Beiträge von n i c i

    Hallo Nanni,

    das von Welia kann ich nur unterstreichen. Ich hab die woche das gleiche Problem : er hat Geburtstag.
    Und nein, ich werde nicht die Gastgeberin spielen, nein ich geh nicht einkaufen, und schmier auch keine Schittchen....ich hab ihm gesagt, das kann er mal schön selber machen.
    Und siehe da, er hat einen Tag Urlaub genommen. Das hat er für meinen Geb. oder den der Kinder noch nie gemacht.
    Siehe da - geht doch.
    Ich habe mich an dem Tag zu einer Sonderschicht Arbeit eingetragen, und werde erst am Nachmittag , quasi als Gast dazu setzen.
    Es geht Nanni, sag ihm, dass Du es diesmal bist, der daheim bleibt.

    Und mach Dir den Tag dann ja schön, verstanden... :wink:
    nici

    Hallo Spacy,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Eigentlich hast Du ja gewußt, was man Dir hier raten wird.
    Wolltest es wahrscheinlich bestätigt haben, den richtigen Schritt zu tun.

    Ja, tust Du. Geh. Geh schnell mit dem Kleinen.
    Kannst Du bei Verwandte oder Freunde unterkommen ?
    Kennen Sie ihr Problem ?

    Du hast hier ganz gewiss Rückendeckung. Und Mut und Kraft schicken wir dir auch.
    Aber die Kraft wirst Du schon alleine entwinkeln, wenn Du hinschaust in welcher Gefahr dein Kleiner tag täglich is.

    Vertrau auf Dich, schnapp deinen Sohn und geh.
    liebe Grüße,
    nici

    Hallo Susanni,

    erstmal Gratulation, dass Du es weg geschafft hast. Ich hoffe, es gelingt mir in absehbarer Zeit auch.

    Und noch was, wer der geschlossene Bereich nichts für Dich?

    Und auch wenn er vieles in Twitter setzt, und auch kommentiert, steht SEINE Geschichte ja auch da.
    Und es werden sich die einen oder auch die anderen auch Gedanken in unsere Richtung machen.
    Sch... drauf. Jetzt geht es um Dich.

    Bleib stark.
    nici

    GuMo Aurora,

    das hab ich auch schon gemerkt, es geht immer wieder ein Türchen auf.
    Nur manchmal ist man halt so in dieser Ohnmacht gefangen, dass man sie Türchen garnicht sieht.
    Ich hab gemerkt, dass ich immer wieder diese aufs und abs habe. Ich versuch mich davon zu lösen, und auch sie anzunehmen. Merk aber das ich Pausen brauch, die gerade einfach nicht habe, und wenn ich sie mir gebe, hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ja noch so viel erledigt werden muss.

    Im Wegschieben, im Aufschieben bin ich schon so´n Künstler. Leider.
    Da muss ich noch an mir arbeiten.

    Und es hört sich gut an, dass es noch Prinzen gibt...hab nur keinen Bock drauf. Wie gesagt, hab mich noch garnicht soweit.

    Danke dir Aurora.
    nici

    heut morgen hab ich mich mal wiede richtig geärgert, über ihn, über mich...

    Heute Mittag brauch nach dem Geschäft das Auto und Geld. Er muss Besorgungen machen wegen seinem Geb. diese Woche.
    Und gleich sind bei mir die Lampen angegangen...
    Auto...immer wenn er das Auto genommen hat, hat er getrunken.
    Einkaufen... war immer klar, was er eingekauft hatte.
    Und so hat sich mit den Jahren ein Ritual eingeschlichen...

    Er bekam das Auto so gut wie nie...dafür machte ich die Bring- und Abholdienste. Mit dem Einkaufen war es genau das Selbe. Ich bin halt immer einkaufen gegangen. So war die Gefahr minimiert.

    Ich will nicht wieder in diese Kontrollschiene rein, nee, aber ich weiß, dass die Kinder heut abend wieder allein mit ihm sind. Ich muss arbeiten.
    Ich hasse diesen Dreck. Klar ich hab nicht reagiert und hab mich auch nicht für einkaufen angeboten, aber allein schon die Tatsache das ich mir nen Kopf wieder mach, hasse ich.

    Ich will die Kinder nicht dem / Ihm aussetzen.
    Scheibenkleister, er muss einfach WEG.

    Zitat

    Akzeptanz, dass unser Wohlgefühl nicht vom Anderen (speziell Zustand des Süchtigen) abhängt


    Leicht gesagt, wenn man Kinder schützen will und muss, geht das nicht so einfach.

