Beiträge von em(m)a

    weiss gar nicht wie anfangen -lange nicht mehr hier gewesen, ausser zum lesen...

    viel passiert, viel viel passiert.

    mein ex ist nicht mehr mein ex.
    er hat in den letzten wochen viel umgeschmissen, hat aufgehört zu rauchen, mit sport angefangen, hat lange lange nix mehr getrunken - wir haben viel viel viel viel geredet (das geht auf einmal) und es hat sich herausgestellt, dass seine exfrau mir gegenüber unglaubliche lügen über ihn erzählt hat - die natürlich meine angst und meinen eindruck "alkoholiker" bestätigt haben.

    er selbst hat sich entschuldigt, hat gesagt, dass er fehler gemacht hat, dass es ihm leid tut, dass er jetzt anders leben will.
    und es sieht so aus, als wenn er das tut.

    das ist jetzt eine absolut unvollständige kurzfassung, fakt ist, dass er zwar immer im bereich gefährlicher alkoholkonsum war, aber viel zum "abhängig" gefehlt hat, irgendwie hat es nie so ganz gepasst, und ein freund von mir, der berater bei der suchtberatung hier ist und psychologe hat mal gemeint, das wäre grenzwertig aber noch nicht gesagt, dass er abhängig ist. sagt unser gemeinsamer arzt auch.

    mein problem ist dass mich die angst zerfrisst.
    ich schlafe total besch... und denk den ganzen tag nur drüber nach, ob er jetzt alkoholiker ist oder nicht, ob er jetzt wieder trinkt oder nicht, ob das jetzt einfach eine trinkpause war - sogar als klar war, dass er nix trinkt, nullnix. Er hat das definitiv nicht für mich geändert; habs erst spät erfahren.

    ich weiss nicht weiter. ich weiss nicht wo ich mit der angst hin soll.
    es macht so müde und mürbe - uns beide - wenn ich dauernd sage "ich habe angst dass du alkoholiker bist" und er dauernd sagt "und ich kann nichts sagen was dir das gegenteil beweist wenn mein tun nicht ausreicht"

    versteht das jemand????????????

    nici, bist du da???

    hallo blumenwiese,

    (netter name: klingt nach bunt und gänseblümchen und schmetterlingen und sonne und blauem himmel!)

    ja, blöd ihn immer mal zu sehen.
    aber besser als ihn jeden tag acht stunden sehen müssen (darum hab ich nämlich die stelle gewechselt)

    wohnt 300 meter von mir weg. aber ausser sichtweite, immerhin. und obwohl der ort kleiner ist, reichts aus sich nicht zu begegnen (naja, seine veranstaltungen sind eh nicht so mein ding; diese sauf-feste find ich widerlich)

    gemeinsame hobbies gabs eh nicht. insofern also alles machbar.
    ich weiss, dass die zeit gerade mein freund ist und ich auf andere sachen schauen muss; dinge die mir gut tun.
    lauftraining z.b.

    aber diese sich immer wieder einschleichenden gedanken sind ätzend.

    und eigentlich finde ich härter werden nicht schön, weil da auch kälte drin steckt und misstrauen.

    aber ich bin an einem punkt wo ich nicht mehr vertrauen kann. (wie denn? woher weiss ich dass ein eventuell neuer mann nicht genauso lügt? und nochmal risiko und nochmal so verarscht werden? - nein. neun monate belogen werden reicht echt aus)

    wo beziehung abgehakt ist. gibts nicht mehr. fertig.

    kommt mir alles bekannt vor ...

    mir hat es gereicht, nachdem ich einmal offensichtlich und ich vermute vorher zu oft belogen wurde.

    als er trotz erster und letzter chance trinken war und die frage ob er nicht anders wollte oder nicht anders konnte beantwortet hat mit : ich wollte es so.

    als für mich klar war, er will mir gerade erzählen, er hat mit absicht die beziehung kaputt gemacht. nur um nicht eingestehen zu müssen dass er süchtig ist.

    da ist mein knopf vom kragen geplatzt.
    hab.ich.nicht.nötig.

    auch wenn es immer wieder weh tut.
    aber, nein, sowas will ich mir nicht bieten lassen.

    aber ja, es ist schwer. die frage ist: willst du deine kraft weiter zum aushalten einsetzen oder eben die karft nutzen zum verändern?
    (der einsatz ist der gleiche. nur: für wen du die karft einsetzt, einsetzen willst - die frage musst du dir stellen, denke ich. für etwas kaputtes und letztlich für ihn - oder für dich)

    :cry:

    es ist trotzdem immer neu schwer... wie lange dauert das bis es aufhört weh zu tun?
    gibt es etwas wie Vergebung? (ich kann das grad gar nicht und hab das Gefühl, mit der Härte, die gerade in mir ist, tu ich mir a) selbst nicht gut und b) halte ich fest.

    Ich werde immer neu wütend, wenn ich sehe, wie er sich durch alle Raster schummelt, wie er immer am Chef vorbeischlittert mit seiner Fahne, wie er vermutlich sogar wieder eine Dumme findet, die sich auf eine Beziehung mit ihm einlässt (und die ihn dann wieder verlässt), wie er trotz allem funktioniert und nicht auf die Nase fällt.
    Das wäre, was ich bräuchte: sehen, wie er auf die Nase fällt.

    Und wieder bin ich weg von mir.
    Liebe ist blöd. Liebe macht blind und blöd. Also: Finger weg. Und ich werd mich nicht mehr verlieben. (jaja, ich weiss die Antworten, die jetzt kommen, aber: ich lasse mich nie (NIE) wieder so verletzten und ich mach mich nciht mehr so verletzlich.

    :oops:

    danke. ja, hab ich, wenn ich ehrlich bin. sogar angefangen, allerdings eher über meine "leichen im keller" als über den suffkopp.
    und ich find jetzt nicht, dass er zwingend ein komplettes kapitel (meines lebens und meines buches) wert wäre.

    eher so eine randnotiz bis fussnote

    fussnote ist gut - TRET! :lol:

    ich weiss nicht, ob ich das irgendwann veröffentlichen will.
    mal schauen.

    aber danke für deine rückmeldung.

    und ja: sofakartoffeln gehören in ihren bierkeller (vor tageslicht schützen; kühl und trocken (HAHAHA Brüll!!!) lagern)

    ich finde tage, an denen ich bissig sein kann viel schöner als diese depritage!!!

    also: bissige grüsse an euch alle!!! :twisted:

    lieber teufelchen und gehörig frech als "liebundbravundangepasst"

    ...manche dinge klären sich von allein...

    nach einer fiesen nacht mit alpträumen hab ich ihn heute morgen kurz gesehen (gleicher betrieb) - er sieht ECHT SCH***** aus.
    alt, müde und kaputt.

    okay. das zum thema laufen und so weiter.
    wohl eher slalom in kombination mit einarmigem reissen.

    wer hat gesagt, dass er dann jetzt mal die schlechten zeiten haben darf?!? - ja, sieht so aus als hätte er die.

    pech gehabt würd ich sagen...
    und ich verdien was besseres. so. und mit der ansage geh ich jetzt in den tag

    ist eine echte aufgabe.
    nicht wissen wollen, wies ihm geht.
    mich trotzdem fragen.

    geh jetzt joggen und in die sauna zum kopf frei kriegen.
    manchmal wünschte ich einfach, alles wäre so nie passiert.

    scheiss alkohol.
    scheiss suffkopp.


    egal. punkt jetzt und andere dinge für heute!

    danke. ja, stimmt. und bisher hat er nichtsnichtsundnochmalnichts getan, keine entschuldigung, kein garnichts. und auf nachfrage nur "was hätt ich denn sagen sollen". und immer war ich der, der doch wieder einen schritt auf ihn zu gegangen ist.
    und stimmt, das ist blödsinn.
    wenn , dann muss was von ihm kommen und zwar deutlichst.

    tut aber einfach wieder weh und ich merk, wie wenig ich irgendetwas verarbeitet hab. ich schieb grad alles nur weg und vor mir her weil ich nicht aushalte, den schmerz anzuschauen.

    und lauf aus lauter angst vor neuen enttäuschungen vor allem was da beziehung werden könnte weg...

    aber ich lieb ihn eben doch.
    und trotzdem hat er zu viel kaputt gemacht.

    :cry::cry::cry:

    grad wieder alles sch******
    meine kollegen haben erzählt, mein ex würde jetzt laufen gehen und schwimmen...

    kann es sein, dass er doch was begriffen hat, dass er doch was geändert hat?

    bin grad so unsicher.
    lieb ihn doch noch.

    warum macht er jetzt zeug, dass ich mir immer gewünscht hätte?
    (er kann nicht wissen, dass ich das weiss)

    ich weiss, es wäre falsch, aber mein spontanimpuls wäre doch zu fragen, wie es ihm geht
    (wir reden seit wochen nicht mehr miteinander)

    was tun????????????

    hallo mollifee,

    tut mir leid, aber ich kann mich dem nur anschliessen:

    KÄMPFEN.IST.SINNLOS. jedenfalls gegen den Alk und den Alki.

    FÜR DICH KÄMPFEN IST SINNVOLL, NOTWENDIG usw.

    FÜR DICH

    und den richtigen weg erkennst du mal einfach daran, dass er leicht ist (also vergleichsweise), dass es DIR gut geht, DIR, DIR und nochmal DIR, dass du dich nicht aufreibst und müde bist und entnervt und verzweifelt sondern freude hast bei dem, was du für dich tust, dass dir dinge spass machen und du in freiheit dinge tust.

    und leider nein: die dinge sind nicht harmlos und rosarot, auch wenn man/frau sich das immer wieder wünscht und hofft, dass man sich doch geirrt hat.

    ich habe hier viel gelesen und irgendwann war klar, dass mein bauch recht hat.
    und wenn dein gefühl sagt, dass es nicht stimmt, wenn es für dich nicht stimmt: dann stimmt es nicht und fertig.

    ist ein schwerer weg. aber: sei ihn dir wert!
    wer, wenn nicht du, soll für dich sorgen?
    wenn du nur für den anderen sorgst???
    was tut er denn für dich???

    muss mir grad mal dinge klar machen, die toll sind seit der trennung:

    ...ich hab n tanzkurs angefangen
    ... ich geh regelmässig laufen
    ... ich geh in die sauna
    ... ich habe entdeckt wie viele tolle freunde ich habe
    ... ich habe angefangen, in einer "band" zu singen
    ... ich kann ins kino gehen oder ins theater wenn ich lust ahbe oder auf lesungen (mochte er alles nicht; dvd abende mit bier kann ich gar nicht zählen)
    ... wein ist wieder ein tolles extra am rande
    ... ich bin abends wieder unterwegs (kann frau ja nicht mit so angetrunkenen sofakartoffeln)
    ... ich kann meine wochenenden wieder mit inhalten versehen (kann man auch nicht wenn das erste bier halb 11 offen ist)
    ... keine bierflaschen mehr in der wohnung und im keller
    ... keine bierflaschen mehr aus dem keller holen müssen
    ... keine angst mehr haben müssen wieviel er schon intus hat wenn er heimkommt
    ... mich mit männlichen wesen treffen können und geniessen, dass ich offenbar nett genug bin um so einen knallkopp nicht nötig zu haben
    ... neue stelle, neue herausforderungen
    ... nicht mehr in ein auto steigen müssen ohne zu wissen wieviel promille der fahrer schon im tank hat
    ... keine bierfahnen mehr
    ... ins bett gehen können ohne angst dass er was trinkt wenn ich schlafe
    ... schlechte laune haben dürfen und bier doof finden dürfen ohne dass er wegläuft und sich daheim die kante gibt
    ... seinen saufkumpel nicht mehr sehen müssen
    ... beim einkauf reintragen nicht mehr meinen vermieter hören mit dem satz "habt ihr ein alkoholproblem?"
    ... bierkästen nicht mehr als standarteinkauf (dafür superleckere fruchtsäfte und tees - aber die mochte er ja nicht)
    ... leute besuchen können, die nicht gleich ein bier auf haben (mein freundeskreis trinkt so gut wie nix und da wollte er nie mit hin)


    ... WOW :shock: so viel!!!!!!!!!!!!!! bin grad selber beeindruckt

    nee, kinder, das wär gar nix für mich, da fehlt mir irgendwie ein modul :wink:

    mit kindern arbeiten und so - total gern.
    aber nicht 24 stunden 7 tage die woche 365 im jahr

    respekt, wenn jemand das kann!

    13 jährige tochter vom ex war okay (gutes alter ;) )

    naja. ist erledigt, aber an die denk ich schon auch viel - was sucht die sich mal für einen kerl wenn sie so was vom papa (der "held") lernt?
    ist nicht meine baustelle, ich weiss, aber hat mich einfach zwischendurch beschäftigt.

    und trotzdem: jetzt ist erstmal wieder dran: kein kind kein kerl kein kegel
    und: ichmeinermirmich. :twisted: ha!

    Nici : wie gehts denn kindern mit so papas?
    kann mich da gar nicht so wirklich rein denken. verdrängen die das?
    muss mal deinen thread in ruhe lesen...
    klingt nach powerfrau :)
    liebe grüsse[/quote]

    gute idee :lol::lol::lol:

    was mir total spass macht, also, an tagen, an denen ich den kopf oben hab und mir sicher bin, dass das alles absolut richtig war so, ist die nummer:

    "dinge, die du NIE kriegen wirst" und mich so richtig schick machen und nur dinge tun, die mir gut tun und spass machen (war beim fotografen für richtig tolle fotos mit ziemlich wenig an - nur für mich, HA!)

    ich hasse nur die tage, an denen ich mich frage, ob es nicht doch ein irrtum war und ein fürchterlicher fehler.

    und dann muss ich mir die geschichten wieder ins gedächtnis rufen, die ich aus dem umfeld von ihm gehört hab, mit heimgetragen werden und bis zum atemstillstand saufen (vor meiner zeit) und bei den anderen frauen raus fliegen und dann gehts meist relativ schnell wieder besser.

    ja, sollen die die schlechten zeiten mitnehmen. samt bierkästen und co.
    sollen sie "mit wehenden fahnen" (lach, der ist gut!) richtung absturz laufen.
    tut mir trotzdem leid, dass er sein leben so in die sch***** fährt.
    inzwischen weniger für ihn als für mich sondern für die tochter, die das natürlich an den papa-wochenenden (die weniger werden - er fragt nicht, warum...) mitkriegt, auch wenn er heimlich in der küche trinkt ...
    so ein egoistischer ******

    stimmt.
    hab mehrfach versucht ihm klar zu machen, dass es so kaputt ist, wie ich mich / wie es sich angefühlt hat.
    wollt er nicht hören oder sehen.

    "passt schon. ... wir haben doch uns und das reicht" - hab gemeint, dass das eben nicht reicht, dass alle liebe nicht reicht, solange er hinter seinen bierkisten unerreichbar ist. (hab den eigentlich gemeinsam geplanten urlaub allein verbracht - auch da hat er noch nicht kapiert, das was im argen ist)

    wollt er nicht sehen.
    konnt er vielleicht gar nicht.

    und dann waren halt konsequenzen fällig.

    die hab ich zweimal angedroht; ich hatte ihn einmal raus geworfen, dann wollte er eben die vier wochen nix trinken und ich hab gesagt, sowas mach ich noch genau EIN mal. tja. er hats nicht anders gewollt, bzw. gewollt hätte er es sicher anders (ich hab gemeint, was er vorschlägt wäre "wasch mich aber mach mich nicht nass" und eigentlich auf therapie bestanden, aber hab mich dann doch breit schlagen lassen. und die zwei wochen hat er ja auch geschafft. (naja. was ich mal so gesehen hab, gell ;) ) aber was ändern wollt er eben nicht, nicht grundsätzlich.

    ich war die letzten monate mit ihm nur noch müde und traurig und fertig und er hat nicht begriffen, dass das durchaus was mit seinem bier zu tun hat. wollte auch "kämpfen" - wie blöd! don quichjote gegen die windmühlen.

    jetzt kämpf ich auch für mich, bzw. kämpfen weniger als frei-schwimmen.

    aber ich bin trotzdem oft traurig, nachdenklich - tut einfach weh sowas, tut weh, jemanden, den man liebt, an sowas dummes zu verlieren.
    vor allem weil diese zwei wochen einfach wirklich schön waren, die ohne das täglich bier...

    aber ich "hatte" ihn ja nie wirklich, sondern immer nur den mann mit dem bier. hab ich ihm auch gesagt.

    hab so viel gesagt und er hat so wenig davon begriffen.

    und ich bin kein fan von "einwegkommunikation" (ich sag was und der andere hört nix)

    :lol::lol::lol: lieb von dir, matthias.

    hast um längen mehr erfahrung, sicher.
    respekt für dein / euer engagement hier, echt!!!
    mutig und wichtig!!!

    ...nicht gespeicherte daten gehen möglicherweise verloren ...

    JA BITTE

    ein guter satz, den ich gelesen hatte in den monaten:

    das über-ich (und beziehungen übrigens auch) ist alkohol-löslich.
    schade eigentlich.

    aber löschen dauert halt irgendwie.

    warum nur ist diese sucht stärker als der fakt, dass jemand liebt (also, ich denke wirklich, dass er mich geliebt hat. aber der alkohol war stärker. ist einfach schade und tut so verdammt weh zu sehen. aber eben: seine wand, nicht meine. und ich hab ihm gesagt dass ich weder mitgehe noch zuschaue bei dem spiel. ich hätte mir weiss gott gewünscht, er hätte anders antscheiden können, aber der fakt, dass er es nicht konnte, ist bestätigung genug...)

    SCH**** ALKOHOL :evil::evil::evil:

    das war eine der bitteren erkenntnisse der letzten monate in der beziehung: ich habe mich in ein bild, in eine idee verliebt, wie es sein sollte. und habe verdammt viel dafür getan, um dieses bild zu kämpfen. zum glück (muss ich ehrlich sagen) war die sucht stark genug, mein bild kaputt zu machen, sonst hätte ich mich weiter verrannt und noch mehr aufgegeben.

    ich habe eine freundin gefragt, warum enttäuschung so weh tut -
    ent-täuschung ist doch was positives.
    sie meinte: weil wir unsere vielen kleinen täuschungen so lieben...

    ich habe mir vorgenommen, jetzt erstmal wieder meine welt und meine wahrheit zu finden und zu leben.
    mit den füssen auf dem boden.

    aber manchmal kommen doch noch so viele gefühle hoch, so viel wut und dahinter so unendlich viel traurigkeit...

    naja, tränen waschen von innen, oder so...
    irgendwann wirds besser, das glaub ich

    oder in kurzfassung...

    ich will den ex nicht zurück.

    aber ich will auch keinen anderen.

    macht das sinn???

    (frage rhetorisch!) - ist alles so durcheinander und wirr grad

    :cry:

    ich weiss, ich weiss doch nur zu gut, dass niemand ausser ihm den punkt setzen kann. und er sieht noch nicht mal im ansatz ein problem.

    keine chance. keine. und die trennung war und ist und bleibt das einzig richtige.

    nur blöd, dass ich den mann, den ich kennengelernt hatte, also den, der da manchmal durchgeschimmert ist und von dem ich glaube, dass er der wäre ohne bier (also jemand, der auch mal "eckig" ist und kein "passt scho", jemand, der sich bemüht, der um etwas kämpft, der mal "nein" sagt wenn ihm was nicht passt und nicht diese lethargische, passive sofakartoffeln in bier eingelegt) - dass ich eben den kerl noch immer liebe und viel zu viel an ihn denke.

    will ich gar nicht. aber sag das mal einer meinem herzen.

    das eigentlich schlimme ist, dass ich das gefühl habe, ich kann nie wieder offen in eine beziehung gehen.

    herz kaputt.
    vertrauen kaputt.
    ego kaputt (nach aussen prima, aber so wirklich... :cry: ?!?)

    hab beschlossen, dass das thema für mich bis auf sehr weiteres komplett vom tisch ist und ich erstmal auf einen halbmarathon im kommenden jahr trainieren will.

    kopf frei laufen und ego wieder zusammen basteln.

    würd das am liebsten einfach löschen ("wollen sie den ordner "ex" wirklich löschen und seinen gesamten inhalt in den papierkorb verschieben?" - JAAAAAAAAAAAAA.)
    dann hätte ich wenigstens noch den lieben kollegen der er mal war.

    so hab ich weder kollegen noch freund noch partner (also gut, DEN der er war wollt ich ja auch nicht) und er kann in aller ruhe sein blödes bier trinken bis die letzten hirnzellen im eimer sind.
    diese gefühl: ich wollte nie, dass es vorbei ist. ich wollte nur, dass es anders wird. aber es gibt eben kein anders mit einem fröhlich weiter trinkenden alkoholiker ohne jede einsicht.

    IAS Syndrom... ich weiss... kommt grad manchmal und ich muss aufpassen, das dann gleich wieder raus zu werfen.
    so arm und arme sau bin ich auch nicht.

    aber: wie "entliebt" man sich????????