Beiträge von n i c i

    Zitat

    und jetzt ist wie immer das problem, dass ich mich in solchen momenten mit arbeit vollstopfe um bloß nicht denken zu müssen.


    Liebe taro,
    das funktioniert auf Dauer nicht. Hab ich selbst erfahren.
    Denn i.wann mal kommt die Pause, und dann müssen wir es dann angehen.
    Die Gefühle und Schmerzen, sie sind nur auf Wartehalde, aber damit nicht weg.
    Auch wenn wir es so lieber hätten.
    Ich hab gerade das Gefühl, dass nun nach über einem Jahr diese Pause oder Lücke kommt.

    Zitat

    mein seelendoc hat vor kurzem zu mir gesagt: "frau x, sie laden sich probleme der anderen mit wachsender begeisterung auf die schultern und wissen genau, dass sie bei sich und ihren heimlichen geschichten bleiben sollten."


    Wie wahr ! Sie kommen, viell. können wir den Zeitpunkt verzögern, aber ausschalten klappt so leider nicht.
    Versuch, auch wenn es schwer fällt, nach Dir zu schauen und nicht nach ihm.
    Jeder muss nun seinen Genesungsgang gehen,
    und Distanz ist da die beste Medizin.

    Lg nici

    Vielen Dank für eure aufmunternde Worte.
    Gestern haben mich meine Freundinnen entführt und mir ein paar schöne Stunden in einer Salzgrotte geschenkt...ahhh das tat gut.
    Auch wenn ich nicht sooo entspannen kann.
    Aber eine kleine Ruhepause an diesem Tag tat gut.
    Abends hatte ich noch Besuch und ich hab viele alte Kontakte per Telefon (> hat mich an diesem Tag nicht im Stich gelassen year ) noch gehabt,
    und es war schön, dass man mich nach, teilweise langen Jahren nicht vergessen hat.
    Nun, ich muss nun eins nach dem anderen angehen.
    Auch Hilfe annehmen, die mir teilweise nicht recht ist, geht aber nicht anders im Moment.
    So nun fahr ich die Reste aus meinem Töff töff holen, hat schon was von einem Abschied, schnieef :cry:

    LG nici :wink:


    und ich dachte immer : Positives mehren, und Negatives mindern,
    ist so der Sinn des Lebens.
    Ist es ja auch,
    und dazwischen es annehmen können, das Wechselspiel der beiden Seiten,
    ists was das, was das eigentliche Leben ausmacht.

    Danke für die Gedanken an diesem Tag.
    LG nici
    :wink:

    Hallo ihr Lieben.

    bin zwar nicht gerade auf dem Höhepunkt meines Lebens,
    aber ich hab mich etwas mit der ganzen Sch... abgefunden. Das ist doch schon mal was.
    Nun mein "heilig´s Blechle" hat nun vollens den Geist aufgegeben. ( RIP )
    Und ein weiterer (teurer)Punkt auf der to-do-Liste kam dazu.
    Wie ich das alles wuppen soll :shock: keinen blassen Schimmer!

    Aber wenn ich nun etwas zur Ruhe komm, dann bemerk ich auch um mich rum, die vielen kleinen Helferleins.
    Und das ist schön zu erfahren.
    Nur wenn man gerade so im Schlammassel hockt, hat man keinen Blick dafür.
    Ja, Melanie es hat nicht alles mit dem Co zu tun.
    Aber ich hab auch bemerkt, wie es da Strukturen in mir gibt,
    die dann in solchen Situationen schreien "...warum immer bei mir?" "warum gerade ich?"...
    Ich fühl mich dann sehr schnell bestraft.
    Warum auch immer. Ja, dieses Opfer-Denke, meldet sich dann.
    200 kleine gute Dinge ???,
    nee Matthias, ganz so viele sind es dann doch nicht, aber ich arbeite daran.
    Wie manch Verliebte ne rosa Brille aufhaben,
    hab ich ne dunkle getrübte auf. Da muss ich immer wieder sehr am Riemen reißen, und nicht vergessen sie auch wieder abzunehmen.

