Beiträge von Penta

    Hallo Torki,

    wie isses so? Was machen die Gedanken an den Alk abends? Und viel wichtiger: Was machst du mit ihnen und in der Zeit, wenn sie kommen können?

    Deinen Plan mit dem Töpferkurs finde ich ziemlich spannend. Hast du sowas schon gemacht oder ist das neu?
    Wie geht es dir?

    LG Penta

    Hallo Torki,

    Zitat

    mir ist der Unterschied selber nicht so ganz klar, aber für mich ist einer da.


    Wenn er für dich da ist, kann es ja durchaus sein, dass da wirklich einer ist.
    Für mich ist da auch ein Unterschied. Und ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Sicher kommt die Klarheit noch. Lass dir Zeit!
    Mach mal so, wie es für dich passt!
    Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich wohl niemals mehr was trinken werde, hätte mich das sehr verunsichert. Mir hat es sehr geholfen, dass ich in 24h-Schritten gelebt habe.

    Zitat

    Und ich überlege, wie ich mein Leben gestalten kann, damit ich auch ohne Alkohol zufrieden sein kann.


    Über so einen Satz freue ich mich wirklich sehr.
    Für mich ist sehr wichtig, dass mein Leben ja nicht nur dieses Riesengebilde ist, sondern es ist jeden Tag da.
    Ich darf jeden Tag gestalten.
    Während meiner ersten Tage ohne Alk habe ich geschaut, was die Lücke füllen kann, die der Alk vorher füllte. Hast du für dich eine Idee? Oder vielleicht zwei? :wink:

    LG Penta

    Hallo Torki,

    schön, dass du hier bist.

    Zitat

    Daher genieße ich es momentan einfach, in dem Wissen aufzustehen & schlafen zu gehen, mir jetzt gerade was Gutes zu tun - und das auch noch weiterhin tuen zu wollen - auf mehr kann ich mich momentan eben (noch) nicht einlassen.


    Was sollte es denn deiner Meinung nach "mehr" sein? Das hört sich für mich schon nach sehr viel an.

    Kannst du für heute sagen, ob du einen Tropfen Alkohol trinkst oder nicht? Und kannst du das morgen Früh wieder mal abfragen?
    Nur so für dich, meine ich.
    Ich habe seit ca. einem Jahr keinen Alkohol mehr getrunken und übernehme für mich auch keine Garantie. Aber ich weiß, dass ich heute nichts trinke. Und morgen hab ich das auch nicht vor.

    LG Penta

    Hallo Harry,

    ich habe keine LZT gemacht, aber ich frage mich, welche Rolle die Angehörigen denn bei der Therapie übernehmen sollten. :?
    Auch fiel mir bei diesem Thema hier die Frage ein, ob es dann auch leichte oder schwere Cos geben könnte.
    Ist diese Einteilung wichtig für mein oder dein Leben heute?

    Mir macht heute nicht der Alkohol das Leben schwer. Es ist das Leben selbst manchmal. Und damit versuche ich klarzukommen, damit ich den Alk nicht brauche. Dafür ist vollkommen unwichtig, wieviel Alk ich brauchte.

    Das Weglassen des Suchtmittels bedeutet noch lange nicht, dass alles gut ist. Oder anders: Nur nicht trinken reicht nicht.
    Wenn ein Co in die Therapie des Alkis mit einbezogen wird, halte ich das eher für bedenklich. Fast wie, wenn ein Alki seine LZT in der Kneipe macht.

    LG Penta

    Hallo Ralf,

    für mich ist sehr wichtig, dass ich niemandem dankbar sein muss, dass er für mich auf Alk verzichtet oder mir die Wohnung "sauber" hält.
    Als ich noch gesoffen habe, haben das immer mal mehr oder weniger andere versucht.
    Sie verzichteten auf Alk, wenn ich dabei war oder räumten den Alk weg, damit ich ihn nicht in meiner Nähe habe.

    Heute lebe ich allein und halte meine Wohnung alkfrei, deshalb habe ich keine aktuellen Erfahrungen im Umgang mit den Dingen, die du hier anfragst.
    Ich habe Erfahrungen mit einer nicht alkfreien Wohnung, aber die stammen aus meiner nassen Zeit.
    Ich weiß, dass mir gerade meine alkfreie Wohnung jetzt die größte Hilfe ist.

    Fast alkfrei ist nicht alkfrei.

    Dir noch alles Gute!
    Penta

    Hallo Felicitas,

    Zitat von Felicitas1212


    Aber so ist es und wir werden es nicht ändern können.

    diese Aussage freut mich wirklich für dich. :D

    Ja, es ist alles klar bei mir und dank deiner Aussage von oben ja offenbar auch für dich, danke der Nachfrage.

    Penta

    Hallo Preha,

    Zitat von preha


    Lasst mich mein trockenes Leben leben!!!!

    meinetwegen darfst und kannst du sogar ein nasses Leben leben. Es ist deins.

    Nur frage ich mich schon ne Weile, was du von diesem Forum hier für dich erwartest.

    Übrigens finde ich es auch sehr wichtig, das erste Glas stehen zu lassen, nur reicht mir nur micht trinken nicht.

    LG Penta

    Moin.

    Ich danke euch sehr.

    Nein, mein Thema hat hier niemand verfehlt.
    Ok, mit den Prozenten von Antigone kann ich jetzt nicht so viel anfangen, denn was hier mit welchen Prozentanteilen der User passiert, kann und will ich hier nicht erforschen.

    Trotzdem danke ich für ALLE Antworten. Ich freue mich, wenn ich welche bekomme, denn diese Frage ist MIR für MICH wichtig.
    Ich möchte jetzt hier auch nicht weiter ausführen, warum ich hier frage und welche Bedeutung die Beantwortung durch andere Leute hier für mich hat, tut mir leid HansHa. Nur so viel: Wenn ich keine Antworten haben wollte, wäre ich nicht hier.

    Meine Kapitulation bedeutet für mich, dass ich gerade im Zusammenhang mit dem Alkohol keine Kämpfe mehr führen will. Jeder Kampf bedeutet für mich einen immensen Energieaufwand.
    Es ist für mich so, dass ich weiß, dass ich die Energie einfach nicht habe, mich in Kämpfe zu begeben, deren Ausgang für mich ungewiss ist. Es ist mir egal, ob ich gegen den Alkohol gewinne oder verliere. Es ist mir nicht wichtig.

    In der Vergangenheit habe ich versucht zu kämpfen. Immer habe ich verloren.
    Immer wieder war Alkohol für mich das Mittel dafür, mich zu beruhigen oder mich zu unterhalten oder mich glücklich zu machen. Immer wieder habe ich am Ende doch zum Glas gegriffen, wenn ich schwach war. Ich suchte dort Halt. Und immer wieder habe ich schwach dagegen angekämpft, schwach zu sein und wurde auch immer wieder immer noch schwächer.
    Wenn ich jetzt meine Schwäche annehmen kann, kann ich von dem, was mir Halt und Verderben brachte, gehen.
    Der Problemlöser wird als solches uninteressant. Ja, und das geht nicht von heute auf morgen und ist auch nicht leicht und dieser Prozess ist bei mir alles andere als abgeschlossen. Ich bin da am Anfang.

    Vielleicht kam ich darauf, weil ich hier das Gefühl hatte, dass die Risikominimierung häufig als so konsequentes Verhalten rüberkommt.
    Für mich ist sie lediglich eine Folge eben dieser Kapitulation. Konsequent bin ich für mich höchstens dann, wenn ich eine andere Lösung als die, die sonst der Standard für mich war, suche und andere Wege dann auch gehe. Oder es zumindest versuche.

    Konsequent war ich für mich wenn, dann schon lange bevor ich nicht in eine Kneipe gehe oder mich mit Leuten zusammensetze, die trinken.
    Die Situation selbst mit meiner Reaktion und meinem Verhalten ist für mich jetzt kein Ausdruck von Konsequenz, denn sie spiegelt lediglich das wider, was mir wichtig und was mein Bedürfnis ist.
    Für mich ist es heute kein Ausdruck meiner Stärke oder sowas, wenn ich mich nicht mit Leuten umgebe, die keinen Alkohol konsumieren.

    Für mich ist es einfach so, dass ich sehe, dass ich ohne Alkohol aktiv leben kann und Menschen, die keinen Alkohol in meiner Gegenwart konsumieren, mir einen Kampf ersparen. Weglaufen ist das für mich nicht. Denn ohne diese „Kämpfe“ habe ich Zeit und Energie für viele andere und schöne Dinge. Sie sind mir wichtiger als Kämpfe.
    Wenn im Supermarkt die Wahl zwischen Wasser mit und ohne Sprutz konsequent ist, bin ich es wohl dann jetzt. Ich nehme gern Wasser ohne. Aber wie gesagt, sehe ich meine Konsequenz nicht in dieser Wahl selbst, sondern weiter vorne. Oder so.

    Ich bin dabei zu kapitulieren. Das ist ein Prozess, der wohl immer mal wieder intensiver abläuft oder auch mal etwas ruhiger ist. Je nach Situation oder meiner Tagesform.
    Möglicherweise kapituliere ich konsequent. Na, die Frage wird mich noch ne Weile beschäftigen.
    Ich kann für mich nur schwer annehmen, dass ich konsequent bin. Das hängt jedoch mit Dingen zusammen, die ich erlebt habe oder teilweise noch mit mir erlebe.
    Ich wundere mich über mich selbst, dass ich in dieser Sache so bin, wie ich bin.
    Zielstrebigkeit und Disziplin sind keine Dinge, die mich ausmachen. Aber womöglich versuche ich ehrlich zu sein und gehe offenbar auch nicht so sehr zimperlich mit mir um. Vielleicht ist das, was sonst eher zu meiner Zerstörung beigetragen hat, jetzt ein Werkzeug für mich. Keine Ahnung.

    Ich danke euch und bin da noch nicht fertig, befürchte ich...

    LG Penta

    Hallo HansHa,

    ob sich etwas schwer oder leicht rational erklären lässt, ist mir eher unwichtig.
    Ob meine Erklärung dann allgemeingültigen Charakter hat, ebenfalls.
    Mir ist diese Frage und meine Antwort darauf wichtig.
    Für mich wird es irgendwann eine Antwort geben. Wenn du sie jetzt nicht verstehst oder etwas anderes denkst, ist das deins.
    Danke.

    Penta

    So, jetzt nochmal.

    Wenn ich meinen Weg so konsequent durch- oder einhalten soll, wo bleibe ich dann mit meiner Kapitulation, die die Dinge doch so lässt, wie sie sind und mich eher unabhängig von der Auseinandersetzung mit den Dingen, die mich belasten oder mir schaden könnten, sein lässt?

    Ist es so vielleicht verständlicher? :?

    Wenn ich konsequent meinen Weg gehen kann, muss ich doch nicht kapitulieren. Oder nicht?

    LG Penta

    Dank denen, die hier noch versuchen zu folgen... :oops:

    Hallo Preha,

    nein, ich werde nicht kämpfen, weil ich nicht gewinnen kann. Ich werde ihn sein lassen, wie er will und gut is. Denn nur so kann ich sein, wie ich will.

    Nochmal so in die Runde.
    Ich hatte geahnt, dass das Argument kommt, dass es ja wohl so einfach nicht ist. Ich versuche etwas für mich zu sortieren und im Moment geht es für mich dabei eher in Sackgassen als weiter. Einigen kommt es etwas wirr vor, mir inzwischen auch.

    Bis vor Kurzem dachte ich, dass ich keine Ziele habe. Da ist mir schon klar geworden, dass das Blödsinn ist, denn ohne Ziele würde ich ja nie beeinflussen können, wohin ich gehen kann.

    Es ist wohl doch so, dass ich mit Konsequenz etwas verbinde, was wohl eher nix mit dem zu tun hat, was gerade bei mir passiert.

    Und nein, HansHa, es ist nicht meine Art, etwas zu leicht zu nehmen oder es mir zu leicht zu machen. Eher das Gegenteil.

    Danke euch.

    LG Penta

    Hallo HansHa,

    wenn ich vor dem Alkohol kapituliere, verändere ich doch im weitesten Sinne meine Bedürfnisse oder nicht?

    Ich habe dann nicht mehr das Bedürfnis, eine Kneipe zu betreten und muss "eigentlich" nicht mehr so konsequent sein, es mir zu "versagen" oder sowas.
    Konsequent bin ich doch, wenn ich Regeln oder Grundsätze, die ich für mich erstelle oder festlege, dann auch einhalte, oder?
    Aber ich versage mir doch nix, wenn ich nicht in eine Kneipe gehe, dann bin ich doch an dem Punkt nicht konsequent, oder?

    Sicher ist die Kapitulation selbst schon eine Konsequenz, weil sie sich daraus ergibt, dass jeglicher Kampf sinnlos ist. Es ist die Folghe dessen, was Hartmut ja auch schon schrieb.

    Deine Bemerkung an der anderen Stelle hier war jetzt nicht der Ausgangspunkt für meine Frage. Sie ist schon länger bei mir Thema, denn ich halte mich eher für wenig konsequent, obwohl es mir anders zurückgemeldet wird.

    Wie geschrieben, bin ich mir wirklich niocht sicher, ob ich da so gerade denke gerade. :?

    LG Penta

    Hallo Weißbär,

    Zitat von Weißbär


    ich habe mir während meiner Trocknungsphase und auch später keine Gedanken über Begriffe gemacht.


    Manchmal hilft es schon, wenn ich mal den einen oder anderen Gedanken an Begriffe "verschwende".
    Das macht Kommunikation leichter, weil die Kommunikationspartner wissen, was gemeint ist, wenn eine gemeinsame Basis besteht. :wink:

    Allen anderen danke ich schon mal.
    Ich gehe später näher darauf ein, hoffe aber auch, dass ich noch den einen oder anderen Denkanstoß bekomme.

    Jetzt nur soviel,

    Hartmut, ich verstehe nicht wer oder was dich kapituliert hat. :?

    LG Penta

    Hallo allerseits.

    Ich hab da mal ne Frage.

    Wie passt Konsequenz zur Kapitulation vor dem Alkohol?
    Ist Konsequenz nicht ein "Kampf" in einer speziellen Art und Weise?
    Kann ich konsequent kapitulieren? Das hört sich für mich etwas merkwürdig an, aber vielleicht ist es das ja...?
    Habt ihr konsequent kapituliert?

    Mir geht es hier gar nicht (!) darum, einen konsequenten Weg in Frage zu stellen, sondern vielmehr darum, die Kapitulation vor dem Alkhol in Zusammenhang mit einem konsequenten Weg zu bringen.

    Ich weiß, dass sich beides nicht ausschließt, nur kam mir diese Frage irgendwie, als ich darüber nachdachte.

    Irgendwie hab ich da so meine Gedanken dazu, würde mich aber freuen, wenn ihr mir beim Sortieren helft.

    Ich vergesse auch hier nicht, darauf hinzuweisen, dass ich hier nicht über Sinn und Unsinn der Grundbausteine duskutieren will, sie sind für mich nicht zu diskutieren.

    LG Penta

    Hallo Christian,

    radikal heißt für mich in diesem Zusammenhang: nicht rumzueiern und ganz konkret zu schauen, was geändert werden muss, damit ich ein Leben ohne Alkohol leben kann. Und es dann auch tun!

    Konkret, direkt, aktiv.
    Nix anderes.

    Penta