Beiträge von n i c i

    Zitat

    wie kann ich denn aus der Krankheit ganz am Anfang heraus , etwas ablehnen?


    Klar die Erfahrungen von Langzeiterfahrenen würde ich nicht so einfach beiseite schieben,
    aber ich finde nicht einfach zu erkennen, ob sie die Krankheit wirklich gestoppt haben.
    Und auch wenn z. B. der Tip mit dem freundschaftlichen engerer Kontakt zu dem XY für Langz.Erf. ok ist, ist es für mich noch lange nicht.
    Weil ich noch nicht da angekommen bin, wie sie. Diese Entscheidung muss ich alleine treffen, auch im Anfangsstadium, und kann sie nicht einfach übernehmen.
    Also muss ich auf meine innere Alarmglocke hörn, die da sagt : jetzt noch nicht.
    Bei manchen Ratschlägen würde ich mich gerade in Gefahr bringen co kranke Gedanken wieder Spielraum zu geben. Und da bleib ich lieber auf Nummer sicher.

    Zitat

    Nichts ärgert Co.-Abhängige an Anderen so sehr, wie meine eigenen verdeckten Anteile, meine Aufregung und Wut haben immer etwas mit mir selbst zu tun. Wenn ich das verstehe, bin ich in der Lage, bei mir hinzusehen. Du lehrst am besten, was du selbst am nötigsten brauchst, in dem Du über Dich schreibst.


    Liebe Laurina,
    ich zwinge mich regelmäßig über mich zu schreiben,
    um gerade diesen verdeckten Anteilen auf den Grund zu kommen.
    Dabei verspür ich keine Aufregung oder Wut, und ich hoffe es ist ein gutes Zeichen. Eine tolle Aussage, Laurina.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Angriff ist die beste Verteidigung.

    Nach diesem Prinzip hab ich jahrelang gehandelt, und hab mir so die Ehrlichkeit gegenüber mir selbst verbaut.
    Zu sicher war das Richtige getan zu haben. Sicher ? Mittlerweile halte ich es für verblendet, und das Schlimme ist, hab ich mich doch selbst geblendet.
    Nun heißts zulassen, sich seine eigene Fehler eingestehen. Manchmal werd ich dirket damit konfrontiert, manche mal auch über Umwege... erkenn mich in dem einen oder anderen Thread wieder.
    Ich fühl mich schon gut auf meinem Weg, weiß aber auch das alles hier Therorie ist und ich mich i.wann mal da draußen im Praktischen beweisen muss. Dafür sammle ich noch etwas Rüstzeugs.
    In eine Ersatzbeziehung möchte ich nicht flüchten, denn genau das würd mich vom meinem Ziel noch zu sehr fernhalten.
    Muss aber sagen, dass mir die Zweisamkeit auch fehlt, und das Schlimmste ist, sie fehlt mir ja schon seid Jahren. Und es tut weh, dass nun zu spüren.
    Auf der anderen Seite freu ich mich ja auch auf mein nun neu startendes Leben, ja so empfind ich es. Ich bin neugierig, und ganz wichtig : ich hab meine Anfangsangst verloren.
    Bei diesem Weg hab ich hier viel Hilfe erfahren dürfen. Und es waren oftmals nicht nur die lieben Drücker, sondern auch die Drücker in die Seite, die wo nicht so angenehm sind, die mir geholfen haben.
    Das wollt ich nur Einigen hier lassen.
    Ja, Angriff ist die beste Verteidigung, das Spielchen hatte ich meistens raus, gewonnen hab ich dadurch leider nicht, sondern bin zum Co geworden.

    Liebe Grüße an alle,
    nici :wink:

    Liebe Melanie,

    ich weiß i.wann kommt die Zeit wo es wahrscheinlich vielen von uns so geht, wie Dir jetzt.
    Bitte mach nur Pause, und kein Ende. Hast mir mit deinen Kommentaren sehr weiter geholfen, aber das weißt Du ja. :wink:
    Schade, dass manche es nicht lesen können, was da dahinter steckt.
    Aber das ist auch ein Prozess, den einige erst lernen müssen : Hilfe annehmen, auch wenn sie im ersten Moment nicht rosarot einpackt ist.
    Werd auf jeden Fall in Kontakt bleiben, gelle.
    Und wie bereits gesagt, gib ab und zu ein kleines Update, ok.