    Aber bei der Menge an angesammelten Pannen, würd ja selbst Normallo ohne CoAnteile mal ausflippen, Mensch. :evil:

    So, heute lass ich es mir gut gehn. Bekomm heut Abend Besuch und werd den Tag heut genießen.
    Ab morgen stell ich mich wieder den Gefahren des Alltags.

    Loslassen, einfach mal auf mich zukommen lassen....warum ist das so schwer.
    "..das Leben trägt Dich schon..." hat mal Gotti zu mir gesagt,
    ist manchmal aber sehr schwer das zu verinnerlichen.

    Ja Gelassenheitsübungen, nur wie...Wäscheklammer ans Ohr, ohne Socken schlafen gehn????
    Werds austesten.

    Lieben Dank Euch.
    nici

    Ich weiss nicht was ich sagen soll,
    in meinem Kopf geht es wirr......und jetzt war stromausfall.

    was ist bloss los ???
    nein, momentan gefällt mir mein neues Leben nicht !

    Ich will raus aus der Opferrolle, und schon steht der nächster Täter da.

    Gestern bin ich losgelaufen und hab nur geheult.

    Ich weiß, ich bin grad viel am motzen. Aber ich hab das Gefühl als wenn dieses Kartenhaus, wenn auch nicht stabil, aber mühsam aufgebaut über mir einstürzt.
    Und ich frag mich warum
    :evil:
    Mittlerweile bin ich schon so weit, dass ein Tropfen ausreicht und ich gleich losheule.
    Montag Anruf von den Technikern, geht nur Inet oder Tel. :shock:
    Nachdem ich nun nach mehrmaliger Starthilfe und über-Nacht-Ausladen am MO ne neue Batterie gekauft habe, hat am DI die Öl-Lampe geblinkt.
    Gut -lass mich ja nicht unterkriegen - Öl nachgefüllt.
    Kurze Ruhe - klapperts > hat der KFZ Azubi nen Stift im Motorraum liegen lassen, gut, Glück gehabt.
    Dann fahr ich abend um 23 Uhr vom Geschäft nach Hause, geht das doofe auto mitten auf der viel befahrenen Straße aus. Nachst versucht jemand zu erreichen...geht das Handy ständig aus. Dann bin ich durchgefroren und nass endlich 1 Uhr nachts daheim angekommen,
    musste ich schon wieder um 6 das Auto abschleppen lasseen.
    Um am WE um 7 Uhr arbeiten zu können werd ich den Nachtbus um 4:05 nehmen müssen, für eine Strecke, die ich mit dem Auto normal in 15min schaff.
    Setz mich grad vorher hin und will mich hier mal wieder einlesen, hab Tel. ja aus, geht der komplette Strom weg.

    Ich will nicht jammern, aber ich bin kurz vorm durch drehn.
    Klar anderen passiert auch oft was, das sag ich mir ja immer selber,
    aber die Lücken wo ich Land seh, werden immer weniger.

    Liegt das nun an meinem CoAnteil, dass ich dieses sch...Leben nicht auf die Reihe bekomme,
    und wenn ja was soll ich noch tun ?
    Es tut mir leid, dass ich hier nur noch am rumheulen bin,
    wenn ich schon mal on bin, aber momentan gelingt es mir nicht.

    Sorry meld mich nur noch, wenn ich besser drauf bin,
    aber dann hab ich wahrscheinlich wieder mal keine Verbindung oder Stromausfall :twisted::twisted::twisted::twisted::twisted::twisted::twisted::twisted::twisted::twisted:

    Hallo ich hole mal dieses ältere Thema wieder hoch,
    weil ich mir gerade genau das überlege.
    Erwartungen ans trockene Leben.
    Trocken bin wohl schon als Co, die sich getrennt hat,
    aber welche Erwartungen hab ich daran geknüpft ?

