Hi Katha,
deine Grüße habe ich noch lesen können ![]()
Danke dir und ebenfalls einen sonnigen Freitag.
LG
Susanne
Hi Katha,
deine Grüße habe ich noch lesen können ![]()
Danke dir und ebenfalls einen sonnigen Freitag.
LG
Susanne
Hallo zusammen,
bei der Aussage " die schlechtesten Eltern sind immer noch besser als gar keine" wird mir ganz anders.
Es gibt genug Situationen, in denen es nur möglich ist, ein Kind vor dauerhaftem Schaden zu schützen, indem es von den Eltern getrennt wird.
Wie nachhaltig eine Schädigung im Kindesalter sein kann, wissen viele aus leidvoller eigener Erfahrung.
Ist bei COs auch immer ein gerne genommenes Argument, an kranken Familien-Sucht-Strukturen festzuhalten...denn ein besoffenes Elternteil ist ja immer noch besser als gar keins.
Meinen Kindern ist es im übrigen anders herum gegangen: da hat der Erzeuger nach unserer Trennung den Kontakt abgebrochen.
Meine Kinder wünschen heute selber keinen Kontakt mehr, weil sie schon längst im Stich gelassen wurden und es geschafft haben, sich eigene Wurzeln zu suchen.
Elalu, was hälst du von einer Familienberatung? Dort können dir Wege aufgezeigt werden, bei denen das Wohl des Kindes im Vordergrund steht.
Es gilt doch in deinem Fall zu sortieren: deine Baustellen, Umgang des Kindes mit dem Vater, etc., etc.,
Grüße
Susanne
Hallo Girasole,
für mich ist in dem Moment Feierabend, wenn ein Mann von sich erzählt und dabei über "lustige" Begebenheiten in Verbindung mit Alkohol berichtet.
Da steht die Sauferei im Vordergrund und nicht das drumherum.
Ich trinke selber keinen Alkohol mehr und erwarte, dass das von meinem näheren Umfeld respektiert wird.
Werde ich schief angeguckt, irgendwie bewertet, weil ich nix trinke, dann habe ich kein Interesse mehr an der Person.
Es kommt für mich darauf an, dass Alkohol keinen Stellenwert im Leben eines Mannes hat, das schließt gelegentlichen Konsum nicht aus.
Abstinenz ist natürlich noch besser.
Mein xy hat übrigens nie viel über Alkohol gesprochen, er hat ihn zu jeder Gelegenheit gesoffen ![]()
![]()
Ich glaube übrigens nicht mehr an Ausnahmen, denn in genau diesem Moment tappe ich bereits wieder in die Co-Falle.
LG
Susanne
Hallo Girasole,
bei deinem Beispiel ist doch klar, dass dieser Mensch nicht kompatibel mit deinen Grenzen ist, oder?
Wenn so häufig Alkohol erwähnt wird, dass es für dich sofort nötig ist, nachzufragen...hm.
LG
Susanne
Hallo zusammen,
ich versuche hier zusammenzufassen, in welcher Absicht ich im Forum schreibe:
wenn ich Beiträge lesen, die ich nicht verstehe, deren Inhalte ich nicht nachvollziehen kann oder bei denen ich anderer Meinung bin als der Schreiber, dann geht es mir um den INHALT, nicht um die Person, die den Text verfasst.
Nun kommt es zwangsläufig dazu, dass 2 oder mehr Menschen dauerhaft meinungsmäßig weit auseinander liegen.
Daraus persönliche Animositäten zu konstruieren, liegt jeweils im Ermessen desjenigen, der dies so ausdrückt.
Wie sollte ich persönlich etwas gegen einen Menschen haben, den ich REAL nicht kenne?
Mir hat dieses Forum vor 4 Jahren wirklich sehr geholfen, das ist der Hauptgrund, warum ich immer noch hier bin.
Ich finde es schade, dass das Schließen und Löschen von Threads immer häufiger wird.
Ist in meinen Augen Zensur und damit kann ich generell nicht gut umgehen.
Auch die TATSACHE, dass Threads mit Fragen eröffnet werden und einem bei " nicht genehmen" Antworten erklärt wird, man habe sich wegen mangelnder Erfahrung/ Kenntnisse rauszuhalten, finde ich bedenklich.
Aber das ist meine Meinung.
Ich habe in meinem Leben lernen dürfen, dass gerade die Vielfalt von Meinungen und auch kontroverse Diskussionen das sind, was mich dauerhaft in allen Lebensbereichen weiterbringt.
Susanne
Hallo Maria,
so wie du definierst, wäre eine reine Willensentscheidung in Verbindung mit konsequentem Handeln DER Schlüssel zur Trockenheit.
Dass dem nicht so ist, sollte bekannt sein..der Alkoholismus hat viele Facetten.
Hallo Hartmut,
deine negativen Äußerungen über Therapie/ Therapeuten halte ich gerade für Neue für kontraproduktiv.
Da du keine Erfahrung mit Therapie hast, kannst du dazu doch nur Hören-Sagen beitragen.
Susanne
Hallo girosole,
ich habe durch meine vergangenen kranken Beziehungen viel an MIR tun müssen/wollen, um aufzudröseln, wo die Probleme herrührten.
Heute kann ich sagen, dass es in erster Linie mit den Problemen des Menschen, nicht des Mannes zu tun hatte...und natürlich mit meiner eigenen Problematik.
Natürlich entstand dadurch die Verknüpfung Mann-> Gefahr.
Ich hatte nach diesen Beziehungen lange damit zu tun, mich zu sortieren und meine Selbstachtung, meinen Selbstwert aufzubauen, tue es heute noch.
Und das dauert, es ist also Geduld gefragt.
Das kollidiert eben manchmal mit der Sehnsucht nach Zweisamkeit.
Ich durfte vor 1 Jahr erleben, dass ich mittlerweile nicht mehr zwanghaft an etwas festhalte, wenn es nicht passt.
Obwohl ich durchaus ernsthaft an diese Beziehung herangegangen war.
Ein positiver Effekt zusätzlich: wir sind heute noch gut befreundet.
LG
Susanne
Hi Katha,
ich freu mich, dass du wieder da bist.
LG
Susanne
Hallo Renate,
wenn du eine reine Haftpflichtversicherung hast, dann hast du wohl Pech gehabt.
Ich arbeite in der Versicherungsbranche.
Grüße
Susanne
Hallo Donnalie,
es gibt die Möglichkeit der Wohnungsverweisung.
Auch bei verheirateten Menschen.
Wenn sich der Partner weigert auszuziehen.
Ich kann dir nur raten, einen Anwalt aufzusuchen und die dementsprechenden Schritte einzuleiten.
Grüße
Susanne
Hallo Nys,
ein ordentliches kohlehydratreiches Frühstück ( Müsli mit frischem Obst) ist bestimmt besser vor einem langen Arbeitstag.
Abends Gemüse; Salat mit Schafskäse, magerem Fleisch.
Geht in Richtung Trennkost, ich komme gut damit klar.
Mittags nach Wahl, natürlich keine Schweinshaxe ![]()
LG
Susanne
Liebe Neuweg,
ich kann mich Girasole nur anschließen.
Ich bin in meiner Zweiten Ehe innerhalb von 2 Jahren aus einem normalen Leben abgestürzt in die Hölle.
Psychoterror und Alkoholsucht meines Mannes führten bei mir fast zur kompletten Selbstaufgabe.
Nicht nur Alkoholismus kann tödlich ändern.
Für meine Kinder war es eine schreckliche Zeit ( sie waren schon älter) und wir haben gemeinsam Jahre gebraucht, um alles aufzuarbeiten...tun es heute noch.
Ich war zum Schluß ein Nichts, wie gelähmt.
Mein Überlebenswille war aber noch vorhanden und so habe ich es gerade noch geschafft.
Ich hatte keine Wahl mehr und ich hatte keine Ahnung, wie es weiter gehen würde....aber zu gehen war der Beginn des Weges in MEIN Leben.
Jegliche Verharmlosung der Co-Abhängigkeit und deren Folgen für die betroffenen Kinder halte ich für die absolute Katastrophe und das bringe ich hier auch immer wieder zum Ausdruck.
LG
Susanne
Hallo Nys,
deine Verwandten können dir auch wichtig sein und viel bedeuten, wenn du keinen Kontakt hast ![]()
Denn deine Gefühle kann dir ja keiner wegnehmen.
Ich wäre vorsichtig an deiner Stelle: selbst, wen du diesen Termin mit deiner Mutter "überstehst", signalisierst du doch, dass es etwas bringt, wenn man dir ein schlechtes Gewissen macht...wie geht es dann weiter?
LG
Susanne
Hallo Neuweg,
du kannst auch wieder weggehen ![]()
Nein, im Ernst, wahrscheinlich hat dich dein altes Pflichtgefühl und der ganze Kram eingeholt.
Du hast angefangen, dir dein Leben aufzubauen.
Bitte bleib dran!
Dein Mann hat dir doch gar nicht gefehlt; wegen ihm bist du doch nicht wirklich zurück gegangen, oder?
Resignieren und seine Träume begraben, das wollen deine Kinder auch nicht.
Wenn sie erwachsen sind, werden sie dir das sagen.
LG
Susanne
Hallo Girasole,
mir hat meine Anwältin mit ihrer ruhigen, sachlichen Art sehr gut getan; so konnte ich immer gut auf das Wesentliche gucken.
Ich wünsche dir, dass alles im Rahmen bleibt und du mit der Scheidung dieses Lebenskapitel abschließen kannst.
Es erleichtert, ich spreche aus Erfahrung ![]()
![]()
Alles Gute
Susanne
Liebe Neuweg,
das, was du jahrelang gedacht und gefühlt hast, das, was dein LEBENSMITTELPUNKT war, das verschwindet nicht so schnell aus deinem Kopf, deinem Herzen.
Wenn du dran bleibst an deiner Entwicklung, am Aufbau deines Lebens, dann wird die Waage sich verändern , irgendwann zuckst du nur noch kurz und lebst dein Leben weiter.
Das geht aber nicht von heute auf morgen .
Ich habe sehr lange Bilder von meinem xy im Kopf gehabt, seine Stimme, Situationen. Oft wurde ich nachts wach davon.
Ich habe mich nicht gewehrt, sondern versucht, mich zu beruhigen und das Bewusstsein dafür zu bekommen, dass diese Erinnerungen verschwinden werden.
So ist es langsam gekommen.
Durch die gemeinsamen Kinder wirst du lernen, dich damit zu arrangieren.
Und wenn du dein Leben immer bunter gestaltet hast und die Freiheit nach und nach spürst, wird xy an Bedeutung verlieren, das verspreche ich dir.
P.S. noch heute bin ich JEDEN Tag froh um meinen Frieden, wenn ich abends die Türe zumache, weiß ich, dass jetzt keine Katastrofen mehr passieren und mich zermürben.
Allein dieses Gefühl ist es wert!
LG
Susanne
Liebe Speranza,
ich erlebe ich hier als umsichtig un finde, du hast dir gestern sehr viel Mühe mit deinen Beiträgen gegeben.
Wenn es um ein heikles Thema geht, kann es schon mal sein, dass es sehr emotional wird.
Für mich ist es in solchen Situationen wichtig, den Abstand wieder herzustellen un zur Ruhe zu kommen.
Ich habe im Laufe der Jahre hier für mich beschlossen, dass ich es nicht leisten werde, mich immer wieder zu erklären, damit auch jeder meine Intention versteht.
Das war und ist für mich eine gute Übung ![]()
Was mich gewundert hat, ist, dass du dann den "Danke" Thread eröffnet hast.
Hattest du ein schlechtes Gewissen?
LG und einen ruhigen Abend.
Susanne
Hallo zusammen,
hier wie auch in Mariechens Thread finden sich ja die abenteuerlichsten Interpretationen und Bewertungen der Posts bzw. deren Schreibern.
Da erfährt man ja ganz neue Dinge über sich....
Ich halte es wie Speranza es beschreibt:
Ich schreibe das, was ich denke und was meiner Überzeugung entspricht.
(Was sollte ich auch sonst tun?)
Wem das nicht passt, darf gerne weiterblättern. ![]()
Susanne
Hallo Aurora,
es gibt auch hier Nuancen, nicht nur ganz weich oder ganz hart.
Ich habe von meinem Therapeuten sehr deutliche Worte gehört, als ich es endlich wagte, über das zu sprechen, was ich erlebte:
Gehe Sie sofort!
In einen Frauenhaus, zu einer Freundin....
Meinst du, das wollte ich damals hören?
Ich wollte doch weiter glauben, dass alles nicht so schlimm ist, dass es eine Lösung gibt, die Liebe, blabla...
Zudem gibt es hier hin und wieder Neuankömmlinge, die dankbar für deutliche Worte sind und diese nicht als respektlos empfinden.
Unter Augenhöhe verstehe ich nicht, in teilweise haarsträubenden Schilderungen auf Verständnis zu mimen, das ich nicht habe.
Auch wenn ich verstehen kann, dass es sein kann, in eine solche Situation zu geraten.
War ich selber schließlich auch.
Und ich wiederhole mich gerne: wenn Kinder mit betroffen sind, dann muss klar angesprochen werden, wie sehr Kinder leiden.
Komisch, dass bei den Alkoholikern die deutliche Sprache ganz anders bewertet wird.
Susanne
Hallo zusammen,
es hat doch seinen Grund, warum hier so viele mit deutlichen Worten reagieren, oder?
Ich glaube kaum, dass es um`s Draufhauen geht.
Hier wird eine extrem kranke Situation geschildert, zudem ist noch ein Kind involviert.
Wie soll man reagieren?
Mit lieben verständnisvollen Worten?
Selber dazu beitragen, die Situation zu verharmlosen?
Es gibt viele Formen von Gewalt, hier wurde eine geschildert.
Ich habe hier außerdem Betroffenheit und Entsetzen gelesen.
Susanne