Beiträge von drybabe

    Moin an Euch!
    Das sind ja schon viele Aussagen, Anregungen und Kommentare, die ihr hier gelassen habt. Danke schön dafür, aber ich freu mich natürlich über weitere Beiträge.
    Was ist mir bisher aufgefallen?
    -Dass der Unterschied zwischen Gelassenheit und Gleichgültigkeit mit dem Vorhandensein von Gefühlen verbunden ist.

    -Dass ein "krasser " Wutanfall bzw eine erhebliche Abneigung gegen jemanden oder gegen etwas sehr mit der eigenen Vergangenheit zu tun hat

    Zitat

    Dann merke ich meist, dass ich Vergangenheit und Gegenwart vermische und dass das Thema mit meinem jetzigen "ICH" gar nicht mehr viel zu tun hat und eigentlich gar nicht mehr zu mir gehört

    Das finde ich besonders interessant und ich habe auch schon häufiger erlebt, dass mir gesagt wurde "Schau mal bei Dir selber woher das Gefühl kommt". Damit konnte ich immer nur schwer umgehen bzw das umsetzen.
    Das Beispiel mit dem Boxen finde ich sehr gut. Jetzt fällt es mir noch schwer, da zu sagen, ok, die mögen diesen Sport halt. Aber es wäre ein gutes Übungsbeispiel für mich.
    Und diese Gelassenheit zieht ja weite Kreise durch Familie, Partnerschaft, Freundschaft, Berufsleben .
    Viel Denkstoff, Danke!
    Gruß
    drybabe

    Moin!
    Aus einem Thread entwickelte sich diese o. g. Frage bzw Feststellung. Mich interessieren Eure Meinungen und daraus folgende Taten bzw Handlungen zu dem Thema.

    Ich fang mal mit meiner persönlichen Meinung an: Für mich ist es oftmals sehr schwierig, wenn jemand z.B. eine ganz andere, krasse Meinung zu einem aktuellen Thema hat. Das brodelt dann richtig in mir und es will raus, will artikuliert werden. Als Gelassenheitsübung wäre es für mich eine sehr sinnvolle Arbeit. Nur wüßte ich nicht, wo und wie ich da ansetzen kann, so dass es als Gelassenheit für mich wirkt und nicht als Gleichgültigkeit.

    Schönen Gruß
    drybabe

    Moin Rockqueen!
    Ich kann mich da BC's und s.z.'s Meinung nur anschließen. Selber mußte ich zum Glück keine MPU machen. Wenn ich voll war, bin ich zum Glück nicht Auto gefahren. Aber aus der LZT kenne ich recht viele, die solch eine MPU vor sich hatten. Und da gab es auch extra ein Seminar zu, in dem alles besprochen und auch geübt wurde.
    Ich weiß jetzt nicht, ob meine Vorredner in ihren Ausführungen schon den
    CDT-Wert anbrachten. Das steht für Carbohydrat-defizientes Transferrin. Dieses Verfahren hat eine hohe Spezifität und eine hohe Sensitivität. Jedoch halbiert sich der Wert bei 14 Tagen Abstinenz. Wenn Du also zur MPU mußt, dann wird dieser Wert bei Dir sicherlich völlig normal sein.
    Und bezüglich der Leberwerte stimme ich s.z. voll zu. Die müssen nicht unbedingt erhöht sein, auch wenn man säuft, wie ein Loch. Oftmals erst im Stadium der Leberverfettung und -Zirrhose sind sie erhöht.
    Ich denke auch, eine ehrliche Verena, die dann mehr als ein Jahr nicht gesoffen hat, hat ihre "Hausaufgaben" gemacht, hat Nachweise über Therapien und nimmt an einer SHG Teil. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Du damit am besten fährst ( im wahrsten Sinne des Wortes).
    Schöne Grüße
    Drybabe

    Moin BC!
    Da haben sich unsere Einträge zeitlich überschnitten.
    Ich finde es gut, dass Du mit meiner Kritik so gut umgehen kannst. Das zeugt echt von wahrer Stärke und Ausgeglichenheit.
    Ich finde Deine Idee recht interessant, auch häufiger hier im offenen Bereich zu schreiben. Ich kann daraus ja nur für mich lernen, das ist eine gute Sache.
    Bezüglich der Brechstange verhält es sich genauso wie mit dem Pulver verschießen.
    Ja, andere so gelten lassen, wie sie sind. Das ist ein guter Vorschlag für einen interessanten Austausch.
    Danke Dir!

