Beiträge von Jessie1983

    Hallo AKKA,

    auch ich rate Dir - nehme Abstand ! Das ist das beste was Du für Dich tun kannst. Ich habe vor 2 1/2 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen und mir geht es seitdem wesentlich besser. Es gibt öfter mal "schwarze Tage" aber im Gro0en und Ganzen bin ich froh, mich diesem Terror nicht mehr aussetzen zu müssen.

    Naja, nur weil man dann Alleinerziehend wäre, ist es kein Grund beim Mann zu bleiben. Es gibt genug staatliche Hilfe. Die müsste man dann eben auch annehmen und seinen Stolz oder was auch immer hinten anstellen!
    Und das Alleinerziehende unterste Schublade sind, ist absoluter Blödsinn.
    Vielleicht landen Deine Kinder mal in der Hauptschule ? Na und ? Wäre das nun der Weltuntergang ?
    Schlimmer fände ich es wenn sie beim Kinderpsychologen landen weil sie eure Streitereien nicht verarbeiten konnten. DAS wäre dann nämlich wirklich ein Problem, das man so schnell nicht mehr wegbekommt.

    Ich finde Ganymeds Eintrag entwas unpassend. Silke schreibt ja, das sie mit dem Tod nicht so ganz zurechtkommt, was aus meiner Sicht völlig verständlich ist. Da wird es ihr auch nicht weiterhelfen, das Du sie "beneidest" ...... Generell das Wort "beneiden" find ich schlimm....
    Was Dich betrifft Silke.....meine Mutter ist zwar nicht gestorben aber ich kann nachvollziehen, wie es Dir geht. Es ist tragisch, das sie den Absprung nicht geschafft hat. Ich hoffe für Dich das Du dieses Thema "verarbeiten" kannst, viell. mit Hilfe von Fachleuten. Ich wünsch Dir alles erdenklich Gute !

    Genau aus diesem Grunde habe ich im Ausland geheiratet. Ich wollte mir von "Familienstreitereien" nicht den schönsten Tag meines Lebens kaputt machen lassen. Da hat sich das Ausland also angeboten und 16 Std. mit uns zu fliegen, wollte sich dann doch niemand antun :lol::lol::lol:

    Liebe Luna,

    wie Du schon erkannt hast, geht es hier vielen so wie Dir.
    Vielleicht solltest Du wirklich mal darüber nachdenken, eine Kur zu machen. Du wärst erst mal für 3-4 Wochen weg von Deiner Familie und könntest Dir dort in Ruhe Gedanken machen, wie Dein Leben weitergehen soll. Dazu gibt es vor Ort therapeutische Betreuung, die Dir sicherlich weiterhelfen könnte. Denk mal darüber nach, vielleicht ist das der absolut ideale Weg für Dich !

    Was Deine letzte Frage betrifft :
    Nein, ich konnte meiner Mutter nie die Augen öffnen. Anfangs dachte ich das sie durch meinen Kontaktabbruch zur Einsicht kommt aber dieser liegt bald 2 1/2 Jahre zurück und erreicht habe ich damit wenig bzw. gar nichts. Mittlerweile ist es so das ich nicht mehr die böse bin sondern mein Mann denn er hat einen Keil zwischen mich und meine Mutter getrieben und mir verboten, Kontakt zu ihr aufzunehmen. So redet sie sich das mittlerweile ein, vermutlich um weiter saufen zu können. Sie kennt meinen Mann seit vielen Jahren, der immer absolut fair zu ihr war aber sie braucht wohl einfach einen "Buhmann", um nicht vor ihrer eigenen Tür kehren zu müssen. Um nicht einsehen zu müssen, das sie allein das Problem hat und sie allein dafür verantwortlich ist, das unsere "Beziehung" so ist, wie sie ist.
    Im Prinzip geht es mir wesentlich besser ohne sie. Ohne ihren Terror, ihren Seelenmüll, ihre Sauferei. Ich muß nur immer noch lernen das ich sie & ihr Denken nicht ändern kann, weiter auf Distanz bleiben muss und div. Sachen nicht mehr an mich ranlassen darf !

    LG Jessie

    Zitat von Spedi


    Wie Du weisst, ist Alkohol eine persönlichkeitsverändernde Droge, es kann also gut sein, dass Deine Mutter diese "Aktionen" gar nicht mehr "plant", sondern nur noch "durchführt. Das wird ein ewiges Rätsel bleiben.