    Ich freu mich auf ein Leben nur mir meinen Jungs. Ruhe und Geborgenheit. Keine böse Überraschungen, keine Lügen, keine Ausreden.

    Ich freu mich auf die Umgestaltung der Wohnung. Und wenn er nicht bald ne Wohnung findet, werde ich damit anfangen, ob er da ist oder nicht.
    Ich freu mich, bin aber auch aufgeregt, wenn ich eine neue Arbeit finde.
    Ich freu mich, meine Jungs groß werden zu sehn. Dass sie heim kommen werden, und nicht erstmal schauen,ob er was getrunken hat.
    Obwohl sich mein Großer, jetzt eh schon immer in sein Zimmer verkriecht, wenn er mit ihm allein ist.
    Bei mir macht er es nicht. Er sucht meine Nähe, auch wenn wir uns mal in der Wolle haben.
    Ich freu mich auf unseren Urlaub zu dritt.

    Aber bei all der Freude, vergeß ich auch nicht die Angst..
    die Angst, krieg ich das alles finanziell hin.
    die Angst, dass er bei seinen Kindsbesuchen dann meint er könne kommen und bleiben wie es ihm passt.
    die Angst, mich dann doch mal einsam zu fühlen
    die Angst, dass Zweifel aufkommen werden
    die Angst, die Kinder leiden zu sehn
    die Angst, in ihm den alten, den lieben Mann zu sehn, der er mal war, aber schon lange nicht mehr ist.
    die Angst, Sehnsucht zu haben

    Ja, ich hab einen großen Atemzug Leben genommen, und will auch mehr.
    Aber bei jedem Neugewinn von Lebenm steht auch immer ein Abschied dahinter. Und alles was ich verabschiede, war nicht nur schlecht. Es gab auch wunderschöne Momente.
    Und ich hoffe jetzt einfach das es auch weiterhin so sein wird, und es gute Momente für mich geben wird. Ich werde sie suchen, und ich werde sie auch finden.
    Eine neue Beziehung, oder Hoffnung auf meine alte Beziehung : nein, das mein ich nicht. Dafür bin ich meiner selbst noch nicht sicher genug. Da wär ein fatales Ende schon vorprogrammiert, egal ob trocken oder nicht, egal ob neuer oder alter Mann.
    Ich lebe erstmal für mich.

    Ich erinnere mich oft auch an meine Zeit, als ich meine erste eignene Bude hatte. Dieses Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Da will ich erstmal wieder hin. Und wenn ich meinen Raum ausgebaut hab, mich stabil fühle, weiß was ich will, dann , aber ganz langsam, dann vielleicht bin ich wieder bereit mich einzulassen. Zu meinen Bedingungen, und ich werde keine Versprechungen mehr annehmen, weil ich sie nicht mehr nötig sind.
    Man verspricht nur was, was man vielleicht tun möchte, oder tun kann.
    Ich will nicht mehr trinken - nein, mein Prinz trinkt einfach nicht.
    Ich will treu sein - nein, mein Prinz ist einfach treu.
    ich will dir nichts mehr vormachen -nein, er macht es einfach nicht...

    oder es ist nicht der Richtige.

    Liebe Melanie,

    auch meine Mutter hat das gut drauf, dieses schnell mal eindringen.
    Und mich hat das fürher auch agressiv gemacht. Weil ich gemerkt hab, es geht immer nur um sie. Klar, sie will mir auch helfen, kreigt aber dann gleich wieder die Kurve zu ihren Problemen, und meine haben dann nur wieder als Einleitung dafür herhalten müssen.

    Innerlich hab ich mich schon vor ein paar Jahren von meinen Eltern distanziert, weil ich gemerkt hab, dass sie doch sehr auf sich fixiert sind.
    Sie meinen es nicht bös, klar, es tut mir trotzdem nicht gut.
    Und so hab ich mich innerlich sehr distanziert. Und das macht frei. Auch die Rückendeckung von meiner Schwester, dass ich diese Distanz gerade brauche hilft mir sehr, und bestärkt mich darin.

    Aber "lüften" muss auch noch oft hinterher.

    Ich finde es gut, das du deiner Tochter auch den Rücken stärkst. Und bei ihrem ersten "nein" ermunter sie zu mehr.

    Ich werde meine Mutter in der nächsten Zeit bestimmt oft brauchen,
    aber ich werd sie nicht an mich ranlassen.

    Hallo Nina,

    Du hast ja einen langen Weg gehabt. Ich hab meinen noch daheim. Er "sucht" nach einer Wohnung. Für mich sind das vielen Hinhaltungstechniken und wenn ich mir vorstell, dass es so lange dauern kann, oh Gott.
    Ich wünsch Dir viel Kraft, die letzten Wege zu gehn.
    Das ihr es in Zukunft friedlich und schön habt.

    nici

    Ich fühl mich gerade ziemlich ausgepowert. Ich spür, wie sehr es mich teilweise belastet verschieden Themen zu lesen.
    Es geht um Trennung, Kapitulation, Blindheit, ...eigentlich rühren wir alle immer in der selben Suppe.
    Ich will sie aber eigentlich nur noch ausschütten.
    Mir was neues kochen, mein eigenes Süppchen, mit vielen frischen Zutaten.
    Und ich hab auch Angst, dass ich, wenn ich es geschafft habe, den schweren Suppentopf umzukippen, einfach keine Kraft mehr hab, neu zu kochen.

    Ich wil tanzen gehn, so laut die Musik hören, dass ich nicht mehr denken kann, nur noch tanzen.
    In diesem Moment, hab ich keine Angst, keine Probleme, kein morgen.
    Wenn die Ferien wieder vorbei sind, werd ich erstmal einen Abend abhauen.
    Das gönn ich mir 2mal im Jahr.

    Weg gefahren bin ja leider auch nicht. Hat aber auch sein Gutes, da hätt ich auch wieder bloß Probleme gewälzt. Jeder frägt ja, wie es mir/uns geht.

    Diese Woche hat er auch noch Geburtstag. Die Familie hat sich eingeladen, um ihm zu demonstrieren, wir haben nichts gegen Dich, aber dein Trinken gegen das haben wir alle etwas, das ist nicht in Ordnung.

    Ich hab ihn gefragt, ob er feiern ( immer kleine Runde ) möchte, und wenn ja muss er selber schaun.
    Er hat dann gesagt, dass er "seine" Gäste schon informieren würde.
    Er kümmert sich um alles, ich brauch nichts tun. Haaa... ich hab ihm klar und deutlich gesagt, dass ich nicht vorhatte, was für ihn zu tun.

    Neee, nee, ich werde nicht Schnittchen schmiern oder Kaffe kochen.

    Ich hab ihm dann auch gesagt, dass ich ausser der Reihe an diesem Tag auch arbeiten gehn werde.

    Zitat

    Loslassen und das auch mal lassen eine sehr sehr harte Übung für mich

    Ja, Melanie

    für mich auch. Es war mein Korsett, unser Korsett, dass alles zusammen hielt. Ich habe mir dieses riesige Päckchen auf die Schulter gelegt.

    Und ja, ich habe Angst, wenn jemand zu mir sagt, leg da Korsett einfach ab. Angst, dass ich zusammen brechen werde. Angst, dass ich mich die Last auf meinen Schultern zerdrückt.

    Ich nehm mir ganz stark vor, mir immer wieder Ziele vor Augen zu stellen, auf die ich hin arbeiten kann. Aber es werden auch Arbeitspausen kommen, und davor hab ich Angst. Vor den Pausen, in denen ich mich nicht ablenken kann. Sie gehören dazu, auch dass "sich mal fallen lassen", aber trotzdem hab ich Angst.

    Bisher kann ich das Ganze ganz taff bewältigen, aber ich merk wie in ruhigen Momenten Panik in mir hoch kommt. Und ich weiß, dass ich für mich der Tag seines Auszuges mit einem lachenden und einem weinenden Auge vollstatten geht.
    Werd wohl eine Sonnenbrille tragen müssen. 8)

    Und mit dem Auszug allein wirds ja nicht erledigt sein. Seine Kinder will er sehn, und sie wollen ihn auch sehn. Und ich will mich da nicht in den Weg stellen. Aber ich kann dann sagen : bis hierhin und nicht weiter.

    Jetzt will er sich Wohnungen anschaun, die sehr teuer werden, Kaution,Provision...nach dem Motto : du willst das ich auszieh, ok., dann blute.