    Gruß
    Michi

    Moin Spedi!

    Ich kann "mein Pulver nicht verschissen", da ich jegliche Art der Gewalt ablehne. Aber das ist ja Ansichtssache.
    Welcher Inhalt fehlt Dir denn? Ich denke, ich habe die Buchstaben so aneinander gereiht, dass sie einen Sinn und sogar eine Aussage ergeben. Phrasen kann ich da keine erkennen, aber Du kannst sie mir ja sicherlich zeigen.

    Moin Sundra!
    Welchen Zustand ich genau meine? Den aus MaryLou's TB, in dem BlueCloud immer wieder nachbohrt, als würde sie es nicht glauben, dass ein Süchtiger nach so kurzer Zeit Abstinenz zufrieden ist.
    Und ich fühle mich nicht verantwortlich für den offenen Bereich. Aber ich bin Alkoholikerin und habe auch verzweifelt nach Hilfsangeboten im Internet gesucht. Wäre ich auf den Thread von ML gestoßen , hätte Hoffnung in mir gekeimt, dass ich auch ohne Alkohol trinken zu müssen, zufrieden leben kann. Dann würde ich die Einwände bzw das gehäufte Hinterfragen lesen und es würde mich abschrecken. Mein Gefühl wäre : " da wirst Du richtig auseinander genommen".
    Insofern versuche ich mich in neue User bzw Hilfesuchende hineinzuversetzen und zu überlegen, was die wohl bei so manchem Wortgefecht sagen bzw empfinden würden.
    Und wenn etwas einer Regelmäßigkeit folgt, also einen Zyklus aufweißt, dann hat das auch einen Sinn. Eine Aussage. Und dieser stößt mich regelmäßig an. Es könnte ja auch wöchentlich sein, den Abstand finde ich da zweitrangig.

    Moin Matthias!
    Bezüglich Deiner Meinung zum Missverständnis von Erklärungen und dem hartnäckigen Nachhaken bin ich ganz d' accord.

    Schöne Grüß
    Drybabe

    Moin Jürgen!
    BlueCloud kann mich immer ansprechen, denn durch ihr Verhalten bin ich erst auf diesen, für mich empfundenen, Missstand gekommen.
    Nur mit den übrigen, sich schon beteiligten Usern dürfte doch alles gesagt sein.
    Und das "oder,oder,oder" kann ich auch ruhig abwarten.

    Gruß
    drybabe

    Moin OF!
    Im September ist es wieder soweit, dann sind die 3 Monate rum. Ich erinnere Dich auch gerne daran.
    Wenn Dein Fazit Deine Meinung widerspiegelt, fühlst Du Dich denn in einem Umfeld, das

    Zitat

    pfui, bäh, kotzwürg, prollig !

    ist , wohl?

    Moin Uwe!
    Deinen Beitrag kann ich in vielen Anteilen mit Dir teilen.
    Die ureigene Verantwortlichkeit ist dabei ja einfach grundlegend.

    Moin Sundra!
    Du kennst BC so, ich empfinde es anders. Und deswegen habe ich dies auch direkt in einem neuen Thread angesprochen, nicht bei MaryLou und auch nicht direkt bei BC, da die TB´s nicht vollgemüllt werden sollen.
    Und später stellte sich ja auch in der weiteren Diskussion heraus, dass es allgemeiner wurde und nicht unbedingt nur an einer Person lag.

    Zitat

    Muss es wirklich sein, hier immer wieder "Stimmung" zu machen, gegen einzelne Mitglieder?

    Wenn Du meine Bemerkungen und Anregungen, die ich auch teilweise wiederhole, als “Stimmung machen gegen einzelne Mitglieder" empfindest, dann kann ich Dir sagen : Ja, das muß in meinen Augen so sein. Und wenn es wieder an der Zeit ist, dies zu tun, dann eröffne ich wieder einen Thread. bisher haben ja auch eine Menge Mitglieder geantwortet.

    Moin Hartmut!
    Ja, Dir fällt es halt auch auf, dass es alljährlich um den Austausch und nicht primär um den geschlossenen und den offenen Bereich geht.
    Und die Fluktuation ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, da bin ich ganz bei Dir.

    Moin Consuela!
    Ich denke, unsere Meinungen laufen relativ parallel.

    Moin Antigone!
    Ja, ich lerne hier auch täglich. Deswegen finde ich das Forum auch so super.

    Moin MaryLou!

    Zitat

    hr zeigt mir wie gut ich inzwischen für mich selbst einstehen kann.

    Es fällt mir nicht schwer und oft sind ja doch auch ein paar Denkanstösse dabei.

    das freut mich. Ich habe Dich auch nicht als schwach empfunden, sondern durchaus als reflektiert und auch bereit, in die Diskussion zu gehen.

    So, für mich ist dieses Thema abgeschlossen.
    Bei weiterbestehendem Zustand folgt dann im September wieder ein ähnlicher Thread.
    Beste Grüße
    drybabe

    Moin Spedi!

    Vom Bauchpinseln ist noch niemand trocken geworden. Aber Beipflichten genauso wie konstruktive Kritiken, die bringen weiter.

    Dass in der Geschlossenen die Mitglieder voneinander lernen wollen und sich keine Mutmaßungen an den Kopf schmeißen , läßt doch nicht den Umkehrschluß zu. Wenn es diesen so immer gäbe, fände ich das Leben doch recht einfach strukturiert.
    Gruß
    Drybabe

    Mir fällt dazu noch etwas ein: diese oftmals recht schroffe Art im offenen Bereich gibt es so kaum in der Geschlossenen. Sind daher die Alkoholiker, die monatlich 11,90€ für den geschlossenen Bereich bezahlen, die manierlicheren Alkoholiker? Das glaube ich nicht. Ich denke eher, dass die virtuelle Welt es hier im offenen Bereich besser zuläßt, jemanden anzugreifen oder auch mal verbal heftig zu attackieren. Hier kann ich schnell weglaufen, nicht mehr schreiben. Theoretisch ginge das in der Geschlossenen auch. Jedoch wollen dort die Mitglieder voneinander lernen und nicht gegenseitig sich Mutmaßungen an den Kopf werfen.
    Daher bin ich auch sehr froh, in der Geschlossenen zu sein, denn Stammtisch hatte ich lange genug.
    Gruß
    Drybabe

    Moin!
    Dieser Beitrag hier bezieht sich auf MaryLou's Thread, in dem sie sich relativ häufig erklären und vor allem rechtfertigen muß.
    Ich finde es von Dir, BlueCloud, einfach sehr arrogant, ein neues Mitglied so "auseinander zu nehmen". Kannst Du sie nicht mit ihren Aussagen so stehen lassen? Traust Du ihr nicht? ML geht ihren Weg bisher gut. Klar sind da Stolpersteine, auf die sollten wir sie aufmerksam machen. Das ist für mich die Grundlage hier, so kann jeder etwas lernen.
    Es gibt natürlich auch neue User, die rumlabern, alkoholfreies Bier etc pp. Da ist ganz klar die Spreu vom Weizen bereits getrennt und es bedarf keiner großen Überzeugungsarbeit mehr. 'Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe'.
    Aber wenn sich eine suchtkranke Person hier anmeldet mit dem Willen, ein trockenes Leben zu führen, dann sollte dieser Mensch, der beginnt, die Hosen runterzulassen und über sich und seine Sucht berichtet, unterstützt werden.
    Kritik gehört auch zur Unterstützung, ganz klar, aber keine Mutmaßungen und auch keine dahin geknallten kurzen Sätze ohne Erklärung. Wenn ich sowas will, dann gehe ich in eine Kneipe an den Stammtisch.
    Aber ich will sowas ja nicht, sondern ich wünsche mir hier mehr Freundlichkeit im offenen Bereich, mehr Respekt und mehr Achtsamkeit den neuen Mitgliedern gegenüber.
    Getreu dem Motto: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage!
    Drybabe

    Hallo MaryLou!
    Ich finde Deinen Weg, die Geschwindigkeit und Deine Klarheit sehr gut. Es wirkt authentisch. Du beschäftigst Dich ja nicht erst seit 4 Wochen mit dem Thema Alkoholkrankheit.
    Laß Dich von den anderen nicht beirren. Geh Deinen Weg!
    Liebe Grüße
    drybabe

    zu dem Thema "neue Mitglieder" erst einmal auf Herz und Nieren zu prüfen , habe ich einen extra Thread eröffnet, da dies ML Bereich ist und ich ihn respektiere.

    Moin anonymous999!

    Code
    Ich kann natürlich auch hingehen mit bekannten immer wieder feiern und mich in Gefahr bringen.. Das liegt jetzt an mir.


    Dieser Teil "das liegt an mir" ist mir extrem aufgefallen. Bei unserer Krankheit übernimmt der Feigling (so nenne ich den kleinen Teufel, der auf der Schulter sitzt und sagt "Nu trink Dir mal ordentlich einen") irgendwann das Ruder, wenn man sich zu vielen Risiken stellt. Je häufiger Du diese Partys als "Alternative" zum Alleinsein nimmst, umso eher ist der Rückfall vorprogrammiert.
    Mein Freundeskreis (waren es überhaupt Freunde?) bestand zu meinen Saufzeiten auch nur aus Leuten, die gesoffen haben. Erst als ich trocken wurde, habe ich in der Therapie gelernt, wie wichtig ein neues, starkes soziales Umfeld ist, das nicht säuft. Hast Du mal dran gedacht, ne Anzeige aufzugeben in einer Zeitung oder online? So in den Rubriken "Freizeitgestaltung"? Da wirst Du bestimmt keine Leute finden, die sagen "Suche Kumpel zum Saufen".Denn die gibt es genug. Aber z.B. Leute in Deinem Alter, die neu zugezogen sind, oder aus andren Gründen auch ihren Freundes-/Bekanntenkreis neu strukturieren wollen, gibt es sicherlich in diesen Anzeigen.
    Schau da doch einfach einmal rein!
    Schöne Grüße und trockene 24 h
    drybabe

    Moin Poster!
    Ich finde auch, im öffentlichen Forumsbereich über den kalten Entzug zu schreiben, ist wie eine Anleitung zum Selbstmord. Das geht so gar nicht.

    Ansonsten, wenn Du bis jetzt trocken geblieben bist, also 1,5 Jahre, ist doch Klasse. Wenn es Dir damit gut geht, Du keine geballte Faust in der Tasche hast sondern die Freiheit der Abstinenz lebst und Dich daran erfreust, dann ist es gut so. Aber: Nur nicht trinken reicht nicht. Aber, ich schätze Dich so ein, dass Du das selber weißt.
    Ich wünsch Dir weiterhin eine schöne trockene Zeit!
    drybabe

    Moin MaryLou!
    Schön, Du bist jetzt im offenen Bereich im Forum.
    Mein Text bezog sich schon auf Deine letzten Posts. Aber ich komme oft von einem zum anderen und dann wird ein Roman draus. Deshalb fasse ich mich kurz und wünsche Dir einen schönen trockenen Tag!
    Gruß
    drybabe

    Moin Luzille!
    Das Stadium Deines Vaters mit der Leberzirrhose und dem Bauchwasser ist ja schon recht heftig. Und wenn er sich zu Tode saufen will, ist das sein gutes Recht. So wie ich Dich verstehe, glaubst Du nicht wirklich daran, dass er noch einmal einen Entzug macht.
    Dass diese Situation für Dich und Deinen Mann sehr belastend ist, kann ich gut verstehen. Daher denke ich, dass Du vollkommen richtig hier im Forum bist, denn Du bist ein erwachsenes Kind eines alkoholkranken Vaters. Und das geht nicht spurlos an Dir vorbei.

    Nun, ich weiß ja nicht, wo Du wohnst. In und um Hamburg z.B. gibt es mindestens 3 Heime, in denen Alkoholiker, welche sich aufgegeben haben und sozusagen "therapieresistent" sind, in einem geschützten Bereich unter menschenwürdigen Umständen dem Ende entgegensaufen. Und eines dürfte klar sein: Das kann ziemlich schnell gehen.
    In Sachsen gibt es z.B. das Heim Antonshöhe. Auch das Haus Sonneck im Harz gibt es. Das sind nasse Einrichtungen, in denen die Patienten weitertrinken können.
    Google doch einfach einmal die genannten Heime und ruf dort an. Vielleicht können die Dir sagen, ob es in der Nähe Eures Wohnortes ebenfalls solch ein Heim gibt. Also, es gibt auf jeden Fall nicht wenige dieser Heime, da die Anzahl der Alkoholkranken zunimmt und auch die, die therapieresistent sind.
    Und für Euch würde eine große Last von den Schultern fallen, wenn Ihr Deinen Vater in solch einem Heim wißt.
    Ich wünsch Euch viel Glück beim Suchen!
    Gruß
    drybabe

    Moin!
    Ich stimme Dir zu Doro und bezeichne es sogar als fahrlässig, wenn ein Autor der Leserschaft klarmaRchen will, dass eine so schwere Suchterkrankung mittels Willenskraft von heut auf morgen gestoppt werden kann.
    Beim Rauchen ist es was anderes: Der Raucher ist zwar stark abhängig vom Nikotin, es beeinflußt aber seine Kognition nicht. Es verändert sein Wesen nicht. Anders als beim Alkohol: Da verändert sich der Alkoholiker sofort. Er will immer mehr saufen.
    Und deshalb ist es unmöglich, diese beiden Erkrankungen miteinander gleichzusetzen.
    Natürlich spielt auch der Wille eine Rolle beim Trockenwerden. Aber Sorry , wenn es so einfach wäre, den Carr zu lesen und die Welt ist trocken, dann mach ich einen Buchhandel auf.
    Ich finde , wie schon gesagt, diese Ansicht saugefährlich!
    Gruß
    Drybabe

    Moin Poster!
    Warum fällt es Dir so schwer, zu sagen "Ich bin Alkoholiker"?
    Es macht sich der Gedanke breit in mir, dass Du Dir ein Hintertürchen offen läßt. Das Wort "Anti-Alkoholiker" ist ja ein Kunstwort. Diesen Ausdruck gibt es so im normalen Sprachgebrauch nicht.
    Ich habe, bevor ich richtig trocken wurde, auch gedacht "So, ich trink jetzt nichts mehr und gut ist. Ist ja auch verdammt schädlich für mich". Die Folge waren heftigste Exzesse mit einer finalen Bauchspeicheldrüsenentzündung, wo ich kotzend und scheißend auf dem Fussboden in meiner Wohnung lag, mich kaum bewegen konnte und dem Tod ins Auge sah. Ich hatte dann 2 Möglichkeiten: Zum einen mich totsaufen. Das wäre wohl damals auch recht schnell gegangen bei meinem Zustand. Hätte vielleicht noch wenige Monate gedauert. Zum anderen war da die Kapitulation, für die ich mich entschieden habe. Ich habe gemerkt, dass ich dem Alkohol gegenüber machtlos bin. Der Alkohol wird immer gewinnen, wenn ich ihn inkorporiere. Also gehe ich dem Alkohol aus dem Weg.
    Heute , und auch schon damals, wußte ich, ich bin Alkoholikerin. Heute kann ich sagen,dass mich diese Erkrankung einen großen Schritt zu mir selber gebracht hat.
    Das nur so als Anregung für Dich, vielleicht zum Nachdenken. Oder aber, wenn´s Dich nicht interessiert, kannst Du es getrost überlesen.
    Gruß
    drybabe

    Moin Matthias!
    Ja, diese Stalker-Nummer ist echt heftig und für Deine Tochter sicherlich extrem belastend.
    Weil diese Art von Verfolgen und psychischer Gewalt so zugenommen hat, hilft die Polizei ganz gut. Ein Tipp von mir wäre, dass sie zur Polizeiwache in ihrer Nähe geht und den Fall schildert. Teilweise kann man/frau dadurch erreichen, dass der Stalker sich der Person nur bis zu einem ganz bestimmten Abstand nähern darf. Wird dies überschritten, kann sie sofort Strafanzeige erstatten.
    Es kann doch wohl nicht sein, dass Deine Tochter soetwas aushalten muß, nur weil ihr Ex mit der Trennung nicht klar kommt.
    Beste Wünsche für Deine Tochter, dass die Sache gut ausgeht!
    Und Dir natürlich einen schönen Gruß!
    Michi

    Moin Poster!
    Ich stimme Hartmut da zu.
    Bezeichnest Du Dich denn als suchtkrank? Oder hast Du eher missbräuchlich getrunken. Ich habe jetzt nicht Dein ganzes TB gelesen, daher frag ich es einfach mal.
    Schönen Gruß
    drybabe