Beiträge von Die_Susanne

    Hallo Verwirrte,
    sicher ist es schlimm für dich,nachdem du so eine harte Zeit hattest,jetzt wieder eine Entscheidung zu treffen.
    Du willst aber doch nicht wieder so lange warten,bis du alles verlierst,oder?

    Erst,wenn dein Partner für SICH mit der Sauferei aufhören will,kann sich etwas ändern.
    Grüße

    Susanne

    hallo
    hattest du schon eine vorstellung davon,was dir geantwortet werden soll?

    deine freundin hat doch ihren rahmen abgesteckt,das hast du ja beschrieben.

    unter hilfe scheint sie zu verstehen,dass du das,was sie tut,unterstützt.

    wenn du dich mit ihren entscheidungen nicht gut fühlst,ist das Deins.und was du damit machst auch.

    Hier will dir keiner was.
    im gegenteil.

    grüße
    Susanne

    Liebe Joanne,
    ich finde es gut,dass du hier so ausführlich schreibst.
    Auch das kann helfen,dir gut tun.

    Ja,ich erinnere mich noch zu gut ,ich war über Jahre genauso handlungsunfähig wie du.
    Ich wollte irgendwann fast nicht mehr leben,weil ich lieber sterben wollte als die hoffnung aufzugeben.

    Als ich mich trennte,war es die Hölle.
    Ich habe das wohl aus dem letzten bisschen Überlebenswillen getan,den ich noch hatte.
    Erst als ich da raus war,fing ich an zu spüren,in was für einem Sumpf ich war.
    Ich kannte keine Freude mehr,keine guten Gefühle,ich war wie tot.
    Die wenigen Dinge,die ich früher für mich unternommen hatte,konnte ich nur wie durch einen Nebel erleben,bis ich wieder in meinem dunklen Zuhause verschwand.
    Erst der räumliche Abstand und die absolut konsequente Trennung von allem,was mit dem Mann zu tun hatte,machten es möglich,dass sich ganz ganz langsam wieder Gefühle ihren Weg bahnten,die dazu führten,dass es mir langsam besser ging.
    Ich hatte das alles vergessen....mich an was zu erfreuen,einen Abend vor mir zu haben,von dem ich weiß,es wird ein ruhiger Abend.

    Was ich eigentlich sagen will....wenn du darauf wartest,dass du irgendwann aufstehst und frohgemut sagst:So,jetzt trenne ich mich...dann wirst du noch in 10 Jahren da sein wo du jetzt bist.
    Du wirst wahrscheinlich erstmal das Gefühl haben,du handelst gegen deine Überzeugung.
    Wenn du das zulassen kannst,dann kannst du auch gehen.

    Und erst später wirst du sehen können,dass es dir besser geht.

    Was deinen Mann,die Therapie,etc. angeht gehst du ja davon aus,dass es für deinen Mann eine Rolle spielt,was du tust oder nicht.
    Glaubst du nicht,dass das ein Denkfehler ist??
    Dein Mann entscheidet(zurecht) unabhängig von dir darüber,was er tut oder nicht.
    Dass er saufen will,ist seine Entscheidung,die hat doch mit dir nix zu tun.
    Wenn er nicht saufen will,ist das genauso.

    Hört sich vll jetzt blöd an,aber so wichtig bist du nicht für ihn.
    Mein Therapeut hat mal gesagt:glauben Sie,Sie sind allmächtig?
    Dein Mann ist alkoholkrank und will dazu noch weitersaufen.

    Glaubst du,da spielt es eine Rolle,ob du bei ihm bleibst oder in eine Wohnung ziehst??

    Sollte er für sich gesund werden wollen,müsste er sein Leben ändern,für Monate in eine LZT.
    Es führt doch gar kein Weg daran vorbei,dieseSymbiose aufzulösen.

    Was die Verletzung mit der Säge angeht:
    Kenn ich auch alles...ob total voll oder angetrunken,das zeigt doch,dass dieses Leben immer total gefährdet ist.
    Es ist nicht möglich sich auf etwas zu verlassen.
    Wenigstens dein Kind sollte das tun können.
    Und deine Kraft,die versucht,das alles auszugleichen,scheint mir schon sehr am Ende.

    Bei uns waren Geburtstage oder Weihnachten immer beliebte tage,sich Verletzungen zuzuziehen.

    Joanne,niemand,noch nicht einmal meine 5 Kinder konnten mich von dem mann wegbringen.
    Ich musste den Schritt selber schaffen.

    Im nachhinein hätte ich mir und den Kindern viel ersparen können.
    Aber damls konnte ich nicht anders.

    Ich wünsche dir wirklich dass du bald ein anderes leben führst.

    Liebe Grüße
    Susanne

    Liebe Joanne,
    du lebst deiner Tochter grade ein ziemlich schlimmes Frauenbild vor.
    Du brauchst nämlich gar nix sagen,sie sieht und fühlt,was da alles passiert.

    Du hast die Erkenntnis,krank zu sein.
    Das ist doch schon mal eine Erkenntnis.
    Wenn man krank ist,sollte man versuchen,wieder gesund zu werden.
    Das tust du nicht.
    Warum?

    Dein Mann ist für seine Erkrankung zuständig,du für deine.
    Du tust z.Z. genauso wenig dafür zu gesunden,wie er.

    Grüße
    Susanne

    Liebe Joanne,
    such dir die Unterstützung woanders.
    Hast ja schon damit angefangen :D

    Du siehst es wieder und wieder....es passiert nichts bei ihm.
    Er schindet Zeit und ist noch unverschämt dabei.

    Er WILL dieses Leben....das ist sein Recht.

    Geh weg mit deiner Tochter,da sind Menschen,die dir helfen möchten.

    Alles Gute

    Susanne

    Liebe Joanne,
    du nimmst Kontakt zu Menschen auf,wo klar ist,dass sie deinen Mann unterstützen.
    Warum?
    Um die kleinen Schritte,die du gemacht hast,wieder zurückzugehen?
    Was ich schlimm finde ist,dass dein Mann dir eigentlich für ALLES die Schuld gibt.
    Wo ist da deine Selbstachtung?
    Soll deine Tochter von dir lernen,dass sich Frauen das alles gefallen lassen müssen?
    Was gibst du ihr da mit auf den Weg?
    Denn nicht nur dein Mann ist ein schlechtes Vorbild in eurer verfahrenen Situation.

    Ich wünsche dir wirklich,dass du aus deiner Erstarrung kommst.
    Denn es ist m.E. nicht die Grippe,die dich handlungsunfähig macht.
    Grüße
    Susanne