    Mittlerweile is mir das auch egal. Hauptsache weg. Ich kann dieses Schauerspiel : ein wenig kiffen, dann nur etwas heimlich trinken, schon seht her : ich bin nicht süchtig.... :twisted:

    Zitat

    Es fällt mir auch schwehr es hier zu schreiben, mir ist klar geworden, das ich andere Menschen immer sehr auf Distanz halte, kaum etwas preis gebe von mir. Das wirkt auf viele sicher arrogant

    Liebe Nanni,

    auf mich hast Du noch nie arragant gewirkt. Jeder hält den einen oder den anderen auf Distanz. Die einen so, die anderen so.
    Wir haben uns auf den Weg gemacht, uns selber mal in den Mittelpunkt zu stellen. Auf uns selber mal acht zu geben.
    Eigentlich wußten wir, das wir nicht nur einen schön gepflasterten Weg vorfinden, aber wenn es jetzt anfängt steinig zuwerden, und wir nicht richtig treten können, weil sich ein kleiner Stein im Schuh meldet, wirds unangenehm.
    Für mich auch Nanni. Und ich hab die letzte Zeit mich oft geistig zurückgesehnt nach der Zeit mit meiner Oma. Bei ihr konnte ich mich einfach fallen lassen, keine Anforderungen, sie wollte nichts von mir. Sie war, ohne lästiges Fragen "was ist denn los.." einfach nur für mich da.
    Ja, Nanni, ich hab die gleichen Sehnsüchte... einfach Kopf mal aus, und nur meinen Kopf in ihrem Schos streicheln lassen.
    Ich gönn mir diese kleine Denkpausen, nimm sie doch einfach an.

    Zitat

    dass da noch irgend ein schwarzes Loch aus meiner Kindheit lauert


    vielleicht ist es ja die Angst vor dem was kommt. Vielleicht ist es aber auch nur die Unsicherheit, nicht zu wissen, was die Zukunft bringt.
    Deshalb siehst Du vielleicht Schatten, wo vielleicht auch keine sind.
    Genau klären kannst Du es wahrscheinlich wirklich nur über den Therapieweg.

    Zitat

    Und wie kann ich meinen Mann so eine Stütze sein? Oh Mann, da haben sich ja zwei kranke Seelen getroffen.


    Du kannst keine Stütze sein, zieh Dir diesen Stiefel nicht wieder an, der passt nicht.
    Such Dir Stützen. Und Du musst dich ja auch nicht um 2 kranke Seelen kümmern, sondern nur um Deine.

    Und das Du hier bist im Forum zeigt doch, dass Du dich öffnen kannst.
    Ich kann es auch nicht jeden Tag gleich, und am Anfang ( :oops: bin noch am Anfang) hab ich mich auch nicht getraut, bei jedem zu schreiben.

    Aber Stück für Stück gehts, jeder in seinem Tempo.

    Drück Dich, neeee kommst nicht arrogant rüber,
    warm und lieb, das triffts eher :)
    nici

    Liebe Welia, liebe Martha,

    war es mir wichtig die Regie zu haben ? mmh.. weiß net, es war halt meist so. Es ist kein Job den ich an mich gerissen habe. Wenn andere zögern, andere nicht nicht handeln wollen, handel ich einfach.

    Ich hab in den letzten Jahren schon angefangen Konsequenzen zu ziehn, hab Abstand zu meinen Eltern, der gut tut. Hab den Kontakt zu einer Freundin komplett abgebrochen. Auch bei manch anderen bin auf Distanz gegangen.

    Aber meist merk ich erst, dass mir was oder wer nicht gut tut, wenn ich erstmal auf die Nase gefallen bin.
    Ich will nicht mehr auf die Nase fallen in Zukunft, deshalb muss ich vorher schauen, wo meine Grenzen sind, damit ich sie gleich von vornerein verteidigen kann.
    Und liebe Martha, ich hoffe es macht auch Spaß, so wie Du es gesagt hast.
    Danke euch für die Antworten.
    Ich werde jetzt wohl eine Soll- und Habenseite bei meinem Konto erstellen, und gegebenfalls ausgleichen.
    Liebe Grüße,
    nici

    Zitat von Monty

    nicht ob er weiter fahren soll oder besser erst einmal stehen bleibt.Nein, ich stehe noch nicht fest auf meinen Beinen...arbeite aber hart daran...kannst du glauben.

    Bleib stehen.
    Hast genug Arbeit mit Dir.

    Und wenn noch Hoffnung da ist, hat sie Zeit.
    Nimm Abstand, bis Du deiner sicher bist.

    Hab Dich im Arm. Kannst ruhig weinen, wenn Dir danach zumute ist.
    nici

    Warum sind wir uns so ähnlich, und sind doch so verschieden ?

    Viele coFrauen (vielleicht auch Männer) haben in ihrer Beziehung dem Partner klein bei gegeben. Nachgegeben.
    Das hab ich eigentlich nie, er hat zwar bockiger weise vieles einfach sein lassen. Aber meist hatte ich die Regie.

    Warum hat es trotzdem nicht geklappt ? Warum hat er in diesem wichtigen Punkt nicht nachgegeben ?
    Wenn wir doch dann so unterschiedlich sind, warum stehen wir vor dem selben Dilemma.
    In vielen Geschichten erkenn ich mich wieder, in vielen aber auch nicht.
    Hab ich selbstwertzweifel ? Ich weiß es nicht, und vielleicht muss ich mir langsam eingestehen, dass mehr an mir zweifel, wie es mir überhaupt bewusst war.
    Ich überspiel viel, durch Humor, durch Ablenken von meinen auf die Probleme der anderen ( helfen ist angenehmer, wie Hilfe brauchen ) .
    Hab ich mich bewußt unbewußt auf einen mit Problemen behafteten Menschen eingelassen, um von mir abzulenken ?
    Ich war immer der Meinung, wenn gleich sage "Gott, bin dick" und dann noch einen Witz hinterher schiebe, macht es mich nicht so angreifbar.
    Sie haben dann mit mir gelacht.
    Hätten sie gesagt "Mensch, bist du dick" hätte es weh getan.
    Und sie hätten über mich gelacht.

    Ich glaub, ich muss eine Zwiebelschale nach der anderen ablegen.
    Hab da aber auch Angst, was dann zum Vorschein kommt. Und ob ich damit klarkomm.
    Aber es gehört auch zu mir, es ist meine Art mit mir, und mit den anderen umzugehn. Muss ich mich ändern ? Oder kann ich bleiben wie ich bin, auch bei meinem Neuanfang.
    Vielleicht muss nur annehmen, dass mich nicht jeder annehmen möcht.
    Komm ich klar mit Abweisungen - kann ich abweisen ?

    Wie habt ihr auch geändert, ich meine die Co´s wo es geschafft haben zu sich zu finden .

    eine grübelnde nici :oops:

    Hallo und willkommen Clara,

    haa, wir sind gleich alt, haben fast gleiche sch...Situation,
    bin nur paar wochen früher hier gelandet.

    Guten Austausch hier, wünsche ich.
    Mir hat es sehr viel gegeben, hier im Forum gestrandet zu sein.


    Liebe Grüße,
    nici

    Liebe Monty,

    ich habe absichtlich Dich hier nicht arg angesprochen, weil Du schon genug
    "bombardiert" wurdest. Und so habe Dich , wenn, dann in meinem Thread angesprochen.
    Ich hatte einfach Angst, dass wenn es Dir zuviel wird, du die Scheuklappen dicht machts.
    Aber ich seh Dich jetzt verzweifelt, irgendwie mit dem Rücken zur Wand, und ich muss jetzt einfach schreiben.
    Liebe Monty um überhaupt noch mal die Hoffnung aufzunehmen, sollten wir erstmal eine für uns gute Grundbasis schaffen. Dazu gehört für mich, erstmal zu gesunden, um gesund über eine neue Situation nachdenken zu können.
    Ich bin es aber noch lange nicht, ich wanke. Und so unstabil wie gerade bin, darf ich mich auf keinen Neustart einlassen. Ich muss fest auf meine beiden Beine stehn.
    Und das tu ich nicht, und Du Monty auch noch nicht.
    Du schreibst, Du bleibst bei Dir - ganz sicher, auf der anderen Seite, bekommst Du ihn nicht aus dem Kopf.
    Monty, weg - weg - w e g.
    Aus dieser Lage heraus, verbrennst Du Dir die Finger.
    Ich kanns auch nicht, deshalb muss er weg.

    Ich muss erstmal über mich im klaren sein, bevor ich mich wieder auf Glatteis waage. Und ob ich jemals wieder wage ??? Weiß ich nicht.
    Bitte halte Abstand, lass momentan die Hoffnung noch nicht zu, Du bist auch noch nicht soweit.

    Und versuch nicht nur deinen Sohn vor ihm zu schützen.

    Ich drück Dich auch ganz dolle, und würd Dich am liebsten festhalten, so wie die anderen hier. Jeder kennt diese sch..Gefühl. Glaub mir.
    Am liebsten würd ich Dich am Gartentor jetzt festketten.

    nici