    Vielleicht, reicht ja auch ne kleine Pause, würd mich freuen. Man Du blöde Kuh :cry:

    Liebe Grüße,
    nici :wink:
    Danke für alles.

    Zitat

    Aber ich sehe trotzdem momentan keinen Sinn darin, nur deshalb einen Thread zu eröffnen, mir fehlt halt auch das Bedürfnis dazu


    Liebe Emma,

    Bedürfnis ??? Liebe Emma, manchmal weiß ich auch nicht was ich schreiben soll,
    läuft ja alles ganz gut grad, und so zwing ich mich immer wieder bei mir zu schreiben. Um dran zu bleiben ..an mir...an der Verarbeitung...an meiner Genesung.
    Das Leichteste wäre jetzt zu sagen...och, es läuft ja,...und dann die Hände in den Schoss zu legen.
    Das geht bestimmt gut, gibt ja grad auch nix.
    Aber gibts wirklich nix ?
    ICH bin ja mein Problem..ich mit meiner Art mich für andere einzusetzen und mich selber dadurch auszuschalten/unsichtbar machen. (> erinnert Dich an was ?!!)
    Nun will ich aber mal zur Abwechslung um mich zu kümmern,
    mir meine schwarzen Seiten anschauen, auf meine Fehler achten.
    Wenn ich keinen Thread hätte geb es keine negativen Feedbacks, ich würde nicht auf Fehler aufmerksam gemacht.
    Klar es geht nicht um die Fehler, nein Emma,
    aber es geht um die dadurch entstandene Kritik, und um ein ehrlich mit dieser auseinander zusetzen, das hast Du einfach gelöst : kein Thread ...
    In den Spiegel schaut wohl keiner gern, wenn man ihn vorgehalten bekommt, aber es muss sein, um mich in Zukunft nicht selbst zu belügen.
    Auch wenns weh tut: anhören, aufnehmen und viell. auch annehmen.
    Und wenn ich dann auch meine Posts mit einem freundlichen Tralllala beende, heißt nicht das es ok ist.
    Ich lerne weiterhin jeden Tag für mich und mein Leben, damit sich meine kranke Art der Beziehungsführung ändert.
    Was hat sich in deinem Leben getan ?
    Bist Du wieder zu deinem XY mit der Waffe gegangen ?
    Hat Er eine andere, oder viell. hast Du ja jemand kennen gelernt ?
    Bist Du Dich am Einrichten deines eigenen Lebens.
    Hast Du fachliche Hilfe, oder bist der Meinung Du bekommst es alleine hin.
    Erzähl mal Emma, was bei Dir so los ist .

    Also einen superschönen zufriedenen Montagnachmittag,
    liebe Grüße,
    nici :wink:

    Zitat von Hartmut

    Denn das annehmen ist auch mit ein Grundstock um bei sich zu bleiben.


    und auch das Ablehnen. Einfach die Balance finden, was das Richtige für einen selber ist.

    Zitat

    Ist es nicht meist so das ich nicht das inhaltliche, sondern die Situation des anderen bewerte und somit weit weg von mir bin?


    schwer, da ich das Inhaltliche immer im Zusammenhang zu der Situation meines Gegenübers betrachte.
    Oftmals hab ich den Eindruck was bei dem einen ok ist, ist bei dem anderen noch lange nicht ok, weil da verschiedene Stadien noch nicht durch sind.
    Deshalb versuch ich mir meine Lage immer wieder vor Augen zu halten und lieber etwas skeptischer/vorsichtiger mit einen Rat um zugehen.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo zusammen,

    ich hatte einen angenhmen Arbeitstag, war dann noch bei meiner Mutter zum Kaffe, war nett und schön, so hab ich noch etwas vom WE gehabt.

    Nun is mein Typ gefragt > der Große will Fernsehabend mit seiner Lieblingsmutter 8)
    haaa, hat Er mich in seiner Pubertät doch nicht ganz vergessen...na muss ich wohl.....könnt ihn ja noch bissle zappeln lassen, so wie Er mich immer,
    wenn Er den Müll runterbringen soll...grins.

