Beiträge von Die_Susanne

    Hallo Hopehope,

    du schreibst,du hast Kinder.

    Ich war bis vor 1,5 Jahren in einer ähnlichen Situation wie du.
    Nicht nur ich bin sehr krank geworden,auch meine Kinder ,obwohl schon recht groß) haben seelische Schäden davongetragen.

    Das ist etwas,was du mitbedenken solltest,wenn du weiter in dieser Beziehung bleibst.
    Die Kinder leiden sehr,jeden Tag!

    LG
    Susanne

    Hallo,

    ob das Jugendamt für dich noch zuständig ist,ist Ermessenssache.

    Bist du inärztlicher oder therapeutischer Behandlung?
    Die können ein Schreiben aufsetzen,dass es nötig ist,dass du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst.

    Wenn dir deine Eltern nichts zahlen,kannst du zur Arge gehen,die treten dann in Vorleistung...wenn du eine bescheinigung hast und holen sich dann das geld von deinen Eltern zurück.

    So in etwa ....

    LG
    Susanne

    Hallo HR

    Liebe kann NICHT alles heilen.

    Und erst recht keine Erkrankung wie Alkoholismus.

    Da gibt es keine Ausnahmen...das haben hier schon viele gehofft.

    Man muss sich nicht von einem Alkoholiker trennen.
    Du musst dir nur darüber im Klaren sein,wie so eine Beziehung aussieht.Und ob du das möchtest.

    Es muss auch keiner mit dem Saufen aufhören.

    Grüße
    Susanne

    Hallo sonne

    diese Muster zu erkenn...ein Riesenschritt!!!
    Das,was man jahrelng gelebt hat,lässt sich nicht auf Knopfdruck abstellen.

    Mach dich auf deinen weg,Schritt fürSchritt...und versuche geduldig zu sein.
    Mir geht es ähnlich...es ist nicht einfach,aber es lohnt sich!
    Wichtig ist,dass man nicht alles an dieser Suchtbeziehung festmacht,sondern wirklich bei sich guckt.
    Dann kann man diese beziehung auch besser loslassen.
    LG
    Susanne

    Hallo Sonne,
    mir hat es beim Ausstieg aus meiner Suchtbeziehung zu einem Alkoholiker sehr geholfen,die Krankheit Alkoholismus theoretisch zu verstehen.
    Genauso wie meine Coabhängigkeit.
    Es ist durchaus legitim,durch Verstehen sich besser lösen zu können.
    Man KANN nicht von heute auf morgen,alles kappen,man bewegt sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeitsbeziehung raus.
    Parallel dazu ist es von großer Wichtigkeit,dich um deine Erkrankung zu kümmern.
    LG
    Susanne

    Liebe Holli,
    ich war auch der angebliche Grund dafür,dass mein Nochmann saufen musste und teilweise tagelang verschwand.

    Ich habe lange gebraucht,bis ich bereit war zu akzeptieren,dass es kein gutes Ende geben wird.
    Fast wäre es zuspt für einen Absprung gewesen.
    Deine Kinder leiden....lass das nicht weiter zu.

    Übrigens,mein Nochmann säuft immer noch....

    LG
    Susanne

    Guten Morgen

    für mich hört es sich so an,als ob dein Mann aus voller Überzeugung trinkt.

    Zitat


    als ich ihn fragte warum er den jetzt auf einmal wieder trinken muss meinte er einfach so weil es schmeckt und ich solle ihm nicht vorschreiben wann und wie viel er trinken soll.
    denn ein problem habe er ja nicht, weil im krankenhaus konnte er ja auch ohne.

    Er will trinken und das ist sein gutes Recht.
    Er ist für sein Leben selber verantwortlich.

    Dass er seiner verantwortung als Vater nicht nachkommt,steht auf einem anderen Blatt.

    Er macht dir ein schlechtes Gewissen,weil du über etwas "meckerst",dass ihm wichtig ist.
    Das ist typisches Trinkerverhalten.

    Das was du tun kannst,ist für DICH etwas tun...und für deine Kinder.
    Willst du so leben??
    Und viele Alkoholiker können mal3 Wochen pausieren,das ist alles Augenwischerei.

    Mein Nochmann trinkt heute noch,ich bin seit 1 Jahr getrennt und er ist sogar stolz drauf.Das ist sozusagen sein Lebensstil :roll: .

    Grüße
    Susanne

    Hallo Nina,
    mir geht es ähnlich wie dir.
    Der Kopf hat vieles klar,einiges ist umgesetzt,ich empfinde mich auf einem guten Weg,aber da gibt es ja noch die Dinge,die tiefer sitzen.
    Ich mache eine Traumatherapie....gibt es ambulant oder u.U. auch als stationäre Maßnahme.
    Ich empfinde dich als klar und reflektiert....ein guter Anfang!!!
    LG
    Susanne

    Hallo Penta,

    für mich ist es logisch,dass Konsequenz und Kapitulation zusammengehören.

    Sowas wie 100%.
    Anders geht Kapitualation nicht.

    Was aber nicht bedeutet,dass ich ein komplett anderer Mensch werden muss.
    Aber das,was zu ändern ist,soolte konsequent passieren.
    Sonst eiere ich wieder.

    Konsequenz kann Freiheit bedeuten nicht Einschränkung.
    So empfinde ich es zumindest für mich.

    Susanne

    Hallo Joanne,
    DU sollst ihm sagen,wenn er rückfällig wird??

    Das müsste er doch noch selber merken,wenn er sich ne Flasche aufmacht,oder??

    Finde ich bedenklich...er spricht jetzt schon von einem Rückfall,bindet dich indem er dir vorsorglich die Verantwortung gibt.

    Du wirst also wieder auf ihn aufpassen,wenn er zurückkommt!?

    Liebe Grüße
    Susanne

    Hallo Joanne,
    dein Bericht macht mich sehr betroffen.

    Nein,Joanne,du hast schon einiges getan ,sonst hättest du in der heutigen Situation nicht so reden können.

    Ich habe den Eindruck,dein Mann erzählt dem Arzt die Dinge so,wie sie für ihn passen.

    Vll glaubt er sie sogar selber.
    Das kenne ich auch.
    Selbst belegbare Fakten werden verdreht.

    Allein die Bedingungen,die der Arzt zu Beginn des Gespräches stellte zeugen nicht grade von Sachlichkeit.
    Das ist natürlich Gift für deine labile Verfassung.

    Lass dich davon nicht entmutigen.
    Bleib weiter dabei,dir deine eigenen Hilfen zu suchen.
    Das ist dein gutes Recht.

    Der Arzt hat leider sehr unprofessionell reagiert...dass du im Notfall die Polizei per Handy rufen könntest....was soll das denn bitte??
    Ist so eine Situation denn nicht schon das Ende der Fahnenstange??

    Leider hast du da richtig Pech gehabt....lass dich davon nicht entmutigen und geh Schritt für Schritt weiter.

    Wie lange soll dein Mann noch im KKH bleiben?
    Wie geht es für ihn weiter?
    Gab´s da Infos?

    Alles Liebe
    Susanne