    Anfangs wollt ich nur das es aushört !
    Ruhe für mich und die Kinder.
    Da hab ich noch nicht über den Tellerrand geschaut.
    Nun hab ich die Ruhe, der Alltag hat uns wieder.
    Ich hab aufgeräumt in meinem Leben.
    So und nun....?

    Ich spüre Erleicherung, und manchmal genau das Gegenteil.
    Viele Belange des Lebens hatte ich einfach ausgeblendet, nicht wahrgenommen, oder schlicht einfach keine Zeit dafür gehabt.
    Und ich komm mir manchmal vor, wie ein Mensch nach dem Schlaganfall,
    der wieder einfachste Sachen neu erlernen muss.
    Manchmal ist es ja auch spannend, sich auf das Abenteuer Leben einzulassen, manchmal aber auch beängstigend.

    Erwartungen ? ich erwarte nichts, das hat für mich so einen passiven tough. Nach dem Motto, so nun leg ich mich zurück und harre der Dinge.
    So kann es nicht sein.
    Ich hab mich für den aktiven Part entschieden : ich lebe mein Leben.
    Auch mit der Kehrseite der Medaille. Aber so wollte ich es ja haben.
    Ein selbstbestimmtes Leben.
    Indem es um meine Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse geht.

    Ich habe Freude daran, einen kleinen Wunsch nach dem anderen mir zu erfüllen, oder es wenigstens zu versuchen.
    Meine Hoffnung ist es, dass ich in Zukunft nicht nur hoffen muss,
    sondern erreichbare Ziele mein Leben verschönern.
    Und ich habe das Bedürfnis, nicht auf das Leben zu "warten", sondern es im hier und jetzt annehmen zu können.
    Gewartet / Erwartungen hatte ich schon so viele Jahre,
    und vor lauter warten verlernt zu leben.

    Nachdenklichen Sonntag,
    nici :wink:

    Hallo liebe Foris,

    nun ich nütze mal gleich die online Verbindg. aus um mal wieder "piep" zu machen.
    Morgen kommt GsD die Techniker und kümmern sich um Tel. und Inet.

    Ich hab mich ein paar Mal von den kleineren und größeren Katastrophen des Alltags mit runterziehen lassen,
    aber auch ein Stehaufmännchen hat halt mal eine ausgeleierte Feder.
    Aber ich habe nun auch gelernt, Ruhepausen einzubauen, einfach mal den Stecker zu ziehn.
    Auch hab ich gesprürt, dass wenn ich Probleme habe, es meist nicht um die CoAbh. geht. Schön, das zu spüren.
    Obgleich ich weiß, dass es ein Stück von mir ist, und wahrscheinlich auch immer bleiben wird. Etwas was mich besonders auf mich achten lässt.
    Die Kinder hab ich gestern von Ihrem Vater abgeholt. Sie waren nun nach 1 1/2 Jahren das ersten Mal eine Nacht bei ihm.
    Es hat gut geklappt.
    Und nach dem Gespäch mit ihnen hab ich gemerkt, dass das Thema Alk auch bei ihnen im Bezug auf den Papa keine Rolle mehr spielt.
    Es ist uns einfach Wurscht. Solange Er nicht in i.einer Weise es auf uns abgibt oder wir es mit ansehen müssen, ist es ok.
    Mein konsequentes Ablehnen auf seine Versuche die CoKnöpfe zu drücken, trägt nun Früchte.
    Und es im Gegensatz zum Anfang nun kein Kampf mehr, sondern hat sich zu einem Automatismus entwickelt.
    Der mich aber trotzdem nicht leichtsinnig werden lässt.
    Auch das ich mit den Kindern nun so offen und frei reden kann,
    ohne dass ich um ein Gefühlschaos bangen muss, ist schön zu spüren.
    Scheinbar hab ich ein paar Sachen richtig gemacht. ;)

    Einsamkeit - das war auch so ein Thema für mich. Es erstmal zulassen, es das erste Mal zu spüren, machte mir schon gehörig Angst.
    Hatte ich mich ja erfolgreich um andere gekümmert, und hatte verlernt Mich zuspüren, auch mich mal allein zu spüren.
    Nun hat das seinen Schrecken verloren, ich kann ganz gut mit mir.
    Ich hab einige Brücken gekappt, die lange als Brücken ansah, die sich beim erneuten Hinsehen dann als Einbahnstraßen herausgestellt hatten.
    Ganz schmerzfrei ging auch das nicht, geb ich zu.
    Aber ich will ja keine falschen Wege mehr einschlagen.