    Liebe Ette,

    ich denke nicht, dass es ein Fehler war ihn anfangs rauszuschmeissen,
    die Zeit hast Du wahrscheinlich auch gebraucht um Dich wieder zu finden.
    Ich kann nur von mir sagen ( und ich fühl mich noch ganz am Anfang ) dass ich es nicht geschafft hätte so weit zu kommen, wenn ich noch mittendrin gesteckt hätte.
    Naja, eine Ersatzbeziehung..will ich nicht, um erstmal auch mit mir, und die neue Leere klarzukommen. Viell. war es auch zu früh bei Dir.
    Sturm im Wasserglas ...lächel, nee, aber ich finde es gut (zumindest für mich) da mich auch mit anderen auszutauschen, die schon etwas länger unterwegs sind, und es auch anders sehen.
    Klar, bei mir steckt der Schreck noch in den Gliedern, und geh mit der einen Situation anders um wie Du. Aber auch die Sichtweise will ich mir anschaun (heißt aber nicht, dass ich alles gebrauchen kann :wink: ).
    Danke trotzdem.

    Zitat

    Und ich glaube zudem, dass sich sowieso mögliche eingefahrene Strukturen am besten in unseren Beziehungen erproben oder verändern lassen.
    Aber wie gesagt, ich bin keine, die Laien-Psychologie verbreitet, weil ich weiß, wie verletzlich man ist, in völlig ausweglosen Situationen

    ...von Emma
    Liebe Emma ( ich nütz gschwind deinen Thread, Ette, ok ?!)

    bist immer noch am "erproben"??? Hast Du Angst verletzt zu werden, wenn es offensichtlich wird, dass es ausweglos ist,
    oder hast Du Angst, dass es dirket gesagt zu bekommen ?
    Wer schön, wenn Du einen eigenen Thread öffnest.
    Ich glaube, dass da eh mehr als Kaffekränzchen stehen würde...oder ?!
    Hier ist ja eine SELBST-HG, also versucht jeder in erster Linie sich selbst zu helfen,
    und ja, auch wenn es nur gut gemeinte Laienpsychologie ist,
    es sind Erfahrungen, die wir hier austauschen, und nicht nur Anerkennungen. Und es kann helfen, wenn man´s zulässt.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:
    Nochmal sorry, Ette fürs Thread ausnützen.

    Oh mein Gott, wer würde mit so einer Aussage klarkommen ????
    Ich weiß garnicht was ich schreiben soll, was kann ich sagen, um Dir zu helfen ???
    Ich kann Dich ja nicht mal real drücken und würd es in diesem Moment sooo gern, das kannste de mir glauben.
    Hoffnung, ja Hoffnung darf man immer haben, auch wenn man sich mit dem schlimmsten Gedanken auseinander setzen muss.
    Mir geht es gerade ziemlich gut und ich würd Dir gern etwas durchschicken.
    Liebe Petra, lass Dich da gut begleiten, such Dir einen Therapeuten, wenn Du nicht schon einen hast.
    Dein kleiner Sohn braucht Dich weiterhin, bleib stark. Du hast schon so viel gepackt und Du weißt, wir sind immer da.

    drück Dich,
    nici

    Zitat

    und so konnte ich mir hier aus den unterschiedlichen Regelungen ( Du machst deins, Ette machts so, Melanie machts anders, und wiederum andere ganz anders )was mitnehmen.

    falls Du das meinst Melanie...sorry, :oops:
    wollte damit nur deutlich machen, dass jeder da seinen Weg suchen muss.
    Hätte auch statt die Namen A,B,etc. nehmen können.
    Gelobe Besserung ! Entschuldige bitte.

    nici :wink:

    Zitat von ayki79


    Nici
    Akzeptieren heißt nicht, dass man sich wieder damit auseinandersetzt und sein Problem wieder zu dem eigenen macht. Man akzeptiert es einfach, so wie es ist! Er lebt sein Leben, ob er trinkt oder nicht trinkt ist seine Entscheidung! Dass heißt ja nicht, dass Ette sich mit ihm trifft, wenn er betrunken ist und das dann akzeptiert ;)


