Beiträge von Die_Susanne

    Hallo Hartmut,

    ich sehe es auch so, dass die Coabhängigkeit verharmlost wird durch die Beiträge von Emma-
    Ihr wollt doch auch nicht, dass hier das kontrollierte Trinken vertreten wird, die kontrollierte Corolle aber schon??

    Du fragst ja immer, dann tu ich das auch mal:
    Woher weißt du, was diese Beiträge mit Coabhängigen, die hier neu lesen, machen?
    Du bist doch gar nicht Co :wink:

    Gruß
    Susanne

    Liebe Katha,

    danke für deine Beiträge im "Jubiläumsthread".
    Ich hatte überlegt, dort zu schreiben, habe es aber gelassen, weil mich diese Dauerschleife mal wieder so sehr geärgert hat, dass ich sicher übers Ziel hinaus geschossen hätte :roll:

    Danke für ein Lebenszeichen .

    Danke, dass du da bist.

    Lieben Gruß

    Susanne

    Hallo Traurig,

    wenn Kinder im Spiel sind, kann ich nicht dazu raten, sich Zeit zu lassen.
    Du hast als Mutter Verantwortung, der kommst du nicht nach, wenn deine Kinder in solch einer Umgebung aufwachsen müssen.

    Wenn schon Schuldgefühle, dann da, wo sie angebracht sind.

    Gruß
    Susanne

    Liebe Katha,
    danke für deinen letzten Beitrag, du sprichst mir aus der Seele.
    Ich hoffe, dein Weihnachtsfest ist so, wie es dir gefällt, ohne allzu viel Rückenweh und mit allem, was du dir zum Wohlfühlen wünscht.

    Bei mir ist es sehr entspannt, ich bin glücklich über meine kleine Familie und genieße jeden Moment.
    Lieben Gruß
    Susanne

    Liebe Katha,
    ich habe heute an dich gedacht, bin froh, dass du wieder wohlbehalten in deinem Zuhause angekommen bist und kann sehr gut verstehen, wie du mit dieser Angelegenheit umgehst.
    Für sich einstehen, nicht um des Ergebnisses willen, sondern weil man /frau sich das wert ist, darum geht es.
    Aus genau diesem Grund habe ich das Unterhaltsverfahren gegen xy auch durchgezogen; unter dem Strich hatte ich finanziell nichts davon.
    Aber ich war es mir schuldig, gerade vor dieser Person für mich selber einzutreten.
    Wenn ich das vor xy konnte, dann auch vor anderen.
    So habe ich selbst viel zu meiner seelischen Genesung beitragen.
    Dass xy das natürlich nicht begriffen hat, war egal.
    LG
    Susanne

    P.S. Ich habe jetzt eine Vermieter-Paranoia, aber auch die ist heilbar :lol:

    Lieber Manfred,
    ich freu mich sehr, dass du wieder da bist. :D

    Es tut mit leid, dass du so schwer erkrankt bist und hoffe, dass deine Genesung Fortschritte macht und du bald wieder schmeckst, was du isst.

    Lieben Gruß
    Susanne

    Hallo Katha,
    mir kommt es vor, als würdest du deine Zeit sinnvoller nutzen als manch anderer, der sich uneingeschränkt bewegen kann.
    Trotzdem ist es sicherlich nicht einfach, denn die Energie, die will ja immer irgendwo hin :wink:
    Ich denke jedenfalls oft an dich und wünsche dir, dass sich dein Aktionsradius bald wieder erweitert.
    Wenn ich mich mit meinen Vermietern amüsiere, wünsche ich mir, du würdest dabei sein; du könntest das ganze Schauspiel in eine tolle Geschichte verwandeln.
    Die beste Komödie 2014?!
    Gestern wurde mir erklärt, dass die nasse Wand ( einer Baubiologin sei dank; ich wurde erhört) keine Wasserrohre enthält.
    :shock::shock::shock:
    Ich glaube ja erstmal alles, was mir ernsthaft vorgetragen wird.
    Abends musste ich dann aber doch von meinem Sofa aufspringen und den Spülenschrank aufreißen: komisch; die Wasserrohre kommen aus der Wand.
    Im Badezimmer verhält es sich tatsächlich genauso, wie sollte denn auch sonst das Wasser in die Badewanne laufen?

    Es gibt also Dinge, die gibt es gar nicht.

    So, jetzt verschwinde ich wieder und quetsche mich zwischen 3 Hunde, die sich aufgrund des bollernden Kamins unverschämt entspannt breit machen.

    LG
    Susanne

    Hallo Freya,
    Gesetze haben ja nichts mit Co- Sein zu tun.
    Wenn dir bekannt ist, dass dein Mann alkoholisiert Auto fährt, hast du sogar die Pflicht, dafür zu sorgen, dass er dies möglichst nicht tut.
    Mir ist ein Fall bekannt, da bekam die Partnerin eine Anzeige , nachdem der Mann mit ihrem Auto besoffen von der Polizei angehakten wurde.
    Sie hatte die Schlüssel nicht herumliegen lassen dürfen.
    LG
    Susanne

    Hallo Katha,
    1.
    musst du immer hier schreien, wenn AUA verteilt wird?
    Mensch, gute Besserung dir.

    2.
    da hast du etwas geschildert, was ich von meinem 2. Mann kenne:
    ich glaube, er hat mich dafür gehasst, dass ich in liebte, ja überhaupt in der Lage bin zu lieben; denn so hatte er in mir stets den Finger in der Wunde :cry:
    Und ja, als er merkte, dass ich es ernst meinte, begann sein verachtendes Verhalten mir gegenüber.
    Der Alkohol war nur eine Facette der Geschichte.

    Danke dir hierfür.
    Ich traue mich meist nie, dieses erklären zu wollen; wie lange habe ich es selbst nicht verstanden.

    Lieben Gruß
    Susanne

    Hallo Reiner,
    meine Antwort auf deine letzte Frage: NEIN.
    Offensichtlich steht das aber nicht für dich zur .Diskussion.
    Dann wirst du mit Sicherheit ob mit oder ohen Betreuung diesen Alltag weiterleben.
    Betreuer stehen ja nicht rund um die Uhr zur Verfügung und wenn du als Ansprechpartner da sind greifen sie doch wohl nur dann, wenn es sich um das Aufenthaltsbestimmungsrecht handelt, oder?
    Ein Betreuer wird nicht über einen gemeinsamen Urlaub entscheiden.
    Allein, dass du es in Betracht ziehst, mit ihr in Urlaub zu fahren, erstaunst mich.
    Ist das Urlaub für dich?

    Gruß
    Susanne

    Hallo, liebe Katha,
    wieso beschreibst du so detailliert MEIN Jahr 2014??? :shock:

    Mein Chef hat mir soeben 1 Woche Auszeit verordnet, nachdem ich etwas umständlich angedeutet habe, dass ich ...ziemlich am Limit bin.
    Alleine kriege ich es eben auch nicht immer hin.

    Es ist ziemlich heftig, sein Leben in gesundem Zustand auf die Reihe zu kriegen...durch Krankheit eingeschränkt ist es eine unglaubliche Herausforderung.
    Hilfe kommt oft von daher, wo man sie nicht erwartet und da, wo sie selbstverständlich sein sollte, passiert nix oder wird einem K(r)ampf aufgezwungen.

    Nicht zu verzweifeln, Härte zeigen, wo nötig, weich sein, wo möglich, das ist alles schwierig.
    Schön für mich zu wissen, dass ich nicht alleine bin in meinen Bemühungen.
    So hat mich dein Beitrag getröstest, obwohl er beschreibt, dass du im Moment echt viel zu bewältigen hast.

    Eine schöne Zeit mit deiner Tochter!

    LG
    Susanne

    Hallo Katha,
    was hast du denn gestern und heute noch so kaputt gemacht? 8)
    Hauptsache, DU wirst wieder heile, alles andere ist ja nicht so tragisch, finde ich.

    Ich danke dir sehr für deine einfühlsame Antwort, sie hat mich getröstet und mein Gefühl des "Alleine gegen Windmühlen rennen" etwas abgemildert.

    Ich möchte dir heute nur kurz auf eine Frage antworten, das Bett ruft und da bin ich konsequent :)

    Nach langem Studium meiner Vermieter ( ich MUSSTE das einfach verstehen), habe ich folgende Antwort:
    es gibt Menschen, die leben eine Illusion und merken nicht, dass sie nichts mit der Realität zu tun hat.
    Weil sie aber so fest daran glauben, kommunizieren sie anderen total überzeugend, dass es sich eben um die Realität handelt und nicht um eine Illusion.
    Daran wird um JEDEN Preis festgehalten.

    Ich erlebe das übrigens nicht zum ersten mal :?
    der Herr, der den Hass in den Augen hatte, glaubte auch, sich in einem ganz anderen Film zu befinden.

    Nachdem ich dies erkannt hatte, erinnerte ich mich an das, was zu tun ist: Abstand, Abstand, Abstand.
    Kommunikation unmöglich.

    Ich hab mich auch gefragt, ob irgendwelche Drogen im Spiel sind, was aber letztlich auch egal ist für mich.

    Und jetzt wünsche ich dir eine gute Nacht ohne Festbeleuchtung.
    LG
    Susanne

    Hallo Katha,
    das mit dem Bruch war im Nachhinein meine letzte Rettung aus der grauenhaften Beziehung.
    Denn wer fähig ist, einen dermaßen aus dem Weg zu räumen, dass so etwas dabei raus kommt, der ist gefährlich.
    Das habe sogar ich verstanden und konnte dann kurze Zeit später den Schritt der Trennung tun.
    Mein seelisches Rückgrat war schön lange gebrochen gewesen, aber das war dann doch too much.
    Ich bin übrigens erst nach 2 Wochen!!! :roll: zum Arzt gegangen; die höllischen Schmerzen habe ich wie vieles andere auch, hingenommen.
    Als der Arzt dann hektisch wurde, begriff ich nach und nach, dass das diesmal nicht einfach wieder vorbei gehen würde.
    Mein Leben mit diesem Rücken ist ein anderes geworden, eben, wie ich beschrieben habe.
    Mehr Achtsamkeit, kein stark sein um jeden Preis.

    Wie du siehst, so ganz freiwillig kam der Sinneswandel nicht.

    Ich glaube übrigens auch nicht daran, dass alles seinen Sinn hat, blabla.
    Im Gegenteil, das kann mich richtig wütend machen.
    Denn Sinn suchen soll man doch immer nur in den schlechten Dingen, während die guten wohl eher zufällig passieren. :shock:
    .....
    In diesem Fall hat mich schockiert und zutiefst verunsichert, dass ich über längere Zeit versucht habe, die Situation (neues Zuhause auf dem Land als Mieterin einer Wohnung im Bauernhaus von guten Hundebekannten) von allen Seiten zu beleuchten, abzuchecken, etc.
    Und es schien gut.Richtig gut! Mein Gefühl passte bis kurz vor dem Einzug.
    Und dann musste ich bereits am ersten Tag feststellen, dass ich komplett verars..cht wurde.
    Zuerst ungläubig und noch hoffnungsvoll hat sich das im Laufe der letzten 3 Monate von Wut undEnttäuschung zur frustrierten Akzeptanz entwickelt.
    Klar ist, hier bleibe ich nicht. Auch, wenn ich mein Erspartes reingesteckt habe.
    Im nächsten Sommer bin ich hier weg.
    Gefreut hatte ich mich auf einen längerfristigen Aufenthalt mit der Option, in einem Garten rumzuwuseln,mit den leuten gemeinsame Wanderungen zu unternehmen, sich gegenseitig bei den Hunden zu unterstützen, etc., etc.,
    Ich fühle mich um die Freude betrogen, noch heute werde ich angelogen.
    Mittlerweile habe ich mein Gleichgewicht wiedergefunden und entgegne dem, was mir entgegen kommt, entsprechend.
    Nur...gewollt hatte ich das nicht.
    Ich habe das überstanden, und es gibt viel Schlimmeres, jaja, aber ich gestehe mir diesen Frust zu.
    Und dass ich das gewuppt kriege, das ist die eine Sache, ich hätte aber einfach nur gerne Kartons ausgpackt und mich ausgeruht.So.
    Mein Jahr war bis dato ziemlich anstrengend.
    Ich reiße mich nicht mehr um solche Herausforderungen, davon hatte ich für mehrere Leben genug :D
    So langsam beschleicht mich jedoch der Verdacht, dass es so ganz ruhig nie wird in meinem Leben.

    Tief drinnen bin ich dennoch glücklich: die Kinder, meine Hunde und das Wissen, dass ich auch in der Krise nicht komplett vergesse, dass ich Respekt verdient habe und etwas wert bin, das ist SEHR viel.

    Oh, jetzt ist es lang geworden, vll sollte ich mal einen eigenen Faden aufmachen.

    Gibt es denn Freunde, die dir was einkaufen können?
    Oder du bestelltst was über`s Netz?
    Ich wünsche dir den Mut, das von anderen anzunehmen, was du selbst bereit bist, anderen zu geben. Oder wenigsten die Hälfte davon
    8)

    LG
    Susanne

    Hi Katha,
    juchuu, du bist immer noch die "Alte" :lol:

    Da machst du ja echt was mit, ich fühle mit dir.
    Vor 4,5 Jahren durfte ich auch mal Korsett tragen ( ich war irrigeweise davon ausgegangen, dass es seins würde, wie es die Frauen vor 150 Jahren trugen :roll: ), aber nein, es war so ein hässliches, neumodisches Teil.
    Meine Geschichte war nicht so heftig wie bei dir, aber diese furchtbaren Schmerzen kommen mir bekannt vor.
    Wenn ich glauben würde, würde ich dich in mein Abendgebet einschließen, aber ich denke dann einfach so an dich.
    Mein Wirbelsäulenbruch kombiniert mit dem völligen am Ende fühlen war übrigens ein Wendepunkt in meinem Leben:
    Ich fing an, andere um Hilfe zu bitten und zwar rechtzeitig, ich begann, auf meine Grenzen zu achten.
    Natürlich muss ich noch heute aufpassen, mich nicht zu überfordern, aber es gibt Momente, da gibt es nur noch eins: Schluss aus, Pause!
    Denn egal, was da so wichtiges wartet: es geht auch ohne mich.
    Und wenn es mir gut geht, dann kann ich durchaus wieder Gas geben....bis es wieder genug ist.

    Ich bin momentan in einer ziemlichen Krise: ein Traum ist zerplatzt, bevor er beginnen konnte.
    Da sitzt mir der Schock noch in meiner Seele.
    Und leider frage ich mich gerade häufig , ob etwa noch mehr kommt, was mich verletzt, verunsichert und bei dem ich all meine Energie einzig und allein darauf verwenden muss, um einigermaßen im Gleichgewicht meines Lebens zu bleiben.
    Tja, so ist das mit diesem Leben.
    Alles Liebe
    Susanne

    Hallo,
    @ Renate: ich erinnere mich an Zeiten, da habe ich mich auch schnell für das entschuldigt, was ich getan oder gesagt habe...aus Unsicherheit.
    Heute entschuldige ich mich nicht mehr für meine Meinung.
    Falsch und richtig sind m.E. nicht die richtigen Begrifflichkeiten
    für persönliche Meinungen.
    Ich habe nicht nur von dir gelesen, dass im Nachgang zu einer Meinung die Unsicherheit kam, ob etwas nicht okay war, weil sich ein User nicht mehr meldete.
    Das kann ja auch durchaus andere Ursachen haben.
    Oder der/diejenige mag dann doch lieber was anderes lesen und bleibt weg.
    Ist doch völlig legitim.

    Gruß
    Susanne

    .....wenn ich einem/r Co schreibe?
    Ich lese hier immer häufiger, dass sich entschuldigt wird für eine harte Gangart, harte Worte, etc ?
    Manche Schilderungen von Cos sind so haarsträubend, was soll man denn schreiben??
    Ist alles nicht so schlimm?
    Offensichtlich wird vergessen, dass die Co-Abhängigkeit eine schwere Erkrankung ist, bei der es nichts schönzureden gibt.
    Es gibt durchaus Menschen, die sich hier Ratschläge erhoffen, wie ihre Situation besser zu händeln ist, aber im Grunde wollen sie nichts ändern.
    Wer wirklich Hilfe sucht, wird sich nicht davon abschrecken lassen, wenn er/sie ernste/ harte Worte liest.

    Gruß
    Susanne

    Hallo Angel,
    dein Partner wird auch untergehen, wenn du bleibst.
    Nur mit dem Unterschied, dass es vll länger dauert.
    Und du u.U. mit untergehst.
    Wie kommst du darauf, dass du Schuld hast?
    Er ist erwachsen und er hat das Recht, mit seinem Leben zu machen, was er will.
    Die Schuld redet er dir ein, weil er mit dir, wie er selber sagt, sein Leben recht bequem so weiter führen kann.

    Wenn du gehen würdest, kann dein Mann sich ja überlegen, ob er sich eine Wohnung sucht, auf der Straße schläft oder was auch immer.

    Sollte er gewaltätig werden, ruf die Polizei.
    "Geht nicht" stimmt also so nicht.

    Gruß
    Susanne

    Liebe Katha,
    ich habe nicht soo viel hier gelesen in der letzten Zeit, möchte dir aber auf jeden Fall alles Gute für deine "große Sache" wünschen.

    Und dass ich mit der Auslöser für den offenen Mund war, tut mir wirklich leid.
    Das und auch anderes lag nicht in meiner Absicht.

    Grüße vom Land
    Susanne