Beiträge von so_anders

    Zitat

    Und ich möchte nicht das meine Tochter mit einer Oma aufwächst die ihre Mutter beschimpft und zu ihr sagt du schaffst nix du bist nix

    Wer möchte überhaupt so eine Oma?
    Und das eigene Kind in deren Hände geben?
    Es das miterleben lassen, was man selbst fühlte...?

    Mir graut es bei der Vorstellung, dass meine Kinder
    (habe noch keine) diese Großeltern bekommen werden...
    Eine Oma, die nicht existent ist - nur in meiner Erinnerung lebt
    (Kontaktabbruch vor über 10 Jahren)
    Ein Opa, der selbst so in Lug & Trug, der Coabhängigkeit verstrickt ist...

    Sorry für den Einwurf...aber musste raus...

    Guten Morgen Sarana...

    hm...meine Eltern sagen, sagten ebenso,
    dass ich doch eine "schöne" Kindheit
    und eigentlich alles hatte was ich brauchte...

    Aus heutiger Sicht erscheint meine Kindheit
    in einem anderen Licht, ich wurde vernachlässigt,
    habe zu wenig Liebe erfahren, zuviel Willkür erfahren...

    Natürlich ist es einfach gesagt, dass manche Kinder
    es schwerer hatten, sei es durch den frühen Tod der Eltern,
    Schläge etc....

    Ich muss für mich akzeptieren,
    dass das was ich erlebt habe,
    schlimm genug für meine Kinderseele war...

    Natürlich wollen es Eltern nicht hören,
    dass etwas falsch lief, vor allem,
    wenn Sie sich Mühe gegeben hatte
    und teilweise heute noch in coabhängigen Verhältnissen
    leben oder immer noch trinken...

    Mein Vater?
    Kein Trinker aber Spitzen-Coabhängiger hört mir nicht zu,
    ignoriert und reagiert beleidigt und traurig auf meine Fragen & Anmerkungen!

    Zitat

    Genauso ergeht es mir auch.
    Ich bin übelst empfindlich wenn ich zurückgewiesen werde oder nicht beachtet werde.
    Ich male mir immer gleich das schlimmste aus...

    Ich habe bei meinen engen Freunden angefangen es anzusprechen,
    wenn ich das Gefühl habe und stelle oft fest,
    dass sich lediglich mein Kopf diese Zurückweisung einbildet...
    Wie gehts Dir da?

    fatima :

    tut mir leid, dass ich so spät antworte,
    habs doch tatsächlich erst jetzt gelesen gehabt...

    und ja, ich verstehe absolut was du meinst!

    Zitat

    und wie ist das bei dir? hast du das auch bei allen sorten von menschen,
    diese "gefallsucht" oder "sucht nach nähe"?

    ich habe, hatte auch sehr dominante Freundinnen...
    und merke mit der Zeit, wie ungut es mir tut!
    Ein großes Problem ist jedoch, dass ich meist keine eigene
    Meinung habe...wie soll man also was vertreten,
    was man nicht fühlt???

    Außerdem habe ich festgestellt, dass ich enorm auf Ablehnung reagier...
    wenn z.b. Freunde etwas miteinander ausmachen und mich nicht fragen...


    frustriertetochter2010 :

    Oh ja...das Bedürfnis nach einem Partner, einer Familie ist riesig groß.
    Oftmals denke ich, dass keiner diese Erwartung erfüllen kann
    und das nur Menschen mit ähnlichen Erfahrungen vll mein
    Leid & meine Wünsche zu teilen vermögen...
    Weißt Du was ich meine?

    Mal eine andere Frage:
    Wie ergeht es Dir mit deinem Kind?
    Baust Du Dir mit ihm ein eigenes kleines Heim auf?

    @ talula:

    Zitat

    mir fällt es schwer, Nähe konstant aufzubauen und zu erhalten...Und beim nächsten Mal fühlen sie sich komplett fremd an und ich finde das Band zu ihnen nicht.

    oh ja, wie sehr ich mich immer über mich selbst wundere und mich frage...
    hm, beim letzten mal fühlte ich mich doch so wohl, wieso fühlt es sich jetzt wieder wie ein "neubeginn" an...
    jedes mal eine art warm-lauf-phase...
    sehr anstrengend!

    @ Mikesch:

    Zitat

    (Auch, zu lachen, wenn etwas Schlimmes berichtet wird. Dafür zu Tränen gerührt zu sein, wenn jemand ehrlich lieb / freundlich zu mir ist Traurig)


    ich habe bei kündigungen im geschäft jedes mal geweint, weil die chefs sehr einfühlsam waren...
    oder wenn der hausarzt bei einer schweren grippe fragte ob sich jemand um mich kümmere...


    nicht-fühlen können...
    ich war mir erst vor einem jahr im klaren darüber,
    als ich meine therapie begann und zu meiner therapeutin
    aus irgendwelchen gründen sagte:
    ich fühle nichts, bin wie taub...
    das eigenartige: mein magen, meine jahrelangen bauchschmerzen & körperlichen,
    psychosomatischen probleme haben mich in die therapie geführt...


    es tut immer wieder so gut zu lesen, zu wissen, dass es euch gibt,
    menschen die ähnlich fühlen und sich über sich selbst wundern...

    @ heidi13,
    tut mir leid das sagen zu müssen...
    aber geholfen wird einem nicht, wenn jemand sagt:
    BEI MIR IST DAS NICHT SO!

    Zitat

    Es gibt wohl nicht ein einziges Bild / eine einzige Form eines EKA

    Kannst Du Dir vorstellen, dass es bei einigen,
    wie auch bei mir das Gefühl eher auslöst
    hier falsch zu sein...

    Konstruktives Antworten wär wohl sinnvoller...

    @ berkel:
    Ich habe gleiche Probleme und habe noch keine Lösung gefunden.
    Ich versuche z.B. Dinge auszuprobieren, um ein Gespür
    dafür zu bekommen was mit überhaupt gefällt.
    Komme mir manchmal vor wie ein Chameleon,
    also sämtliche Gesichter annehmen zu können,
    aber garnicht zu wissen wer ich bin & was ich will...

    Hallo zusammen,

    ich möcht mal von euch wissen,
    wie es sich bei euch verhält,
    wenn Ihr jemanden kennenlernt...

    Schafft Ihr es am Anfang,
    also sogar in der Kennenlern-Phase
    den Menschen nicht zu überrennen?

    Es fällt mir verdammt schwer jemanden zu finden,
    bei dem ich auf einer Wellenlänge bin.
    Aber sobald ich dieses Gefühl habe,
    obwohl ich den Menschen
    nicht lange kenne, vll nicht mal gesehen habe,
    baut sich eine Art Sucht nach Kontakt auf!

    Kennt Ihr das?

    Einerseits versuche ich einfach zu genießen,
    dass mir ein Mensch begegnet ist, mit dem ich mich
    gerne unterhalte, den ich an mich ranlasse,
    aber sobald der Kontakt weniger wird spüre ich
    extreme Angst und Unsicherheit...

    Selbstschutz, oh ja...Ich kenne dieses Wort, aber was bedeutet es???
    So oder so ähnlich fühlt es sich an...

    Ich wurde von meinem Umfeld darauf aufmerksam gemacht,
    dass was in meiner Beziehung zu meiner Mutter
    oder "unser" damaliges Leben sonderbar & schädlich ist für mich...
    Von alleine wäre ich nicht drauf gekommen :(

    Zitat

    ...hätte ich sie zumindest noch.


    Oh ja, wie Recht du hast...das denke ich sehr oft.
    Die Eltern sind quasi da, sie leben,
    aber was hilft das?

    Die Existenz tut uns EKA´s ja eher weh!

    Hallo Trinity,

    ich weiß kaum was ich schreiben soll...
    es tut mir so leid
    und gerade zur Weihnachtszeit DEM (!) Familienfest!

    ...aber um es an meinem Beispiel zu zeigen,
    ich hatte meine Mutter vor über 10 Jahren mit dem Satz verlassen: "Melde Dich wenn Du trocken bist!"

    Ich habe dieses Weihnachten in Folge der letzten Jahre
    auch wieder ohne Kontakt seit damals zur Mutter verbracht
    und leider verstehe ich es bis heute nicht wieso man
    den Alkohohl den eigenen Kindern vorzieht?

    Du hast vermutlich noch viel schlimmeres, unzumutbares erlebt als ich,
    aber ich will Dir damit sagen, dass es NICHT an Dir liegt
    (was ich auch noch zu glauben versuchen!!!)!

    Deine Mutter ist krank...
    Das ist etwas was feststeht!

    Aber nun zu Dir: DU bist stark,
    denn Du stehst & lebst noch!
    Mutig & tapfer kämpfst Du für Dich:

    Respekt Trinity!

    Liebe Grüße
    so_anders

    Sarana :

    Zitat

    spontan für etwas begeistern und anschliessend in ein tiefes Loch fallen

    oh ja...wie gut ich das kenne. Meist kurz vor dem entscheidenen Etwas möchte ich den Rückzieher machen und zweifle selbst meine "Entscheidungsfähigkeit" in dem entscheidenen Moment an...

    Beispiel: Habe mit einer Freundin beschlossen eine WG zu gründen...alles lief recht euphorisch und nun wohne ich seit ein paar Tagen mit Ihr und frag mich, wer zur Hölle dass damals entschieden hatte und wieso es sich jetzt so völlig falsch anfühlt, alles so nah...

    Mikesch :

    Zitat

    'Wie weggetreten' sein ist eine Art von Abdriften in andere 'Zustände' oder Zeiten.


    das kenne ich auch zu gut...plötzlich hinterfrage ich Situationen in denen ich bin und sag mir: WAS TUST DU HIER EIGENTLICH...

    @Gato:

    Zitat

    Ja,das kenne ich all zu gut mit dem nicht entscheiden können. Denke manchmal richitg lange über simple Dinge nach,wobei andere sich innerhalb eines kurzen Augenblicks für enscheiden/nicht entscheiden können.


    Es ist furchtbar nie zu wissen was man wirklich will :(

    @Lieschen84:
    stimmt schon - was ist "traut" - gibt es das überhaupt?
    Aber der Wunsch ist doch in uns EKA´s da - ein Zuhause zu haben?
    Und das vermiss ich eben natürlich um so stärker an Weihnachten...

    Melinak :
    Wenn ich das höre wird mir ganz anders...
    Ich wünsche dir das beste für Weihnachten...


    ich erinnere mich an mein Alter wo ich 13 war, Eltern relativ frisch geschieden -
    mit meiner depressiven alkoholkranken Mutter am "heiligen Abend", der völlig
    unfamiliär, bizzar und total skuril ablief, in der Wohnung...

    Ich war irgendwie stark, ging irgendwann einfach raus im Schnee spazieren und war so froh über das Klischee
    "weiße Weihnachten" haben zu können, dass der Himmel mir schenkte...


    Dieses Jahr würde mich bei meinem Vater seine alkoholisierte und ständig streitsuchenden Freundin empfangen...
    NEIN Danke, aber wer weiß ob ich doch hingehe...vll doch nur am 1. oder 2. Weihnachtstag?!?

    Übrigens hat mein Vater sich nicht getraut seiner "Partnerin" zu erzählen, dass sein Kind (=ich) umziehe und natürlich
    erst recht nicht dass er mir helfen muss und möchte...

    Ja, ich glaube es steht irgendwann für mich bevor, alles realistisch zu betrachten
    und auch mal Ansprüche an die Menschen in meinem Umfeld zu stellen...
    Sprich - einen Kreis aufzubauen, der mir & dem ich wichtig bin!

    Ich habe ein paar Angebote von Freundinnen erhalten, wo ich "mit draf"
    - aber fraglich ist, ob ich das aushalte...
    traute Familie zu sehen, denn genau das schmerzt doch so sehr!

    Hallo Lieschen84,

    ja, leider wird es darauf rauslaufen, dass ich es akzeptieren muss...

    Leider verspüre ich noch so eine starke
    Verpflichtung & Schuld gegenüber meinen Vater,
    als müsste ich im Glück & Freude bringen...

    Ich bin dafür da mir seine Sorgen anzuhören

    Kannst Du Dir vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn ich
    dran denke das Weihnachten naht?

    Danke Karsten, war mir nicht sicher wohin mit mir & dem Beitrag...


    wie vermutet hat mein Vater sich eben gemeldet.
    Es kam nicht die Frage danach, ob Hilfe brauche,
    ob es überhaupt klappt...
    NEIN - das genau Gegenteil war der Fall...
    Er erzählte von ihr, von ihrem Sohn, wie schlecht es doch ginge...
    das er ja so "liebend gerne helfen würde"

    - edit, bitte keine Songtexte, danke, Linde - Dieses Lied fällt mir dazu spontan...)

    ich kam noch dazu "aber" zu sagen...
    beschloss aber nicht das zusagen was ich wirklich fühle, dass ich Hilfe brauche!

    Es ist schrecklich immer zu wissen dass man sich alleine fühlt, aber zudem entsetzlich
    zu merken, dass die vermutliche Einbildung die Realität ist
    und man keine Hilfe zu erwarten hat...

    Hallo Ihr Lieben,

    ich weiß nicht
    bin ich hier richtig?


    tzia...wenn man bei sich anfängt zu forschen, achtet man auf Menschen
    mehr als zuvor im eignen Umfeld...
    Und leider stelle ich von Tag zu Tag mehr fest, wie unwichtig ich meinem
    co-abhängigen Vater bin...

    Kurze Zusammenfassung:
    Scheidung der Eltern - ich zog mit 13 Jahren mit (begriff ich damals noch nicht)
    alkoholkranker Mutter weg - Bruder blieb bei Vater
    (kurz zu erwähnen sei, dass man Bruder wohl ein Messi ist heute)

    Vor über 13 Jahren verlies ich meine alkoholkranke Mutter dann

    zog vor 9 Jahren wieder in die Nähe meines Bruders/Vaters
    Mein Vater lebt seitdem mit einer noch stärker alkoholkranken Frau zusammen als meine Mutter...

    nun zu mir:
    Ich ziehe am Wochenende (wiedereinmal) um
    und noch nie zuvor war mir so sehr bewusst, das mein Vater
    sich komplett nach seiner Partnerin ausrichtet,
    und mir nicht einmal zusagen kann irgendwann auch nur für eine
    Stunde zu helfen geschweige denn nach zu fragen...

    Es ist traurig, ich fühle mich wieder einmal verlassener
    und weggestoßen von meiner eigenen "Familie"

    Hallo Frozen Tears,

    danke für deine Tipps...es liegt weniger an der Umsetzung (die wird teuer & zeitintensiv) als an der Frage: Ist es das was mir nützt? Ist es das wert? Schaff ich es - vor allem in dem Zustand wie ich mich jetzt befinde?

    Zitat

    Ich persönlich finde es sogar einen Vorteil, wenn man sich erstmal weiterentwickelt, erwachsen wird und wirklich weiß was man will im Leben


    (aber) ich weiß doch nicht was ich will...ich traue meinen eigenen Entscheidungen nicht...

    Zitat

    Du wirst sie sicher nicht in Deinem Wohnzimmer kennenlernen


    Du weißt und ahnst sicher, das mir das bewusst ist.
    Aber ich habe Angst vor Menschen, teilweise interessieren Sie mich nicht,
    weil Sie mir zu oberflächlich sind und teilweise schüchtern Sie mich ein, wenn Sie zu intelligent oder gefestigt wirken...

    Am Wochenende fahre ich zum Beispiel mit einer Freundin in eine andere Stadt zu einer Freundin von Ihr...Könnt Ihr euch vorstellen was das für ein Kraftakt für mich bedeutet? Ich habe Angst...
    Das legt sich erst, nach geraumer Zeit & Bekundungen der anderen Personen, dass die mich mögen...

    Hallo Sarana, hallo Mikesch...

    Danke für eure Antworten.

    Zitat

    auch überfordert mit dem was ich sage


    Ja, leider ist es so! Ich hoffe in nächster Zeit einigen Menschen zu begegnen,
    denen es ähnlich geht...denn alleine das Wissen darum, hilft!

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    dass du schon immer mal machen wolltest?


    Seit Jahren wollte ich studieren - ich habe mein Abi gemacht um einmal zu studieren.
    Nur leider ist der Beruf den ich ergriffen habe doch nicht der den ich weiter machen will/kann...Aber schaffe ich das Studium?
    Bin ich nicht zu alt? Kann ich mir die Schulden leisten/ist es diese Inverstition wert?

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    wo sich eine Türe schliesst öffnet sich irgendwo wieder eine neue


    Ich habe Angst vor allen Türen - offen, zu, angelehnt...ganz egal!
    Ich kann mich auf mich selbst nicht verlassen.
    Heute denk ich so - morgen wieder so!

    Ich habe mit einer längjährigen Freundin vor einigen Monaten überlegt zusammen zu ziehen - das Wohnprojekt beginnt Ende diesen Monats...
    Was glaubt Ihr wieviel Angst ich davor habe?
    Werden wir uns verstehen? Wieso und in welcher Laune habe ich das entschieden? Wieso hab ich solche Angst davor?
    Vll weil Sie mich so sehen wird wie ich bin? Aber kannte Sie mich denn nicht schon? Ich kenn mich aber nicht mal selbst?

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    Du bist sehr stark, und du sollst stolz auf dich sein, nicht jeder schafft das, hat den Mut sich im Forum zu registrieren,
    Therapie zu machen, das ist eine grosse Leistung und ein grosser Schritt.


    Auf irgendwas stolz zu sein, dass wird noch lange brauchen...
    Ich hoffe ich komme an den Punkt!


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    Da sitzt die Kraft


    Sein eigenes Leben bestimmen können - wie wär das schön!
    Emotional NICHT mehr abhängig von anderen sein,
    das wäre mein Wunsch & Traum!