    Im Geschlossen schreib ich nicht viel. Da ist der TB Bereich der am besten fregventierte.
    Ich bin nun nicht so der TB Schreiber, das hat für mich persönlich was von Wartungsarbeiten, klar die sind sehr sehr wichtig.
    Aber ich kann mich besser mit gezielten Themen/Fragen auseinander setzen. Aber das ist nur mein Ding.
    Und der Allgemeine Bereich ist dort nun nicht so gefragt. Leider.
    Viell. sind da die meisten auch schon einen Stück weiter wie ich.
    Das Forum war mir ein unschätzbare Hilfe. Ihr alle. Und ich bin froh, dass ich nun meinen Weg gefunden habe,
    den heisst es nun zu laufen.
    Ich wünsche allen Neuankömmlingen, dass sie diese Chance sehen und ergreifen.
    Ja, man kann keinen trocken legen, man kann nur sein Leben leben.
    Und das hat so manche Überraschung parat.

    LG und ein schönes WE,
    nici :wink:

    mir tut gut,
    wenn ich auch Ängst zulassen kann < hatte ich meist unterdrückt
    wenn ich mit netten Leuten zusammen sein kann
    wenn ich weiß, kommen noch so viele Probleme....und kann ich sie auch nicht gleich lösen > sie werden mich nicht umbringen
    wenn ich...mein Auto nun nicht freikratzen muss :wink:

    Euch das Selbe,
    LG nici

    GuMo liebe Foris,

    Morgen will mein Kleiner seinen Geburtstag nachfeiern und ist schon ganz aufgeregt.
    Ich muss sagen, dass wir die letzten Jahre seine Kindergeb. total vernachlässigten. Zuviel ging da an Energie an der Suchtbeziehung drauf,
    dass das, wie so vieles, in der Vergangenheit dem Alkohol und Co Thema zum Opfer fiel.
    Schön dass wir das nun nachholen können

    Nächste Woche gehen die Jungs das erste Mal zu Ihrem Papa zum Übernachten. Wow, nach fast 2 Jahren das erste Mal.
    Klar Er hat sie immer hier bei uns für ne Stunde oder auch mal zwei besucht, aber mehr auch nicht.
    Da Er nur ein kleines möbil. Zi hatte hab ich dieses Spiel auch ein Stück weit mitgemacht, der Kinder zuliebe.
    Jetzt aber nachdem Er eine 2ZI Wohng. bezogen hat,
    wollte ich das nicht mehr.
    Ich finde es schön, dass es nun stattfindet. Wobei ich gleich dabei sagen muss, dass ich wohl diesen kinderfreien Abend wohl auch ein Stück weit im Geiste bei ihnen bin....
    ...geht es ihnen gut ? ..wird Er trinken ?...melden sie sich, wenn es nicht geht ?...
    Da kommen meine Co-Anteile wieder zum Vorschein, oder doch nur die Angst als Mama ??!
    Sind sind nun nicht mehr so klein, dass sie sich nicht zu helfen wissen,
    aber ich weiß, auch sie haben Co-Anteile aufgebaut in den ganzen Jahren.
    Nun, ich werde auch dieses Mal, wie alle ersten Male überstehen.
    Und ich bin ja froh, dass sie ein Vater-Kind-Beziehung haben, und wenn es nur selten stattfindet.
    Ich muss ihnen auch mal vertrauen, dass sie nun auch schon so gereift und gefestigt sind um das gut durch zu stehen.

    Nun das waren meine Gedanken für heut.
    Mach mich nun fertig und geh raus in die Eiseskälte.
    Packt euch warm ein,

    LG nici :wink:

    Gestern hab ich in einer Wartezimmer-Zeitschrift einen interessanten Bericht gelesen, indem ging es um Depressionen, Einsamkeit, Angst vor Neuanfänge..allgemein um negative Gefühle.
    Und das z.B. beim Buddhismus es darum geht, sich nicht die Dinge in Vordergrund zu setzen, die man noch nicht geschafft hat, die man viell. auch nicht erreichen kann, zu konzentrieren,
    sondern sich klar macht, welche Dinge man schon erreicht hat,
    was man schon bewältigt hat.
    Das bekannte halb-volle Glas, oder Matthias seine 1000 Kleinigkeiten.

    Etwas was man doch immer schnell im Alltag aus den Auge verliert.
    Viell. ist das mein persönlicher Notfallkoffer, den ich pflegen muss und immer wieder auf den neusten Stand bringen muss.

    Für heute kann ich folgendes einpacken :
    WM erfolgreich getestet und für gut empfunden.
    Noch auf dem Plan stehen kleinere Hausarbeiten, da ich heut Üstunden abbauen kann - und, man soll den Brotkorb ja nicht zu hoch hängen.

    Schönen Tag euch noch,
    und immer wieder an die Dinge denken, die man bereits erreicht hat.

    LG nici :wink:

    Einsicht ?!!
    Da such ich noch in wenig nach dem Sinn ?!!
    Mittlerweile haben die meisten von uns ja dieses Zwischenspiel Co-Alkohol. ja schon kapiert.
    Und ich denke immer noch, dass die meisten Menschen nicht vor so einer Abhängigkeitsbeziehung gefeit wären.
    Sind es doch ganz normale menschlich soziale Züge, sich für einen Anderen einzusetzen und notfalls auch zu decken.
    Etwas, was wir uns ja auch wünschen und halt auch bereit waren zu geben.
    Dafür hab ich mir vergeben :!:
    Nun die Anerkennung von aussen - JA klar. Das ist und war für mich immer wichtig.
    Bei allem was ich tue und nicht ganz sicher bin ( und das bin ich meistens nicht - so überzeugt bin ich nun nicht von mir ), horch ich auf das feedback von Außernstehenden.
    Ich denke auch das ist etwas, was im Normalfall, nichts Außergewöhnliches ist, nichts was mich stolz machte, sondern lediglich eine Unterstützung meiner Unsicherheit.
    Auch das ein ganz gewöhnliches soziales Verhalten.
    Das darf ich haben :!:
    Nur hab ich nun die Einsicht, die Erkenntnis gewonnen, das nur bis zu einem gewissen Punkt zu praktizieren. Nämlich da, wo ich anfange mir selbst zu schaden, mich aufzugeben, dass das ganze einseitig abläuft....

    Ich denke, ich brauche in Zukunft keinen Tiefpunkt mehr, um ungesundes, süchtiges Verhalten zu bemerken. Das hoffe ich zumindest.
    Den Punkt zu bemerken, wo das Ganze ins Uferlose ausartet hab ich schmerzlich jahrelang erfahren, was Andere schneller für sich erkannt haben. Und so kann ich, mit dem Wissen um meine Co-Anteile, nun mit etwas mehr Einsicht, mein neues Leben gestalten.
    Ich werde nach wie vor helfen, wenn ich denke Hilfe ist angebracht,
    werde sie aber auch wieder einstellen, wenn ich merke, es schadet mir.
    Und ja, auch die Anerkennung von außen werd ich mir einholen, wenn ich mir meiner unsicher bin. < machen wir das nicht jedes Mal hier auch im Forum ???
    Allein schon, wenn wir ein neues Gericht ausprobieren, fragen wir "schmeckt´s ?!" Nur sich hier rein auf das Urteil anderer zu verlassen, mach ich nicht mehr.
    Ich fange an, MIR und MEINEM Urteilsvermögen zu vertrauen.
    Gelingt nicht immer, aber immer öfter :wink:

    LG nici

    Zitat

    Wenn ich nie etwas Erfolg haben soll, dann soll es wohl so sein, aber dann muss ich mich nauch nicht mehr anstrengen.Diese Erkenntnis schmerzt, ist da vlt. ein wenig Co dabei? Everbodys darling.......


    Oh wie ich es kenne....
    auf meiner Liste stand :
    Inet weg, router kaputt, mainboard defekt, Kabel kaputt, Herd gibt auf, Kochplatten wollen nicht mehr, Kühlschrank hee, Abschlussfahrt vom Kleinen 400, Studienfahrt vom Großen 450,....und wenn Du Dir die Schei... i.wie hinbiegst "wird scho werden", "das bekommst de hin..." knallst mit dem Auto noch wo drauf. WM läuft aus > dann streikt noch der Trockner...und und und.
    Liebe Nancy, ich glaube es gibt so Phasen, wo es halt alles schief läuft.
    Aber wir Co´s neigen wohl dazu, dass zu unserem persönlichen Schicksal zu machen.
    Tja bestimmt bissle Co dabei. Bei andere geht Zeug auch kaputt, die werden auch beschiss...

    Weitermaschen, oder ja, mal was anderes machen.
    Nur nicht persönlich nehmen und aufgeben.

    LG nici :wink:

    Hallo ihr Zwei,

    ich hör die Fragen auch immer wieder mal. Wat solls ?!!
    Das geht mir mittlerweile in ein Ohr rein und beim nächsten...
    Sie könnten mir genauso gut die Frage stellen, was Brad Pitt gern zum Frühstück isst....
    Achselzucken und weitermchen.

    :wink:
    LG nici

    schön, wieder hier zu sein.

    kannst du erkennen das es deine unfähigkeit ist für dich zu sorgen und dich um dich zu kümmern, das du dein leben in die hand eines alkoholikers gibst und hoffst ausgerechnet er hilft dir ein schönes leben zu führen? 
    NÖ, Er konnte ohne mich nicht...zumindest hab ich es damals geglaubt.
    wie tief ist denn dein selbstwert gesunken als das du dich so herablässt auf eine solche ebene die von sucht, lug und trug geprägt ist.bist du dir selbst so wenig wert?
    Nein, ich hab mich für so wichtig gehalten, ich dachte nur ohne mich gehts nicht !
    bist du nicht in der lage allein für dich zu sorgen, dich um deine angelegenheiten zu kümmern?
    Ja, aber die Angst davor, es nicht zu können, hat mich solange weitermachen lassen.
    brauchst du einen anderen menschen den du betüddeln kannst, bestimmen kannst, mannipulieren kannst um dich grossartig zu fühlen, weil du ohne ihn ja nichts mehr hast?
    Ich hab mich nicht als grossartig empfunden, bei mir war es eher so eine Art Daseinsberechtigung > das musst Du nun für ihn tun, Du musst die Starke sein, Du musst kämpfen, ihn wachrütteln.
    hast du dich denn nicht einmal gefragt warum du dir selbst nicht genügst?
    Nein, leider nicht. Erst kamen alle anderen, und dann...da war noch wer ??
    kann es sein das du ihn brauchst weil du ohne ihn nichts bist?
    Jein, und wenn man das merkt, bemerkt man dass man noch viel mehr Baustellen hat als ihn.

    Das hab ich für mich gelernt : es ist nicht so einfach,
    es sind nicht immer die Schwachen, die an einer Seite eines Abhängigen stehen,
    manchmal sind es gerade die Starken, die sich in die Rolle des Retters reinsteigern.
    Und erstmal sich selber Schwäche zugestehen, ist ein heiden Akt.
    Das Loslassen hab ich anfangs als Aufgeben empfunden,
    und dabei war es einfach nur ein Anfangen.
    Anfangen sich um den Menschen zu kümmern, den wir vergessen hatten - sich selber.
    "Sterben muss jeder selber" das kann man niemand abnehmen,
    egal wie man sich auch anstrengt.
    Aber sein Leben leben, das geht und will auch gelernt sein.

    LG nici :wink: