Beiträge von n i c i

    Liebe Nancy,

    das wünsch ich Dir auch. Und schön, dass Du immer wieder hier bist :)

    Gestern war ich so gut drauf, und heute...
    Hibbelig und nervös. Muss was klären mit dem AA und einem potenz. neuen Arbeitsgeber,
    und bin mir der ganzen Sache noch nicht sicher...gut, erstmal Gespräch mit dem AA abwarten.
    Dann macht mir mein Kleiner Probleme, weil Er in dem letzten Jahr sehr zugenommen hat.
    Und i.wie geh ich ja mit schlechtem Bespiel voraus, weil auch ich in den letzten Jahren so mein Essstörung entwickelt habe.
    Ich bin sehr dran, aber stoss immer wieder auf Granit.
    Wenn ich auch sonst konsequent alles angeh, da klappt garnix.
    Und egal wie ich das Problem angehe, ich hab das Gefühl, es wird eher schlimmer.
    Nichts besonderes, aber etwas was mich grad frustet.
    Und dann hab ich endlich das Gefühl, dass ich finanziell den Kopf etwas aus der Sch.. heben kann, dann ruft XY an,
    und wollte mir nur mitteilen, dass sein Chef meint, er bekomme ab Jan. weniger Geld, und somit auch ich.
    Einen Zweitjob will Er nicht, das wird ihm zuviel ( :evil: der hat ab 15:30 Feierabend, und dann nix mehr zu tun)
    und Er würd sich was anderes suchen > das sagt Er schon seid 3-4 Jahren.
    Und so renn ich immer wieder auf der Stelle.
    Ich werd meine Sachen, bei der nächsten freien Tagen (wann die wohl sind :x ) zusammentragen und einen Anwaltstermin machen.
    Bisher ging es so, dass wir uns mehr recht wie schlecht einigen konnten.
    Nun hab ich das Gefühl, dass alles, was ich mache, immer wieder nach hinten los geht.
    Und egal ob beruflich oder privat, es kehrt einfach keine Ruhe ein.
    Ich kann die Ruheinseln garnicht richtig geniesen, weil ich Angst habe vor dem Nächsten.
    Kaum das ich denk, so, jetzt läuft das...bekommt man wieder einen Schlag ins Genick.
    Ich will das nicht mehr, und weiß garnicht wo ich überall die Notbremse ziehen soll.
    Vielleicht ist es ja auch bloß, eine Tageszustand von mir, und seh morgen alles schon viel besser, aber heute....schitteralla alles :evil:

    Liebe Mohn,

    auch ich finde gut, dass Du nun auch bei Dir schreibst.
    Nee, ich glaube verbiegen will hier keiner einen anderen.
    Ja, wie Du sagtest, es geht um ein immer wieder Neubewerten der eigenen Lage.
    Und dafür sind wir ja alle da.

    Und zu Deinen Berufplänen...gut. Ich find dann kommt auch da wieder etwas Bewegung in unser Leben rein.
    Nunmal egal ob Plan A oder B, oder ob es sich schnell umsetzten lässt oder nicht.
    Dran bleiben. Für mich war es auch sehr wichtig, mich aus der finanziellen Seite unabhängig zu machen.
    Also hab ich mir einen 40% Job gesucht. Nur hab ich meinen 400 Eur Job jetzt erstmal parallel, bis ich seh, das läuft.
    Dann kann ich mir auch etwas mehr Freiraum einrichten, was ich grad so dringend nötig habe.

    Also drück ich Dir die Daumen, dass Du einiges umsetzten kannst.
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo Melanie,

    ds kann ich gut verstehen. Meine Kinder haben ihren Papa zum Weihnachtswessen eingeladen :shock:
    Ich will das auch nicht. Versuch aber diesen Wunsch zu akzeptieren, weil sie so darauf harren.
    Ich kann auch mittlerweile auch emotionslos ihm gegenüber stehn.
    Anfangs hats mich angeko... Ja das ist das Problem, dass wir haben :
    sind halt immer noch die Väter der Kinder, und somit ein komplettes Trennen nun mal nicht geht.
    Also Augen zu - und durch.
    Für mich wichtig ist, bei mir zu bleiben. Bisher gelang es mir sehr gut.
    Und wenn es zu Brennpunkten kam, ist Er dann eh gleich immer gegangen.
    Weil ich einfach auf Grenzen bestehe und es kein Einlenken mehr gibt.
    Weder von den Kindern, noch von mir, auch nicht zu Weihnachten.
    Auch deine Kinder haben ihre Grenzen, und ich denke auch sie sind mittlerweile so gestärkt, sie für sich auch zu beanspruchen.
    Und wenn es nur dann heisst : das nächste Mal geh ich aber nicht zu Papa.

    Liebe Melanie, ich glaube es bleibt uns nichts weiter übrig,
    als sie da ihre Erfahrungen machen zu müssen.
    Also lass sie halt mal hingehen. Und ich muss ihn halt für 2 Stunden akzeptieren. Wat solls.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Auch bei mir gehen nicht alle Stufen zu flicken, manche Diele ist schon so kaputt, dass sich die Flickschusterei nicht lohnt.
    Aber auch das ist wichtig, erkennen wo sind meine Knackpunkte, und sie dann auch annehmen, auf sie achten.

    Vielleicht kam es falsch rüber, aber ich will nicht gegen den Alkoholismus kämpfen, und ich will mich auch nicht mehr damit auseinander setzen.
    Ich bin kein Alkoholiker, und das sollen ruhig die machen, die es machen müssen.
    Ich will mich auch nicht reinlesen in Probleme, die nicht die meinen sind.

    Nee, mir ging es um mich. Und da kämpf ich durchaus so manche Kämpfe. Den Kampf..nicht nach zugeben...mir meine Freiheiten zu bewahren...gegen den inneren Schweinehund.
    Und ja, wie auch geschrieben habe, es macht ja auch Spaß...wenn ich stolz bin, nicht nachgegeben zu haben...dass ich meinen Weg weiter gehe, auch wenn man mir Steine hin legt...einfach nach sich schauen.
    Momentan ist noch beides dabei.
    Aber ich merk auch, jemehr ich mich um mich kümmere, und sicherer werde, desto mehr lässt dieser Kampf nach, und Rutine und Ruhe kehrt ein.
    Vielleicht bin ich ja auch ein bisschen ausgepowert.
    Diesen Monat muss ich leider viel arbeiten, und ich bin ja noch im ersten Trennungsjahr, und so manch Neues kommt auf mich zu.
    Der erste Urlaub allein mit den Kindern, vieles zum regeln, dann teilweise Renovierungen, ... Viele kennen es ja.
    Jetzt auch noch das Auto. Nachdem ich durch Schwagers Hilfe die üblichen Verdächtigen (Öl, ..) ausgeschlossen hatten, blinkt und pfeifft nun schon 10 Tage ein Alarm im Auto :evil: , hat mich irre gemacht.
    Und heut bin ich kleinlaut in die Kfz-Werkstatt gefahren (wollte ja dieses Jahr nicht mehr kommen).
    Die Werkstatt : etwas alternativ ( billig :) ) angehaucht, was mir ganz recht ist.
    Und nun ist der dusslige Alarm verschwunden ..yähhr.
    Und was soll ich sagen, der Kfzler hat, nachdem Er mir die Birne ausgewechselt hat....man glaubt es kaum...mal hier ne Schraube festgezogen, mal da nach geschaut, und mal hier gekloppt...
    :shock: das kommt mir doch bekannt vor ! wenn ich das gewusst hätte...hätt ich´s auch selber gemacht. :wink:
    Und jetzt trau ich mich auch die Birne auswechseln, was garnicht ohne is, bei der Karre.
    Ich hab von ihm sogar noch nen Kaffe bekommen und das alles für 5 Euro. Es gibt immer wieder nette Menschen auf meiner Reise :D

    So, nun muss ich aber ins Bett, mir ist kalt, ich zittere und ich bin müde.
    Bis morgen,
    nici :wink:

    Aber es tut auch gut

    Ich lass mich auch nicht mehr zur Co machen :evil: ..... :P

    Zitat

    Es ist für mich auch nicht wichtig, wer , was oder warum ich süchtig geworden bin


    für mich aber schon, ich muss doch die kaputte Treppenstufen ausbessern, bevor ich die Treppe wieder hoch renn.
    Denn sonst haut es mich doch wieder hin.

    Zitat

    Gegen sich selber kämpfen oder gegen kranke Anteile.....
    bringt dich das näher zu dir oder weiter weg?


    Wenn ich nicht reparier...da komm ich viell. zu mir...kenn ich ja die Tücken der alten Treppe.
    ABER bei der kleinsten Unaufmerksamkeit hauts mich wieder hin ??

    Zitat von Die_Susanne

    Hallo Nici,
    ist es nicht egal,welchen Namen das alles hat???

    Wir Co`s sind nämlich nicht die besseren Süchtigen.


    Und was für einen Namen gibst Du dem Kind ?
    Was ändert sich damit für Dich, Susanne ?

    Ich denke, ich muss mit mir arbeiten/kämpfen (< is beides drin :cry: )
    und da ist es doch egal, ob ich nun gegen die Co-Abhängigkeit, gegen Essstörungen, gegen andere Suchtmittel kämpfe.
    Der Kernpunkt bei jeder Sucht bin ich, oder nicht.

    Und es ist ja nicht nur Kampf und Arbeit,
    es ist doch auch eine gewisse Wertschätzung sich selbst gegenüber,
    wenn man auf sich achtet. :D
    Ein Punkt, weg von anderen, hin zu mir.

    Nee, das ist ganz und garnicht verrückt.
    Das ist einfach ein Schutzfilm, der da ablauft.
    Es gab ja zu alle dem ja auch eine Vorgeschichte.

    Vielleicht suchst Du Dir was, was Du ganz allein für Dich machen kannst.
    Und wenn ihr da i.wo stecken geblieben seid,
    ist es doch auch keine Schande, sich da eine prof. Hilfe zu holen.
    Vielleicht eine Paarberatung, um das verlorenen Vertrauen wieder wachsen zu lassen.
    Und zum Wachsen braucht es Zeit.
    Und sollte Er nur eine Trinkpause haben, bist ja dann schon gut dabei, Dich wieder um Dich zu kümmern.
    Schaden tut es auf jeden Fall nicht.

    Emma, hast Du seine "Trockenzeit" auch für Dich genützt ?
    Oder hast Du Dich aufs Warten konzentriert ?
    Vielleicht versuchst Du auch heraus zu finden, was Du für Dich tun willst.
    Dann bist Du nicht so auf Warten fixiert, und somit macht nicht die Angst deinen Alltag aus.
    Du kannst doch anfangem, Dich mal wohl zufühlen,
    egal ob Er es jetzt nun packt, oder nicht.
    Wer sagt denn, dass Du ausharren musst,
    dein Leben stoppen musst, während Er versucht seines wieder in Griff zu bekommen .
    Und, Emma, keine Angst...Dein Leben kann doch toll sein. :D
    Musst nur ran.

    Drück Dich mal,
    und schön, dass Du wieder da bist.
    nici :wink:

    Hallo Hartmut,

    aber für mich ist es ein Kampf. Ein Kampf für mich, gegen mich.
    Wenn Du das Suchtmittel nicht als Feind siehst, als was siehst Du es dann ?
    Ja, da hast Du recht, es reicht nicht das Glas wegstellen, dass hab ich wohl zu vereinfacht.

    Zitat

    Sehe ich das Suchtmittel als Feind an verliere ich den Kampf


    Ich denke eher, wenn Du das Suchtm. als Tür siehst, kannst Du sie schonmal eintreten, und Dich dann an die Arbeit machen, was dahinter lauert.
    Du kannst da die Tür schonmal ausmachen. Und ich ?
    Mein XY ist nicht die Tür, der ist das was sich u.a. in diesem Raum befindet. Aber wo ist dann meine Tür ?
    Was hat mich zu dieser Co gemacht ?
    Wo ist da die Fehlschaltung gewesen ?
    Es gibt viele Menschen, die hilfsbereit sind, die auch für ihren Partner/Fam. vieles tun, ohne Selbstaufgabe, ohne Co.

    Rein menschliche Verhaltensweisen mutieren zu Verbündeten in der Sucht.
    Aber wahrscheinlich ist es viel einfachen:
    es ist, wie bei jeder Sucht, das Maß der Dinge.
    Aber ist das so einfach ?

    Zitat

    ich hätte nur gern ihre ruhe, ihre ausgeglichenheit, ihre geduld....


    Sie ist anders aufgewachsen wie Du.
    Sie hat die Zerrissenheit, die Ohnmacht innerhalb der Familien nicht in dem Maß mitbekommen, dagegen hat sie gelernt, Probleme anzugehn,
    sich gegen was zu stellen, was einem nicht gut tut. Und dann Lösungen zu erfahren.
    Genau das ist die Ausgeglichenheit, die sie nun in sich trägt.
    Und auch bei Dir wird sie kommen, wenn Kapitel für Kapitel abgeschlossen ist.
    Klar, gibt es da auch Wesensunterschiede,
    aber wir können ja auch von unseren Kindern lernen 8)

    Liebe Fatima,

    erstmal willkommen hier im Forum.

    Du hast viele Fragen.
    Ich kann aus deinen Schilderungen lesen, dass es Dir und deinem Kleinen nicht gut geht bei der ganzen Familiensituation.
    Ist da wichtig, ab wann jemand als "Alkoholiker" bezeichnet wird ?
    Fakt ist doch, es geht euch nicht gut dabei, und Du fühlst doch auch :
    so will ich es nicht haben, so ist es nicht in Ordnung.

    Viell. hast Du zuviel Energie auf andere, die Du eh nicht bekehren kannst, gerichtet.
    Deiner Mutter bzw. deinen Eltern kannst DU nicht helfen,
    das können sie nur selber, wenn sie wollen, wenn nicht, dann nicht.
    Den Kontakt, der Dir dabei nicht gut tut, kannst Du minimieren oder einstellen, das ist dein gutes Recht.
    Auch bei deinem Partner, helfen kann ER sich nur SELBER,
    hat aber auch das Recht sich tod zu saufen, oder zu schnupfen.
    Aber einer Person bzw. zwei kannst Du wirklich helfen :
    DIR und deinem Kleinen.
    Du hast Dich schon räumlich getrennt, gut. Und Du merkst ja auch, was für eine Ruhe da schon reinkommt.
    Richte den Focus mal auf Dich.
    Und versuch die Dinge zu machen, die Du wirklich willst.

    Dein Kleiner ist 8. Ich habe meinen Kindern immmer altersgerecht die Fragen, die kamen beantwortet. Ehrlich und nicht gelogen.
    Kinder haben schnell das Gefühl, dass sie mit Schuld sind, an i.welchen Sachen, die dann passieren.
    Das wollt ich vermeiden.
    Les Dich erstmal ein bisschen ein, und schau Dir auch mal die Bausteine Co an,
    da wirst Du Dich in vielen Punkten wieder erkennen.
    Aber zu allererst, werd Dir erstmal bewusst, dass Du keinen retten kannst, der nicht gerettet werden will.
    Da kannst Du nur immer dieses böse Spiel mitspielen.
    Und das willst Du ja nicht mehr.
    Überleg, was DU willst, und was DU für den Kleinen willst.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Zitat

    Ich habe keine Ahnung ob er mich mit Absicht anlügt oder ob es krankhafte Lüge ist,


    Hallo Joanne,

    ich hab mich sooo oft gefragt, ob Er an seine Lügen viell. selber schon glaubt, und es ihm garnicht bewußt ist.
    Dann hab ich aber festgestellt, dass es für mich ja keinen Unterschied macht, ob nun bewußt oder unbewußt.
    Was bringts ?
    Verlassen kannst Dich eh nur auf Dich.
    Und das Du aufgelegt hast, super. Würd ich immer wieder so praktisieren.
    Sollten Unstimmigkeiten bei den Terminen herrschen, würd ich auch gleich sagen, dass Du die, für Dich relevanten Termine, direkt mit den Ärzten/Therapeuten abstimmst. Um ihm garkeine Chance auf i.welche fingierten Termine zu geben.
    Das ist eine deiner neuen Spielregeln > toll, das Du sie jetzt aufstellst.

    Viel Spaß bei der Geb.Vorbereitung.
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Zitat

    meine tochter ist ein komplett anderes kind. ich fand es so toll, das sie sich hilfe geholt hat. super!!!!


    Da kann man mal sehen, wie gut es ist, mit Beispiel voraus zu gehen.
    Sie kennt das von ihrer Mama, die nicht den Kopf in den Sand steckt,
    sondern sich Hilfe bzw. Lösungen sucht. :D
    Ganz die Mama !
    Hab heut das gleiche Programm vor : Wäsche, Transportfahrten und viell. noch kleine Geschenke besorgen...
    Dafür Dir auch viel Spaß heute.

    Lieben Gruß,
    nici :wink:

    Zitat

    ...habe mich gerade vollkommen verloren.


    Liebe Monti,

    Du bist schon so weit gegangen, geh weiter.
    Und auch um Hilfe bitten, zeigt dass Du den Weg erkennst.
    Es ist nicht alles Deine Verantwortung, Du darfst sie gern teilen.
    Und jeder hilft, wie und wo er kann.
    Deine Tochter ist schon ein großes Mädchen, sie wird Stopp sagen,
    wenn es nicht geht.
    Aber viell. geht es ja doch mal, und schwups hast was weg.
    Vielleicht kannst Du noch Freunde bitten zu helfen, versuch andere mit ins Boot zu holen.
    Ich weiß, Du willst Dich bestimmt nicht krank schreiben lassen,
    aber kannst nicht auch mal ein Tag Urlaub einbauen ? Überstunden nehmen ?
    Und wie Melanie schon sagte, kümmere Dich rechtzeitig um einen Therapeuten.
    Und versuch deine Gefühle in Worte zu fassen, nichts reinfressen,
    denn dann lässt man doch wieder das Hintertürchen Co auf.
    Und damit ist weder Dir noch deinem Sohn geholfen.
    Verstehen können wir es doch alle, und helfen werden wir Dir auch.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    GuMo Melanie, Hartmut und die anderen.

    Ja, Melanie stellenweise schau zu arg wahrscheinlich auf die Kinder.
    Viell. auch teilweise aus meinem schlechten Gewissen heraus, sie so lange der Situation ausgesetzt zu haben. Aber da bin ich am arbeiten.
    Bei unserem Lieblingsopa ( :P ) seh ich halt auch Co-Akzente, und ja, es ist was anderes mit einem LangzeitTrockenen mich auszutauschen, wie mit einem "Frischling".
    Da tauchen zu viele Erinnerungen bei mir hoch, die mich blenden, und somit keiner Seite i.was bringt.
    Und es ist für mich einfach auch schön mich mit Matthias auszutauschen.
    Er bringt halt vieles auf den Punkt, während ich/wir uns tot analysieren.

    Na toll Hartmut, dass Du bei deiner Wortwahl auf mich Rücksicht nimmst...grins.
    Ich brauch auch keine Beurteilung von Dir. War nur der Hinweis, dass hinter der "Quatschbase" auch Themen stehn.
    Beurteilen können mich die anderen Co´s, die meine Entwicklung hier mit verfolgt haben. Aber vorallen ich.
    Denn Fehler, die ich nicht sah, seh ich jetzt. Und zuviel des "Guten", fühlt sich nicht mehr gut an.

    Aber nicht einfach. Als Alkoholiker kennt man ganz genau seinen Feind, und als Co ?
    Nur weil der Alkoholiker aus unserem Leben verschwunden ist, hat sich es noch lange nicht getan.
    Für andere da sein, ja, aber nicht zu viel.
    Verständnis, ja, aber kein Mitgefühl, kein mit fühlen.
    Mitleid, ja, aber kein mit leiden.

    Ich hab ganz am Anfang mal geschrieben "ich sitz hier wie Aschenputtel im Scherbenhaufen, steck mir ein Blümchen ins Haar,
    und soll mit einer Tasse Tee mir das ich-fühl-mich-wohl-Programm aufstellen ???"
    Ehrlich gesagt, hab ich euch alle (co´s hier im Forum) für bekloppt gehalten.
    Wie soll ich mich mit der ganzen Sch.. mir noch was gutes tun, mich wohlfühlen ?
    Heute nun, hab ich mich rausgeputzt. Ich bin aufgestanden, steh noch teilweise im Scherbenhaufen, aber weiß schon wie ich langsam raus komme.
    Und ja, ich fühl mich wieder wohl.
    Und Tag um Tag wird eine Schippe Schutt entsorgt. Klar gibt es hier und da noch Scherben, an denen ich mich noch teilweise verletzte,
    aber der Haufen wird kleiner.
    So, lang genug gesülzt.

    Ich wünsch euch eine schöne Woche,
    ohne Weihnachtsstress,
    nici :wink: