Hallo Hartmut,
Na, ich habe das gemacht. Ohne bösen Willen, ohne mir dessen auch nur bewusst zu sein. Und ich denke, Waldliebende tut gut daran, sich anzusehen, ob sie ähnliche Verhaltensweisen zeigt. Ob sie nicht aus den falschen Motiven bei ihrem XY bleibt. Ich will sie um Gottes Willen nicht angreifen und damit sie meine Aussage nicht als böse gemeinte Kritik auffasst, habe ich eben allgemein formuliert. Ich denke, dass es eben auch typisch Co ist, den Angehörigen auf diese Weise zu entmündigen und ihm damit die Chance zu nehmen, die entscheidende Krise zu erfahren. Erst als ich diesen Mechanismus erkannt habe, war ich imstande, ein gutes Stück weit loszulassen.
Ich habe meinen XY von ganzem Herzen geliebt. Ich habe ihn sogar so sehr geliebt, dass ich ihn verlassen konnte. Ist verständlich, was ich meine? Glücklicher Weise habe ich mich selbst auch noch ausreichend geliebt um zu erkennen, dass es auch für mich so nicht weitergehen kann.
Ich hatte ihn wie in einer Gummizelle eingesperrt, in der er sich nicht verletzen konnte, aber in die Bier, Rotwein, Wodka reinlief. Auch wenn mir das nicht klar war. In dieser Gummizelle musste er über kurz oder lang ertrinken. Den Einstrom konnte ich nicht (mehr) verhindern. Aber ich habe ihm den Schlüssel zugeworfen. Jetzt liegt es an ihm, ihn zu ergreifen und sich zu befreien. Dafür wünsche ich ihm alles Glück der Welt.
Feeli