    Hallo Spedi,
    Danke für Deine Ratschläge. Ich werde später mal googeln, damit ich einen passenden Anwalt finde, um mich beraten zu lassen.

    Was die Wirkung von Alkohol betrifft, weiß ich. Allerdings war meine Mutter schon immer auf Krawall gebürstet. Mit größtenteils allen Menschen, denen sie jemals begegnet ist. Als sie anfing zu trinken, fing auch das tyrannisieren umgehend an. Da kann ihre Persönlichkeit also noch nicht groß durch den Alkohol verändert worden sein.

    Zitat von Melinak


    ich sag dir was dich betrifft ist, das DU der meinung bist SIE hat sich zu ändern. das klappt doch so überhaupt nicht. erwartungshaltungen an andere sich zu ändern bringen dich hier überhaupt nicht weiter.

    es ist doch nicht ihr problem das sie hat, es ist doch deins, also änder du doch dein verhalten!

    lieben gruß emalnei

    Huhu Melinak,

    ich geb Dir zum Teil recht aber ich glaube, Du verstehst nicht ganz worauf ich hinaus will. Das ich all den Mist von ihr gar nicht erst lesen sollte, stimmt. Da geb ich Dir recht. Aus diesem Grunde kennt sie auch meine Tel.Nr. nicht und ist auch sonst auf ignorieren gestellt. Trotz allem kommt immer wieder etwas durch. Sei es durch Briefe ohne Absender (die ich wie oben erwähnt öfter Mal von Brieffreunden kriege ) oder sie schreibt Leute an, von denen sie weiß, das ich mit denen in Kontakt stehe.
    Die Frage ist im Prinzip nur - wann steht sie besoffen vor meiner Tür, um weiter ihre Spielchen zu spielen ? DAS ist der Punkt. Klar, ich werde die Polizei rufen. Aber wofür ? Damit sie dann ne Woche später wieder hier aufkreuzt ???
    Ich kann machen, was ich will.....sie wird sich neue Wege suchen, um mich fertigzumachen. DAS ist mittlerweile ihr Lebensmittelpunkt geworden. Sie braucht das !

    Das man sich wünscht das sich das ändert, man in Ruhe gelassen wird, ist völlig normal, oder ? Kinder, die geschlagen werden, wünschen sich auch dass das aufhört. So geht es auch mir - das ich wünsche, das sie sich endlich, endlich in Behandlung begibt. Sie hat schon einen Menschen durch ihren Terror ins Grab verfrachtet. Das sollte doch eigentlich schon genug gewesen sein.

    Und in wiefern ist das MEIN Problem ? Ich saufe nicht ! Ich tyrannisiere niemanden, ich verletze niemanden absichtlich. Ich bin, im Gegensatz zu ihr, ein sehr harmoniebedürtiger Mensch der Streit & Krach nicht ertragen kann. Aus dem einfachen Grund, weil es mein Leben lang Terror gab ich ich das mittlerweile nimmer ertragen will.
    SIE ist die Mutter, die sich dementsprechend verhalten sollte. Nicht ich !
    Ich bin, im Gegensatz zu ihr, eine tolle Mutter und werde meinem Kind sowas niemals zumuten.

    Hallo Spedi, hallo Melinak,

    Danke für eure Antworten.
    Zu der Frage ob ich es wirklich will, das der Kontakt komplett abgebrochen wird - JA !!! Aber deshalb vor Gericht zu ziehen ? Ich gehe schwer davon aus, dass das ne Stange Geld kostet ??!!

    Ich habe ja nicht umsonst den Kontakt vor geraumer Zeit abgebrochen. Seitdem ich aus ihrem Umfeld weg bin, geht es mir deutlich besser. Ich habe derzeit zwar wieder einige "depressive Phasen" aber im Allgemeinen bin ich froh, sie los zu sein.

    Worüber ich nicht froh bin ist, das sie das nicht einsehen/respektieren kann. Ich habe ihr das persönlich mitgeteilt, über frühere Emails, Briefe....es kommt NICHTS an. Sie säuft sich jeden Abend die Hucke voll, ist aber nach wie vor in der Lage mich zu tyrannisieren. Wie erwähnt ist neuerdings mein Mann der Buhmann. Und ja, es ärgert mich. Es ärgert mich das sie immer noch nichts eingesehen hat, das sie niemals die Schuld bei sich sucht, das jeder was dafür kann nur sie selber nicht, das sie mein Leben nach wie vor so beeinflussen kann.
    Es gibt Tage da wünsche ich mir regelrecht, das sie besoffen vor ein Auto rennt und ich endlich, endlich Ruhe vor ihr habe und nicht damit rechnen muss, das sie jeden Moment besoffen vor meiner Tür steht.
    Ich will einfach nur, das es aufhört - das SIE aufhört. Ist das echt zu vielverlangt ??? Es ist zuviel verlangt, die Tochter nicht zu tyrannisieren, sie einfach nur leben zu lassen und ihr das Beste zu wünschen ???
    Ich habe meine Familie, meinen Mann, meine Tochter ... und diese Familie muss ich vor dieser Person beschützen.

    Ist das nicht traurig ? Man wünscht sich, dass das alles durch den Tod frühzeitig beendet wird ? Da kann man mal sehen, wozu die eigene Familie einen treiben kann, um so etwas schlimmes zu denken....

    ...Hallo Ihr,

    so langsam bin ich am verzweifeln. Als ich den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen habe (vor 2 1/2 J.), wechselte ich auch sämtliche Telefonnummern, weil meine Mutti zur Kategorie "Tyrann" gehört und mich niemals in Ruhe gelassen hätte.
    Bei sämtlichen Internetplattformen ist sie auf ignorieren gestellt. Trotzdem kommen immer wieder Emails von ihr durch, auf meinen Namen oder auf den Namen meines Mannes. Mit wüsten Beschimpfungen, ER hätte unsere Beziehung zueinander zerstört, Blut sei dicker als Wasser etc. Das alte Spiel, alles und jeder ist daran Schuld - nur sie selber selbstverständlich nicht !!!Meinem Mann macht das mittlerweile nichts mehr aus. Er nimmt sie schon lang nicht mehr für voll.
    Mich belastet es dennoch, permanent von ihr zu hören und mich wie eh und je Beschimpfen zu lassen. Briefe zu kriegen ohne Absender (krieg ich öfter mal, weil ich viele Brieffreunde hab), kommt auch mal vor und schon bin ich wieder dabei, ihren Mist zu lesen.
    Was kann man dagegen machen ? Kann man jemanden wegen "Beschimpfung über Emails" o.ä. anzeigen ? Diese Frau macht mich einfach wahnsinnig. Ich will ENDLICH MEINE RUHE HABEN, aber die werde ich definitiv erst bekommen, wenn sie 2 Meter unter der Erde liegt.....Dafür ist es schließlich seit Jahren ihre Aufgabe, mich zu tyrannisieren.

    Hallo Hamburggirl,

    ich gebe Lavendel volkommen recht !
    Du bist nicht an der Sucht Deiner Mutter schuld. Rede Dir sowas nicht ein, das ist das schlimmste, was Du tun kannst.
    Auch meine Mutter schob ihre Sucht gerne auf mich. Sie, die arme Witwe und dann auch noch mich dazu, den pupertierenden Teenie, der ihr das Leben schwer machte.
    Es ist blödsinn, so zu denken und es ist definitiv nicht wahr. Wieviele Kinder gibt es, die WIRKLICH abrutschen, Straßenkinder werden, anschaffen gehen und Drogenabhängig sind (und diese kommen häufig aus "gutem Hause"). Deren Eltern werden nicht zwangsläufig Alkoholiker, obwohl diese Kinder genug Mist bauen.
    Jedes Kind ist anstrengend, jeder Teenie ne Herausforderung. Trotzdem ist das nicht der Grund dafür, warum Eltern abrutschen.
    Das liegt meist ganz woanders, oft in der Kindheit der eigenen Eltern, verborgen.

    LG Jessie

    Guten Morgen Morenita,

    mir geht es da so ähnlich wie Dir. Auch ich hab seit dem Teeniealter (heute bin ich 27) depressive Verstimmungen. Das schwankt enorm und macht mir zu schaffen. Es gibt Tage da wünsche ich mir regelrecht, bald tot umzufallen damit ich all das nicht mehr ertragen muss. Dann gibt es wieder Tage an denen ich mich frage, warum ich nicht einfach ganz normal leben kann, mein Leben schätzen kann, mich selber schätzen kann....Gerade momentan bin ich wieder sehr auf dem Kriegsfuß mit mir selbst. Alles was ich tue ist schlecht, nichts gut genug, ich bin nix wert, kann nix,....Schlimm !
    Beim Therapeuten war ich bisher nur 1x aber das wars auch schon. Ich brauche Zeit für eine Therapie, die ich derzeit nicht habe. Wenn meine Kleine im August in den KiGa geht, werde ich die Therapeutensuche erneut in Angriff nehmen müssen, wenn sich in mir was ändern soll.

    Du fragst, ob ich meine Eltern liebe ? Hm...
    Könnt ich so nicht sagen, nein. Im Prinzip empfinde ich meiner Mutter gegenüber nur noch Wut & Enttäuschung.

    LG J.

    Hallo ElectrOBab,

    puh...wirklich hart, was Du da schreibst und es tut mir sehr leid für Dich, sowas miterleben zu müssen :cry:
    Ich kann mir vorstellen, wie schlimm das ist.
    Das einzige was ich Dir raten würde ist - suche Dir Hilfe. Rede mit Deinem Hausarzt, such Dir eine Selbsthilfegruppe für Angehörige, einen Therapeuten o.ä. Einfach, um darüber reden zu können und um zu lernen, dich auf DICH zu konzentrieren, anstatt Dich kaputt machen zu lassen.
    Einen anderen Weg wird es wohl kaum geben. Du wirst Deine Mutter nicht ändern können. Sie wird weiter trinken, solange sie das möchte und ob es jemals "Klick" macht und sie eine Therapie anstreben will, kann Dir niemand sagen. Sie muss es wollen, sie muss es alleine in Angriff nehmen und letz endlich auch alleine schaffen. Einen anderen Weg gibt es leider nicht.

    DIR wünsche ich jedenfalls alles Gute und hoffe, Du findest einen Weg um davon Abstand zu bekommen und Dich auf Dein Leben zu konzentrieren.
    Du bist nicht für alle verantwortlich. Lass Dir diesen Schuh nicht anziehen und schau, in wie fern Du Dich zurück nehmen kannst.

    Was ist mit Deinem Vater ? Ist er noch mit Deiner Mutter zusammen ? Wie alt sind Deine Geschwister ? Und was ist mit der Oma - wo lebt sie ?

    LG, Jessie

    Hey,

    ich frage mich seit längerer Zeit schon, warum es so große Unterschiede bei Alkoholikern gibt. Meine Mutter beispielsweise trinkt seit guten 15 Jahren täglich ihre 2-3 Flaschen Wein, "funktioniert" aber weiterhin. Sie wurde bisher nicht obdachlos, zahlt ihre Rechnungen, geht ihren Jobs nach (wobei sie da aber mehr blau macht als alles andere, wenn sie die Nacht zuvor zuviel gesoffen hat...).

    Sie säuft, flippt dann zig mal die Woche aus (Rumgebrülle, Beleidigungen, Randalieren, Handgreiflich werden....) und am nächsten Tag will sie davon nichts mehr wissen...bis der Abend kommt und es dann weitergeht. Die Alkoholiker, die ich bisher kennenlernte, wurden durch den Alk ruhig. Sie hingegen flippt völlig aus und ist auch schon von nur einer Flasche Wein völlig blau, obwohl sie sie seit Jahren konsumiert. Merkwürdig, oder ?
    Ihr Ex-Freund z.B. hat "härteres Zeug" zu sich genommen. Whisky, Wodka etc. Er hat nie was geregelt gekriegt, hat alles schleifen lassen, sich um nichts gekümmert, ...bis er Job/Auto - und Obdachlos war.
    Woran liegt es, das die einen komplett runter gezogen werden und andere, zumindest nach außen hin, noch funktionieren ?

    Hey Jasmin,

    ihr habt ja schon festgestellt, das man nicht helfen kann wenn die suchtkranke Person keine Hilfe will ! Ihr könnt, in seinen hellen Momenten, probieren mit ihm zu reden. Das übliche....wir brauchen Dich doch, gib Dich nicht auf etc.
    Leider zieht das in den meisten Fällen nicht denn einem Alkoholiker ist irgendwann alles egal. Es gibt wohl Fälle wo der Alkoholiker letztendlich in der Gosse gelandet ist, niemanden mehr hatte und dadurch wach wurde und seine Sucht bekämpft hat. Aber ich denke, das ist die absolute Minderheit. Die meisten bleiben in diesem Strudel, betreiben den schön gesagten "Tod auf Raten", bis es dann irgendwann vorbei ist....
    Im Prinzip kann ich Dir also keinen Tipp geben, der Dir gefallen könnte. Probiert weiter, ihn zur Vernunft zu bringen oder distanziert euch komplett in der Hoffnung, das es dadurch "Klick" bei ihm macht.
    Viel mehr gibt es leider nicht :(

    Hey Formelgirl,

    auch ich finde es gut, was Du getan hast ! Das erfordert viel Mut, Respekt. Es ist der einzigst richtige Weg um schlimmeres zu verhindern. Was mich nur wundert ist, das er nicht auch ohne Führerschein fährt, wenn dieser abgenommen wird. Ich höre immer wieder von Alkoholikern denen es völlig schnuppe ist, ob sie nun nen Führerschein haben oder eben nicht (mehr).

    Zu Deiner Mutter : Traurig, das sie euch "Kinder" da so reinzieht aber das ist wohl auch typisch.
    Ich denk auch, Mitleid sollte man da wenig aufbringen. Wenn man sie auch noch bemitleidet, wirds sicher noch schlimmer. Sie ist erwachsen und muß wissen, wie sie leben möchte. Darf sich dann aber nicht beschweren, wenn sich nichts verändert.

    Alles Gute Dir !!!

    Hi Nona,

    wie Du schon erkannt hast, kannst Du nicht helfen. Die Dinge laufen so, wie sie laufen und Du kannst dagegen wenig machen. Du kannst Deinen Vater nicht vom trinken abhalten, genauso wenig kannst Du Deine Freundin vor ihrem alkoholkranken Mann retten. Sie wird sich selber helfen müssen und wird das vielleicht auch irgendwann tun, wenn sie die Kraft dazu hat. Vielleicht bleibt sie aber auch für immer bei ihm. Das kann man nicht absehen, jeder Mensch ist anders.
    Du solltest auf Dich gucken, Dich ein Stück weit da rausnehmen, Dich damit nicht belasten denn Du kannst sowieso nichts tun. Das hast Du ja bereits bei Deinem Vater gemerkt. Sieh zu, das Deine kleine Familie funktioniert, das ihr dem Kind ein Leben bietet, wie sie es verdient hat, ohne Sauferei, ohne Psychoterror. Das ist das einzige, was ich Dir empfehlen kann und das sollte auch erstmal das wichtigste sein. Kümmere Dich um DEIN Leben und nicht um andere Leben, die bereits schon am Abgrund stehen und es immer noch nicht einsehen und was daran ändern wollen.
    LG Jessie

    Ja, das sehe ich auch so !
    Anderen die "Schuld" zuzuschieben, sei es Arbeitgebern oder der Familie, ist der völlig falsche Ansatzpunkt.
    Jeder Mensch hat Tiefpunkte, tritt auf der Stelle, kommt nicht weiter, ist/wird arbeitslos, hat keine Aufgabe, langweilt sich...
    Im Prinzip müsste also jeder irgendwann anfangen zu Saufen, wenn es alleine darum ginge.
    Klar ist jeder Mensch anders aber ICH denke, wenn man mit Suchtkranken Menschen aufwachsen muss, wird man sich im Normalfall hüten, den selben Weg zu gehen. Ich weiß, was mir meine Mutter damit angetan hat, ich werde es nicht genauso machen und meine eigene Tochter bis aufs Letzte fertigmachen.

    Ja, sieh zu das Du da rauskommst und DEIN LEBEN beginnst. Ich bin aus denselben Gründen mit 17 ausgezogen und es war die Beste Entscheidung meines Lebens !
    Deine Mutter wird sich vermutlich nicht ändern und das Du die einzige bist, die sie hat ist im Grunde auch zweitrangig und sollte nicht Deine Sorge sein.
    Sie säuft sich mit Dir ins Delirium, sie wirds auch ohne Dich tun. Es ist also völlig egal ob Du da bist und zusiehst oder ob Du gehst. Wobei im Falle des Gehens natürlich noch die kleine Hoffnung liegen kann, das es durch Deinen Auszug echt noch "Klick" bei ihr macht. Es ist unwahrscheinlich aber es könnte sein.