    Liebe Ayki und Ette,
    ich weiß, dass Ette sich mit ihm nicht trifft, wenn Er was getrunken hat.
    Aber genau das ist doch die Lüge im ganzen System.
    Wenn ich einen Partner habe, kann ich auch mit seinen Fehlern leben.
    Aber genau das könne wir nicht in einer alk. Partnerschaft.
    Ich habe lange geliebt, war mir auch die letzen Jahre durchaus bewußt, wie krank Er ist, und das es Seine Krankheit ist.
    Teilweise war es ja ganz ok, weil ich ihn hab machen lassen, solange es sich nicht negativ für mich und die Kinder ausgeweitet hatte > dachte ich.
    Und so hab ich mich Stück für Stück in diese Abhängigkeit gegeben.
    Jetzt zu sagen, nunja es ist sein Problem, und ich kann mich da, in seinen alk. Momenten distanzieren und akzeptiere sein Problem... ist das nicht auch nur ein anderes "sich wegdrehen", wenn es wiedermal soweit ist.
    Nur halt mit der neuen Ausrede " ich weiß, es ist nicht mein Problem!"???

    Klar, egal ob mit Trennung oder nicht, die eigene Distanz, der emotionale Abstand ist das oberste Gebot.
    Es ist nur für uns sehr sehr gefährlich da wieder in die alten Mechanismen zu fallen.
    Und für den Alkoholiker so die Information "läuft ja, wenn ich mich nur dann fern halte" ..bedenklich für beide Seiten.
    Ein heisses Eisen, Ihr beide, und ich glaube, ich bin da noch in den Kinderschuhen.

    Alles Liebe euch beiden,
    nici :wink:

    Liebe Ayki,

    meine sind jetzt 16 und 14, also ein Alter wo man offen und ehrlich miteinander reden kann.
    Und das tun wir auch, wenn Bedarf besteht, und ich bin auch froh, dass wir da so ein Vertrauensverhältnis haben.
    Bei einer Therapeutin waren sie auch schon vorstellig.
    Ich wollte ihnen einfach eine neutrale Person zur Seite stelln, der sie sich anvertrauen können.
    Denn anfangs wurde zu vieles nicht ausgesprochen, um die Mama nicht noch mehr zu belasten und und und
    Sie haben Ihre Rufnr. und wissen, dass sie jederzeit davon Gebrauch machen dürfen. (Könnte ja auch über mich gespochen werden)
    Bisher haben sie keinen Kontakt mehr gesucht.
    Aber ich denke, dass schon mit der Distanz zu ihm eine rießen Menge geschafft war.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Ha, da ist er ja, dein Thread, hatte ihn leider nicht gefunden. sorry.
    Liebe Ette,

    Du hast im Großen und Ganzen schon Recht mit deinen Äußerungen,
    ich hab aber einfach noch zuviel Angst mich in das alte Fahrwasser zu begeben.

    Zitat

    Keiner von uns beiden kann nur das vom Anderen haben, was ihm gut tut und was er mag.
    Es gibt Dinge, die ich sehr an ihm schätze. Dafür muss ich aber auch die Seiten akzeptieren, die ich nicht so gern mag.


    nee, blos nicht. Die andere Seite war nämlich mein Nährboden für die Co-Abhängigkeit.
    Ich weiß, dass es nicht den perfekten Mann gibt, und das auch ich nicht perfekt bin, aber das ist nicht mein Thema.

    Den Partner annehmen auch mit seinen Fehlern und auch selbst mit allen Schrulligkeiten angenommen werden ist was Wunderschönes...in einer normalen Beziehung!
    Aber da sind wir wieder...wir haben keine normale Beziehung.
    Wir sind/waren focusiert auf gerade die unangenehme Seite des Partners. Abhängig.
    Und da wieder ein "normale" Maß zu finden so im direkten Kontakt mit unserem Suchtmittel ???

    Ja, ich weiß, Du hast geschrieben "wenn ich mit mir selbst klarkomme",
    viell. ist es bei mir zu frisch, und Du hast Dich da schon weiterentwickelt, aber die Zeit muss ich einfach haben, verstehst Du.
    Ich möchte einen Menschen wieder mal gern haben können, weil Er so ist, wie Er ist, nicht wie ich ihn mir vorstelle,
    aber auch nicht dass ich ihn wegschicken muss, weil ich mit seiner anderen Seite (alkoholisiert) nicht zurecht komme.

    Fehler kann ich beim Partner akzeptieren, hab ja auch ne Menge davon,
    aber keinen Alkohol mehr, nie mehr.
    Und eine Beziehung führen, wohl wissendlich, dass ich mit seinen Fehlern nicht leben kann...nee, dann lieber allein und aus der Gefahrenzone von meinem Suchtmittel.
    Liebe Ette, viell. red ich in paar Jahren mal anderst über die Situation,
    aber dazu muss ich mindestens einen Trockenen vor mir haben und selber gefestigt sein, das fühl ich aber noch nicht.
    Und sch... ich denke ich muss mich nicht mit so einem faulen Kompromiss zufrieden geben,
    ich will da mehr, ja und wenn, dann gern auch einen mit Fehlern.
    Ich kann mir ein freundschaftl. Verhältnis mit meinem XY vorstellen,
    aber aufgrund meiner Erkrankung und seinem nassen Zustand, keine Beziehung. Will ich da wirklich zuviel :cry:

    Liebe Grüße Dir und noch ein schönes WE,
    nici :wink:

    Hallo Joanne,
    na wie gehts Dir ?
    Ich wünsch Dir das Du bald Hilfe bekommst, und sich jemand um Dich kümmert und auf Dich Rücksicht nimmt.
    Ich hoffe, Du hast einen guten Therapeuten, nur für Dich
    Ich denke, das wär ganz wichtig momentan für Dich.

    Liebe Grüße und ein schönes WE,
    nici :wink:

    Zitat

    Ich bin also sehr wohl in der Lage Komplimente und ähnliches wieder anzunehmen


    Nun...hier hast de welche :
    Liebe Daggi, Du bist ne Klasse Frau. Darfst Komplimente annehmen, ohne gleich wieder das Komplettpaket (zu allem ja und Amen sagen ) aufzuhalsen.
    Jetzt darfst das Gelernte praktizieren und auch bei Nahestehenden "nein" oder "Schluss jetzt" sagen.
    Du darfst die Angst annehmen, dass sie Dich dann halt anders sehen.

    Zitat

    bei denen ich diese Thematik so nicht hören wollte.


    dann müssen sie halt mal die Thematik von Dir hören, ob sie wollen oder nicht.
    Und wer dann noch "nahe steht", der hat Dich dann vielleicht wirklich verdient. Ansonsten sinds "Irgendwelche".

    Mensch, wird Zeit für die Zeit im Garten, gelle :wink:
    Die haben ja schon Hormonschwankungen vor den Frühlingsgefühlen.
    Nee, nee ruhig grade rücken die Kindsköpfe, wenn de Bedarf siehst.

    Und schön mit deinen Arbeitskollegen.
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Zitat

    Aber was will ich dann? Habe ich einen Rückfall? (Ich denke nicht, sonst würde ich doch anders handeln, oder?) Denke ich schon wieder zu viel nach? Sollte ich die Zeit nicht einfach mal genießen?
    Diandra, Aurora, wie geht’s euch? Was meint ihr dazu? Ihr habt mir in der Vergangenheit oft die Augen geöffnet, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen Aber natürlich sind hier auch alle anderen angesprochen...


    Liebe Ayki,
    für mich war es wieder ein Stückchen Weg das ich hier mit Dir/Euch gegangen bin. Du hast gefragt und einen angesprochen, dafür danke ich Dir. Es gibt hier wohl kaum ein Schema F, und so konnte ich mir hier aus den unterschiedlichen Regelungen ( Du machst deins, Ette machts so, Melanie machts anders, und wiederum andere ganz anders )was mitnehmen.
    Wichtig ist doch nur, dass wir uns hier im Austausch helfen und vielleicht auch warnen und bestätigen. Zu gefährlich ist es die Co-Trockenheit aufs Spiel zusetzen und deshalb immer wieder toll, dass wir uns so unterschiedlich begleiten. Mir hats geholfen, ich werd die eine oder andere Vorgehensweise genau betrachten und evtl. Änderungen vornehmen,
    aber wie schon zu Anfang gesagt : aus meinen Stand der Heilung heraus ( Frischling ) also sehr sehr vorsichtig.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo ayki,

    ja Du hast bestimmt in vielen Dingen Recht, aber es gibt viele Dinge, die sich die jeweiligen Familie zurecht schustern müssen.
    Leider arbeiten wir beide am WE, sodaß eine WE-Regelung leider nicht geht. Wär natürlich das Beste, und ich - egal wie ich die Jungs liebe - auch mal ein WE für mich hätte.
    Aber wie gesagt, wir müssen beide WEnds arbeiten.
    Da mein Großer leider 5mal Mittagschule hat, hatten wir die Form gewählt : einmal die Woche sehen die Kinder ihn für eine Stunde.
    Mehr bekommt Er eh nicht hin. Und alle 2 - 3 Woche wäscht Er auch meist.
    Nein, wir verstehen uns soweit gut, dass man das Nötigste regeln kann, falls da was ansteht.
    Meistens sitz Er bei einem der Jungs im Zi während ich mich im Bad schon für die Arbeit richte. Also einen Zeitraum wo ich keine Probleme habe.
    Einen neutralen Platz zum Treffen wär auch toll, nur wie gesagt der Große kommt da grad von der Mittagschule heim, und ist meist so ausgepowert, dass er auch froh ist, wenn Er nur kurz da ist.
    Ich geh das ganze eigentlich ganz gelassen an, sollte Er eine andere Wohng. finden werden wir sehn, wie´s zum regeln geht.
    Da will ich mich auch nicht reinhängen, weil ich denk, das ist der Papa-Kinder-Part und nicht meiner.
    Aber ich muss auch sagen, dass ich das Auto überlassen bekommen hab, genauso wie der Rest der Wohnung (Waschm. etc.), Er konnt ja nix mitnehmen, seine jetziges Zi ist möbilisiert, und da muss ich halt in den saueren Apfel beissen und ihn waschen lassen.
    Bin aber schon kräftig am sparen, daß ich ihn da auszahlen kann. :D wenn Er dann ne Wohng. hat.
    Nur wenn ich jetzt Schluss sage, verlangt Er das Geld auf einmal.

    Zitat

    Und dass es ihnen gut tut, wenn ihre Eltern sich - trotz allem - gut verstehen und noch miteinander reden und nicht nur hallo und tschüss zueinander sagen!


    Ich hab mit den Kindern gesprochen und Ihnen erklärt, dass es mir nicht gut tut, wenn ich engen Kontakt mit ihm habe, es aber versteh dass sie den Kontakt möchten und ich da kein Stein in den Weg legen werde.
    (> die legt ER ganz allein )
    Das ist ok für sie und sie wissen, dass ich kein gemeinsamen Weg mehr mit ihm möchte. Da hab ich die Hoffnungen begraben und sie verstehen es.
    Aber ich wär mir nicht so sicher, dass sie sich keine Hoffnung machen würden, wenn sie uns beide wieder scherzend und gemeinsam lachen erleben würden.

    Zitat

    die eigene Genesung und - nicht zu vergessen - die der Kinder!

    und genau deshalb will ich dieser Funken Hoffnung nicht in die Welt setzen.
    Sie sehen uns miteinander reden, respektvoll und klar sie sehen uns auch mal leicht gereizt, das ist alles kein Problem, wir gehen uns ja nicht an die Gurgel, aber mehr auch nicht.
    Aber das ist ja auch erst der Anfang, wir sind ja auch "erst" 8 Monate getrennt, kann sich ja noch was ändern. Und dafür haben die Kinder es gut verpackt.
    Ich glaube wichtig war ihnen nur, zu wissen, dass sie ihn nicht ganz verlieren und mehr wollten sie nicht.
    Für mich gut, und für sie auch.

    Liebe Grüße,
    nici :wink: