Beiträge von Emma2010

    Hallo zusammen,

    oh well, ich habe mich ja schon länger nicht mehr gemeldet.
    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen, nachdem sich inzwischen wieder einiges geändert hat.

    Und zu all dem Übel, hat den letzten Eintrag wahrscheinlich ein Virus
    gefressen, weil ich den nicht mehr finden kann.

    Einige, die mich noch kennen, können sich vielleicht schon denken, dass
    es einem XY, nach dem wie todkrank er ´war - als langjähriger Alkoholiker, eben bis zum heutigen Tag noch an keiner Wunderheilung genesen konnte.

    Bis vor wenigen Wochen war eigentlich meine Welt noch in Ordnung. JEDOCH wieder nach einen erneuten Telefonat mit ihm, hatte sich in mir ein ziemliches Unruhegefühl entwickelt, sodass ich lieber mal für einen Besuch vorbeigekommen bin.

    Nachdem ich dann vor seiner Haustüre stand, hat er mir nach `ner guten Weile die Tür aufgeschlossen.
    Dann aber wäre ich fast bei seinem Anblick eingeknickt. Ich glaube, dass es ungefähr im September war, als ich XY noch gesehen habe. Seitdem
    hat er nochmal rapide abgenommen, .... doch zum Glück konnte ihn seine Schwester überzeugen, damit er " wenns denn sein muß" in ein Klinikum gebracht wurde.

    Ich kann und möchte nun hier im offenen Bereich nicht genau schreiben, was alles passiert ist, nur soviel dazu, dass er

    > bereits nach wenigen Tagen wieder nach Hause geschickt worden ist.<


    .... Fortsetzung folgt ...


    Bist dann, für Euch einen lieben Gruß
    Emma

    Gu Mo
    Schattenspringer,


    Zitat:
    Aus diesem Satz schließe ich, dass er bzw. sein Leben Dich gedanklich
    noch sehr stark beschäftigt.
    Wartest Du ab, bis er wieder auf dich zukommt?


    Also, wirklich erwarten, dass sich möglicherweise wieder ein gemeinsamer Weg, ergeben könnte - dafür habe ich bzw. will ich mir
    keine Gedanken `drüber machen, und möchte mich auch nicht
    in falsche Hoffnungen ver-wusseln.

    Klar ist aber, dass es mich gedanklich noch des´öfteren zu XY hin zieht.
    Dabei hat der Begriff " zu Verzeihen", miteinander reden > .....
    an Ausdruck nicht `verloren.


    " auch ich wünsche Dir einen schönen Tag,
    - und ein erholsames WE ", liebe Grüsse Emma

    Hallo Schattenspringer,

    danke für deine Antwort. Ich kann gut nachvollziehen, wie du dich damals gefühlt haben mußt, als alles für Dich, wahrscheinlich ausweglos zu scheinen, erschien.


    Da ich in deinem Thread " Licht und Schatten, auch für mich sehr viel heraus lesen konnte, das mich weiter gebracht hat, freue ich mich - weil du trotzdem nicht aufgegeben hast, und uns alle hier im Forum, an deinem Werdegang teilhaben lässt."

    Also ich verabscheue jene Menschen, die mit Gewalt - ihre Grenzen
    ausloten. `Beziehungsweise dann, wenn keine > echte Gefahr in Verzug
    gegeben ist <.

    Nach einer längeren Nachdenkpause, hat sich gestern wieder bei mir,
    mein EX - XY ... gemeldet. Ich glaube, dass er langsam wieder auf dem
    Weg ist, und ins NÜCHTERNE LEBEN zurück findet.
    Er ist - so kommt mir` das vor, ein unverbesserlicher
    Lebenskünstler, ... der sich nicht aus der Bahn bringen lässt.

    Nun ja, aber egal was er mir erzählt, da ich längst alle seine Macken kenne, .. bleibe ich auf jeden Fall - meiner Vernunft treu und warte
    ab, was weiterhin noch so auf mich zu `kommen wird.

    ........ ? Mein kleiner Wuffi wartet schon ganz geduldig auf einen
    Auslauf, daß ich nun Schluß machen muss und auch noch
    was erledigen kann.


    Lieben Gruß und einen angenehmen Tag,
    wünscht Euch, .. Emma.

    Hallo Karsten!


    Nachdem ich das Deinige gelesen habe, hat mich das inspiriert, mir ebenfalls zu diesem Titel, Gedanken zu machen und zu schreiben.

    Allerdings ist es ein Duschkabinen-Song, denn eine Dichterin oder Sängerin, bin ich ja nun nicht gerade.


    * Wenn die Morgensonne lacht.....

    BAWARIA, ballaria, kiri`kiri`a a, goria goria `wa.
    Kim kim glang gloria, kim bim la boria, kori`kori kori`` bimbali, bam
    bimbali, kam gang gloria.

    Gori gori gori gloria, bali
    bali bali bim bam boria,
    kori kora chor in gloria```
    bawaria, bimbali bam b a w a r i a .


    Jetzt muss ich aber noch herausfinden, ob sich das auch auf
    meiner kleinen Querflötte spielen lässt.

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Restabend und freue mich natürlich, wieder auch zu lesen, was es auch bei Euch
    so zum Lesen gibt.


    Liebe Grüsse
    von Emma 2010

    HALLO IHR LIEBEN!

    Das von Euch zu lesen, war für mich momentan wie sooo`n Gefühl, als hätte sich eine wundersame weiße Friedenstaube, an meiner
    Türschwelle niedergelassen,.... sie hatte jedoch einfach viel zu wenig Zeit, für etwas Gebäck und Tee.

    Nun ja, wenn ich mir ausmale, dass es Sie wahrscheinlich, NONSTOP in unser`n UNIVERSUM..., und sich auf alle Einladungen, wenigstens mal kurz Bedanken kommen will, ....
    .
    .
    .
    . O S**, kann nicht mehr weiterschreiben, .... gleich muß ich weg sein,...
    für einen Arzttermin.


    Bis demnächst,
    liebe Grüsse Emma

    Hallo miteinander,

    gerne würde ich von von Euch erfahren, wie es denn eurer Meinung nach für MICH weitergehen müsste/sollte oder könnte.

    Anscheinend ist nämlich das, was ich für mich will und das, was ich an Feedback bekommen habe, nicht identisch.

    Ich habe hier 2008 angefangen als Schreiberin bei den Co-Abhängigen.
    Seitdem hat sich viel geändert, bin seit einem Jahr vom "alkoholkranken
    Partner" getrennt. Schon während der Beziehung und besonders intensiv danach war ich mit mir und den Verarbeiten der ganzen Ereignisse beschäftigt.

    Nun wollte ich eigentlich mal wieder "Neu durchstarten". Soll heißen, dass ich mich stark genug und befreit fühle, um weitere gesetzte Ziele umzusetzen.
    Insbesonders möchte ich mich natürlich auch gerne wieder verlieben.

    Aber hier denken einige, so kommt das bei mir an, dass das schon wieder mal typisch CO ist, und das verunsichert mich sehr.

    Deshalb zähle ich jetzt hier auch sehr auf eine Meinung von den
    trockenen Alkoholikern. Obwohl das Suchtmittel Alkohol passè ist , sein muß, aber beziehungstechnisch und in der Liebesfähigkeit hinke ich euch hinterher.

    Momentan macht hier das Thema vom "ein sich um sich kümmern" die Runde. Nur bin ich in diesen Bereich davon überzeugt, dass ich gesättigt bin.

    Ich habe ein wenig Angst davor, dass wenn ich irgendwann mal mein Leben Revue passiere, die Jüngste bin ich auch nicht mehr, möchte ich schon gerne auf ein erfülltes, gelebtes, geliebstes Leben zurückschauen.

    Wie sieht denn von Euch ein "suchtmittelfreies Leben" aus?
    Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für eine neue Beziehung?

    Daher ist meine Frage, wie Ihr das seht.

    DANKE Emma

    Gu Mo Nici,

    Zitat

    Aber warum bist du hier? Als Freizeitvergnügen? dann geh lieber joggen.
    Aber schön wärs, wenn Du mal in Dich reinhorchst.

    Als Freizeitvergnügen! Nach dem Kaffee, fahr ich den PC hoch, check meine E-mail und starte dann in den Tag hinein.
    Oh Mann, ... also um in mich reinzuhorchen, bin in gewisser Weise wahrscheinlich eh schon in der Meisterklasse, das Joggen ist auch ein guter Weg für mich, ....
    obwohl in letzter Zeit ist es mir lieber, dabei den Kopf lieber frei zu bekommen.

    Nun???, möchte dir jetzt schon ganz gerne mein STOP mitteilen.
    Als ich geschrieben habe, dass ich weiterziehe, wars schon ein kleiner sanfter Hinweis.

    Lass es mal nur stehen. Ich habe doch eh keinen Thread!!!!!
    Alles andere, wieder so viele neue Baustellen, nur das mußt aber
    DU klären.

    Gruß Emma :arrow:

    Zitat

    Aber gibts wirklich nix ?

    Ja schon,.. bügeln, Wäsche waschen, mit dem Hund laufen, die Bücher, die ich mir ausgeliehen habe, auch mal wieder zurück zu geben, u. v.v.v. mehr.

    Hallo Nici,

    Zitat

    Ich bin mein Problem.....

    Diese Phantasie hatte ich auch mal, aber mittlerweile schon längst nicht mehr. Im Gegenteil > ich bin eigentlich sehr stolz auf mich in vielerlei Hinsicht.

    Ich nehme an, du wirst auch mal an den Punkt kommen, wo das Leben dahingleitet wie ein stilles Bächlein, wo dich Ruhe angenehm begleitet, einfach auch den Zeitdruck loszulassen, Zeit um ein Gedicht zu schreiben oder mal ein Bild zu malen,.... das sind im Moment ein paar meiner Freizeit-, Erholungs- u. Entspannungsübungen.

    Nachdem ich derzeit nur mit einem Teilzeitjob zurechtkommen muß, ist es finanziell oft nicht einfach, doch so kann ich derweil meine Zeit mit Dingen gestalten, an denen ich Freude habe. Und einmal die Woche muß ich mich auch noch hochschwingen, denn da leutet unerbittlich meine Nachbarin zum Fitness.
    Naja, gut halt, wenns bald wieder wärmer wird, da die Kälte
    meiner Faulheit viel zuviel entgegenkommt.

    Zitat

    In den Spiegel schaut wohl keiner gern, wenn man ihn vorgehalten bekommt,...

    Ob du da nicht zu kritisch mit dir bist? Warum ist es dir so wichtig, was die Anderen über dich denken?
    Das Schönste ist doch das, was du von dir denkst, zudem eine gute Gelegenheit, deiner Selbstliebe wieder mal nachzuspüren.

    Zitat

    Auch wenns weh tut: anhören, aufnehmen und viell. auch annehmen.

    Okay, das verstehe ich und gerade in Phasen, wo man selber einem Geschehen nicht mehr ganz gewachsen ist, kanns sehr hilfreich sein, nur versuche ich dennoch meine Grenzen mit einzubeziehen.
    Derzeit stehe ich aber dem Himmel sei Dank wieder auf recht stabilen Boden, wo wieder die eigene Kreativität das Ruder übernommen hat.

    Zitat

    Erzähl mal Emma, was bei Dir so los ist .
    Bist Du wieder zu deinem XY mit der Waffe gegangen ?

    Genau deshalb habe ich den letzten Thread geschlossen, um alle weiteren
    Details auszuschließen. Wäre ja noch schöner, wenn mein
    Schattenmann, diese verlorene Liebe immer neben mir herziehen würde.
    Oh nein, ich kann ganz gut auf mich selbst aufpassen.

    Nici - ich ziehe jetzt weiter, hoffe, dass deine Fragen beantwortet sind.
    Eine Psychologin sagt, die Arbeit an sich ist echte Schwerarbeit fürs Gehirn.

    Schönen Abend!
    Emma

    Hallo Nici,

    klaro, würde ich mich mit dir öfter gerne "unterhalten", denn ich finde deine bisherigen Fortschritte echt stark. Deshalb wünsche ich dir noch weiterhin dieses gute Gespür für alles Wesentliche.

    Du hast schon recht, es geht hier vorallen um die SELBST-HG und es sind die Erfahrungen, die wir hier austauschen, das Forum lebt von diesen Erfahrungen, jeder kann etwas dazu beitragen.

    Ich bin gerne Mitten drin. Aber ich sehe trotzdem momentan keinen Sinn darin, nur deshalb einen Thread zu eröffnen, mir fehlt halt auch das Bedürfnis dazu.

    Ich fühle mich wohl damit, an Themen teilzuhaben, die mich betreffen und kann zudem auch noch die Gelegenheit nutzen, dennoch nicht auf alles reagieren zu müssen.

    Was gibt es besseres, als zu wissen, dass es hier tolle Menschen gibt, die mich Auffangen können, wenn der Hut brennt.
    Daher habe ich fast keine Angst mehr, auch im realen Leben, für mich mutige Veränderungen anzugehen.
    (....an Alle, die meine karge Schreibe nicht mögen, das ist halt so :P )

    Aber Niki, du hast das gut erkannt, ja stimmt schon, ich bin immer noch am "erproben". Nur stehen zu bleiben, das mag ich gar nicht.

    Lieben Gruß, eine heitere und frohe Zeit
    wünscht dir Emma

    Ahoi Ette,

    nun gut, diese Botschaft, möchte ich natürlich nicht einfach so stehen lassen, aber es freut mich, dass ich deine kreative Schreibkunst erreichen konnte.

    Du wirst es nicht glauben, aber wenn du schreibst, dass es dir "gut" geht und dein Mann ist mittlerweile Trocken, dann freue ich mich für DICH vom ganzen Herzen.

    Zitat

    Mir scheint, nicht sehr viel. Viel mehr habe ich den Eindruck, dass nun die Leute hier im Forum die Objekt zum Ausleben deiner Co-Abhängigkeit sind.

    Also, das kannst du gerne recherchieren, dass ich hier im Forum nur noch wenig schreibe und auch nur dann, wenn die Angelegenheit mich motiviert. Alles was ich dann dazu preisgebe, dass ist nicht angelernt oder angelesen, sondern kommt vom Herzen aus meinem eigenen Erleben.
    Natürlich freut es mich, wenn etwas, das mich persönlich weitergetragen hat, für einen Denkanstoss brauchbar ist.

    Zitat

    ...sondern gibst Ratschläge, die du für dich nicht ansatzweise
    >>>>>>>umgesetzt hast.

    Das ist sozusagen deine Vermutung. Es ist so, dass ich einfach nicht der Typ bin, der seinen gewöhnlichen Alltag ins Netz stellt. Oder soll ich einen eigenen Thread eröffnen über Kaffeekränzchen, Hausarbeit, Muskelkater oder diverses?
    Mein Leben läuft gut, fühle ich gut, bin Selbszufrieden, ziemlich gelassen, kann mit mir selbst zufrieden leben.

    Aber es ist nicht mein Ziel, mit mir s e l b s t zufrieden leben, sondern halt ein gutes Fundament für die nächsten Schritte.
    Und da meine ruinierte Partnerschaft, inzwischen ca. 1 Jahr her ist, die Schonzeit langsam gut sein lassen will, habe ich schon ein paar Ideen, wie ich wieder interessante Leute kennenlernen kann.

    Ich halte nichts davon, immer weiter und immer tiefer in mir zu graben, sondern ich nehme das Leben so an, wie es ist und nehme mich so an, wie ich bin und setze mein Talente so ein, dass am Ende des Tages ein wohliges Lächeln über meine Lippen zieht.

    Zitat

    Denn deine Co-Abhängigkeit ist nicht vorbei, ....

    Ehrlich gesagt halte ich nicht gar so viel von Diagnosen. Ich lebe mein Leben und es fühlt sich richtig an.
    Und ich glaube zudem, dass sich sowieso mögliche eingefahrene Strukturen am besten in unseren Beziehungen erproben oder verändern lassen.

    Aber wie gesagt, ich bin keine, die Laien-Psychologie verbreitet, weil ich weiß, wie verletzlich man ist, in völlig ausweglosen Situationen.

    Herzlich Dank für die mutigen Worte
    Emma

    PS: Das Forum will ich nicht missen wollen, nu wenn das Co ist, na dann ich halt gern ein bisserl CO. :wink:

    Hallo liebe Ho-Chi,

    also DU tust mir echt leid.
    Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, denn deine Situation ist glaube ich eine ziemlich komplizierte Verstrickung.

    Dennoch was macht dich denn gerade so fertig, dass du den schönen sonnigen Sonntag alleine und tränenreich vergeudest?

    Nur weil er dich kritisiert hat?
    Aber ich habe von dir gelesen, dass du ihn ja auch oft kritisierst.
    Entweder ist er dir zu depressiv, oder ein aufgedrehter Partytiger.

    Vielleicht solltest du dir einfach ein Tagebuch zulegen und alles was dich
    an ihm und an dir stört eintragen und dann arbeitest du das mal mit deiner Therapeutin auf.

    Ich wünsche dir ALLES GUTE, lass den Kopf nicht hängen, und noch was....
    Du kommst nicht vorwärts, wenn deine Gedanken 24 Std. rund um die Uhr nur mit seinem Wirrwarr beschäftigt sind, das ist schon seins.

    Sorge dafür, dass es Dir gut geht!!!

    Lieben Gruß von Emma

    Hallo Ette,

    Zitat

    Ich fühle mich mit einem Menschen verbunden, der Fehler und positive Seiten hat.

    Für mich ist es gesund und realistisch, Menschen auch dann anzunehmen, wenn sie NICHT perfekt sind, denn niemand von uns ist perfekt.

    Solange ich mit meinem eigenen Leben und mir selbst im Reinen bin, kann ich die Unterschiedlichkeit und Eigenheit des Anderen genauso stehen lassen.


    Ette, ich möchte deine heile Welt wirklich nicht demolieren.

    Doch wenn du schreibst, dass du mit "Ihm" wieder in einer Beziehung bist, unerheblich wie eng oder offen ihr das handhabt, dann ist das eine erneute Anpasung, ein stiller Rückfall.

    Zum besseren Verständnis habe ich deinen Thread nochmal nachgelesen, und da gehts nicht um ein Feierabendbier, oder änliches.

    Zitat

    Du schreibst, dass du nicht weißt, ob er noch trinkt oder nicht?


    Du schreibst aber auch, dass Du Ihn liebst.

    Einige hier (und ich ebenso) haben sich vom Partner getrennt, u.a. auch damit der "Alkoholkranke" mit seiner/ihrer todbringenden Sucht unbeugsam konfrontiert ist.

    Wenn ich akzeptiere, dass ein Alkoholiker/in in der Beziehung weiterhin Alkohol konsumiert,....... noch dazu bedenke, was wegen dem Alkohol alles passiert ist, so viele Tränen sind geflossen, also ehrlich...... das lässt sich doch nicht einfach wegstecken.

    Na, ich weiß nicht, vielleicht habe ich das ALLES nur einfach falsch verstanden????

    LG Emma

    Hallo ayki79,

    Zitat

    Die letzten Jahre habe ich alleine genossen, vermisse aber auch einen Partner an meiner Seite. Muss ich mir deshalb einfach irgend jemanden suchen, damit dieses Gefühl gegenüber meinem Ex-Mann weg geht?
    Wäre das die richtige Lösung?? Ich weiß nicht, so bin ich einfach nicht.

    Es ist ein unangenehmes Thema, denn wer gibt schon gerne zu, dass er/sie schon ein paar Jahre alleine ist, aber es ist wichtig, auch darüber zu reden.

    Zitat

    Ich weiß nicht, so bin ich einfach nicht.

    Was meinst du mit dieser Aussage?
    Vlt. bin ich sehr kühl rüber gekommen, aber ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen, wie wesentlich eine "Verhaltensveränderung" ist.

    - Wie gestalte ich meine Freizeit?
    - neue Erlebnisse, emotionale Begegnungen
    (z.B. Frauentreff, Volkshochschule, Seminare, ein Sprachkurs, Sport,...)

    Warst du jemals in einer realen Selbsthilfegruppe,... denn auch das ist eine gute Möglichkeit um nicht in die Einsamkeit abzurutschen. Das ist nicht nur aufgrund von Krisen hilfreich, sondern auch gerade deshalb, damit man wieder vertrauen gewinnt, in Menschen, die dich so annehmen, wie du bist.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich soviel Verarbeitung betreiben konnte wie ich will, oder Bücher lesen ohne Ende, aber mich öffnen und reden, wieder etwas aufbauen, das habe ich nur geschafft,
    als ich vorallem wieder (Therapie, reale SHG) vertrauen konnte.

    Zitat

    Ich denke, ich muss das alles erst für mich klären, bevor ich etwas Neues beginnen kann.

    Besser ist es, sich Hilfe zu suchen, annehmen können, das Gelernte umzusetzen.

    Alles Gute von
    Emma

    Hallo Ayki,

    im Gegensatz zu vielen anderen hier, finde ich es gut von dir, dass du dich dem Thema "emotional loslassen" nochmal stellst und du diese Gefühle nicht einfach unterdrücken willst.
    Ich selbst habe zwar keine Kinder, aber ich kann mir schon vorstellen, dass dich der regelmässige Kontakt zu YX, wenn auch eben über die Kinder, immer wieder im Unbewussten aktiviert.
    Indem dir das bewusst ist, kannst du wieder was ändern und du bist denke ich mal deshalb hier, einfach weil dir an dir was aufgefallen ist, was dich beschäftigt.

    Ich vermute, bzw. frage dich, ob dir vielleicht noch irgendwas fehlt, dass deine neugewonnene Freiheit, dich nicht genug ausfüllt und glücklich sein lässt.
    Nur dann kann dich der Kontakt zu dem Exmann immer noch, immer wieder bewegen.

    Deshalb überlege dir gut, was du dir wirklich vom Leben wünscht. Weil du weist ja selber, dass es ein zurück nicht mehr geben kann. Du hast dich jedenfalls verändert, aber XY mit Sicherheit nicht, solange er den Alkohol braucht.

    Noch vor wenigen Monaten hätte ich mir gar nicht vorstellen können, dass ich meinem Mann, der einzige dem ich wirklich Nahe sein konnte, ihm heute völlig bedeutungslos begegnen kann.
    Einfach deshalb, weil zwischen uns alles erledigt ist, es gibt nichts mehr, dass ich von ihm noch brauchen tät. Und ich weiß einfach, das was mir manchmal fehlt, das werde ich von ihm sicher nicht bekommen.

    Dennoch wird die Zeit mit ihm, wohl ewig in meinem Hinterstübchen bleiben, doch gibt es mittlerweile in meinem Leben einige neue Erlebnisse, emotionale Begegnungen, sodass die alten Erinnerungen, wirklich auch einfach nur noch Erinnerungen sind.

    Ich wünsche dir, dass du unter die Alkoholiker und CO - Beziehung einen Schlußstrich ziehen kannst, damit dir das Leben hier und jetzt, sofern du dafür bereit bist, viel Freude und Glück bringen kann.

    Liebe Grüsse
    Emma

    Hallo Joanne

    Zitat

    ich finde es gut das du nun mehr auf dich schaust. ! Klasse.

    Wenn ich dich lese, dann kommt es mir so vor, als wenn langsam zwischen dir und deinem Mann eine neue Kluft entsteht.
    Denn Er probiert seine ersten Gehversuche auf dem noch dünnen Eis und du, die alleine für sich klarzukommen versucht.

    Dir muß doch bewusst gewesen sein, dass es im Zuge einer fachkompetenten Betreuung zu einigen Veränderungen kommt.
    Kannst du dich darüber freuen?

    Ich habe das Gefühl, dass du immer noch nicht weißt, was du willst.
    Doch was hast du davon, wenn du ihn gerade jetzt mit den alten Geschichten konfrontierst?

    Steckt da vielleicht deine Angst dahinter, weil du, falls dein Mann die Therapie weitergeht, du langsam über ihn die Kontrolle verlierst?

    Zitat

    ich finde es gut, dass du mehr auf dich schaust.

    Natürlich kommt durch Eure veränderte Situation, jetzt auch bei dir so einiges hoch, die Enttäuschungen die unverarbeitet sind.
    Deshalb ist ja eine Therapie sehr wertvoll, es ist sogar ein bisserl nachlässig, wenn du bis jetzt noch bei niemanden warst.

    Zitat

    ich finde es gut, dass du mehr auf dich schaust.

    Das heißt aber auch unabhängig vom Partner, die Schritte weiter
    gegen die eigene Co-Abhängigkeit zu gehen.

    Bleib stark, du schaffst es.
    Gruß von Emma

    Hallo Hartmut,

    deine Frage bringt das Thema auf den Punkt, jeder Co-Abhängige sollte sich mal dieser Frage stellen und für sich ehrlich beantworten.

    Zitat

    Werden manche Beziehungsprobleme auf die CO Krankheit abgewälzt und wird dadurch versucht diese Probleme zu lösen? Kann sich in die CO-Krankheit geflüchtet werden? Kann ich die Krankheit dazu benutzen?

    Ich habe mitlerweile eingesehen, dass die Beziehungsprobleme, mit denen jeder auf seine Weise umzugehen gelernt hat, schon der Anfang vom Ende ist, in Beziehung zu einem Alkoholiker.

    Warum? Weil es halt um diese Beziehungsprobleme auch lösen zu können, braucht es wenigstens zwei Beteiligte. Aber der Süchtige hat ganz andere Dinge im Kopf als Probleme wälzen, möchte viel lieber, dass alles beim Alten bleibt. (Ups, kennen wir das nicht auch vom Co?).
    Überhaupt können süchtige Menschen besonders Spannungen eh sehr schlecht aushalten.
    Das kenne ich von mir, ist noch so ein Erbe aus meiner Kindheit.
    Die Eltern haben sehr viele Konflikte einfach über meinen Kopf hinweg ausgetragen. Nur wies mir dabei ging, das hat sie nicht interessiert, wie ich mit dem spannungsgeladenen Alltag umgehen sollte, auch nicht.

    Später in den Beziehungen hat sich ein ähnliches Muster wiederholt. Ich wollte gerne über die Probleme reden und mein Partner, der sich über den Alkohol entlastet und den Situationen aus dem Weg geht.

    Dann kann es natürlich auch zu keiner Lösung kommen. Also gibt es nur noch 2 Möglichkeiten. Entweder ziehe ich die anstehenden Probleme alleine durch oder 2. ich passe mich an und füge mich in die Beziehung ein, nur um den Partner nicht zu verlieren. Wo das hinführt ist klar.

    Was ich damit sagen will. Wer Co-Abhängig ist, darf nicht vergessen, dass es dabei schon um eine seelische Störung geht, die man durch das Verlassen der Gefahrenzone und mit neuen Verhaltensweisen wieder in Balance bringen kann.

    Ich kann auch den Weg gehen, der mir gut tut, aber meine Möglichkeiten bleiben begrenzt. Auch ein Suchtkranker tut ja auch nur das was er tut, weil er/sie glaubt, das es ihm gut tut.

    Und deshalb ist eine Therapie wichtig, um neue Verhaltensweisen zu lernen und damit die gleichen Fehler nicht nochmal passieren.

    Leider kann ich nicht so gut beschreiben, was ich meine, aber vlt. versteht trotzdem jemand diese Strukturen, auf die ich hinweisen will.

    Lieben Gruß Emma

    Hallo Harry,

    deine Worte gefallen mir so gut, dass ich einfach spontan antworten
    muß.

    Normalerweise schreibe ich nur im Co-Bereich und möchte es auch weiterhin so halten, doch deine Zeilen haben mich angesprochen.
    Auch habe ich bereits ein großes Stück Weg zurückgelegt, aber das gewisse Selbstvertrauen und auch ein gewisses inneres Wohlgefühl feht mir noch.

    Ein Satz passt ganz gut, den ich mal gehört habe, dass man erst durch die Abhängigkeit für die Freiheit reift.
    Ja, wenn man es zulassen kann, bei allem was uns widerfahren ist, dürfen wir uns nichtdestotrotz, immer weiter zu einem ganzheitlichen Wesen entwickeln.

    Echt schön, dass du das wahre Leben zurückerobert hast.
    Alles Gute und ein glückliches Jahr 2011.

    Lieben Gruß Emma

    Hallo Paul P,

    Zitat

    Ich sehe das Forum schon als Hilfe ,l aber nicht als "geschlossene Gesellschaft"...ich bilde mir eine Meinung und habe eine Meinung. für mich zählt der zufrieden trockene und nicht der "nörgler"...

    Sei mir nicht böse, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass hinter deinen Worten ein zufriedener Trockener steckt.

    Mal ehrlich, was vestehst du denn eigentlich unter Zufriedenheit?
    Wie kann man schon von morgens bis abends zufrieden sein, und das vielleicht sogar über Tage, Wochen, Monate hinweg.

    Bitte, bitte beschreibe mir das, weil ich z.B. schaffe das einfach absolut nicht.

    Zitat

    und um nochmal auf deine Frage zu kommen , nein der Weg aus der Sucht in die trockenheit ist kein leichter, es ist schade das du das nicht verstehst und Antowrten brauchst ..und gefährlich zu lesen für jenden noch nassen Alkoholiker

    Das kommt aber noch ganz darauf an, dass worauf du wirklich
    fokussiert bist.

    a) gehst du im Zuge der Aufarbeitung Schritt um Schritt retour, denn ich kann mir vorstellen, dass durch die Sauferei auch ein erheblicher Schaden entstanden ist, oder

    b) gehst du den Weg nach den Grundbausteinen, den ich persönlich als Weiterentwicklung und für eine Verhaltensveränderung anerkenne.

    Zitat

    da ich nicht denke das sie in ihrem "nassen Denken" die umschreibung "leicht" keinesfalls verstehen werden...

    Zitat

    ...aber ich denke nicht das die es vestehn.

    Da stimme ich dir auch zu, denn dafür muss man die Anweisungen erst mal durchgezogen haben, und dann klappt es auch mit der Zufriedenheit.

    Liebe Grüsse
    Emma

    Hallo Dobby,

    Zitat

    Ich weiß das sie nicht gut für mich ist, ich weiß, das sie mir mit ihrer Trennung einen riesen Gefallen getan hat. Ich wäre sonst untergegangen.

    Ich möchte dich in deiner Meinung nicht beeinflußen, doch empfinde ich dein Verhalten sehr unklar.

    Ich dachte mir, dass du bis jetzt schon eine ganz gute Bewältigung deiner Situation erreicht hast, aber was nun?
    Weißt du denn inzwischen was du wirklich willst?
    Nur dann weißt du auch genau, was du nicht mehr willst.
    Ich denke mal, die Zukunft wird mit einer alkoholkranken Freundin
    sehr bedenklich und schwer sein.

    Andererseits gibt es auch ganz ganz viele Menschen, die den Alkohol entsagen konnten um danach wieder ein fantasievolles und familiäres Leben weiterzuführen.

    (Meine Meinung ist, dass ich einem Problem nicht davonlaufen würde, sondern ich würde es auf eine Konfrontation ankommen lassen).

    Seit du Sie hast einweisen lassen, hast du mit ihr nicht mehr geredet.
    Woher weißt du dann, dass sie wirklich einen anderen hat?
    Sie war doch in der Klinik, hat sie den wenigstens einen
    Entzug geschafft?

    Hast doch eh inzwischen genug gelitten, dass du dich von Ihr nicht mehr willst ausnützen lassen, (hat sie das getan?)
    trotzdem lässt sich vieles einfach nur über die Kommunikation klären, was Sie noch will und das was deine Vorstellungen sind.


    Nur Mut, ich wünsche Dir ein gutes Jahr 2011 und ich hoffe, du findest
    Klarheit. Und auch wenn du mit ihr nicht mehr reden willst, oder sie mit dir, ist das Klarheit, wenns dir damit wenigstens besser geht.

    Liebe Grüße
    Emma

    Hallo Dobby,

    Zitat

    natürlich kann ich die Gefühle für sie nicht von heute auf morgen abschalten.

    Ich empfehle dir das aus meinen Erfahrungen - beachte und durchlebe mitunter auch das was du fühlst.
    Ich meine, dass es eine große menschliche Bereicherung ist, liebesfähig zu sein. Du mußt das nicht aufgeben, auch wenn diese Freundin aufgrund ihrer Krankheit, das vielleicht so nicht annehmen kann.

    Ich wünsche dir einfach, bleib bei dir, der Verstand und das Herz müssen zusammenarbeiten, denn beide beeinflussen einander.

    Und noch ein Tipp, lass dir Zeit und die Ereignisse auf dich zukommen.


    Hallo Melanie,

    stell dir mal vor, du könnte 3 Wochen Urlaub auf einer einsamen Insel
    verbringen. Was würdest du dann mitnehmen?
    Welche 3 Lieblingssachen würdest du einpacken?

    Ich rate dir, bitte lass die Therapeuten, das Internet und auch mal alle verbalen Ratgeber zu Hause - 3 Wochen lang, kannst du dir das vorstellen?

    Heute ist Sonntag und es ist auch nicht meine Aufgabe, dich aufzuhalten, doch mir ist aufgefallen, dass du ein mentales Rennen betreibst und du kennst auch mittlerweile jede Kurve, wo andere noch gar nicht vorbei gekommen sind.
    Ich glaube, dass dieses Verhalten im Sinne der Selbsthilfe kritisch ist.

    Nicht für ungut, :oops:
    Emma