
    ob da das eine oder andere dabei ist, das ihr beide wollt. Oder ob da überhaupt keine gemeinsamen Wünsche für die Zukunft sein werden.
    Und dann überleg Dir wie Du weitermachen möchtest.

    Sei mir bitte nicht bös, wenn ich es so direkt formulier,
    aber Du drehst dich wirklich ständig im Kreis.
    "Liebe Dich selbst und freu Dich auf die nächste Krise" hat Martha bei Dir mal geschrieben, das ist es > liebe Dich, setz Dich für Dich und deine Wünsche und Sehnsüchte mal ein. Warte nicht ab.

    Ich drück Dich, und wünsch Dir, dass Du dich mal an deinen Wünschen orientierst, wenn Du es nicht machst, macht es eh keiner, glaub mir.
    Sei mal deine beste Freundin.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Zitat

    mauern oder grenzenlosigkeit? was ists denn wirklich?


    Nichts von beiden liebe Melanie.
    Es sind nur WIR.
    Wir können unsere Mauern so hoch bauen, wie wir wollen, die Grenzen so fest setzen wie es für uns gut ist,
    aber was bringst, wenn wir es selber sind, die die Mauern einreissen lassen, erlauben sich über unsere Grenzen hinweg zu setzen...
    Ich habe erkannt, dass ich keine Mauern brauche > sie haben mir eh nie geholfen und dass ich die Grenzen nicht setzen muss, wenn ich dann bei der nächsten Gelegenheit jemand erlaube diese zu überspringen.
    Ich für mich, muss erlernen, dass es ICH bin, die lernen muss "nein" zu sagen.
    Nun kann ich mich komplett in meine Welt einschliessen, da besteht auf jeden Fall keine Gefahr,
    aber will ich das ?!! Nein. Ich nehm mir nun eine Art Reiseführer, ein Programm, dass mich fit macht, mich in dem Neuland "Leben" zurecht zu finden,
    ohne mich gleich hinter Mauern verschanzen zu müssen.
    Nun ich werd mich bestimmt noch oft verrennen, werde oft auf falschen Informationen/Menschen treffen, aber ich nehm das nun an für mich.
    Denn auch so lern ich immer mehr auf mich aufzupassen.

    Nur das darf und will ich nicht übertreiben, dieses "auf-mich-aufpassen".
    Denn genau das ist es, was mich wieder hinter die schützende Mauer bringt.
    Nun kann ich, wenn ich z.B. mal jemand kennen lerne, kann ich gleich mal von meiner Vorgeschichte erzählen, um dann anhand vom Resultat zu erkennen, nimmt er/sie mich an wie ich bin....nun ja, schützt das mich das ?!
    Ich denke das verjagt wohl die meisten, weil sie überfordert sind.
    Und ich mich in diesem Fall auch wieder im Gegensatz öffne für die Probleme des anderen. Tja und dann wäre ich wohl schon wieder voll im Co:
    The same procedure as every ...
    Wenn ich nun vereise, nehm ich meinen Reiseführer mit und lass den Koffer mit den Altlasten daheim.
    Mauern /Grenzen helfen mir nicht, sie schützen mich nicht Melanie, sie halten mich vom Leben fern. Lieber den Reiseführer, der mich "nein" sagen lässt, mir aufzeigt : hier nicht entglang gehen.
    Achtsam sein ja, aber den kompletten Schutz wird es wohl nie geben.
    Und das Mauern durchlässig gestaltet werden können halt ich für ein Drugschluss. Es sind wir, die uns vertreten, uns verteidigen müssen.
    In deiner wwwStadt kannst Du dich sicher bewegen, weil Du da weißt, was zu tun ist...Du bist dir sicher. Um das gehts meiner Meinung nach...sich seiner trauen, dann brauchst keine Mauern mehr, > hast ja Dich 8):D

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Na dann wünsch ich Dir, liebe Aurora, das es so munter weiter geht.
    Nur schade, dass die Erbschen so schnell wachsen, gelle, manchmal möchte man gern es bischen anhalten können, stimmsts ?!! :D

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo Antilope,

    na das mit dem Abschied ist so ne Sache. Hat man doch Abschiedsszenen anderer Art im Kopf. Da gibt es kein letztes Mal in Arm nehmen, es ist halt gepaart mit ganz vielen wirren Gefühlen.
    Bei Dir spür ich sehr viel Wut, und viell. reagierst Du wirklich zu emotional. Und ihr kocht beide auf Hochtouren.
    Geh doch einfach aus den Situationen raus, ohne Kontra zu geben.
    Das hat mir geholfen. Weil ich merkte, dass er durch sein Aktionen wieder meine Reaktionen hatte. Das wollt ich nicht mehr, und hab mich da immer mehr rausgenommen. Bin auf Distanz gegangen.
    Deine Wut, liebe Antilope ist verständlich. Sie richtet sich gegen ihn, wie auch gegen dich selbst, gelle.
    Du kannst in der Abschiedsphase die Emotionen zulassen, die da kommen :
    Wut Trauer Angst ...
    Ich hab es so empfunden, dass ich besser mit umgehen konnte, je mehr ich es zugelassen habe.
    Und auch jetzt noch, ich versuche Gefühle ran zu lassen und sie nicht gleich zu bekämpfen.
    Denn sie kommen, früher oder später. Mir hat da die Gespräche hier im Forum sehr viel geholfen. Und auch das ich meinen Focus nun nicht auf ihn, sondern in meine Zukunft richten musste.
    Du schaffst das schon :wink:

    Liebe Grüße,
    nici

    GuMo,

    ja das hinterher-Jammern bringt nichts. Es musste wohl so kommen, damit ich nun da stehe, wo ich nun bin.
    Das sind meine Erfahrungen durch die ich durch musste um auch meinen Tiefpunkt zu spüren, denn erst da hatte ich die Kraft gegen mich für mich einzustehen.
    Und die Kinder..., nun wir können sie nicht schützen vor allem im Leben.
    Klar wünscht man sich, sie hätten das alles nicht so früh kennen gelernt,
    aber auch das ist etwas was sie viell. auch stark macht für die Zukunft.
    Das hoffe ich zumindest.
    Und ich denke ich lebe ihnen eine gutes Beispiel vor : > man kann was ändern > das eigene Leben muss nicht hinten an stehen > wir sind was wert > und nicht alles, was kommt, ist unsere Schuld,...
    Und durch die Trennung sehen sie das Gegenbsp. nicht. > aufgeben, > nur betäuben, nix ändern > verharren im Unwohlsein > alles ertränken, was an Gefühlen nicht eingeordnet werden kann,...
    Ich denke, die Beispielkraft wird oft unterschätzt.
    Klar wieg ich mich nicht in Sicherheit, aber ich geb ihnen durch mein Vorleben ein wichtiges Rüstzeug mit auf den Weg.
    Da ich den Rest vom Monat wohl durchschaffen werde, wirds heute nix mit meinem Kaffebesuch :cry: aber das Wetter is ja eh nicht so einladend.
    Wat solls, Groß-Reine-Machen is halt auch mal angesagt.
    Eine schöne Woche euch allen,

    liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo liebe Foris,

    ja, Aurora mir geht es wirklich gut. Ich lass mein "Kämpfen" Stück für Stück hinter mir und beginn es einfach laufen zu lassen :wink:
    Ich merke dass ich nicht 24 Stunden am Tag aufpassen muss, sondern das ein natürlicher Schutz einsetzt.
    Sollte ich in eine Gefahrensituation reinkommen, denke ich bin ich schon so weit, dass meine innere Alarmglocken schon angehen werden.
    Ich muss nun einfach mal mir vertrauen.

    Und ich hab das große Ausmisten begonnen...Sperrmüll...werde mich mal wieder von einem Berg Altlasten befreien.
    Ich habe das Bedürfnis eine gewissen Transparenz hier haben.
    Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in der Wohnung blieb, wo wir beide lebten...viel zu viel Erinnerungskruscht.
    Das tut gut, und ich habe das Gefühl das ich noch so viel machen und erleben werde in meinem mir geschenkten neuen Lebensabschnitt.
    Ich könnte ruhig paar Stunden am Tag mehr haben, bei dem was ich mir imme vornehme, aber ich mache eins nach dem anderen.
    Den Jungs geht es soweit gut. Der Große entdeckt die große Freiheit...hmmm soweit das mit 16 von mir tolleriert wird, und der Kleine naja...wir sind an einer Diät dran, auch mit ärztliicher Begleitung, aber die Erfolge :cry: na, da müssen wir wohl auch in Geduld üben und einen langen Atem haben. Aber wir schaffen auch das, da bin ich mir sicher.
    In der Schule gabs fürn Großen nie ein Problem, und der Kleine kriegt langsam die Kurve > Dank Nachilfe des grtoßen Bruders.
    Auch etwas was ich ganz toll finde, dass der Sohnemann seinem Bruder Nachilfe gibt, um ihm zu helfen und mich zu entlasten.
    Achhhh, was hab ich tolle Kinder. :lol:8)
    Die und natürlich ICH waren den Kampf gegen den Alkohol jeden Preis wert.
    Und ich ärgere mich über mich, dass ich den Mut nicht schon früher hatte,
    es wär auch gegenagen, wo sie jünger waren, ganz sicher.
    Und es hat vielmehr Angst und Wut und Verletzungen gekostet bei XY zu bleiben, wie es Mut gekostet hat, mich von diesem elenden Leben zu trennen. Man, wat is man doof.
    Aber nicht zu spät...es ist niemals zu spät, anzufangen selber zu leben, und sich nicht nach dem Leben eines Suchtkranken zu arrangieren.
    Es war ein "Arrangieren", den Leben/Liebe würd ich diese Zeit nicht bezeichnen.
    In dem Sinne, immer frohen Mutes ins eigene Leben,
    es kann so spannend und toll sein, man muss es nur wollen.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Ja, ich hab es eher so gesehen...
    ich muss nicht immer gleich DIE Beziehung haben, muss nicht alles rein investieren, was sonst nicht da wäre, oder ohne mich nicht gewachsen wäre
    > ich darf sagen...wenn es mir nicht passt, darf ich es als unpassend stehen lassen und mich umdrehen und gehen, aber ich werd keine anstregungen mehr machen um es passend zu machen.
    ...wenn man mich nicht so will, wie ich bin, ist ok, aber ich werd mich nicht verbiegen.
    :wink: das sind meine wenn und abers

    Zitat

    da verbaue ich mir tatsächlich die chance etwas sich entwickeln zu lassen


    Ja, Melanie. Und da sieht man, daß die Mauer nicht vorm Bett halt macht.

    Zitat

    ich hoffe nur das kommt mit der zeit, tag für tag erlebe ich mich neu und das macht mich sicherer in dem was ich mache.
    ja und wenn mein bedürfnis ist partnerschaft zu leben ist es das, ohne wenn und aber.


    Ne, ein "wenn und aber" darf zu jeder Zeit kommen.
    Das ist es was ich für mich mitnehmen möchte : auch zu einem späteren Zeitpunkt mir immer wieder das aber gestatte.
    Anfänglich zählt in der S..ät nur der Moment, die Hormone, nicht der Verstand, darum ist es auch für mich einfach anfangs mich fallen zu lassen.
    Nur wenn es dann weiter geht, es sich an Wertigkeit beweisen muss, bin ich auf der Hut. Nicht unbedingt weil ich meinem Gegenüber nicht trau, sondern auch weil ich mir nicht trau.
    Das hatte meist nichts mit Liebe zu tun, sondern der von mir auferlegte Sicherheitsgürtel, der mich immer achtsam macht und kein Raum fürs Hingeben lässt.
    Wenn ich mir aber die Option "aber" immer auf laß, lern ich es viell. mal mich bis dahin zu entspannen.
    Tja die Leichtigkeit des Seins will gelernt sein.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo liebe Nancy,

    woher bekommst du immer so viel von deinem xy mit ? (weg ab 1.7, den Job will er eigentlich nicht,...)
    Ist wirklich gut, wenn Er weg ist. Dann geht es nur um Dich.
    Wenn die Faktoren wegfallen, kannst Dich echt um Deine Übung kümmen :)
    Und "Erfolg" Nancy, hast Du, wenn Du nicht mehr erwartest, dass andere an Dich glauben, sondern das es reicht, wenn Du es tust.
    Das schaffst Du auf beruflicher Ebene nicht. Das kommt vom Bauch !
    Das ist deine 8ter-Bahn, es immer wieder anderen Recht machen zu wollen,
    und dann ists Dir erst recht.
    Aber Du bist auch recht, wenns den anderen nicht passt....sei ruhig ein wenig ein kleiner Revoluzer. Ich mag dich auch so :D

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Ne, nee keine Angst Matthias, hier geht es nur um die Antib..pille,
    sonst nix !
    Meine neue Sucht ist das Leben, mit allen Facetten, die es bietet.

    Liebe Melanie,
    dass mit deinem Sohn und die 2 freut mich riesig. Meine hatte so auch sein Erfolgserlebnis und es tut gut nun auch solche Erlebnisse zu erfahren.
    Und das mit dem Protokollschreiben...na lieber ne halbe Stunde länger tippen, als mit nem heißen Kopf dann ins Bett gehen...lach.

    Liebe Grüße,
    nici :wink: