Beiträge von Die_Susanne

    hallo,
    ich hab ALLES von Anfang an gewusst:
    Mein ex ist ja stolz auf sein Biertrinken,hat er nie verheimlicht.
    Ich zog in ein vermülltes Haus.
    Ich kannte seine finanzielle Katastrofen.
    Ich wurde auf alles hingewiesen.
    Mein Therapeut hat dazu nur lapidar gemeint:
    Haben Sie geglaubt,Sie sind allmächtig,so einen Menschen ändern zu wollen?
    Das saß.
    Habe ich aber erst vor 3 Monaten kapiert.
    Ich hab mich daran festgehalten,was ich hinter allem gesehen habe.
    Den guten Menschen.
    Aber was hilft das,wenn das alles nicht lebbar ist?
    Grüße
    Susanni

    Hallo,
    auch ich hänge oft bei der Schuldfrage fest.
    Gerade,weil ich mich während der Beziehung so oft selber betrunken habe,anstatt endlich was zu unternehmen.
    Der Preis dafür war hoch....meine Kinder sind (zurecht )noch zurückhaltend mit ihrem Vertrauen mir gegenüber.
    Sie sehen zwar,dass ich seit der Trennung wieder zu der Susanni werde,die ich vor dieser Beziehung mal war,aber sie haben mich halt leider auch ganz anders erlebt.
    Ich bin sehr froh,dass sie nie aufgehört haben,an mich zu glauben.
    War ich nämlich betrunken,habe ich meinem Ex alles um die Ohren gehauen,was ich im Alltag versucht habe zu verdrängen.
    Und wer versteht das schon,einerseits hab ich alles getan,alles gerechtfertigt,etc.und dann diese unglaubliche Wut und Verzweiflung.
    Und das ist ganz allein Meins.Ich hätte diesen Weg nie gehen brauchen,und wenn mein Mann noch so viel gesoffen hat.
    Ich versuche nun,nach vorne zu gucken,ohne diese Dinge unter den Teppich zu kehren.
    Und seit der Trennung geht nicht nur alles besser,weil er weg ist,sondern weil ich nichts mehr trinke und wieder LEBE.
    Auch mit doofen Gefühlen.
    Aber auch mit der Freude über kleine schöne Dinge,die täglich passieren.
    Ich habe jetzt auch oft Wut auf ihn,weil er so doofe Sachen macht,die meine Privatsphäre beeinträchtigen,etc.
    Aber das Beste ist,dass mir nie wieder in den Sinn gekommen ist,mich deswegen zu betrinken.
    Ich versuche die Schuld in Verantwortung abzuändern.
    Und die will ich endlich wieder übernehmen.
    Gruß Susanne

    Hallo,
    ja ,das kenne ich alles nur zu gut.
    Gerade in den letzten Wochen vor unserer Trennung schien es bei uns bergauf zu gehen.
    Mein mann trank anscheinend nicht und hatte angeblich überhaupt keine Probleme damit....und das nach 30 Jahren täglichem Trinken.
    Wie dumm von mir,aber ich versuchte zu glauben,dass es bei ihm wohl so gehen kann.
    Dabei muss ich sagen,dass es natürlich Ausnahmen gab....war er beruflich unterwegs,hat er mir sogar gesagt:Ichgeh jetzt mit den Kollegen Bier trinken.DAS MACHT MAN EINFACH SO.
    Sei doch froh,Susanni,ich sage das ganz offen,ich will dichja nicht belügen.
    Heute weiß ich,wie manipulativ dieses Verhalten war.Und das war die ganze Zeit so.
    Als dann wieder Bier im Haus war,gab es natürlich Krach....und was sagt der eiskalt:das war alles nur ein Missverständnis....warum kann ich denn nicht einfach nur in Ruhe zuhause und im Auto mein Bier trinken?
    Ganz komisch...ich habe mich immer wieder auf diese Verdrehungen eingelassen,mir weismachen lassen,ich sehe alles falsch....aber diesmal war ein Gefühl in mir stärker:Das ist alles verkehrt,was hier abgeht und mit Vertrauen und Liebe hat das nichts zu tun.
    Dieses gefühl legte sich nicht mehr und so sind wir dann im Streit auseinandergegangen.
    Und danach....war es einfach vorbei.
    Die Frau ist krank,ich trinke gerne Bier und jetzt soll sie am besten von der Bildfläche verschwinden.Das war und IST sein Fazit.
    Das war nochmal schlimmm,ich hatte es schon geahnt....der hat keine Sekunde mit der Sauferei aufhören wollen.
    Das war nur,damit er seine Ruhe hat.
    Ich muss damit leben,dass ich mich an was geklammert habe,was es nicht gibt...lange hab ich das nicht sehen wollen,aber ich konnte so nicht weiterleben.
    Der Wahrheit ins Gesicht sehen ist schwer,wenn man noch Gefühle hat und die ganzen Wünsche und Träume aufgeben.....
    Aber es ist ehrlich und das fühlt sich besser an.
    Dein mann ist ja auch krank,versuch es nicht persönlich zu nehmen,das würde er auch mit anderen machen.
    Ich will damit nicht sagen,dass du Mitleid haben sollst,aber die Partner von Alkis sind doch für die ,die trinken als Mensch gar nicht wichtig.
    Hab hier letztens gelesen:Liebe ist für einen Alki kein Grund ,aufzuhören.
    Das ist wohl die bittere Wahrheit.
    Alles Liebe
    Susanni

    Guten Morgen zusammen,
    nachdem ich mich jetzt die letzten Tage wieder viel zu sehr mit meinem exmann beschäftigt habe....die twittergeschichte,dieses sich komplett der Verantwortung entziehen,aber auch das Wissen,dass er alkoholisiert mit dem Auto rumfährt,habe ich gestern abend entschieden,die nötigen Dinge meiner Anwältin zu übergeben....damit ich mich wieder mehr mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigen kann.
    Mit meiner neuen Wohnung,mit dem Zusammensein mit meinen Kindern und mit meiner ruinierten Gesundheit.
    Das Wetter ist klasse hierund so werd ich mich sicher mal in den Garten begeben und mit den Kindern,die da sind,ein Eis essen.
    Susanni

    heute morgen bin ich wach geworden....und all die alten,schlechten Gedanken und Gefühle waren da.
    Auslöser war eine Kleinigkeit...hat was mit Geld zu tun.
    Obwohl ich IHM mein gesamzes Erbe während der Ehe gegeben gabe(Schulden,sinnlose Investitionen,ER war außerdem lange nicht krankenversichert),und alle guten Bekannten und Freunde das wissen,tut er jetzt so,als würde er doch immer alles bezahlen.
    Ich frag mich,warum ich dann von hartz 4 lebe und einen Job für 7€Stundenlohn angenommen habe?
    Oh,Mann.
    Naja,ein Freund sagte was von,ex Mann wäre seinen Verpflichtungen ihm gegenüber nachgekommen.
    Klar,er will vor den anderen immer als der Gute dastehen.
    Aber bei mir ging´s im Kopf dann ab:
    Hast du ihm Unrecht getan?
    Hast du ihn kaputt gemacht und deswegen mussten die Kinder leiden,die Hunde weg und aus unserer gemensamen Zukunft ist nix geworden?
    ICH wusste ,dass er trinkt,von Anfang an.
    Ich dachte,wegen mir hört er auf.Aus Liebe.
    Ich kannte die Alkoholkrankheit nicht.
    Ich hätte nach 3 Monaten wissen müssen....das wird nicht gut.
    Ich hätte mir und den Kindern viel Schlimmes ersparen können.
    Ich habe so lange krampfhaft an dieser sinnlosen Beziehung festgehalten,hatte Phasen,in denen ich mich selber betrunken habe,um nix mehr zu fühlen.
    Ich habe es nur geschafft,zu gehen,weil ich wusste,dass ich sonst nicht mehr lange lebe.
    Ich war dabei,mich selber zu zerstören...weil ich nur noch dachte,ich bin alles schuld.
    In den letzten Monaten der Beziehung merkte ich dann,dass ich ja gar nicht soooo Sch... sein kann,ich kam in meinem neuen Job gut zurecht,ich hatte keine Probleme mit anderen Menschen,die ich wieder angefangen hatte zu kontaktieren,....nur Zuhause wurde ich als völlig gestört eingestuft.
    Heute weiß ich,dass wenn Er "wegwn mir"das Haus verließ....er ja nur wieder einen Grund hatte,tagelang zu saufen.
    So,jetzt bin ich etwas abgekommen vom Thema.
    Ich hab nach der Trennung ja soviel geschafft...und doch merke ich,wie sehr ich darunter leide,dass er alles mir anlastet,dass er NIE daran gedacht hat,was zu ändern,auch als ich endlich konsequent war.
    Er lebt so weiter wie vorher...er verwendet sehr viel Energie darauf,als liebenswerter mensch rüberzukommen.....ER musste mich ja schlagen,weil ichsooo schlimm war.
    Seit der Trennung kein Gespräch über die Klärung von äußeren Dingen...er ist einfach abgehauen,wie meine Tochter sagt.
    Schnell fühle ich mich noch schuldig und würde am liebsten der Welt erklären,wie alles WIRKLICH war...in den ganzen Jahren hab ich ja selber immer gesagt,ich hab wohl psychische Probleme,der Ex ist doch so ein Guter.
    Natürlich habe ich nie mit jem.geredet über meine Not,meine Ängste,meine Enttäuschung.
    ob ich vll übertreibe?
    Wenn´s mir so geht wie jetzt,will ich wieder die gesamte Verantwortung für das ganze Drama übernehmen....er hat immer zum Saufen gestanden,tut er ja noch heute;er hat nie schöne dinge unternommen,er hat eben einfach sein Leben gelebt wie vorher als er pleite alleine jahrelang in seinem Dreck gesessen hat.
    Also war es doch mein Fehler,mich auf ihn einzulassen!??
    Wennich allerdings auf das gucke,was ich geschafft habe,seit dem ich von ihm getrennt bin,alll mein Lebenswille,der verschwunden war,er ist wieder da.
    Trotz hartz 4 habe ich weniger Existenzängste als mit ihm zusammen.
    Ich denke wieder nach vorne,das hatte ich verlernt.
    Ich hab mich nur noch wie eine alte Frau gefühlt,die auf das Ende warte.
    Und deshalb,trotz meinen momentanen Krise,möchte ich allen Mut machen,den Schritt aus diesen seelischen Gefängnissen zu wagen,wenn sie dabei sind,unterzugehen.
    Es sind so viele gute Dinge und Energien in euch....ihr habt sie bestimmt nur vergessen.
    Hinzufügen muss ich,dass es für mich nicht möglich war,MEINS in dieser Beziehung zu leben,dazu waren meine Gefühle für diesen Mann zu stark.
    Ich bin jedesmal fast zusammengebrochen,bei diesen Trinksituationen.
    Ich habe auch gedacht,wenn ich gehe,bricht die Welt zusammen.
    Das Gegenteilwar der Fall.
    Obwohl es äußerlich schwer ist und ich leide....ich hatte mir soo gewünscht,mit ihm glücklich mein Leben zu teilen.
    Schönen Sonntag
    Susanni

    Hallo,
    ich hab es geschafft,ich bin tatsächlich umgezogen.
    Was für eine Last ist von mir abgefallen,jetzt fühl ich mich endlich wieder sicher.
    Es sind jetzt genau 3 Monate von meinem Entschluss,mich zu retten bis heute.
    In dieser Zeit habe ich mehr geschafft als während der ganzen 5 Jahre Beziehung mit meiner GROßEN LIEBE.
    Aber ich bin natürlich noch mitten im Prozess....gestern musste ich lesen,dass mein ex über twitter verbreitet,was ich alles mitgenommen habe.
    Da spüre ich noch ganz viel Verletztheit bei mir....er regt sich über materielle Dinge auf,aber in den ganzen 3 Monaten kein bischen Nachdenken über uns.
    Wird sicher noch was dauern,bis ich das,was war,akzeptieren kann.
    Vor allem muss ich auch mir verzeihen,dass ich so lange so blind war und ich in dieser Zeit vieles falsch gemacht habe.
    Aber ich gucke wieder nach vorn,ich will wieder leben,ich habe endlich keine Angst mehr vor dem nächsten Tag.
    Ich habe mich an was geklammert,was es gar nicht gibt,wie schrecklich.
    Grüße von Susanni

    ich hab immer gedacht,ich bin die einzige,die sowas hören muss.
    und mich geschämt,so wenig wert zu sein.
    ich habe es jetzt in der hand,dass ich wieder einen wertvollen menschen aus mir mache.
    nach der trennung habe ich ihm noch 2 mal gesagt:DU hast die wahl:SAUFEN oder SUSANNI.
    Ich habe keine Antwort gehört.
    aber 2 tage später ne mail bekommen:habe grade beschlossen,hier in der sonne sitzend,mich sinnlos zu besaufen.
    Na,was gibts schöneres?
    da kann ich doch nicht mithalten.
    das war ende märz.
    ich habe rotz und wasser geheult.
    jetzt bin ich manchmal schon froh,dass es endlich vorbei ist.
    auch wenns noch weh tut.

    meine trennung ist erst knapp 3 monate her...ich hätte es wohl nicht geschafft,wenn mein mann nicht zu seinem freund gezogen wäre.
    was ich an mir selber erlebe,trotz tiefer trauer,ängsten,und unendlicher en´ttäuschung,ist ein gefühl,dass ich langsam wieder zum mensch werde.
    so überstehe ich auch sein stalken auf der einen seite und sein knallhartes ..so ist das eben im leben , auf der anderen seite,viel besser.
    an manchen tagen bin ich natürlich auch total fertig...ich wollte den rest meines lebens mit diesem mann verbringen..habe ihm mein ganzes geld gegeben und muss jetzt von vorn anfangen.
    aber das ist sooo viel besser,als jeden tag dem abgrund ein stück näher zu kommen.
    meine meinung...man kann keine schlechtere mutter sein,wenn man sein leben wieder selbst in die hand nimmt,anstatt es von wein oder bier bestimmen zu lassen.
    mein mann hat eine große liebe:sein kölsch.
    Danach kommt ganz lange nix.
    aber lieben tut er mich trotzdem....haha.
    ich kann dir nur raten,mutig zu sein.
    es lohnt sich.
    aber deine angst versteh ich...noch vor ein paar monaten dachte ich,ich kann ohne ihn nicht leben.
    ALLES LIEBE
    Susanni

    ich hoffe sehr,dass ich mich irgendwann auch emotional trennen kann.
    letztlich war alles nur eine große Illusuon,und jetzt ist die Seifenblase zerplatzt.
    Es ist schwer,mir was Gutes zu tun,ich hab ja all die Zeit nur damit verbracht,gedanklich in Hab Acht Stellung zu sein.
    Ich bin sehr froh,dass ich,egal was noch kommt,den Schritt RAUS gewagt habe.
    Es hätte auch anders enden können.
    Eine Frage:
    Kennt jemand eine gute Kurklinik,die man empfehlen kann.
    Wenn mein Umzug geschafft ist,wäre das eine tolle Perspektive.

    hallo Aurora,
    danke für dein Hallo.
    dass ich keine Chance hatte,war auf meine beziehung gemünzt.wie lange habe ich mich an jeden noch so kleinen Strohhalm geklammert....jetzt passiert was,es wird doch noch alles gut.
    Ich weiß,dass ich jetzt wieder die chance habe,aus meinem Leben etwas zu machen.
    Das tut mir in der schwierigen Situation auch sehr gut.
    Ich warte nicht mehr darauf,dass was passiert,ich tue selber etwas.
    Natürlich auch mit widerwillen,denn alles was ich tue,sind schritte von ihm weg.
    Aber manchmal kann ich schon fühlen,dass ich ein wenig froh bin,wenn ich was für mich getan habe.
    ich stecke mitten in umzug,da gibt es viel zu tun.
    Ich habe aber auch Momente,da will ich es einfach immer noch nicht wahrhaben,wie krank das alles war und wünsche mir,dass alles gut wird mit uns.
    Ich kenn das gar nicht mehr,dass es mir gut geht,das ist noch so ungewohnt.
    Manchmal hab ich deswegen sogar ein schlechtes Gewissen.
    Und dann ist sie da,die dunkle Wolke,die mir sagt,ja susanni,du hast eben alles falsch gemacht,du bist wirklich bescheuert und hast diesen wunderbaren menschen nicht verstanden.
    Als ob ich das bräuchte,mich schlecht zu fühlen.
    Wie dumm.
    Dann versuche ich daran zu denken,dass ich jetzt von hartz4 leben muss,dass er einfach gegangen ist ,als er vor der Entscheidung susanni oder saufen stand,und sich um nichts mehr kümmert,was zu regeln wäre,dass er sich wieder einmal komplett aus der Verantwortung zieht.
    das hilft dann etwas.

    hallo,
    nachdem ich hier seit ca 6 Wochen lese,dass das,was ich erlebt habe,teilweise bis ins Detail dem entspricht,was ich in den letzten 4,5 Jahren erlebt habe,möchte ich auch mal aktiv werden.
    Vor 5 Jahren habe ich mich von meinem mann,mit dem ich 5 Kinder habe getrennt.
    Mit 41 glaubte ich,das kann doch noch nicht alles gewesen sein.
    nach 6 Monaten lernte ich meinen jetzigen Mann kennen.
    Damals war er finanziell ruiniert,lebte in einem Messie-Haus und trank viel Alkohol.
    Eine gemeinsame Freundin wies mich auch noch auf sein Alkoholproblem hin.
    Und was tat ich?
    Dieser Mann WAR es.Die große Liebe,auf die ich immer gewartet hatte.
    Ich liebte/liebe ihn wie ich den Vater meiner 5 Kinder nie geliebt habe.
    Und die Probleme?
    Jetzt wird alles anders.
    Endlich haben wir uns gefunden.
    Jetzt ist er glücklich,muss nicht mehr trinken.
    Will auch meine (recht großen )Kinder.
    Das finanzielle Desaster?
    Kann er doch nix für.
    Das schaffen wir schon.
    Das Messie-Haus?
    Jetzt ist es ihm bestimmt wichtig,dass alles schön wird.
    Er liebt mich und ich ihn.
    Was soll uns da passieren?
    Es änderte sich nichts,
    Aber ich dachte...er braucht Zeit.
    Und ich will ihn ja so wie er ist.
    Heute frag ich mich ,wie oft er so war wie er ist.
    Denn zum Alkohol kommt seine Einnahme von Antidepressiva.
    Weiß ich ,wie er wirklich ist?
    Ich glaube immer noch,ich hab ihn schon erkannt.
    Aber für ein paar Minuten,die er echt war,musste ich Tage mit einem "unechten"Menschen leben.
    Anstatt aus dem Offensichtlichen die Konsequenzen zu ziehen,stieg ich voll in die Co-Rolle ein.
    Erst nur Verständnis,Abwiegeln..und als es mir dann immer schlechter ging,hab ich mir an allem die Schuld gegeben.
    Ich habe nen Schaden,weil ich mich nicht wohl fühle,es ist doch alles gut.
    Ich bin in Therapie gegangen,habe aber mein Beziehung aussen vor gelassen.
    Nein,mein Mann ist der beste auf der Welt.
    Ich weiß nicht,was mit mir nicht stimmt.
    Erst vor 1 Jahr begann meine fassade zu bröckeln.
    Aber das Ganze hat sich noch bis vor 2,5 Monaten hingezogen mit immer schlimmeren Auseinandersetzungen,die ich endlich wagte,körperlicher Gewalt bis hin zur Trennung.
    Ich wusste plötzlich,wenn du es jetzt nicht schaffst,dann stehst du bald gar nicht mehr auf.
    Ich habe meine Kinder in der ganzen Zeit furchtbar vernachlässigt,bin seelisch so zusammengebrochen...Horror.
    Ich wusste,er wird bei der Trennung nicht reumütig,wach o.ä.
    Ich habe recht behalten.
    Er ist nicht krank...nein,er trinkt nur gerne Bier.
    Und dass er sich jetzt öfter volllaufen lässt,das versteht doch jeder,schließlich habe ich ihn ja so schlecht behandelt.
    Es war bitter,dass er so reagiert hat...natürlich hatte ich die Hoffnung,er würde was einsehen.
    Aber es hilft auch,meinen eigenen Weg weiterzugehen.
    Ich hatte leider nie eine Chance.
    Das eine kurze Zusammenfassungmeiner "großen Liebe".
    Ich bin wütend auf mich,auf ihn und unendlich traurig.