Beiträge von Welia

    Hallo Rosa-Li,

    klar kann sich ein Mensch ändern, sonst wäre ich von Charakter so, wie ich war mit 20 und das wäre eine Katastrophe.
    Wenn man nicht stur bleibt und nicht nur nach manchmal unsinnige und zu strenge Regeln lebt, kann man sich ändern, nur... manchmal muss man auch über Hürden hüpfen können.
    Z. b. hätte ich vor 5 Jahren gesagt, ich will kein Kontakt pflegen mit andere Männern, mein Idealbild war die ehrliche, treue Ehefrau, ich verstand es schon als Untreue, wenn ich hinter dem Rücken von meinem Mann (somit ohne seine Einwilligung) mit Männer Kontakt gepflegt hätte.
    Dazu ist zu sagen, dass mein Mann selbst überhaupt nicht treu ist und mich auch noch nie gefragt hat, ob mich seine "Weibern" gefallen.
    Aber umso umtreuer er war, um sturer war ich in meine Treue...irgendwie wollte ich mich beweisen: er ist der Böser und ich die liebe, treue Ehefrau....
    Nun habe ich seit ein paar Jahren ein Mail und Skype Freund, auch so eine Freundschaft hätte ich fast abgewürgt, vor lauter Angst, ich könnte meinem sturen Ideal untreu werden.
    Und dann habe ich mal, vor lauter Sehnsucht nach einem Mensch, der mich in Gedanken an der Hand nimmt gedacht: was habe ich zu befürchten?
    Und jetzt kann ich mich gar nicht mehr vorstellen, ohne diesen Freund und seine Aufmerksamkeit, seine gute Gespräche usw... auszukommen.
    ich habe es mich einfach gegönnt, habe mich vertraut, dass ich nicht daraus eine Sexgeschichte mache, habe mich vertraut, dass ich auch einen nette Bekannschaft sein kann, mit wem man lachen kann und interessante Gespräche führen kann, und ich habe es mich gegönnt, dass es halt ein Mann ist...ich meine, ich habe auch sehr gute, wertvolle Freundinen per Mail und da wäre es mich auch nie im Sinn gekommen, diese Freundschaften im voraus "abzuwürgen".

    Wie gesagt, sture Regeln ändern einem daran sich zu verändern, manchmal muss man sich einfach fragen, ob die Regeln, die früher gültig waren jetzt noch gültig sind. Man muss sich in Frage stellen und auch der Partner und seine Wünsche und Erwartungen in Frage stellen.

    Ich habe früher auch nie Chance gehabt, bei meinem Mann, dass meine Reisevorschlägen ankommen, jahrelang habe ich darunter gelitten, dass immer nur er das Sagen hat, dann hatte ich Problemen mit den Knieen und kann sowieso nicht mehr so Sport treiben wie er, und es kam dazu, dass ich nicht mehr hingehe, wenn er mit bestimmte Leuten zusammen ist, also ging ich bald nicht mehr mit ihm fort.

    Bis ich dachte: ich probiere mich selber Gedanken zu machen, wo ICH gerne hingehen würde.... wenn er mitkommt ist es okay, wenn nicht gehe ich mit einer Freundin hin....
    Und siehe da.... jetzt nimmt er meine Vorschläge an...

    Ich bin also anders geworden, egal ob es ihm passt oder nicht und plötzlich ändert er auch sein Verhalten, manchmal, manchmal halt auch nicht, aber es ist mich nicht mehr wichtig...

    Hallo Rosa Li,

    Auch ich habe momentan eine Phase, wo ich wieder meine Mitte finden muss.
    Einerseits habe ich mich dank Forum viel Wissen und Klarsicht geschafft, anderseits macht es mich wieder wankelig, weil ich es momentan nicht einsetzen kann.
    Es macht mich mehr Angst als etwas anderes, wenn ich lese, was auf mir zukommen könnte.
    Gestern konnte ich mit einem guten treuen Freund darüber diskutieren, der mich schon manchmal aufmuntern musste, und er hat mich gesagt: ich soll wieder lernen im Jetzt zu denken und mich nicht Angst machen lassen, in Gedanken an die Zukunft.
    Recht hat er gehabt!
    Wenn man nur am Moment denkt fühlt man sich weniger ohnmächtig und dass man deswegen etwas übersehen könnte, glaube ich nicht.
    Dieses Forum hilft einem klar zu sehen aber eben ... es macht einem schon Angst, was man alles liest....

    Hallo Rosa Li,
    ich bin nie ganz alleine, nehme immer mein Fotoapparat mit, sogar wenn ich ins Dorf einkaufen gehe, habe ich es meistens in der Tasche und wenn ich im Garten jäten gehe, ist es auch Griffsbereit.
    Irgendwie ist mein Fotoapparat mein treuer Begleiter geworden.
    Wenn es eine Fotosucht gibt, habe ich die vermutlich bekommen, aber man kann auch sagen Fotoleidenschaft und sofort klingt es besser.

    Hallo Melinak,

    Du fühlst dich schlecht, weil deine Hilfe missbraucht wurde.
    Ein Signal dass du wieder zuviel gegeben hast ist, dass deine Mutter deine Hilfe wieder mal missbraucht hat, wenn mich sowas passiert, und es kann immer passieren, gebe ich nachher wieder weniger anstatt mehr, denn bevor ich mehr gebe, verlange ich, dass das was ich zuvor gegeben habe anerkannt wird.
    Wird mehr gefordert ist es ein Zeichen, dass ich zuviel gegeben habe und es wurde nicht anerkannt.
    Ich habe diese These letztens an einer Freundin erzählt und sie hat gesagt, so hat sie es noch nie gesehen...
    Uebrigens habe ich die Methode gelernt mit meinem Hund, umso lauter ich laut gerufen habe, umsoweiter ist er von mir gegangen, habe ich geflüstert, ist er schön in der Nähe geblieben....

    Hallo Antilope,

    Siehst du? auf dem Gebiet Ferien bist du weniger geschädigt auf ich, ich war nie richtig alleine im Urlaub, habe zwar meine Schwester in Frankreich besucht aber ich war dort auch nicht alleine, konnte bei ihr wohnen.
    Ich habe bis jetzt auch nie den Bedarf gehabt, alleine hinzufahren, wenn mein Mann alleine mit Kumpeln fährt ist es mich Ferien genug, da kann ich es mich gemütlich daheim machen, habe den Garten und fühle mich auch wohl dabei, aber so richtig alleine reisen und eine Woche in einem Hotel verbringen, habe ich nie gemacht... Vielleicht bin ich eine Pantoffelheldin!

    - meiner Freundin wohnt weit weg, ich kann sie nur per Mail und per Skype kontaktieren... besuchen hätte ich sie gerne mal aber nun geht es ihr wirklich zu schlecht...

    Hallo Antilope,

    du schreibst, bei Freundenpaaren willst du dich nicht aufdrängen.
    Ich habe fast nur Freundinen, die noch verheiratet sind, aber langjährige Ehe führen dazu, dass viele froh sind, wenn der Partner nicht immer dabei ist.
    Zudem...was heisst da aufdrängen...
    Ich kann an einer Freundin den Vorschlag machen, wir wollen was zusammen unternehmen und sie kann genausogut nein sagen.
    Ich bin momentan auch an der "Wiederbelebung" von alte Freundschaften, die mich mal was bedeutet haben, und die ich grundlos, oder aus Rücksichtsnahme, vernachlässigt habe.
    Einfach ist es nicht, aber ich freue mich darauf, dass ich es mich nun zum Ziel gesetzt habe, denn Freundschaften sind das A und O...
    Leider bin ich momentan in eine traurige Lage, dass ich eine sehr gute Freundin an einer Krankheit verliere, und das tut mich sehr Weh, aber ich muss lernen wieder nach vorne zu gucken und andere Leuten in meinem Leben einfliessen zu lassen.
    Irgendwie gehört es zu unsere Gesundung... also wird es auch gemacht.... ich bin auch auf dem Weg dazu!

    Hallo Antilope,

    ich höre das auch nicht so gern, wenn mich jemand sagt, ich hätte mein Mann bewusst ausgesucht, als ich ihm wählte, wusste ich gar nicht, dass er trinkt, er hatte es mich total verheimlicht und da wir uns meistens nur per Briefe erreichten und selten direkt sahen, war es für ihm einfach, sich ein wenig zusammenzunehmen, wenn wir zusammen waren.
    Anderseits... hinterher gesehen, auch wenn es mich nicht gefällt, ist was wahres dran, denn ich brauchte ein Mann zum Bemüttern, ein Mann denn ich helfen konnte, damals hatte ich starker Helfersyndrom.
    Und er hat gemeint, er findet eine Frau, die ihm hilft, seine Gefühle, die er nicht fühlen wollte, zu verstehen und ihm zu helfen... da kann ja gar niemand!
    Da ich es am Ende nicht für ihm konnte hat er sich dem Alkohol zugewandt.
    Also haben schon irgendwie, unbewusst Pfanne und Deckelchen gepasst.
    Ich habe mich auch früher geärgert, als ich las, dass eine Frau, beim Heiraten genau der Typ Ehemann nimmt, wie der Vater war...also bitte, habe ich gedacht... mein Vater war ganz anders... und doch hatten sie was gemeinsam.... Alkohol!
    Du schreibst, du weisst nicht, was du an dir ändern sollst, ich weiss, was ich an mir ändern soll.... ich will mich heilen aus der Krankheit Co-abhängigkeit!

    Hallo Nici,

    ich sehe du hast sehr wohl verstanden, was ich ausdrucken will; dass es nur ein Weg ist!
    Wo das Ziel ist, probiere ich gar nicht vorzusehen.

    Indem ich in diesem Forum eingetretet bin, habe ich mehrere Zielen im Augen, zuerst mal..
    - möchte ich an Leuten, die sich in der Situation befinden, aufzeigen, dass die Liebe nicht vor aber hinter dem Alkohol steht, dass es eine Illusion ist, zu meinen, es wird mal alles wieder gut oder besser, indem Kontrolle geübt wird oder Drohungen ausgesprochen.
    Dass wir das glauben und hoffen ist eindeutig aufgrund unsere eigene Krankheit!

    - ich möchte aber auch zeigen, dass man sehr wohl, ohne Hass aber auch ohne Liebe, mit einem Partner bleiben kann, der trinkt, solange er nicht gewalttätig wird und solange er die Grenze respektiert, die man sich selber gestellt hat.

    So.... und für heute genug von ihm geredet... er ist jetzt auf Wanderung und ich habe vor mich ein schöner Tag zu machen....

    Zitat von Rosa Li


    Das ist wohl richtig.Luftschlösser.Das sind wir vielleicht schon vom aufwachsen her gewohnt.Alles gut haben zu wollen ,da wo wir aufgewachsen sind und dann war es doch wieder nicht gut!!Alles abmühen und hoffen umsonst.Wir sollten den Kampf wohl beilegen??Uns sagen es wird nicht mehr besser werden??
    Der Austausch mit Gleichgesinnten bringt auf alle was!!Man fühlt sich dann nicht mehr so ohnmächtig und alleine!!!
    Lg Claudia

    Hallo Rosa Li,

    nein, der Kampf aufgeben sollten wir nicht, wir können aber für uns selber kämpfen, für unsere Gesundheit, dort sollten wir einsetzen, alles was wir am Partner verbessern wollen, geht gar nicht, wenn er nicht will, aber wir können und müssen sogar was für uns selber tun.
    Was haben wir davon?
    Glück und innere Freiheit ist auf dem Gewinnlos geschrieben!

    Hallo Kaleu und Nici,

    Ich bin tatsächlich weder unglücklich noch resigniert, denn wer resigniert kann nicht mehr kämpfen und ich kämpfe weiter, sobald ich was sehe, wofür ich kämpfen soll.... ehrlich gesagt, ich suche sogar danach!

    Die emotionale Trennung scheint für viele nicht erstrebenswert aber es ist mein Weg, denn ich gewählt habe, weil ich mit meinem Mann zusammenbleiben wollte.

    Es gab 2 Wegen, damit ich nicht Co-abhängig bleibe;

    - die körperliche Trennung, viele in dem Forum wählen diesen Weg und einige leiden trotzdem weiter, weil die Co-abhängigkeit nicht automatisch mit dem Verlassen des Partner erfolgt...

    - die emotionale Trennung, die ich gewählt habe!

    Voraussetzung ist, dass mein Mann mitzieht, das heisst, ich verlange, dass er meine Regeln, die ich zu meiner Gesundheit aufstelle respektiert. Er braucht sie nicht gutzuheissen, muss sie nur ganz einfach respektieren.

    Er erwartet auch nicht, dass ich Gefallen habe an seinem Lebensstil, aber ich respektiere dass er sich seine Gesundheit ruiniert, wenn er es so haben will.

    Bald werden wir miteinander in den Ferien fahren und ich werde mich beobachten, wie ich vom Bauch aus empfinde, ob mich solche Ferien noch zusagen, ob ich es schaffe, mich tagtäglich an der Natur oder an der Reise oder an der Erholung zu erfreuen... auch wenn er trinkt...

    Würde ich merken, dass ich mich nur noch ärgere und keine Freude mehr empfinden kann, werde ich gemeinsame Ferien in Zukunft vermeiden.
    Bis jetzt war ich immer noch gern mit ihm in den Ferien, er hat gute Reiseideen und ich habe vieles schönes erlebt, aber er wird meine neue Regeln, die ich mich seit letzte gemeinsame Ferien aufgebaut habe, wieder respektieren müssen.

    Wenn ich danach entscheide, in Zukunft nicht mehr mit ihm in den Ferien zu fahren, werde ich an mir arbeiten müssen, damit ich den Mut und die Freude daran finde, in Zukunft alleine in den Ferien zu fahren, oder mit einer Freundin, oder er fährt hin mit Kumpeln (macht er ja Ende August) und ich mache mich schöne Ferien daheim, unternehme von daheim aus etwas mit Freundinen und geniesse meine Freiheit...

    Die Zweisamkeit, die uns fehlt im Leben, die Liebe, die Gesprächen, ist nur noch ein kleiner Teil von meine Interesse geblieben, auch ich habe ersetzt, was ich von ihm nicht mehr bekam mit Freunden und Freundinen, ich habe Hobbys, ich liebe die Natur, bald werde ich Oma werden....
    Das alles zählt halt für mich mehr als ständig zu bereuen, dass ich von ihm nicht bekomme, was ich mich mal erhofft habe.

    Mein Mann ist alkoholkrank, das stimmt aber wie auch schon erwähnt, man merkt ihm noch nicht soviel an, man kann es noch mit ihm aushalten und ich fühle mich gesund und stark genug, um bei ihm bleiben zu können, ohne dabei selber wieder krank zu werden.

    So wie ich mich behaupte, denke ich manchmal, er wäre vielleicht sogar froh, wenn ich gehen würde, denn einfach ist das Leben mit mir auch nicht.... aber für mir ist die Ehe halt ein Weg zu zweit und solange ich es kann, werde ich es damit weiterhin probieren.

    Hallo Kaleu,

    ich und resignieren?
    Ich bin eine Kämpfernatur...
    Momentan besteht mein Kampf darin meine Augenbinde zu lockern, mich immer mehr Freiräume zu erschaffen, die ich mich habe nehmen lassen.
    Und dann sehe ich weiter....
    Ich nehme es nicht als resignieren... höchstens... neugierig gucken, wie die Welt morgen aussehen wird.
    Und dann... handeln....
    Wie das handeln aussehen wird, kann ich nicht voraussehen, ich lasse die Tür offen und gucke was dann kommt.

    Zitat von Monty

    hmm..ist es das, was Mensch möchte??

    LG Monty

    Hat dich das Leben schon mal gefragt, was du willst?
    Ich habe eine Freundin, die am Sterben ist, wurde sie zuvor gefragt, ob sie es will?
    ich habe eine Bekannte, die im Pflegeheim muss... wurde ihr gefragt, ob sie es will?
    Ich habe eine Nachbarin, die ein krankes Kind hat, wurde sie gefragt, ob sie dieses Schicksal annehmen will?
    Ich habe eine 40 jährige Ehe, mein Mann ist erst vor ein paar Jahre zuerst mal depressiv und dann Alkoholiker geworden, hat ihm das Leben gefragt, ob er die Schicksalschläge will?
    Und mich hat auch niemand gefragt, ob ich diese emotionale Trennung will... ich weiss nur eines.... das gelbe vom Ei ist es nicht, aber ich lebe nicht mal schlecht damit!

    Ich komme nun damit zurecht.... würde aber verstehen, dass es nicht alle mögen.... darum finde ich auch so wichtig, dass ich offen darüber schreibe, nicht weil ich ein Vorbild sein will, aber weil sich vielleicht jüngere fragen dürfen "will ich auch mal so enden?" und wenn die Antwort nein ist...bitte...Koffer packen und gehen...ein anderer Weg kenne ich nicht, und das ist der Weg, denn ich immer befürchtet habe.... darum bin ich jetzt in der Zwickmühle....

    2 Fragen beantworte ich miteinander....

    warum wir noch zusammen sind?
    Weil wir ein paar Bequemlichkeiten haben, die wir sonst nicht hätten und nicht mehr Unannehmlichkeiten hätten als getrennt!

    Welches Sinn hat die Beziehung?

    keines!

    wir leben zusammen wie in eine gutfunkzionierbare WG, ich erlebe es gar nicht mehr als Beziehung....

    ja... Antilope...du fragst...wie komme ich damit zurecht, dass ich mit meinem Mann zusammen sein muss!!!

    gute Frage... nächste Frage.... könnte ich sagen aber nein, keine Angst, ich probiere darauf zu antworten..

    Mein Mann ist oft ausser Haus, er ist "gottseidank" sehr gesellig.... er redet gerne mit Nachbaren, Nachbarinen, mit Leuten,die vorbeilaufen...und...ist in x Vereinen, und reist gerne mit Kumpeln und macht Ferien mit Kumpeln.... und..... ICH HABE DABEI HALT MEINE RUHE!

    Wir haben "gottseidank" ein Haus, wo er werkeln kann, er ist unten im Keller und ich bin oben am PC (zumindest sagt er es so!)....egal was er sagt.... ICH HABE MEINE RUHE!

    Auch ich bin ein Mensch, die gerne Gesellschaft hat und beliebt ist, nur nicht am gleichen Ort wie er und auch nicht mit gleiche Freunden, wie er...also probiere ich, mich meine eigene Welt zu bewahren, zu erweitern und ohne ihm auszuleben... nach dem Motto; meine Freundinen sind nicht deine Freundinen, denn wären sie deine Freundinen, wären sie nicht meine Freundinen... hihihi.. klingt ja gut oder?

    Ich kann am PC... er nicht.... auch das ist ein Freiraum, denn ich mich gönne und mein Zimmer ist tabu, wenn ich am PC bin, ich kann schreiben was ich will, mit wem ich will, es ist meine Welt, wenn er in Kneipen geht, gucke ich auch nicht, mit wem er wohl redet...

    In einem Satz, wäre es zu beschreiben, dass wir in 2 Welten leben, wir treffen uns zum Essen und zum Schlafen, weil es sich so besser leben lässt aber im Alltag.... haben wir andere Welten!

    Wichtig ist mich nur eines... egal wie seine Welt aussieht, meine Welt darf er nicht einschränken.... und das scheint er irgendwie verstanden zu haben....

    Hallo Candygirl,

    ich glaube kaum, dass sich mein Mann zusammenreissen wird, er findet sich im Recht, also wird er machen, was er auch sonst macht.
    Ich frage mich höchstens, wie ICH es aufnehmen werde, ob ICH mich dabei die Laune werde vermasseln lassen oder locker damit umgehen und denken: es geht mich nichts an!
    Ich behaupte, ich bin emotional unabhängig, das wird sich zeigen!
    Ich bin eher auf meinem Verhalten neugierig als auf seinem, denn sein Verhalten wird sich sicher nicht dadurch ändern, dass er sich beobachtet fühlt, da bin ich sicher!

    Hallo Aurora,

    ich habe auch die Stopp-Schilder Methode gewählt.... übrigens, hatte ich sie 2x erfolgreich in meinem Leben eingesetzt, 1x für die Kindererziehung, 1x später für die Hundeerziehung und danach habe ich sie für meinem Mann eingesetzt...
    Ich musste sie also nicht zuerst lernen, ich konnte sie schon und brauchte sie nur einzusetzen.